Reise-/Sicherheitshinweis Eswatini / Swasiland 30.01.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Eswatini / Swasiland 30.01.2026

Beitrag von Birgitt »

MODERATOR-NOTE:   Da die Reise-/Sicherheitshinweise für Swasiland seitens AA vollständig überarbeitet wurden, haben wir diesen neuen Thread gestartet. Die Hinweise vom 27.07.2007 - 27.09.2011 findet ihr unter: Reise-/Sicherheitshinweis Swasiland 27.07.2007 - 27.09.2011

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Swasiland:
Stand 14.10.2011

Letzte Änderung:
Kapitel: Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige - Visum


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Schwierige soziale, wirtschaftliche und politische Verhältnisse im Königreich Swasiland führen immer wieder zu Protestkundgebungen und Demonstrationsmärschen. Die swasiländischen Sicherheitsbehörden versuchen, zumeist durch präventive Straßenkontrollen auf den Zufahrtswegen zu größeren Siedlungen, Herr der Lage zu bleiben.
Es gibt bisher keinerlei Informationen darüber, dass dies zu Beeinträchtigungen für ausländische Reisende führt. Gleichwohl wird empfohlen, sich im Land über ggf. bevorstehende Proteste zu informieren und Örtlichkeiten zu meiden, für die solche Ereignisse angekündigt sind.

Allgemeine Reiseinformationen
Das Königreich Swasiland mit seinen ca. 1 Million Einwohnern gehört laut UNDP-Human Development Report zur Gruppe der Länder mit mittlerem Entwicklungsindex. Dennoch muss ein großer Teil der Bevölkerung mit weniger als 1 US-Dollar täglich auskommen.
Die Kriminalitätsrate ist deutlich niedriger als in den Nachbarländern Südafrika und Mosambik, hat jedoch in letzter Zeit zugenommen. Von einer gegen im Land reisende Ausländer gerichteten Kriminalität ist nichts bekannt. Raubdelikte an Ausländern bei nächtlichen Besuchen der Stadtzentren von Mbabane, Manzini und Matsapha sowie bei Überlandfahrten sind sehr selten, aber nicht ausgeschlossen.
Bargeld (Euro oder US-Dollar) kann in Swasiland gewechselt werden, sollte aber nur in begrenztem Maße mitgeführt werden. Zweckmäßiger ist die Nutzung von Spar-, EC- oder Kreditkarten. Wenn diese den gängigen internationalen Systemen angeschlossen sind, können Geldautomaten in der Hauptstadt Mbabane und einigen anderen Städten benutzt werden. Viele Restaurants und Hotels akzeptieren eine Zahlung mit Kreditkarten.
Die Währung Swasilands (1 Lilangeni, Mehrzahl: Emalangeni) ist im Verhältnis 1 zu 1 fest an die südafrikanische Währung Rand gekoppelt. Emalangeni und Rand sind in Swasiland gesetzliches Zahlungsmittel. Der Umtausch von Rand oder Emalangeni in Deutschland ist nicht zu empfehlen, da Einfuhrbeschränkungen bestehen und der Umtauschkurs vor Ort erheblich besser ist.
Mobiltelefone mit deutschen SIM-Cards der meisten Anbieter können in Swasiland benutzt werden. Es lässt sich bei deutschen Anbietern in Erfahrung bringen, ob Roaming-Abkommen mit Swasiland bestehen. Allerdings ist der Empfang in vielen Gegenden Swasiland schwach oder unzureichend.
Kreditkartenkriminalität kommt vor. Bei Zahlungen sollten Kreditkarten nicht aus den Augen gelassen werden, damit die Daten nicht kopiert und missbräuchlich genutzt werden können.
Die Teilnahme am Straßenverkehr bringt wegen des Zustandes vieler Straßen und des Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer erheblich höhere Risiken als in Deutschland mit sich.
Auf unbefestigten Straßen generell, besonders aber bei Dunkelheit, besteht ein hohes Unfallrisiko. Der Zustand der Straßen ist an vielen Stellen verbesserungsbedürftig. Häufig unachtsame Menschen und Tiere, besonders Kühe, halten sich regelmäßig, auch nachts und in der Dämmerung, auf für Fahrzeuge vorgesehenen Verkehrswegen auf. Zusammenstöße von Kraftfahrzeugen mit großen Tieren sind in Swasiland keine Seltenheit und haben häufig ernste Folgen. Es wird daher empfohlen, nächtliche Fahrten weitgehend zu vermeiden sowie Geschwindigkeit und Fahrweise den beschriebenen Risiken anzupassen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Mit folgenden deutsche Reisedokumenten ist die Einreise nach Swasiland möglich:

Reisedokumente Erwachsene Einreise möglich / Bedingungen:
Reisepass Ja: Gültigkeit 6 Monate am Tag der Einreise
Vorläufiger Reisepass Ja: Gültigkeit 6 Monate am Tag der Einreise
Personalausweis Nein
Vorläufiger Personalausweis Nein
Weitere Anmerkungen Das verwendete Reisedokument muß vor Einreise noch über mindestens zwei freie Seiten verfügen.
Reisedokumente Kinder/Jugendliche
Kinderreisepass Ja: Gültigkeit 6 Monate am Tag der Einreise
Reisepass Ja: Gültigkeit 6 Monate am Tag der Einreise
Personalausweis Nein
Vorläufiger Personalausweis Nein
Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich) Nein
Noch g ültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) Grundsätzlich ja, allerdings nur mit Foto. Es wird sehr empfohlen, daß Kinder mit Kinderpaß bzw. Reisepaß nach Swasiland einreisen.
Weitere Anmerkungen Alleinreisende Minderjährige benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung beider sorgeberechtigter Elternteile; für Minderjährige, die nur mit einem Elternteil reisen, ist die Zustimmungserklärung des anderen Elternteils notwendig.
Das verwendete Reisedokument muß vor Einreise noch über mindestens zwei freie Seiten verfügen.
Visum
Deutsche Staatsangehörige erhalten für touristische Aufenthalte bei der Einreise an der Grenze eine Aufenthaltserlaubnis für 4 Wochen, Verlängerungen können beim Innenministerium beantragt werden. Für alle anderen Reisezwecke ist die Einholung eines Visums vor Einreise erforderlich. Näheres erfahren Sie auf der Internetseite des Generalkonsulats des Königreichs Swasiland in Berlin http://www.swasiland.de
Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

Besondere Zollvorschriften
Die Einfuhr von Waffen und Drogen ist verboten.
Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls http://www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Bestimmungen
Das Fotografieren öffentlicher Gebäude und militärischer Einrichtungen ist verboten. Für professionelle Fotoaufnahmen von traditionellen öffentlichen Veranstaltungen, wie des traditionellen Reed Dance (alljährlich Ende August/Anfang September) und des Incwala-Festes (Dezember/Januar) muss eine Genehmigung eingeholt werden.
Besitz, Konsum und Handel mit illegalen Drogen werden streng bestraft. Die Strafen reichen je nach Schwere der Tat von hohen Geld- bis zu Gefängnisstrafen. Das Strafrecht Swasilands sieht für besonders schwere Verbrechen wie Mord die Todesstrafe vor. Sie ist in den letzten Jahrzehnten aber in keinem Fall vollstreckt worden.
Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind in der Gesellschaft Swasilands nicht akzeptiert, gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen zwischen Männern stehen unter Strafe. Öffentliche Zurschaustellung homosexueller Neigung kann zudem als Erregung öffentlichen Ärgernisses verstanden und entsprechend geahndet werden.
Kinderprostitution ist verboten und mit hohen Strafen bedroht.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert. Die Behörden liefern keine untere Altersbegrenzung, aus ärztlicher Sicht liegt diese bei 9 -12 Monaten.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes http://www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise nach Swasiland zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören, auch für Erwachsene, die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Keuchhusten (Pertussis), Mumps, Masern, Röteln (MMR) sowie der jeweils aktuelle Influenzaschutz. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Cholera (je nach Reiseart und aktueller Ausbruchssituation) und Tollwut empfohlen.
Malaria
Die Gefahr besteht ganzjährig, verstärkt von Oktober bis März (Regenzeit, hohes Risiko landesweit), besonders im Regenwaldgebiet im Osten. Ein geringes Malariarisiko ist in Mbabane und im Hochland gegeben. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird in den vorgenannten Hochrisikogebieten dringend empfohlen. Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica) wird in über 85% der Fälle nachgewiesen.
Zur Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.
HIV/AIDS
Für 2008 wurde geschätzt, dass 26,1 % der erwachsenen Bevölkerung (15-49 Jahre) mit HIV infiziert sind. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und bei Blutkontakten/-transfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Besonders nach starken Regenfällen können auch Cholera-Fälle auftreten. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen, auch Cholera, vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Gifttiere
In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige "Untermieter" durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Swasiland durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Swasiland 27.06.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Swasiland:
Stand 27.06.2012
(Unverändert gültig seit: 27.06.2012)

Letzte Änderungen:
Allgemeine Reiseinformationen
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige


Allgemeine Reiseinformationen
Das Königreich Swasiland mit seinen ca. 1 Million Einwohnern gehört laut UNDP-Human Development Report zur Gruppe der Länder mit mittlerem Entwicklungsindex ("lower middle income country"). Dennoch muss ein großer Teil der Bevölkerung mit weniger als 2 US-Dollar täglich auskommen.
Die Kriminalitätsrate ist deutlich niedriger als in den Nachbarländern Südafrika und Mosambik, hat jedoch in letzter Zeit zugenommen. Von einer gegen im Land reisende Ausländer gerichteten Kriminalität ist nichts bekannt. Raubdelikte an Ausländern bei nächtlichen Besuchen der Stadtzentren von Mbabane, Manzini und Matsapha sowie bei Überlandfahrten sind sehr selten, aber nicht ausgeschlossen.
Bargeld (Euro oder US-Dollar) kann in Swasiland gewechselt werden, sollte aber nur in begrenztem Maße mitgeführt werden. Zweckmäßiger ist die Nutzung von Maestro- oder Kreditkarten. Wenn diese den gängigen internationalen Systemen angeschlossen sind, können Geldautomaten in der Hauptstadt Mbabane, in Manzini und einigen anderen Städten benutzt werden. Viele Restaurants und Hotels akzeptieren eine Zahlung mit Kreditkarten.
Die Währung Swasilands (1 Lilangeni, Mehrzahl: Emalangeni) ist im Verhältnis 1 zu 1 fest an die südafrikanische Währung Rand gekoppelt. Emalangeni und Rand sind in Swasiland gesetzliches Zahlungsmittel. Der Umtausch von Rand oder Emalangeni in Deutschland ist nicht zu empfehlen, da Einfuhrbeschränkungen bestehen und der Umtauschkurs vor Ort erheblich besser ist.
Mobiltelefone mit deutschen SIM-Cards der meisten Anbieter können in Swasiland benutzt werden. Es lässt sich bei deutschen Anbietern in Erfahrung bringen, ob Roaming-Abkommen mit Swasiland bestehen. Allerdings ist der Empfang in vielen Gegenden Swasiland schwach oder unzureichend und Gesprächsabbrüche ("dropped calls") sind häufig.
Kreditkartenkriminalität kommt vor. Bei Zahlungen sollten Kreditkarten nicht aus den Augen gelassen werden, damit die Daten nicht kopiert und missbräuchlich genutzt werden können. In Restaurants und Tankstellen kann man sich meist eine kabellose Kreditkartenmaschine an den Tisch bzw. an das Auto bringen lassen.
Die Teilnahme am Straßenverkehr bringt wegen des Zustandes vieler Straßen und des Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer erheblich höhere Risiken als in Deutschland mit sich.
Auf unbefestigten Straßen generell, besonders aber bei Dunkelheit, besteht ein hohes Unfallrisiko. Der Zustand der Straßen ist an vielen Stellen verbesserungsbedürftig. Häufig unachtsame Menschen und Tiere, besonders Kühe, halten sich regelmäßig, auch nachts und in der Dämmerung, auf für Fahrzeuge vorgesehenen Verkehrswegen auf. Zusammenstöße von Kraftfahrzeugen mit großen Tieren sind in Swasiland keine Seltenheit und haben häufig ernste Folgen. Es wird daher empfohlen, nächtliche Fahrten weitgehend zu vermeiden sowie Geschwindigkeit und Fahrweise den beschriebenen Risiken anzupassen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Mit folgenden deutsche Reisedokumenten ist die Einreise nach Swasiland möglich:
Reisedokumente Einreise möglich / Bedingungen
Reisepass Ja; Gültigkeit 6 Monate am Tag der Einreise
vorläufiger Reisepass Ja; Gültigkeit 6 Monate am Tag der Einreise
Personalausweis Nein
vorläufiger Personalausweis Nein
Kinderreisepass Ja; Gültigkeit 6 Monate am Tag der Einreise
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) Grundsätzlich ja, allerdings nur mit Foto. Es wird sehr empfohlen, dass Kinder mit Kinderreisepass bzw. Reisepass nach Swasiland einreisen.
Anmerkungen Das verwendete Reisedokument muss vor Einreise noch über mindestens zwei freie Seiten verfügen.
Alleinreisende Minderjährige benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung beider sorgeberechtigter Elternteile; für Minderjährige, die nur mit einem Elternteil reisen, ist die Zustimmungserklärung des anderen Elternteils notwendig.
Das verwendete Reisedokument muss vor Einreise noch über mindestens zwei freie Seiten verfügen.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Visum
Deutsche Staatsangehörige erhalten für touristische Aufenthalte bei der Einreise an der Grenze eine Aufenthaltserlaubnis für vier Wochen, Verlängerungen können beim Innenministerium beantragt werden. Für alle anderen Reisezwecke ist die Einholung eines Visums vor Einreise erforderlich. Näheres erfahren Sie auf der Internetseite des Generalkonsulats des Königreichs Swasiland in Berlin www.swasiland.de
Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen erfragen Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des Ziellandes. Nur dort erhalten Sie eine rechtsverbindliche Auskunft.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Swasiland 03.07.2012

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Swasiland:
Stand 03.07.2012 (Unverändert gültig seit: 03.07.2012)

Letzte Änderungen: Medizinische Hinweise
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden (älter als 9 Monate) bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert. Da die Einreise meist über Südafrika erfolgt, hier die Gelbfieberbestimmungen für Südafrika:
Auch in Südafrika wird bei Einreise aus oder bei Transit (auch nur Wechsel des Flugzeuges) durch ein von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertes Land, z.B. bei Zwischenlandung in Addis Abeba, Nairobi oder Lusaka, der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter http://www.who.int/ith/chapters/ith2011annexs.pdf.
Nach Auskunft der südafrikanischen Behörden ist Sambia ebenfalls auf die Liste der Gelbfieberendemiegebiete gesetzt worden, so dass eine Gelbfieberimpfung nach Aufenthalt dort bei der Einreise nach Südafrika verlangt wird (aber auch bei beabsichtigter Einreise nach Sambia kann bei der Ausreise in Südafrika überprüft werden, ob ein gültiges Gelbfieberzertifikat vorliegt).
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen(siehe http://www.rki.de
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza (Influenzasaison der Südhalbkugel: Mai, Juni).
Im südlichen Afrika kommen tödliche Tollwuterkrankungen bei Menschen vor – bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition kann die Schutzimpfung sinnvoll sein.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, sowie Tollwut (s. o.) empfohlen.
HIV/AIDS
Ein großes Gesundheitsproblem im südlichen Afrika ist HIV/AIDS häufig mit einer hohen und auch weiter ansteigenden Häufigkeit. Schätzungsweise mehr als 20% der erwachsenen Bevölkerung ist mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Ansteckungsrisiko.. Kondombenutzung wird immer empfohlen. Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.
Malaria
Im Gastland gibt es ein geringes Malariarisiko besonders im südlichen Sommer (September bis Mai, in den Grenzregionen zu Mosambik und Südafrika, im Lubombo-Distrikt und in den östlichen landesteilen der Distrikte Hhohho und Shiseliweni).
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird in den vorgenannten Risikogebieten empfohlen. Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica) wird in über 85% der Fälle nachgewiesen.
Zur Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
• körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
• ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Besonders nach starken Regenfällen können auch Cholera-Fälle auftreten. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen, auch Cholera, vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: kochen, schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Sonnenschutz
Die verminderte Ozonschicht in der Atmosphäre über der Antarktis und die Höhenlage Swasilands fördert die durch Sonnenlicht bedingten Erkrankungen – neben Sonnenbränden, auch Hauttumoren (Basaliome, Melanome). Auf einen ausreichenden Sonnenschutz ist zu achten.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Gute ärztliche Versorgung ist in den angrenzenden Großstädten Südafrikas zu finden
Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Südafrika ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten! Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Swasiland durch eine reisemedizinische oder tropenmedizinische Beratungsstelle oder durch einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, (s. Homepage der DTG – Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Swasiland 31.03.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Swasiland:
Stand 31.03.2014 (Unverändert gültig seit: 31.03.2014)

Letzte Änderungen:
- Landespezifische Sicherheitshinweise
- Allgemeine Reiseinformationen
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Obwohl die Situation in den letzten Monaten ruhig war, kann nicht ausgeschlossen werden , dass die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse im Königreich Swasiland nicht wieder zu gelegentlichen Protestkundgebungen und Demonstrationsmärschen der Bevölkerung führen. Die swasiländischen Sicherheitsbehörden versuchen in solchen Situationen in der Regel durch präventive Straßenkontrollen auf den Zufahrtswegen zu größeren Siedlungen, Herr der Lage zu bleiben.

Es gibt bisher keinerlei Informationen darüber, dass dies zu Beeinträchtigungen für ausländische Reisende führt. Gleichwohl wird empfohlen, sich im Land über ggf. bevorstehende Proteste zu informieren und Örtlichkeiten zu meiden, für die solche Ereignisse angekündigt sind.

Allgemeine Reiseinformationen
Das Königreich Swasiland mit seinen ca. 1 Million Einwohnern gehört laut UNDP-Human Development Report zur Gruppe der Länder mit mittlerem Entwicklungsindex („lower middle income country“). Dennoch muss ein die Mehrheit der Bevölkerung mit weniger als 2 US-Dollar täglich auskommen.

Die Kriminalitätsrate ist zwar niedriger als in den Nachbarländern Südafrika und Mosambik, jedoch in letzter Zeit gestiegen. In der Ferienzeit vor Weihnachten ist besondere Obacht geboten, da dann die Anzahl der Übergriffe in der Regel zunimmt. Von einer gezielt gegen im Land reisende Ausländer gerichteten Kriminalität ist nichts bekannt. Raubdelikte an Ausländern bei Besuchen der Stadtzentren von Mbabane, Manzini und Matsapha sowie bei Überlandfahrten sind selten, können aber auch während des Tages nicht ausgeschlossen werden. Widerstand sollte bei Überfällen nie geleistet werden, um Gewalteskalationen zu vermeiden.

Bargeld (Euro oder US-Dollar) kann in Swasiland gewechselt werden, sollte aber nur in begrenztem Maße mitgeführt werden. Zweckmäßiger ist die Nutzung von Maestro- oder Kreditkarten. Wenn diese den gängigen internationalen Systemen angeschlossen sind, können Geldautomaten in der Hauptstadt Mbabane, in Manzini und einigen anderen Städten benutzt werden. Viele Restaurants und Hotels akzeptieren eine Zahlung mit Kreditkarten allerdings grundsätzlich nicht der Firmen American Express und Diners Club.

Kreditkartenkriminalität kommt vor. Bei Zahlungen sollten Kreditkarten nicht aus den Augen gelassen werden, damit die Daten nicht kopiert und missbräuchlich genutzt werden können. In Restaurants und Tankstellen kann man sich meist eine kabellose Kreditkartenmaschine an den Tisch bzw. an das Auto bringen lassen.
Die Währung Swasilands (1 Lilangeni, Mehrzahl: Emalangeni) ist im Verhältnis 1 zu 1 fest an die südafrikanische Währung Rand gekoppelt. Emalangeni und Rand sind in Swasiland gesetzliches Zahlungsmittel. Der Umtausch von Rand oder Emalangeni in Deutschland ist nicht zu empfehlen, da Einfuhrbeschränkungen bestehen und der Umtauschkurs vor Ort erheblich besser ist.
Mobiltelefone mit deutschen SIM-Cards der meisten Anbieter können in Swasiland nicht benutzt werden. Es lässt sich bei deutschen Anbietern in Erfahrung bringen, ob Roaming-Abkommen mit Swasiland bestehen. Allerdings ist der Empfang in den ländlichen Gegenden Swasiland schwach oder unzureichend, so dass Gesprächsabbrüche („dropped calls“) häufig vorkommen. Am Flughaben und an anderen Grenzübergängen kann eine lokale SIM-Karte des einzigen Telefonanbieters in Swasiland (MTN) gegen ein Entgelt von ca. 20,--Euro (ein gewisses Telefonguthaben inklusive) erstanden werden.
Die Teilnahme am Straßenverkehr bringt wegen des Zustandes vieler Straßen und des Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer erheblich höhere Risiken als in Deutschland mit sich.

Auf unbefestigten Straßen generell, besonders aber bei Dunkelheit, besteht ein hohes Unfallrisiko. Der Zustand der Straßen ist an vielen Stellen verbesserungsbedürftig. Häufig unachtsame Menschen und Tiere, besonders Kühe, halten sich regelmäßig, auch nachts und in der Dämmerung, auf für Fahrzeuge vorgesehenen Verkehrswegen auf. Zusammenstöße von Kraftfahrzeugen mit großen Tieren sind in Swasiland keine Seltenheit und haben häufig ernste Folgen. Es wird daher empfohlen, nächtliche Fahrten weitgehend zu vermeiden sowie Geschwindigkeit und Fahrweise den beschriebenen Risiken anzupassen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Grundsätzlich ja, allerdings nur mit Foto. Es wird sehr empfohlen, dass Kinder mit Kinderreisepass bzw. Reisepass nach Swasiland einreisen.

Anmerkungen:
Reisedokumente müssen am Tag der Einreise noch sechs Monate gültig sein.
Reisedokumente müssen vor Einreise noch über mindestens zwei bis drei freie Seiten verfügen.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Deutsche Staatsangehörige erhalten für touristische Aufenthalte bei der Einreise an der Grenze eine Aufenthaltserlaubnis für vierzehn Tage, Verlängerungen können beim Innenministerium beantragt werden. Für alle anderen Reisezwecke ist die Einholung eines Visums vor Einreise erforderlich. Näheres erfahren Sie auf der Internetseite des Honorarkonsuls des Königreichs Swasiland in Berlin http://www.swasiland.de oder bei der für Deutschland zuständigen swasischen Botschaft in Brüssel unter http://www.swaziembassy.be .

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Alleinreisende Minderjährige benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung beider sorgeberechtigter Elternteile; für Minderjährige, die nur mit einem Elternteil reisen, ist die Zustimmungserklärung des anderen Elternteils notwendig.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
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Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Swasiland 26.06.2015

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Swasiland:
Stand 26.06.2015 (Unverändert gültig seit: 26.06.2015)

Letzte Änderungen:
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige


Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Grundsätzlich ja, allerdings nur mit Foto. Es wird sehr empfohlen, dass Kinder mit Kinderreisepass bzw. Reisepass nach Swasiland einreisen.

Anmerkungen:
Reisedokumente müssen am Tag der Einreise noch sechs Monate gültig sein.
Reisedokumente müssen vor Einreise noch über mindestens zwei bis drei freie Seiten verfügen.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Deutsche Staatsangehörige erhalten für touristische Aufenthalte bei der Einreise an der Grenze eine Aufenthaltserlaubnis für 30 Tage, Verlängerungen für maximal weitere 60 Tage können beim Innenministerium beantragt werden. Für alle anderen Reisezwecke ist die Einholung eines Visums vor Einreise erforderlich. Näheres erfahren Sie auf der Internetseite des Honorarkonsuls des Königreichs Swasiland in Berlin http://www.swasiland.de oder bei der für Deutschland zuständigen swasiländischen Botschaft in Brüssel unter http://www.swaziembassy.be .

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Alleinreisende Minderjährige benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung beider sorgeberechtigter Elternteile; für Minderjährige, die nur mit einem Elternteil reisen, ist die Zustimmungserklärung des anderen Elternteils notwendig.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Swasiland 23.02.2016

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Swasiland:
Stand 23.02.2016 (Unverändert gültig seit: 23.02.2016)

Letzte Änderungen:
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
- Allgemeine Reiseinformationen
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
- Medizinische Hinweise


Landesspezifische Sicherheitshinweise
In den letzten Monaten sind keine sicherheitsrelevanten Vorkommnisse bekannt geworden. Gleichwohl kann nicht ausgeschlossen werden, dass die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse im Königreich Swasiland nicht erneut zu gelegentlichen Protestkundgebungen und Demonstrationen führen. Die swasiländischen Sicherheitsbehörden reagieren in solchen Situationen regelmäßig mit präventiven Straßenkontrollen auf den Zufahrtswegen zu größeren Siedlungen.

Informationen darüber, ob und inwieweit solche Maßnahmen ggf. die Bewegungsfreiheit ausländischer Reisender beeinträchtigt liegen nicht vor. Es wird empfohlen, sich im Land entsprechend zu informieren und Örtlichkeiten zu meiden, für die solche Ereignisse angekündigt sind.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
www.auswaertiges-amt.de

Allgemeine Reiseinformationen
Die Kriminalitätsrate in Swasiland ist niedriger als in den Nachbarländern Südafrika und Mosambik, jedoch in letzter Zeit gestiegen. In der Regel nimmt die Anzahl der Übergriffe in der Ferienzeit vor Weihnachten zu. Von einer gezielten Kriminalität gegen im Land reisende Ausländer ist nichts bekannt. Raubdelikte an Ausländern bei Besuchen der Stadtzentren von Mbabane, Manzini und Matsapha sowie bei Überlandfahrten sind selten, können aber auch während des Tages nicht ausgeschlossen werden. Widerstand sollte bei Überfällen nie geleistet werden, um Gewalteskalationen zu vermeiden.

Bargeld (€ oder US-$) kann in Swasiland gewechselt werden, sollte aber nur in begrenztem Maße mitgeführt werden. Zweckmäßiger ist die Nutzung von Maestro- oder Kreditkarten. In der Hauptstadt Mbabane, in Manzini und in einigen anderen Städten finden sich internationale Geldautomaten. Kreditkarten von American Express und Diners Club werden von vielen Restaurants und Hotels grundsätzlich nicht akzeptiert.

Wenn diese den gängigen internationalen Systemen angeschlossen sind, können Geldautomaten in der Hauptstadt Mbabane, in Manzini und einigen anderen Städten benutzt werden. Viele Restaurants und Hotels akzeptieren eine Zahlung mit Kreditkarten allerdings grundsätzlich nicht der Firmen American Express und Diners Club.
Kreditkartenkriminalität kommt vor. Bei Zahlungen sollten Kreditkarten nicht aus den Augen gelassen werden, damit die Daten nicht kopiert und missbräuchlich genutzt werden können. In Restaurants und Tankstellen kann man sich meist eine kabellose Kreditkartenmaschine an den Tisch bzw. an das Auto bringen lassen.
Die Währung Swasilands (1 Lilangeni, Mehrzahl: Emalangeni) ist im Verhältnis 1 zu 1 fest an die südafrikanische Währung Rand gekoppelt. Emalangeni und Rand sind in Swasiland gesetzliches Zahlungsmittel. Der Umtausch von Rand oder Emalangeni in Deutschland ist nicht zu empfehlen, da Einfuhrbeschränkungen bestehen und der Umtauschkurs vor Ort erheblich besser ist.
Mobiltelefone mit deutschen SIM-Karten können in Swasiland oft nicht benutzt werden. Es lässt sich bei deutschen Anbietern in Erfahrung bringen, ob Roaming-Abkommen mit Swasiland bestehen. Allerdings ist der Empfang in den ländlichen Gegenden Swasilands schwach oder unzureichend, so dass Gesprächsabbrüche häufig vorkommen. Am Flughafen und an anderen Grenzübergängen kann eine lokale SIM-Karte des einzigen Telefonanbieters in Swasiland (MTN) inklusive eines gewissen Guthabens gegen ein Entgelt von ca. 20,- € erstanden werden.
Die Teilnahme am Straßenverkehr bringt wegen des Zustandes vieler Straßen und des Verhaltens anderer Verkehrsteilnehmer erheblich höhere Risiken als in Deutschland mit sich.
Auf unbefestigten Straßen generell, insbesondere aber bei Dunkelheit, besteht ein hohes Unfallrisiko. Der Zustand der Straßen ist an vielen Stellen verbesserungsbedürftig. Unachtsame Menschen und Tiere, insbesondere Kühe und Ziegen, halten sich regelmäßig, auch nachts und in der Dämmerung, auf für Fahrzeuge vorgesehenen Verkehrswegen auf. Zusammenstöße von Kraftfahrzeugen mit großen Tieren sind in Swasiland keine Seltenheit und haben häufig ernste Folgen. Es wird daher empfohlen, nächtliche Fahrten weitgehend zu vermeiden sowie Geschwindigkeit und Fahrweise den beschriebenen Risiken anzupassen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:
Reisedokumente müssen am Tag der Einreise noch sechs Monate gültig sein.
Reisedokumente müssen vor Einreise noch über mindestens zwei bis drei freie Seiten verfügen.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Deutsche Staatsangehörige erhalten für touristische Aufenthalte bei der Einreise an der Grenze eine Aufenthaltserlaubnis für 30 Tage, Verlängerungen für maximal weitere 60 Tage können beim Innenministerium beantragt werden. Für alle anderen Reisezwecke ist die Einholung eines Visums vor Einreise erforderlich. Näheres erfahren Sie auf der Internetseite des Honorarkonsuls des Königreichs Swasiland in Berlin www.swasiland.de oder bei der für Deutschland zuständigen swasiländischen Botschaft in Brüssel unter www.swaziembassy.be .

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Alleinreisende Minderjährige benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung beider sorgeberechtigter Elternteile; für Minderjährige, die nur mit einem Elternteil reisen, ist die Zustimmungserklärung des anderen Elternteils notwendig.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus dem Gelbfieberendemiegebiet (www.who.int) ist für alle Reisenden mit einem Lebensalter über einem Jahr der Nachweis einer gültigen Impfung gegen Gelbfieber notwendig (Internationales Impfzertifikat, Gültigkeit zehn Jahre). Das gilt auch für eine Anreise im Transit über Addis Abeba oder Nairobi, wenn der dortige Aufenthalt länger als 12 Stunden beträgt. Reisende, die sich vor Einreise nach Swasiland in Südafrika aufgehalten haben und nicht zuvor aus dem Gelbfieberendemiegebiet nach Südafrika eingereist sind, benötigen kein Impfzertifikat.
Das Auswärtige Amt empfiehlt , die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen(siehe http://www.rki.de/).
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza (Influenzasaison der Südhalbkugel: Mai, Juni).
Im Südlichen Afrika kommen tödliche Tollwuterkrankungen bei Menschen vor. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition kann daher die dreifache Schutzimpfung sinnvoll sein.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, sowie Tollwut (s. o.) empfohlen.

HIV/AIDS
Etwa 30% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Swasiland zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Malaria
Das Malariarisiko in Swasiland ist moderat und beschränkt sich jahreszeitlich auf den Sommer (Regenzeit) der südlichen Hemisphäre mit klimatisch bedingten Zeitschwankungen zwischen Oktober und April. Besonders die nord-östlichen Landesteile Tjaneni, Mhlume und Simunye mit dem Hlane Nationalpark sowie Big Bend sind betroffen.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle ärztliche Vorstellung mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Eine medikamentöse Malariaprophylaxe wird in den vorgenannten Risikogebieten empfohlen. Zur Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

• körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
• ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen

Durchfallerkrankungen und Cholera
Besonders nach starken Regenfällen können auch Cholera-Fälle auftreten. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen, auch Cholera, vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: kochen, schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden in Süßwassergewässern sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Gute ärztliche Versorgung ist in den angrenzenden Großstädten Südafrikas zu finden
Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Südafrika und Swasiland ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird daher dringend angeraten
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Swasiland durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (s. z.B. www.dtg.org oder www.frm-web.de ).
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Reise-/Sicherheitshinweis Swasiland 08.12.2017

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Swasiland:
Stand 08.12.2017

Letzte Änderungen:
Medizinische Hinweise


Medizinische Hinweise
Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus dem Gelbfieberendemiegebiet (www.who.int) ist für alle Reisenden mit einem Lebensalter über einem Jahr der Nachweis einer gültigen Impfung gegen Gelbfieber notwendig (Internationales Impfzertifikat, Gültigkeit zehn Jahre). Das gilt auch für eine Anreise im Transit über Addis Abeba oder Nairobi, wenn der dortige Aufenthalt länger als 12 Stunden beträgt. Reisende, die sich vor Einreise nach Swasiland in Südafrika aufgehalten haben und nicht zuvor aus dem Gelbfieberendemiegebiet nach Südafrika eingereist sind, benötigen kein Impfzertifikat.
Das Auswärtige Amt empfiehlt , die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen(siehe http://www.rki.de/).
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza (Influenzasaison der Südhalbkugel: März bis Juli).
Im Südlichen Afrika kommen tödliche Tollwuterkrankungen bei Menschen vor. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition kann daher die dreifache Schutzimpfung sinnvoll sein.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, sowie Tollwut (s. o.) empfohlen.
HIV/AIDS
Etwa 30% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Swasiland zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Malaria
Das Malariarisiko in Swasiland ist moderat und beschränkt sich jahreszeitlich auf den Sommer (Regenzeit) der südlichen Hemisphäre mit klimatisch bedingten Zeitschwankungen zwischen Oktober und April. Besonders die nord-östlichen Landesteile Tjaneni, Mhlume und Simunye mit dem Hlane Nationalpark sowie Big Bend sind betroffen.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle ärztliche Vorstellung mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Eine medikamentöse Malariaprophylaxe wird in den vorgenannten Risikogebieten empfohlen. Zur Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen, auch Cholera, vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: kochen, schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden in Süßwassergewässern sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Gute ärztliche Versorgung ist in den angrenzenden Großstädten Südafrikas zu finden
Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Südafrika und Swasiland ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird daher dringend angeraten
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Swasiland durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (s. z.B. www.dtg.org oder www.frm-web.de ).
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Gruß
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Reise-/Sicherheitshinweis Swasiland 01.06.2018

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Swasiland:
Stand: 01.06.2018

Letzte Änderungen:
- Allgemeine Reiseinformationen (Kommunikation)


Kommunikation
Mobiltelefone mit deutschen SIM-Karten können in Swasiland oft nicht benutzt werden. Es lässt sich bei deutschen Anbietern in Erfahrung bringen, ob Roaming-Abkommen mit Swasiland bestehen. Allerdings ist der Empfang in den ländlichen Gegenden Swasilands schwach oder unzureichend, so dass Gesprächsabbrüche häufig vorkommen. Bei den örtlichen Mobilfunkanbietern MTN und Swazi Mobile kann eine lokale SIM-Karte inklusive eines gewissen Guthabens erworben werden. Touristen müssen hierfür neben ihrem Reisepass auch einen Nachweis über die Unterkunft vorlegen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Eswatini /Swasiland 23.10.2018

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Eswatini:
Stand: 23.10.2018

Letzte Änderungen:
- Landesspezifische Sicherheitshinweise (Demonstrationen)


Demonstrationen
In den letzten Monaten, z.B. kurz vor den Parlamentswahlen im September 2018, ist es zu Demonstrationen in größeren Ballungszentren, insbesondere in Manzini gekommen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse im Königreich Eswatini erneut zu Protestkundgebungen und Demonstrationen führen. Die Sicherheitsbehörden reagieren in solchen Situationen regelmäßig mit präventiven Straßenkontrollen auf den Zufahrtswegen zu größeren Siedlungen.

Reisende sollten sich über die Lage vor Ort informiert halten und Demonstrationen und Menschenansammlungen meiden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Eswatini / Swasiland 29.06.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Eswatini
Stand 29.06.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Demonstrationen)
- Gesundheit (Impfschutz)


Aktuelles
Demonstrationen

In Eswatini kommt es seit mehreren Tagen vermehrt zu Demonstrationen und Protesten, die zuletzt gewalttätig wurden. Sie richten sich im Wesentlichen gegen Einrichtungen, die mit dem König und der Regierung in Zusammenhang gebracht werden.
Betroffen sind das Industriezentrum Matsappha sowie die Hauptstadt Mbabane, eine Ausweitung auf andere Landesteile oder Städte ist nicht ausgeschlossen.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Gesundheit
Impfschutz

Bei der direkten Einreise aus dem Gelbfieberendemiegebiet ist für alle Reisenden mit einem Lebensalter über einem Jahr der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung notwendig (Internationales Impfzertifikat, lebenslange Gültigkeit). Das gilt auch für eine Anreise im Transit über Addis Abeba oder Nairobi, wenn der dortige Aufenthalt länger als 12 Stunden beträgt. Reisende, die sich vor Einreise nach Eswatini in Südafrika aufgehalten haben und nicht zuvor aus dem Gelbfieberendemiegebiet nach Südafrika eingereist sind, benötigen kein Impfzertifikat.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen .
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
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Hinweise zum Corona-Virus in Eswatini siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Eswatini / Swasiland 01.07.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Eswatini
Stand 01.07.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Demonstrationen)


Aktuelles
Demonstrationen

In Eswatini kommt es vermehrt zu Demonstrationen und Protesten. Diese wurden zuletzt gewalttätig und führten auch zu Brandstiftungen und Plünderungen. Die Aktionen richten sich im Wesentlichen gegen Einrichtungen, die mit dem König und der Regierung in Zusammenhang gebracht werden.
Betroffen sind das Industriezentrum Matsapha sowie die Hauptstadt Mbabane; eine Ausweitung auf andere Landesteile oder Städte einschließlich der Hauptverkehrsadern ist nicht ausgeschlossen.

Derzeit besteht eine Ausgangssperre von 18 bis 5 Uhr.
  • Bleiben Sie möglichst in einer sicheren Unterkunft
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Halten Sie sich über die Lage vor Ort informiert.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Eswatini siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Eswatini / Swasiland 13.07.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Eswatini
Stand 13.07.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Demonstrationen)


Aktuelles
Demonstrationen

In Eswatini kommt es vermehrt zu Demonstrationen und Protesten. Diese wurden auch gewalttätig und führten zu Brandstiftungen und Plünderungen. In der Folge kam es immer wieder zu gewaltsamen Zusammenstößen mit Sicherheitskräften. Die Ausschreitungen haben zuletzt alle Landesteile erfasst.

Derzeit besteht eine Ausgangssperre von 18 bis 5 Uhr.
  • Bleiben Sie möglichst in einer sicheren Unterkunft
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Halten Sie sich über die Lage vor Ort informiert.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Eswatini siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Eswatini / Swasiland 12.08.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Eswatini
Stand 12.08.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Demonstrationen)


Aktuelles
Demonstrationen

Im Nachgang der Proteste in Eswatini vom Juli 2021 wurden zwei Abgeordnete unter Terrorismusvorwürfen verhaftet. Im Land zirkulieren Aufrufe zur Freilassung dieser Abgeordneten auf Kaution mit einer Fristsetzung bis 14. August 2021. Vor dem Hintergrund der unverändert angespannten Lage muss damit gerechnet werden, dass es jederzeit zu weiteren Demonstrationen und Straßenblockaden kommen kann, die rasch eskalieren können.

Derzeit besteht eine Ausgangssperre von 18 bis 5 Uhr.
  • Halten Sie sich über die Lage vor Ort informiert.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Bereiten Sie sich auf eventuelle Einschränkungen Ihrer Fortbewegungsmöglichkeiten, Ihres Zugangs zu Gegenständen des täglichen Bedarfs sowie Ihrer Kommunikationsmöglichkeiten vor.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Eswatini siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Eswatini / Swasiland 12.08.2021

Beitrag von Mauritius »

Ich war vor paar Jahren in Swaziland, es schien ein sehr ruhiges u. friedliches Land zu sein; kaum vorstellbar, daß es dort mal Unruhen geben könnte.

Mit dem Kleinbus von Mbabane nach Johannesburg:

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Eswatini / Swasiland 18.08.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Eswatini
Stand 18.08.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Demonstrationen)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Demonstrationen

Im Nachgang der Proteste in Eswatini vom Juli 2021 wurden zwei Abgeordnete unter Terrorismusvorwürfen verhaftet. Im Land fordern verschiedene Gruppen die Freilassung dieser Abgeordneten auf Kaution. Vor dem Hintergrund der unverändert angespannten Lage muss damit gerechnet werden, dass es jederzeit zu weiteren Demonstrationen und Straßenblockaden kommen kann, die rasch eskalieren können.

Derzeit besteht eine nächtliche Ausgangssperre von 18 bis 5 Uhr.
  • Halten Sie sich über die Lage vor Ort informiert.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Bereiten Sie sich auf eventuelle Einschränkungen Ihrer Fortbewegungsmöglichkeiten, Ihres Zugangs zu Gegenständen des täglichen Bedarfs sowie Ihrer Kommunikationsmöglichkeiten vor.
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage und anhaltender politischer Spannungen in Eswatini kommt es immer wieder zu Demonstrationen und Protesten. Die Sicherheitsbehörden reagieren in solchen Situationen regelmäßig mit Straßenkontrollen und Absperrungen auf den Zufahrtswegen.
  • Halten Sie sich über die Lage vor Ort informiert.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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