Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ägypten:
Stand 24.09.2013 (Unverändert gültig seit: 24.09.2013)
Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat. Die ägyptische Regierung hat am 14.08.2013 den Ausnahmezustand verhängt und diesen bis zum 14.11.2013 verlängert. Die Zahl terroristischer Anschläge hat landesweit zugenommen.
Für Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird zu besonderer Vorsicht geraten.
Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria wird abgeraten. Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten sollten unbedingt gemieden werden.
Von Reisen in das das Niltal südlich von Kairo und nördlich von Luxor wird ebenfalls abgeraten.
Reisende sollten die Küstenorte am Roten Meer nicht verlassen. Von Ausflügen ins Hinterland, auch zum Katharinenkloster sowie von Landausflügen nach Luxor und Assuan, wird abgeraten.
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan.
Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt.
Im Rahmen des Ausnahmezustands gilteine nächtliche Ausgangssperre, (samstags bis donnerstags von 0 Uhr bis 5 Uhr, freitags von 19 Uhr bis 5 Uhr) in den Gouvernoraten Kairo, Giza, Alexandria, Suez, Ismailia, Assiut, Sohag, Beni Suef, Minya, Beheira, Nord-Sinai. Reisenden wird dringend geraten, die Ausgangssperre zu beachten.
Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.
Die nachfolgenden landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort:
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Das Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Gleichwohl sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden:
Seit Januar 2011 befindet sich Ägypten in einem politischen Umbruch. Seitdem und verstärkt noch seit der Absetzung von Präsident Mursi im Juli 2013 kam es über das gesamte Land verteilt immer wieder zu Demonstrationen, die teilweise auch einen gewalttätigen Verlauf mit Toten und Verletzten nahmen. Weitere Demonstrationen, insbesondere im zeitlichen Zusammenhang mit Freitagsgebeten, sind nicht auszuschließen. Es wird zu besonderer Vorsicht geraten, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch zukünftige Demonstrationen bzw. Einsätze der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten einen gewalttätigen Verlauf nehmen können.
In der Regel finden Demonstrationen in größeren Städten und Ballungsgebieten statt, insbesondere in Kairo, Alexandria, Ismailia und Suez sowie im Nildelta und im Niltal zwischen Kairo und Luxor.
In Kairo konzentrierten sich Demonstrationen und Ausschreitungen in der Vergangenheit auf das Gebiet um den Tahrir-Platz, das Fernsehgebäude Maspero, Nsar-City, das Gebiet um die Universität Kairo in Giza und den Präsidentenpalast in Heliopolis. Bei der Fahrt zum bzw. vom Internationalen Flughafen Kairo sollten diese Bereiche gemieden werden; es sollte ausreichend Zeitpuffer eingeplant werden, weil es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Auf Hotels in unmittelbarer Nähe des Tahrir-Platzes ist es in der Vergangenheit wiederholt zu Übergriffen durch gewalttätige Demonstranten gekommen
Der Transit über den Internationalen Flughafen Kairo ist möglich; der Flughafen funktioniert normal und ist gut gesichert.
Terrorismus
In Kairo und entlang des Suez-Kanals kam es jüngst zu Anschlägen bzw. Anschlagsversuchen auf Sicherheitskräfte und Verkehrswege.
Anschläge auf Hotels und Touristenziele gab es zuletzt im Februar 2009. Anschlags- und Entführungsrisiken u. a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, können aber nicht ausgeschlossen werden.
Eine besonders hohe Gefährdung besteht im Norden der Sinai-Halbinsel und im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen. Dort kommt es immer wieder zu Anschlägen terroristischer Gruppierungen auf Sicherheitskräfte und zu schweren Kampfhandlungen. Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und in das Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen wird daher aktuell gewarnt.
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt.
Reisen über Land
Überlandfahrten sind nach Möglichkeit zu vermeiden – es sollte auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten und Transfers wird generell dringend abgeraten (erhöhte Gefahr von Verkehrsunfällen).
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist in Ägypten vergleichsweise gering. Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten jedoch ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.
Im Süden der Sinai-Halbinsel gab es an Orten, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, in der Vergangenheit wiederholt kurzfristige Entführungen von Touristen durch Beduinenstämme.
Warnung vor Reisen in den Gazastreifen
Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt. Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen wird regelmäßig nach Anschlägen auf ägyptische Sicherheitskräfte geschlossen. Auch wenn er vormals an sechs Tagen pro Woche (außer freitags) geöffnet war, ist nicht vorhersehbar, wann die Schließungen jeweils aufgehoben werden und ob der Grenzübergang wieder einen regulären Betrieb aufnehmen wird. Dies birgt stets die Gefahr, aus dem Gazastreifen nicht wieder ausreisen zu können. Auch bei einer späteren Wiedereröffnung des Grenzübergangs werden die Regelungen für den Grenzübertritt in Rafah durch die ägyptischen Behörden sehr restriktiv gehandhabt. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten.
Minengefahr
Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.
Schiffs-, Bahn- und Luftverkehr
Das ägyptische Schienennetz ist größtenteils veraltet. Es kommt immer wieder zu schweren Unfällen mit Toten. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards. Vor diesem Hintergrund sollten Überlandfahrten auf der Schiene so weit wie möglich vermieden und wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden.
Taxibenutzung
Aus den Urlaubsgebieten (u. a. Hurghada) gibt es vermehrt Meldungen über betrügerische bzw. erpresserische Verhaltensweisen bei Taxifahrern. Es sollten daher nur Taxis mit eingeschaltetem Taxameter benutzt werden. Fahrgäste sollten sich vorher, bspw. in ihrem Hotel, über das Fahrtziel und den ungefähren Fahrtpreis informieren. Die Bezahlung sollte nach dem Aussteigen durch das Fenster erfolgen.
Flughafen
Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend. In den letzten Monaten kam es vermehrt zu Beschwerden von Reisenden, deren Gepäckstücke am Internationalen Flughafen Kairo geplündert wurden bzw. ganz abhandenkamen.
Allgemeine Informationen finden Sie auf der Website der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo unter http://www.kairo.diplo.de
Teilreisewarnung Ägypten 03.08.2026
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Teilreisewarnung Ägypten 24.09.2013
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Teilreisewarnung Ägypten 04.10.2013
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 04.10.2013
(Unverändert gültig seit: 04.10.2013)
Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise/Teilreisewarnung
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat. Die ägyptische Regierung hat am 14.08.2013 den Ausnahmezustand verhängt und diesen bis zum 14.11.2013 verlängert. Die Zahl terroristischer Anschläge hat landesweit zugenommen.
Für Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird zu besonderer Vorsicht geraten.
Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria wird abgeraten. Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten sollten unbedingt gemieden werden.
Von Reisen in das das Niltal südlich von Kairo und nördlich von Luxor wird ebenfalls abgeraten.
Reisende sollten die Küstenorte am Roten Meer nicht verlassen. Von Ausflügen ins Hinterland, auch zum Katharinenkloster sowie von Landausflügen nach Luxor und Assuan, wird abgeraten.
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan.
Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt.
Im Rahmen des Ausnahmezustands gilt eine nächtliche Ausgangssperre, (samstags bis donnerstags von 0 Uhr bis 5 Uhr, freitags von 19 Uhr bis 5 Uhr) in den Gouvernoraten Kairo, Giza, Alexandria, Suez, Ismailia, Assiut, Sohag, Beni Suef, Minya, Beheira, Qena, Fayoum, Nord-Sinai und Süd-Sinai (mit Ausnahme von Sharm-el-Sheikh, Dahab und Taba). Reisenden wird dringend geraten, die Ausgangssperre zu beachten.
Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.
Die nachfolgenden landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort:
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Das Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Gleichwohl sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden:
Seit Januar 2011 befindet sich Ägypten in einem politischen Umbruch. Seitdem und verstärkt noch seit der Absetzung von Präsident Mursi im Juli 2013 kam es über das gesamte Land verteilt immer wieder zu Demonstrationen, die teilweise auch einen gewalttätigen Verlauf mit Toten und Verletzten nahmen. Weitere Demonstrationen, insbesondere im zeitlichen Zusammenhang mit Freitagsgebeten, sind nicht auszuschließen. Es wird zu besonderer Vorsicht geraten, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch zukünftige Demonstrationen bzw. Einsätze der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten einen gewalttätigen Verlauf nehmen können.
In der Regel finden Demonstrationen in größeren Städten und Ballungsgebieten statt, insbesondere in Kairo, Alexandria, Ismailia und Suez sowie im Nildelta und im Niltal zwischen Kairo und Luxor.
In Kairo konzentrierten sich Demonstrationen und Ausschreitungen in der Vergangenheit auf das Gebiet um den Tahrir-Platz, das Fernsehgebäude Maspero, Nsar-City, das Gebiet um die Universität Kairo in Giza und den Präsidentenpalast in Heliopolis. Bei der Fahrt zum bzw. vom Internationalen Flughafen Kairo sollten diese Bereiche gemieden werden; es sollte ausreichend Zeitpuffer eingeplant werden, weil es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann.[b/] Auf Hotels in unmittelbarer Nähe des Tahrir-Platzes ist es in der Vergangenheit wiederholt zu Übergriffen durch gewalttätige Demonstranten gekommen
Der Transit über den Internationalen Flughafen Kairo ist möglich; der Flughafen funktioniert normal und ist gut gesichert.
Terrorismus
In Kairo und entlang des Suez-Kanals kam es jüngst zu Anschlägen bzw. Anschlagsversuchen auf Sicherheitskräfte und Verkehrswege.
Anschläge auf Hotels und Touristenziele gab es zuletzt im Februar 2009. Anschlags- und Entführungsrisiken u. a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, können aber nicht ausgeschlossen werden.
Eine besonders hohe Gefährdung besteht im Norden der Sinai-Halbinsel und im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen. Dort kommt es immer wieder zu Anschlägen terroristischer Gruppierungen auf Sicherheitskräfte und zu schweren Kampfhandlungen. Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und in das Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen wird daher aktuell gewarnt.
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt.
Reisen über Land
Überlandfahrten sind nach Möglichkeit zu vermeiden – es sollte auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten und Transfers wird generell dringend abgeraten (erhöhte Gefahr von Verkehrsunfällen). Der Zugverkehr in Ägypten ist stark eingeschränkt. Dort, wo Züge verkehren, sind kurzfristige Ausfälle nicht auszuschließen.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist in Ägypten vergleichsweise gering. Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten jedoch ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.
Im Süden der Sinai-Halbinsel gab es an Orten, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, in der Vergangenheit wiederholt kurzfristige Entführungen von Touristen durch Beduinenstämme.
Warnung vor Reisen in den Gazastreifen
Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt. Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen wird regelmäßig nach Anschlägen auf ägyptische Sicherheitskräfte geschlossen. Auch wenn er vormals an sechs Tagen pro Woche (außer freitags) geöffnet war, ist nicht vorhersehbar, wann die Schließungen jeweils aufgehoben werden und ob der Grenzübergang wieder einen regulären Betrieb aufnehmen wird. Dies birgt stets die Gefahr, aus dem Gazastreifen nicht wieder ausreisen zu können. Auch bei einer späteren Wiedereröffnung des Grenzübergangs werden die Regelungen für den Grenzübertritt in Rafah durch die ägyptischen Behörden sehr restriktiv gehandhabt. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten.
Minengefahr
Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.
Schiffs-, Bahn- und Luftverkehr
Das ägyptische Schienennetz ist größtenteils veraltet. Es kommt immer wieder zu schweren Unfällen mit Toten. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards. Vor diesem Hintergrund sollten Überlandfahrten auf der Schiene so weit wie möglich vermieden und wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden.
Taxibenutzung
Aus den Urlaubsgebieten (u. a. Hurghada) gibt es vermehrt Meldungen über betrügerische bzw. erpresserische Verhaltensweisen bei Taxifahrern. Es sollten daher nur Taxis mit eingeschaltetem Taxameter benutzt werden. Fahrgäste sollten sich vorher, bspw. in ihrem Hotel, über das Fahrtziel und den ungefähren Fahrtpreis informieren. Die Bezahlung sollte nach dem Aussteigen durch das Fenster erfolgen.
Flughafen
Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend. In den letzten Monaten kam es vermehrt zu Beschwerden von Reisenden, deren Gepäckstücke am Internationalen Flughafen Kairo geplündert wurden bzw. ganz abhandenkamen.
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Gruß
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Teilreisewarnung Ägypten 22.10.2013
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 22.10.2013
(Unverändert gültig seit: 22.10.2013)
Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat. Die ägyptische Regierung hat am 14.08.2013 den Ausnahmezustand verhängt und diesen bis zum 14.11.2013 verlängert.
Die Zahl terroristischer Anschläge hat landesweit zugenommen.
Für Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird zu besonderer Vorsicht geraten.
Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria wird abgeraten. Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten sollten unbedingt gemieden werden.
Von Reisen in das das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird ebenfalls abgeraten.
Reisende sollten die Küstenorte am Roten Meer keinesfalls verlassen. Von Ausflügen ins Hinterland, auch zum Katharinenkloster sowie von Landausflügen nach Luxor und Assuan, wird abgeraten. Diese beiden Städte selbst und der dazwischenliegende Nilabschnitt sind in den letzten Monaten abgesehen von einigen friedlichen Demonstrationen ruhig geblieben.
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan.
Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt. Von Fahrten außerhalb der Badeorte auf der Halbinsel wird abgeraten (s. oben, Ausnahme Flughafentransfers).
Im Rahmen des Ausnahmezustands gilt eine nächtliche Ausgangssperre, (samstags bis donnerstags von 0 Uhr bis 5 Uhr, freitags von 19 Uhr bis 5 Uhr) in den Gouvernoraten Kairo, Giza, Alexandria, Suez, Ismailia, Assiut, Sohag, Beni Suef, Minya, Beheira, Qena, Fayoum, Nord-Sinai und Süd-Sinai (mit Ausnahme von Sharm-el-Sheikh, Dahab und Taba). Reisenden wird dringend geraten, die Ausgangssperre zu beachten.
Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.
Die nachfolgenden landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort:
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Das Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Gleichwohl sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden:
Seit Januar 2011 befindet sich Ägypten in einem politischen Umbruch. Seitdem und verstärkt noch seit der Absetzung von Präsident Mursi im Juli 2013 kam es über das gesamte Land verteilt immer wieder zu Demonstrationen, die teilweise auch einen gewalttätigen Verlauf mit Toten und Verletzten nahmen. Demonstrationen, insbesondere im zeitlichen Zusammenhang mit Freitagsgebeten, sind weiterhin zu erwarten. Es wird zu besonderer Vorsicht geraten, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch zukünftige Demonstrationen bzw. Einsätze der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten einen gewalttätigen Verlauf nehmen können.
In Kairo konzentrierten sich Demonstrationen und Ausschreitungen in der Vergangenheit auf das Gebiet um den Tahrir-Platz, das Fernsehgebäude Maspero, Nsar-City, das Gebiet um die Universität Kairo in Giza und den Präsidentenpalast in Heliopolis. Bei der Fahrt zum bzw. vom Internationalen Flughafen Kairo sollten diese Bereiche gemieden werden; es sollte ausreichend Zeitpuffer eingeplant werden, weil es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Auf Hotels in unmittelbarer Nähe des Tahrir-Platzes ist es in der Vergangenheit wiederholt zu Übergriffen durch gewalttätige Demonstranten gekommen
Der Transit über den Internationalen Flughafen Kairo ist möglich; der Flughafen funktioniert normal und ist gut gesichert.
Terrorismus
In Kairo und entlang des Suez-Kanals kam es jüngst zu Anschlägen bzw. Anschlagsversuchen auf Sicherheitskräfte und Verkehrswege.
Anschläge auf Hotels und Touristenziele gab es zuletzt im Februar 2009. Anschlags- und Entführungsrisiken u. a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, können aber nicht ausgeschlossen werden.
Eine besonders hohe Gefährdung besteht im Norden der Sinai-Halbinsel und im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen. Dort kommt es zunehmend zu Anschlägen terroristischer Gruppierungen auf Sicherheitskräfte und zu schweren Kampfhandlungen. Einzelne Anschläge gab es zuletzt auch im südlichen Teil der Halbinsel. Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und in das Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen wird daher aktuell gewarnt. Von Fahrten außerhalb der Badeorte auf der Halbinsel wird abgeraten (s. oben, Ausnahme Flughafentransfers).
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt.
Reisen über Land
Überlandfahrten sind nach Möglichkeit zu vermeiden – es sollte auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten und Transfers wird generell dringend abgeraten (erhöhte Gefahr von Verkehrsunfällen). Der Zugverkehr in Ägypten ist stark eingeschränkt. Dort, wo Züge verkehren, sind kurzfristige Ausfälle nicht auszuschließen.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist in Ägypten vergleichsweise gering. Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten jedoch ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.
Im Süden der Sinai-Halbinsel gab es an Orten, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, in der Vergangenheit wiederholt kurzfristige Entführungen von Touristen durch Beduinenstämme.
Warnung vor Reisen in den Gazastreifen
Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt. Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen wird regelmäßig nach Anschlägen auf ägyptische Sicherheitskräfte geschlossen. Auch wenn er vormals an sechs Tagen pro Woche (außer freitags) geöffnet war, ist nicht vorhersehbar, wann die Schließungen jeweils aufgehoben werden und ob der Grenzübergang wieder einen regulären Betrieb aufnehmen wird. Dies birgt stets die Gefahr, aus dem Gazastreifen nicht wieder ausreisen zu können. Auch bei einer späteren Wiedereröffnung des Grenzübergangs werden die Regelungen für den Grenzübertritt in Rafah durch die ägyptischen Behörden sehr restriktiv gehandhabt. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten.
Minengefahr
Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.
Schiffs-, Bahn- und Luftverkehr
Das ägyptische Schienennetz ist größtenteils veraltet. Es kommt immer wieder zu schweren Unfällen mit Toten. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards. Vor diesem Hintergrund sollten Überlandfahrten auf der Schiene so weit wie möglich vermieden und wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden.
Taxibenutzung
Aus den Urlaubsgebieten (u. a. Hurghada) gibt es vermehrt Meldungen über betrügerische bzw. erpresserische Verhaltensweisen bei Taxifahrern. Es sollten daher nur Taxis mit eingeschaltetem Taxameter benutzt werden. Fahrgäste sollten sich vorher, bspw. in ihrem Hotel, über das Fahrtziel und den ungefähren Fahrtpreis informieren. Die Bezahlung sollte nach dem Aussteigen durch das Fenster erfolgen.
Flughafen
Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend. In den letzten Monaten kam es vermehrt zu Beschwerden von Reisenden, deren Gepäckstücke am Internationalen Flughafen Kairo geplündert wurden bzw. ganz abhandenkamen.
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Gruß
Birgitt
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Teilreisewarnung Ägypten 27.10.2013
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
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Die Zahl terroristischer Anschläge hat landesweit zugenommen.
Für Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird zu besonderer Vorsicht geraten.
Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria wird abgeraten. Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten sollten unbedingt gemieden werden.
Von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird ebenfalls abgeraten.
Reisende sollten die Küstenorte am Roten Meer keinesfalls verlassen. Von Ausflügen ins Hinterland, auch zum Katharinenkloster sowie von Landausflügen nach Luxor und Assuan, wird abgeraten. Diese beiden Städte selbst und der dazwischenliegende Nilabschnitt sind in den letzten Monaten abgesehen von einigen friedlichen Demonstrationen ruhig geblieben.
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan.
Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt. Von Fahrten außerhalb der Badeorte auf der Halbinsel wird abgeraten (s. oben, Ausnahme Flughafentransfers).
Im Rahmen des Ausnahmezustands gilt eine nächtliche Ausgangssperre, (samstags bis donnerstags von 1 Uhr bis 5 Uhr, freitags von 19 Uhr bis 5 Uhr) in den Gouvernoraten Kairo, Giza, Alexandria, Suez, Ismailia, Assiut, Sohag, Beni Suef, Minya, Beheira, Qena, Fayoum, Nord-Sinai und Süd-Sinai (mit Ausnahme von Sharm-el-Sheikh, Dahab und Taba). Reisenden wird dringend geraten, die Ausgangssperre zu beachten.
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Re: Teilreisewarnung Ägypten 27.10.2013
Dann koennen sich die Moenche ja wieder einmal in Ruhe auf ihre Gebete konzentrieren.Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Von Ausflügen ins Hinterland, auch zum Katharinenkloster sowie von Landausflügen nach Luxor und Assuan, wird abgeraten.
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Teilreisewarnung Ägypten 03.11.2013
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Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria wird abgeraten. Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen, sollten unbedingt gemieden werden.
Von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird ebenfalls abgeraten.
Reisende sollten die Küstenorte am Roten Meer keinesfalls verlassen. Von Ausflügen ins Hinterland, auch zum Katharinenkloster sowie von Landausflügen nach Luxor und Assuan, wird abgeraten. Diese beiden Städte selbst und der dazwischenliegende Nilabschnitt sind in den letzten Monaten abgesehen von einigen friedlichen Demonstrationen ruhig geblieben.
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan.
Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt. Von Fahrten außerhalb der Badeorte auf der Halbinsel wird abgeraten (s. oben, Ausnahme Flughafentransfers).
Im Rahmen des Ausnahmezustands gilt eine nächtliche Ausgangssperre, (samstags bis donnerstags von 1 Uhr bis 5 Uhr, freitags von 19 Uhr bis 5 Uhr) in den Gouvernoraten Kairo, Giza, Alexandria, Suez, Ismailia, Assiut, Sohag, Beni Suef, Minya, Beheira, Qena, Fayoum, Nord-Sinai und Süd-Sinai (mit Ausnahme von Sharm-el-Sheikh, Dahab und Taba). Reisenden wird dringend geraten, die Ausgangssperre zu beachten.
Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.
Die nachfolgenden landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort:
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Das Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Gleichwohl sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden:
Seit Januar 2011 befindet sich Ägypten in einem politischen Umbruch. Seitdem und verstärkt noch seit der Absetzung von Präsident Mursi im Juli 2013 kam es über das gesamte Land verteilt immer wieder zu Demonstrationen, die teilweise auch einen gewalttätigen Verlauf mit Toten und Verletzten nahmen. Demonstrationen, insbesondere im zeitlichen Zusammenhang mit Freitagsgebeten, sind weiterhin zu erwarten. Es wird zu besonderer Vorsicht geraten, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch zukünftige Demonstrationen bzw. Einsätze der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten einen gewalttätigen Verlauf nehmen können.
Am 04. November 2013 beginnt in Kairo das Gerichtsverfahren gegen den früheren Staatspräsidenten Mursi. Es muss für diesen und die darauffolgenden Tage mit Massenprotesten gerechnet werden. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Innenstadt von Kairo und das Gebiet um das Tora-Gefängnis im Stadtteil Maadi.
Darüber hinaus ist auch in anderen Stadtteilen Kairos und landesweit mit Protestveranstaltungen zu rechnen. Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen, sollten unbedingt gemieden werden.
In Kairo konzentrierten sich Demonstrationen und Ausschreitungen in der Vergangenheit auf das Gebiet um den Tahrir-Platz, das Fernsehgebäude Maspero, Nsar-City, das Gebiet um die Universität Kairo in Giza und den Präsidentenpalast in Heliopolis. Bei der Fahrt zum bzw. vom Internationalen Flughafen Kairo sollten diese Bereiche gemieden werden; es sollte ausreichend Zeitpuffer eingeplant werden, weil es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Auf Hotels in unmittelbarer Nähe des Tahrir-Platzes ist es in der Vergangenheit wiederholt zu Übergriffen durch gewalttätige Demonstranten gekommen
Der Transit über den Internationalen Flughafen Kairo ist möglich; der Flughafen funktioniert normal und ist gut gesichert.
Terrorismus
In Kairo und entlang des Suez-Kanals kam es jüngst zu Anschlägen bzw. Anschlagsversuchen auf Sicherheitskräfte und Verkehrswege.
Anschläge auf Hotels und Touristenziele gab es zuletzt im Februar 2009. Anschlags- und Entführungsrisiken u. a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, können aber nicht ausgeschlossen werden.
Eine besonders hohe Gefährdung besteht im Norden der Sinai-Halbinsel und im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen. Dort kommt es zunehmend zu Anschlägen terroristischer Gruppierungen auf Sicherheitskräfte und zu schweren Kampfhandlungen. Einzelne Anschläge gab es zuletzt auch im südlichen Teil der Halbinsel. Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und in das Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen wird daher aktuell gewarnt. Von Fahrten außerhalb der Badeorte auf der Halbinsel wird abgeraten (s. oben, Ausnahme Flughafentransfers).
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt.
Reisen über Land
Überlandfahrten sind nach Möglichkeit zu vermeiden – es sollte auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten und Transfers wird generell dringend abgeraten (erhöhte Gefahr von Verkehrsunfällen). Der Zugverkehr in Ägypten ist stark eingeschränkt. Dort, wo Züge verkehren, sind kurzfristige Ausfälle nicht auszuschließen.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist in Ägypten vergleichsweise gering. Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten jedoch ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.
Im Süden der Sinai-Halbinsel gab es an Orten, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, in der Vergangenheit wiederholt kurzfristige Entführungen von Touristen durch Beduinenstämme.
Warnung vor Reisen in den Gazastreifen
Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt. Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen wird regelmäßig nach Anschlägen auf ägyptische Sicherheitskräfte geschlossen. Auch wenn er vormals an sechs Tagen pro Woche (außer freitags) geöffnet war, ist nicht vorhersehbar, wann die Schließungen jeweils aufgehoben werden und ob der Grenzübergang wieder einen regulären Betrieb aufnehmen wird. Dies birgt stets die Gefahr, aus dem Gazastreifen nicht wieder ausreisen zu können. Auch bei einer späteren Wiedereröffnung des Grenzübergangs werden die Regelungen für den Grenzübertritt in Rafah durch die ägyptischen Behörden sehr restriktiv gehandhabt. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten.
Minengefahr
Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.
Schiffs-, Bahn- und Luftverkehr
Das ägyptische Schienennetz ist größtenteils veraltet. Es kommt immer wieder zu schweren Unfällen mit Toten. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards. Vor diesem Hintergrund sollten Überlandfahrten auf der Schiene so weit wie möglich vermieden und wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden.
Taxibenutzung
Aus den Urlaubsgebieten (u. a. Hurghada) gibt es vermehrt Meldungen über betrügerische bzw. erpresserische Verhaltensweisen bei Taxifahrern. Es sollten daher nur Taxis mit eingeschaltetem Taxameter benutzt werden. Fahrgäste sollten sich vorher, bspw. in ihrem Hotel, über das Fahrtziel und den ungefähren Fahrtpreis informieren. Die Bezahlung sollte nach dem Aussteigen durch das Fenster erfolgen.
Flughafen
Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend. In den letzten Monaten kam es vermehrt zu Beschwerden von Reisenden, deren Gepäckstücke am Internationalen Flughafen Kairo geplündert wurden bzw. ganz abhandenkamen.
Allgemeine Informationen finden Sie auf der Website der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo unter www.kairo.diplo.de
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Teilreisewarnung Ägypten 17.11.2013
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 17.11.2013
(Unverändert gültig seit: 17.11.2013)
Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise - Demonstrationen/Ausnahmezustand
Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat. Für den 19. November sind wiederum landesweit massive Demonstrationen angekündigt.
Seit dem 15.11.2013 bestehen der Ausnahmezustand und die Ausgangssperre nicht mehr. Mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte ist aber vor allem nachts weiterhin zu rechnen.
Die Zahl terroristischer Anschläge hat landesweit zugenommen.
Für Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird zu besonderer Vorsicht geraten.
Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria wird abgeraten. Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen, sollten unbedingt gemieden werden.
Von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird ebenfalls abgeraten.
Reisende sollten die Küstenorte am Roten Meer keinesfalls verlassen. Von Ausflügen ins Hinterland, auch zum Katharinenkloster sowie von Landausflügen nach Luxor und Assuan, wird abgeraten. Diese beiden Städte selbst und der dazwischenliegende Nilabschnitt sind in den letzten Monaten abgesehen von einigen friedlichen Demonstrationen ruhig geblieben.
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan.
Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt. Von Fahrten außerhalb der Badeorte auf der Halbinsel wird abgeraten (s. oben, Ausnahme Flughafentransfers).
Im Rahmen des Ausnahmezustands gilt eine nächtliche Ausgangssperre, (samstags bis donnerstags von 1 Uhr bis 5 Uhr, freitags von 19 Uhr bis 5 Uhr) in den Gouvernoraten Kairo, Giza, Alexandria, Suez, Ismailia, Assiut, Sohag, Beni Suef, Minya, Beheira, Qena, Fayoum, Nord-Sinai und Süd-Sinai (mit Ausnahme von Sharm-el-Sheikh, Dahab und Taba). Reisenden wird dringend geraten, die Ausgangssperre zu beachten.
Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.
Die landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort.
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Teilreisewarnung Ägypten 19.11.2013
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 19.11.2013
(Unverändert gültig seit: 19.11.2013)
Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat. Für den 19. November sind wiederum landesweit massive Demonstrationen angekündigt.
Seit dem 15.11.2013 bestehen der Ausnahmezustand und die Ausgangssperre nicht mehr. Mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte ist aber vor allem nachts weiterhin zu rechnen.
Im Norden der Sinai-Halbinsel finden militärische Operationen statt; vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird generell gewarnt.
Landesweit ist es in den vergangenen Monaten terroristischen Anschlägen gekommen.
Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten.
Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria sowie von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird abgeraten.
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan. Es gilt nicht für Schiffstouren zu den historischen Städten und für den Nasser-See bis Abu Simbel.
Reisende sollten die Küstenorte am Roten Meer keinesfalls verlassen. Von Ausflügen ins Hinterland, auch zum Katharinenkloster, sowie von Überlandfahrten zwischen den Küstenorten und Luxor und Assuan, wird abgeraten. Luxor und Assuan selbst wie auch der dazwischenliegende Nilabschnitt sind bisher ruhig geblieben.
Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen sollten unbedingt gemieden werden.
Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.
Die nachfolgenden landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort:
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Das Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Gleichwohl sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden:
Seit Januar 2011 befindet sich Ägypten in einem politischen Umbruch. Seitdem und verstärkt noch seit der Absetzung von Präsident Mursi im Juli 2013 kam es über das gesamte Land verteilt immer wieder zu Demonstrationen, die teilweise auch einen gewalttätigen Verlauf mit Toten und Verletzten nahmen. Demonstrationen, insbesondere im zeitlichen Zusammenhang mit Freitagsgebeten, sind weiterhin zu erwarten. Es wird zu besonderer Vorsicht geraten, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch zukünftige Demonstrationen bzw. Einsätze der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten einen gewalttätigen Verlauf nehmen können.
In Kairo konzentrierten sich Demonstrationen und Ausschreitungen in der Vergangenheit auf das Gebiet um den Tahrir-Platz, das Fernsehgebäude Maspero, Nsar-City, das Gebiet um die Universität Kairo in Giza und den Präsidentenpalast in Heliopolis. Bei der Fahrt zum bzw. vom Internationalen Flughafen Kairo sollten diese Bereiche gemieden werden; es sollte ausreichend Zeitpuffer eingeplant werden, weil es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Auf Hotels in unmittelbarer Nähe des Tahrir-Platzes ist es in der Vergangenheit wiederholt zu Übergriffen durch gewalttätige Demonstranten gekommen
Der Transit über den Internationalen Flughafen Kairo ist möglich; der Flughafen funktioniert normal und ist gut gesichert.
Terrorismus
In Kairo und entlang des Suez-Kanals kam es jüngst zu Anschlägen bzw. Anschlagsversuchen auf Sicherheitskräfte und Verkehrswege.
Anschläge auf Hotels und Touristenziele gab es zuletzt im Februar 2009. Anschlags- und Entführungsrisiken u. a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, können aber nicht ausgeschlossen werden.
Eine besonders hohe Gefährdung besteht im Norden der Sinai-Halbinsel und im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen. Dort kommt es häufig zu Anschlägen terroristischer Gruppierungen auf Sicherheitskräfte und zu schweren Kampfhandlungen. Einzelne Anschläge gab es zuletzt auch im südlichen Teil der Halbinsel. Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und in das Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen wird daher aktuell gewarnt. Von Fahrten außerhalb der Badeorte auf der Halbinsel wird abgeraten.
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine ernste Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt.
Reisen über Land
Längere Überlandfahrten sind nach Möglichkeit zu vermeiden – es sollte auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten und Transfers wird generell dringend abgeraten (erhöhte Gefahr von Verkehrsunfällen).
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist in Ägypten vergleichsweise gering. Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten jedoch ein Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.
Im Süden der Sinai-Halbinsel gab es an Orten, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, in der Vergangenheit wiederholte Fälle kurzfristiger Freiehitsberaubung von Touristen durch Beduinenstämme.
Warnung vor Reisen in den Gazastreifen
Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt. Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen wird regelmäßig nach Anschlägen auf ägyptische Sicherheitskräfte geschlossen. Auch wenn er vormals an sechs Tagen pro Woche (außer freitags) geöffnet war, ist nicht vorhersehbar, wann die Schließungen jeweils aufgehoben werden und ob der Grenzübergang wieder einen regulären Betrieb aufnehmen wird. Dies birgt stets die Gefahr, aus dem Gazastreifen nicht wieder ausreisen zu können. Auch bei einer späteren Wiedereröffnung des Grenzübergangs werden die Regelungen für den Grenzübertritt in Rafah durch die ägyptischen Behörden sehr restriktiv gehandhabt. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten. Die Überlandfahrt nach Rafah ist besonders gefährlich.
Minengefahr
Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.
Schiffs-, Bahn- und Luftverkehr
Das ägyptische Schienennetz ist größtenteils veraltet. Es kommt immer wieder zu schweren Unfällen mit Toten. Der Zugverkehr ist stark eingeschränkt. Dort, wo Züge verkehren, sind kurzfristige Ausfälle nicht auszuschließen. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards. Vor diesem Hintergrund sollten Überlandfahrten auf der Schiene so weit wie möglich vermieden und wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden.
Taxibenutzung
Aus den Urlaubsgebieten (u. a. Hurghada) gibt es vermehrt Meldungen über betrügerische bzw. erpresserische Verhaltensweisen bei Taxifahrern. Es sollten daher nur Taxis mit eingeschaltetem Taxameter benutzt werden. Fahrgäste sollten sich vorher, bspw. in ihrem Hotel, über das Fahrtziel und den ungefähren Fahrtpreis informieren. Die Bezahlung sollte nach dem Aussteigen durch das Fenster erfolgen.
Flughafen
Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend. In den letzten Monaten kam es vermehrt zu Beschwerden von Reisenden, deren Gepäckstücke am Internationalen Flughafen Kairo geplündert wurden bzw. ganz abhandenkamen.
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Teilreisewarnung Ägypten 12.12.2013
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 12.12.2013
(Unverändert gültig seit: 12.12.2013)
Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise
Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat.
Seit dem 15.11.2013 bestehen der Ausnahmezustand und die Ausgangssperre nicht mehr. Mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte ist aber vor allem nachts weiterhin zu rechnen.
Im Norden der Sinai-Halbinsel finden militärische Operationen statt; vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird generell gewarnt.
Landesweit ist es in den vergangenen Monaten zu terroristischen Anschlägen gekommen.
Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten.
Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria sowie von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird abgeraten. Von Fahrten außerhalb der Badeorte auf der Sinai-Halbinsel wird ebenfalls abgeraten.
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan. Es gilt nicht für Schiffstouren zu den historischen Städten und für den Nasser-See bis Abu Simbel.
Luxor und Assuan selbst wie auch der dazwischenliegende Nilabschnitt sind bisher ruhig geblieben.
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Teilreisewarnung Ägypten 10.01.2014
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ägypten:
Stand 10.01.2014 (Unverändert gültig seit: 10.01.2014)
Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise - Referendum
Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat.
Am 14. und 15. Januar findet ein Referendum über eine neue Verfassung statt. Es ist damit zu rechnen, dass es in dessen Umfeld zu Demonstrationen kommt, die auch einen gewalttätigen Verlauf nehmen können.
Aufgrund der Sicherheitslage ist mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte vor allem nachts weiterhin zu rechnen.
Im Norden der Sinai-Halbinsel finden militärische Operationen statt; vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird generell gewarnt.
Landesweit ist es in den vergangenen Monaten zu terroristischen Anschlägen gekommen. Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten.
Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria sowie von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird abgeraten. Von Fahrten außerhalb der Badeorte auf der Sinai-Halbinsel wird ebenfalls abgeraten.
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan. Es gilt nicht für Schiffstouren zu den historischen Städten und für den Nasser-See bis Abu Simbel.
Luxor und Assuan selbst wie auch der dazwischenliegende Nilabschnitt sind bisher ruhig geblieben.
Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen sollten unbedingt gemieden werden.
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Teilreisewarnung Ägypten 19.01.2014
Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ägypten:
Stand 19.01.2014 (Unverändert gültig seit: 19.01.2014)
Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat.
Am 25. Januar jährt sich die Revolution von 2011 zum dritten Mal. Es ist damit zu rechnen, dass es anlässlich des Jubiläums zu Demonstrationen kommt, die auch einen gewalttätigen Verlauf nehmen können.
Aufgrund der Sicherheitslage ist mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte vor allem nachts weiterhin zu rechnen.
Im Norden der Sinai-Halbinsel finden militärische Operationen statt; vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird generell gewarnt.
Landesweit ist es in den vergangenen Monaten zu terroristischen Anschlägen gekommen. Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten.
Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria sowie von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird abgeraten. Von Fahrten außerhalb der Badeorte auf der Sinai-Halbinsel wird ebenfalls abgeraten.
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan. Es gilt nicht für Schiffstouren zu den historischen Städten und für den Nasser-See bis Abu Simbel.
Luxor und Assuan selbst wie auch der dazwischenliegende Nilabschnitt sind bisher ruhig geblieben.
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Teilreisewarnung Ägypten 24.01.2014
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ägypten:
Stand 24.01.2014 (Unverändert gültig seit: 24.01.2014)
Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung
Im Vorfeld des dritten Jahrestages der Januarrevolution von 2011 am 25.1. ist es in Kairo zu mehreren Anschlägen auf Polizeistationen gekommen. Es ist damit zu rechnen, dass es anlässlich des Jubiläums zu weiteren Anschlägen sowie Demonstrationen kommt, die ebenfalls einen gewalttätigen Verlauf nehmen können.
Reisende in Kairo und anderen großen Städten sind aufgefordert, sich am Wochenende 24./25. Januar im Hotel aufzuhalten.
Aufgrund der Sicherheitslage ist mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte vor allem nachts weiterhin zu rechnen.
Im Norden der Sinai-Halbinsel finden militärische Operationen statt; vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird generell gewarnt.
Landesweit ist es in den vergangenen Monaten zu terroristischen Anschlägen gekommen. Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten.
Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria sowie von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird abgeraten. Von Fahrten außerhalb der Badeorte auf der Sinai-Halbinsel wird ebenfalls abgeraten.
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Teilreisewarnung Ägypten 27.01.2014
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ägypten:
Stand 27.01.2014 (Unverändert gültig seit: 27.01.2014)
Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat.
Landesweit ist es in den vergangenen Monaten zu terroristischen Anschlägen gekommen. Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten.
Aufgrund der Sicherheitslage ist mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte vor allem nachts weiterhin zu rechnen.
Im Norden der Sinai-Halbinsel finden militärische Operationen statt; vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird generell gewarnt.
Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria sowie von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird abgeraten. Von Fahrten außerhalb der Badeorte auf der Sinai-Halbinsel wird ebenfalls abgeraten.
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan. Es gilt nicht für Schiffstouren zu den historischen Städten und für den Nasser-See bis Abu Simbel.
Luxor und Assuan selbst wie auch der dazwischenliegende Nilabschnitt sind bisher ruhig geblieben.
Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen sollten unbedingt gemieden werden.
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Teilreisewarnung Ägypten 13.02.2014
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 13.02.2014
(Unverändert gültig seit: 13.02.2014)
Letzte Änderung:
Medizinische Hinweise
Medizinische Hinweise
In den letzten Wochen ist es zu einer landesweit vermehrten Übertragung von A/HN1 Influenza Infektionen gekommen, vereinzelt auch mit tödlichem Verlauf. Ob der aktuelle Influenzaimpfstoff auch gegen diese Variante schützt, ist noch nicht geklärt.
Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts (RKI) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), und gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.
Malaria und andere durch Insekten übertragbare Krankheiten
Ägypten gilt seit Jahren als malariafrei.
Allerdings ist insbesondere im Hinblick auf andere durch Insekten übertragbare Erkrankungen (z.B. West-Nile-Fieber, Leishmaniose, Filariose, Rift-Valley-Fieber) eine Expositionprophylaxe (helle, körperbedeckende Kleidung, Moskitonetz, Repellentien) ratsam.
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Die Prävalenz im Land ist gering (< 0,1% der Bevölkerung).
Hepatitis C
Die Erkrankung hat weltweit die höchste Prävalenz in einer Bevölkerung. Übertragungsrisiko besteht insbesondere bei direktem Blutkontakt. In diesem Zusammenhang müssen auch Prozeduren wie Körperpiercing, Nadelstichtätowierungen, Rasuren oder Maniküre kritisch gesehen werden.
Durchfallerkrankungen
Sehr häufig in Ägypten! Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich allerdings viele Durchfallerkrankungen vermeiden.
Bitte lesen sie hierzu auch das entsprechende Merkblatt unter folgendem link:
http://www.auswaertiges-amt.de
Vogelgrippe
Es ist zu menschlichen Erkrankungen und Todesfällen gekommen (weltweit zweithäufigste Anzahl menschlicher Infektionen). Das Risiko für Reisende ist aber sehr gering. Kontakt zu Geflügel trotzdem möglichst meiden. Bei Genuss von gekochten oder gebratenen Geflügelgerichten besteht kein Infektionsrisiko.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht bei Süßwasserkontakt (insbesondere Nildelta, Niltal, Nebenflüsse). Baden sollte daher dort grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
In Kairo ist eine ausreichende Versorgung gewährleistet. Die medizinische Versorgung außerhalb Kairos hat sich in den letzten Jahren zwar deutlich verbessert, dennoch entspricht sie nach wie vor selbst in den Haupttouristenzentren oft nicht westeuropäischem Standard. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall dringend zu empfehlen.
Alle Reisenden sollten Sie sich rechtzeitig vor der Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten lassen, siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de.
Gruß
Birgitt
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Birgitt
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Teilreisewarnung Ägypten 17.02.2014
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 17.02.2014
(Unverändert gültig seit: 17.02.2014)
Letzte Änderung:
Medizinische Hinweise
Medizinische Hinweise
In den letzten Wochen ist es zu einer landesweit vermehrten Übertragung von A/HN1 Influenza Infektionen gekommen, vereinzelt auch mit tödlichem Verlauf. Ob der aktuelle Influenzaimpfstoff auch gegen diese Variante schützt, ist noch nicht geklärt.
Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts (RKI) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), und gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.
Malaria und andere durch Insekten übertragbare Krankheiten
Ägypten gilt seit Jahren als malariafrei.
Allerdings ist insbesondere im Hinblick auf andere durch Insekten übertragbare Erkrankungen (z.B. West-Nile-Fieber, Leishmaniose, Filariose, Rift-Valley-Fieber) eine Expositionprophylaxe (helle, körperbedeckende Kleidung, Moskitonetz, Repellentien) ratsam.
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Die Prävalenz im Land ist gering (< 0,1% der Bevölkerung).
Hepatitis C
Die Erkrankung hat weltweit die höchste Prävalenz in einer Bevölkerung. Übertragungsrisiko besteht insbesondere bei direktem Blutkontakt. In diesem Zusammenhang müssen auch Prozeduren wie Körperpiercing, Nadelstichtätowierungen, Rasuren oder Maniküre kritisch gesehen werden.
Durchfallerkrankungen
Sehr häufig in Ägypten! Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich allerdings viele Durchfallerkrankungen vermeiden.
Bitte lesen sie hierzu auch das entsprechende Merkblatt unter folgendem link:
www.auswaertiges-amt.de
Vogelgrippe
Es ist zu menschlichen Erkrankungen und Todesfällen gekommen (weltweit zweithäufigste Anzahl menschlicher Infektionen). Das Risiko für Reisende ist aber sehr gering. Kontakt zu Geflügel trotzdem möglichst meiden. Bei Genuss von gekochten oder gebratenen Geflügelgerichten besteht kein Infektionsrisiko.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht bei Süßwasserkontakt (insbesondere Nildelta, Niltal, Nebenflüsse). Baden sollte daher dort grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
In Kairo ist eine ausreichende Versorgung gewährleistet. Die medizinische Versorgung außerhalb Kairos hat sich in den letzten Jahren zwar deutlich verbessert, dennoch entspricht sie nach wie vor selbst in den Haupttouristenzentren oft nicht westeuropäischem Standard. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall dringend zu empfehlen.
Alle Reisenden sollten Sie sich rechtzeitig vor der Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten lassen, siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de.
Gruß
Birgitt




