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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 27.12.2017

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 03.01.2017

Beitragvon Alexander » 03.01.2017 16:20

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Demokratische Republik Kongo:

Stand 03.01.2017 (Unverändert gültig seit: 03.01.2017)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise

Infolge des offiziellen Endes der zweiten Amtszeit des Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo am 19. Dezember 2016 ist es in Kinshasa und anderen kongolesischen Städten zu Protesten gekommen, bei denen es auch zu Gewaltanwendung kam.

Obwohl Regierung und Opposition inzwischen eine Vereinbarung über den politischen Übergang getroffen haben, kann es weiterhin zu Protesten kommen, die einen gewaltsamen Verlauf nehmen können. Weitgehende Störungen des öffentlichen Lebens können nicht ausgeschlossen werden. Auch muss mit kurzfristigen, unangekündigten Straßensperrungen gerechnet werden, u.a. auf dem Weg zwischen Flughafen und Innenstadt.

Von nicht dringend erforderlichen Reisen nach Kinshasa wird daher weiterhin derzeit abgeraten. In den anderen Landesteilen wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten.

Deutsche, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Demokratischen Republik Kongo aufhalten, sollten sich gewissenhaft mit der individuellen Krisenvorsorge auseinandersetzen. Es wird außerdem geraten, die lokalen Medien und die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts aufmerksam zu verfolgen. Menschenansammlungen sollten gemieden und nicht beobachtet, fotografiert oder gefilmt werden. Den Anweisungen von Militär und Polizei ist unbedingt Folge zu leisten, insbesondere bei Straßensperren und sonstigen Kontrollen.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 20.02.2017

Beitragvon Alexander » 20.02.2017 17:57

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Demokratische Republik Kongo:

Stand 20.02.2017 (Unverändert gültig seit: 20.02.2017)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)

Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile sowie die Kasai-Provinzen der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.


Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Bas-Uele, Haut-Uele, Tshopo, Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Maniema, Tanganyika, Haut-Lomani, Haut-Katanga (nur nördliche Gebiete), Kasai, Kasai-Central und Kasai Oriental.
In diesen Provinzen finden immer wieder Kämpfe zwischen den kongolesischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppen statt. Der dienstliche oder geschäftliche Aufenthalt in diesen Gebieten muss durch ein tragfähiges Sicherheitskonzept abgesichert sein.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 03.03.2017

Beitragvon Alexander » 03.03.2017 14:05

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Demokratische Republik Kongo:

Stand 03.03.2017 (Unverändert gültig seit: 03.03.2017)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)

Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile sowie die Kasai- und Lomami-Provinzen der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.

Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Bas-Uele, Haut-Uele, Tshopo, Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Maniema, Tanganyika, Haut-Lomami, Haut-Katanga (nur nördliche Gebiete), Lomami, Kasai, Kasai-Central und Kasai Oriental.
In diesen Provinzen finden immer wieder Kämpfe zwischen den kongolesischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppen statt. Der dienstliche oder geschäftliche Aufenthalt in diesen Gebieten muss durch ein tragfähiges Sicherheitskonzept abgesichert sein.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 31.03.2017

Beitragvon Alexander » 31.03.2017 09:06

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Demokratische Republik Kongo:

Stand 31.03.2017 (Unverändert gültig seit: 31.03.2017)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise

Infolge des offiziellen Endes der zweiten Amtszeit des Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo am 19. Dezember 2016 ist es in Kinshasa und anderen kongolesischen Städten zu Protesten gekommen, bei denen es auch zu Gewaltanwendung kam.

Regierung und Opposition haben inzwischen zwar eine Vereinbarung über den politischen Übergang getroffen haben, ihre Umsetzung ist bislang jedoch nicht vorangekommen. Am 28. März 2017 kam es in diesem Zusammenhang in der Hauptstadt Kinshasa zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Weitere Proteste, die jederzeit einen gewaltsamen Verlauf nehmen können, sind angekündigt. Dabei können weitgehende Störungen des öffentlichen Lebens nicht ausgeschlossen werden. Auch muss mit kurzfristigen, unangekündigten Straßensperrungen gerechnet werden, u.a. auf dem Weg zwischen Flughafen und Innenstadt.

Von nicht dringend erforderlichen Reisen nach Kinshasa wird daher weiterhin derzeit abgeraten. In den anderen Landesteilen wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten.

Deutsche, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Demokratischen Republik Kongo aufhalten, sollten sich gewissenhaft mit der individuellen Krisenvorsorge auseinandersetzen. Es wird außerdem geraten, die lokalen Medien und die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts aufmerksam zu verfolgen. Menschenansammlungen sollten gemieden und nicht beobachtet, fotografiert oder gefilmt werden. Den Anweisungen von Militär und Polizei ist unbedingt Folge zu leisten, insbesondere bei Straßensperren und sonstigen Kontrollen.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 16.05.2017

Beitragvon Alexander » 16.05.2017 11:01

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Demokratische Republik Kongo:

Stand 16.05.2017 (Unverändert gültig seit: 16.05.2017)

Letzte Änderungen:
Medizinische Hinweise

Ebola
In der Demokratischen Republik Kongo ist es im Mai 2017 zu einem Ausbruch des Ebola-Virus gekommen. Zurzeit gibt es eine begrenzte Zahl von Verdachtsfällen in der Stadt Likati, die im Norden des Landes in der schwer zugänglichen Region der Provinz Bas-Uélé liegt, ca. 1.400 km von der Hauptstadt Kinshasa entfernt. Der Ausbruch begrenzt sich bisher geographisch auf ein abgelegenes Gebiet.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 27.06.2017

Beitragvon Alexander » 27.06.2017 17:13

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo:

Stand 27.06.2017 (Unverändert gültig seit: 27.06.2017)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Allgemeine Reiseinformationen

Aktuelle Hinweise

Infolge des offiziellen Endes der zweiten Amtszeit des Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo am 19. Dezember 2016 ist es in Kinshasa und anderen kongolesischen Städten zu Protesten gekommen, bei denen es auch zu Gewaltanwendung kam.
Regierung und Opposition haben inzwischen zwar eine Vereinbarung über den politischen Übergang getroffen haben, ihre Umsetzung ist bislang jedoch nicht vorangekommen. Am 28. März 2017 kam es in diesem Zusammenhang in der Hauptstadt Kinshasa erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Weitere Proteste, die jederzeit einen gewaltsamen Verlauf nehmen können, sind angekündigt. Dabei können weitgehende Störungen des öffentlichen Lebens nicht ausgeschlossen werden.
Aufgrund der Symbolkraft des Unabhängigkeitstags am 30. Juni kann es insbesondere in den Tagen davor und danach vermehrt zu gewaltsamen Ausschreitungen kommen.
Ein Massenausbruch aus dem Stadtgefängnis in Kinshasa Mitte Mai 2017 zeigte, dass jederzeit mit unvorhersehbaren und sicherheitsrelevanten Ereignissen zu rechnen ist.
Neben Straßensperren auf dem Weg zwischen Flughafen und Innenstadt werden diese derzeit im Stadtgebiet von Kinshasa ab den frühen Abendstunden vermehrt eingerichtet. Sie sind nicht immer als solche erkennbar, längere Wartezeiten können auftreten.
Von nicht dringend erforderlichen Reisen nach Kinshasa wird daher weiterhin abgeraten. In den anderen Landesteilen wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten.
Deutsche, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Demokratischen Republik Kongo aufhalten, sollten sich gewissenhaft mit der individuellen Krisenvorsorge auseinandersetzen. Es wird außerdem geraten, die lokalen Medien und die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts aufmerksam zu verfolgen. Menschenansammlungen sollten gemieden und nicht beobachtet, fotografiert oder gefilmt werden. Den Anweisungen von Militär und Polizei ist unbedingt Folge zu leisten, insbesondere bei Straßensperren und sonstigen Kontrollen.

Allgemeine Reiseinformationen
Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte die vorstehend genannten Gebiete nicht besuchen. Reisenden wird geraten, sich unbedingt in die Deutschenliste der deutschen Botschaft Kinshasa einzutragen.

Kriminalität
Für die Städte in der Demokratischen Republik Kongo gelten die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen (unauffälliges Verhalten, kein teurer Schmuck oder extravagante Kleidung, Meiden unsicherer Stadtviertel, Zurückhaltung beim Fotografieren, Ausgehen nie alleine, sondern nur in kleinen Gruppen mit lokaler Begleitung usw.).

Wiederholt ereigneten sich in Kinshasa bewaffnete Überfälle auf Ausländer, bei denen das Opfer unter einem Vorwand in ein Auto gedrängt und dann ausgeraubt wurde. Die Täter gaben sich dabei als Sicherheitskräfte aus.
Straßenkinder (sog. „shégués“) fallen durch aggressives Betteln an stark belebten Orten und im zähfließenden Straßenverkehr auf. Darüber hinaus gibt es in manchen Stadtvierteln jugendliche Straßenbanden, die bewaffnete Überfälle ausführen.

Verhalten in der Öffentlichkeit
Zwischenfälle mit dem Militär und anderen Sicherheitskräften sollten durch unauffälliges Verhalten möglichst vermieden werden.

Im Straßenverkehr sollten Fahrzeuge bei Begegnung mit einem Konvoi des Staatspräsidenten oder anderer Würdenträger soweit wie möglich rechts an den Straßenrand fahren, stehen bleiben und warten, bis der Konvoi vorbeigefahren ist.
Gleiches gilt für die Zeit des Hissens bzw. Einholens der Nationalflagge vor Polizeistationen und anderen öffentlichen Gebäuden am frühen Morgen oder bei Sonnenuntergang; in diesen Minuten ruht der Fahrzeugverkehr.

Das weiträumige Umfahren von großen, öffentlichen Veranstaltungen (z.B. bei Fußballspielen oder anderen emotional geladenen Ereignissen) wird dringend empfohlen. Auch bei Trauerzügen und Beerdigungen ist besondere Vorsicht geboten. In der Vergangenheit kam es zu einzelnen emotional-geladenen Angriffen auf Nichteinheimische.

Es besteht eine Vielzahl von Verboten, die mit der Sicherheitslage begründet und teilweise kurzfristig geändert werden. Dazu gehört jegliches Fotografieren des Flughafens, militärischer Einrichtungen, sonstiger Anlagen von strategischer Bedeutung oder uniformierter Personen. Zwar wurde das Fotografieren in der Öffentlichkeit wieder erlaubt. Allerdings kann wegen schlechter Erfahrungen davon nur abgeraten werden. Fotoausrüstung kann zum Raub oder zu unliebsamen Begegnungen mit Passanten und Sicherheitskräften (sogar Verhaftung) führen. Kulturelle Widerstände können zu aggressiven Reaktionen ungefragter fotografierter Personen führen. Fotografen sollten sich rechtzeitig beim Informationsministerium um eine Fotografiererlaubnis bemühen, wenn sie die vorgenannten Objekte aufnehmen möchten. Die Adresse lautet:
Presse et Information
Immeuble Retelesco, croisement des Avenues Tombalbaye et Huileries
C/Gombe
Tel: +243 99991027, +243 817008811
Die deutsche Botschaft in Kinshasa hält zudem aktuelle Informationen zur Akkreditierung von Journalisten bereit, die bei Bedarf abgefragt werden können.

Straßen-, Eisenbahn-, Luft- und Fährverkehr
Die wenigen Straßen außerhalb der großen Städte sind oft in schlechtem Zustand und nur mit allradgetriebenen Fahrzeugen zu benutzen. Während der Regenzeit sind weite Teile des Straßennetzes unpassierbar.
Auf der zweimal wöchentlich verkehrenden Eisenbahn zwischen Kinshasa und Matadi kommt es immer wieder zu Entgleisungen. Die Eisenbahnlinien im Landesinneren fahren zum Teil gar nicht, zum Teil unregelmäßig und brauchen enorm viel Zeit.

Der innerkongolesische Luftverkehr mit einer Vielzahl von kleineren Luftfahrtunternehmen entspricht nicht europäischen Sicherheitsstandards. Alle kongolesischen Luftfahrtunternehmen stehen auf der sog. „schwarzen Liste“ der EU. Keiner der Flughäfen der DR Kongo entspricht internationalen Sicherheitsvorschriften. Die kleineren Flughäfen im Landesinneren bestehen meist nur aus einer Landebahn und manchmal einer Abfertigungshalle.

Der Fährverkehr von Kinshasa nach Brazzaville (Republik Kongo) kann als relativ sicher eingestuft werden. Der Fähr- und Flussverkehr in anderen Landesteilen ist hingegen unsicher. Es kommt immer wieder zu schweren Unglücken.

Reisegenehmigungen
Das Erfordernis eines "Laissez-Passer Special" des kongolesischen Innenministeriums für Ausländer, die die Provinz Kinshasa verlassen wollen, wurde offiziell abgeschafft. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die örtlichen Behörden dennoch auf einem "Laissez-Passer" oder einer „ordre de mission“ bestehen. Ausländern, die die Provinz Kinshasa verlassen, wird daher empfohlen, sich vor einer solchen Reise mit dem kongolesischen Innenministerium in Verbindung zu setzen und eine Genehmigung der "Direction Générale de Migration" (DGM) einzuholen (siehe auch Einreisebestimmungen)

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 04.07.2017

Beitragvon Alexander » 04.07.2017 16:31

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Demokratische Republik Kongo:

Stand 04.07.2017 (Unverändert gültig seit: 04.07.2017)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Besondere strafrechtliche Vorschriften

Aktuelle Hinweise
Infolge des offiziellen Endes der zweiten Amtszeit des Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo am 19. Dezember 2016 ist es in Kinshasa und anderen kongolesischen Städten zu Protesten gekommen, bei denen es auch zu Gewaltanwendung kam.

Regierung und Opposition haben inzwischen zwar eine Vereinbarung über den politischen Übergang getroffen, ihre Umsetzung ist bislang jedoch nicht vorangekommen. Am 28. März 2017 kam es in diesem Zusammenhang in der Hauptstadt Kinshasa erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Weitere Proteste, die jederzeit einen gewaltsamen Verlauf nehmen können, sind angekündigt. Dabei können weitgehende Störungen des öffentlichen Lebens nicht ausgeschlossen werden.

Ein Massenausbruch aus dem Stadtgefängnis in Kinshasa Mitte Mai 2017 zeigte, dass jederzeit mit unvorhersehbaren und sicherheitsrelevanten Ereignissen oder mit gewalttätigen Ausschreitungen auch ohne erkennbaren äußeren Anlass zu rechnen ist.

Neben Straßensperren auf dem Weg zwischen Flughafen und Innenstadt werden diese derzeit im Stadtgebiet von Kinshasa ab den frühen Abendstunden vermehrt eingerichtet. Sie sind nicht immer als solche erkennbar, längere Wartezeiten können auftreten.

Von nicht dringend erforderlichen Reisen nach Kinshasa wird daher weiterhin abgeraten. In den anderen Landesteilen wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten.

Deutsche, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Demokratischen Republik Kongo aufhalten, sollten sich gewissenhaft mit der individuellen Krisenvorsorge auseinandersetzen. Es wird außerdem geraten, die lokalen Medien und die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts aufmerksam zu verfolgen. Menschenansammlungen sollten gemieden und nicht beobachtet, fotografiert oder gefilmt werden. Den Anweisungen von Militär und Polizei ist unbedingt Folge zu leisten, insbesondere bei Straßensperren und sonstigen Kontrollen.

[b]Besondere strafrechtliche Vorschriften/[b]
Homosexuelle Handlungen sind in der Demokratischen Republik Kongo bislang nicht explizit unter Strafe gestellt, können u.U. aber als Verstoß gegen Sitte- und Moralregeln unter extensiver Auslegung der einschlägigen Vorschriften des Strafgesetzbuchs mit einer Haftstrafe geahndet werden. Das Schutzalter liegt bei 18 Jahren. Seit 2014 debattiert das Parlament einen Gesetzentwurf, der vorsieht, homosexuelle Handlungen unter Strafe zu stellen.

Bei rechtlichen Schwierigkeiten empfiehlt es sich einen mit den örtlichen Verhältnissen vertrauten Anwalt zu kontaktieren. Weitere Informationen hierzu erteilt die deutsche Botschaft in Kinshasa auf Anfrage.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 07.08.2017

Beitragvon Alexander » 07.08.2017 14:40

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Demokratische Republik Kongo:

Stand 07.08.2017 (Unverändert gültig seit: 07.08.2017)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise

In mehreren Stadtteilen von Kinshasa ist es am 7. August 2017 zu Unruhen gekommen. Betroffen waren die Stadtteile Selembao, UPN, Makala, Lemba, N’djili (int. Flughafen) und Bandal. Es wird empfohlen, Aufenthalte außerhalb des Stadtteils Gombe vorerst auf ein unverzichtbares Minimum zu beschränken, da es insbesondere in Verbindung mit den für den 8. und 9. August 2017 angekündigten Generalstreiks erneut zu Unruhen kommen kann.

Infolge des offiziellen Endes der zweiten Amtszeit des Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo am 19. Dezember 2016 ist es wiederholt in Kinshasa und anderen kongolesischen Städten zu Protesten gekommen, bei denen es auch zu Gewaltanwendung kam.

Regierung und Opposition haben inzwischen zwar eine Vereinbarung über den politischen Übergang getroffen, ihre Umsetzung ist bislang jedoch nicht vorangekommen. Am 28. März 2017 kam es in diesem Zusammenhang in der Hauptstadt Kinshasa erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Weitere Proteste, die jederzeit einen gewaltsamen Verlauf nehmen können, sind angekündigt. Dabei können weitgehende Störungen des öffentlichen Lebens nicht ausgeschlossen werden.

Ein Massenausbruch aus dem Stadtgefängnis in Kinshasa Mitte Mai 2017 zeigte, dass jederzeit mit unvorhersehbaren und sicherheitsrelevanten Ereignissen oder mit gewalttätigen Ausschreitungen auch ohne erkennbaren äußeren Anlass zu rechnen ist.

Neben Straßensperren auf dem Weg zwischen Flughafen und Innenstadt werden diese derzeit im Stadtgebiet von Kinshasa ab den frühen Abendstunden vermehrt eingerichtet. Sie sind nicht immer als solche erkennbar, längere Wartezeiten können auftreten.

Von nicht dringend erforderlichen Reisen nach Kinshasa wird daher weiterhin abgeraten. In den anderen Landesteilen wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten.

Deutsche, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Demokratischen Republik Kongo aufhalten, sollten sich gewissenhaft mit der individuellen Krisenvorsorge auseinandersetzen. Es wird außerdem geraten, die lokalen Medien und die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts aufmerksam zu verfolgen. Menschenansammlungen sollten gemieden und nicht beobachtet, fotografiert oder gefilmt werden. Den Anweisungen von Militär und Polizei ist unbedingt Folge zu leisten, insbesondere bei Straßensperren und sonstigen Kontrollen.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 27.10.201

Beitragvon Alexander » 27.10.2017 13:58

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Demokratische Republik Kongo:

Stand 27.10.2017 (Unverändert gültig seit: 27.10.2017)

Letzte Änderungen:
Medizinische Hinweise

Aktuelle Hinweise
Cholera
Derzeit ist die Demokratische Republik Kongo von einem landesweiten Ausbruch von Cholera betroffen. Nahezu alle Provinzen und auch städtische Gebiet haben Choleraerkrankte in größerer Anzahl. Reisende und Touristen sind in der Regel nicht betroffen, wenn sie die üblichen Hygienehinweise einhalten.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 12.12.2017

Beitragvon Alexander » 12.12.2017 17:44

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Demokratische Republik Kongo:

Stand: 12.12.2017 (Unverändert gültig seit: 12.12.2017)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise

Nachdem das verfassungsgemäße Ende der zweiten Amtszeit des Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo Kabila am 19. Dezember 2016 überschritten wurde, ist es in Kinshasa und anderen kongolesischen Städten wiederholt zu teilweise gewalttätigen Protesten gegen die Regierung und in deren Folge zu scharfen Gegenmaßnahmen und Festnahmen gekommen.
Die kongolesische Wahlbehörde hat ein Wahldatum für den 23. Dezember 2018 bekanntgegeben.

Es muss jederzeit, insbesondere um den Jahrestag am 19. Dezember 2017 und im gesamten Jahr 2018 mit Protesten gerechnet werden, die auch wieder gewaltsam verlaufen können. Mit weitreichenden Störungen des öffentlichen Lebens und einer hohen Präsenz von bewaffneten Sicherheitskräften muss gerechnet werden.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 27.12.2017

Beitragvon Birgitt » 27.12.2017 17:28

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo:
Stand 27.12.2017
(Unverändert gültig seit: 27.12.2017)

Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise


Aktuelle Hinweise
Nachdem das verfassungsgemäße Ende der zweiten Amtszeit des Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo Kabila am 19. Dezember 2016 überschritten wurde, ist es in Kinshasa und anderen kongolesischen Städten wiederholt zu teilweise gewalttätigen Protesten gegen die Regierung und in deren Folge zu scharfen Gegenmaßnahmen und Festnahmen gekommen. Die kongolesische Wahlbehörde hat ein Wahldatum für den 23. Dezember 2018 bekanntgegeben.
Es muss jederzeit mit Protesten gerechnet werden, die, wie in der Vergangenheit, in Gewalt ausarten können. Mit weitreichenden Störungen des öffentlichen Lebens und einer hohen Präsenz von bewaffneten Sicherheitskräften muss gerechnet werden.
Ein Massenausbruch aus dem Stadtgefängnis in Kinshasa Mitte Mai 2017 zeigte, dass jederzeit mit unvorhersehbaren und sicherheitsrelevanten Ereignissen oder mit gewalttätigen Ausschreitungen auch ohne erkennbaren äußeren Anlass zu rechnen ist.
Neben Straßensperren auf dem Weg zwischen Flughafen und Innenstadt werden diese derzeit im Stadtgebiet von Kinshasa ab den frühen Abendstunden vermehrt eingerichtet. Sie sind nicht immer als solche erkennbar, längere Wartezeiten können auftreten.
Von nicht dringend erforderlichen Reisen nach Kinshasa wird daher weiterhin abgeraten.
Deutsche Staatsangehörige, die sich in der Demokratischen Republik Kongo aufhalten, sollten sich gewissenhaft mit der individuellen Krisenvorsorge auseinandersetzen. Es wird außerdem geraten, die lokalen Medien und die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts aufmerksam zu verfolgen. Menschenansammlungen sollten gemieden und nicht beobachtet, fotografiert oder gefilmt werden. Den Anweisungen von Militär und Polizei ist unbedingt Folge zu leisten, insbesondere bei Straßensperren und sonstigen Kontrollen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung
Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile sowie die Kasai- und Lomami-Provinzen der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.

Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Bas-Uele, Haut-Uele, Tshopo, Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Maniema, Tanganyika, Haut-Lomami, Haut-Katanga (nur nördliche Gebiete), Lomami, Kasai, Kasai-Central und Kasai Oriental.
In diesen Provinzen finden immer wieder Kämpfe zwischen den kongolesischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppen statt. Seit dem 22.12.2017 führt die ugandische Armee Angriffe auf Stellungen von Rebellen im Nord-Kivu aus. Die daraus resultierende Flüchtlingsbewegung führt zu weiterer Instabilität in der Region. Ein Aufenthalt in diesen Gebieten muss unbedingt durch ein tragfähiges Sicherheitskonzept abgesichert sein. In den anderen Landesteilen wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten. Der dienstliche oder geschäftliche Aufenthalt in diesen Gebieten muss durch ein tragfähiges Sicherheitskonzept abgesichert sein.
In den anderen Landesteilen wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten.
Kriminalität
Für die Städte in der Demokratischen Republik Kongo gelten die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen (unauffälliges Verhalten, kein teurer Schmuck oder extravagante Kleidung, Meiden unsicherer Stadtviertel, Zurückhaltung beim Fotografieren, Ausgehen nie alleine, sondern nur in kleinen Gruppen mit lokaler Begleitung usw.).
Wiederholt ereigneten sich in Kinshasa bewaffnete Überfälle auf Ausländer, bei denen das Opfer unter einem Vorwand in ein Auto gedrängt und dann ausgeraubt wurde. Die Täter gaben sich dabei als Sicherheitskräfte aus.
Straßenkinder (sog. „shégués“) fallen durch aggressives Betteln an stark belebten Orten und im zähfließenden Straßenverkehr auf. Darüber hinaus gibt es in manchen Stadtvierteln jugendliche Straßenbanden, die bewaffnete Überfälle ausführen.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird dringend empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.


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