Auswärtiges AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Kolumbien:
Stand: 18.07.2019
Letzte Änderungen:
- Aktuelles
Aktuelles
Von Reisen in das Departamento Nariño einschließlich der Hauptstadt Pasto wird derzeit abgeraten. Die Terrorgruppe ELN führt in der Gegend um Pasto bewaffnete Streiks durch, die sich mit Blick auf den Feiertag am 20.07. (Día de la Independencia) bis Ende der Woche hinziehen können. Es muss mit erheblichen Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und persönlichen Sicherheit gerechnet werden. Entführungen können nicht ausgeschlossen werden. Auch die Panamericana, Hauptreiseroute nach Ecuador, ist betroffen. Reisende auf der Durchreise sollten das Ende der Streiks abwarten oder sich zumindest vor Antritt der Reise zum aktuellen Stand erkundigen.
Von Reisen in die Grenzgebiete zu Venezuela wird aufgrund der aktuellen Ereignisse in Venezuela derzeit abgeraten. Es kann zu kurzfristigen Grenzschließungen kommen.
- Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Verfolgen Sie die lokalen Medien.
Teilreisewarnung Kolumbien 10.08.2026
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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Kolumbien 18.07.2019
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Reise-/Sicherheitshinweis Kolumbien 25.10.2019
Auswärtiges AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Kolumbien:
Stand: 25.10.2019
Letzte Änderungen:
- Aktuelles
Aktuelles
Am 27. Oktober 2019 finden Kommunalwahlen statt. Mit einer erhöhten Präsenz von Polizei- und Sicherheitskräften ist zu rechnen. Die Grenzübergänge zu Nachbarländern werden aus Sicherheitsgründen vom 26. Oktober 2019 um 0 Uhr bis zum 27. Oktober um 16 Uhr geschlossen. Die Grenzübergänge zu Venezuela sind bereits geschlossen.
Der internationale Flugverkehr ist nicht betroffen.
Von Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Venezuela wird aufgrund der aktuellen Ereignisse in Venezuela weiterhin abgeraten.
- Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Kolumbien 25.11.2019
Auswärtiges AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben: Kolumbien:
Stand: 25.11.2019
Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit
Aktuelles
Nach dem Generalstreik am 21. November 2019 ist es in den Großstädten und insbesondere in Bogotá zu Protesten mit zum Teil gewalttätigen Auseinandersetzungen und starken Behinderungen des Verkehrs und öffentlichen Transportsystems gekommen. In der Folge wurden kurzfristig nächtliche Ausgangssperren verhängt. Weitere Demonstrationen mit gewaltsamen Ausschreitungen und Verkehrsbeeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden.Sicherheit
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien oder in Ihrer Unterkunft über aktuelle Entwicklungen.
Von Reisen in folgende Departamentos bzw. Gebiete wird – mit Ausnahme von Fahrten auf Hauptstraßen zwischen Großstädten bei Tageslicht - dringend abgeraten:Von Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Venezuela wird abgeraten.
- Norte de Santander (mit Ausnahme der Hauptstadt Cúcuta)
- Arauca (mit Ausnahme der gleichnamigen Hauptstadt)
- Vichada (mit Ausnahme der Hauptstadt Puerto Carreño)
- Guainía (mit Ausnahme der Hauptstadt Puerto Inírida)
- Guaviare (mit Ausnahme der Hauptstadt San José del Guaviare)
- Caquetá (mit Ausnahme der Hauptstadt Florencia)
- Östliche und südliche Teile von Meta (mit Ausnahme der Tourismusregion Caño Cristales)
- Putumayo (mit Ausnahme der Hauptstadt Mocoa)
- Nariño (außer der Hauptstadt Pasto und dem Grenzübergang Ipiales)
- Cauca (mit Ausnahme der Hauptstadt Popayán)
- Chocó (außer dem Küstenstreifen zwischen Nationalpark Utría und Punta Arusi)
- Ländliche Regionen im Norden von Antioquia
- Süd-Córdoba und
- Süd-Bolívar
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Reise-/Sicherheitshinweis Kolumbien 13.02.2020
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Kolumbien
Stand 13.02.2020
Letzte Änderungen:
Aktuelles
Aktuelles
Die gewalttätige, kriminelle Gruppierung „Ejercito de Liberación Nacional (ELN)“ hat für die Zeit vom 14.–17. Februar 2020 landesweit einen „bewaffnet erzwungenen Stillstand“ angekündigt. Vor allem in den Regionen mit erhöhter Präsenz dieser Gruppe, entlang der Grenze zu Venezuela (Departementos Arauca, Norte de Santander, Chocó und Cauca) und der Pazifikküste, ist mit gewaltsamen Aktionen besonders gegen staatliche Einrichtungen und Transportunternehmen zu rechnen.
Seit November 2019 fanden in den Großstädten und insbesondere in Bogotá mehrfach Demonstrationen mit zum Teil gewaltsamen Auseinandersetzungen statt. Auch wenn sich die Lage derzeit beruhigt hat, muss mit weiteren Protestaktionen gerechnet werden, bei denen es erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen auch auf der Strecke zu und von internationalen Flughäfen kommen kann.
- Von Reisen in die betroffenen Regionen im genannten Zeitraum wird dringend abgeraten, siehe Sicherheit.
- Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien.
- Kalkulieren Sie für Fahrten zum Flughafen genügend Zeit ein.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Kolumbien 30.04.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Kolumbien
Stand 30.04.2021
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Besondere Verhaltenshinweise/Gefahr bei Spirituellen Zeremonien)
- Gesundheit (Impfschutz)
Sicherheit
Innenpolitische Lage
Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können insbesondere in großen Städten in Kolumbien jederzeit stattfinden. Bis einschließlich 1. Mai 2021 ist mit landesweiten Demonstrationen aufgrund einer Steuerreform zu rechnen.
Verkehrsbehinderungen und Straßenblockaden, auch vor Grenzübergängen wie nach Ecuador und Venezuela, sowie gewalttätige Ausschreitungen können dabei nicht ausgeschlossen werden.Reiseinfos
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Besondere Verhaltenshinweise/Spirituelle Zeremonien
Bisweilen haben Touristen die Möglichkeit, in indigenen Gemeinschaften insbesondere in Putumayo und der Amazonasregion an Zeremonien, z.B. zur spirituellen Reinigung teilzunehmen. Vorsicht ist geboten, wenn dabei halluzigene Substanzen angeboten werden. Diese sind in Kolumbien nicht verboten, können aber gefährliche Gifte enthalten und insbesondere bei Interaktion mit Medikamenten zu massiver Gesundheitsgefährdung bis hin zum Tod führen. Da solche Zeremonien in der Regel fernab der Städte stattfinden, ist schnelle Hilfe meist nicht erreichbar. Besonders Ayahuasca oder Yage, eine Pflanze, aus der ein dimethyltryptaminhaltiges Getränk gewonnen wird, hat mehrfach zu medizinischen Notfällen geführt. Der Inhaltsstoff fällt in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz; Einfuhr und Vertrieb ohne Genehmigung sind strafbar.
Gesundheit
Impfschutz
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Eine Gelbfieberimpfung wird dennoch allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in Kolumbien in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt.
Hierzu gehören Gebiete unterhalb 2.300m in den Departments von Amazonas, Antioquia, Arauca, Atlántico, Bolivar, Boyacá, Caldas, Caquetá, Casanare, Cauca, Cesar, Córdoba, Cundinamarca, Guainía, Guaviare, Huila, Magdalena, Meta, Norte de Santander, Putumayo, Quindio, Riasaralda, San Andrés, Providencia, Santander, Sucre, Tolima, Vaupés und Vichada; den Städten von Acandí, Juradó, Riosucio und Unguía im Department Choco, den Städten von Albania, Barrancas, Dibulla, Distracción, El Molino, Fonseca, Hatonuevo, La Jagua del Pilar, Maicao, Manaure, Riohacha, San Juan del Cesar, Urumita und Villanueva im La Guajira Department.
Ein niedriges Expositionspotential existiert für Gelbfieber auch in den Departments von Cauca, Nariño und Valle de Cauca, dem zentralen und südlichen Choco Department und den Städten von Barranquilla, Cali, Cartagena und Medellín.
Gelbfieber wird in Gebieten oberhalb von 2.300m, inkl. den Stadtgebieten von Bogotá und Uribia im La Guajira Department nicht übertragen.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
- Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen .
- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG .
Hinweise zum Corona-Virus in Kolumbien siehe:
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Reise-/Sicherheitshinweis Kolumbien 07.05.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Kolumbien
Stand 07.05.2021
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Proteste)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
Aktuelles
Proteste
Derzeit finden in Kolumbien landesweit Protestmärsche und Demonstrationen gegen die Regierung statt. Diese sind teilweise mit massiv gewalttätigen Ausschreitungen verbunden. Es gab bereits zahlreiche Tote und hunderte Verletzte. Weitere Eskalationen sind nicht auszuschließen; ein Ende der Unruhen ist bisher nicht absehbar.Sicherheit
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Innenpolitische Lage
Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können insbesondere in großen Städten in Kolumbien jederzeit stattfinden. Verkehrsbehinderungen und Straßenblockaden, auch vor Grenzübergängen wie nach Ecuador und Venezuela, sowie gewalttätige Ausschreitungen können dabei nicht ausgeschlossen werden.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Hinweise zum Corona-Virus in Kolumbien siehe:
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Reise-/Sicherheitshinweis Kolumbien 29.05.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Kolumbien
Stand 29.05.2021
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Proteste)
Aktuelles
Proteste
Derzeit finden in Kolumbien landesweit Protestmärsche und Demonstrationen gegen die Regierung statt. Diese sind teilweise mit massiv gewalttätigen Ausschreitungen verbunden. Es gab bereits zahlreiche Tote und hunderte Verletzte.
Die kolumbianische Regierung hat infolgedessen am 28. Mai 2021 angekündigt, ab sofort Militär zur Unterstützung der Polizei in die Provinz Valle del Cauca und deren Hauptstadt Cali zu entsenden.
Weitere Eskalationen sind nicht auszuschließen; ein Ende der Unruhen ist bisher nicht absehbar.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Halten Sie sich an Ausgangssperren und seien Sie besonders vorsichtig in Valle de Cauca und der Provinzhauptstadt Cali.
Hinweise zum Corona-Virus in Kolumbien siehe:
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Reise-/Sicherheitshinweis Kolumbien 01.06.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Kolumbien
Stand 01.06.2021
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- Aktuelles (Proteste)
Aktuelles
Proteste
Derzeit finden in Kolumbien landesweit Protestmärsche und Demonstrationen gegen die Regierung statt. Diese sind teilweise mit massiv gewalttätigen Ausschreitungen verbunden. Es gab bereits zahlreiche Tote und hunderte Verletzte.
Die kolumbianische Regierung hat infolgedessen am 28. Mai 2021 angekündigt, ab sofort Militär zur Unterstützung der Polizei in die folgenden Provinzen und Städte zu entsenden:Weitere Eskalationen sind nicht auszuschließen; ein Ende der Unruhen ist bisher nicht absehbar.
- Departamentos: Valle del Cauca, Cauca, Nariño, Putumayo, Huila, Norte de Santander, Caquetá, Risaralda
- Städte: Buenaventura, Pasto, Ipiales, Popayán, Cali, Yumbo, Buga, Palmira, Bucaramanga, Pereira, Madrid, Facatativá, Neiva
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- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Halten Sie sich an Ausgangssperren und seien Sie besonders vorsichtig in den oben genannten Regionen.
Hinweise zum Corona-Virus in Kolumbien siehe:
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Stand 01.06.2021
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Proteste)
Aktuelles
Proteste
Derzeit finden in Kolumbien weiterhin Demonstrationen gegen die Regierung statt, auch wenn der Nationalstreik mittlerweile beendet wurde. Diese sind teilweise mit gewalttätigen Ausschreitungen verbunden. Es gab bereits zahlreiche Tote und hunderte Verletzte.
Die kolumbianische Regierung hat infolgedessen am 28. Mai 2021 angekündigt, ab sofort Militär zur Unterstützung der Polizei in die folgenden Provinzen und Städte zu entsenden:Weitere Eskalationen sind nicht auszuschließen; ein Ende der Ausschreitungen ist bisher nicht absehbar.
- Departamentos: Valle del Cauca, Cauca, Nariño, Putumayo, Huila, Norte de Santander, Caquetá, Risaralda
- Städte: Buenaventura, Pasto, Ipiales, Popayán, Cali, Yumbo, Buga, Palmira, Bucaramanga, Pereira, Madrid, Facatativá, Neiva
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Reise-/Sicherheitshinweis Kolumbien 25.02.2022
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Stand 25.02.2022
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- Aktuelles (Wahlen)
Aktuelles
Wahlen
Vor den Wahlen (13. März 2022 Kongresswahlen und am 29. Mai/19. Juni 2022 erste bzw. zweite Runde Präsidentschaftswahlen) steigt die Gefahr von Anschlägen bewaffneter Gruppen, sowohl in Regionen als auch in Städten, und von Attacken auf die Sicherheitskräfte. Konkret hat die ELN einen sogenannten „paro armado“ vom 23. bis 26. Februar 2022 ausgerufen. Damit fordert die ELN die Bevölkerung auf, in den Häusern zu bleiben.
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Stand 01.03.2022
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Aktuelles
Wahlen
Vor den Wahlen (13. März 2022 Kongresswahlen und am 29. Mai/19. Juni 2022 erste bzw. zweite Runde Präsidentschaftswahlen) steigt die Gefahr von Anschlägen bewaffneter Gruppen, sowohl in Regionen als auch in Städten, und von Attacken auf die Sicherheitskräfte.
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Aktuelles
Wahlen
Vor den Wahlen am 19. Juni 2022, (zweite Runde der Präsidentschaftswahlen) und am Wahltag selbst, steigt die Gefahr von Anschlägen bewaffneter Gruppen, Ausschreitungen und von Attacken auf die Sicherheitskräfte.
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- Gesundheit (Impfschutz, Malaria, Leishmaniasis, Trypanosomiasis)
Gesundheit
Impfschutz
Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Eine Gelbfieberimpfung wird allen Reisenden ab dem neunten Lebensmonat dringend empfohlen, bevor sie in Kolumbien in Gebiete unterhalb von 2.300 Metern Höhe reisen. Nicht empfohlen wird die Impfung bei Reisen ausschließlich nach Bogotá und auf die Inseln San Andrès und Providencia. In den Städten Barranquilla, Cali, Cartagena und Medellín besteht nur ein sehr niedriges Risiko.Malaria
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten kann eine Typhusimpfung erwogen werden.
- Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.In Kolumbien kommt Malaria tropica und Malaria tertiana in etwa gleichen Teilen vor.
- Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
Ein hohes Risiko besteht über 1.700 Metern in den Departmenten an der Pazifikküste, Teilgebiete der Departements Antioquia, Bolívar, Córdoba und in den Zuflussgebieten des Amazonas: Grenzdepartemente zu Venezuela, Brasilien und Peru (Ausnahmen s.u.) sowie östliche Regionen der Departaments Caquetá Guaviare und Meta.
Ein geringes Risiko über 1.700 Metern besteht in Teilgebieten des Departements Arauca und Putumayo und in den westlichen Regionen des Departements Caquetá sowie in Regionen, die an Hochrisiko-Gebiete angrenzen (s. o.). Minimales Risiko besteht im Rest des Landes über 1.700 Metern Höhe. Malariafrei sind die Städte Bogotá, Cartagena, Medellín und Regionen unter 1.700 Metern Höhe. Siehe auch die aktuellen Verbreitungskarten des Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.
Die Notwendigkeit einer Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) hängt von Ihrem Reiseprofil ab.Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
- Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird ggfs. empfohlen.
Leishmaniasis
- Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
- Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
- Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
In den ländlichen Regionen kommt sowohl die Haut-/Schleimhaut-Leishmaniasis als auch die Organ-Leishmaniasis vor. Überträger der Parasiten sind dämmerungs- und nachtaktive kleine Sandmücken, die sich bevorzugt in feuchten und schattigen Habitaten aufhalten. Bei schlecht-heilende Insektenstichen oder z.B. anhaltendem unklaren Fieber sollte beide Erkrankungen ausgeschlossen werden.Trypanosomiasis ("Mal de Chagas")
- Schützen Sie sich zur Vermeidung der Leishmaniasen im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere abends und nachts konsequent vor Mückenstichen.
In den ländlichen Regionen kann es in sehr einfachen Unterkünften zur Übertragung der Chagas-Krankheit kommen. Das Risiko für Reisende ist sehr gering.
Die Übertragung erfolgt durch Raubwanzen, deren infizierter Kot in die Bisswunde gelangt oder selten auch durch die orale Aufnahme von verunreinigten Frucht- bzw. Zuckerrohrsäften. In der akuten Erkrankungsphase treten grippeähnliche Symptome und bis zu 50% eine Schwellung des Augenlides auf. Jahre nach der Infektion kann es zu gravierende Organveränderungen kommen.
- Schützen Sie sich durch eine Expositionsprophylaxe insbesondere durch korrekt angebrachte Bettnetze vor nächtlichen Raubwanzenbissen in einfachen Unterkünften auf dem Land.
Hinweise zum Corona-Virus in Kolumbien siehe:
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Reise-/Sicherheitshinweis Kolumbien 08.09.2022
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Stand 08.09.2022
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Abschnitt Sicherheit, Kriminalität)
Sicherheit
Von Reisen in folgende Departamentos bzw. Gebiete wird – mit Ausnahme von Fahrten auf Hauptstraßen zwischen Großstädten bei Tageslicht - dringend abgeraten:Von Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Venezuela wird abgeraten.
- Norte de Santander
- Arauca (mit Ausnahme der gleichnamigen Hauptstadt)
- Vichada (mit Ausnahme der Hauptstadt Puerto Carreño)
- Guainía (mit Ausnahme der Hauptstadt Puerto Inírida)
- Guaviare (mit Ausnahme der Hauptstadt San José del Guaviare)
- Caquetá (mit Ausnahme der Hauptstadt Florencia)
- Östliche und südliche Teile von Meta (mit Ausnahme der Tourismusregion Caño Cristales)
- Putumayo (mit Ausnahme der Hauptstadt Mocoa)
- Nariño (außer der Hauptstadt Pasto und dem Grenzübergang Ipiales)
- Cauca (mit Ausnahme der Hauptstadt Popayán)
- Chocó (außer dem Küstenstreifen zwischen Nationalpark Utría und Punta Arusi)
- Ländliche Regionen im Norden von Antioquia
- Süd-Córdoba und
- Süd-Bolívar
Kriminalität
In den Großstädten (Bogotá, Medellin, Barranquilla, Cali, Cartagena, Santa Marta usw.) ist die Sicherheitslage mit der in anderen lateinamerikanischen Metropolen vergleichbar.
Die Kriminalitätsrate (insbesondere Straßendiebstähle und Wohnungseinbrüche) und die allgemeine Gewaltbereitschaft sind hoch. Dies gilt sowohl für landschaftlich reizvolle Gegenden/Wanderwege als auch für die Hauptstadt Bogotá und Touristenzentren.
Selbst tagsüber muss auch in belebten Straßen mit Raubüberfällen und Trickdiebstahl gerechnet werden. Mit Einbruch der Dämmerung besteht bei Überfällen eine erhöhte Gefahr für Gewaltanwendung. Ein Besuch von Vierteln, die als soziale Brennpunkte gelten, sollte auch tagsüber und in Großstädten, die ansonsten als einigermaßen sicher gelten, vermieden werden. In diesen Vierteln ist die Polizei wenig präsent und es bestehen oft wenig Hemmungen, Gewalt anzuwenden bis hin zu Tötungsdelikten.
Bei Taxifahrten besteht die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls oder einer Kurzzeitentführung zu werden, bei der die Täter in der Regel Kreditkarten samt PIN abpressen, um an Geldautomaten Bargeld vom Konto des Opfers abzuheben. Orts- und sprachunkundigen Fahrgästen widerfährt dies bisweilen sogar bei Benutzung der regulären gelben Taxis am Flughafen Bogotá. Über eine App gebuchte Fahrten, (z. B. bei Firmen wie Uber; CABIFY) gelten als sicherer, da der Fahrer bei der entsprechenden Firma registriert ist.
Es kommt auch zum Einsatz von K.O.-Tropfen und ähnlichen Mitteln in Getränken, Esswaren, Süßigkeiten und Zigaretten, insbesondere in Bogotá und in Überlandbussen. Einige Touristen berichteten von untergeschobenen Drogen bei Straßenkontrollen.
Reisende werden zudem gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler" missbraucht.
- Meiden Sie bei Dunkelheit einsame Viertel und Straßen in größeren Städten und seien Sie abseits der Touristenzentren nicht alleine unterwegs.
- Leisten Sie bei einem Überfall auf keinen Fall Widerstand.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf.
- Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Fahren Sie nicht per Anhalter und nehmen keine Anhalter mit.
- Stellen Sie Fahrzeuge stets auf bewachten Parkplätzen ab und lassen Sie keine Wertsachen oder Taschen sichtbar im Auto
- Halten Sie keine Taxis am Straßenrand an, sondern bestellen Sie sie per Telefon- oder Internetservice (z.B. die Taxi-App CABIFY ), nutzen Sie Taxis an den autorisierten Taxiständen oder nutzen Sie einen Limousinenservice.
- Nehmen Sie keine Getränke oder Esswaren von Fremden an und lassen Sie diese auch im Restaurant nicht unbeaufsichtigt.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
- Seien Sie besonders vorsichtig bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen.
- Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren den Inhalt des eigenen Gepäcks.
Hinweise zum Corona-Virus in Kolumbien siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
Gruß
Birgitt
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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Kolumbien 29.11.2022
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Kolumbien
Stand 29.11.2022
Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Impfschutz, Malaria)
Gesundheit
Impfschutz
Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Reisende, die aus oder über Brasilien einreisen, müssen derzeit eine Gelbfieberimpfung nachweisen, ohne die oft bereits die Beförderung von Flughäfen in Brasilien abgelehnt wird.
Eine Gelbfieberimpfung wird allen Reisenden ab dem neunten Lebensmonat dringend empfohlen, bevor sie in Kolumbien in Gebiete unterhalb von 2.300 Metern Höhe reisen. Nicht empfohlen wird die Impfung bei Reisen ausschließlich nach Bogotá und auf die Inseln San Andrès und Providencia. In den Städten Barranquilla, Cali, Cartagena und Medellín besteht nur ein sehr niedriges Risiko.Malaria
- Beachten Sie bei Einreise aus/Transit über Brasilien die Zehn-Tage-Frist für die Wirksamkeit und damit Gültigkeit der Impfung.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten kann eine Typhusimpfung erwogen werden.
- Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria .In Kolumbien kommt Malaria tropica und Malaria tertiana in etwa gleichen Teilen vor.
- Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
Ein hohes Risiko besteht unter (<) 1.700 Metern in den Departmenten an der Pazifikküste, Teilgebiete der Departements Antioquia, Bolívar, Córdoba und in den Zuflussgebieten des Amazonas: Grenzdepartemente zu Venezuela, Brasilien und Peru (Ausnahmen s.u.) sowie östliche Regionen der Departaments Caquetá Guaviare und Meta.
Ein geringes Risiko unter (<) 1.700 Metern besteht in Teilgebieten des Departements Arauca und Putumayo und in den westlichen Regionen des Departements Caquetá sowie in Regionen, die an Hochrisiko-Gebiete angrenzen (s. o.). Minimales Risiko besteht im Rest des Landes unter (<) 1.700 Metern Höhe.
Malariafrei sind die Städte Bogotá, Cartagena, Medellín und Regionen über (>) 1.700 Metern Höhe. Siehe auch die aktuellen Verbreitungskarten des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG.
Die Notwendigkeit einer Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) hängt von Ihrem Reiseprofil ab.Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
- Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird ggfs. empfohlen.
- Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
- Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
- Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Hinweise zum Corona-Virus in Kolumbien siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
Gruß
Birgitt




