Fast auf fünf Meter
Flutflächen in Ost-Caprivi bald unter Wasser 23.02.2010 - AZ online
Windhoek – Innerhalb von drei Wochen ist der abnormal hohe Pegel des Okavango bei Rundu über einen Meter gefallen, derweil der Sambesi seit einigen Wochen stetig steigt und jetzt schon höher als im Jahr zuvor ist. Guido van Langenhove, dem Chefhydrologen des Ministeriums für Landwirtschaft, Wasserbau und Forstwirtschaft zufolge werde der mächtige Fluss die 5-Meter-Marke in der kommenden Woche erreichen. Mit dem Pegel auf fünf Meter bei Katima Mulilo werde das Wasser dann etwas weiter stromabwärts über die Ufer treten und die natürlichen und riesigen Flutflächen mit Wasser bedecken. Seit Sonntagmorgen stieg der Sambesi um 9 cm auf 4,23 Meter. Im vergangenen Jahr waren es 3,80 m am 22. Februar und der normale Durchschnitt für den besagten Tag liegt bei 2,34 m. Der Okavango dagegen sinkt täglich um einige Zentimeter. Ende Januar dieses Jahres lag der Pegel bei Rundu bei über sieben Metern, gestern waren es nur noch 5,97 m, 6 cm weniger als am Vortag. Im vergangenen Jahr stand das Wasser bei 6,18 m und der Durchschnitt liegt bei 5,50 m. NamWater und das Wasserbauamt haben fünf weitere Messstationen im Cuvelai-System bei Engela und Shahaingu nahe der angolanischen Grenze und am Hauptoshana bei Endola, Okatana und Ompunda erhalten. Wenig Wasser fließt derzeit in den Senken.
Windhoek – [...] In den Oshanas ist Wasser vorhanden, aber im Augenblick fließt keines aus dem Süden Angolas nach Namibia. Bei Shaihangu ist der Pegel seit Montag um einen Zentimeter auf 0,29 m gesunken, bei Engala fließt Wasser seit gestern morgen 1 cm hoch, bei Shanalumono sank der Pegel um 1 cm auf 0,44 m, bei Endola steig das Wasser um einen Zentimeter auf 0,22 m und bei Okatana ging das Wasser um 3 cm auf 0,64 m zurück.
Weiterhin stieg der Sambesi bei Katima Mulilo. Weitere zehn Zentimeter hoben den Stand auf 4,33 m gestern Morgen. Vor einem Jahr waren es am 23. Februar 3,91 m und der Durchschnitt für den Tag liegt bei 2,41 m. Der Okavango bei Rundu setzt seinen Abwärtstrend fort und ist um weitere sieben Zentimeter seit Montag auf 5,90 m gestern Morgen gesunken.
Wasserpegel in den Oshanas steigen
Wolkenbruch auf der Farm Goedemoed nordöstlich von Windhoek – Regen im zentralen Norden 25.02.2010 - AZ online
Windhoek – [...] An der Messstation Okatana im Cuvelai-System im zentralen Norden des Landes, wurde gestern Morgen ein Anstieg des Wasserpegels von 20 Zentimetern binnen 24 Stunden auf 0,84 m registriert. Auch bei Endola stieg das Wasser um 4 cm auf 0,26 m, bei Shanalumono um 1 cm auf 0,44 m und bei den Messstationen bei Shaihangu (0,29 m) und Engela (0,01 m) wurde keine Veränderung festgestellt ...
Wassermassen aus Sambia unterwegs
Sambesi kann in zwei Wochen bei Katima Mulilo auf über sieben Meter steigen 02.03.2010 - AZ online
Windhoek – Um weitere elf Zentimeter stieg der Pegel des Sambesi bei Katima Mulilo von Sonntagmorgen bis gestern Morgen und überschritt die 5-Meter-Marke um drei Zentimeter. Am 1. März 2009 lag der Wasserstand bei 5,17 m und der normale Durchschnitt liegt bei 2,81 für den ersten Tag des dritten Monats. [...] van Langenhove zufolge werde der Sambesi auch in den kommenden Wochen stetig ansteigen, da es weitere gute und heftige Regenfälle im Auffanggebiet in Sambia gegeben habe. „Bei Chavuma in der Nähe der angolanischen Grenze ist die Ankunft großer Wassermassen registriert worden. Diese Wassermassen werden Katima Mulilo wahrscheinlich Mitte dieses Monats erreichen“, berichtete van Langenhove. Am vergangenen Freitag seien an der Messstation in Chavuma 8,81 Meter registriert worden. Drei Tage zuvor waren es noch 7,71 m. Experten erwarten, dass der Pegel bei Katima Mulilo die sieben Meter überschreiten werde.
Als im Jahr 2007 bei Chavuma der Höchststand von 9,04 Metern erreicht worden war, wurden kurz darauf weiter flussabwärts bei Lukulu in Sambia der höchste Stand von 6,56 m gemessen und einige Zeit später bei Katima Mulilo schließlich7,23 m, der höchste Stand in dem besagten Jahr. 2008 waren es bei Chavuma 7,53 m, bei Lukulu 5,82 m und schließlich in Katima Mulilo 5,88 m. Im vergangenen Jahr stieg der Pegel des Sambesi bei Katima Mulilo besonders hoch und erreichte 7,85 m. Zuvor waren bei Chavuma 9,71 m und bei Lukulu 6,89 m als Höchstmarken registriert worden.
Das Hochwasser (Efundja) im Cuvelai-System scheint in diesem Jahr nicht Wirklichkeit zu werden, da die Pegel in den Oshanas (Senken) wieder sinken. Bei Shahaingu sank das Wasser auf 0,32 m, bei Engela auf 0,03 m, bei Endola blieb der Pegel bei 0,39 m und bei Shanalumono, wo das Wasser im vergangenen Jahr am 1. März auf 1,10 m stand, sank der Pegel auf 0,49 m. Nur bei Okatana wurde ein Anstieg um 3 cm in 24 Stunden auf 1,00 m registriert ...
Chobe fließt wieder rückwärts
Wassermassen drängen in die Flutflächen und in den Liambesi-See 03.03.2010 - AZ online
Windhoek/Katima Mulilo – Weitere 13 Zentimeter gestiegen ist der Pegel des Sambesi bei Katima Mulilo gegenüber dem Vortage und erreichte gestern Morgen 5,16 m, knapp 12 cm weniger als am selben Tage vor einem Jahr. „Die Wassermassen des Sambesi drängen flussabwärts von Katima Mulilo nicht nur über die Ufer und auf die Flutflächen im Ost-Caprivi, sondern auch in den Chobe und zwingen diesen rückwärts in Richtung Westen zu fließen“, sagte der Chefhydrologe des Ministeriums für Landwirtschaft, Wasserbau und Forstwirtschaft, Guido van Langehove. Wasser des Chobe würde dadurch auch wieder den See Liambesi erreichen, der derzeit auch Wasser des Linyanti (der später der Chobe wird d.Red.) erhält. Auch flussaufwärts in Sambia würde der Pegel des Sambesi weiter ansteigen und alle Anzeichen deuten daraufhin, dass Mitte März der Pegel bei Katima Mulilo die 7-Meter-Marke erreichen werde.
Im zentralen Norde des Landes im Cuvelai-System habe es in den vergangenen Tagen nur leicht geregnet und die Pegel an drei Messstationen in den Oshanas (Senken) blieben unverändert derweil bei Endola der Wasserstand sich um 2 cm verringerte und bei drei weiteren Messstationen der Pegel zwischen einem und drei Zentimetern anstieg ...
Hardap geschlossen - Oshanas steigen 05.03.2010 - AZ online
Windhoek – [...] Bei allen sieben Messstationen im Cuvelai-System im zentralen Norden konnte das Wasseramt gestern Morgen einen Anstieg der Pegel zwischen einem und 16 Zentimetern in den Oshanas (Senken) registrieren. Der Sambesi bei Katima Mulilo stieg auf 5,46 m.
Steigende Pegel im Norden
Regenfälle in den Auffanggebieten der Nachbarländer und lokale Niederschläge 08.03.2010 - AZ online
Windhoek – Regenfälle im Cuvelai-System in Angola und in Namibia haben zur Folge, dass in den Oshanas (Senken) wieder steigende Pegel und ein Wasserfluss zu melden ist. An der Messstation bei Engela wurde ein Anstieg von vier Zentimetern innerhalb von 24 Stunden am Sonntagmorgen auf 0,26 Meter registriert, bei Shahaingu 3 cm mehr auf 0,37 m, bei Shanalumono 2 cm auf 0,59 m, bei Shakambebe ein Zentimeter auf 0,50 m, bei Endola 4 cm auf 0,48, bei Ompunndja um 5 cm auf 0,63 m und bei Okatana 6 cm auf 1,16 m. Bei der Oshakati Sky Bridge stieg das Wasser von Freitag auf Samstag um 4 cm auf 0,50 m und bei Oshakati/Onkandjengendi ebenfalls um 4 cm auf 0,26 m. Im vergangenen Jahr, als der Efundja (Hochwasser) große Teile des zentralen Nordens im Cuvelai-System überflutet hatte, lag der Pegel am 7. März bei der Messstation bei Shanalumono doppelt so hoch wie im Augenblick auf 1,23 m und bei Shakambebe bei 0,83 m. [...]
Im Augenblick erwarten die Experten, dass der Sambesi bei Katima Mulilo die 7-Meter-Marke Mitte März überschreiten werde, große Teile der Flutflächen flussabwärts im Ost-Caprivi überflutet und Wassermassen des Sambesi den Chobe nach Westen drücken und in den Liambesi-See fließen werden. Das Hochwasser wird dem Wasseramt zufolge ähnlich wie im Jahre 2007 verlaufen, höher als im Jahr 2008 sein, aber niedriger als im vergangenen Jahr, wenn keine weiteren schweren Regenfälle in dem Auffanggebiet des Sambesi in Sambia und Angola die Situation ändern.
Sonntagmorgen stand der Pegel des Sambesi bei Katima Mulilo auf 5,89 m, acht Zentimeter höher als 24 Stunden zuvor. Am Samstagmorgen war das Wasser um 20 cm auf 5,81 m innerhalb eines Tages gestiegen. Im vergangenen Jahr lag der Pegel des Sambesi bei 5,62 m und der Durchschnitt für den 7. März liegt bei 3,72 m. Dadurch dass die Wassermassen des Sambesi in den Chobe drücken und dieser nun rückwärts nach Westen fließt, ist der Pegel bei Nogoma am 5. März um 5 cm auf 1,18 m gestiegen. Der Kwando bei Kongola stieg am vergangenen Freitag um drei Zentimeter auf 3,19 m. Inzwischen hat der Okavango seinen Abwärtstrend eingestellt und ist der Pegel steigt wieder. Bei Rundu wurden am Sonntagmorgen 29 cm mehr als am Vortag registriert und liegt der Pegel nun bei 6,34 m. Am Samstag war der Okavango bereits um 25 cm auf 6,05 angestiegen.
Okavango steigt
Sinkende Pegel wieder im zentralen Norden 09.03.2010 - AZ online
Windhoek – Um 30 Zentimeter ist der Pegel des Okavango bei Rundu innerhalb von 24 Stunden gestiegen, gestern Morgen wurden dort 6,64 Meter gemessen. Im Januar hatte der Grenzfluss im Nordosten bereits die 7-Meter-Marke überschritten, war dann drastisch bis wenige Zentimeter über fünf Meter gesunken und plötzlich am Anfang dieses Monats wieder gestiegen. Im vergangenen Jahr lag der Pegel am 8. März bei 7,19 m, der Durchschnitt beträgt 5,88 m.
Weiterhin steigend ist auch der Pegel des Sambesi bei Katima Mulilo. Zehn Zentimeter mehr als am Tag zuvor wurden dort gestern Morgen registriert und somit ein Pegel von 5,99 m erreicht. Dem Chefhydrologen des Ministeriums für Landwirtschaft, Wasserbau und Forstwirtschaft, Guido van Langenhove, werde der Sambesi an dieser Stelle Mitte des Monats die 7-Meter-Marke überschreiten. Gute Regenfälle im Auffanggebiet in Sambia und Angola haben an den Messstationen flussaufwärts in den Nachbarländern den Pegel schon drastisch steigen lassen. Es dauert etwa zwei Wochen, bis die Wassermassen Katima Mulilo erreichen.
Im zentralen Norden im Cuvelai-System sind die Pegel an den Messstationen in den Hauptoshanas (Hauptsenken) seit Sonntag leicht gesunken. Bei Shanalumono (0,58 m), Shakambebe (0,49 m) und Endola (0,47 m) ging der Pegel jeweils um einen Zentimeter zurück, bei Engela um 3 cm (0,23 m), aber bei Shahaingu um 3 cm hoch.
Hochwasser behindert „Taxiverkehr“ bei Rundu 16.03.2010 - AZ online
Infolge anhaltender Regenfälle steht der Pegel des Okavango (bei Rundu) nun bei über sieben Metern, Tendenz steigend. Tiefer gelegene Straßen der Stadt liegen deshalb teils unter Wasser ...
Sinkende und steigende Pegel
Regenfälle in den Auffanggebieten der Nachbarländer am Wochenende AZ online - 24.03.2010
Windhoek – Den zweithöchsten Stand erreichte der Okavango bei Rundu am 18. und 19. März dieses Jahres mit 7,55 Metern, nachdem der Pegel am 2. Februar bereits die 7,72 m erreicht hatte und danach drastisch gesunken war [...] wurden gestern 7,26 m, neun Zentimeter weniger als am Tag zuvor, in Rundu gemessen [...] Auch der Sambesi bei Katima Mulilo scheint seine Höchstmarke vorläufig erreicht zu haben. Lag der Pegel am Unabhängigkeitstag und am Tag danach bei 7,37 m so wurde gestern ein Zentimeter weniger registriert [...] Dagegen drücken die Wassermassen des Sambesi noch in den Bukalo-Kanal der 0,52 tief ist und auch in den Chobe, dessen Pegel bei Ngoma um 4 cm auf 4,29 m im Vergleich zum Vortag stieg. Teilweise starke Regenfälle am vergangenen Wochenende in den Nachbarländern können die Pegel der Flüsse wieder ansteigen lassen, so van Langenhove.
Im Cuvelai-System im zentralen Norden des Landes sinken in den Hauptoshanas (Hauptsenken) einige Pegel bei einigen Messstationen, während bei anderen ein Anstieg verzeichnet wird. Bei Engela stieg das Wasser um 8 cm auf 0,45 m, bei Shahaingu um 2 cm auf 0,57 m und bei Shanalumono ebenfalls um 2 cm auf 0,71 m. Bei Shakambebe sank der Pegel um 2 cm auf 0,38, bei Okatana um 1 cm auf 1,05 m, bei der Oshakati Sky Bridge um 2 cm auf 0,51 m, bei Onkandjengendi in Oshakati um 3 cm auf 0,25 m, bei Shapoko um 1 cm auf 0,23 m, Okalongo um 2 cm auf 0,31 m und bei Ompundja ebenfalls um 2 cm auf 0,61 m.
90 mm Regen bei Okakarara
Pegel im Okavango und in den Oshanas steigen wieder an – Sambesi sinkt 30.03.2010 - AZ online
Windhoek – [...]In Angola soll es in den Auffanggebieten des Cuvelais-Systems und des Okavango gut geregnet haben und weitere Wassermassen werden in einigen Tagen Namibia erreichen [...] Der Okavango bei Rundu hat seinen Abwärtstrend umgekehrt und ist seit Sonntag um 4 cm auf 7,16 m gestiegen. Der Sambesi bei Katima Mulilo dagegen sank um 6 cm auf 7,22 m (29. März 2009: 7,77 m). Der Pegel in den Flutflächen östlich von Bukalo und Ngoma scheint nun den Höchststand zu erreichen, so van Langenhove und die Wassermassen fließen in westlicher Richtung. Das Wasser in den Flutflächen des Chobe und im Liambezi-See wird weiter in den kommenden Wochen stark ansteigen, so der Chefhydrologe. Der Pegel im Bukalo-Kanal blieb unverändert auf 0,55 m und der Chobe, der inzwischen rückwärts nach Westen fließt, stieg bei Ngoma um 8 cm auf 4,46 m. Unverändert blieb der Wasserstand des Kwando bei Kongola am vergangenen Donnerstag und Freitag bei 3,04 m.
24 mm bei Epupa
Kunene bei Ruacana fließt stark – Chobe steigt 31.03.2010 - AZ online
Windhoek – [...] Der Chobe bei Ngoma ist binnen einem Tag um acht Zentimeter auf 4,46 m gestiegen, der Kwando bei Kongola um 1 cm auf 3,07 m und der Okavango bei Rundu um 10 cm auf 7,26 m. [...] Der Sambesi bei Katima Mulilo sank um 4 cm auf 7,18 m ...
Efundja kommt
Neue Wassermassen aus Nachbarländern erwartet 07.04.2010 - AZ online
Windhoek – Der Efundja (Hochwasser) hat bereits wie im vergangenen Jahr einige tiefliegende Gebiete Oshakatis in der Oshana-Region im zentralen Norden des Landes überflutet und [...] die Pegel an den Messstationen in den Oshanas (Senken) im Cuvelaisystem steigen. Weitere Wassermassen werden aus Angola erwartet, da der Pegel in Ondjiva im Süden Angolas bereits wieder in die Höhe gegangen sei.
Auch der Pegel des Sambesi bei Katima Mulilo [...] wird noch in dieser Woche wieder steigen [...] Die neue Höchstmarke werde wahrscheinlich in der kommenden Woche erreicht werden. Am 4. März dieses Jahres seien an der Messstation bei Chavuma in Sambia an der angolanischen Grenze die bisherige Höchstmarke von 9,09 m in diesem Jahr gemessen worden. 18 Tage später wurden bei Katima Mulilo 7,37 m registriert. Gestern meldeten die sambischen Behörden aus Chavuma einen Wasserstand von 9,70 m. Der höchste Stand im vergangenen Jahr betrug 9,71 m und am 6. April 2009 nur 7,33 m. Gestern wurden bei Katima Mulilo 6,83 m gemessen, vier Zentimeter weniger als am Tag zuvor. Ein Jahr zuvor waren es 7,56 m und der Durchschnitt für den 6. April liegt bei 5,30 m.
[...] Okavango bei Rundu hat die selbe Höhe von 7,72 m wie am 2. Februar dieses Jahres erreicht und wird wahrscheinlich weiter steigen, da weitere Regenfälle im Auffanggebiet in Angola vorkamen. Im vergangenen Jahr lag der Pegel des Okavango am 6. April bei 7,66 m und der Durchschnitt liegt bei 5,97 m.
Notlager gegründet
Bei Oshakati stiegen die Pegel weiter an 08.04.2010 - AZ online
Windhoek/Oshakati – [...] stiegen die Pegel an den Messstationen in den Oshanas (Senken) an der Oshakati-Onkandjengedi-Brücke um 1 cm auf 1,11m, an der Oshakati-Sky-Brücke um 3 cm auf 1,64 m, in Ompundja um 4 cm auf 1,64 m und Ombwana um 7 cm auf 0,77 m. Bei neun weiteren Messstationen blieben die Pegel gleich oder sanken zwischen einem und drei Zentimetern innerhalb von 24 Stunden bis gestern Morgen. Weitere Wassermassen seien jedoch in dem Cuvelai-System auf dem Weg aus dem Süden Angolas nach Namibia, so der Chefhydrologe. Die Pegel in den Oshanas zwischen Oshakati und dem Oponono-See seien inzwischen auch stark angestiegen ...
Okavango: 29 cm unter Rekord
Maismehl und eingemachten Fisch verteilt – Sambesi soll in nächsten Tagen steigen 13.04.2010 - AZ online
Windhoek/Oshakati – [...] Der Okavango bei Rundu steigt weiterhin unaufhaltsam an und hat inzwischen 8,36 Meter erreicht, 29 Zentimeter unter der Rekordmarke vom vergangenen Jahr, als am 20. März 8,65 m registriert wurden. Große Ufergebiete und Flutflächen entlang des Grenzflusses seien inzwischen überflutet. Innerhalb von 24 Stunden stieg der Okavango bis gestern Morgen um weitere zehn Zentimeter. Wie viel Wasser noch aus dem Auffanggebiet in Angola auf dem Weg nach Namibia ist, sei nicht bekannt. [...] Satellitenaufnahmen in den vergangenen Tagen deuten an, dass keine schweren Regenfälle in dem Auffanggebiet vorgekommen seien und der Pegel wahrscheinlich abflachen werde.
In der vergangenen Woche war von Experten bereits erwartet worden, dass der Sambesi bei Katima Mulilo in der Caprivi-Region seinen Abwärtstrend einstellen und der Pegel wieder ansteigen wird. Bis gestern war dies jedoch noch nicht der Fall, obwohl sich gewaltige Wassermassen aus Sambia auf dem Weg an die namibische Grenze laut Informationen der sambischen Behörden befinden. Gestern wurden bei Katima Mulilo drei Zentimeter weniger als am Vortag gemeldet und stand der Pegel bei 6,55 m. Bei der Messstation Chavuma in Sambia an der angolanischen Grenze, stand der Pegel auf 9,81 m, zehn Zentimeter höher als die Höchstmarke im vergangenen Jahr. Experten zufolge bräuchten die Wassermassen etwa zwei Wochen um Katima Mulilo zu erreichen. Vermutlich werde der Pegel die diesjährige Höchstmarke von 7,37 m, die am 21. Und 22. März erreicht worden war, wieder erreichen oder gar überschreiten, so van Langenhove.