Einige Riviere führen immer noch Wasser, obwohl die Regensaison inzwischen vorbei ist. Das Fischfluss-Rivier unterhalb des Hardap-Dammes fließt bei Seeheim noch 13 Zentimeter hoch und bei Ai-Ais 17 cm.
Der Pegel des Sambesi bei Katima Mulilo ist binnen einer Woche um 52 cm gesunken und gestern wurden 5,35 Meter registriert. Der Chobe bei Ngoma fiel seit dem 6. Mai dieses Jahres um 6 cm auf 3,86 m und der Kwando bei Kongola um 2 cm auf 3,09 m in derselben Zeitspanne. Der Okavango bei Rundu wies gestern 5,26 m auf, vor einer Woche waren es 5,55 m. Bei Andara lag der Wasserstand bei 1,83 m, eine Abnahme von 8 cm innerhalb von sieben Tagen. Im Cuvelai-System sind die Pegel an den Messstationen in den Oshanas ebenfalls zurückgegangen, Bei Endola wurden 0,76 m (- 5 cm) gemessen und bei Okatana 0,84 m (- 5 cm).
Bei Ruacana [...] Kunene [...] gestern bei 2,46 m, 24 cm weniger als eine Woche zuvor. Der Oranje im Süden des Landes weist einen sehr niedrigen Wasserstand auf. Bei Vioolsdrift wurden am 6. Mai 2012, 0,13 m registriert und gestern nur 9 Zentimeter. Bei Noordoewer waren es 0,20 m und vor einer Woche 0,33 m
Trotz guter Regenfälle in Angola wurde bisher noch kein Zufluss in den weitverzweigten Oshanas (Senken) des Cuvelai-Systems im Norden des Landes (Anm: Namibia) aus dem Süden Angolas verzeichnet und die Pegel der Grenzflüsse haben sich dem Wasserbauamt zufolge stabilisiert [...]
[...] Der Kunene [...] bei Ruacana am letzten Tag des Jahres 2012 [...] ein Wasserstand von 2,71 Metern [...] Der Pegel des Kunene war am 1. Januar vergangenen Jahres auf der 3,16-Meter-Marke.
Der Pegel des Sambesi bei Katima Mulilo war seit dem 31. Dezember 2012 bis zum ersten Tag dieses Jahres um drei Zentimeter auf 1,30 m gesunken. Vor einer Woche (25.12.2012) waren es 1,08 m und im vergangenen Jahr am 1.Januar geschätzte 1,31 m. Der normale Durchschnitt für den ersten Tag des Jahres liegt bei 0,82 m. Der Kwando ist mit 2,83 m bei Kongolo die vergangenen beiden Tage stabil geblieben. Vor einem Jahr lag der Pegel bei 3,21 m und der Durchschnitt beträgt 2,30 m. Um sieben Zentimeter stieg der Okavango bei Rundu auf 5,32 m [...] ist aber noch weit unter der Marke des 1. Januar 2012, als das Wasser 6,39 m erreicht hatte. Der Durchschnitt liegt bei 4,28 m. Noch sehr niedrig ist der Wasserstand des Oranje im Süden des Landes. Bei Vioolsdrift wurden 0,26 m am 28.Dezember 2012 registriert. Ein Jahr zuvor waren es 0,17 m.
Überdurchschnittliche Regenfälle sorgen im Auffanggebiet des Sambesi für den ungewöhnlich hohen Wasserstand bei Katima Mulilo im Osten der Caprivi-Region [...] Der Pegel des Sambesi stieg von Montag auf Dienstag um sieben Zentimeter auf 1,66 m. Im vergangenen Jahr wurden am 8. Januar 1,50 m registriert und der normale Durchschnitt legt bei 1,03 m am achten Tag des Jahres [...] Der Kwando bei Kongola liegt mit 2,98 m unter den 3,09 m des vergangenen Jahres am 8.Januar, aber über dem Durchschnitt von 2,35 m für den besagten Tag. Der Pegel des Okavango bei Rundu stieg binnen eines Tages um 3 cm auf 5,67 m, bei Nkurenkuru dagegen sank der Pegel um 5 cm auf 1,84 und bei Andara stieg das Wasser einen Zentimeter auf 1,68. Am 8. Januar 2012 wurden bei Rundu 5,92 m gemessen, bei Nkurenkuru 2,08 m und Andara 1,95 m. Der Durchschnitt für Rundu liegt bei 4,45 m. Mit 2,56 m ist der Pegel des Kunene einen Zentimeter höher als am Montag und 4 cm höher als vor einem Jahr. An der Messstation bei Vioolsdrift im Süden des Landes wurden im Oranje 0,19 m registriert, ein Zentimeter mehr als vor genau einem Jahr. Vor knapp über einer Woche am 30. Dezember 2012 wurden 0,24 m gemessen.
Die Pegel des Kunene im Nordwesten und des Okavango im Nordosten sind dem Chefhydrologen des Ministeriums für Landwirtschaft, Wasserbau und Forstwirtschaft, Guido van Langenhove zufolge stabil und werden wahrscheinlich in dieser Woche sinken. Dagegen ist der Wasserstand des Sambesi bei Katima Mulilo so früh in der Regensaison außergewöhnlich hoch, aber nicht so hoch wie im Jahre 2011, als es ebenfalls einen sehr hohen ungewöhnlichen Zufluss aus den Nachbarländern gab [...] Der Pegel des Sambesi bei Katima Mulilo stieg innerhalb von 24 Stunden um 14 Zentimeter auf 2,59 m. Im vergangenen Jahr erreichte das Wasser am 20. Januar 1,90 m und der Durchschnitt liegt für den Tag bei 1,22 m. Der Kwando bei Kongola ist bei geschätzten 3,10 m angelangt. Drei Zentimeter fiel der Okavango binnen eines Tages auf 1,83 m bei Nkurenkuru, stieg jedoch flussabwärts bei Rundu um 4 cm auf 5,82 m und sackte weiter flussabwärts bei Andara um 1 cm auf 1,79 m. An der Messstation bei Ruacana wurden im Kunene 2,43 m gemessen, zehn Zentimeter mehr als am Tag zuvor. Auch der Oranje im Süden des Landes führt etwas mehr Wasser. Waren es am 13. Januar 2013 nur 0,19 m bei der Messstation bei Vioolsdrift, so waren gestern schon 0,38 m erreicht.
„Wir erwarten, dass der Sambesi bei Katima Mulilo am 10. Februar dieses Jahres die 5,50-Meter-Marke erreicht, ein Wasserstand der normalerweise Anfang April registriert wird, wenn die Hauptwassermassen aus dem Auffanggebieten am Ende der Regensaison den Fluss anschwellen lassen“ [...] Durchschnitt für den Sambesi am 31. Januar liegt bei 1,54 Metern, im vergangenen Jahr waren es am letzten Tag des Januar 2,45 m und gestern wurden 4,82 m registriert. Vor einer Woche, am 24. Januar 2013 lag der Pegel noch bei 2,99 m.
Gute Regenfälle in den vergangenen Tagen im Süden Angolas und Südwesten Sambias werden die Pegel des Kunene und Okavango in der kommenden Woche wieder ansteigen lassen [...] Im Augenblick geht der Okavango bei allen drei Messstationen zurück. Bei Nkurenkuru wurden in den vergangenen zwei Tagen 1,51 m gemessen, vor einer Woche waren es 1,66 m. Bei Rundu ging das Wasser um 3 cm auf 5,33 m innerhalb von 24 Stunden zurück und bei Andara um einen Zentimeter auf 1,78 m. Damit liegen die Pegel unter jenen im vergangenen Jahr, aber über dem normalen Durchschnitt. An der Messstation bei Ruacana wurden gestern Morgen 2,39 m gemessen, am Mittwoch 2,20 und vor einer Woche 2,34 m.
Schwere Regen in den Auffanggebieten des Sambesi, Kwando, Okavango und Kunene in den nördlichen Nachbarländer werden zur Folge haben, dass die Pegel wieder steigen, die teilweise am sinken waren. Der Sambesi bei Katima Mulilo, der im Augenblick weit über dem Stand des Vorjahres und des Durchschnitts für diese Jahreszeit liegt, blieb in den vergangenen beiden Tagen auf 6,31 m stehen. Vor einer Woche lag der Pegel bei 6,23 m, im vergangenen Jahr am 11. März auf 4,57 m und der Durchschnitt für den besagten Tag liegt bei 4,21 m. Der Chobe bei Ngoma blieb in den letzten beiden Tagen auf 3,77 m stehen, 7 cm höher als vor einer Woche. Im vergangenen Jahr waren es am 11. März nur 0,71 m.
Der Kwando bei Kongola stieg binnen eines Tages um 2 cm auf 2,92 m. Vor einem Jahr wurden 3,33 m gemessen und der Durchschnitt beträgt 2,57 m. Um 3 cm ging der Okavango bei Nkurenkuru auf 2,50 m zurück, währen er bei Rundu um 2 cm auf 6,51 und bei Andara um 1 cm auf 2,04 m stieg. Vor einem Jahr lag der Pegel des Okavango bei Nkurenkuru 67 Zentimeter höher, bei Rundu 38 cm niedriger und bei Andara auf 1,96 m. Der Durchschnitt für Rundu wird für den 11. März mit 5,04 m angegeben und für Andara mit 1,81 m.
[...] bei Ruacana [...] im Kunene unterhalb der Fälle wurde ein Pegel von 3,08 m gemessen. Am Tag zuvor waren es [...] 2,30 m [...] Der Oranje im Süden des Landes war bei Vioolsdrift nur 0,24 m tief, zwei Zentimeter höher als am Tag zuvor.
Aufgrund der aussergewöhnlich starken Regenfälle im Süden Afrikas kann es zu Problemen bei Überlandreisen kommen.
z.B. Tansania
Anhaltende Regenfälle der letzten Tage haben in weiten Teilen des Landes, insbesondere aber in der in der Küstenregion um Daressalam, zu schweren Überschwemmungen geführt. In Mitleidenschaft gezogen wurden vor allem Straßen und Brücken.
Nach den Wettervorhersagen werden weitere Regenfälle bis zum Monatsende erwartet. Die Deutsche Botschaft empfiehlt dies in den Reiseplanungen zu berücksichtigen.
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
Im Kaokoveld und Damaraland in Namibia sind auch alle großen Riviere (Hoanib, Hoarusib, Ugab, Huab) in den letzten Tagen und Wochen heftig gelaufen und dürften in den nächsten Wochen nicht befahrbar sein. Allerdings kommt das Wasser dazu meist aus der Ferne herangelaufen. Ob die gesamte Gegend nach 2 Jahren Dürre auch überall genug Regen bekommen hat, weiß ich nicht.
Im Gonarezhou NP in Simbabwe hat es wohl auch die Piste nahe dem Haupteingang weg gespült und es ist etwas unklar, inwieweit das aktuell befahrbar ist. Der Runde River durch den Park soll ungewöhnlich hohe Level haben, so dass man im Park wohl auch nur begrenzt umher fahren kann. Wir wollten da in ca. 7 Wochen hin, mal schauen, was machbar ist.
A major highway in Mozambique has split after two bridges collapsed as a result of heavy flooding that has killed 25 people and displaces tens of thousands in the country, officials say. Parts of the country are also without electricity after torrential rains knocked down 10 pylons, reports say [...] Malawi's President Peter Mutharika declared a third of the country a disaster zone and urgently appealed for foreign aid. In Mozambique, overland travel from the north to the centre and south has become impossible after two bridges collapsed on the EN1 highway, reports the BBC's Jose Tembe from the capital, Maputo.
The authorities in Malawi say at least 170 people have died in flash floods - a sharp rise on previous figures. Heavy rain over the past month has swept many houses away and caused residents to flee to higher ground, some crossing the border to Mozambique. Vice-President Saulos Chilima said more than 100,000 people had been displaced from their homes, mostly in the south. Earlier this week, the government declared a third of the country to be a disaster zone and appealed for help [...] Large areas of land in southern Malawi are now completely submerged. The on-going rains and damaged infrastructure - some key roads and bridges have been washed away - are further complicating rescue operations.
Leider entspannt sich die Situation in Malawi immer noch nicht. Es regnet nahezu fast jeden Tag sehr stark und es werden immer wieder neue Strassen gesperrt.
Bisher sind über 200000 Menschen obdachlos und viele Regionen im Süden sind komplett von der Außenwelt und jeder Hilfe abgeschnitten.