Kauf oder Leihen Auto 4x4 für 3 Monate südliches Afrika
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Kauf oder Leihen Auto 4x4 für 3 Monate südliches Afrika
Hallo an alle,
wir suchen ein geländegängiges Fahrzeug 4x4 für drei Monate ab Oktober 2014. Bereist werden die Länder Namibia, Botswana, Zambia, Zimbabwe, evtl. Malawi und Mosambique. Gerne übernehmen wir ein Fahrzeug von jemandem, der zu dieser Zeit eine Tour in Namibia oder Südafrika beendet. Kauf oder mieten wäre beides eine Option für uns.
Ideal wäre: 4x4, Bodenfreiheit mind. 25 cm, maximale Achsbreite 2,1 m, Campingausrüstung/Faltdach (nice to have aber kein muss)
Für jegliche Tipps und Antworten wären wir sehr dankbar!
Kennt Ihr jemanden, der ein Auto verkaufen oder vermieten möchte? Bitte mail an uns! Danke
Yv und Tim
wir suchen ein geländegängiges Fahrzeug 4x4 für drei Monate ab Oktober 2014. Bereist werden die Länder Namibia, Botswana, Zambia, Zimbabwe, evtl. Malawi und Mosambique. Gerne übernehmen wir ein Fahrzeug von jemandem, der zu dieser Zeit eine Tour in Namibia oder Südafrika beendet. Kauf oder mieten wäre beides eine Option für uns.
Ideal wäre: 4x4, Bodenfreiheit mind. 25 cm, maximale Achsbreite 2,1 m, Campingausrüstung/Faltdach (nice to have aber kein muss)
Für jegliche Tipps und Antworten wären wir sehr dankbar!
Kennt Ihr jemanden, der ein Auto verkaufen oder vermieten möchte? Bitte mail an uns! Danke
Yv und Tim
Re: Kauf oder Leihen Auto 4x4 für 3 Monate südliches Afrika
Der günstigste gewerbliche Autovermieter in Windhoek ist carhirenamibia.com. Da bekommst du ein 4x4 Hilux mit Dachzelt, Campingausrüstung, Kompressorkühlbox, Gasflaschen, Werkzeug...für ca. 70 € am Tag. Unbegrenzte Kilometer. Für 3 Monate können die dir auch ein Angebot machen. Ich habe bereits 3x ein Fahrzeug da gemietet und war jedesmal zufrieden. Autos in Südafrika und Namibia zu kaufen sind viel teurer als bei uns. Ebenso LKW. Ich fahr im Oktober meinen LKW runter, dann habe ich ein Problem weniger.
Gruß Arne
Gruß Arne
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bolobolobolo
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- Wohnort: Chantilly - Frankreich
Re: Kauf oder Leihen Auto 4x4 für 3 Monate südliches Afrika
Hallo,
Ein guter bekannte konnte letztes Jahr für drei Monate (Februar bis April) ein Toyota mit Hubdach (KEA Camper, die werden neuerdings in SA angeboten - une hergestellt) für € 8.000 anmieten (nach harter Verhandlung)..
http://keacampers.co.za/14?jpid=1277
Gruss...
Eric
Ein guter bekannte konnte letztes Jahr für drei Monate (Februar bis April) ein Toyota mit Hubdach (KEA Camper, die werden neuerdings in SA angeboten - une hergestellt) für € 8.000 anmieten (nach harter Verhandlung)..
http://keacampers.co.za/14?jpid=1277
Gruss...
Eric
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Landylothar
- Beiträge: 4
- Registriert: So 2. Feb 2014, 21:25
- Wohnort: Berlin
Re: Kauf oder Leihen Auto 4x4 für 3 Monate südliches Afrika
Guten Abend,
habe ich das richtig gelesen?
8.000,- EURO Miete für drei Monate Geländewagen fahren?!?!
Für diesen Einsatzzweck würde ich mir einen Geländewagen kaufen, der KEINE Umweltplakette hat und bekommt.
Z. B. einen Land Rover Discovery I TDi der ersten Serie bis Bj. 1998.
Die Fahrzeuge haben einen realistischen Wert von max. 2.500-3.000,- EURO.
Es gibt aber auch heruntergewirtschaftete Fahrzeug um 1.500 EURO.
Dann kauft man das Fahrzeug und meldet es mit Saisonkennzeichen an. Der Heimreisetag aus Afrika ist der letzte Monat des Saisonkennzeichens.
Und dann verschifft man den Disco nach Afrika, macht die Reise und verkauft das Fahrzeug vor Ort. Rückflug.
Das ist definitv billiger als ein Fahrzeug zu mieten.
Ich habe hier einen Discovery I für 1200,- EURO "an der Hand" und selbst genug Gebrauchtreifensätze zu verkaufen, mit denen man einen Defender oder Discovery bestücken könnte. Höherlegung für die gewünschte Bodenfreiheit ist auch kein Problem. Es kommen einfach "anständige" Reifen drauf und dann ist alles schick.
Ihr wohnt doch schon in Hamburg, da kann man sich vor Ort über eine Containerverschiffung informieren.
Außerdem habt ihr zwei tolle Land Rover Werkstätten in HH, nämlich die Offroad-Manufaktur und Thomas Schnell.
Die beiden Werkstätten können einen alten Disco für drei Monate in Afrika vorbereiten.
8.000,- EURO Miete.....
Grüße aus Berlin
Lothar
Man kann auc
habe ich das richtig gelesen?
8.000,- EURO Miete für drei Monate Geländewagen fahren?!?!
Für diesen Einsatzzweck würde ich mir einen Geländewagen kaufen, der KEINE Umweltplakette hat und bekommt.
Z. B. einen Land Rover Discovery I TDi der ersten Serie bis Bj. 1998.
Die Fahrzeuge haben einen realistischen Wert von max. 2.500-3.000,- EURO.
Es gibt aber auch heruntergewirtschaftete Fahrzeug um 1.500 EURO.
Dann kauft man das Fahrzeug und meldet es mit Saisonkennzeichen an. Der Heimreisetag aus Afrika ist der letzte Monat des Saisonkennzeichens.
Und dann verschifft man den Disco nach Afrika, macht die Reise und verkauft das Fahrzeug vor Ort. Rückflug.
Das ist definitv billiger als ein Fahrzeug zu mieten.
Ich habe hier einen Discovery I für 1200,- EURO "an der Hand" und selbst genug Gebrauchtreifensätze zu verkaufen, mit denen man einen Defender oder Discovery bestücken könnte. Höherlegung für die gewünschte Bodenfreiheit ist auch kein Problem. Es kommen einfach "anständige" Reifen drauf und dann ist alles schick.
Ihr wohnt doch schon in Hamburg, da kann man sich vor Ort über eine Containerverschiffung informieren.
Außerdem habt ihr zwei tolle Land Rover Werkstätten in HH, nämlich die Offroad-Manufaktur und Thomas Schnell.
Die beiden Werkstätten können einen alten Disco für drei Monate in Afrika vorbereiten.
8.000,- EURO Miete.....
Grüße aus Berlin
Lothar
Man kann auc
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werner-peter
- Beiträge: 54
- Registriert: Mo 7. Dez 2009, 16:47
- Wohnort: Mainz
Re: Kauf oder Leihen Auto 4x4 für 3 Monate südliches Afrika
LIeber Lothar,
wenn man sich auf so eine Frage meldet sollte man wenigsten ein Schimmer von Ahnung haben, so einen Blödsinn (sorry)wie Du schreibst, habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Ich weiß wovon ich rede, habe meine erste Nord-Süd-Afrikadurchquerung 1977 mit einem Defender gemacht. 2010 bis 2012 habe ich meine letzte Überlandreise über die Westroute dann Ostroute gefahren. Bin jetzt wieder seit einer Woche in D komme gerade aus Namibia, wo ich Dezember und Januar war.
a) Wenn man eine alte Schüssel von Landrover kauft muss man Kfz-Mechaniker sein und damit rechnen, dass die Kiste einen nach den ersten Pistenkilometern im Stich lässt. Landrover -ob Disco oder Defender- sind für ihre Pannen berüchtigt. Man muss das Fahrzeug hier aufrüsten, zumindest mit Campingartikeln, z.B. Dachzelt usw., auch das kostet Geld. Bei Mietwagen sind diese Dinge vorhanden.
Eine Panne am Getriebe, an der Elektrik oder sonst wo, kann erheblichen Ärger machen. Pannen gibt es i.d. Regel nicht in Windhoek, Jo-Burg oder in sonst einer Hauptstadt im Süden Afrikas sondern oft in entlegenen Dörfern. Wenn man dann Hilfe braucht, kann das richtig teuer werden. Wenn man Pech hat steht man mitten im Busch und die Preise für Hilfe "explodieren".
b) Verschiffung nach Walvisbay, Kapstadt oder zu einem anderen Hafen in Afrika kostet richtig Geld. Ich habe für meinen Landy von Windhoek nach Hamburg im Container kürzlich 2500 Euro gezahlt, d.h. 5000 € für ein return ticket. Dann muss man das Auto auch noch rechtzeitig nach Hamburg bringen und nachher wieder abholen. Die angegebenen Transportzeiten werden i.d. Regel überschritten, d.h. man muss langfristig planen. Da kommen leicht 5000 Euro Transportkosten zusammen. Beim Mietwagen holt man das Fahrzeug bei Anreise am Flughafen ab und gibt es am Flughafen zurück.
c) Um ein Auto in ein afrikanisches Land einführen zu können, braucht man ein Carnet de Passage des ADAC, muss eine Sicherheitsleistung beim ADAC hinterlegen. Ohne Carnet kommt man nicht über die Grenze bzw. bekommt das Auto nicht aus dem Hafen frei.
Wenn man das Kunststück schafft das Auto in Afrika zu verkaufen, verliert man die Sicherheitsleistung. Ich habe für meinen landy im Jahr 2010 15 000 Euro hinterlegt. Dazu kommt natürlich noch die Carnet-Gebühr des ADAC.
Das Auto muss hier versichert sein, auch mit Saisonkennzeichen. Die deutsche Versicherung gilt nicht in Afrika. Folglich fallen in Afrika auch wieder Versicherungsgebühren an, wenn man nicht ohne Versicherung fahren will. Ein Verkauf des Autos in Afrika -falls man tatsächlich hier ein rechtsgesteuertes Auto findet, das in D als Saisonfahrzeug zugelassen wird- ist wegen der bürokratischen Hemmnisse ausgesprochen schwierig. Linksgesteuerte Fahrzeuge werden im östlichen und südlichen Afrika in nur noch wenigen Ländern zugelassen. Nam und RSA gehören auch dazu.
Grundsätzlich kann man natürlich in RSA oder Namibia zuverlässige, gepflegt Fahrzeuge bei Verleihern finden. Hat man eine Panne helfen die einem, notfalls schicken die ein Ersatzfahrzeug, wie einmal bei mir in Botswana in die Wildnis, als ich bei einem gemieteten Fahrzeug einen Getriebeschaden hatte. Außerdem hat man hier nicht den Ärger das Auto vor Abreise komplett überholen zu müssen, wenn man ein billiges Fahrzeug in D kauft.
Grundsätzlich würde ich versuchen, ein Auto in RSA oder Namibia zu mieten und dann die Länder Malawi, Zambia, Zimbabwe und Mosambique Botswana zu besuchen. In den beiden Ländern gibt es ordentliche Verleihfirmen, die gute, gewartete Fahrzeuge anbieten, allerdings auch etwas kosten.
Anders sieht die Überlegung aus, wenn man das Auto in Afrika stehen lassen will und vielleicht mehrere Jahre hintereinander immer wieder dorthin reist, dann kann sich ein Kauf rechnen. Aber auch dabei hat man Probleme mit dem Carnet, das immer wieder zu erneuern ist.
Viele Grüße
Peter
wenn man sich auf so eine Frage meldet sollte man wenigsten ein Schimmer von Ahnung haben, so einen Blödsinn (sorry)wie Du schreibst, habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Ich weiß wovon ich rede, habe meine erste Nord-Süd-Afrikadurchquerung 1977 mit einem Defender gemacht. 2010 bis 2012 habe ich meine letzte Überlandreise über die Westroute dann Ostroute gefahren. Bin jetzt wieder seit einer Woche in D komme gerade aus Namibia, wo ich Dezember und Januar war.
a) Wenn man eine alte Schüssel von Landrover kauft muss man Kfz-Mechaniker sein und damit rechnen, dass die Kiste einen nach den ersten Pistenkilometern im Stich lässt. Landrover -ob Disco oder Defender- sind für ihre Pannen berüchtigt. Man muss das Fahrzeug hier aufrüsten, zumindest mit Campingartikeln, z.B. Dachzelt usw., auch das kostet Geld. Bei Mietwagen sind diese Dinge vorhanden.
Eine Panne am Getriebe, an der Elektrik oder sonst wo, kann erheblichen Ärger machen. Pannen gibt es i.d. Regel nicht in Windhoek, Jo-Burg oder in sonst einer Hauptstadt im Süden Afrikas sondern oft in entlegenen Dörfern. Wenn man dann Hilfe braucht, kann das richtig teuer werden. Wenn man Pech hat steht man mitten im Busch und die Preise für Hilfe "explodieren".
b) Verschiffung nach Walvisbay, Kapstadt oder zu einem anderen Hafen in Afrika kostet richtig Geld. Ich habe für meinen Landy von Windhoek nach Hamburg im Container kürzlich 2500 Euro gezahlt, d.h. 5000 € für ein return ticket. Dann muss man das Auto auch noch rechtzeitig nach Hamburg bringen und nachher wieder abholen. Die angegebenen Transportzeiten werden i.d. Regel überschritten, d.h. man muss langfristig planen. Da kommen leicht 5000 Euro Transportkosten zusammen. Beim Mietwagen holt man das Fahrzeug bei Anreise am Flughafen ab und gibt es am Flughafen zurück.
c) Um ein Auto in ein afrikanisches Land einführen zu können, braucht man ein Carnet de Passage des ADAC, muss eine Sicherheitsleistung beim ADAC hinterlegen. Ohne Carnet kommt man nicht über die Grenze bzw. bekommt das Auto nicht aus dem Hafen frei.
Wenn man das Kunststück schafft das Auto in Afrika zu verkaufen, verliert man die Sicherheitsleistung. Ich habe für meinen landy im Jahr 2010 15 000 Euro hinterlegt. Dazu kommt natürlich noch die Carnet-Gebühr des ADAC.
Das Auto muss hier versichert sein, auch mit Saisonkennzeichen. Die deutsche Versicherung gilt nicht in Afrika. Folglich fallen in Afrika auch wieder Versicherungsgebühren an, wenn man nicht ohne Versicherung fahren will. Ein Verkauf des Autos in Afrika -falls man tatsächlich hier ein rechtsgesteuertes Auto findet, das in D als Saisonfahrzeug zugelassen wird- ist wegen der bürokratischen Hemmnisse ausgesprochen schwierig. Linksgesteuerte Fahrzeuge werden im östlichen und südlichen Afrika in nur noch wenigen Ländern zugelassen. Nam und RSA gehören auch dazu.
Grundsätzlich kann man natürlich in RSA oder Namibia zuverlässige, gepflegt Fahrzeuge bei Verleihern finden. Hat man eine Panne helfen die einem, notfalls schicken die ein Ersatzfahrzeug, wie einmal bei mir in Botswana in die Wildnis, als ich bei einem gemieteten Fahrzeug einen Getriebeschaden hatte. Außerdem hat man hier nicht den Ärger das Auto vor Abreise komplett überholen zu müssen, wenn man ein billiges Fahrzeug in D kauft.
Grundsätzlich würde ich versuchen, ein Auto in RSA oder Namibia zu mieten und dann die Länder Malawi, Zambia, Zimbabwe und Mosambique Botswana zu besuchen. In den beiden Ländern gibt es ordentliche Verleihfirmen, die gute, gewartete Fahrzeuge anbieten, allerdings auch etwas kosten.
Anders sieht die Überlegung aus, wenn man das Auto in Afrika stehen lassen will und vielleicht mehrere Jahre hintereinander immer wieder dorthin reist, dann kann sich ein Kauf rechnen. Aber auch dabei hat man Probleme mit dem Carnet, das immer wieder zu erneuern ist.
Viele Grüße
Peter
Bin mein halbes Leben unterwegs gewesen, habe Afrika, Asien, Europa und USA (ohne Latainamerika) von Ost-nach-West und Nord-nach Süd bereist. Jetzt möchte ich nochmal eine große Tour machen.
Re: Kauf oder Leihen Auto 4x4 für 3 Monate südliches Afrika
Lieber werner.peter,
nachdem ich Lothars Beitrag gelesen hatte, dachte ich: prima, da kennt sich mal einer aus, à point! Dann kommst Du mit einem brutalen Bashing. Hast noch nicht mal richtig gelesen was er sagt (Rückverschiffung?!?). Ich gebe Lothar in jedem Punkt recht. Und den Bullshit mit dem Carnet will ich bitte nie, nie, nie mehr hören. Danke.
nachdem ich Lothars Beitrag gelesen hatte, dachte ich: prima, da kennt sich mal einer aus, à point! Dann kommst Du mit einem brutalen Bashing. Hast noch nicht mal richtig gelesen was er sagt (Rückverschiffung?!?). Ich gebe Lothar in jedem Punkt recht. Und den Bullshit mit dem Carnet will ich bitte nie, nie, nie mehr hören. Danke.
Re: Kauf oder Leihen Auto 4x4 für 3 Monate südliches Afrika
Was ist denn jetzt an der Aussage von Peter 'brutales bashing'? Wenn man 'nur' 3 Monate Zeit macht es meines Erachtens nur dann Sinn ein Auto zu verschiffen, wenn man es bereits hat (also nicht erst kaufen muss) und wenn man es auf jeden Fall auch wieder zurück verschiffen will. Dann kann man relativ einfach ausrechnen was einen der Spaß, sprich die Verschiffung, kostet. Ich halte es nämlich für komplett unrealistisch eine alte Schüssel mal so eben nach 3 Monaten im südlichen Afrika wieder zu verkaufen. Das kann dauern - wenn es denn überhaupt gelingt.
Und was ist dann bitte an der Erwähnung eines Carnet 'Bullshit' ? Ohne Carnet wird man nach der Verschiffung und bei der Einfuhr viel Spaß haben, mindestens bei den 3 Monaten die nur zur Verfügung stehen.
Eine mögliche Alternative sehe ich darin, ein gebrauchtes Fahrzeug vor Ort zu kaufen, am besten in Südafrika (denn dort ist der Markt am größten). Das ist zwar auch nicht billig, da das Fahrzeug dann aber eine lokale Zulassung hat gibt es auch eine realistische Chance für den Wiederverkauf.
Ulli
Und was ist dann bitte an der Erwähnung eines Carnet 'Bullshit' ? Ohne Carnet wird man nach der Verschiffung und bei der Einfuhr viel Spaß haben, mindestens bei den 3 Monaten die nur zur Verfügung stehen.
Eine mögliche Alternative sehe ich darin, ein gebrauchtes Fahrzeug vor Ort zu kaufen, am besten in Südafrika (denn dort ist der Markt am größten). Das ist zwar auch nicht billig, da das Fahrzeug dann aber eine lokale Zulassung hat gibt es auch eine realistische Chance für den Wiederverkauf.
Ulli
Zuletzt geändert von Ulli Dorn am Mo 3. Feb 2014, 17:42, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Kauf oder Leihen Auto 4x4 für 3 Monate südliches Afrika
preiswertere rechtslenker, die man auch in sa verkaufen kann, gibt es in grossbritannien. da ist aber dann noch nicht das problem mit dem carnet geklärt. das könnte man mit dem zoll absprechen, da habe ich keinerlei kenntnisse, wie das mit dem ausführen aus der eu abläuft und welche kosten entstehen.
preiswerte und zuverlässigere alternativen zum landrover gibt es ja auch noch (patrol, pajero, terrano usw.)
wenn ich viel geld zum fensterrausschmeissen habe, würde ich die einfache variante mit den 8-10.000 euro leihwagen wählen.
wenn ich meine mittel zusammenhalten muss (ist ja nicht jeder hier millionär), würde ich mich nach einem geeigneten fahrzeug umschauen, dass ich unten kaufe und wieder verkaufe. es gibt genügend traveller, die runtergefahren sind und den rücktransport scheuen. aber immer eine gewaltige summe für die instandhaltung dazurechnen. teilweise kann man das carnet übernehmen oder umschreiben.
natürlich dauert es oft eine weile, bis man sein fahrzeug wieder verkauft hat, ist aber alles eine sache des preises.
alles in allem ein rechenexempel, was preiswerter oder einfacher ist.
preiswerte und zuverlässigere alternativen zum landrover gibt es ja auch noch (patrol, pajero, terrano usw.)
wenn ich viel geld zum fensterrausschmeissen habe, würde ich die einfache variante mit den 8-10.000 euro leihwagen wählen.
wenn ich meine mittel zusammenhalten muss (ist ja nicht jeder hier millionär), würde ich mich nach einem geeigneten fahrzeug umschauen, dass ich unten kaufe und wieder verkaufe. es gibt genügend traveller, die runtergefahren sind und den rücktransport scheuen. aber immer eine gewaltige summe für die instandhaltung dazurechnen. teilweise kann man das carnet übernehmen oder umschreiben.
natürlich dauert es oft eine weile, bis man sein fahrzeug wieder verkauft hat, ist aber alles eine sache des preises.
alles in allem ein rechenexempel, was preiswerter oder einfacher ist.
Re: Kauf oder Leihen Auto 4x4 für 3 Monate südliches Afrika
a) Carnet wird in diesen Ländern nicht benötigt
b) Container nach Mombasa oder besser Daressalaam kostet wenig € 1500 - 2000
c) Verkauf ist in vielen afrikanischen Ländern SEHR leicht. Gewinn machen auch, wenn man z.B. in Deutschland Rechtslenker kauft, oder Ladenhüter ohne Abgasplakette. Am besten Auto mit Status. Ich empfehle Mercedes ML, 10 Jahre alt (ca. € 4000).
d) Reparatur ist in Afrika für alle gängigen Modelle relativ easy.
Wer doch in Afrika kaufen will bedenke bitte, dass für die Anmeldung, Steuer, Versicherung eine einheimische Adresse - oder besser ein einheimischer Strohmann - nötig ist. Das bedeutet auch wieder Abmeldungsbürokratie beim Verkauf, insbesondere wenn man one-way, weit entfernt verkauft.
Hier habe ich gute Erfahrungen mit Kauf gemacht: http://www.emmarentiaauto.co.za/
Allgemein: http://www.autotrader.co.za/
b) Container nach Mombasa oder besser Daressalaam kostet wenig € 1500 - 2000
c) Verkauf ist in vielen afrikanischen Ländern SEHR leicht. Gewinn machen auch, wenn man z.B. in Deutschland Rechtslenker kauft, oder Ladenhüter ohne Abgasplakette. Am besten Auto mit Status. Ich empfehle Mercedes ML, 10 Jahre alt (ca. € 4000).
d) Reparatur ist in Afrika für alle gängigen Modelle relativ easy.
Wer doch in Afrika kaufen will bedenke bitte, dass für die Anmeldung, Steuer, Versicherung eine einheimische Adresse - oder besser ein einheimischer Strohmann - nötig ist. Das bedeutet auch wieder Abmeldungsbürokratie beim Verkauf, insbesondere wenn man one-way, weit entfernt verkauft.
Hier habe ich gute Erfahrungen mit Kauf gemacht: http://www.emmarentiaauto.co.za/
Allgemein: http://www.autotrader.co.za/
Re: Kauf oder Leihen Auto 4x4 für 3 Monate südliches Afrika
Interessante Info, kannst du das bitte bissl erläutern? Ich dachte bisher immer ...Gentleman hat geschrieben:a) Carnet wird in diesen Ländern nicht benötigt
Grüße aus Südafrika
abacus
Re: Kauf oder Leihen Auto 4x4 für 3 Monate südliches Afrika
Weil es kaum ein Transafrikafahrer ausprobiert hat. Auf der Ostroute besteht tatsächlich wg. Ägypten so etwas wie eine Carnetpflicht. Auf der Westroute war Nigeria das Problem. Bei den meisten anderen afrikanischen Ländern ist das Carnet eine Kür aber keine Pflicht; bei einigen wenigen ein Vorteil (Sudan, Kenya, Ghana). Ich bin definitiv ohne Carnet in die südafrikanische Zollunion eingereist. Ich habe überhaupt noch nirgendwo ein Carnet benutzt, dabei aber zugegebenermassen Iran und Indien vermieden. Die Informationen des Auswärtigen Amts zum Carnet sind, ähnlich wie bei visa-on-arrival, oft irreführend.abacus hat geschrieben:Interessante Info, kannst du das bitte bissl erläutern? Ich dachte bisher immer ...Gentleman hat geschrieben:a) Carnet wird in diesen Ländern nicht benötigt
Grüße aus Südafrika
abacus
Das Thema Carnet wird von interessierten Kreisen - und manchen (deutschen!) Overlandern - überbewertet. Auch der Fahrzeugverkauf ist oft völlig problemlos; es muss ggf. der Käufer ein bisserl Zoll zahlen, aber das ist oft unproblematisch und nicht immer prohibitiv teuer (Bsp. Gambia, ca. € 1.200 pauschal).
Re: Kauf oder Leihen Auto 4x4 für 3 Monate südliches Afrika
Die Ausgangslage war aber folgende:
Kannst du bitte noch mal erläutern, wie die Leute in diesen Ländern ein Auto ohne Carnet einführen UND auch verkaufen sollen? Möglichst unter realistischen Bedingungen: nicht zu viel Zeit für das reine Handling des Auto-Papierkrams, keine großen Erfahrungen vor Ort, keine großartigen Kontakte zu Behörden und Regierungsstellen und (wahrscheinlich) keine großen Dollarbündel um die Zöllner zu beeindrucken.
Ach so: das Auto sollte natürlich mit Gewinn verkauft werden- ist ja sehr leicht.
Da ich die oben genannten Länder auch ein wenig kenne bin gespannt darauf etwas Neues zu lernen.
Gruß
Ulli
Die Reise soll 3 Monate dauern.Bereist werden die Länder Namibia, Botswana, Zambia, Zimbabwe, evtl. Malawi und Mosambique. Gerne übernehmen wir ein Fahrzeug von jemandem, der zu dieser Zeit eine Tour in Namibia oder Südafrika beendet.
Kannst du bitte noch mal erläutern, wie die Leute in diesen Ländern ein Auto ohne Carnet einführen UND auch verkaufen sollen? Möglichst unter realistischen Bedingungen: nicht zu viel Zeit für das reine Handling des Auto-Papierkrams, keine großen Erfahrungen vor Ort, keine großartigen Kontakte zu Behörden und Regierungsstellen und (wahrscheinlich) keine großen Dollarbündel um die Zöllner zu beeindrucken.
Ach so: das Auto sollte natürlich mit Gewinn verkauft werden- ist ja sehr leicht.
Da ich die oben genannten Länder auch ein wenig kenne bin gespannt darauf etwas Neues zu lernen.
Gruß
Ulli
Re: Kauf oder Leihen Auto 4x4 für 3 Monate südliches Afrika
Sorry, aber es ist alles gesagt worden.Ulli Dorn hat geschrieben:Kannst du bitte noch mal erläutern, wie die Leute in diesen Ländern ein Auto ohne Carnet einführen UND auch verkaufen sollen?
Re: Kauf oder Leihen Auto 4x4 für 3 Monate südliches Afrika
Ach so, na dann habe ich es jetzt auch verstanden ...Sorry, aber es ist alles gesagt worden.
Ulli
Re: Kauf oder Leihen Auto 4x4 für 3 Monate südliches Afrika
moin uli,Ulli Dorn hat geschrieben:Die Reise soll 3 Monate dauern.Bereist werden die Länder Namibia, Botswana, Zambia, Zimbabwe, evtl. Malawi und Mosambique. Gerne übernehmen wir ein Fahrzeug von jemandem, der zu dieser Zeit eine Tour in Namibia oder Südafrika beendet.
Kannst du bitte noch mal erläutern, wie die Leute in diesen Ländern ein Auto ohne Carnet einführen UND auch verkaufen sollen?
schöner bericht von tömu (auch hier im forum aktiv)
http://miwaegnachafrika.blogspot.de/ hin und zurück ohne carnet.
verkaufen ist gegebenenfalls ohne carnet natürlich um so einfacher.
gentleman hat schon recht solange es um landgrenzen geht, da ist doch in vielen ländern mehr möglich als die touringclubs angeben. allerdings, und da muß ich ihm widersprechen, sieht das bei verschiffung
grundsätzlich anders aus.
wenn dort im hafen ein carnet gefordert wird, dann ist das zwingend.
@gentleman
interessehalber (ich habe ca. 10 jahre lang in gambia fahrzeuge verkauft und auch dort gewohnt):
hast du dein fahrzeug dort von einem gambier oder einem ausländer gekauft ?
weil, wenn verzollt, sollte es sofort ein gambisches kennzeichen bekommen,
das laissez passer wird ungültig/eingezogen, warum hast du dann noch deutsche exportplatten dran gehabt ?
hast du jemals eine verzollungsrechnung gesehen ? roadtax sticker ?
@all
ich denke, hier sind einfach grundsätzlich verschiedene wege möglich,
je nach erfahrung, zeit, stressresistenz, finanziellem backgound usw.
der eine will halt nur möglichst unbeschwert urlaub machen und läßt es sich was kosten,
der andere zieht mit schrottkarre und kleinem budget los,
stört sich dann aber nicht dran mal irgendwo länger festzuhängen weil die papiere kompliziert sind,
oder die karre mal wieder zusammenbricht. so what...
gruß
todo


