Reise-/Sicherheitshinweis Peru 02.08.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 06.03.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 06.03.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelle Sicherheitslage)


Aktuelles
Aktuelle Sicherheitslage

Die peruanische Regierung hat am 5. Februar 2023 einen 60-tägigen Notstand für die Regionen Madre de Dios, Cusco, Puno, Apurímac, Arequipa, Moquegua und Tacna verhängt. Für die Region Lima und den Großraum Callao wurde ein 30-tägiger Notstand ab dem 14. Februar 2023 verhängt.

Seit Anfang Dezember 2022 kommt es immer wieder in verschiedenen Regionen des Landes zu Demonstrationen und Unruhen.

In den Regionen Cusco und Puno gilt ein unbegrenzter Streik. In mehreren Regionen des Landes, vor allem im Süden in den Regionen um Cusco, Arequipa und Puno, sind Strecken durch Straßenblockaden nicht passierbar. Es kommt zu teilweise gewaltsamen Demonstrationen, die bereits zahlreiche Todesopfer gefordert haben.

Die Gewalt der Demonstranten richtet sich vor allem gegen die Einsatzkräfte vor Ort, Justizgebäude, Busse und auch Mautstationen wurden angezündet, Polizisten kamen dabei zu Schaden. Viele Hotels in der Region Cusco sind aus Sicherheitsgründen geschlossen. Mit einem schnellen Abflauen der Proteste kann nicht gerechnet werden.

Im Flugverkehr muss jederzeit mit erheblichen Einschränkungen durch die kurzfristige Schließung von Flughäfen aus Sicherheitsgründen gerechnet werden.

Der Zugverkehr ist ebenfalls von Einschränkungen betroffen. Der Zugverkehr nach Machu Picchu kann jederzeit aus Sicherheitsgründen wieder eingestellt werden.

Die Landgrenzen zwischen Peru und Bolivien sind geschlossen, s. Reise- und Sicherheitshinweise Bolivien.
  • Verfolgen Sie die aktuelle Sicherheitslage in den peruanischen Medien, so z.B. über den Twitterkanal der peruanischen Polizei und bleiben Sie wachsam.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Halten Sie sich von Menschenansammlungen fern.
  • Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung über die Straßensituation mit Blockaden und anderen Unterbrechungen. Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Fragen Sie ggf. in Ihrem Hotel nach, wie die Situation vor Ort aktuell ist, und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein. Bleiben Sie aus Sicherheitsgründen ggf. länger vor Ort, bevor Sie sich bei einem Ortswechsel in Gefahr begeben.
  • Bitte denken Sie auch daran, sich in unserer Krisenvorsorgeliste einzutragen.
  • Versuchen Sie nicht, die Straßenblockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Handlungen der Demonstranten führen. Warten Sie mit Ihrer Weiterreise, bis die Straßen passierbar sind oder Sie einen bestätigten Flug nach Lima haben.
  • Begeben Sie sich nicht zum Flughafen, wenn Sie keinen bestätigten Flug haben, der Zutritt zum Flughafengebäude wird Ihnen nur gegen Vorlage eines Flugtickets gewährt.
  • Vor Antritt von Geschäftsreisen in die einschlägigen Großstädte sollten Reisende die aktuelle Sicherheitslage berücksichtigen und sich mit den peruanischen Geschäftspartnern und ggf. der Deutsch-Peruanischen Industrie- und Handelskammer absprechen.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 27.03.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 27.03.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelle Sicherheitslage)


Aktuelles
Aktuelle Sicherheitslage

Die peruanische Regierung hat am 5. Februar 2023 einen 60-tägigen Notstand für die Regionen Madre de Dios, Cusco, Puno, Apurímac, Arequipa, Moquegua und Tacna verhängt.

Im Dezember 2022 und Januar 2023 kam es vor allem in den südlichen Andenregionen zu Demonstrationen und gewaltsamen Unruhen mit Todesopfern.

In den Regionen Cusco und Puno gilt ein unbegrenzter Streik. Vor allem in der Region Puno und am Titicaca-See sind weiterhin Strecken durch Straßenblockaden nicht passierbar.

Mit einem schnellen Abflauen der Proteste in dieser Region kann nicht gerechnet werden.

Im Flugverkehr muss mit Einschränkungen durch die kurzfristige Schließung von Flughäfen aus Sicherheitsgründen gerechnet werden.

Der Zugverkehr nach Machu Picchu kann jederzeit aus Sicherheitsgründen wieder eingestellt werden.

Die Landgrenze zwischen Peru und Bolivien ist geschlossen, s. Reise- und Sicherheitshinweise Bolivien.

Aufgrund starker Regenfälle, bedingt durch den Zyklon „Yaku“, wurde ein 60-tägiger Notstand mit Wirkung vom 16. März 2023 ausgerufen. Die Regenfälle haben in einigen Regionen im Norden und in Außenbezirken der Stadt Lima zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Schlammlawinen entlang von Flussläufen geführt. Dadurch sind Straßen unpassierbar geworden; an der Beseitigung der Schäden wird derzeit gearbeitet.
  • Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung über die Straßensituation bezüglich Blockaden und anderer Unterbrechungen. Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne
  • Verfolgen Sie die aktuelle Sicherheitslage in den peruanischen Medien, so z.B. über den Twitterkanal der peruanischen Polizei und bleiben Sie wachsam.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Halten Sie sich von Menschenansammlungen fern.
  • Fragen Sie ggf. in Ihrem Hotel nach, wie die Situation vor Ort aktuell ist, und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein. Bleiben Sie aus Sicherheitsgründen ggf. länger vor Ort, bevor Sie sich bei einem Ortswechsel in Gefahr begeben.
  • Bitte denken Sie auch daran, sich in unserer Krisenvorsorgeliste einzutragen.
  • Versuchen Sie nicht, die Straßenblockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Handlungen der Demonstranten führen.
  • Warten Sie ggf. mit Ihrer Weiterreise, bis die Straßen passierbar sind oder Sie einen bestätigten Flug nach Lima haben.
  • Begeben Sie sich nicht zum Flughafen, wenn Sie keinen bestätigten Flug haben, der Zutritt zum Flughafengebäude wird Ihnen nur gegen Vorlage eines Flugtickets gewährt.
  • Vor Antritt von Geschäftsreisen in die einschlägigen Großstädte sollten Reisende die aktuelle Sicherheitslage berücksichtigen und sich mit den peruanischen Geschäftspartnern und ggf. der Deutsch-Peruanischen Industrie- und Handelskammer absprechen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 06.04.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 06.04.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelle Sicherheitslage)
- Einreise und Zoll (Einreisekontrolle)
- Gesundheit (Aktuelles: Poliomyelitis; Impfschutz; Dengue-Fieber; Poliomyelitis/Kinderlähmung)


Aktuelles
Aktuelle Sicherheitslage

Die peruanische Regierung hat am 5. Februar 2023 einen 60-tägigen Notstand für die Regionen Madre de Dios, Cusco, Puno, Apurímac, Arequipa, Moquegua und Tacna verhängt.

Im Dezember 2022 und Januar 2023 kam es vor allem in den südlichen Andenregionen zu Demonstrationen und gewaltsamen Unruhen mit Todesopfern.

In den Regionen Cusco und Puno gilt ein unbegrenzter Streik. Vor allem in der Region Puno und am Titicaca-See sind weiterhin Strecken durch Straßenblockaden nicht passierbar. Dies gilt insbesondere für die Zufahrtstrassen zur Grenze nach Bolivien, so dass eine Ausreise nach Bolivien aufgrund von Straßensperren oftmals nicht möglich ist, siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise Bolivien.

Mit einem schnellen Abflauen der Proteste in dieser Region kann nicht gerechnet werden.

Im Flugverkehr muss mit Einschränkungen durch die kurzfristige Schließung von Flughäfen aus Sicherheitsgründen gerechnet werden.

Der Zugverkehr nach Machu Picchu kann jederzeit aus Sicherheitsgründen erneut eingestellt werden.

Aufgrund starker Regenfälle, bedingt durch den Zyklon „Yaku“, wurde ein 60-tägiger Notstand mit Wirkung vom 16. März 2023 ausgerufen. Die Regenfälle haben in einigen Regionen im Norden und in Außenbezirken der Stadt Lima zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Schlammlawinen entlang von Flussläufen geführt. Dadurch sind Straßen unpassierbar geworden; an der Beseitigung der Schäden wird derzeit gearbeitet.
  • Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung über die Straßensituation bezüglich Blockaden und anderer Unterbrechungen. Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne
  • Verfolgen Sie die aktuelle Sicherheitslage in den peruanischen Medien, so z.B. über den Twitterkanal der peruanischen Polizei und bleiben Sie wachsam.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Halten Sie sich von Menschenansammlungen fern.
  • Fragen Sie ggf. in Ihrem Hotel nach, wie die Situation vor Ort aktuell ist, und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Bitte denken Sie auch daran, sich in unserer Krisenvorsorgeliste einzutragen.
  • Versuchen Sie nicht, die Straßenblockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Handlungen der Demonstranten führen.
  • Warten Sie ggf. mit Ihrer Weiterreise, bis die Straßen passierbar sind oder Sie einen bestätigten Flug nach Lima haben.
  • Begeben Sie sich nicht zum Flughafen, wenn Sie keinen bestätigten Flug haben, der Zutritt zum Flughafengebäude wird Ihnen nur gegen Vorlage eines Flugtickets gewährt.
  • Vor Antritt von Geschäftsreisen in die einschlägigen Großstädte sollten Reisende die aktuelle Sicherheitslage berücksichtigen und sich mit den peruanischen Geschäftspartnern und ggf. der Deutsch-Peruanischen Industrie- und Handelskammer absprechen.
Einreise und Zoll
Einreisekontrolle

Der Reisepass wird bei Einreise über einen internationalen Flughafen nicht mehr gestempelt.

Bei der Einreise werden die Einreise- und Aufenthaltsdaten elektronisch von der peruanischen Grenzbehörde erfasst. Die Einreise und die bewilligte Aufenthaltsdauer werden nicht im Reisepass vermerkt.

Bei Überschreitung der Aufenthaltsdauer muss bei der Ausreise eine Geldstrafe in Höhe von derzeit 5 PEN pro Tag der Überschreitung bezahlt werden, bevor das Land verlassen werden kann.

Einreisende Touristen müssen gelegentlich Weiterreise- oder Rückflugtickets vorlegen, obwohl dies nicht den offiziellen Einreisevorschriften entspricht.

Die Entscheidung, welche Aufenthaltsdauer im Einzelfall bewilligt wird, obliegt den Grenzbehörden.
  • Bitte beachten Sie: es wird nicht automatisch eine Aufenthaltsdauer von 90 Tagen bewilligt, sondern bestimmt sich nach Ihren Angaben bei der Einreise.
Bei einer nicht registrierten Einreise gehen die peruanischen Behörden von einem illegalen Aufenthalt aus, der zu erheblichen Problemen und Verzögerungen (mindestens zehn Tage!) bei der Ausreise und im ungünstigen Fall zu einer kostenpflichtigen Abschiebung führen kann. Manche Grenzübergänge (etwa bei Einreise aus Bolivien oder Ecuador) können nachts nicht besetzt sein, sodass die Registrierung dort nicht erfolgen kann.
  • Achten Sie unbedingt darauf, dass das Grenzpersonal Ihre Einreise und die bewilligte Aufenthaltsdauer korrekt vermerkt.
  • Bei Einreise auf dem Landweg kümmern Sie sich bitte aktiv darum, einen Einreisestempel zu erhalten. Ohne diesen ist eine Ausreise aus Peru nicht möglich!
  • Reisen Sie möglichst tagsüber ein und suchen Sie notfalls bei nicht erfolgter Registrierung umgehend und spätestens im nächstgrößeren Ort die Einwanderungsbehörde auf.
Gesundheit
Aktuelles: Poliomyelitis

In Peru ist es zu einem Fall von Poliomyelitis (Kinderlähmung) durch mutierte Impfviren des Typs VDPV1 gekommen. Bekämpfungsmaßnahmen wurden durch die Landesbehörden eingeleitet. Es liegen bislang keine näheren Informationen vor, ob entsprechend WHO-Vorgaben ein aktueller Impfnachweis bei Ausreise gefordert wird, siehe Poliomyelitis (Kinderlähmung).

Impfschutz
Bei direkter Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen ab einem Alter von neun Monaten empfohlen, die in Gebiete unterhalb von 2.300 m in folgenden Regionen reisen: Amazonas, Loreto, Madre de Dios, San Martín, Ucayali, Puno, Cusco, Junín, Pasco, Huánuco, hoher Norden von Apurímac, hoher Norden von Huancavelica, Norden und Nordosten von Ayacucho und der Osten von Piura. In Gebieten oberhalb von 2.300 m (inklusive der Stadt Cusco, Lima, Machu Picchu und dem Inka Trail) ist keine Gelbfieberimpfung empfohlen. Aus Peru kommend kann der Nachweis der Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.

Bei Ausreise aus Peru wird für Personen, die länger als vier Wochen im Land waren, eine Polio-Impfung von der WHO als notwendig erachtet.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) sicher, siehe Poliomyelitis.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten kann eine Typhusimpfung erwogen werden.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Dengue-Fieber
Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
Poliomyelitis (Kinderlähmung)
Peru gehört seit 2023 zu den Ländern, in denen es zur Übertragung von mutierten Impfviren (cVDPV-1) kommt. Die Übertragung erfolgt durch fäkal verunreinigtes Trinkwasser oder Nahrungsmittel und wird durch niedrige Impfquoten bei noch Anwendung der oralen Polio-Impfung begünstigt.
  • Bei Reisen unter vier Wochen Reisezeit achten Sie auf einen kompletten Impfschutz gegen Poliomyelitis. Alle zehn Jahre sind Auffrischungsimpfungen notwendig.
  • Bei Reisen und Langzeitaufenthalten über vier Wochen im Land lassen Sie sich zusätzlich vier Wochen bis 12 Monate vor Wiederausreise mit einer Dosis gegen Poliomyelitis impfen. Die Impfung ist im Internationalen Impfzertifikat separat zu bescheinigen, siehe Poliomyelitis.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 10.05.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 10.05.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Grenze zwischen Chile und Peru; Aktuelle Sicherheitslage)


Aktuelles
Von Reisen in die Region Puno wird derzeit abgeraten.

Grenze zwischen Chile und Peru

An der Grenze zwischen Chile und Peru halten sich derzeit hunderte Migranten, in der Mehrzahl aus Venezuela, Haiti und Kolumbien, auf.
Für legal eingereiste Touristen und Geschäftsreisende ist die Grenze regulär geöffnet.
  • Nehmen Sie keine Unbekannten in Ihrem Fahrzeug mit und verriegeln Sie die Türen.
  • Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Behörden/Sicherheitskräfte.
  • Achten Sie auf Ihre Wertsachen und Dokumente.
  • Meiden Sie größere Menschenansammlungen.
Aktuelle Sicherheitslage
In verschiedenen Regionen des Landes gilt weiterhin der mit Dekret ausgerufene Notstand, vor allem in der südöstlichen Region Puno und am Titicaca-See sind Strecken durch Straßenblockaden nicht passierbar. Dies gilt insbesondere für die Zufahrtstraßen zur Grenze nach Bolivien, sodass eine Ausreise nach Bolivien aufgrund von Straßensperren oftmals nicht möglich ist, siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise Bolivien.

Die Region Lima/Callao sowie der Norden des Landes ist von durch Regenfällen hervorgerufene Überschwemmungen, Erdrutsche und Schlammlawinen betroffen.

Während des Notstands sind einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Zum anderen wird dem Militär die Möglichkeit eröffnet, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen.
  • Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung über die Straßensituation bezüglich Blockaden und anderer Unterbrechungen. Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Verfolgen Sie die aktuelle Sicherheitslage in den peruanischen Medien, so z.B. über den Twitterkanal der peruanischen Polizei und bleiben Sie wachsam.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Halten Sie sich von Menschenansammlungen fern.
  • Fragen Sie ggf. in Ihrem Hotel nach, wie die Situation vor Ort aktuell ist, und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Bitte denken Sie auch daran, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
  • Versuchen Sie nicht, die Straßenblockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Handlungen der Demonstranten führen.
  • Begeben Sie sich nicht zum Flughafen, wenn Sie keinen bestätigten Flug haben, der Zutritt zum Flughafengebäude wird Ihnen nur gegen Vorlage eines Flugtickets gewährt.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 12.07.2023

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 12.07.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Streichung Grenze zwischen Chile und Peru; Aktuelle Sicherheitslage)
- Einreise und Zoll (Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19; Einreisekontrolle)
- Gesundheit (Aktuelles: Guillain-Barré-Syndrom)


Aktuelles
Aktuelle Sicherheitslage

In verschiedenen Regionen des Landes gilt weiterhin der Notstand, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage.

Während des Notstands sind einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Zum anderen wird dem Militär die Möglichkeit eröffnet, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen.

In der südöstlichen Region Puno und am Titicaca-See sind öfter Strecken durch Straßenblockaden nicht passierbar; dies gilt insbesondere für die Verbindung Puno – Cusco.

Im Amazonasgebiet Loreto besteht ein Konflikt um die Erdölförderung, der teilweise zur Blockade des Schiffsverkehrs auf dem Ucavali (Canal Puinahua) führt. Von Schiffsreisen von Pucallpa nach Iquitos wird daher derzeit abgeraten.
  • Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung über die Straßensituation bezüglich Blockaden und anderer Unterbrechungen. Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Verfolgen Sie die aktuelle Sicherheitslage in den peruanischen Medien, so z.B. über den Twitterkanal der peruanischen Polizei und bleiben Sie wachsam.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Halten Sie sich von Menschenansammlungen fern.
  • Fragen Sie ggf. in Ihrem Hotel nach, wie die Situation vor Ort aktuell ist, und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Bitte denken Sie auch daran, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
  • Versuchen Sie nicht, die Straßenblockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Handlungen der Demonstranten führen.
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Einreise und Zoll
Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19

Bestimmungen zur Einreise ändern sich häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen Perus sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.

Einreisekontrolle
Bei der Einreise über einen der internationalen Flughäfen und Seehäfen (Kreuzfahrtterminals) werden die Einreise- und Aufenthaltsdaten elektronisch von der peruanischen Grenzbehörde erfasst. Die Einreise und die bewilligte Aufenthaltsdauer werden nicht im Reisepass vermerkt.

Bei Überschreitung der Aufenthaltsdauer muss bei der Ausreise eine Geldstrafe in Höhe von derzeit 5 PEN pro Tag der Überschreitung bezahlt werden, bevor das Land verlassen werden kann.

Einreisende Touristen müssen gelegentlich Weiterreise- oder Rückflugtickets vorlegen, obwohl dies nicht den offiziellen Einreisevorschriften entspricht.

Die Entscheidung, welche Aufenthaltsdauer im Einzelfall bewilligt wird, obliegt den Grenzbehörden.
  • Bitte beachten Sie: es wird nicht automatisch eine Aufenthaltsdauer von 90 Tagen bewilligt, sondern diese bestimmt sich nach Ihren Angaben bei der Einreise.
Bei einer nicht registrierten Einreise auf dem Land- oder Wasserweg gehen die peruanischen Behörden von einem illegalen Aufenthalt aus, der zu erheblichen Problemen und Verzögerungen (mindestens zehn Tage) bei der Ausreise und im ungünstigen Fall zu einer kostenpflichtigen Abschiebung führen kann. Manche Grenzübergänge (etwa bei Einreise aus Bolivien oder Ecuador) können nachts nicht besetzt sein, sodass die Registrierung dort nicht erfolgen kann.
  • Achten Sie unbedingt darauf, dass das Grenzpersonal Ihre Einreise und die bewilligte Aufenthaltsdauer korrekt vermerkt.
  • Bei Einreise auf dem Land- oder Wasserweg kümmern Sie sich bitte aktiv darum, einen Einreisestempel zu erhalten. Ohne diesen ist eine Ausreise aus Peru nicht möglich.
  • Reisen Sie möglichst tagsüber ein und suchen Sie notfalls bei nicht erfolgter Registrierung umgehend und spätestens im nächstgrößeren Ort die Einwanderungsbehörde auf.
Gesundheit
Aktuelles: Guillain-Barré-Syndrom

Das peruanische Gesundheitsministerium deklarierte am 8. Juli 2023 einen nationalen Gesundheitsnotstand aufgrund einer steigenden Zahl an Fällen von Guillain-Barré-Syndromen (GBS) in mehreren Regionen des Landes. Das GBS zeichnet sich durch aufsteigende Muskellähmungen aus. Nach derzeitigen Informationen scheinen die GBS-Fälle eine Folge von Campylobacter jejuni-Infektionen zu sein. Es besteht kein relevantes Risiko für Reisende.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 19.07.2023

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Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Protestmärsche)


Aktuelles
Protestmärsche

Für den 19. Juli 2023 sind u.a. für Lima, Cajamarca, Chao/La Libertad, Ica und Puno größere Protestmärsche („3° toma de Lima“) angekündigt. Auswirkungen der Proteste auf andere Landesteile können nicht ausgeschlossen werden.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und leisten Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden und Sicherheitskräfte Folge.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 05.12.2023

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Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sperrung Zugstrecke Machu Picchu)


Aktuelles
Sperrung Zugstrecke Machu Picchu

Derzeit ist die Zugverbindung von und zum Dorf Machu Picchu (ehemals Aquas Calientes) zum naheliegenden Wasserkraftwerk (Hidroeléctrica) aufgrund eines Erd- und Felsrutsches eingestellt. Die Zugverbindung Ollantaytambo – Machu Picchu besteht weiterhin und wurde für den regulären Zugverkehr wieder freigegeben.

Bitte beachten Sie dennoch folgende Handlungsempfehlungen und Hinweise:
  • Aufgrund der andauernden Regenzeit können weitere Erd- und Felsrutsche nicht ausgeschlossen werden. Informieren Sie sich daher fortlaufend über die aktuellen und zu erwartenden Witterungsbedingungen.
  • Beachten Sie die Hinweise der peruanischen Behörden und leisten Sie diesen Folge.
  • Vermeiden Sie Wanderungen entlang der Bahngleise zwischen Machu Picchu und Hidroeléctrica.
  • Halten Sie sich über die lokale Lage über die regionalen Büros der peruanischen Touristeninformation „iPeru “ und die (Sozialen) Medien informiert.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 27.12.2023

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Stand 27.12.2023

Letzte Änderungen:
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)


Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Der technische Zustand der Kleinflugzeuge, die vom Flughafen „Maria Reiche“ in Nazca für Flüge über die Nazca-Linien eingesetzt werden, sowie die Qualifikation der Piloten und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften entsprachen in der Vergangenheit nicht europäischem Standard. So kam es zu mehreren Zwischenfällen und mehreren Abstürzen mit Todesfolgen. Die Standards am Flughafen in Pisco, wo ebenfalls Überflüge der Nazca-Linien angeboten werden, sind nach derzeitigen Erkenntnissen besser.

Die Städte und Sehenswürdigkeiten entlang der Küste können über die gesamte Länge mit privaten Pkws oder öffentlichen Verkehrsmitteln befahren werden. Dies gilt auch für Fahrten in die „Sierra“ (Andenhochland) nach Cajamarca, Huaraz (Callejón de Huaylas) Chanchamayo, von Pisco nach Ayacucho, von Nazca nach Cusco und weiter nach Puno, und nach Arequipa, einschl. Cañón de Colca sowie die Weiterfahrt nach Puno. Im Landesinneren sind einige weitere Hauptverbindungsstraßen gut ausgebaut. In abgelegenen Gegenden sind Verbindungen zwischen größeren Orten oft nicht befestigt und im Hochland gelegentlich – insbesondere wegen Erdrutschen während der Regenzeit – nicht oder nur schwer befahrbar.

Unfälle von Überlandbussen mit einer großen Anzahl von Toten und Verletzten passieren häufig, auch auf dem Weg nach Machu Picchu mit dem Bus über Santa Teresa und Hidroelectrica, wo unbefestigte Gebirgsstraßen befahren werden. Sicherer ist die Anreise nach Machu Picchu mit dem Zug über Aguas Calientes – Aufgrund der andauernden Regenzeit können Erd- und Felsrutsche nicht ausgeschlossen werden.
  • Informieren Sie sich daher fortlaufend über die aktuellen und zu erwartenden Witterungsbedingungen.
Die Nutzung innerperuanischer Flüge und die Mitnahme in Überlandbussen ist nur gewährleistet, wenn ein Pass (bei Busreisen reicht zumeist eine Passkopie) vorgelegt werden kann. Eine Diebstahlsanzeige ist nicht mehr ausreichend.
  • Bei Passverlust wenden Sie sich bitte an die Botschaft oder an das Büro des für den Amtsbezirk zuständigen Honorarkonsuls.
  • Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt; siehe auch Abschnitt Gesundheit. Notfallmedizinische Dienstleistungen entsprechen, vor allem außerhalb Limas, nicht dem europäischen Niveau.
  • Führen Sie keine Nachtfahrten mit eigenem Fahrzeug durch; es besteht ein erhöhtes Unfall- und Überfallrisiko.
  • Bewahren Sie die an den Mautstationen (peajes) ausgegebenen Tickets gut auf, da Ihnen bei Unfällen oder Pannen damit kostenlose Hilfe zusteht; Notrufnummern sind auf dem Mautticket abgedruckt.
  • Nutzen Sie bei Überlandreisen mit dem Bus möglichst nur tagsüber und nur die landesweit operierenden, größeren Busunternehmen (z. B. Cruz del Sur, Peru Hop, Oltursa sowie Excluciva).
  • Nehmen Sie Dienstleistungen stets nur von bekannten/empfohlenen Reisebüros und Reiseführern in Anspruch und lassen Sie sich nicht „auf der Straße“ überreden. Fremdenführer sollten sich entsprechend ausweisen können. Die lokalen Büros von „iPeru“ helfen rund um die Uhr weiter.
  • Achten Sie bei Anreise mit Flussschiffen von Pucallpa oder Yurimaguas aus/nach Iquitos auf die Qualität des Anbieters und der eingesetzten Schiffe und nutzen Sie nur moderne Schiffe. Ansonsten besteht die Gefahr schlechter hygienischer Zustände und schlechter Verpflegung an Bord.
  • Führen Sie bitte stets Ihren Reisepass mit.
  • Wenden Sie sich bei Beschwerden über die Behandlung oder vermeintliche Übervorteilung durch Hotels, Fluglinien oder Reiseunternehmen an das Amt für Verbraucherschutz INDECOPI.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 12.01.2024

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Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelle Sicherheitslage)
- Reiseinfos (Ausreisen über den Landweg von Peru nach Ecuador)


Aktuelles
Aktuelle Sicherheitslage

Im Zuge der verschlechterten Sicherheitslage in Ecuador (siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise Ecuador) hat Peru für die fünf an Ecuador grenzenden Regionen im Norden des Landes (Tumbes, Piura, Cajamarca, Amazonas und Loreto) den Notstand ausgerufen und die Präsenz des Militärs und der Polizeibehörden verstärkt.

Die Landgrenzen zu Ecuador bleiben für den Personenverkehr derzeit geöffnet.

Aufgrund einer Anordnung des ecuadorianischen Innenministeriums, wonach alle nicht in Ecuador lebenden Ausländer bei Einreise auf dem Landweg ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis vorlegen müssen, kann es zu Verzögerungen bei oder Verweigerungen der Einreise von Peru nach Ecuador kommen, siehe Reiseinfos.

In verschiedenen Regionen des Landes gilt weiterhin der Notstand, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage.

Während des Notstands sind einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Zum anderen wird dem Militär die Möglichkeit eröffnet, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen.

In der südöstlichen Region Puno und am Titicaca-See sind öfter Strecken durch Straßenblockaden nicht passierbar; dies gilt insbesondere für die Verbindung Puno – Cusco.

Im Amazonasgebiet Loreto besteht ein Konflikt um die Erdölförderung, der teilweise zur Blockade des Schiffsverkehrs auf dem Ucavali (Canal Puinahua) führt. Von Schiffsreisen von Pucallpa nach Iquitos wird daher derzeit abgeraten.
  • Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung über die Straßensituation bezüglich Blockaden und anderer Unterbrechungen. Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Verfolgen Sie die aktuelle Sicherheitslage in den peruanischen Medien, so z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei und bleiben Sie wachsam.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Halten Sie sich von Menschenansammlungen fern.
  • Fragen Sie ggf. in Ihrem Hotel nach, wie die Situation vor Ort aktuell ist, und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Bitte denken Sie auch daran, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
  • Versuchen Sie nicht, die Straßenblockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Handlungen der Demonstranten führen.
  • Begeben Sie sich nicht zum Flughafen, wenn Sie keinen bestätigten Flug haben, der Zutritt zum Flughafengebäude wird Ihnen nur gegen Vorlage eines Flugtickets gewährt.
Reiseinfos
Ausreisen über den Landweg von Peru nach Ecuador

Vor dem Hintergrund der aktuellen Sicherheitskrise im Nachbarland Ecuador muss beim Grenzübertritt von Peru nach Ecuador auf dem Landweg ab sofort ein ein aktuelles apostilliertes Führungszeugnis aus dem Staat, in dem sie die letzten 5 Jahre Aufenthalt hatten, vorlegen werden. Weitere Informationen finden Sie in den Reise- und Sicherheitshinweisen für Ecuador.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 29.01.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 29.01.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelle Sicherheitslage)


Aktuelles
Aktuelle Sicherheitslage

Seit dem 29. Januar 2024 und bis auf Weiteres ist die Inka-Stadt Machu Picchu für den Besucherverkehr geschlossen. Eine An- und Abreise ist aufgrund von lokalen Protesten nicht möglich.
In der Region Cusco/Ollantaytambo/Machu Picchu kommt es zu Protestkundgebungen.

Im Zuge der verschlechterten Sicherheitslage in Ecuador (siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise Ecuador) hat Peru für die fünf an Ecuador grenzenden Regionen im Norden des Landes (Tumbes, Piura, Cajamarca, Amazonas und Loreto) den Notstand ausgerufen und die Präsenz des Militärs und der Polizeibehörden verstärkt.

Die Landgrenzen zu Ecuador bleiben für den Personenverkehr derzeit geöffnet.

Aufgrund einer Anordnung des ecuadorianischen Innenministeriums, wonach alle nicht in Ecuador lebenden Ausländer bei Einreise auf dem Landweg ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis vorlegen müssen, kann es zu Verzögerungen bei oder Verweigerungen der Einreise von Peru nach Ecuador kommen, siehe Reiseinfos.

In verschiedenen Regionen des Landes gilt ebenfalls weiterhin der Notstand, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage.

Während des Notstands sind einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Zum anderen wird dem Militär die Möglichkeit eröffnet, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen.

In der südöstlichen Region Puno und am Titicaca-See sind öfter Strecken durch Straßenblockaden nicht passierbar; dies gilt insbesondere für die Verbindung Puno – Cusco.

Im Amazonasgebiet Loreto besteht ein Konflikt um die Erdölförderung, der teilweise zur Blockade des Schiffsverkehrs auf dem Ucavali (Canal Puinahua) führt. Von Schiffsreisen von Pucallpa nach Iquitos wird daher derzeit abgeraten.
  • Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung über die Straßensituation bezüglich Blockaden und anderer Unterbrechungen. Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Verfolgen Sie die aktuelle Sicherheitslage in den peruanischen Medien, so z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei und bleiben Sie wachsam.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Halten Sie sich von Menschenansammlungen fern.
  • Fragen Sie ggf. in Ihrem Hotel nach, wie die Situation vor Ort aktuell ist, und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Bitte denken Sie auch daran, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
  • Versuchen Sie nicht, die Straßenblockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Handlungen der Demonstranten führen.
  • Begeben Sie sich nicht zum Flughafen, wenn Sie keinen bestätigten Flug haben, der Zutritt zum Flughafengebäude wird Ihnen nur gegen Vorlage eines Flugtickets gewährt.
Auswärtiges Amt

Siehe dazu auch unseren Thread BPfeilB Peru | Zugang zu Machu Picchu eingeschränkt

Gruß
Birgitt
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 02.02.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 02.02.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelle Sicherheitslage: Hinweis Machu Picchu gestrichen)


Aktuelles
Aktuelle Sicherheitslage

Im Zuge der verschlechterten Sicherheitslage in Ecuador (siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise Ecuador) hat Peru für die fünf an Ecuador grenzenden Regionen im Norden des Landes (Tumbes, Piura, Cajamarca, Amazonas und Loreto) den Notstand ausgerufen und die Präsenz des Militärs und der Polizeibehörden verstärkt.

Die Landgrenzen zu Ecuador bleiben für den Personenverkehr derzeit geöffnet.

Aufgrund einer Anordnung des ecuadorianischen Innenministeriums, wonach alle nicht in Ecuador lebenden Ausländer bei Einreise auf dem Landweg ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis vorlegen müssen, kann es zu Verzögerungen bei oder Verweigerungen der Einreise von Peru nach Ecuador kommen, siehe Reiseinfos.

In verschiedenen Regionen des Landes gilt ebenfalls weiterhin der Notstand, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage.

Während des Notstands sind einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Zum anderen wird dem Militär die Möglichkeit eröffnet, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen.

In der südöstlichen Region Puno und am Titicaca-See sind öfter Strecken durch Straßenblockaden nicht passierbar; dies gilt insbesondere für die Verbindung Puno – Cusco.

Im Amazonasgebiet Loreto besteht ein Konflikt um die Erdölförderung, der teilweise zur Blockade des Schiffsverkehrs auf dem Ucavali (Canal Puinahua) führt. Von Schiffsreisen von Pucallpa nach Iquitos wird daher derzeit abgeraten.
  • Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung über die Straßensituation bezüglich Blockaden und anderer Unterbrechungen. Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Verfolgen Sie die aktuelle Sicherheitslage in den peruanischen Medien, so z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei und bleiben Sie wachsam.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Halten Sie sich von Menschenansammlungen fern.
  • Fragen Sie ggf. in Ihrem Hotel nach, wie die Situation vor Ort aktuell ist, und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Bitte denken Sie auch daran, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
  • Versuchen Sie nicht, die Straßenblockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Handlungen der Demonstranten führen.
  • Begeben Sie sich nicht zum Flughafen, wenn Sie keinen bestätigten Flug haben, der Zutritt zum Flughafengebäude wird Ihnen nur gegen Vorlage eines Flugtickets gewährt.
Auswärtiges Amt

Siehe dazu auch unseren Thread BPfeilB Peru | Zugang zu Machu Picchu eingeschränkt

Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 26.02.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 26.02.2024

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles: Dengue-Fieber; Oropouche-Fieber)


Gesundheit
Aktuelles: Dengue-Fieber

Seit Beginn des Jahres 2024 steigen die Dengue-Fälle kontinuierlich an und sind im Februar bereits doppelt so hoch wie im gleichen Monat 2023. Der Höhepunkt der Dengue-Epidemie wird im Mai 2024 erwartet. Die Regierung hat für große Teile des Landes am 26. Februar 2024 den Gesundheitsnotstand ausgerufen, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen.
  • Achten Sie tagsüber und in den Abendstunden besonders auf guten Mückenschutz. Mückenschutzmittel sind im Land zwar verfügbar, aber nicht alle in der notwendigen Konzentration. Sie sollten daher zumindest für den Anfang aus Deutschland mitgebracht werden.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung individuell reisemedizinisch beraten. Der Impfstoff ist im Land derzeit nicht verfügbar.
Oropouche-Fieber
Oropouche-Fieber ist eine durch das gleichnamige Virus ausgelöste Infektionskrankheit, die ähnlich wie Dengue-Fieber mit plötzlichen Fieberanstieg, starken Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Gelenk- und Gliederschmerzen und selten einer Hirnhautentzündung verläuft. Die Erkrankung wird vorwiegend nachts über Stechgnitzen sowie Stechmücken übertragen. Eine Therapie oder Impfung existiert nicht.

Die Mehrzahl der Fälle tritt in den auch touristisch frequentierten Departamentos Madre de Dios, Cusco, San Martín, Cajamarca, Loreto und Ayacucho auf.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Oropouche Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere abends und nachts konsequent vor Mückenstichen.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 26.07.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 26.07.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Landesweiter Streik)


Aktuelles
Landesweiter Streik

Aufgrund eines angekündigten landesweiten Streiks bei der peruanischen Einwanderungsbehörde (Migraciones), kann es ab dem 27. Juli 2024 bis auf Weiteres zu erheblichen Verzögerungen bei der Ein- und Ausreise und längeren Wartezeiten an allen Grenzübertrittsstellen kommen. Die internationalen Flughäfen können von diesem unbefristeten Streik ebenfalls betroffen sein.
  • Bitte passen Sie Ihre Reisepläne entsprechend an.
  • Halten Sie sich von Menschenansammlungen fern.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden und Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 18.10.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 18.10.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelle Sicherheitslage)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Aktuelle Sicherheitslage

Derzeit kann es aufgrund verschiedener Streiks lokaler und nationaler Transportgewerkschaften landesweit zu Einschränkungen im Personenverkehr kommen. Diese Streiks können kurzfristig angekündigt, aber auch kurzfristig wieder abgesagt werden. Insbesondere im Großraum Lima ist auch mit Protestaktionen zu rechnen. Touristengebiete sind hiervon in der Regel nicht betroffen.

In verschiedenen Regionen des Landes gilt weiterhin der Notstand, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage, währenddessen einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt sind, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Zudem wird dem Militär die Möglichkeit eröffnet, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage.
  • Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung über die Straßensituation bezüglich Blockaden und anderer Unterbrechungen.
  • Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Verfolgen Sie die aktuelle Sicherheitslage in den peruanischen Medien, so z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei und bleiben Sie wachsam.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Halten Sie sich von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
  • Fragen Sie ggf. in Ihrem Hotel nach, wie die Situation vor Ort aktuell ist, und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Bitte denken Sie auch daran, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
  • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Reaktionen der Demonstranten führen.
  • Begeben Sie sich nicht zum Flughafen, wenn Sie keinen bestätigten Flug haben, der Zutritt zum Flughafengebäude wird Ihnen nur gegen Vorlage eines Flugtickets gewährt.
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Siehe Aktuelles.

In Peru kann es immer wieder zu anlassbezogenen Protestaktionen und Demonstrationen verschiedener Interessensgruppen kommen.

Situation an den Grenzen zu Ecuador, Kolumbien und Brasilien
Im Zuge der verschlechterten Sicherheitslage in Ecuador (siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise Ecuador) hat Peru für die fünf an Ecuador grenzenden Regionen im Norden des Landes (Tumbes, Piura, Cajamarca, Amazonas und Loreto) den Notstand ausgerufen und die Präsenz des Militärs und der Polizeibehörden verstärkt.

Die Landgrenzen zu Ecuador bleiben für den Personenverkehr geöffnet.

Aufgrund einer Anordnung des ecuadorianischen Innenministeriums, wonach alle nicht in Ecuador lebenden Ausländer bei Einreise auf dem Landweg ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis vorlegen müssen, kann es zu Verzögerungen bei oder Verweigerungen der Einreise von Peru nach Ecuador kommen. Weitere Informationen (auch über evtl. Ausnahmen) bieten die Reise- und Sicherheitshinweisen für Ecuador.

Im Amazonasgebiet Loreto besteht ein Konflikt um die Erdölförderung, der teilweise zur Blockade des Schiffsverkehrs auf dem Ucayali (Canal Puinahua) führt.

Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, also das Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte; es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen.
  • Meiden Sie grundsätzlich Demonstrationen sowie die Armenviertel in Großstädten.
  • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 05.02.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 05.02.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Kurzzeitige Schließung der Landesgrenzen zwischen Peru und Ecuador)


Aktuelles
Kurzzeitige Schließung der Landesgrenzen zwischen Peru und Ecuador

Vom 8. bis 10. Februar 2025 werden im Zuge der anstehenden Präsidentschaftswahl in Ecuador die Landesgrenzen zwischen Peru und Ecuador geschlossen, siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise zu Ecuador und Kolumbien.
  • Bitte informieren Sie sich in der lokalen Presse und über die sozialen Medien und halten Sie sich an die Vorgaben der lokalen Behörden.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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