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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 27.12.2017

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

Moderatoren: Alexander, Moderatorengruppe, Administratorengruppe

Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 26.08.2013

Beitragvon Birgitt » 26.08.2013 17:08

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo:
Stand 26.08.2013
(Unverändert gültig seit: 26.08.2013)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung


Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung
Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, Maniema und das nördliche Katanga (Tanganyika, Haut-Lomani, nördliches Haut-Katanga), wo immer wieder Kämpfe zwischen den kongolesischen Streitkräften und bewaffneten Gruppen stattfinden. Der dienstliche oder geschäftliche Aufenthalt in diesen Gebieten muss durch ein tragfähiges professionelles Sicherheitskonzept abgesichert sein.
Die Lage in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, ist angespannt. Immer wieder aufflammende Kämpfe zwischen den kongolesischen Streitkräften und der Rebellengruppe "M23" unweit der Stadt (aktuell 15 Km nördlich bei Kibati) erfordern eine permanente Evakuierungsbereitschaft. Goma kam in der 34. Kalenderwoche zweimal unter M23 – Artilleriebeschuss. Es gab Tote und Verletzte. In der Bevölkerung gibt es weit verbreitete Ressentiments gegen die VN-Mission MONUSCO, denen (bisher) mangelnde Unterstützung der Streitkräfte vorgeworfen wird. Bei einer Demonstration am 24. August wurden zwei Demonstranten erschossen. Diese Stimmungslage kann sich auch für ausländische Akteure und Beobachter vor Ort als gefährlich erweisen.
In Lubumbashi, der Hauptstadt Katangas, kam es dieses Jahr schon zu gewalttätigen Zwischenfällen (u.a. Angriff auf das Gefängnis im Juni). Besondere Vorsicht ist geboten.

Die übrigen Regionen des Landes sind vergleichsweise ruhig. Allerdings kommt es immer wieder zu Unruhen oder Ausschreitungen. Die kongolesischen Ordnungs- und Sicherheitskräfte sind nicht in der Lage, einen hohen Sicherheitsstandard im Land zu gewährleisten.
Die Sicherheitslage in der Metropole Kinshasa (11 Millionen Einwohner) kann sich rasch ändern (Streiks, Demonstrationen, Menschenaufläufe). Die Kriminalität steigt, vor allem durch bewaffnete Jugendbanden (Kuluna). Diese operieren bislang außerhalb des von Ausländern bevorzugten Stadtteils Gombe.


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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 30.08.2013

Beitragvon Alexander » 01.09.2013 13:59

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Demokratische Republik Kongo:

Stand 30.08.2013 (Unverändert gültig seit: 30.08.2013)

Letzte Änderung: Landesspezifische Sicherheitshinweise

Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, Maniema und das nördliche Katanga (Tanganyika, Haut-Lomani, nördliches Haut-Katanga), wo immer wieder Kämpfe zwischen den kongolesischen Streitkräften und bewaffneten Gruppen stattfinden. Der dienstliche oder geschäftliche Aufenthalt in diesen Gebieten muss durch ein tragfähiges professionelles Sicherheitskonzept abgesichert sein.
Die Lage in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, ist angespannt. Immer wieder aufflammende Kämpfe zwischen den kongolesischen Streitkräften und der Rebellengruppe "M23" unweit der Stadt (aktuell 15 Km nördlich bei Kibati) sowie der ruandische Truppenaufbau an der Grenze erfordern eine permanente Evakuierungsbereitschaft.

Goma kam in der 34. und 35. Kalenderwoche unter M23 – Artilleriebeschuss. Es gab Tote und Verletzte. In der Bevölkerung gibt es Ressentiments gegen die VN-Mission MONUSCO, der mangelnde Schutz der Bevölkerung vorgeworfen wird. Bei einer Demonstration am 24. August wurden zwei Demonstranten erschossen. Diese Stimmungslage kann sich auch für ausländische Akteure und Beobachter vor Ort als gefährlich erweisen.

In Lubumbashi, der Hauptstadt Katangas, kam es dieses Jahr schon zu gewalttätigen Zwischenfällen (u.a. Angriff auf das Gefängnis im Juni). Besondere Vorsicht ist geboten.


Die übrigen Regionen des Landes sind vergleichsweise ruhig. Allerdings kommt es immer wieder zu Unruhen oder Ausschreitungen. Die kongolesischen Ordnungs- und Sicherheitskräfte sind nicht in der Lage, einen hohen Sicherheitsstandard im Land zu gewährleisten.

Die Sicherheitslage in der Metropole Kinshasa (11 Millionen Einwohner) kann sich rasch ändern (Streiks, Demonstrationen, Menschenaufläufe). Die Kriminalität steigt, vor allem durch bewaffnete Jugendbanden (Kuluna). Diese operieren bislang außerhalb des von Ausländern bevorzugten Stadtteils Gombe

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 05.11.2013

Beitragvon Birgitt » 05.11.2013 18:42

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo:
Stand 05.11.2013
(Unverändert gültig seit: 05.11.2013)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise


Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung
Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, Maniema und das nördliche Katanga (Tanganyika, Haut-Lomani, nördliches Haut-Katanga), wo immer wieder Kämpfe zwischen den kongolesischen Streitkräften und bewaffneten Gruppen stattfinden. Der dienstliche oder geschäftliche Aufenthalt in diesen Gebieten muss durch ein tragfähiges professionelles Sicherheitskonzept abgesichert sein.
Die Lage in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, hat sich nach der erfolgreichen Bekämpfung der Rebellengruppe M23 durch die kongolesischen Streitkräfte entspannt. Goma ist militärisch nicht mehr bedroht, hinsichtlich Kriminalität gelten die allgemeinen Reiseinformationen.

In Lubumbashi, der Hauptstadt Katangas, kommt es wiederholt zu gewalttätigen Zwischenfällen mit lokalen bewaffneten Gruppen. Besondere Vorsicht ist geboten.

Die übrigen Regionen des Landes sind vergleichsweise ruhig. Allerdings kommt es immer wieder zu Unruhen oder Ausschreitungen. Die kongolesischen Ordnungs- und Sicherheitskräfte sind nicht in der Lage, einen hohen Sicherheitsstandard im Land zu gewährleisten.
Die Sicherheitslage in der Metropole Kinshasa (11 Millionen Einwohner) kann sich rasch ändern (Streiks, Demonstrationen, Menschenaufläufe). Die Kriminalität steigt, vor allem durch bewaffnete Jugendbanden (Kuluna). Diese operieren bislang außerhalb des von Ausländern bevorzugten Stadtteils Gombe.


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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 30.12.2013

Beitragvon Alexander » 30.12.2013 16:44

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Demokratische Republik Kongo:

Stand 30.12.2013 (Unverändert gültig seit: 30.12.2013)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise - bewaffnete Auseinandersetzung
Am 30.12.2013 kam es in Kinshasa zu bewaffneten Zusammenstößen an verschiedenen Orten, u. a. am internationalen Flughafen von Kinshasa, im Militär-Hauptquartier sowie am Sitz des Fernsehsenders RTNC, mit mehreren Todesopfern. Der Flugverkehr nach Kinshasa war zeitweise unterbrochen. Weitere Beeinträchtigungen in den nächsten Tagen können nicht ausgeschlossen werden. Betroffen war auch die südkongolesische Stadt Lubumbashi.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 25.08.2014

Beitragvon Birgitt » 25.08.2014 18:03

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo:
Stand 25.08.2014
(Unverändert gültig seit: 25.08.2014)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung


Aktuelle Hinweise
Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo hat am 25. August 2014 das Auftreten von zwei einheimischen Ebola-Fällen im Distrikt Jera, Territorium Boende in der Provinz Equateur bekannt gegeben. Boende liegt ca. 400 km Luftlinie östlich von der Provinzhauptstadt Mbandaka. Das abgelegene Gebiet wurde unter Quarantäne gestellt. Die Demokratische Republik Kongo hat Erfahrung im Umgang mit dem Virus: es handelt sich bereits um die siebte Episode einer Übertragung von wild lebenden Tieren auf Menschen in den letzten 40 Jahren. Die Regierung geht davon aus, dass eine Ausbreitung der Krankheit über die Distriktgrenzen verhindert werden kann.

Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung
Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, Maniema und das nördliche Katanga (Tanganyika, Haut-Lomani, nördliches Haut-Katanga), wo immer wieder Kämpfe zwischen den kongolesischen Streitkräften und bewaffneten Gruppen stattfinden. Der dienstliche oder geschäftliche Aufenthalt in diesen Gebieten muss durch ein tragfähiges professionelles Sicherheitskonzept abgesichert sein.
Die Lage in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, hat sich nach der erfolgreichen Bekämpfung der Rebellengruppe M23 durch die kongolesischen Streitkräfte im November 2013 entspannt. Goma ist aktuell nicht durch Rebellengruppen bedroht.
In Lubumbashi, der Hauptstadt Katangas, kommt es immer wieder zu gewalttätigen Zwischenfällen mit lokalen bewaffneten Gruppen.


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Re: Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 26.08.2014

Beitragvon Alexander » 26.08.2014 17:46

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Demokratische Republik Kongo:

Stand 26.08.2014 (Unverändert gültig seit: 26.08.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung

Aktuelle Hinweise
Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo hat am 25. August 2014 das Auftreten von zwei einheimischen Ebola-Fällen im Distrikt Jera, Territorium Boende in der Provinz Equateur bekannt gegeben. Boende liegt ca. 400 km Luftlinie östlich von der Provinzhauptstadt Mbandaka. Das abgelegene Gebiet wurde unter Quarantäne gestellt. Die Demokratische Republik Kongo hat Erfahrung im Umgang mit dem Virus: Es handelt sich bereits um die siebte Episode einer Übertragung von wild lebenden Tieren auf Menschen in den letzten 40 Jahren. Die Regierung geht davon aus, dass eine Ausbreitung der Krankheit über die Distriktgrenzen verhindert werden kann.

Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung
Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, Maniema und das nördliche Katanga (Tanganyika, Haut-Lomani, nördliches Haut-Katanga), wo immer wieder Kämpfe zwischen den kongolesischen Streitkräften und bewaffneten Gruppen stattfinden. Der dienstliche oder geschäftliche Aufenthalt in diesen Gebieten muss durch ein tragfähiges professionelles Sicherheitskonzept abgesichert sein.
Die Lage in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, hat sich nach der erfolgreichen Bekämpfung der Rebellengruppe M23 durch die kongolesischen Streitkräfte im November 2013 entspannt. Goma ist aktuell nicht durch Rebellengruppen bedroht.
In Lubumbashi, der Hauptstadt Katangas, kommt es immer wieder zu gewalttätigen Zwischenfällen mit lokalen bewaffneten Gruppen.

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Re: Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 09.09.2014

Beitragvon Alexander » 09.09.2014 09:18

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Demokratische Republik Kongo:

Stand 09.09.2014 (Unverändert gültig seit: 09.09.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise

Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo hat am 25. August 2014 das Auftreten von zwei Ebola-Fällen im Distrikt Jera, Territorium Boende in der Provinz Equateur bekannt gegeben. Das abgelegene Gebiet wurde unter Quarantäne gestellt. Bis zum 8. September sind dort 59 Fälle registriert worden, 32 Menschen sind verstorben. Boende liegt ca. 400 km Luftlinie östlich von der Provinzhauptstadt Mbandaka und 1200 km entfernt von Kinshasa.
Die Demokratische Republik Kongo hat Erfahrung im Umgang mit dem Virus: Es handelt sich bereits um die siebte Episode einer Übertragung von wild lebenden Tieren auf Menschen in den letzten 40 Jahren. Die Regierung geht davon aus, dass eine Ausbreitung der Krankheit über die Distriktgrenzen verhindert werden kann.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 24.11.2014

Beitragvon Alexander » 24.11.2014 19:25

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Demokratische Republik Kongo:

Stand 24.11.2014 (Unverändert gültig seit: 24.11.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo hat nach dem Auftreten von Ebola-Fällen im Distrikt Jera, Territorium Boende in der Provinz Equateur inzwischen offiziell das Ende der Ebola-Epidemie bekannt gegeben.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 20.01.2015

Beitragvon Birgitt » 20.01.2015 19:26

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo:
Stand 20.01.2015
(Unverändert gültig seit: 20.01.2015)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
In den Außenbezirken von Kinshasa kommt es seit dem 19.01.2015 zu Unruhen. Die Straße zum Flughafen ist derzeit unsicher. Air France hat den heutigen Flug gestrichen. Internet und SMS-Funktionen sind seit heute ebenfalls gesperrt. Es wird daher bis zur Klärung der Lage von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die DR Kongo abgeraten.


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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 28.01.2015

Beitragvon Birgitt » 28.01.2015 21:50

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo:
Stand 28.01.2015
(Unverändert gültig seit: 28.01.2015)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Nach Unruhen in mehreren Städten der Demokratischen Republik Kongo vom 19. - 21. Januar 2015 sind auf Anweisung der Regierung derzeit weiterhin mobiles Internet und SMS-Funktion der lokalen Telekomanbieter gesperrt.


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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 12.02.2015

Beitragvon Alexander » 13.02.2015 15:10

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Demokratische Republik Kongo:

Stand 12.02.2015 (Unverändert gültig seit: 12.02.2015)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise
Allgemeine Reiseinformationen
Besondere strafrechtliche Vorschriften

Aktuelle Hinweise

Nach Unruhen in mehreren Städten der Demokratischen Republik Kongo vom 19.-21. Januar 2015 ist der Zugang zu Sozialen Mediennetzwerken wie Facebook und Twitter auf Anweisung der Regierung derzeit weiterhin erschwert.

Allgemeine Reiseinformationen
Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich unbedingt in die Deutschenliste der Deutschen Botschaft Kinshasa (http://service.diplo.de/registrierungav) eintragen, die vorstehend genannten Gebiete nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden.


Kriminalität
Für die Städte in der Demokratischen Republik Kongo gelten die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen (unauffälliges Verhalten, kein teurer Schmuck oder extravagante Kleidung, Meiden unsicherer Stadtviertel, Zurückhaltung beim Fotografieren, Ausgehen nie alleine, sondern nur in kleinen Gruppen mit lokaler Begleitung usw.).
Wiederholt ereigneten sich in Kinshasa bewaffnete Überfälle auf Ausländer, bei denen das Opfer unter einem Vorwand in ein Auto gedrängt und dann ausgeraubt wurde. Die Täter gaben sich dabei als Sicherheitskräfte aus.
Straßenkinder (sog. „shégués“) fallen durch aggressives Betteln an stark belebten Orten und im zähfließenden Straßenverkehr auf. Darüber hinaus gibt es in manchen Stadtvierteln jugendliche Straßenbanden, die bewaffnete Überfälle ausführen.

Verhalten in der Öffentlichkeit
Zwischenfälle mit dem Militär und anderen Sicherheitskräften sollten durch unauffälliges Verhalten möglichst vermieden werden.

Im Straßenverkehr sollten Fahrzeuge bei Begegnung mit einem Konvoi des Staatspräsidenten oder anderer Würdenträger soweit wie möglich rechts an den Straßenrand fahren, stehen bleiben und warten, bis der Konvoi vorbeigefahren ist.
Gleiches gilt für die Zeit des Hissens bzw. Einholens der Nationalflagge vor Polizeistationen und anderen öffentlichen Gebäuden am frühen Morgen oder bei Sonnenuntergang; in diesen Minuten ruht der Fahrzeugverkehr.
Es besteht eine Vielzahl von Verboten, die mit der Sicherheitslage begründet und teilweise kurzfristig geändert werden. Dazu gehört jegliches Fotografieren des Flughafens, militärischer Einrichtungen, sonstiger Anlagen von strategischer Bedeutung oder uniformierter Personen. Zwar wurde das Fotografieren in der Öffentlichkeit wieder erlaubt. Allerdings kann wegen schlechter Erfahrungen davon nur abgeraten werden. Fotoausrüstung kann zum Raub oder zu unliebsamen Begegnungen mit Passanten und Sicherheitskräften (sogar Verhaftung) führen. Kulturelle Widerstände können zu aggressiven Reaktionen ungefragter fotografierter Personen führen. Fotografen sollten sich rechtzeitig beim Informationsministerium um eine Fotografiererlaubnis bemühen, wenn sie die vorgenannten Objekte aufnehmen möchten.

Die Adresse lautet:
PRESSE ET INFORMATION
Immeuble Retelesco, croisement des Avenues Tombalbaye et Huileries
C/Gombe
Tel: +243 99991027, +243 817008811
Die deutsche Botschaft in Kinshasa hält zudem aktuelle Informationen zur Akkreditierung von Journalisten bereit, die bei Bedarf abgefragt werden können.
Straßen-, Eisenbahn-, Luft- und Fährverkehr
Die wenigen Straßen außerhalb der großen Städte sind oft in schlechtem Zustand und nur mit allradgetriebenen Fahrzeugen zu benutzen. Während der Regenzeit sind weite Teile des Straßennetzes unpassierbar.
Auf der zweimal wöchentlich verkehrenden Eisenbahn zwischen Kinshasa und Matadi kommt es immer wieder zu Entgleisungen. Die Eisenbahnlinien im Landesinneren fahren zum Teil gar nicht, zum Teil unregelmäßig und brauchen enorm viel Zeit.
Der innerkongolesische Luftverkehr mit einer Vielzahl von kleineren Luftfahrtunternehmen entspricht nicht europäischen Sicherheitsstandards. Alle kongolesischen Luftfahrtunternehmen stehen auf der sog. „schwarzen Liste“ der EU. Keiner der Flughäfen der DR Kongo entspricht internationalen Sicherheitsvorschriften. Die kleineren Flughäfen im Landesinneren bestehen meist nur aus einer Landebahn und manchmal einer Abfertigungshalle.
Der Fährverkehr von Kinshasa nach Brazzaville (Republik Kongo) kann als relativ sicher eingestuft werden. Der Fähr- und Flussverkehr in anderen Landesteilen ist hingegen unsicher. Es kommt immer wieder zu schweren Unglücken.
Reisegenehmigungen
Das Erfordernis eines "Laissez-Passer Special" des kongolesischen Innenministeriums für Ausländer, die die Provinz Kinshasa verlassen wollen, wurde offiziell abgeschafft. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die örtlichen Behörden dennoch auf einem "Laissez-Passer" oder einer „ordre de mission“ bestehen. Ausländern, die die Provinz Kinshasa verlassen, wird daher empfohlen, sich vor einer solchen Reise mit dem kongolesischen Innenministerium in Verbindung zu setzen und eine Genehmigung der "Direction Générale de Migration" (DGM) einzuholen (siehe auch Einreisebestimmungen).
Besondere strafrechtliche Vorschriften
Dem Auswärtigen Amt liegen keine Hinweise auf besondere strafrechtliche Vorschriften vor.

Bei rechtlichen Schwierigkeiten empfiehlt es sich einen mit den örtlichen Verhältnissen vertrauten Anwalt zu kontaktieren. Weitere Informationen hierzu erteilt die deutsche Botschaft auf Anfrage.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 27.02.2015

Beitragvon Birgitt » 27.02.2015 16:38

Auswärtiges Amt hat geschrieben: Demokratische Republik Kongo:
Stand 27.02.2015
(Unverändert gültig seit: 27.02.2015)

Letzte Änderung:
- Landesspezifische Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung
- Allgemeine Reiseinformationen


Landesspezifische Sicherheitshinweise /Teilreisewarnung
Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, Maniema und das nördliche Katanga (Tanganyika, Haut-Lomani, nördliches Haut-Katanga), wo immer wieder Kämpfe zwischen den kongolesischen Streitkräften und bewaffneten Gruppen stattfinden. Der dienstliche oder geschäftliche Aufenthalt in diesen Gebieten muss durch ein tragfähiges professionelles Sicherheitskonzept abgesichert sein.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
www.auswaertiges-amt.de

Allgemeine Reiseinformationen
Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte die vorstehend genannten Gebiete nicht besuchen.

Es wird empfohlen, große Menschenansammlungen zu meiden und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.Reisenden wird geraten, sich unbedingt in die Deutschenliste der Deutschen Botschaft Kinshasa (http://service.diplo.de/registrierungav ) einzutragen.
Kriminalität
Für die Städte in der Demokratischen Republik Kongo gelten die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen (unauffälliges Verhalten, kein teurer Schmuck oder extravagante Kleidung, Meiden unsicherer Stadtviertel, Zurückhaltung beim Fotografieren, Ausgehen nie alleine, sondern nur in kleinen Gruppen mit lokaler Begleitung usw.).
Wiederholt ereigneten sich in Kinshasa bewaffnete Überfälle auf Ausländer, bei denen das Opfer unter einem Vorwand in ein Auto gedrängt und dann ausgeraubt wurde. Die Täter gaben sich dabei als Sicherheitskräfte aus.
Straßenkinder (sog. „shégués“) fallen durch aggressives Betteln an stark belebten Orten und im zähfließenden Straßenverkehr auf. Darüber hinaus gibt es in manchen Stadtvierteln jugendliche Straßenbanden, die bewaffnete Überfälle ausführen.
Verhalten in der Öffentlichkeit
Zwischenfälle mit dem Militär und anderen Sicherheitskräften sollten durch unauffälliges Verhalten möglichst vermieden werden.
Im Straßenverkehr sollten Fahrzeuge bei Begegnung mit einem Konvoi des Staatspräsidenten oder anderer Würdenträger soweit wie möglich rechts an den Straßenrand fahren, stehen bleiben und warten, bis der Konvoi vorbeigefahren ist.
Gleiches gilt für die Zeit des Hissens bzw. Einholens der Nationalflagge vor Polizeistationen und anderen öffentlichen Gebäuden am frühen Morgen oder bei Sonnenuntergang; in diesen Minuten ruht der Fahrzeugverkehr.
Es besteht eine Vielzahl von Verboten, die mit der Sicherheitslage begründet und teilweise kurzfristig geändert werden. Dazu gehört jegliches Fotografieren des Flughafens, militärischer Einrichtungen, sonstiger Anlagen von strategischer Bedeutung oder uniformierter Personen. Zwar wurde das Fotografieren in der Öffentlichkeit wieder erlaubt. Allerdings kann wegen schlechter Erfahrungen davon nur abgeraten werden. Fotoausrüstung kann zum Raub oder zu unliebsamen Begegnungen mit Passanten und Sicherheitskräften (sogar Verhaftung) führen. Kulturelle Widerstände können zu aggressiven Reaktionen ungefragter fotografierter Personen führen. Fotografen sollten sich rechtzeitig beim Informationsministerium um eine Fotografiererlaubnis bemühen, wenn sie die vorgenannten Objekte aufnehmen möchten. Die Adresse lautet:
Presse et Information
Immeuble Retelesco, croisement des Avenues Tombalbaye et Huileries
C/Gombe
Tel: +243 99991027, +243 817008811
Die deutsche Botschaft in Kinshasa hält zudem aktuelle Informationen zur Akkreditierung von Journalisten bereit, die bei Bedarf abgefragt werden können.
Straßen-, Eisenbahn-, Luft- und Fährverkehr
Die wenigen Straßen außerhalb der großen Städte sind oft in schlechtem Zustand und nur mit allradgetriebenen Fahrzeugen zu benutzen. Während der Regenzeit sind weite Teile des Straßennetzes unpassierbar.
Auf der zweimal wöchentlich verkehrenden Eisenbahn zwischen Kinshasa und Matadi kommt es immer wieder zu Entgleisungen. Die Eisenbahnlinien im Landesinneren fahren zum Teil gar nicht, zum Teil unregelmäßig und brauchen enorm viel Zeit.
Der innerkongolesische Luftverkehr mit einer Vielzahl von kleineren Luftfahrtunternehmen entspricht nicht europäischen Sicherheitsstandards. Alle kongolesischen Luftfahrtunternehmen stehen auf der sog. „schwarzen Liste“ der EU. Keiner der Flughäfen der DR Kongo entspricht internationalen Sicherheitsvorschriften. Die kleineren Flughäfen im Landesinneren bestehen meist nur aus einer Landebahn und manchmal einer Abfertigungshalle.
Der Fährverkehr von Kinshasa nach Brazzaville (Republik Kongo) kann als relativ sicher eingestuft werden. Der Fähr- und Flussverkehr in anderen Landesteilen ist hingegen unsicher. Es kommt immer wieder zu schweren Unglücken.
Reisegenehmigungen
Das Erfordernis eines "Laissez-Passer Special" des kongolesischen Innenministeriums für Ausländer, die die Provinz Kinshasa verlassen wollen, wurde offiziell abgeschafft. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die örtlichen Behörden dennoch auf einem "Laissez-Passer" oder einer „ordre de mission“ bestehen. Ausländern, die die Provinz Kinshasa verlassen, wird daher empfohlen, sich vor einer solchen Reise mit dem kongolesischen Innenministerium in Verbindung zu setzen und eine Genehmigung der "Direction Générale de Migration" (DGM) einzuholen (siehe auch Einreisebestimmungen).


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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 08.04.2015

Beitragvon Alexander » 12.04.2015 07:05

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Demokratische Republik Kongo:

Stand 08.04.2015 (Unverändert gültig seit: 08.04.2015)

Letzte Änderung: Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Nicht bekannt

Anmerkungen:
Alle Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Dem Auswärtigen Amt liegen keine offiziellen Bestätigungen über die Anerkennung der obigen Reisedokumente durch die zuständigen Behörden der Demokratischen Republik Kongo vor. Die Angaben beruhen auf Erfahrungswerten der Botschaft Kinshasa. Es wird dringend empfohlen, ausschließlich mit gültigen Kinderreisepässen oder Reisepässen einzureisen.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die DR Kongo ein Visum, das von der kongolesischen Botschaft in Berlin ausgestellt wird. Nähere Informationen unter: http://www.ambardc.de/visas.html
Visa werden nicht an der Grenze oder am Flughafen ausgestellt!

Für die Einreise wird ein internationaler Impfpass mit dem Nachweis der vorgeschriebenen Impfungen (insbesondere Meningitis-Impfung) benötigt (s.u. „Medizinische Hinweise“).

Wichtiger Hinweis für Globetrotter, Individual- und Expeditionsreisende:
Es wird dringend darauf hingewiesen, dass die Botschaften und Konsulate der Demokratischen Republik Kongo keine Visa für Personen ausstellen, die sich lediglich auf der Durchreise befinden.

Reisende, die beispielsweise beabsichtigen, die beiden Kongos und Angola Richtung Süden zu durchqueren, sollten daher die erforderlichen Visa für die Demokratische Republik Kongo und ihre Nachbarstaaten bereits vor Reiseantritt bei den zuständigen Botschaften/Konsulaten in Deutschland bzw. im Land ihres gewöhnlichen Aufenthaltes beantragen.
Für die Verlängerung von Visa nach Einreise in die DR Kongo, wie auch die Umsetzung der kongolesischen Einreise- und Aufenthaltsvorschriften ist die "Direction Générale de Migration" (DGM) zuständig. Diese Behörde überwacht auch alle Migrationsbewegungen innerhalb des Landes, weswegen sie nach jedem Ortswechsel zur Registrierung aufzusuchen ist. Für weitergehende Informationen kann die DGM-Zentrale in Kinshasa unter folgender Adresse kontaktiert werden:
Direction Générale de Migration
65, Boulevard du 30 Juin
Commune de Gombe

Kinshasa
Es wird empfohlen, sich rechtzeitig über die Voraussetzungen für den Erhalt oder die Verlängerung des jeweiligen Visums zu informieren, um einen illegalen Aufenthalt in der DR Kongo zu vermeiden, der wahrscheinlich ein Strafverfahren und möglicherweise auch einen Gefängnisaufenthalt nach sich zöge.

Für die Aufnahme einer Berufs- oder Geschäftstätigkeit ist der Erwerb eines "Visa d'Etablissement" vorgeschrieben.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Alleinreisende Minderjährige bedürfen einer "autorisation parentale", der elterlichen schriftlichen Genehmigung und einer "prise en charge" durch die betreffende Fluglinie. Es gibt keine Besonderheiten bei der Begleitung durch nur ein Elternteil.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 24.04.2015

Beitragvon Birgitt » 25.04.2015 10:10

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo:
Stand 24.04.2015
(Unverändert gültig seit: 24.04.2015)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise


Landesspezifische Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung

Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, Maniema und das nördliche Katanga (Tanganyika, Haut-Lomani, nördliches Haut-Katanga), wo immer wieder Kämpfe zwischen den kongolesischen Streitkräften und bewaffneten Gruppen stattfinden. Der dienstliche oder geschäftliche Aufenthalt in diesen Gebieten muss durch ein tragfähiges Sicherheitskonzept abgesichert sein.
Auch vor dem Befahren der Nationalstraße 2 Stadtausgang Goma Richtung Rutshuru wird nach einem Minenfund bis auf Weiteres gewarnt.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
http://www.auswaertiges-amt.de


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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 20.10.2015

Beitragvon Birgitt » 20.10.2015 21:25

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo:
Stand 20.10.2015
(Unverändert gültig seit: 20.10.2015)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise – Teilreisewarnung
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
- Besondere Zollvorschriften


Aktuelle Hinweise
Bis zum November 2016 sind in der Demokratischen Republik Kongo Wahlen zu verschiedenen Gebietskörperschaften, zur Nationalversammlung und für das Amt des Präsidenten vorgesehen. Details des Wahlzyklus, einschließlich der Frage einer Verschiebung der Präsidentschaftswahlen, sind Gegenstand heftiger, teils gewaltsam ausgetragener, öffentlicher Debatten. In den kommenden Monaten muss mit kurzfristig angesetzten, öffentlichen Kundgebungen in Kinshasa und anderen Großstädten gerechnet werden, bei denen Zusammenstöße zwischen Kundgebungsteilnehmern und Sicherheitskräften nicht ausgeschlossen werden können.

Landesspezifische Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung
Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.

Dies gilt in besonderem Maße für die ehemalige Provinz Orientale, die Provinzen Nord- und Süd-Kivu, Maniema, Tanganyika, Haut-Lomani, nördliches Haut-Katanga (Norden der ehemaligen Provinz Katanga), wo immer wieder Kämpfe zwischen den kongolesischen Streitkräften und bewaffneten Gruppen stattfinden. Der dienstliche oder geschäftliche Aufenthalt in diesen Gebieten muss durch ein tragfähiges Sicherheitskonzept abgesichert sein.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
www.auswaertiges-amt.de

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Nicht bekannt
Anmerkungen:
Alle Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Dem Auswärtigen Amt liegen keine offiziellen Bestätigungen über die Anerkennung der obigen Reisedokumente durch die zuständigen Behörden der Demokratischen Republik Kongo vor. Die Angaben beruhen auf Erfahrungswerten der Botschaft Kinshasa. Es wird dringend empfohlen, ausschließlich mit gültigen Kinderreisepässen oder Reisepässen einzureisen.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die DR Kongo ein Visum, das von der kongolesischen Botschaft in Berlin ausgestellt wird.
Visa werden nicht an der Grenze oder am Flughafen ausgestellt. Das Visumverfahren wurde 2015 geändert : Mindestbearbeitungsdauer: 10 Tage, amtlich bestätigte Einladungen müssen vorgelegt werden. Einzelheiten des Verfahrens können sich ggfs. schnell ändern. Nähere Informationen unter: http://www.ambardc.de/visas.html
Für die Einreise wird ein internationaler Impfpass mit dem Nachweis der vorgeschriebenen Impfungen (insbesondere Meningitis-Impfung) benötigt (s.u. „Medizinische Hinweise“).
Wichtiger Hinweis für Globetrotter, Individual- und Expeditionsreisende:
Es wird dringend darauf hingewiesen, dass die Botschaften und Konsulate der Demokratischen Republik Kongo keine Visa für Personen ausstellen, die sich lediglich auf der Durchreise befinden.
Reisende, die beispielsweise beabsichtigen, die beiden Kongos und Angola Richtung Süden zu durchqueren, sollten daher die erforderlichen Visa für die Demokratische Republik Kongo und ihre Nachbarstaaten bereits vor Reiseantritt bei den zuständigen Botschaften/Konsulaten in Deutschland bzw. im Land ihres gewöhnlichen Aufenthaltes beantragen.
Für die Verlängerung von Visa nach Einreise in die DR Kongo, wie auch die Umsetzung der kongolesischen Einreise- und Aufenthaltsvorschriften ist die "Direction Générale de Migration" (DGM) zuständig. Diese Behörde überwacht auch alle Migrationsbewegungen innerhalb des Landes, weswegen sie nach jedem Ortswechsel zur Registrierung aufzusuchen ist. Für weitergehende Informationen kann die DGM-Zentrale in Kinshasa unter folgender Adresse kontaktiert werden:
Direction Générale de Migration
65, Boulevard du 30 Juin
Commune de Gombe
Kinshasa
Es wird empfohlen, sich rechtzeitig über die Voraussetzungen für den Erhalt oder die Verlängerung des jeweiligen Visums zu informieren, um einen illegalen Aufenthalt in der DR Kongo zu vermeiden, der wahrscheinlich ein Strafverfahren und möglicherweise auch einen Gefängnisaufenthalt nach sich zöge.
Für die Aufnahme einer Berufs- oder Geschäftstätigkeit ist der Erwerb eines "Visa d'Etablissement" vorgeschrieben.
Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Alleinreisende Minderjährige bedürfen einer "autorisation parentale", der elterlichen schriftlichen Genehmigung und einer "prise en charge" durch die betreffende Fluglinie. Es gibt keine Besonderheiten bei der Begleitung durch nur ein Elternteil.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften
Über zollrechtliche Vorschriften liegen nur wenige Informationen vor. Ein- oder Ausfuhren von Gegenständen mit erheblichem wirtschaftlichem Wert können ohne Vorwarnung für verboten erklärt werden. Vorsicht ist daher grundsätzlich angebracht. Verboten ist die Ausfuhr von Kunstgegenständen, insbesondere aus Elfenbein und Malachit. Die Ausfuhr von in der DR Kongo geförderten Edelmetallen wie Gold, Silber, Diamanten bedarf der Genehmigung.
Für die Bezahlung von Waren ist neben der nationalen Währung Franc Congolais auch die Bezahlung in Devisen (US-Dollar, seltener Euro) möglich, das Geschäftsleben ist noch weitgehend dollarisiert. Der Besitz von Devisen ist erlaubt. Devisenbestände müssen über einem Gegenwert von 10.000,-- USD bei Einreise deklariert werden. Die Ausfuhr von Fremdwährungsbarbeständen ist nur bis zu einer Höhe von 10.000,-- USD (oder entsprechender Gegenwert) erlaubt, für darüber liegende Summen sind Banktransfers erforderlich. Diese Einschränkung gilt nicht für Transitreisende oder Dienstreisen. Die Ausfuhr ist zu deklarieren. Die Ausfuhr von Franc Congolais ist nicht erlaubt.
Der Umtausch von Devisen in einheimische Währung ist problemlos möglich. Euro werden zum Umtausch entgegengenommen. Der Wechselkurs des US-Dollars ist erfahrungsgemäß etwas günstiger.
Kreditkarten werden nur an wenigen Stellen angenommen. Nur in den beiden größten Hotels in Kinshasa (Hotel Memling, Grand Hôtel), bei den Vertretungen der Fluglinien SN-Brussels und Air France sowie bei einigen größeren Supermärkten werden sie akzeptiert. Man sollte die übliche Vorsicht walten lassen (keine doppelten Belege anfertigen lassen etc).
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.


Auswärtiges Amt

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