Teilreisewarnung Libanon 02.12.2005 - 10.07.2013

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Teilreisewarnung Libanon 21.03.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Libanon:
Stand 21.03.2012
(Unverändert gültig seit: 21.03.2012)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise


Landesspezifische Sicherheitshinweise sowie Reisewarnung für einzelne palästinensische Flüchtlingslager und einzelne Gebiete
Im Zusammenhang mit dem für den 30. März 2012 geplanten "Global March to Jerusalem" wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Landgrenze zu Israel geschlossen und vermint ist. Das Grenzgebiet zu Israel ist für Ausländer nur nach Einholung einer entsprechenden Genehmigung zugänglich. Vom Besuch der Gebiete südlich des Litani - und damit des gesamten Grenzgebiets zu Israel - wird dringend abgeraten. Ein Betreten dieser Gebiete ohne vorliegende Genehmigung im Zusammenhang mit dem "Global March to Jerusalem" kann zu strafrechtlichen Konsequenzen führen.
Am 27. Mai und 26. Juli 2011 wurden bei Saida (Sidon) zwei Anschläge auf UNIFIL-Friedenstruppen verübt. Sechs italienische und fünf französische Soldaten der UNIFIL-Friedenstruppen wurden verletzt.
Am 15. Mai 2011 kamen bei Zwischenfällen im Grenzort Maroun ar-Ras an der libanesisch-israelischen Grenze 11 Personen ums Leben. Über hundert Personen wurden verletzt.
Die im libanesisch-syrischen Grenzgebiet nahe der Stadt Zahlé (Bekaa-Ebene) am 23. März 2011 entführten sieben Fahrrad-Touristen aus Estland wurden am 14. Juli 2011 wieder freigelassen. Die Wiederholung derartiger Vorfälle kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Im Rahmen politischer Kundgebungen kann es zu Protesten und Straßenblockaden in Beirut und auf den wichtigen Verkehrsverbindungen des Landes kommen. Reisenden wird empfohlen, sich umsichtig zu verhalten, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden sowie die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen in die palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared und Beddawi bei Tripoli / Trablus im Nordlibanon, in die Flüchtlingslager Ain al-Helweh und Mieh Mieh bei Sidon / Saida.
Dringend abgeraten wird von Reisen in den Nordlibanon (Stadt und Kreis Tripoli, Bezirke Akkar und Diniyye) in die gesamte Bekaa-Ebene sowie in die Gebiete südlich des Litani (mit Ausnahme der Stadt Tyros / Sur) und in das Grenzgebiet zu Israel. Reisen in die Bekaa-Ebene sollten nur erfolgen, wenn sie als dringend notwendig oder unverzichtbar betrachtet werden und auch dann sollte die Bekaa-Ebene nur auf den Hauptverbindungsstraßen bereist werden.

Das Erfordernis erhöhter Aufmerksamkeit gilt insbesondere auch für die nicht bereits von der Reisewarnung betroffenen Flüchtlingslager, die südlichen Vororte von Beirut, konfessionelle Mischgebiete und den Norden des Landes. Die libanesischen Sicherheitskräfte sind in keinem der palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon präsent und können die Sicherheit dort nicht gewährleisten.
Lage vor Ort
Insgesamt wird bei Reisen in den Libanon weiterhin zu erhöhter Vorsicht geraten. Einzelne Gebiete sind anhaltend von Reisewarnungen betroffen (s.o.). Vor dem Hintergrund der Proteste und Umbrüche in Syrien wird zu erhöhter Vorsicht bei Reisen in den Libanon geraten.
Terrorismus
Auch wenn Ausländer von wenigen Ausnahmen abgesehen seit Anfang der 90er Jahre im Libanon nicht von gezielter Gewalt betroffen waren (Ausnahme Anschläge auf UNIFIL 2007/08 und erneut 2011, Entführung von sieben Fahrradtouristen 2011), besteht weiterhin ein latentes Risiko auch als Unbeteiligter (Zufalls-) Opfer innerlibanesischer Gewalt zu werden.
Anschläge im Libanon galten gezielt Politikern (zuletzt im Januar 2008) oder der Armee (zuletzt in Tripolis September 2008); bewaffnete Gewalt wurde zwischen Regierung und Opposition angewandt (zuletzt Mai 2008). Bei Kämpfen zwischen libanesischer Armee und sunnitischen Extremisten um das Palästinenserlager Nahr al-Bared bei Tripoli wurden zwischen Ende Mai und Anfang September 2007 über 400 Personen getötet.
Reisen im Land
Alle Reisen sollten sorgfältig, u.a. durch Einholen aktueller Informationen, vorbereitet werden. Das gilt auch für Dienst- und Geschäftsreisen sowie Familienbesuche, die in Zusammenarbeit mit libanesischen Partnern unternommen werden. Diese verfügen über langjährige Erfahrung zum Verhalten bei Konflikten und der Gewährleistung ihrer Sicherheit und sind meist gut über aktuelle Entwicklungen informiert. Zusammen mit ihnen sollten die Reisen sorgfältig vorbereitet werden. Einzelheiten wie Abholung, Transport und Unterkunft im Libanon sollten vom Organisator bzw. vom Reisenden vorab mit dem dortigen Gastgeber bzw. Gesprächspartner oder Tour Operator auch unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten vereinbart werden. Fahrten sollten möglichst in Begleitung ortskundiger libanesischer Vertrauenspersonen bzw. anerkannter Touristenführer unternommen werden.
Es wird ferner empfohlen, sich aus den örtlichen Medien über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und ggf. Kontakt zur deutschen Botschaft aufzunehmen.
Den Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte ist auf jeden Fall Folge zu leisten. Weiterhin können in allen Städten und auf allen Landstraßen Kontrollen stattfinden. Aus diesem Grund sollten Reisende stets Reisedokumente im Original mit sich führen.
Die deutsche Botschaft in Beirut kann kurzfristig Empfehlungen zu Besuchszeitraum und -ort geben. Informationen hierzu finden Sie auch auf der Website der Botschaft unter www.beirut.diplo.de die im Krisenfall ständig aktualisiert wird.
Deutschen, die sich im Lande aufhalten und sich bisher nicht in die Deutschenliste der Botschaft eingetragen haben, wird empfohlen, sich elektronisch bei der deutschen Botschaft in die Deutschenliste aufnehmen zu lassen, um im Fall einer Verschlechterung der Sicherheitslage zentral erreichbar zu sein. Dies geht am einfachsten unter folgendem Link
http://service.diplo.de/registrierungav
Dieser Service kann auch von deutschen Staatsangehörigen genutzt werden, die sich nur kurzzeitig im Land aufhalten.
Dauerhaft im Libanon lebenden Deutschen wird zudem empfohlen, sich über aktuelle Entwicklungen informiert und Kontakt mit ihren Vertrauenspersonen zu halten.
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Teilreisewarnung Libanon 21.05.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Libanon:
Stand 21.05.2012
(Unverändert gültig seit: 21.05.2012)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise


Landesspezifische Sicherheitshinweise sowie Reisewarnung für einzelne palästinensische Flüchtlingslager und einzelne Gebiete
Am 20. Mai 2012 kam es infolge von Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Anhängern des syrischen Präsidenten Assad zu gewalttätigen Demonstrationen, Straßenbarrikaden und Schusswechseln in West-Beirut und Tripoli. In Beirut wurden dabei 2 Menschen getötet und 18 verletzt. Die Armee hat inzwischen die Straßenblockaden größtenteils auflösen und die Lage beruhigen können, allerdings bleibt die Situation, insbesondere in und um Tripoli, angespannt.
Tripoli und der Norden des Landes sowie die Bekaa-Ebene sind ebenfalls die Hauptanlaufpunkte für die inzwischen mehr als 26.000 syrischen Flüchtlinge im Libanon.
Auch die wegen ihrer historischen Stätten bekannte Stadt Baalbek gehört zu diesen Anlaufpunkten.
Am 27. Mai und 26. Juli 2011 wurden bei Saida (Sidon) zwei Anschläge auf UNIFIL-Friedenstruppen verübt. Sechs italienische und fünf französische Soldaten der UNIFIL-Friedenstruppen wurden verletzt.
Am 15. Mai 2011 kamen bei Zwischenfällen im Grenzort Maroun ar-Ras an der libanesisch-israelischen Grenze 11 Personen ums Leben. Über hundert Personen wurden verletzt.
Die im libanesisch-syrischen Grenzgebiet nahe der Stadt Zahlé (Bekaa-Ebene) am 23. März 2011 entführten sieben Fahrrad-Touristen aus Estland wurden am 14. Juli 2011 wieder freigelassen. Die Wiederholung derartiger Vorfälle kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Im Rahmen politischer Kundgebungen kann es zu Protesten und Straßenblockaden in Beirut und auf den wichtigen Verkehrsverbindungen des Landes kommen. Reisenden wird empfohlen, sich umsichtig zu verhalten, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden sowie die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Angesichts der unvorhersehbaren Lageentwicklung ist bei Reisen und Aufenthalten in allen Landesteilen erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich.
Mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen in die palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared und Beddawi bei Tripoli / Trablus im Nordlibanon, in die Flüchtlingslager Ain al-Helweh und Mieh Mieh bei Sidon / Saida.
Dringend abgeraten wird von Reisen in den Nordlibanon (Stadt und Kreis Tripoli, Bezirke Akkar und Diniyye) in die gesamte Bekaa-Ebene sowie in die Gebiete südlich des Litani (mit Ausnahme der Stadt Tyros / Sur) und in das Grenzgebiet zu Israel.

Das Erfordernis erhöhter Aufmerksamkeit gilt insbesondere auch für die nicht bereits von der Reisewarnung betroffenen Flüchtlingslager, die südlichen Vororte von Beirut, konfessionelle Mischgebiete und den Norden des Landes. Die libanesischen Sicherheitskräfte sind in keinem der palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon präsent und können die Sicherheit dort nicht gewährleisten.
Lage vor Ort
Insgesamt wird bei Reisen in den Libanon weiterhin zu erhöhter Vorsicht geraten. Einzelne Gebiete sind anhaltend von Reisewarnungen betroffen (s.o.). Vor dem Hintergrund der Proteste und Umbrüche in Syrien wird zu erhöhter Vorsicht bei Reisen in den Libanon geraten.
Terrorismus
Auch wenn Ausländer von wenigen Ausnahmen abgesehen seit Anfang der 90er Jahre im Libanon nicht von gezielter Gewalt betroffen waren (Ausnahme Anschläge auf UNIFIL 2007/08 und erneut 2011, Entführung von sieben Fahrradtouristen 2011), besteht weiterhin ein latentes Risiko auch als Unbeteiligter (Zufalls-) Opfer innerlibanesischer Gewalt zu werden.
Anschläge im Libanon galten gezielt Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, hochrangigen Politikern und Mitarbeitern der Sicherheitsdienste (zuletzt im Januar 2008) oder der Armee (zuletzt in Tripolis September 2008); bewaffnete Gewalt wurde zwischen Regierung und Opposition angewandt (zuletzt Mai 2008). Bei Kämpfen zwischen libanesischer Armee und sunnitischen Extremisten um das Palästinenserlager Nahr al-Bared bei Tripoli wurden zwischen Ende Mai und Anfang September 2007 über 400 Personen getötet.
Reisen im Land
Alle Reisen sollten sorgfältig, u.a. durch Einholen aktueller Informationen, vorbereitet werden. Das gilt auch für Dienst- und Geschäftsreisen sowie Familienbesuche, die in Zusammenarbeit mit libanesischen Partnern unternommen werden. Diese verfügen über langjährige Erfahrung zum Verhalten bei Konflikten und der Gewährleistung ihrer Sicherheit und sind meist gut über aktuelle Entwicklungen informiert. Zusammen mit ihnen sollten die Reisen sorgfältig vorbereitet werden. Einzelheiten wie Abholung, Transport und Unterkunft im Libanon sollten vom Organisator bzw. vom Reisenden vorab mit dem dortigen Gastgeber bzw. Gesprächspartner oder Tour Operator auch unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten vereinbart werden. Fahrten sollten möglichst in Begleitung ortskundiger libanesischer Vertrauenspersonen bzw. anerkannter Touristenführer unternommen werden.
Es wird ferner empfohlen, sich aus den örtlichen Medien über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und ggf. Kontakt zur deutschen Botschaft aufzunehmen.
Den Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte ist auf jeden Fall Folge zu leisten. Weiterhin können in allen Städten und auf allen Landstraßen Kontrollen stattfinden. Aus diesem Grund sollten Reisende stets Reisedokumente im Original mit sich führen.
Die deutsche Botschaft in Beirut kann kurzfristig Empfehlungen zu Besuchszeitraum und -ort geben. Informationen hierzu finden Sie auch auf der Website der Botschaft unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.beirut.diplo.de die im Krisenfall ständig aktualisiert wird.
Deutschen, die sich im Lande aufhalten und sich bisher nicht in die Deutschenliste der Botschaft eingetragen haben, wird empfohlen, sich elektronisch bei der deutschen Botschaft in die Deutschenliste aufnehmen zu lassen, um im Fall einer Verschlechterung der Sicherheitslage zentral erreichbar zu sein. Dies geht am einfachsten unter folgendem Link
Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav
Dieser Service kann auch von deutschen Staatsangehörigen genutzt werden, die sich nur kurzzeitig im Land aufhalten.
Dauerhaft im Libanon lebenden Deutschen wird zudem empfohlen, sich über aktuelle Entwicklungen informiert und Kontakt mit ihren Vertrauenspersonen zu halten.
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Saudia Arabien warnt seine Bürger vor Reisen nach Libanon

Beitrag von Birgitt »

Saudi Arabia has advised its citizens to avoid traveling Lebanon because it is a security risk following the Syria crisis, according to official news agency SPA. Saudi Arabia becomes the fifth Gulf country, following United Arab Emirates, Qatar, Kuwait and Bahrein, to issue a travel advisory, which could seriously affect the tourist season in Lebanon, which is a favorite destination of Arab holiday travelers.
Lebanon: Saudi Arabia issues travel advisory
02.07.2012 - ANSAmed

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Teilreisewarnung Libanon 16.08.2012

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Libanon:
Stand 16.08.2012 (Unverändert gültig seit: 16.08.2012)
Letzte Änderung: Landesspezifische Sicherheitshinweise + Lage vor Ort
Landesspezifische Sicherheitshinweise sowie Reisewarnung für einzelne palästinensische Flüchtlingslager und einzelne Gebiete
Bewaffnete Gruppen haben am 15.August 2012 in Beirut und der Bekaa-Ebene eine größere Zahl von Syrern im Libanon entführt. Die Aktionen richteten sich gezielt gegen syrische Widerstandskämpfer in ihrer Ruhephase auf libanesischem Gebiet. Gleichzeitig wurde erneut die Straße zum Flughafen Beirut sowie eine wichtige Verbindungsstraße in der Bekaa-Ebene von Demonstranten vorübergehend blockiert.
Am 20. Mai 2012 kam es infolge von Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Anhängern des syrischen Präsidenten Assad zu gewalttätigen Demonstrationen, Straßenbarrikaden und Schusswechseln in West-Beirut und Tripoli. In Beirut wurden dabei 2 Menschen getötet und 18 verletzt. Die Armee hat inzwischen die Straßenblockaden größtenteils auflösen und die Lage beruhigen können, allerdings bleibt die Situation, insbesondere in und um Tripoli, angespannt.
Tripoli und der Norden des Landes sowie die Bekaa-Ebene sind ebenfalls die Hauptanlaufpunkte für die inzwischen mehr als 37.000 syrischen Flüchtlinge im Libanon.
Auch die wegen ihrer historischen Stätten bekannte Stadt Baalbek gehört zu diesen Anlaufpunkten.
Am 27. Mai und 26. Juli 2011 wurden bei Saida (Sidon) zwei Anschläge auf UNIFIL-Friedenstruppen verübt. Sechs italienische und fünf französische Soldaten der UNIFIL-Friedenstruppen wurden verletzt.
Am 15. Mai 2011 kamen bei Zwischenfällen im Grenzort Maroun ar-Ras an der libanesisch-israelischen Grenze 11 Personen ums Leben. Über hundert Personen wurden verletzt.
Die im libanesisch-syrischen Grenzgebiet nahe der Stadt Zahlé (Bekaa-Ebene) am 23. März 2011 entführten sieben Fahrrad-Touristen aus Estland wurden am 14. Juli 2011 wieder freigelassen. Die Wiederholung derartiger Vorfälle kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Im Rahmen politischer Kundgebungen kann es zu Protesten und Straßenblockaden in Beirut und auf den wichtigen Verkehrsverbindungen des Landes kommen. Reisenden wird empfohlen, sich umsichtig zu verhalten, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden sowie die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Angesichts der unvorhersehbaren Lageentwicklung ist bei Reisen und Aufenthalten in allen Landesteilen erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich.
Mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen in die palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared und Beddawi bei Tripoli / Trablus im Nordlibanon, in die Flüchtlingslager Ain al-Helweh und Mieh Mieh bei Sidon / Saida.
Dringend abgeraten wird von Reisen in den Nordlibanon (Stadt und Kreis Tripoli, Bezirke Akkar und Diniyye) in die gesamte Bekaa-Ebene sowie in die Gebiete südlich des Litani (mit Ausnahme der Stadt Tyros / Sur) und in das Grenzgebiet zu Israel.

Das Erfordernis erhöhter Aufmerksamkeit gilt insbesondere auch für die nicht bereits von der Reisewarnung betroffenen Flüchtlingslager, die südlichen Vororte von Beirut, konfessionelle Mischgebiete und den Norden des Landes. Die libanesischen Sicherheitskräfte sind in keinem der palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon präsent und können die Sicherheit dort nicht gewährleisten.
Lage vor Ort
Insgesamt wird bei Reisen in den Libanon weiterhin zu erhöhter Vorsicht geraten. Einzelne Gebiete sind anhaltend von Reisewarnungen betroffen (s.o.). Vor dem Hintergrund der Proteste und Umbrüche in Syrien wird zu erhöhter Vorsicht bei Reisen in den Libanon geraten.
Es kann infolge politischer Demonstrationen immer wieder zu einer Totalsperrung der Beiruter Flughafenstraße kommen. Nicht ortskundige Reisende sollten daher möglichst am Flughafen Beirut von einer orts- und sprachkundigen Begleitung abgeholt werden.
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Teilreisewarnung Libanon 14.09.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Libanon:
Stand 14.09.2012
(Unverändert gültig seit: 14.09.2012)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse um den umstrittenen islamfeindlichen Film wird zu besonderer Vorsicht geraten. Es wird insbesondere empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig zu meiden.
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Teilreisewarnung Libanon 19.10.2012

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Libanon:
Stand 19.10.2012 (Unverändert gültig seit: 19.10.2012)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Am 19. Oktober 2012 ereignete sich in dem zentraler Beiruter Stadtteil Ashrafieh ein Bombenanschlag mit mehreren Todesopfern, u.a. einem hochrangigen Beamten der libanesischen Sicherheitsdienste. Angesichts der unvorhersehbaren Lageentwicklung wird bei Reisen und Aufenthalten in allen Landesteilen zu besonderer Vorsicht geraten. Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in den Libanon wird abgeraten. Die Medienberichterstattung sollte aufmerksam verfolgt werden.
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Teilreisewarnung Libanon 12.11.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Libanon:
Stand 12.11.2012
(Unverändert gültig seit: 12.11.2012)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Am 19. Oktober 2012 ereignete sich in dem zentralen Beiruter Stadtteil Ashrafieh ein Bombenanschlag mit mehreren Todesopfern, u.a. einem hochrangigen Beamten der libanesischen Sicherheitsdienste.
Angesichts der unvorhersehbaren Lageentwicklung wird bei Reisen und Aufenthalten in allen Landesteilen zu besonderer Vorsicht geraten. Die Medienberichterstattung sollte aufmerksam verfolgt werden.
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Teilreisewarnung Libanon 11.01.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Libanon:
Stand 11.01.2013
(Unverändert gültig seit: 11.01.2013)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise wurden gelöscht
- Landesspezifische Sicherheitshinweise sowie Reisewarnung für einzelne palästinensische Flüchtlingslager und einzelne Gebiete


Landesspezifische Sicherheitshinweise sowie Reisewarnung für einzelne palästinensische Flüchtlingslager und einzelne Gebiete
Am 19. Oktober 2012 ereignete sich in dem zentralen Beiruter Stadtteil Ashrafieh ein Bombenanschlag mit mehreren Todesopfern, u.a. einem hochrangigen Beamten der libanesischen Sicherheitsdienste.
Im Jahr 2012 ist es wiederholt zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Anhängern des syrischen Präsidenten Assad insbesondere in Tripoli, aber auch in West-Beirut und in Saida gekommen. Die Armee hat die Lage jeweils beruhigen können, allerdings bleibt die Situation, insbesondere in und um Tripoli und in Saida, angespannt.
Tripoli und der Norden des Landes sowie die Bekaa-Ebene sind ebenfalls die Hauptanlaufpunkte für die inzwischen mehr als 150.000 syrischen Flüchtlinge im Libanon. Auch die wegen ihrer historischen Stätten bekannte Stadt Baalbek gehört zu diesen Anlaufpunkten.
Bewaffnete Gruppen haben am 15.August 2012 in Beirut und der Bekaa-Ebene eine größere Zahl von Syrern im Libanon entführt. Die Aktionen richteten sich gezielt gegen syrische Widerstandskämpfer in ihrer Ruhephase auf libanesischem Gebiet. Gleichzeitig wurde erneut die Straße zum Flughafen Beirut sowie eine wichtige Verbindungsstraße in der Bekaa-Ebene von Demonstranten vorübergehend blockiert.
Im Rahmen politischer Kundgebungen kann es zu Protesten und Straßenblockaden in Beirut und auf den wichtigen Verkehrsverbindungen des Landes kommen. Reisenden wird empfohlen, sich umsichtig zu verhalten, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden sowie die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Angesichts der unvorhersehbaren Lageentwicklung ist bei Reisen und Aufenthalten in allen Landesteilen erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich.
Mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen in die palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared und Beddawi bei Tripoli / Trablus im Nordlibanon, in die Flüchtlingslager Ain al-Helweh und Mieh Mieh bei Sidon / Saida.
Dringend abgeraten wird von Reisen in den Nordlibanon (Stadt und Kreis Tripoli, Bezirke Akkar und Diniyye), in die gesamte Bekaa-Ebene sowie in die Gebiete südlich des Litani (mit Ausnahme der Stadt Tyros / Sur) und in das Grenzgebiet zu Israel.

Das Erfordernis erhöhter Aufmerksamkeit gilt insbesondere auch für die nicht bereits von der Reisewarnung betroffenen Flüchtlingslager, die südlichen Vororte von Beirut, konfessionelle Mischgebiete und den Norden des Landes. Die libanesischen Sicherheitskräfte sind in keinem der palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon präsent und können die Sicherheit dort nicht gewährleisten.
Lage vor Ort
Insgesamt wird bei Reisen in den Libanon weiterhin zu erhöhter Vorsicht geraten. Einzelne Gebiete sind anhaltend von Reisewarnungen betroffen (s.o.). Vor dem Hintergrund der Proteste und Umbrüche in Syrien wird zu erhöhter Vorsicht bei Reisen in den Libanon geraten.
Es kann infolge politischer Demonstrationen immer wieder zu einer Totalsperrung der Beiruter Flughafenstraße kommen. Nicht ortskundige Reisende sollten daher möglichst am Flughafen Beirut von einer orts- und sprachkundigen Begleitung abgeholt werden.
Terrorismus
Auch wenn Ausländer von wenigen Ausnahmen abgesehen seit Anfang der 90er Jahre im Libanon nicht von gezielter Gewalt betroffen waren (Ausnahme Anschläge auf UNIFIL 2007/08 und erneut 2011, Entführung von sieben Fahrradtouristen 2011), besteht weiterhin ein latentes Risiko auch als Unbeteiligter (Zufalls-) Opfer innerlibanesischer Gewalt zu werden.
Anschläge im Libanon galten gezielt Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, hochrangigen Politikern und Mitarbeitern der Sicherheitsdienste (zuletzt im Oktober 2012) oder der Armee (zuletzt in Tripolis September 2008); bewaffnete Gewalt wurde zwischen Regierung und Opposition angewandt (zuletzt Mai 2008). Bei Kämpfen zwischen libanesischer Armee und sunnitischen Extremisten um das Palästinenserlager Nahr al-Bared bei Tripoli wurden zwischen Ende Mai und Anfang September 2007 über 400 Personen getötet.
Reisen im Land
Alle Reisen sollten sorgfältig, u.a. durch Einholen aktueller Informationen, vorbereitet werden. Das gilt auch für Dienst- und Geschäftsreisen sowie Familienbesuche, die in Zusammenarbeit mit libanesischen Partnern unternommen werden. Diese verfügen über langjährige Erfahrung zum Verhalten bei Konflikten und der Gewährleistung ihrer Sicherheit und sind meist gut über aktuelle Entwicklungen informiert. Zusammen mit ihnen sollten die Reisen sorgfältig vorbereitet werden. Einzelheiten wie Abholung, Transport und Unterkunft im Libanon sollten vom Organisator bzw. vom Reisenden vorab mit dem dortigen Gastgeber bzw. Gesprächspartner oder Tour Operator auch unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten vereinbart werden. Fahrten sollten möglichst in Begleitung ortskundiger libanesischer Vertrauenspersonen bzw. anerkannter Touristenführer unternommen werden.
Es wird ferner empfohlen, sich aus den örtlichen Medien über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und ggf. Kontakt zur deutschen Botschaft aufzunehmen.
Den Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte ist auf jeden Fall Folge zu leisten. Weiterhin können in allen Städten und auf allen Landstraßen Kontrollen stattfinden. Aus diesem Grund sollten Reisende stets Reisedokumente im Original mit sich führen.
Die deutsche Botschaft in Beirut kann kurzfristig Empfehlungen zu Besuchszeitraum und -ort geben. Informationen hierzu finden Sie auch auf der Website der Botschaft unter http://www.beirut.diplo.de die im Krisenfall ständig aktualisiert wird.
Deutschen, die sich im Lande aufhalten und sich bisher nicht in die Deutschenliste der Botschaft eingetragen haben, wird empfohlen, sich elektronisch bei der deutschen Botschaft in die Deutschenliste aufnehmen zu lassen, um im Fall einer Verschlechterung der Sicherheitslage zentral erreichbar zu sein. Dies geht am einfachsten unter folgendem Link
http://service.diplo.de/registrierungav
Dieser Service kann auch von deutschen Staatsangehörigen genutzt werden, die sich nur kurzzeitig im Land aufhalten.
Dauerhaft im Libanon lebenden Deutschen wird zudem empfohlen, sich über aktuelle Entwicklungen informiert und Kontakt mit ihren Vertrauenspersonen zu halten.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Moderator
Beiträge: 35258
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Teilreisewarnung Libanon 28.03.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Libanon:
Stand 28.03.2013
(Unverändert gültig seit: 28.03.2013)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung


Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung
Mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen in die palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared und Beddawi bei Tripoli / Trablus im Nordlibanon, in die Flüchtlingslager Ain al-Helweh und Mieh Mieh bei Sidon / Saida.
Gewarnt wird vor Reisen in den Nordlibanon (Stadt und Kreis Tripoli, Bezirke Akkar und Diniyye). Insbesondere in den in Tripoli gelegenen Stadtbezirken Jabal Mohsen und Bab al-Tabbaneh besteht eine besondere Gefahr durch Heckenschützen.
Dringend abgeraten wird von Reisen in die gesamte Bekaa-Ebene sowie in die Gebiete südlich des Litani (mit Ausnahme der Stadt Tyros / Sur) und in das Grenzgebiet zu Israel.

Das Erfordernis erhöhter Aufmerksamkeit gilt insbesondere auch für die nicht bereits von der Reisewarnung betroffenen Flüchtlingslager, die südlichen Vororte von Beirut, konfessionelle Mischgebiete und den Norden des Landes. Die libanesischen Sicherheitskräfte sind in keinem der palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon präsent und können die Sicherheit dort nicht gewährleisten.
Am 19. Oktober 2012 ereignete sich in dem zentralen Beiruter Stadtteil Ashrafieh ein Bombenanschlag mit mehreren Todesopfern, u.a. einem hochrangigen Beamten der libanesischen Sicherheitsdienste.
Im Jahr 2012 ist es wiederholt zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Anhängern des syrischen Präsidenten Assad insbesondere in Tripoli, aber auch in West-Beirut und in Saida gekommen. In Tripoli flammten diese Auseinandersetzungen auch 2013 immer wieder auf. Dort waren allein in der Zeit vom 20. bis 25. März 2013 12 Tote und Dutzende Verletzte zu beklagen. Die Armee hat die Lage jeweils beruhigen können, allerdings bleibt die Situation, insbesondere in und um Tripoli und in Saida, sehr angespannt.
Tripoli und der Norden des Landes sowie die Bekaa-Ebene sind ebenfalls die Hauptanlaufpunkte für die inzwischen mehr als 360.000 syrischen Flüchtlinge im Libanon. Auch die wegen ihrer historischen Stätten bekannte Stadt Baalbek gehört zu diesen Anlaufpunkten. Täglich erreichen schätzungsweise 3000 neue Flüchtlinge das Land.
Bewaffnete Gruppen haben am 15.August 2012 in Beirut und der Bekaa-Ebene eine größere Zahl von Syrern entführt. Die Aktionen richteten sich gezielt gegen syrische Widerstandskämpfer in ihrer Ruhephase auf libanesischem Gebiet. Gleichzeitig wurde erneut die Straße zum Flughafen Beirut sowie eine wichtige Verbindungsstraße in der Bekaa-Ebene von Demonstranten vorübergehend blockiert.
Im Rahmen politischer Kundgebungen kann es zu Protesten und Straßenblockaden in Beirut und auf den wichtigen Verkehrsverbindungen des Landes kommen. Reisenden wird empfohlen, sich umsichtig zu verhalten, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden sowie die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Angesichts der unvorhersehbaren Lageentwicklung ist bei Reisen und Aufenthalten in allen Landesteilen erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich.
Lage vor Ort
Es kann infolge politischer Demonstrationen immer wieder zu einer Totalsperrung der Beiruter Flughafenstraße kommen. Nicht ortskundige Reisende sollten daher möglichst am Flughafen Beirut von einer orts- und sprachkundigen Begleitung abgeholt werden.
Terrorismus
Auch wenn Ausländer von wenigen Ausnahmen abgesehen seit Anfang der 90er Jahre im Libanon nicht von gezielter Gewalt betroffen waren (Ausnahme Anschläge auf UNIFIL 2007/08 und erneut 2011, Entführung von sieben Fahrradtouristen 2011), besteht weiterhin ein latentes Risiko auch als Unbeteiligter (Zufalls-) Opfer innerlibanesischer Gewalt zu werden.
Anschläge im Libanon galten gezielt Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, hochrangigen Politikern und Mitarbeitern der Sicherheitsdienste (zuletzt im Oktober 2012) oder der Armee (zuletzt in Tripolis September 2008); bewaffnete Gewalt wurde zwischen Regierung und Opposition angewandt (zuletzt Mai 2008). Bei Kämpfen zwischen libanesischer Armee und sunnitischen Extremisten um das Palästinenserlager Nahr al-Bared bei Tripoli wurden zwischen Ende Mai und Anfang September 2007 über 400 Personen getötet.
Reisen im Land
Alle Reisen sollten sorgfältig, u.a. durch Einholen aktueller Informationen, vorbereitet werden. Das gilt auch für Dienst- und Geschäftsreisen sowie Familienbesuche, die in Zusammenarbeit mit libanesischen Partnern unternommen werden. Diese verfügen über langjährige Erfahrung zum Verhalten bei Konflikten und der Gewährleistung ihrer Sicherheit und sind meist gut über aktuelle Entwicklungen informiert. Zusammen mit ihnen sollten die Reisen sorgfältig vorbereitet werden. Einzelheiten wie Abholung, Transport und Unterkunft im Libanon sollten vom Organisator bzw. vom Reisenden vorab mit dem dortigen Gastgeber bzw. Gesprächspartner oder Tour Operator auch unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten vereinbart werden. Fahrten sollten möglichst in Begleitung ortskundiger libanesischer Vertrauenspersonen bzw. anerkannter Touristenführer unternommen werden.
Es wird ferner empfohlen, sich aus den örtlichen Medien über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und ggf. Kontakt zur deutschen Botschaft aufzunehmen.
Den Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte ist auf jeden Fall Folge zu leisten. Weiterhin können in allen Städten und auf allen Landstraßen Kontrollen stattfinden. Aus diesem Grund sollten Reisende stets Reisedokumente im Original mit sich führen.
Die deutsche Botschaft in Beirut kann kurzfristig Empfehlungen zu Besuchszeitraum und -ort geben. Informationen hierzu finden Sie auch auf der Website der Botschaft unter www.beirut.diplo.de , die im Krisenfall ständig aktualisiert wird.
Deutschen, die sich im Lande aufhalten und sich bisher nicht in die Deutschenliste der Botschaft eingetragen haben, wird empfohlen, sich elektronisch bei der deutschen Botschaft in die Deutschenliste aufnehmen zu lassen, um im Fall einer Verschlechterung der Sicherheitslage zentral erreichbar zu sein. Dies geht am einfachsten unter folgendem Link http://service.diplo.de/registrierungav. Dieser Service kann auch von deutschen Staatsangehörigen genutzt werden, die sich nur kurzzeitig im Land aufhalten.
Dauerhaft im Libanon lebenden Deutschen wird zudem empfohlen, sich über aktuelle Entwicklungen informiert und Kontakt mit ihren Vertrauenspersonen zu halten.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Teilreisewarnung Libanon 18.04.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Libanon:
Stand 18.04.2013
(Unverändert gültig seit: 18.04.2013)

Letzte Änderung:
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige – Aufnahme einer Beschäftigung


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Ja
Anmerkungen: Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Reisende, die sich zuvor in Israel aufgehalten haben, werden, wenn dieses aus dem Reisedokument ersichtlich ist (z.B. durch israelische Einreisestempel oder Ausreisestempel von jordanischen oder ägyptischen Grenzübergängen zu Israel), regelmäßig an der Grenze zurückgewiesen, auch wenn bereits ein Visum erteilt wurde. Deutsch-Libanesische Doppelstaater und Doppelstaater anderer arabischer Herkunft riskieren zusätzlich eine Festnahme, da für diesen Personenkreis ein Israel-Aufenthalt einen Straftatbestand darstellt.
Reisenden mit israelischem Einreisestempel im Pass wird deshalb dringend empfohlen, sich bei ihrer Pass ausstellenden Behörde rechtzeitig vor Reiseantritt einen neuen oder weiteren Pass für eine Reise in den Libanon zu besorgen.
Visum
Deutsche unterliegen bei Einreise in Libanon der Visumspflicht.
Das Visum ist bei den libanesischen Auslandsvertretungen, am Beiruter Flughafen oder bei Einreise auf dem Landweg an den syrisch-libanesischen Grenzübergängen erhältlich. In der Regel bekommen deutsche Touristen bei Einreise ein Visum mit Gültigkeit für einen Monat.
Bei der Einreise zur Aufnahme einer Beschäftigung im Libanon muss das Visum von der zuständigen libanesischen Auslandsvertretung vor der Reise ausgestellt werden.
Informationen zu den Kosten für Einreisevisa für deutsche Staatsangehörige finden Sie auf der Website der libanesischen „General Security“ unter: http://www.general-security.gov.lb/Defa ... lang=en-us Bitte beachten Sie, dass diese Gebühren von Zeit zu Zeit Änderungen unterliegen.
Soll die Ausreise nach einer mehr als einmonatigen Überschreitung der Gültigkeit des Visums erfolgen, so kann der Fehler seit Anfang 2009 nicht mehr bei der Ausreise am Flughafen durch Zahlung einer Strafgebühr behoben werden. Die Ausreise wird stattdessen verweigert werden.
Um dies zu vermeiden, muss bei der „General Security“ eine Verlängerung des Visums beantragt werden oder es kann ein „Ausreisevisum“ (Exit Visa) eingeholt werden, das allerdings nur eine Woche zur Ausreise gültig ist.
Wendet man sich nicht unaufgefordert an die „General Security“ und wird beispielsweise am Flughafen oder bei einer der Standardkontrollen in der Stadt ohne gültigen Aufenthaltstitel aufgegriffen, ist mit einer Verhaftung zu rechnen. Die Zahlung der fälligen Gebühr kann die kurzfristige Entlassung aus der Haft bewirken. Die Strafgebühr hängt vom Zeitraum seit Ablauf des Visums ab.
Es ist zudem nicht auszuschließen, dass Visum ausstellende libanesische Stellen in Deutschland sich auf eine eigentlich ausgesetzte Praxis berufen, nach der Einreisedokumente eine Mindestgültigkeitsdauer von 6 Monaten haben sollten.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Teilreisewarnung Libanon 28.05.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Libanon:

Stand 28.05.2013 (Unverändert gültig seit: 28.05.2013)

Letzte Änderung: Landesspezifische Sicherheitshinweise

Mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen in die palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared und Beddawi bei Tripoli / Trablus im Nordlibanon, in die Flüchtlingslager Ain al-Helweh und Mieh Mieh bei Sidon / Saida.
Gewarnt wird vor Reisen in den Nordlibanon (Stadt und Kreis Tripoli, Bezirke Akkar und Diniyye). Insbesondere in den in Tripoli gelegenen Stadtbezirken Jabal Mohsen und Bab al-Tabbaneh besteht eine besondere Gefahr durch Heckenschützen.
Dringend abgeraten wird von Reisen in die gesamte Bekaa-Ebene sowie in die Gebiete südlich des Litani (mit Ausnahme der Stadt Tyros / Sur) und in das Grenzgebiet zu Israel.

Das Erfordernis erhöhter Aufmerksamkeit gilt insbesondere auch für die nicht bereits von der Reisewarnung betroffenen Flüchtlingslager, die südlichen Vororte von Beirut, konfessionelle Mischgebiete und den Norden des Landes. Die libanesischen Sicherheitskräfte sind in keinem der palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon präsent und können die Sicherheit dort nicht gewährleisten.
Am 26. Mai 2013 wurden drei Raketen auf den Süden Beiruts abgefeuert. Bei diesem Angriff wurden fünf Menschen verletzt.
Ab dem 21. Mai 2013 haben sich Anhänger und Gegner des syrischen Regimes in Tripolis gewalttätige Ausschreitungen geliefert mit mehreren Dutzend Toten und hunderte Verletzten.
Am 19. Oktober 2012 ereignete sich in dem zentralen Beiruter Stadtteil Ashrafieh ein Bombenanschlag mit mehreren Todesopfern, u.a. einem hochrangigen Beamten der libanesischen Sicherheitsdienste.
Zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Anhängern des syrischen Präsidenten Assad ist es im Jahr 2012 neben Tripoli auch in West-Beirut und in Saida gekommen. Die Lage besonders in und um Tripoli und in Saida bleibt sehr angespannt.
Tripoli und der Norden des Landes sowie die Bekaa-Ebene sind ebenfalls die Hauptanlaufpunkte für syrische Flüchtlinge im Libanon. Auch die wegen ihrer historischen Stätten bekannte Stadt Baalbek gehört zu diesen Anlaufpunkten. Täglich erreichen tausende neue Flüchtlinge das Land.
Bewaffnete Gruppen haben am 15.August 2012 in Beirut und der Bekaa-Ebene eine größere Zahl von Syrern entführt. Die Aktionen richteten sich gezielt gegen syrische Widerstandskämpfer in ihrer Ruhephase auf libanesischem Gebiet. Gleichzeitig wurde erneut die Straße zum Flughafen Beirut sowie eine wichtige Verbindungsstraße in der Bekaa-Ebene von Demonstranten vorübergehend blockiert.
Im Rahmen politischer Kundgebungen kann es zu Protesten und Straßenblockaden in Beirut und auf den wichtigen Verkehrsverbindungen des Landes kommen. Reisenden wird empfohlen, sich umsichtig zu verhalten, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden sowie die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Angesichts der unvorhersehbaren Lageentwicklung ist bei Reisen und Aufenthalten in allen Landesteilen erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich.
Lage vor Ort
Es kann infolge politischer Demonstrationen immer wieder zu einer Totalsperrung der Beiruter Flughafenstraße kommen. Nicht ortskundige Reisende sollten daher möglichst am Flughafen Beirut von einer orts- und sprachkundigen Begleitung abgeholt werden.
Terrorismus
Auch wenn Ausländer von wenigen Ausnahmen abgesehen seit Anfang der 90er Jahre im Libanon nicht von gezielter Gewalt betroffen waren (Ausnahme Anschläge auf UNIFIL 2007/08 und erneut 2011, Entführung von sieben Fahrradtouristen 2011), besteht weiterhin ein latentes Risiko auch als Unbeteiligter (Zufalls-) Opfer innerlibanesischer Gewalt zu werden.
Anschläge im Libanon galten gezielt Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, hochrangigen Politikern und Mitarbeitern der Sicherheitsdienste (zuletzt im Oktober 2012) oder der Armee (zuletzt in Tripolis September 2008); bewaffnete Gewalt wurde zwischen Regierung und Opposition angewandt (zuletzt Mai 2008). Bei Kämpfen zwischen libanesischer Armee und sunnitischen Extremisten um das Palästinenserlager Nahr al-Bared bei Tripoli wurden zwischen Ende Mai und Anfang September 2007 über 400 Personen getötet.
Reisen im Land
Alle Reisen sollten sorgfältig, u.a. durch Einholen aktueller Informationen, vorbereitet werden. Das gilt auch für Dienst- und Geschäftsreisen sowie Familienbesuche, die in Zusammenarbeit mit libanesischen Partnern unternommen werden. Diese verfügen über langjährige Erfahrung zum Verhalten bei Konflikten und der Gewährleistung ihrer Sicherheit und sind meist gut über aktuelle Entwicklungen informiert. Zusammen mit ihnen sollten die Reisen sorgfältig vorbereitet werden. Einzelheiten wie Abholung, Transport und Unterkunft im Libanon sollten vom Organisator bzw. vom Reisenden vorab mit dem dortigen Gastgeber bzw. Gesprächspartner oder Tour Operator auch unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten vereinbart werden. Fahrten sollten möglichst in Begleitung ortskundiger libanesischer Vertrauenspersonen bzw. anerkannter Touristenführer unternommen werden.
Es wird ferner empfohlen, sich aus den örtlichen Medien über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und ggf. Kontakt zur deutschen Botschaft aufzunehmen.
Den Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte ist auf jeden Fall Folge zu leisten. Weiterhin können in allen Städten und auf allen Landstraßen Kontrollen stattfinden. Aus diesem Grund sollten Reisende stets Reisedokumente im Original mit sich führen.
Deutschen, die sich im Lande aufhalten und sich bisher nicht in die Deutschenliste der Botschaft eingetragen haben, wird empfohlen, sich elektronisch bei der deutschen Botschaft in die Deutschenliste aufnehmen zu lassen, um im Fall einer Verschlechterung der Sicherheitslage zentral erreichbar zu sein. Dies geht am einfachsten unter folgendem Link http://service.diplo.de/registrierungav. Dieser Service kann auch von deutschen Staatsangehörigen genutzt werden, die sich nur kurzzeitig im Land aufhalten.
Dauerhaft im Libanon lebenden Deutschen wird zudem empfohlen, sich über aktuelle Entwicklungen informiert und Kontakt mit ihren Vertrauenspersonen zu halten.
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Teilreisewarnung Libanon 21.06.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Libanon:
Stand 21.06.2013 (Unverändert gültig seit: 21.06.2013)
Letzte Änderung: Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Teilreisewarnung

Mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen in die palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared und Beddawi bei Tripoli / Trablus im Nordlibanon, in die Flüchtlingslager Ain al-Helweh und Mieh Mieh bei Sidon / Saida.
Gewarnt wird vor Reisen in den Nordlibanon (Stadt und Kreis Tripoli, Bezirke Akkar und Diniyye). Insbesondere in den in Tripoli gelegenen Stadtbezirken Jabal Mohsen und Bab al-Tabbaneh besteht eine besondere Gefahr durch Heckenschützen.
Dringend abgeraten wird von Reisen in die gesamte Bekaa-Ebene einschließlich der touristischen Stätten (Baalbek) sowie in die Gebiete südlich des Litani (mit Ausnahme der Stadt Tyros / Sur) und in das Grenzgebiet zu Israel.

Angesichts der unvorhersehbaren Lageentwicklung ist bei Reisen und Aufenthalten in allen Landesteilen besondere Vorsicht und erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich.
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Teilreisewarnung Libanon 27.06.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Libanon:
Stand 27.06.2013 (Unverändert gültig seit: 27.06.2013)
Letzte Änderung: Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Teilreisewarnung

Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung
Mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen in den Nordlibanon (Stadt und Kreis Tripoli, Bezirke Akkar und Nord-Liban / Ech-Chimal sowie die Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek). Insbesondere in den in Tripoli gelegenen Stadtbezirken Jabal Mohsen und Bab al-Tabbaneh besteht eine besondere Gefahr für Zivilisten, zwischen spontane Auseinandersetzungen der befeindeten Religionsgruppen zu geraten.
Ebenfalls mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen in die palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared und Beddawi bei Tripoli / Trablus im Nordlibanon und in die Flüchtlingslager Ain al-Helweh und Mieh Mieh bei Sidon / Saida.
Dringend abgeraten wird von Reisen in die restliche Bekaa-Ebene einschließlich der touristischen Stätten (Baalbek) sowie in die Gebiete südlich des Litani (mit Ausnahme der Stadt Tyros / Sur) und in das Grenzgebiet zu Israel.
Angesichts der unvorhersehbaren Lageentwicklung ist bei Reisen und Aufenthalten in allen Landesteilen besondere Vorsicht und erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich.

Das Erfordernis erhöhter Aufmerksamkeit gilt insbesondere auch für die nicht bereits von der Reisewarnung betroffenen Flüchtlingslager, die südlichen Vororte von Beirut, konfessionelle Mischgebiete und den Norden des Landes. Die libanesischen Sicherheitskräfte sind in keinem der palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon präsent und können die Sicherheit dort nicht gewährleisten.
Im Rahmen politischer Kundgebungen kann es zu Protesten und Straßenblockaden auch in Beirut und auf den wichtigen Verkehrsverbindungen des Landes kommen. Reisenden wird empfohlen, sich umsichtig zu verhalten, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden sowie die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Zwischen dem 22. und 26. Juni 2013 kamen bei Gefechten zwischen der libanesischen Armee und militanten Sunniten in Sidon/Saida mindestens 60 Menschen ums Leben, davon mehr als ein Dutzend Soldaten. Über 200 Menschen wurden verletzt. Die Armee konnte die Lage befrieden.
Am 26. Mai 2013 wurden drei Raketen auf den Süden Beiruts abgefeuert. Bei diesem Angriff wurden fünf Menschen verletzt.
Ab dem 21. Mai 2013 haben sich Anhänger und Gegner des syrischen Regimes in Tripoli gewalttätige Ausschreitungen geliefert mit mehreren Dutzend Toten und hunderte Verletzten.
Tripoli und der Norden des Landes sowie die Bekaa-Ebene sind ebenfalls die Hauptanlaufpunkte für syrische Flüchtlinge im Libanon.
Lage vor Ort
Es kann infolge politischer Demonstrationen immer wieder zu einer Totalsperrung der Beiruter Flughafenstraße kommen. Nicht ortskundige Reisende sollten daher möglichst am Flughafen Beirut von einer orts- und sprachkundigen Begleitung abgeholt werden.
Terrorismus
Auch wenn Ausländer von wenigen Ausnahmen abgesehen seit Anfang der 90er Jahre im Libanon nicht von gezielter Gewalt betroffen waren (Ausnahme Anschläge auf UNIFIL 2007/08 und erneut 2011, Entführung von sieben Fahrradtouristen 2011), besteht weiterhin ein latentes Risiko auch als Unbeteiligter (Zufalls-) Opfer innerlibanesischer Gewalt zu werden.
Anschläge im Libanon galten gezielt Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, hochrangigen Politikern und Mitarbeitern der Sicherheitsdienste (zuletzt im Oktober 2012) oder der Armee (zuletzt in Tripolis September 2008); bewaffnete Gewalt wurde zwischen Regierung und Opposition angewandt (zuletzt Mai 2008). Bei Kämpfen zwischen libanesischer Armee und sunnitischen Extremisten um das Palästinenserlager Nahr al-Bared bei Tripoli wurden zwischen Ende Mai und Anfang September 2007 über 400 Personen getötet.
Reisen im Land
Alle Reisen sollten sorgfältig, u.a. durch Einholen aktueller Informationen, vorbereitet werden. Das gilt auch für Dienst- und Geschäftsreisen sowie Familienbesuche, die in Zusammenarbeit mit libanesischen Partnern unternommen werden. Diese verfügen über langjährige Erfahrung zum Verhalten bei Konflikten und der Gewährleistung ihrer Sicherheit und sind meist gut über aktuelle Entwicklungen informiert. Zusammen mit ihnen sollten die Reisen sorgfältig vorbereitet werden. Einzelheiten wie Abholung, Transport und Unterkunft im Libanon sollten vom Organisator bzw. vom Reisenden vorab mit dem dortigen Gastgeber bzw. Gesprächspartner oder Tour Operator auch unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten vereinbart werden. Fahrten sollten möglichst in Begleitung ortskundiger libanesischer Vertrauenspersonen bzw. anerkannter Touristenführer unternommen werden.
Es wird ferner empfohlen, sich aus den örtlichen Medien über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und ggf. Kontakt zur deutschen Botschaft aufzunehmen.
Den Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte ist auf jeden Fall Folge zu leisten. Weiterhin können in allen Städten und auf allen Landstraßen Kontrollen stattfinden. Aus diesem Grund sollten Reisende stets Reisedokumente im Original mit sich führen.
Deutschen, die sich im Lande aufhalten und sich bisher nicht in die Deutschenliste der Botschaft eingetragen haben, wird empfohlen, sich elektronisch bei der deutschen Botschaft in die Deutschenliste aufnehmen zu lassen, um im Fall einer Verschlechterung der Sicherheitslage zentral erreichbar zu sein. Dies geht am einfachsten unter folgendem Link http://service.diplo.de/registrierungav. Dieser Service kann auch von deutschen Staatsangehörigen genutzt werden, die sich nur kurzzeitig im Land aufhalten.
Dauerhaft im Libanon lebenden Deutschen wird zudem empfohlen, sich über aktuelle Entwicklungen informiert und Kontakt mit ihren Vertrauenspersonen zu halten.
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Teilreisewarnung Libanon 10.07.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Libanon:
Stand 10.07.2013

Letzte Änderung:
- Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Teilreisewarnung
- Allgemeine Reiseinformationen


Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung
Mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen in den Nordlibanon (Stadt und Kreis Tripoli, Bezirke Akkar und Nord-Liban / Ech-Chimal sowie die Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek). Insbesondere in den in Tripoli gelegenen Stadtbezirken Jabal Mohsen und Bab al-Tabbaneh besteht eine besondere Gefahr für Zivilisten, zwischen spontane Auseinandersetzungen der befeindeten Religionsgruppen zu geraten.
Ebenfalls mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen in die palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared und Beddawi bei Tripoli / Trablus im Nordlibanon und in die Flüchtlingslager Ain al-Helweh und Mieh Mieh bei Sidon / Saida.
Dringend abgeraten wird von Reisen in die restliche Bekaa-Ebene einschließlich der touristischen Stätten (Baalbek) sowie in die Gebiete südlich des Litani (mit Ausnahme der Stadt Tyros / Sur) und in das Grenzgebiet zu Israel.
Auch von Aufenthalten in den südlichen Vororten Beiruts (Dahiye) wird abgeraten.
Angesichts der unvorhersehbaren Lageentwicklung ist bei Reisen und Aufenthalten in allen Landesteilen besondere Vorsicht und erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich.

Das Erfordernis erhöhter Aufmerksamkeit gilt insbesondere auch für die nicht bereits von der Reisewarnung betroffenen Flüchtlingslager und konfessionelle Mischgebiete. Die libanesischen Sicherheitskräfte sind in keinem der palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon präsent und können die Sicherheit dort nicht gewährleisten.
Im Rahmen politischer Kundgebungen kann es zu Protesten und Straßenblockaden auch in Beirut und auf den wichtigen Verkehrsverbindungen des Landes kommen. Reisenden wird empfohlen, sich umsichtig zu verhalten, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden sowie die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Zwischen dem 22. und 26. Juni 2013 kamen bei Gefechten zwischen der libanesischen Armee und militanten Sunniten in Sidon/Saida mindestens 60 Menschen ums Leben, davon mehr als ein Dutzend Soldaten. Über 200 Menschen wurden verletzt. Die Armee konnte die Lage befrieden.
Am 9. Juli 2013 wurden bei einem Autobombenanschlag in einer belebten Straße im Süden Beiruts über 50 Menschen verletzt. Am 26. Mai 2013 wurden drei Raketen auf den Süden Beiruts abgefeuert. Bei diesem Angriff wurden fünf Menschen verletzt.
Ab dem 21. Mai 2013 haben sich Anhänger und Gegner des syrischen Regimes in Tripoli gewalttätige Ausschreitungen geliefert mit mehreren Dutzend Toten und hunderten Verletzten.
Tripoli und der Norden des Landes sowie die Bekaa-Ebene sind ebenfalls die Hauptanlaufpunkte für syrische Flüchtlinge im Libanon.
Lage vor Ort
Es kann infolge politischer Demonstrationen immer wieder zu einer Totalsperrung der Beiruter Flughafenstraße kommen. Nicht ortskundige Reisende sollten daher möglichst am Flughafen Beirut von einer orts- und sprachkundigen Begleitung abgeholt werden.
Terrorismus
Auch wenn Ausländer von wenigen Ausnahmen abgesehen seit Anfang der 90er Jahre im Libanon nicht von gezielter Gewalt betroffen waren (Ausnahme Anschläge auf UNIFIL 2007/08 und erneut 2011, Entführung von sieben Fahrradtouristen 2011), besteht weiterhin ein latentes Risiko auch als Unbeteiligter (Zufalls-) Opfer innerlibanesischer Gewalt zu werden.
Reisen im Land
Alle Reisen sollten sorgfältig, u.a. durch Einholen aktueller Informationen, vorbereitet werden. Das gilt auch für Dienst- und Geschäftsreisen sowie Familienbesuche, die in Zusammenarbeit mit libanesischen Partnern unternommen werden. Diese verfügen über langjährige Erfahrung zum Verhalten bei Konflikten und der Gewährleistung ihrer Sicherheit und sind meist gut über aktuelle Entwicklungen informiert. Zusammen mit ihnen sollten die Reisen sorgfältig vorbereitet werden. Einzelheiten wie Abholung, Transport und Unterkunft im Libanon sollten vom Organisator bzw. vom Reisenden vorab mit dem dortigen Gastgeber bzw. Gesprächspartner oder Tour Operator auch unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten vereinbart werden. Fahrten sollten möglichst in Begleitung ortskundiger libanesischer Vertrauenspersonen bzw. anerkannter Touristenführer unternommen werden.
Es wird ferner empfohlen, sich aus den örtlichen Medien über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und ggf. Kontakt zur deutschen Botschaft aufzunehmen.
Den Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte ist auf jeden Fall Folge zu leisten. Weiterhin können in allen Städten und auf allen Landstraßen Kontrollen stattfinden. Aus diesem Grund sollten Reisende stets Reisedokumente im Original mit sich führen.
Deutschen, die sich im Lande aufhalten und sich bisher nicht in die Deutschenliste der Botschaft eingetragen haben, wird empfohlen, sich elektronisch bei der deutschen Botschaft in die Deutschenliste aufnehmen zu lassen, um im Fall einer Verschlechterung der Sicherheitslage zentral erreichbar zu sein. Dies geht am einfachsten unter folgendem Link http://service.diplo.de/registrierungav. Dieser Service kann auch von deutschen Staatsangehörigen genutzt werden, die sich nur kurzzeitig im Land aufhalten.
Dauerhaft im Libanon lebenden Deutschen wird zudem empfohlen, sich über aktuelle Entwicklungen informiert und Kontakt mit ihren Vertrauenspersonen zu halten.

Allgemeine Reiseinformationen
Die Landessprache ist Arabisch, Französisch und Englisch sind weit verbreitet.
Verkehrsmittel
Öffentliche Verkehrsmittel existieren in Form von Taxen (keine Taxameter), die individuell oder gemeinsam mit anderen Fahrgästen mit ähnlichem Ziel gemietet werden können (Sammeltaxen sog. „service taxis“). Von der Benutzung von Sammeltaxen wird abgeraten. In Beirut sind 2010 verschiedentlich Ausländer in Sammeltaxen ausgeraubt geworden. Es wird empfohlen, stattdessen individuelle Taxen bei einem der zahlreichen Taxi-Unternehmen zu bestellen. Diese Unternehmen haben zumeist feste Preise. Auch bei Überlandfahrten sind Taxen das übliche Verkehrsmittel. Einige überörtliche und lokale Buslinien bestehen, sind aber für Ausländer schwer zu benutzen, weil es weder gekennzeichnete Strecken noch bestimmte Haltestellen noch Fahrpläne gibt. Straßenbezeichnungen, Hausnummern, Ortsschilder und Wegweiser existieren häufig nicht oder nur in arabischer Schrift. Erhältliche Stadtpläne und Landkarten erlauben lediglich eine grobe Orientierung. Die Grenze zu Israel ist ni cht passierbar. Eisenbahnbetrieb besteht nicht mehr. Im Winter ist oberhalb 1000 Metern mit Schnee zu rechnen.
Für Selbstfahrer, z.B. mit Mietwagen, können im Straßenverkehr beträchtliche Gefahren lauern: Auch elementare Verkehrsregeln werden häufig nicht beachtet; die Fahrweise ist oft aggressiv.
Touristische Infrastruktur
Die Kulturdenkmäler in Byblos, Tyros, Anjar, und Sidon sowie die touristischen Ausflugsgebiete im Mont Liban (Beirut und Umgebung, Jeita-Grotten, Beiteddine) können besichtigt werden.
Allerdings ist die touristische Infrastruktur (Hotels, Restaurants, Reisebedarf etc.) in den abgelegeneren Gebieten weniger entwickelt, sie konzentriert sich vor allem auf den Großraum Beirut, die Küsten und das angrenzende Bergland. Strände sind häufig felsig, oft in Privatbesitz und daher in der Saison nur gegen Entgelt (Benutzung kostet ca. 8 bis 12 Euro). zugänglich. Die Wasserqualität entspricht vor allem im verstädterten Gebiet zwischen Sidon und Byblos nicht europäischen Standards. Gleiches gilt für die Ausbildung des Rettungspersonals.
Verhaltensregeln
Der Libanon ist ein multikonfessionelles, arabisches Land. Den Erwartungen der Bevölkerung an Reisende, sich den lokalen Gepflogenheiten anzupassen, sollte entsprochen werden. Dies betrifft insbesondere den Umgang der Geschlechter miteinander und die Kleidung. Dabei ist zu beachten, dass diese Erwartungen ortsabhängig sehr unterschiedlich sein können: In der Beiruter Innenstadt gelten andere Regeln als in kleineren Städten oder auf dem Land. Es empfiehlt sich daher, im Hinblick auf die Kleidung auf unterschiedlichste Gegebenheiten vorbereitet zu sein. Beim Besuch religiöser Stätten, sowohl muslimisch als auch christlich, sollten wenigstens Arme und Beine bedeckt sein.
Es wird empfohlen, sich vor Reiseantritt aus Reiseführern über Besonderheiten des Lebens in Libanon zu informieren und sich entsprechend vorzubereiten.
Auch bei einem kurzfristigen Aufenthalt in Libanon unterliegen deutsche Staatsangehörige den Bestimmungen der libanesischen Rechtsordnung.
Wichtiger Hinweis für Ehepartner libanesischer Staatsangehöriger
In deutsch-libanesischen Ehen erwerben gemeinsame Kinder durch Geburt die libanesische Staatsangehörigkeit über den Vater.
Insbesondere wenn die Eheschließung vor einem Religionsgericht in Libanon erfolgte, findet in Libanon in der Regel – auch bei einem nur kurzfristigen Aufenthalt – das jeweilige konfessionell geprägte Sorge- und Familienrecht Anwendung auf die rechtlichen Beziehungen der Eheleute und das Sorgerechtsverhältnis zu den gemeinsamen Kindern. Bei den islamischen Religionsgemeinschaften weisen die zuständigen Gerichte in aller Regel das Aufenthaltsbestimmungsrecht für die gemeinsamen Kinder dem Vater zu. Das libanesische Familienrecht sieht die Möglichkeit vor, bei aufkommenden Familienstreitigkeiten auch sehr kurzfristig einstweilige Maßnahmen, insbesondere Ausreisesperren gegen Ehegatten und minderjährige Kinder, zu verhängen – dies kann auch in Widerspruch zur deutschen Rechtslage oder deutschen Sorgerechtsentscheidungen erfolgen.
Die Botschaft hat aufgrund der bestehenden Rechtslage in Libanon keine Möglichkeit, diese Ausreisesperre wegen der deutschen Staatsangehörigkeit von Kindern oder Eheleuten aufheben zu lassen. Dies ist in aller Regel nur mit Einverständnis des die Ausreisesperre erwirkenden Familienmitglieds oder nach z.T. langwierigen Gerichtsverfahren vor dem zuständigen libanesischen Familiengericht möglich. Die Rechtslage ist ähnlich, wenn der aus dem Libanon stammende Ehepartner staatenlos (z.B. palästinensischer Flüchtling) ist.
Geld
Parallel zur Landeswährung (Libanesisches Pfund, LL) werden amerikanische Dollar generell als Zahlungsmittel akzeptiert, wobei ein fixer gerundeter Kurs von 1$ = 1.500 LL zu Grunde gelegt wird.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt

MODERATOR-NOTE:   Die Reise-/Sicherheitshinweise bzw. Teilreisewarnung Libanon wurden seitens AA vollständig überarbeitet. Wir haben dazu einen neuen Thread gestartet: Teilreisewarnung Libanon ab 23.07.2013

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