Reise-/Sicherheitshinweis Uganda 03.07.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Uganda 28.11.2016

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Uganda:
Stand 28.11.2016
(Unverändert gültig seit: 28.11.2016)

Letzte Änderung:
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Die Unruhen im Osten der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan haben gelegentlich Auswirkungen auf angrenzende Gebiete in Uganda, insbesondere durch Zustrom von Flüchtlingen. Da nicht auszuschließen ist, dass Gefechte zwischen kongolesischer Armee und Rebellen auch in unmittelbarer Grenznähe zu Uganda stattfinden, sollte eine Annäherung direkt an die ugandisch-kongolesische Grenzlinie im Südwesten und Westen Ugandas vermieden werden. Besuche der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet und in den anderen Regionen Ugandas sind möglich.
Demonstrationen aus politischen und sozialen Gründen können sich spontan entwickeln und unvorhersehbar eskalieren.
Verhalten in der Öffentlichkeit
Gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen sind in Uganda seit der Kolonialzeit strafbar. Das Höchststrafmaß beträgt lebenslänglich. Seit Unabhängigkeit Ugandas ist keine gerichtliche Verurteilung auf der Grundlage dieser Strafvorschriften mehr erfolgt. Eine aktive Verfolgung Homosexueller durch Staatsorgane findet nicht statt. Homosexualität ist jedoch quer durch alle gesellschaftlichen Schichten hindurch stark tabuisiert. Dies gilt auch für den öffentlichen Austausch von Zärtlichkeiten unter Heterosexuellen. Deshalb ist dringend zurückhaltendes Verhalten in der Öffentlichkeit angezeigt. Zurückhaltung wird auch bezüglich des Tragens vielfach als unangemessen empfundener Kleidung (z. B. kurze Miniröcke) empfohlen.
Terrorismus
Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern dieser Region, auch in Uganda zu erhöhter Vorsicht geraten.
Zuletzt kam es am 11. Juli 2010 in der Hauptstadt Kampala zu Bombenanschlägen, bei denen es Todesopfer und viele Verletzte gab. Laut Angaben der ugandischen Behörden konnte am 13. September 2014 ein weiterer Terroranschlag der somalischen Al-Shabab-Miliz in Kampala vereitelt werden. Auch weiterhin ist von einer Gefährdung insbesondere weicher Ziele auszugehen. Es wird daher zu besonderer Vorsicht und erhöhter Wachsamkeit - insbesondere an öffentlichen Orten wie etwa Einkaufszentren - geraten. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

Kriminalität
Nach Einbruch der Dunkelheit sollte – mit Ausnahme der größeren Straßen im Zentrum Kampalas, die als relativ sicher gelten – auf Spaziergänge verzichtet werden. Dies gilt insbesondere für die Außenbezirke der Hauptstadt. Nachtfahrten mit dem Kfz sind innerhalb von Kampala sowie auf der Strecke Kampala – Entebbe/Flughafen möglich. Aufgrund schlecht beleuchteter Straßen, mangelnder Verkehrssicherheit vieler Fahrzeuge und der Fahrweise von Verkehrsteilnehmern wird ansonsten empfohlen, auf Nachtfahrten möglichst zu verzichten. Auch bei Tagesfahrten in städtischen Bereichen sollten Fenster und Türen regelmäßig von innen verschlossen bleiben, da es zu Diebstählen aus Fahrzeugen bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr (Stau, Kreuzungen) bzw. langsamen Verkehrsfluss kommen kann. Besondere Vorsicht ist im Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala angebracht. Taschen sowie andere Wertgegenstände sollten daher unbedingt verdeckt trans portiert werden. In Hotels ist darauf zu achten, dass Türen und Fenster verriegelt und bei Anwesenheit nur von innen geöffnet werden können. Bei Abwesenheit sollten keine Wertsachen im Zimmer aufbewahrt werden.
Wegen des deutlich erhöhten Unfallrisikos wird von der Nutzung von Motorradtaxis ("Boda Bodas") grundsätzlich abgeraten. Darüber hinaus kommt es immer wieder, insbesondere nachts, zu teilweise schwerwiegenden Übergriffen von Motorradtaxi-Fahrern auf unbegleitete Passagiere. Insbesondere das bei jungen Leuten beliebte Partyviertel Kissementi mit seinen Bars und Clubs war dabei Ausgangspunkt.
Reisen über Land
Bei Reisen innerhalb von Uganda wird generell zu Vorsicht und Wachsamkeit geraten.
Im Westen Ugandas kam es im Juli 2014 und erneut im März und April 2016 in den Bezirken Kasese und Bundibugyo zu Konflikten mit zahlreichen Toten. Hintergrund sind Streitigkeiten zwischen den Bakonzo aus dem Bantu-Königreich Rwenzururu und rivalisierenden Gruppen des davon abgespaltenen Königreichs Bamba. Obwohl Sicherheitskräfte in der Region stark präsent sind, gab es bei weiteren Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des Königreichs Rwenzururu und Sicherheitskräften Ende November 2016 bis zu 60 Tote. Reisende sollten die Nachrichten aus dem Gebiet aufmerksam verfolgen und die Anweisungen der lokalen Behörden beachten.
Bei Reisen in die Region Karamoja im Nordosten sollte ein Aufenthalt direkt an der Grenze zu Kenia vermieden werden, da entlang der Grenze ein erhöhtes Risiko von Übergriffen bewaffneter Banden (Viehdiebe) besteht. Beim Besuch des Kidepo-Nationalparks sollten ReisendeAbstand zur südsudanesischen Grenze halten und in Begleitung erfahrener Führer oder Reiseveranstalter reisen.
Straßenverkehr/Fahrten zum Flughafen Entebbe
Bei Reisen über Land, die in der Regel mit einem Kraftfahrzeug erfolgen, sollte ein zuverlässiges lokales Reiseunternehmen in Anspruch genommen werden. Erhöhte Unfallgefahr besteht aufgrund technischer Mängel an ugandischen Kraftfahrzeugen und überhöhter Geschwindigkeiten. Nächtliche Fahrten außerhalb Kampalas sind im besonderen Maße unfall- und überfallgefährdet und sollten unterlassen werden.
Für Fahrten mit Taxis auf der 45 km lange Straßenverbindung zwischen Kampala und dem internationalen Flughafen Entebbe sollten nur als seriös bekannte Taxi-Unternehmen herangezogen werden (beim Reiseveranstalter oder im Hotel zu erfragen). Bietet das Hotel einen Bustransfer vom und zum Flughafen, sollte dieser genutzt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen verschärft wurden, so dass die Fluggesellschaften empfehlen, drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.
In Entebbe ist das Malariarisiko deutlich höher als in Kampala. Da viele Flüge abends und nachts abgehen, sollte an verstärkten Mückenschutz und ggf. Kurzzeitprophylaxe mit Malarone gedacht werden.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen ab Einreise mindestens noch sechs Monate lang gültig sein.
Kindereinträge in den Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen ein Einreisevisum.
Seit dem 1. Juli 2016 kann ein Visum nur noch online auf der Webseite visas.immigration.go.ug beantragt werden. Dabei sind eingescannte Passkopien, Passbilder, Gelbfieberimpfungsnachweis und gegebenenfalls andere Nachweise hochzuladen. Nach abgeschlossenem Verfahren wird das Visum dann gegen Vorlage von Pass und Originalnachweisen sowie Zahlung der Visagebühr (bar, in US-Dollar oder Landeswährung) bei Einreise erteilt.
Die Visumgebühr – zur Zeit 50,- US-Dollar (US-$) für ein einfaches Touristenvisum - hängt von der Art des Visums ab und wird im Antragsverfahren angezeigt. Zur Gelbfieberimpfung siehe auch "Medizinische Hinweise“. Die bewilligte Einreisedauer kann vom Antrag abweichen.
Wird die bei Einreise in den Pass eingetragene Aufenthaltsdauer überschritten, ist pro Tag eine Geldbuße von 100,- US-$ fällig. Reisende sollten deshalb genau prüfen, welche Aufenthaltsdauer in ihren Pass bei Einreise eingetragen wurde und erforderlichenfalls innerhalb dieses Zeitraums eine Verlängerung oder einen ihrem Aufenthaltszweck entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen. Pass oder Passkopie sollten während des Aufenthalts stets mitgeführt werden.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Uganda 30.10.2017

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Uganda:

Stand 30.10.2017 (Unverändert gültig seit: 30.10.2017)

Letzte Änderungen:
Medizinische Hinweise

Aktueller medizinischer Hinweis
Im Oktober 2017 kam es im Osten des Landes - Kween Distrikt, nördliche Ausläufer des Mt. Elgon National Park - zu einem Ausbruch von Marburg-Virus-Hämorrhagischen-Fieber. Bisher sind zwei Krankheitsfälle gesichert. Außerdem gab es bereits im September einen weiteren Verdachtsfall. Alle drei Personen sind inzwischen verstorben. Aktuell befinden sich noch mehrere Kontaktpersonen in Überwachung. Die Erkrankung ist in Uganda endemisch und es gibt immer wieder sporadische Fälle. Für Reisende ergibt sich daraus derzeit keine relevante Gesundheitsgefährdung, Präventionsmaßnahmen (s.u.) sollten beachtet werden. Über verschärfte medizinische Kontrollen (Temperaturmonitoring) bei Grenzübertritt wird berichtet.
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Uganda 27.12.2017

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Uganda:

Stand: 27.12.2017 (Unverändert gültig seit: 27.12.2017)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Aktuelle Hinweise
Die ugandische Armee führt seit dem 22.12.2017 Sicherheitsoperationen gegen Rebellen im Ostkongo, in der Grenzregion zu Uganda, durch. Dadurch kommt es derzeit zu einem starken Zustrom von Flüchtlingen aus dem Ostkongo nach Uganda. Da nicht auszuschließen ist, dass Gefechte zwischen ugandischer Armee und Rebellen auch in unmittelbarer Grenznähe zu Uganda stattfinden, sollte eine Annäherung direkt an die ugandisch-kongolesische Grenzlinie, im Südwesten und Westen Ugandas, vermieden werden.

Vor Besuchen der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet - insbesondere des Semliki Nationalparks und des Rwenzori Nationalparks - sollten sich Reisende unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort informieren.

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Die Unruhen in der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan haben gelegentlich Auswirkungen auf angrenzende Gebiete in Uganda, insbesondere durch Zustrom von Flüchtlingen.

Demonstrationen aus politischen und sozialen Gründen können sich spontan entwickeln und unvorhersehbar eskalieren. Reisenden wird empfohlen, sich über lokale Medien informiert zu halten und Menschenansammlungen zu meiden.

Verhalten in der Öffentlichkeit
Gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen sind in Uganda seit der Kolonialzeit strafbar. Das Höchststrafmaß beträgt lebenslänglich. Seit Unabhängigkeit Ugandas ist keine gerichtliche Verurteilung auf der Grundlage dieser Strafvorschriften mehr erfolgt. Eine aktive Verfolgung Homosexueller durch Staatsorgane findet nicht statt. Homosexualität ist jedoch quer durch alle gesellschaftlichen Schichten hindurch stark tabuisiert. Dies gilt auch für den öffentlichen Austausch von Zärtlichkeiten unter Heterosexuellen. Deshalb ist dringend zurückhaltendes Verhalten in der Öffentlichkeit angezeigt. Zurückhaltung wird auch bezüglich des Tragens vielfach als unangemessen empfundener Kleidung (z. B. kurze Miniröcke) empfohlen.

Terrorismus
Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern dieser Region, auch in Uganda zu erhöhter Vorsicht geraten.

Zuletzt kam es am 11. Juli 2010 in der Hauptstadt Kampala zu Bombenanschlägen, bei denen es Todesopfer und viele Verletzte gab. Laut Angaben der ugandischen Behörden konnte am 13. September 2014 ein weiterer Terroranschlag der somalischen Al-Shabab-Miliz in Kampala vereitelt werden. Auch weiterhin ist von einer Gefährdung insbesondere weicher Ziele auszugehen. Es wird daher zu besonderer Vorsicht und erhöhter Wachsamkeit - insbesondere an öffentlichen Orten wie etwa Einkaufszentren - geraten. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

Kriminalität
Nach Einbruch der Dunkelheit sollte – mit Ausnahme der größeren Straßen im Zentrum Kampalas, die als relativ sicher gelten – auf Spaziergänge verzichtet werden. Dies gilt insbesondere für die Außenbezirke der Hauptstadt. Nachtfahrten mit dem Kfz sind innerhalb von Kampala sowie auf der Strecke Kampala – Entebbe/Flughafen möglich. Aufgrund schlecht beleuchteter Straßen, mangelnder Verkehrssicherheit vieler Fahrzeuge und der Fahrweise von Verkehrsteilnehmern wird ansonsten empfohlen, auf Nachtfahrten möglichst zu verzichten. Auch bei Tagesfahrten in städtischen Bereichen sollten Fenster und Türen regelmäßig von innen verschlossen bleiben, da es zu Diebstählen aus Fahrzeugen bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr (Stau, Kreuzungen) bzw. langsamen Verkehrsfluss kommen kann. Besondere Vorsicht ist im Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala angebracht. Taschen sowie andere Wertgegenstände sollten daher unbedingt verdeckt transportiert werden. In Hotels ist darauf zu achten, dass Türen und Fenster verriegelt und bei Anwesenheit nur von innen geöffnet werden können. Bei Abwesenheit sollten keine Wertsachen im Zimmer aufbewahrt werden.

Wegen des deutlich erhöhten Unfallrisikos wird von der Nutzung von Motorradtaxis ("Boda Bodas") grundsätzlich abgeraten. Darüber hinaus kommt es immer wieder, insbesondere nachts, zu teilweise schwerwiegenden Übergriffen von Motorradtaxi-Fahrern auf unbegleitete Passagiere. Insbesondere das bei jungen Leuten beliebte Partyviertel Kissementi mit seinen Bars und Clubs war dabei Ausgangspunkt.

Reisen über Land
Bei Reisen innerhalb von Uganda wird generell zu Vorsicht und Wachsamkeit geraten.

Im Westen Ugandas kam es im Juli 2014 und erneut im März und April 2016 in den Bezirken Kasese und Bundibugyo zu Konflikten mit zahlreichen Toten. Hintergrund sind Streitigkeiten zwischen den Bakonzo aus dem Bantu-Königreich Rwenzururu und rivalisierenden Gruppen des davon abgespaltenen Königreichs Bamba. Obwohl Sicherheitskräfte in der Region stark präsent sind, gab es bei weiteren Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des Königreichs Rwenzururu und Sicherheitskräften Ende November 2016 bis zu 60 Tote. Reisende sollten die Nachrichten aus dem Gebiet aufmerksam verfolgen und die Anweisungen der lokalen Behörden beachten.

Bei Reisen in die Region Karamoja im Nordosten sollte ein Aufenthalt direkt an der Grenze zu Kenia vermieden werden, da entlang der Grenze ein erhöhtes Risiko von Übergriffen bewaffneter Banden (Viehdiebe) besteht. Beim Besuch des Kidepo-Nationalparks sollten ReisendeAbstand zur südsudanesischen Grenze halten und in Begleitung erfahrener Führer oder Reiseveranstalter reisen.

Straßenverkehr/Fahrten zum Flughafen Entebbe
Bei Reisen über Land, die in der Regel mit einem Kraftfahrzeug erfolgen, sollte ein zuverlässiges lokales Reiseunternehmen in Anspruch genommen werden. Erhöhte Unfallgefahr besteht aufgrund technischer Mängel an ugandischen Kraftfahrzeugen und überhöhter Geschwindigkeiten. Nächtliche Fahrten außerhalb Kampalas sind im besonderen Maße unfall- und überfallgefährdet und sollten unterlassen werden.

Für Fahrten mit Taxis auf der 45 km lange Straßenverbindung zwischen Kampala und dem internationalen Flughafen Entebbe sollten nur als seriös bekannte Taxi-Unternehmen herangezogen werden (beim Reiseveranstalter oder im Hotel zu erfragen). Bietet das Hotel einen Bustransfer vom und zum Flughafen, sollte dieser genutzt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen verschärft wurden, so dass die Fluggesellschaften empfehlen, drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.

In Entebbe ist das Malariarisiko deutlich höher als in Kampala. Da viele Flüge abends und nachts abgehen, sollte an verstärkten Mückenschutz und ggf. Kurzzeitprophylaxe mit Malarone gedacht werden.

Reisenden wird geraten, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Uganda 18.05.2018

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Uganda:

Stand: 18.05.2018 (Unverändert gültig seit: 18.05.2018)

Letzte Änderungen:
Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise
Aufgrund des aktuellen Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo müssen derzeit alle Reisenden, die über die internationalen Flugfhäfen oder über eine Landesgrenze zur Demokratischen Republik Kongo nach Uganda einreisen, einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen und werden nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen, z.B. Quarantäne, auszugehen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Uganda 09.08.2018

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Uganda:

Stand: 09.08.2018 (Unverändert gültig seit: 09.08.2018)

Letzte Änderungen:
Medizinische Hinweise (Aktuelle medizinische Hinweise)

Aufgrund des zweiten Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo müssen derzeit alle Reisenden, die über die internationalen Flugfhäfen oder über eine Landesgrenze zur Demokratischen Republik Kongo nach Uganda einreisen, einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen und werden nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen, z.B. Quarantäne, auszugehen.

Das neue Ausbruchgebiet liegt nahe der Grenze mit Uganda. Im Grenzverkehr zwischen den beiden Staaten sind oder werden entsprechende Gesundheitsprüfungen (Screening) eingeführt, um eine Einschleppung nach Uganda zu vermeiden. Betroffen sind die Distrikte Kasese, Ntoroko, Kanungu, Bundibugyo, Kisoro und Kabarole in West- und Südwest-Uganda.
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Reise-/Sicherheitshinweis Uganda 21.08.2018

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Uganda:

Stand: 21.08.2018 (Unverändert gültig seit: 21.08.2018)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise

Die Inhaftierung von prominenten Oppositionspolitikern im Zusammenhang mit Unruhen am Rande lokaler Nachwahlen in der Stadt Arua im Norden Ugandas am 15. August 2018 hat zu politischen Spannungen mit zum Teil gewalttätigen Demonstrationen, unter anderem in Kampala, geführt. Dabei kam es zu Toten und Verletzten. Am 19. August 2018 kam es auch in der Stadt Mityana zu gewalttätigen Demonstrationen, in deren Verlauf die Hauptstraße zwischen Kampala und Fort Portal vorübergehend gesperrt wurde.

Weitere Demonstrationen, auch in Kampala, wurden angekündigt. Diese können sich auch spontan entwickeln und unvorhersehbar eskalieren. Reisende sollten besonders wachsam sein, sich über lokale Medien informiert halten und Menschenansammlungen aller Art meiden.

Durch ethnische Konflikte im Ostkongo kommt es derzeit zu einem starken Zustrom von Flüchtlingen aus dem Ostkongo nach Uganda. Damit verbunden ist eine starke Militärpräsenz in der Grenzregion. Da nicht auszuschließen ist, dass es zu Unruhen auch in unmittelbarer Grenznähe zu Uganda kommen kann, sollte eine Annäherung direkt an die ugandisch-kongolesische Grenzlinie, im Südwesten und Westen Ugandas, vermieden werden.

Vor Besuchen der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet - insbesondere des Semliki Nationalparks und des Rwenzori Nationalparks - sollten sich Reisende unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort informieren.
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Reise-/Sicherheitshinweis Uganda 12.10.2018

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Uganda:

Stand: 12.10.2018 (Unverändert gültig seit: 12.10.2018)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Im August 2018 hat die Inhaftierung von prominenten Oppositionspolitikern im Zusammenhang mit Unruhen am Rande lokaler Nachwahlen, in den Städten Arua und Mityana, im Norden Ugandas und auch in der Hauptstadt Kampala zu politischen Spannungen mit zum Teil gewalttätigen Demonstrationen, geführt. Weitere Demonstrationen, auch in Kampala, wurden angekündigt. Diese können sich auch spontan entwickeln und unvorhersehbar eskalieren.

Die Unruhen in der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan haben gelegentlich Auswirkungen auf angrenzende Gebiete in Uganda, insbesondere durch Zustrom von Flüchtlingen.
Demonstrationen aus politischen und sozialen Gründen können sich spontan entwickeln und unvorhersehbar eskalieren. Reisenden wird empfohlen, sich über lokale Medien informiert zu halten und Menschenansammlungen zu meiden.

Terrorismus
Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern dieser Region, auch in Uganda zu erhöhter Vorsicht geraten.
Zuletzt kam es am 11. Juli 2010 in der Hauptstadt Kampala zu Bombenanschlägen, bei denen es Todesopfer und viele Verletzte gab. Laut Angaben der ugandischen Behörden konnte am 13. September 2014 ein weiterer Terroranschlag der somalischen Al-Shabab-Miliz in Kampala vereitelt werden. Auch weiterhin ist von einer Gefährdung insbesondere weicher Ziele auszugehen. Es wird daher zu besonderer Vorsicht und erhöhter Wachsamkeit - insbesondere an öffentlichen Orten wie etwa Einkaufszentren - geraten. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

Kriminalität
Nach Einbruch der Dunkelheit sollte – mit Ausnahme der größeren Straßen im Zentrum Kampalas, die als relativ sicher gelten – auf Spaziergänge verzichtet werden. Dies gilt insbesondere für die Außenbezirke der Hauptstadt. Nachtfahrten mit dem Kfz sind innerhalb von Kampala sowie auf der Strecke Kampala – Entebbe/Flughafen möglich. Aufgrund schlecht beleuchteter Straßen, mangelnder Verkehrssicherheit vieler Fahrzeuge und der Fahrweise von Verkehrsteilnehmern wird ansonsten empfohlen, auf Nachtfahrten möglichst zu verzichten. Auch bei Tagesfahrten in städtischen Bereichen sollten Fenster und Türen regelmäßig von innen verschlossen bleiben, da es zu Diebstählen aus Fahrzeugen bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr (Stau, Kreuzungen) bzw. langsamen Verkehrsfluss kommen kann. Besondere Vorsicht ist im Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala angebracht. Taschen sowie andere Wertgegenstände sollten daher unbedingt verdeckt transportiert werden. In Hotels ist darauf zu achten, dass Türen und Fenster verriegelt und bei Anwesenheit nur von innen geöffnet werden können. Bei Abwesenheit sollten keine Wertsachen im Zimmer aufbewahrt werden.
Wegen des deutlich erhöhten Unfallrisikos wird von der Nutzung von Motorradtaxis ("Boda Bodas") grundsätzlich abgeraten. Darüber hinaus kommt es immer wieder, insbesondere nachts, zu teilweise schwerwiegenden Übergriffen von Motorradtaxi-Fahrern auf unbegleitete Passagiere. Insbesondere das bei jungen Leuten beliebte Partyviertel Kissementi mit seinen Bars und Clubs war dabei Ausgangspunkt.

Reisen über Land
Durch ethnische Konflikte im Ostkongo kommt es derzeit zu einem starken Zustrom von Flüchtlingen aus dem Ostkongo nach Uganda. Damit verbunden ist eine starke Militärpräsenz in der Grenzregion. Da nicht auszuschließen ist, dass es zu Unruhen auch in unmittelbarer Grenznähe zu Uganda kommen kann, sollte eine Annäherung direkt an die ugandisch-kongolesische Grenzlinie, im Südwesten und Westen Ugandas, vermieden werden.
Vor Besuchen der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet - insbesondere des Semliki Nationalparks und des Rwenzori Nationalparks - sollten sich Reisende unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort informieren.

Bei Reisen innerhalb von Uganda wird generell zu Vorsicht und Wachsamkeit geraten.
Im Westen Ugandas kam es im Juli 2014 und erneut im März und April 2016 in den Bezirken Kasese und Bundibugyo zu Konflikten mit zahlreichen Toten. Hintergrund sind Streitigkeiten zwischen den Bakonzo aus dem Bantu-Königreich Rwenzururu und rivalisierenden Gruppen des davon abgespaltenen Königreichs Bamba. Obwohl Sicherheitskräfte in der Region stark präsent sind, gab es bei weiteren Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des Königreichs Rwenzururu und Sicherheitskräften Ende November 2016 bis zu 60 Tote. Reisende sollten die Nachrichten aus dem Gebiet aufmerksam verfolgen und die Anweisungen der lokalen Behörden beachten.
Bei Reisen in die Region Karamoja im Nordosten sollte ein Aufenthalt direkt an der Grenze zu Kenia vermieden werden, da entlang der Grenze ein erhöhtes Risiko von Übergriffen bewaffneter Banden (Viehdiebe) besteht. Beim Besuch des Kidepo-Nationalparks sollten Reisende Abstand zur südsudanesischen Grenze halten und in Begleitung erfahrener Führer oder Reiseveranstalter reisen.
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Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
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Reise-/Sicherheitshinweis Uganda 04.04.2019

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Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Uganda:

Stand: 04.04.2019 (Unverändert gültig seit: 04.04.2019)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Innenpolitische Lage
Im August 2018 hat die Inhaftierung von prominenten Oppositionspolitikern im Zusammenhang mit Unruhen am Rande lokaler Nachwahlen, in den Städten Arua und Mityana, im Norden Ugandas und auch in der Hauptstadt Kampala zu politischen Spannungen, mit zum Teil gewalttätigen Demonstrationen, geführt.
Unruhen in der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan haben gelegentlich Auswirkungen auf angrenzende Gebiete in Uganda, insbVor Besuchen der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet - insbesondere des Semliki Nationalparks, des Rwenzori Nationalparks und des Queen Elizabeth Nationalparks (Ishasha) - sollten sich Reisende unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort informieren.
esondere durch Zustrom von Flüchtlingen. Damit verbunden ist eine starke Militärpräsenz in der Grenzregion. Auseinandersetzungen sind auch in unmittelbarer Grenznähe zu Uganda nicht auszuschließen, daher sollte eine Annäherung direkt an die ugandisch-kongolesische Grenzlinie, im Südwesten und Westen Ugandas, vermieden werden.
Vor Besuchen der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet - insbesondere des Semliki Nationalparks und des Rwenzori Nationalparks - sollten sich Reisende unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort informieren.
Demonstrationen und Proteste aus politischen und sozialen Gründen können sich spontan entwickeln und unvorhersehbar eskalieren.
Bei Reisen innerhalb von Uganda wird generell zu Vorsicht und Wachsamkeit geraten.
In der Vergangenheit führten Konflikte in den Bezirken Kasese und Bundibugyo zu zahlreichen Todesopfern. Hintergrund sind Streitigkeiten zwischen den Bakonzo aus dem Bantu-Königreich Rwenzururu und rivalisierenden Gruppen des davon abgespaltenen Königreichs Bamba.
Reisende werden gebeten, sich über lokale Medien informiert zu halten, Menschenansammlungen zu meiden und Anweisungen der lokalen Behörden zu beachten.

Terrorismus
Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern dieser Region, auch in Uganda zu erhöhter Vorsicht geraten.
2010 wurden in der Hauptstadt Kampala Bombenanschläge verübt, bei denen es Todesopfer und viele Verletzte gab. Laut Angaben der ugandischen Behörden konnte am 13. September 2014 ein weiterer Terroranschlag der somalischen Al-Shabab-Miliz in Kampala vereitelt werden. Auch weiterhin ist von einer Gefährdung insbesondere weicher Ziele auszugehen. Es wird daher insbesondere an öffentlichen Orten wie etwa Einkaufszentren zu besonderer Vorsicht und erhöhter Wachsamkeit geraten.

Kriminalität
Nach Einbruch der Dunkelheit sollte – mit Ausnahme der größeren Straßen im Zentrum Kampalas, die als relativ sicher gelten – auf Spaziergänge verzichtet werden. Dies gilt insbesondere für die Außenbezirke der Hauptstadt. Nachtfahrten mit dem Kfz sind innerhalb von Kampala sowie auf der Strecke Kampala – Entebbe/Flughafen möglich. Aufgrund schlecht beleuchteter Straßen, mangelnder Verkehrssicherheit vieler Fahrzeuge und der Fahrweise von Verkehrsteilnehmern wird ansonsten empfohlen, auf Nachtfahrten möglichst zu verzichten. Auch bei Tagesfahrten in städtischen Bereichen sollten Fenster und Türen regelmäßig von innen verschlossen bleiben, da es zu Diebstählen aus Fahrzeugen bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr (Stau, Kreuzungen) bzw. langsamen Verkehrsfluss kommen kann. Besondere Vorsicht ist im Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala angebracht. Taschen sowie andere Wertgegenstände sollten daher unbedingt verdeckt transportiert werden. In Hotels ist darauf zu achten, dass Türen und Fenster verriegelt und bei Anwesenheit nur von innen geöffnet werden können. Bei Abwesenheit sollten keine Wertsachen im Zimmer aufbewahrt werden.
Insbesondere nachts kommt es immer wieder zu teilweise schwerwiegenden Übergriffen von Motorradtaxi-Fahrern auf unbegleitete Passagiere. Meist war das bei jungen Leuten beliebte Partyviertel Kissementi mit seinen Bars und Clubs dabei Ausgangspunkt.
Bei Reisen in die Region Karamoja im Nordosten sollte ein Aufenthalt direkt an der Grenze zu Kenia vermieden werden, da entlang der Grenze ein erhöhtes Risiko von Übergriffen bewaffneter Banden (Viehdiebe) besteht. Beim Besuch des Kidepo-Nationalparks sollten Reisende Abstand zur südsudanesischen Grenze halten und in Begleitung erfahrener Führer oder Reiseveranstalter reisen.
Am 2. April 2019 wurde eine US-amerikanische Touristin im südlichen Teil des Queen Elizabeth Nationalparks (Ishasha), der an die Demokratische Republik Kongo grenzt, entführt. Reisende in diesem Gebiet werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein und den Anweisungen der lokalen Behörden Folge zu leisten.

Naturkatastrophen
Uganda liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum .
Insbesondere in der Regenzeit von März bis Mai sowie im Oktober und November können aufgrund von Starkregen Überschwemmungen und Erdrutsche auftreten.

Krisenvorsorgeliste
Reisenden wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Auswärtige Amt
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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Uganda 12.06.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Uganda:
Stand 12.06.2019
(Unverändert gültig seit: 12.06.2019)

Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise
- Medizinische Hinweise


Aktuelle Hinweise
Am 11. und 12. Juni 2019 bestätigte das ugandische Gesundheitsministerium die ersten drei Ebola-Fälle in Kasese im Westen des Landes. Es wird von derzeit kontrollierbaren, isolierten Fällen innerhalb einer Großfamilie ausgegangen. Weiterführende Informationen hierzu bieten die Informationen zum Ebola-Virus-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo, siehe Aktuelle medizinische Hinweise.

Medizinische Hinweise
Aktuelle medizinische Hinweise
In Uganda sind im Grenzgebiet mehrere aus der Demokratischen Republik Kongo importierte Ebola-Fälle bekannt geworden. Das Risiko für Reisende in Uganda ist als extrem niedrig anzusehen.
Aufgrund des aktuellen Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo müssen derzeit alle Reisenden, die über die internationalen Flughäfen oder über eine Landesgrenze zur Demokratischen Republik Kongo nach Uganda einreisen, einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen und werden nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen, z.B. Quarantäne, auszugehen.
Das Ausbruchgebiet in der Demokratischen Republik Kongo liegt nahe der Grenze mit Uganda. Im Grenzverkehr zwischen den beiden Staaten werden entsprechende Gesundheitsprüfungen (Screening) durchgeführt. Betroffen sind die Distrikte Kasese, Ntoroko, Kanungu, Bundibugyo, Kisoro und Kabarole in West- und Südwest-Uganda.
Weitere Informationen, Fallzahlen und Verhaltenshinweise bieten die regelmäßig aktualisierten Informationen zum Ebola-Virus-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo.

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz
Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden ab dem Alter von einem Jahr zwingend vorgeschrieben, siehe www.who.int. Wegen der immer wieder vorkommenden Ausbrüche von Gelbfieber ist eine Impfung auch medizinisch sinnvoll.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen.
Tollwutimmunglobulin ist im Land nicht sicher verfügbar.

Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
Landesweit und ganzjährig besteht ein hohes Übertragungsrisiko, verstärkt während der Monate maximalen Niederschlags (April bis Mai, November). Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica) wird in über 85% der Fälle nachgewiesen.
Eine Malariaprophylaxe mit Medikamenten (Chemoprophylaxe) ist daher dringend empfohlen. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Uganda mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden::
  • Tragen körperbedeckender, heller, ggf. imprägnierter Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)
  • besonders in den Abendstunden und nachts das wiederholte Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen
  • Schlafen unter einem imprägnierten Moskitonetz
HIV/AIDS
Für 2013 wurde geschätzt, dass 7,4 % der erwachsenen Bevölkerung (15-49 Jahre) mit HIV infiziert sind, insgesamt leben in Uganda ca. 1,6 Mio. Menschen mit HIV/AIDS. Die Tendenz ist steigend. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und bei Blutkontakten/-transfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Sporadisch werden - nicht nur lokal beschränkte, sondern sich ggf. auch weiter ausbreitende Choleraausbrüche - gemeldet. In der Vergangenheit waren davon zumeist Flüchtlingslager im Westen an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, in Einzelfällen aber auch Armutsviertel in Kampala betroffen.
Auch traten in der Vergangenheit immer wieder Typhusfälle (zuletzt im Osten des Landes, Bukwo-Distrikt) auf. Eine Choleraimpfung kann in Abhängigkeit der aktuellen Ausbruchslage oder bei entsprechenden Reisebedingungen (z. B. Katastropheneinsatz) u. U. indiziert sein.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen/Darminfektionen vermeiden.

Einige Grundregeln:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes und desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Virale hämorrhagische Fieber
Zu den in Uganda immer wieder auftretenden hämorrhagischen Fiebern zählen das Krim-Kongo-Hämorrhagische Fieber (CCHF) sowie die Gelbfieber-, Marburg Virus- und Ebola Virus-Infektionen.
Ein Charakteristikum dieser Virusinfektionen ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankungen sind mit einer hohen Sterberate assoziiert.
Gelbfieber wird durch tagaktive Stechmücken, CCHF, durch den Stich infizierter Zecken und beim Kontakt mit Blut und Fleisch infizierter Tiere übertragen.
Marburg- und Ebola-Infektionen treten in Zusammenhang mit Kontakten zu Fledermäusen bzw. Tieren und Fleisch von infizierten Tieren auf (bush meat). Infektionen nach dem Besuch von Fledermaushöhlen in Fort Portal in West-Uganda, sowie der „Python“-Höhle im Maramagambo-Wald, der Teil des Queen-Elizabeth-Nationalparks im Süden des Landes ist, sind bekannt geworden.
Für alle hämorrhagische Fieber (außer Gelbfieber) stellt der ungeschützte Kontakt zu Erkrankten, insbesondere deren Körperflüssigkeiten, ein hohes Risiko dar.
Vorsichtsmaßnahmen:
  • Impfung gegen Gelbfieber
  • Meiden von Fledermaushöhlen und sonstigen Ansammlungen dieser Tiere
  • Meiden von Kontakt mit rohem Wildfleisch insbesondere von Affen („bush meat“)
  • Meiden von Schlachthöfen oder anderen Tierschlachtungen und Kontakt zu Tierblut
  • Anwenden von Hautabwehrmitteln gegen Mücken und Zecken, auch tagsüber
  • Fernhalten von Krankenhäusern und Meiden von erkrankten Personen und deren Körperflüssigkeiten
Aktuelle Hinweise zu Ebola- und Marburgvirus-Erkrankungen in Uganda veröffentlicht die Weltgesundheitsorganisation WHO regelmäßig auf der Website who-country-office-uganda

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen. Vom Baden in Süßwassergewässern sollte daher in ganz Uganda konsequent abgesehen werden. Auch angeblich sichere Gewässer und auch der Nil stellen ein Risiko dar. Lokale Informationen, angebliches Insiderwissen, dubiose Merkblätter lokaler Kliniken, Vereine oder sonstiger Lobby-Gruppen und die „Erfahrungen“ Ortsansässiger sind mit äußerster Vorsicht zu werten. Laut Aussage des WHO Landesbüros in Kampala sind alle Süßwassergewässer Ugandas bilharzioseinfestiert.

Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)
In den Nationalparks des Landes, insbesondere dem Murchison-Falls National Park, besteht ein geringes, aber dennoch relevantes Infektionsrisiko, sich mit dem Erreger der Schlafkrankheit zu infizieren. Er wird durch tagaktive aggressive Tsetsefliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen. Vermeidung der Stiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren mit offenen Jeeps) und entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten.

Afrikanisches Zeckenbissfieber
Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever).
Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z. T. sehr stechagressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam. Schutz ist nur durch adäquate Kleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Rückkehr möglich.

Hepatitis E
Die Hepatitis E (infektiöse Gelbsucht, Virustyp E) ist eine weltweit, sporadisch und epidemisch vorkommende, oral übertragbare Virusinfektion der Leber. Ernsthafte Erkrankungen kommen besonders bei Schwangeren vor. Eine chronische Verlaufsform ist nicht bekannt. Die Infektion erfolgt durch mit menschlichen Fäkalien kontaminiertes Trinkwasser. Die genaue Bedeutung einer Ansteckung durch infizierte Lebensmittel wird derzeit noch analysiert. Da es eine Impfung gegen dieses Virus derzeit nicht gibt, empfiehlt sich insbesondere für Schwangere, die o. g. Hygieneregeln zu beachten

Nodding Disease
Diese bisher nur bei einheimischen Kindern auftretende Nervenerkrankung ist nur wenig erforscht. Infektion mit Filarien (Onchozerkiasis – Flußblindheit), Fehlernährung und genetische Faktoren oder eine Kombination von Ursachen wird vermutet. Für Reisende besteht keine Gefahr.

Gifttiere
In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

Weitere Gesundheitsgefahren
In Uganda kommt eine weitere große Zahl anderer Tropenerkrankungen vor (z. B. Leishmaniasis, Filariasis, zeckenübertragbare Erkrankungen, Wurmerkrankungen etc.)

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und kann technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch sein. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz mit einer Reiserückholversicherung ist dringend empfohlen. Versicherungen sollten sofort bei Behandlungsbeginn kontaktiert werden (Telefonnummer mitführen!). Ungeachtet dessen hat der Patient fast immer Vorkasse zu leisten und später mit der Versicherung abzurechnen. Für alle Touristen wird derAbschluss einer lokalen Evakuierungsversicherung bei AMREF-Flying Doctors empfohlen. Dies kann über das Internet vor Reisebeginn erfolgen. Die Karte mit den Nummern der Alarmzentrale in Nairobi sollte man mit sich führen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. zu finden.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Uganda 30.08.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Uganda:

Stand: 30.08.2019 (Unverändert gültig seit: 30.08.2019)

Letzte Änderungen:
Medizinische Hinweise (Impfschutz)

Impfschutz
Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden ab dem Alter von einem Jahr zwingend vorgeschrieben, siehe http://www.who.int . Wegen der immer wieder vorkommenden Ausbrüche von Gelbfieber ist eine Impfung auch medizinisch sinnvoll.
Die Botschaft von Uganda in Berlin verlangt für die Visumerteilung ein Gelbfieberimpfnachweis, in dem eine lebenslange Gültigkeit explizit bestätigt wird.

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen.
Tollwutimmunglobulin ist im Land nicht sicher verfügbar.
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Reise-/Sicherheitshinweis Uganda 17.12.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Uganda
Stand 17.12.2019
(Unverändert gültig seit: 17.12.2019)

Letzte Änderungen:
Aktuelles


Aktuelles
Für die Jahreszeit ungewöhnlich starke Regenfälle führen in mehreren Landesteilen zu Überflutungen und Erdrutschen. Behinderungen durch lokale Überschwemmungen und gesperrte Straßen und Brücken sind auch im Reiseverkehr möglich.

• Informieren Sie sich bei Rundreisen kurzfristig vor Ort über die Straßenzustände.
• Beachten Sie Hinweisschilder und folgen Sie den Anweisungen lokaler Behörden.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Uganda 18.11.2020

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Uganda
Stand 18.11.2020
(Unverändert gültig seit: 18.11.2020)

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Wahlen und Proteste)


Aktuelles
Wahlen und Proteste

Seit 18. November 2020 kommt es in manchen Teilen Kampalas, in Jinja und einzelnen anderen Städten des Landes zu spontanen Unruhen im Vorfeld der allgemeinen Wahlen 2021. Es gab bereits Ausschreitungen und Festnahmen. Diese könnten sich in den nächsten Tagen noch fortsetzen.
  • Wenn Sie sich zurzeit in Uganda aufhalten, bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause bzw. in Ihrer Unterkunft, bis sich die Lage beruhigt.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Uganda siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Uganda 02.12.2020

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Uganda
Stand 02.12.2020
(Unverändert gültig seit: 02.12.2020)

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Wahlen und Proteste)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage, Kriminalität)
- Gesundheit (Impfschutz)


Aktuelles
Wahlen und Proteste

In Uganda finden am 14. Januar 2021 Präsidentschaftswahlen statt. Am 18. und 19. November 2020 kam es im Rahmen des Vorwahlkampfes in Kampala, Jinja und anderen Städten des Landes zu gewalttätigen Protesten und Auseinandersetzungen von Anhängern der Opposition mit den Sicherheitskräften mit über 50 Todesopfern. Im Vorfeld der Wahlen und auch in den Wochen danach muss mit weiteren spontanen Ausschreitungen und Maßnahmen der Polizei gerechnet werden.
  • Wenn Sie sich zurzeit in Uganda aufhalten und es aktuell zu Unruhen kommt, bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause bzw. in Ihrer Unterkunft, bis sich die Lage beruhigt.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen grundsätzlich weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Der begonnene Wahlkampf im Vorfeld der allgemeinen Wahlen Anfang 2021 führt zu politischen Spannungen. Demonstrationen und Proteste aus politischen und sozialen Gründen können sich spontan entwickeln und unvorhersehbar eskalieren.

Unruhen in der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan wirken sich gelegentlich auf angrenzende Gebiete in Uganda aus, insbesondere durch Zustrom von Flüchtlingen. Damit verbunden ist eine starke Militärpräsenz in der Grenzregion. Gelegentliche Auseinandersetzungen kommen in unmittelbarer Grenznähe vor, so dass auch der Besuch der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet - insbesondere des Semliki Nationalparks, des Rwenzori Nationalparks und südliche Teil des Queen Elizabeth Nationalparks (Ishasha) Gefahren bergen können.
  • Seien Sie bei Reisen innerhalb Ugandas stets vorsichtig und wachsam.
  • Erkundigen Sie sich vor Besuchen der ugandischen Nationalparks im Südwesten und Westen unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort.
  • Meiden Sie das unmittelbare Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo möglichst und beachten Sie die dortige Teilreisewarnung .
  • Seien Sie auch im Grenzgebiet zu Südsudan besonders vorsichtig und beachten Sie die dort geltende Reisewarnung .
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist erhöht. Landesweit sind bewaffnete Überfälle, Autodiebstähle und –raub (carjacking) und auch Entführungen selten aber möglich, auch von Ausländern. Anfang April 2019 kam es zu einem bewaffneten Überfall und einer Entführung gegenüber einer Touristengruppe im südlichen Teil des Queen-Elizabeth-Nationalparks in Ishasha.
Auch Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, Handtaschenraub und Hoteleinbrüche kommen regelmäßig vor. Die Gefahren sind bei Dunkelheit besonders groß.
Diebstähle aus Fahrzeugen erfolgen bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr wie im Stau, an Kreuzungen bzw. langsamen Verkehrsfluss. Über das Entreißen von Taschen von Passanten durch vorbeifahrende Motorradfahrer wird häufiger berichtet.

Insbesondere nachts kommt es immer wieder zu teilweise schwerwiegenden Übergriffen von Motorradtaxi-Fahrern auf unbegleitete Passagiere. Meist war das bei jungen Leuten beliebte Partyviertel Kissementi mit seinen Bars und Clubs dabei Ausgangspunkt. Dort ist auch der Einsatz von K.O.-Tropfen nicht auszuschließen.

Entlang der Grenze zu Kenia besteht in der Region Karamoja ein erhöhtes Risiko von Übergriffen bewaffneter Banden, wie Viehdieben, wie auch beim Besuch des Kidepo-Nationalparks nahe der südsudanesischen Grenze.
  • Verzichten Sie nach Einbruch der Dunkelheit auf Spaziergänge, insbesondere abseits der Hauptstraßen. im Zentrum Kampalas
  • Vermeiden Sie Nachtfahrten außerhalb von Kampala und der Hauptstrecke nach Entebbe.
  • Halten Sie Fenster und Türen im Hotel wie auch in Fahrzeugen stets verschlossen und verriegelt und lassen Sie keine Wertsachen sichtbar liegen.
  • Vermeiden Sie bei Reisen in die Region Karamoja im Nordosten einen Aufenthalt direkt an der Grenze zu Kenia.
  • Halten Sie auch möglichst Abstand zur Grenze zu Südsudan und bewegen sich dort nur in Begleitung erfahrener Führer oder Reiseveranstalter.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Lassen Sie Getränke und Speisen in Lokalen nie unbeaufsichtigt.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und insbesondere im Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
Gesundheit
Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden ab dem Alter von einem Jahr zwingend vorgeschrieben. Wegen der immer wieder vorkommenden Ausbrüche von Gelbfieber ist eine Impfung auch medizinisch sinnvoll.

Die Botschaft von Uganda in Berlin verlangt für die Visumerteilung ein Gelbfieberimpfnachweis, in dem eine lebenslange Gültigkeit explizit bestätigt wird.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen .
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
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Hinweise zum Corona-Virus in Uganda siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Uganda 13.01.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Uganda
Stand 13.01.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Wahlen und Proteste)


Aktuelles
Wahlen und Proteste

Am 14. Januar 2021 finden in Uganda landesweit Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. An diesem und den nachfolgenden Tagen muss mit politischen Spannungen und spontanen Ausschreitungen gerechnet werden. Besonders im Fokus steht das Wochenende 16./17. Januar 2021, da hier die Verkündung der Wahlergebnisse erwartet wird. Bereits im November 2020 kam es in mehreren Städten zu gewalttätigen Protesten und Auseinandersetzungen von Anhängern der Opposition mit den Sicherheitskräften, es gab über 50 Todesopfer.

Seit dem 12. Januar 2021 ist das Internet nur eingeschränkt verfügbar, insbesondere Messenger-Dienste wie WhatsApp und soziale Medien wie Twitter und Facebook wurden deaktiviert.
  • Informieren Sie sich über lokale Medien.
  • Sollte es zu Unruhen kommen, bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause bzw. in Ihrer Unterkunft, bis sich die Lage beruhigt.
  • Seien Sie besonders aufmerksam auf Stimmung und Entwicklung im öffentlichen Raum.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen grundsätzlich weiträumig und entfernen Sie sich umgehend, wenn Sie Auseinandersetzungen in Ihrer Nähe beobachten.
  • Halten Sie sich unbedingt an die Anweisungen der Sicherheitskräfte. Bitte beachten Sie auch, dass das Fotografieren an Wahllokalen teilweise untersagt ist. Verzichten Sie im Zweifelsfall auf das Fotografieren.
  • Tragen Sie sich in die Krisenvorsorgeliste ein.
  • In Notfällen kontaktieren Sie die Deutsche Botschaft Kampala.
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Hinweise zum Corona-Virus in Uganda siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Uganda 18.01.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Uganda
Stand 18.01.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Wahlen und Proteste)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Wahlen und Proteste

Am 14. Januar 2021 fanden in Uganda Präsidentschaftswahlen statt, die der Amtsinhaber nach offiziell verkündetem Endergebnis deutlich für sich entschieden hat. Teile der Opposition werfen der Regierung Wahlbetrug vor. Dies birgt Konfliktpotenzial auch für die kommenden Wochen. Politische Spannungen und vereinzelt auftretende spontane Kundgebungen und Ausschreitungen sowie robuste Reaktionen der Sicherheitskräfte können nicht ausgeschlossen werden. Internet, Messenger-Dienste wie WhatsApp und soziale Medien wie Twitter und Facebook wurden kurz vor den Wahlen deaktiviert. Teilweise sind die Dienste immer noch eingeschränkt.
  • ISollte es zu Unruhen kommen, bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause bzw. in Ihrer Unterkunft, bis sich die Lage beruhigt.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen grundsätzlich weiträumig und entfernen Sie sich umgehend, wenn Sie Auseinandersetzungen in Ihrer Nähe beobachten.
  • Halten Sie sich unbedingt an die Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Tragen Sie sich in die Krisenvorsorgeliste ein.
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Am 14. Januar 2021 fanden Präsidentschaftswahlen statt. Nach Bekanntgabe des offiziellen Wahlergebnisses sprachen Teile der Opposition von Wahlfälschung und Wahlbetrug und wollen Einspruch beim Obersten Gericht in Uganda einlegen. Demonstrationen und Proteste aus politischen und sozialen Gründen können nicht ausgeschlossen werden.

Unruhen in der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan wirken sich gelegentlich auf angrenzende Gebiete in Uganda aus, insbesondere durch Zustrom von Flüchtlingen. Damit verbunden ist eine starke Militärpräsenz in der Grenzregion. Gelegentliche Auseinandersetzungen kommen in unmittelbarer Grenznähe vor, so dass auch der Besuch der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet - insbesondere des Semliki Nationalparks, des Rwenzori Nationalparks und südliche Teil des Queen Elizabeth Nationalparks (Ishasha) Gefahren bergen können.
  • Seien Sie bei Reisen innerhalb Ugandas stets vorsichtig und wachsam.
  • Erkundigen Sie sich vor Besuchen der ugandischen Nationalparks im Südwesten und Westen unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort.
  • Meiden Sie das unmittelbare Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo möglichst und beachten Sie die dortige Teilreisewarnung .
  • Seien Sie auch im Grenzgebiet zu Südsudan besonders vorsichtig und beachten Sie die dort geltende Reisewarnung .
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Hinweise zum Corona-Virus in Uganda siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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