Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 16.04.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

Moderator: Moderatoren

Antworten
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 27.12.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 27.12.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Am 28. Dezember 2025 finden in Guinea Präsidentschaftswahlen statt.

Die guineische Regierung hat mitgeteilt, dass aus diesem Anlass am 28.12.2025
  • von 0:00 bis 24:00 Uhr die See- und Landgrenzen Guineas geschlossen werden;
  • von 05:00 bis 20:00 Uhr die Luftgrenzen Guineas geschlossen werden;
  • zwischen 06:00 und 18:00 Uhr ein Fahrverbot für alle motorisierten Fahrzeuge gilt, soweit sie nicht über eine Ausnahmegenehmigung verfügen;
  • zwischen 06:00 und 18:00 Uhr nicht genehmigte Versammlungen und das Tragen von Waffen im Umfeld der Wahllokale verboten sind.
Es ist nicht auszuschließen, dass es auch in den Tagen nach der Wahl insbesondere im Raum Conakry zu spontanen Demonstrationen und Verkehrsstörungen kommen kann.

Es ist davon auszugehen, dass die Sicherheitskräfte im zeitlichen Umfeld der Wahlen landesweit Verkehrskontrollen durchführen werden. In den Tagen unmittelbar vor und nach den Wahlen kann es ebenfalls zur Einschränkung des Internets, insbesondere der sozialen Medien, kommen.
  • Meiden Sie Demonstrationen, größere Menschenansammlungen und Straßensperren.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien.
  • Befolgen Sie die Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie besonders achtsam und umsichtig, insbesondere bei Bewegungen im Stadtgebiet von Conakry. Vermeiden Sie nicht notwendige Fahrten.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste bzw. halten Sie Ihre Daten aktuell.
  • Informieren Sie sich ggf. vor Ort bei der Deutschen Botschaft Conakry.
Auswärtiges Amt


Siehe auch:

BPfeilB Wahlen in Guinea - Grenzen geschlossen und Fahrverbot

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 29.12.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 29.12.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Am 28. Dezember 2025 fanden in Guinea Präsidentschaftswahlen statt.

Es ist nicht auszuschließen, dass es auch in den Tagen nach der Wahl insbesondere im Raum Conakry zu spontanen Demonstrationen und Verkehrsstörungen kommen kann.

Es ist davon auszugehen, dass die Sicherheitskräfte im zeitlichen Umfeld der Wahlen landesweit Verkehrskontrollen durchführen werden. In den Tagen unmittelbar vor und nach den Wahlen kann es ebenfalls zur Einschränkung des Internets, insbesondere der sozialen Medien, kommen.
  • Meiden Sie Demonstrationen, größere Menschenansammlungen und Straßensperren.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien.
  • Befolgen Sie die Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie besonders achtsam und umsichtig, insbesondere bei Bewegungen im Stadtgebiet von Conakry. Vermeiden Sie nicht notwendige Fahrten.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste bzw. halten Sie Ihre Daten aktuell.
  • Informieren Sie sich ggf. vor Ort bei der Deutschen Botschaft Conakry.
Auswärtiges Amt


Siehe auch:

BPfeilB Wahlen in Guinea

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 05.02.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 05.02.2026

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Die Sicherheitslage ist weiterhin angespannt. An strategischen Punkten in der Hauptstadt Conakry, vor allem rund um den Stadtteil Kaloum, sind feste Kontrollposten eingerichtet. An diesen werden ab 20 Uhr systematische Fahrzeug- und Personenkontrollen durchgeführt. Darüber hinaus kann es auch tagsüber im gesamten Stadtgebiet zu spontanen Kontrollen kommen.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste bzw. halten Sie Ihre Daten aktuell.
  • Informieren Sie sich ggf. vor Ort bei der Deutschen Botschaft Conakry.
  • Befolgen Sie die Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien.
  • Vermeiden Sie, wenn möglich, Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung.
Im Jahresverlauf 2026 finden voraussichtlich Parlaments- und Lokalwahlen statt; es wurden noch keine konkreten Wahltermine verkündet. Im zeitlichen Umfeld der Wahlgänge kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu spontanen Versammlungen, Verkehrsstörungen oder sonstigen Einschränkungen kommt.

Erfahrungen der letzten politischen Großereignisse zeigen, dass es am Wahltag kurzfristig und insbesondere während der Öffnungszeiten der Wahllokale zu Schließungen der Landesgrenzen und des internationalen Flughafens Sékou Touré in Conakry sowie der Verhängung von Fahrverboten kommen kann.

Die wirtschaftliche Lage ist für den Großteil der Bevölkerung nach wie vor sehr schwierig. In Conakry, aber auch im Landesinneren, kann es daher immer wieder zu spontanen Demonstrationen, Vandalismus oder Straßenblockaden kommen, die von den Sicherheitskräften gewaltsam beendet werden. Proteste führten in der Vergangenheit zu Todesopfern und Verletzten.
Auch gewaltsame Konflikte zwischen sozialen oder politischen Gruppen können auftreten.

Streiks und politische Konflikte können zu Protestaktionen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens führen, vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Besonders betroffen sind die Hauptstadt Conakry, dort insbesondere staatliche Einrichtungen und größere Städte im Landesinnern sowie die Regionen Waldguinea (Guinée forestière), Boké und im Fouta Djallon. Aktionen richten sich nicht gezielt gegen Ausländer. Dennoch besteht die Gefahr, von solchen Ausschreitungen sowie von Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte beeinträchtigt zu werden.

In Waldguinea und den südlichen Grenzgebieten zu Liberia, Sierra Leone und Côte d‘Ivoire kann es jederzeit zu ethnischen Spannungen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.
  • Seien Sie bei Aufenthalten in den Grenzgebieten und in Waldguinea besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Eine touristische Infrastruktur existiert nur in Ansätzen. Ein öffentliches Verkehrsmittelnetz gibt es nicht.

Das guineische Straßennetz ist in marodem Zustand; überall muss mit erheblichen Straßenschäden gerechnet werden. Bei starken Regenfällen und vor allem in der Regenzeit können eingeschränkte Sicht und überschwemmte Straßen zu Verkehrsbehinderungen führen; es wird zu besonderer Vorsicht geraten (siehe Natur und Klima). Im Landesinneren wechseln sich befestigte mit unbefestigten Streckenabschnitten ab. Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel (Taxis, Busse) ist wegen des technischen Zustands der Fahrzeuge nicht ohne Risiken. Schwere Unfälle sind häufig.

Schwierige Straßen- und Verkehrsverhältnisse führen vor allem in den Außenbezirken Conakrys teilweise zu ausgedehnten Staus mit mehrstündigen Wartezeiten.

Auf den Überlandstraßen und in Städten muss mit Kontrollen bewaffneter Sicherheitskräfte an festen oder zeitweilig eingerichteten Kontrollposten gerechnet werden. Dies gilt auch für den Innenstadtbereich von Conakry.
  • Verzichten Sie auf die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 06.03.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 06.03.2026

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Die Sicherheitslage ist weiterhin angespannt. An strategischen Punkten in der Hauptstadt Conakry, vor allem rund um den Stadtteil Kaloum, sind feste Kontrollposten eingerichtet. An diesen werden ab 20 Uhr systematische Fahrzeug- und Personenkontrollen durchgeführt. Darüber hinaus kann es auch tagsüber im gesamten Stadtgebiet zu spontanen Kontrollen kommen.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste bzw. halten Sie Ihre Daten aktuell.
  • Informieren Sie sich ggf. vor Ort bei der Deutschen Botschaft Conakry.
  • Befolgen Sie die Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien.
  • Vermeiden Sie, wenn möglich, Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung.
Am 24. Mai 2026 finden in Guinea Parlaments- und Lokalwahlen statt. Im zeitlichen Umfeld der Wahlgänge kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu spontanen Versammlungen, Verkehrsstörungen oder sonstigen Einschränkungen kommt.

Erfahrungen der letzten politischen Großereignisse zeigen, dass es am Wahltag kurzfristig und insbesondere während der Öffnungszeiten der Wahllokale zu Schließungen der Landesgrenzen und des internationalen Flughafens Sékou Touré in Conakry sowie der Verhängung von Fahrverboten kommen kann.

Die wirtschaftliche Lage ist für den Großteil der Bevölkerung nach wie vor sehr schwierig. In Conakry, aber auch im Landesinneren, kann es daher immer wieder zu spontanen Demonstrationen, Vandalismus oder Straßenblockaden kommen, die von den Sicherheitskräften gewaltsam beendet werden. Proteste führten in der Vergangenheit zu Todesopfern und Verletzten.
Auch gewaltsame Konflikte zwischen sozialen oder politischen Gruppen können auftreten.

Streiks und politische Konflikte können zu Protestaktionen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens führen, vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Besonders betroffen sind die Hauptstadt Conakry, dort insbesondere staatliche Einrichtungen und größere Städte im Landesinnern sowie die Regionen Waldguinea (Guinée forestière), Boké und im Fouta Djallon. Aktionen richten sich nicht gezielt gegen Ausländer. Dennoch besteht die Gefahr, von solchen Ausschreitungen sowie von Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte beeinträchtigt zu werden.

In Waldguinea und den südlichen Grenzgebieten zu Liberia, Sierra Leone und Côte d‘Ivoire kann es jederzeit zu ethnischen Spannungen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.
  • Seien Sie bei Aufenthalten in den Grenzgebieten und in Waldguinea besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 16.03.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 16.03.2026

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Impfschutz; Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene)


Gesundheit
Impfschutz
  • Pflichtimpfungen:
    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist ab dem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. In der Praxis wird bei der Einreisekontrolle jedoch häufig der Impfnachweis von allen Einreisenden verlangt. Laut WHO-Vorgaben darf bei Ausreise die letzte Poliomyelitis-Impfung maximal ein Jahr zurückliegen. Nach derzeitigem Kenntnisstand erfolgt keine Kontrolle der Impfung bei Ausreise.
  • Reiseimpfungen:
    Es sind Impfungen gegen Gelbfieber, Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Cholera-Impfung ist i.d.R. nicht notwendig.
  • Standardimpfungen:
    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Aufgrund wiederholter Ausbrüche sollte insbesondere ein adäquater Impfschutz für Masern und Diphtherie sichergestellt werden.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) und Typhus treten auch bei Reisenden auf. In Guinea wurde Poliomyelitis (cVDPV2) nachgewiesen.
  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Typhus-Impfung beraten.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen muss laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung. Die Nachweispflicht entsprechend der WHO-Vorgaben wird aktuell nicht umgesetzt.
  • Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder Katastrophenhelfer tätig sind.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 16.04.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 16.04.2026

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Geld/Kreditkarten)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Die Sicherheitslage ist weiterhin angespannt. An strategischen Punkten in der Hauptstadt Conakry, vor allem rund um den Stadtteil Kaloum, sind feste Kontrollposten eingerichtet. An diesen werden ab 20 Uhr systematische Fahrzeug- und Personenkontrollen durchgeführt. Darüber hinaus kann es auch tagsüber im gesamten Stadtgebiet zu spontanen Kontrollen kommen.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste bzw. halten Sie Ihre Daten aktuell.
  • Informieren Sie sich ggf. vor Ort bei der Deutschen Botschaft Conakry.
  • Befolgen Sie die Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien. Allerdings kommt es in krisenhaften Situationen immer wieder zu vorübergehenden Internetausfällen und gelegentlich auch zu Störungen des Telefonnetzes.
  • Vermeiden Sie, wenn möglich, Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung.
Am 31. Mai 2026 finden in Guinea Parlaments- und Lokalwahlen statt. Im zeitlichen Umfeld der Wahlgänge kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu spontanen Versammlungen, Verkehrsstörungen oder sonstigen Einschränkungen kommt.

Erfahrungen der letzten politischen Großereignisse zeigen, dass es am Wahltag kurzfristig und insbesondere während der Öffnungszeiten der Wahllokale zu Schließungen der Landesgrenzen und des internationalen Flughafens Sékou Touré in Conakry sowie der Verhängung von Fahrverboten kommen kann.

Die wirtschaftliche Lage ist für den Großteil der Bevölkerung nach wie vor sehr schwierig. In Conakry, aber auch im Landesinneren, kann es daher immer wieder zu spontanen Demonstrationen, Vandalismus oder Straßenblockaden kommen, die von den Sicherheitskräften gewaltsam beendet werden. Proteste führten in der Vergangenheit zu Todesopfern und Verletzten.
Auch gewaltsame Konflikte zwischen sozialen oder politischen Gruppen können auftreten.

Streiks und politische Konflikte können zu Protestaktionen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens führen, vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Besonders betroffen sind die Hauptstadt Conakry, dort insbesondere staatliche Einrichtungen und größere Städte im Landesinnern sowie die Regionen Waldguinea (Guinée forestière), Boké und im Fouta Djallon. Aktionen richten sich nicht gezielt gegen Ausländer. Dennoch besteht die Gefahr, von solchen Ausschreitungen sowie von Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte beeinträchtigt zu werden.

In Waldguinea und den südlichen Grenzgebieten zu Liberia, Sierra Leone und Côte d‘Ivoire kann es jederzeit zu ethnischen Spannungen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.
  • Seien Sie bei Aufenthalten in den Grenzgebieten und in Waldguinea besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Reiseinfos
Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der Guinea-Franc (GNF). Kreditkarten werden nur selten, z.B. in größeren Hotels akzeptiert. Geldautomaten geben nur geringe Beträge aus und sind häufig außer Betrieb. Die Mitnahme von Bargeld in USD oder EUR ist empfehlenswert. Aktuell herrscht akute Bargeldknappheit in Guinea. Geldautomaten sind häufig nicht befüllt. Es ist üblich, dass Banken Bargeldabhebungen auf 500.000 bis 1.000.000 GNF begrenzen (umgerechnet rd. 50 bis 100 EUR). Auch die Bargeldversorgung über Transferunternehmen (z.B. „Orange Money“) ist von den Einschränkungen betroffen. Die Zahlung mit Kreditkarten ist nur an ausgesuchten Orten innerhalb der Hauptstadt möglich.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Antworten