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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 06.08.2018

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 06.08.2018

Beitragvon Alexander » 02.12.2011 19:04

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Demokratische Republik Kongo:
Stand 02.12.2011 (Unverändert gültig seit: 02.12.2011)

Reisewarnung
Vor Reisen in die Demokratische Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, wo regelmäßig Kämpfe zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen stattfinden, sowie in der Provinz Orientale für den Bezirk Haut-Uélé im Nordosten des Landes, wo die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) aktiv ist.
Am 28. November 2011 sind Präsidentschafts- und Parlamentswahlen abgehalten worden. Vor der Verkündung der Wahlergebnisse am 06. Dezember, aber auch in den Wochen danach, können in Kinshasa und in den anderen großen Städten vereinzelte Gewaltausbrüche nicht ausgeschlossen werden. Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo nicht vermeiden kann, sollte sich auf der Deutschenliste eintragen, aus den Medien über angekündigte Demonstrationen informieren und große Menschenansammlungen meiden.


Landesspezifische Sicherheitshinweise

Die Sicherheitslage ist im gesamten Land fragil.
Der Osten des Landes (Ituri, Nord- und Süd-Kivu, Nordost-Katanga) ist nicht befriedet, hier gibt es immer wieder aufflammende Unruhen unterschiedlicher Intensität. In den Kivu-Provinzen werden Militäraktionen gegen verbliebene Rebellengruppen durchgeführt.
Die übrigen Regionen des Landes sind relativ ruhig. Allerdings kann es überall zu nicht vorhersehbaren gewalttätigen Unruhen kommen. Dabei entsteht immer wieder erheblicher materieller Schaden, z.B. infolge von Plünderungen u. Brandschatzungen. Wegen der schlechten humanitären und sozialen Lage kommt es, auch durch demobilisierte Sicherheitskräfte, immer wieder zu Raubüberfällen.
Die deutsche Botschaft in Kinshasa kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen sowohl in der Hauptstadt Kinshasa als auch in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.

Allgemeine Reiseinformationen
Kriminalität
Für die Städte in der Demokratischen Republik Kongo gelten die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen (unauffälliges Verhalten, Meiden unsicherer Stadtviertel, Ausgehen nie alleine, sondern nur in kleinen Gruppen mit lokaler Begleitung usw.).
Wiederholt ereigneten sich in Kinshasa bewaffnete Überfälle auf Ausländer, bei denen das Opfer unter einem Vorwand in ein Auto gebeten und dann ausgeraubt wurde. Die Täter gaben sich dabei als Sicherheitskräfte aus.
Straßenkinder (sog. „shégués“) sind überall in der Stadt anzutreffen. Sie zeichnen sich durch aggressives Betteln an stark belebten Orten und im zähfließenden Straßenverkehr aus. Darüber hinaus gibt es in manchen Stadtvierteln jugendliche Straßenbanden, die bewaffnete Überfälle ausführen.
Verhalten in der Öffentlichkeit
Zwischenfälle mit dem Militär und anderen Sicherheitskräften sollten durch unauffälliges Verhalten möglichst vermieden werden.
Im Straßenverkehr sollte man im Falle einer Begegnung mit einem Konvoi des Präsidenten, eines der Vize-Präsidenten oder eines anderen Würdenträgers soweit wie möglich rechts an den Straßenrand fahren, stehen bleiben und warten, bis der Konvoi vorbeigefahren ist.
Gleiches gilt abends bei Sonnenuntergang – und auch früh morgens – für die Zeit des Hissens bzw. Einholens der Nationalflagge vor Polizeistationen und anderen öffentlichen Gebäuden; in diesen Minuten ruht der Fahrzeugverkehr.
Es besteht eine Vielzahl von Verboten, die mit der Sicherheitslage begründet und teilweise kurzfristig geändert werden. Dazu gehört jegliches Fotografieren des Flughafens, militärischer Einrichtungen, sonstiger Anlagen von strategischer Bedeutung oder uniformierter Personen. Ansonsten ist das Fotografieren in der Öffentlichkeit erlaubt. Allerdings ist dabei Vorsicht anzuraten. Fotoausrüstung kann zum Raub oder zu unliebsamen Begegnungen mit Passanten und Sicherheitskräften führen. Fotografen sollten sich rechtzeitig beim Informationsministerium um eine Fotografiererlaubnis bemühen, wenn sie die vorgenannten Objekte aufnehmen möchten. Die Adresse lautet:
PRESSE ET INFORMATION
Immeuble Retelesco, croisement des Avenues Tombalbaye et Huileries
C/Gombe
Tel: 099991027, 0817008811
Straßen-, Eisenbahn-, Luft- und Fährverkehr
Die wenigen Straßen außerhalb der großen Städte sind oft in schlechtem Zustand und nur mit allradgetriebenen Fahrzeugen zu benutzen. Während der Regenzeit sind weite Teile des Straßennetzes unpassierbar.
Auf der zweimal wöchentlich verkehrenden Eisenbahn zwischen Kinshasa und Matadi kommt es immer wieder zu Entgleisungen. Die Eisenbahnlinien im Landesinneren fahren zum Teil gar nicht, zum Teil unregelmäßig und brauchen enorm viel Zeit.
Der innerkongolesische Luftverkehr mit einer Vielzahl von kleineren Luftfahrtunternehmen entspricht nicht europäischen Sicherheitsstandards. Alle kongolesischen Luftfahrtunternehmen stehen auf der sog. „schwarzen Liste“ der EU. Keiner der Flughäfen der DR Kongo entspricht internationalen Sicherheitsvorschriften. Die kleineren Flughäfen im Landesinneren bestehen meist nur aus einer Landebahn und manchmal einer Abfertigungshalle.
Der Fährverkehr von Kinshasa nach Brazzaville (Republik Kongo) kann als relativ sicher eingestuft werden. Der Fähr- und Flussverkehr in anderen Landesteilen ist hingegen unsicher. Es kommt immer wieder zu schweren Unglücken.
Reisegenehmigungen
Das Erfordernis eines "Laissez-Passer Special" des kongolesischen Innenministeriums für Ausländer, die die Provinz Kinshasa verlassen wollen, wurde offiziell abgeschafft. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die örtlichen Behörden dennoch auf einem "Laissez-Passer" oder einer „ordre de mission“ bestehen. Ausländern, die die Provinz Kinshasa verlassen, wird daher empfohlen, sich vor einer solchen Reise mit dem kongolesischen Innenministerium in Verbindung zu setzen und eine Genehmigung der "Direction Générale de Migration" (DGM) einzuholen (siehe auch Einreisebestimmungen).
Weitere Hinweise
Wer in die DR Kongo reist, sollte sich bei der deutschen Botschaft in Kinshasa nach aktuellen oder regionalen Besonderheiten erkundigen (info@kinshasa.diplo.de ).
Die Botschaft empfiehlt allen deutschen Staatsangehörigen, die sich - auch nur kurzfristig - in der Demokratischen Republik Kongo aufhalten, sich auf der elektronischen Deutschenliste „Elefand“ einzutragen. Dies erleichtert in konsularischen und anderen Notfällen die konsularische Betreuung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die DR Kongo ein Visum (Visa werden nicht an der Grenze/am Flughafen ausgestellt!), das von der kongolesischen Botschaft in Berlin ausgestellt wird (Hinweis: Da die kongolesischen Botschaften im Ausland von ihren Visa- und Gebühreneinnahmen leben, sind diese entsprechend teuer).
Für die Verlängerung von Visa nach Einreise in die DR Kongo, wie auch die Umsetzung der kongolesischen Einreise- und Aufenthaltsvorschriften ist die "Direction Générale de Migration" (DGM) zuständig. Diese Behörde überwacht auch alle Migrationsbewegungen innerhalb des Landes, weswegen sie nach jedem Ortswechsel zwecks Registrierung aufzusuchen ist. Für weitergehende Informationen kann die DGM-Zentrale in Kinshasa unter folgender Adresse kontaktiert werden:
Direction Générale de Migration
65, Boulevard du 30 Juin
Commune de Gombe
Kinshasa
Es wird empfohlen, sich rechtzeitig über die Voraussetzungen für den Erhalt oder die Verlängerung des jeweiligen Visums zu informieren, um einen illegalen Aufenthalt in der DR Kongo, der höchstwahrscheinlich ein Strafverfahren und möglicherweise auch einen Gefängnisaufenthalt nach sich zieht, zu vermeiden.
Für die Aufnahme einer Berufs- oder Geschäftstätigkeit ist der Erwerb eines "Visa d'Etablissement" vorgeschrieben. Alleinreisende Minderjährige bedürfen einer "autorisation parentale", der elterlichen schriftlichen Genehmigung und einer "prise en charge" durch die betreffende Fluglinie. Es gibt keine Besonderheiten bei der Begleitung durch nur ein Elternteil.
Reisedokumente
Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:
Reisedokumente Erwachsene Einreise möglich / Bedingungen
Reisepass Ja, gültig noch mindestens 6 Monate bei Einreise
Vorläufiger Reisepass Ja, gültig noch mindestens 6 Monate bei Einreise
Personalausweis Nein
Vorläufiger Personalausweis Nein
Weitere Anmerkungen Dem Auswärtigen Amt liegen keine offiziellen Bestätigungen über die Anerkennung der obigen Reisedokumente durch die zuständigen Behörden der Demokratischen Republik Kongo vor. Die Angaben beruhen auf Erfahrungswerten der Botschaft Kinshasa.
Reisedokumente Kinde r/Jugendliche
Kinderreisepass Ja, mit Foto, gültig noch mindestens 6 Monate bei Einreise
Reisepass Ja, gültig noch mindestens 6 Monate bei Einreise
Personalausweis Nein
Vorläufiger Personalausweis Nein
Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich) Keine Angabe
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) Keine Angabe
Weitere Anmerkungen Dem Auswärtigen Amt liegen keine offiziellen Bestätigungen über die Anerkennung der obigen Reisedokumente durch die zuständigen Behörden der Demokratischen Republik Kongo vor. Die Angaben beruhen auf Erfahrungswerten der Botschaft Kinshasa. Es wird dringend empfohlen, ausschließlich mit gültigen Kinderreisepässen oder Reisepässen einzureisen.
Ebenso wird für die Einreise ein internationaler Impfpass mit dem Nachweis der vorgeschriebenen Impfungen (insbesondere Meningitis-Impfung) benötigt (s.u. „Medizinische Hinweise“).
Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des Ziellandes klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

Besondere Zollvorschriften / Devisenhinweise
Über zollrechtliche Vorschriften liegen nur wenige Informationen vor. Ein- oder Ausfuhren von Gegenständen mit erheblichem wirtschaftlichem Wert können ohne Vorwarnung für verboten erklärt werden. Vorsicht ist daher grundsätzlich angebracht. Verboten ist die Ausfuhr von Kunstgegenständen, insbesondere aus Elfenbein und Malachit. Die Ausfuhr von in der DR Kongo geförderten Edelmetallen wie Gold, Silber, Diamanten bedarf der Genehmigung.
Für die Bezahlung von Waren ist neben der nationalen Währung Franc Congolais auch die Bezahlung in Devisen (US-Dollar, Euro) möglich, das Geschäftsleben ist dollarisiert. Der Besitz von Devisen ist erlaubt. Devisenbestände müssen über einem Gegenwert von 10.000,-- USD bei Einreise deklariert werden. Die Ausfuhr von Fremdwährungsbarbeständen ist nur bis zu einer Höhe von 10.000,-- USD (oder entsprechender Gegenwert) erlaubt, für darüber liegende Summen sind Banktransfers erforderlich. Diese Einschränkung gilt nicht für Transitreisende oder Dienstreisen. Die Ausfuhr ist zu deklarieren. Die Ausfuhr von Franc Congolais ist nicht erlaubt.
Der Umtausch von Devisen in einheimische Währung ist problemlos möglich. Euro werden zum Umtausch entgegengenommen. Der Wechselkurs des US-Dollars ist erfahrungsgemäß etwas günstiger.
Kreditkarten werden nur an wenigen Stellen angenommen. Nur in den beiden größten Hotels in Kinshasa (Hotel Memling, Grand Hôtel), bei den Vertretungen der Fluglinien SN-Brussels und Air France sowie bei einigen größeren Supermärkten werden sie akzeptiert. Man sollte die übliche Vorsicht walten lassen (keine doppelten Belege anfertigen lassen etc).
Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls http://www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Besondere strafrechtliche Vorschriften sind nicht bekannt. Sollten Sie in rechtliche Schwierigkeiten geraten, empfiehlt sich die Beziehung eines mit den örtlichen Verhältnissen vertrauten Anwaltes. Weitere Informationen hierzu erteilt Ihnen auf Anfrage die deutsche Botschaft.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen älter als 1 Jahr zur Einreise vorgeschrieben und ist auch medizinisch indiziert. Das Mitführen eines internationalen Impfpasses bei der Einreise (und ggf. Weiterreise in die Republik Kongo) ist vorgeschrieben; es empfiehlt sich, das Dokument während der gesamten Reise mit sich zu führen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Krankheit (vierfach-Impfstoff) und Typhus. Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden.
Malaria
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariaprophylaxe ist notwendig.
Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
• körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
• ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
Weitere, nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Es besteht ein landesweit hohes Risiko für Darminfektionen, speziell Durchfallerkrankungen einschließlich Ruhr und Cholera. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Diese tritt, insbesondere in der Regenzeit immer wieder auf. Bei besonderer Exposition kann eine Cholera-Schluckimpfung sinnvoll sein (Arbeiten in Slums, Pflege Erkrankter und in Flüchtlingslagern). Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor de m Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Meningokokken-Krankheit
Die WHO hat für dieses Jahr vor größeren Ausbrüchen gewarnt, bisher blieben aber die Fallzahlen hinter denen des Vorjahres zurück. Reisende sollten tetravalent geimpft sein, vor allem bei Kontakten zur einheimischen Bevölkerung.
Pest
Seit Mai 2006 besteht ein von der WHO bestätigter regionaler Ausbruch von Pest im Nordosten des Landes (Ituri, Provinz Orientale), einem bekannten und angesichts der Sicherheitslage kaum bereisten Naturpestherd. Berichtet wird vorrangig von der ansonsten selteneren Lungenpest, aber auch Beulenpest ist aufgetreten. Die primäre Lungenpest wird durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen und führt innerhalb 1-3 Tagen zu einem lebensbedrohlichen Krankheitsbild mit Fieber, Luftnot und schwerer Pneumonie. Eine Antibiotikabehandlung innerhalb 24h nach Symptombeginn oder auch prophylaktisch nach Exposition ist notwendig und lebensrettend. Begünstigt wird die Erkrankung und hier insbesondere die primäre Beulenpest durch schlechte hygienische Verhältnisse, Kontakt zu Nagern (Überträger ist der Rattenfloh) und Kranken soll vermieden werden. Eine Gefährdung für Reisende ist derzeit nicht zu erkennen und nicht zu erwarten.
Poliomyelitis
Poliomyelitis (sog. Kinderlähmung) zirkuliert in verschiedenen Provinzen, 2007 wurden 36 paralytischen Erkrankungen nachgewiesen. Von einer hohen Dunkelziffer ist auszugehen. Bei Reisen sollte für sicheren Impfschutz gesorgt werden.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Schlafkrankheit und Tollwut sind weit verbreitet. Risiko auch für örtliche Auftritte von Affenpocken sowie von viralen hämorrhagischen Fiebern.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen, sie ist vielfach technisch und apparativ problematisch, die hygienischen Standards sind grundsätzlich unzureichend, im Landesinneren katastrophal. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch sprechende Ärzte. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette?). Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.
In der Hauptstadt Kinshasa sind die meisten Medikamente erhältlich, aber sehr teuer - vorübergehende Engpässe können nie ausgeschlossen werden. Zumutbare Behandlungsmöglichkeiten bei akuten Erkrankungen bietet das "Centre Médical de Kinshasa" (CMK), Avenue de Wagenia 168, B.P. 95 86 Kinshasa, Tel.: 00243-89 50 300. Dieses Gesundheitszentrum verfügt auch über eine Notaufnahme, das "Centre Privé d’Urgence" (CPU).
Alle Behandlungen, auch Notfälle, sind grundsätzlich im voraus bar zu bezahlen. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Rückholmöglichkeit ist daher dringend zu empfehlen.



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Reisewarnung DR Kongo 09.12.2011

Beitragvon Alexander » 09.12.2011 20:52

Update:

Letzte Änderung:

Reisewarnung
Vor Reisen in die Demokratische Republik Kongo wird gewarnt.

Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, wo regelmäßig Kämpfe zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen stattfinden, sowie in der Provinz Orientale für den Bezirk Haut-Uélé im Nordosten des Landes, wo die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) aktiv ist.

Am 28. November 2011 sind Präsidentschafts- und Parlamentswahlen abgehalten worden. Mit der Verkündung der vorläufigen Wahlergebnisse am 9. Dezember 2011 um 17.00 Uhr, aber auch in den Wochen danach, können in Kinshasa und in den anderen großen Städten vereinzelte Gewaltausbrüche nicht ausgeschlossen werden. Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo nicht vermeiden kann, sollte sich auf der Deutschenliste eintragen, aus den Medien über angekündigte Demonstrationen informieren und große Menschenansammlungen meiden.
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Reisewarnung DRC 10.01.2012

Beitragvon Birgitt » 10.01.2012 21:37

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo:
Stand 10.01.2012
(Unverändert gültig seit: 10.01.2012)

Letzte Änderung:
Reisewarnung - Wahlen


Reisewarnung
Vor Reisen in die Demokratische Republik Kongo wird gewarnt.

Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, wo regelmäßig Kämpfe zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen stattfinden, sowie in der Provinz Orientale für den Bezirk Haut-Uélé im Nordosten des Landes, wo die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) aktiv ist.
Am 28. November 2011 sind Präsidentschafts- und Parlamentswahlen abgehalten worden. Das am 17. Dezember 2011 verkündete amtliche Endergebnis der Präsidentschaftswahlen ist umstritten; die Ergebnisse der Parlamentswahlen liegen noch nicht vor. In Kinshasa und in den anderen großen Städten, insbesondere in den Provinzen Kasai und Katanga, sind Gewaltausbrüche im Zusammenhang mit den Wahlen nicht auszuschließen. Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo nicht vermeiden kann, sollte sich auf der Deutschenliste eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich aus den Medien über angekündigte Demonstrationen informieren und große Menschenansammlungen meiden.


Auswärtiges Amt

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Teilreisewarnung DRC 29.03.2012

Beitragvon Birgitt » 29.03.2012 16:49

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo:
Stand 29.03.2012
(Unverändert gültig seit: 29.03.2012)

Letzte Änderung:
Teilreisewarnung
Landesspezifische Sicherheitshinweise


Teilreisewarnung
Vor Reisen in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, wo immer wieder Kämpfe zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen stattfinden. Diese Kämpfe können bisweilen in die angrenzenden Gebiete der Nachbarprovinzen, insbesondere der Provinz Maniema, kurzfristig übergreifen. In der Provinz Orientale im Bezirk Haut-Uélé im Nordosten des Landes ist die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) aktiv.

In der Demokratischen Republik Kongo können Gewaltausbrüche im Zusammenhang mit der allgemeinen politischen und sozialen Instabilität nicht ausgeschlossen werden. Auch in größeren urbanen Zentren sollte grundsätzlich mit einer instabilen Sicherheitslage gerechnet werden. Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich auf der Deutschenliste (https://service.diplo.de/elefandextern/ ... orm.action) eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Die Sicherheitslage ist im gesamten Land fragil.
Der Osten des Landes (Ituri, Nord- und Süd-Kivu, Nordost-Katanga) ist nicht befriedet, hier gibt es immer wieder aufflammende Unruhen unterschiedlicher Intensität. In den Kivu-Provinzen werden Militäraktionen gegen verbliebene Rebellengruppen durchgeführt. Ausnahmen bilden die Städte Bukavu und Goma, die derzeit von bewaffneten Auseinandersetzungen verschont sind.
Die übrigen Regionen des Landes sind relativ ruhig. Allerdings kann es überall zu nicht vorhersehbaren gewalttätigen Unruhen kommen. Dabei entsteht immer wieder erheblicher materieller Schaden, z.B. infolge von Plünderungen u. Brandschatzungen. Wegen der schlechten humanitären und sozialen Lage kommt es zu Raubüberfällen, auch durch demobilisierte Sicherheitskräfte.
Die deutsche Botschaft in Kinshasa kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen sowohl in der Hauptstadt Kinshasa als auch in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.


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Wem es evtl. nicht auffällt:
Das AA hat den Hinweis heute von "Reisewarnung" auf "Teilreisewarnung" angepasst.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 03.07.2012

Beitragvon Alexander » 03.07.2012 14:33

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Demokratische Republik Kongo:
Stand 03.07.2012 (Unverändert gültig seit: 03.07.2012)
Letzte Änderung: Teilreisewarnung und Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige - Visum
Teilreisewarnung
Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, wo immer wieder Kämpfe zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen stattfinden. Diese Kämpfe können bisweilen in die angrenzenden Gebiete der Nachbarprovinzen, insbesondere der Provinz Maniema, kurzfristig übergreifen. In der Provinz Orientale im Bezirk Haut-Uélé im Nordosten des Landes ist die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) aktiv.

In der Demokratischen Republik Kongo können Gewaltausbrüche im Zusammenhang mit der allgemeinen politischen und sozialen Instabilität nicht ausgeschlossen werden. Auch in größeren urbanen Zentren sollte grundsätzlich mit einer instabilen Sicherheitslage gerechnet werden. Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich auf der Deutschenliste (https://service.diplo.de/elefandextern/ ... orm.action) eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die DR Kongo ein Visum, das von der kongolesischen Botschaft in Berlin ausgestellt wird. Mit hohen Visagebühren muss gerechnet werden.
Visa werden nicht an der Grenze oder am Flughafen ausgestellt! Kürzlich wurde ein deutscher Staatsbürger ohne Visum am Flughafen Kinshasa abgewiesen.
Für die Verlängerung von Visa nach Einreise in die DR Kongo, wie auch die Umsetzung der kongolesischen Einreise- und Aufenthaltsvorschriften ist die "Direction Générale de Migration" (DGM) zuständig. Diese Behörde überwacht auch alle Migrationsbewegungen innerhalb des Landes, weswegen sie nach jedem Ortswechsel zur Registrierung aufzusuchen ist. Für weitergehende Informationen kann die DGM-Zentrale in Kinshasa unter folgender Adresse kontaktiert werden:
Direction Générale de Migration
65, Boulevard du 30 Juin
Commune de Gombe
Kinshasa
Es wird empfohlen, sich rechtzeitig über die Voraussetzungen für den Erhalt oder die Verlängerung des jeweiligen Visums zu informieren, um einen illegalen Aufenthalt in der DR Kongo zu Vermeiden, der wahrscheinlich ein Strafverfahren und möglicherweise auch einen Gefängnisaufenthalt nach sich zöge.
Für die Aufnahme einer Berufs- oder Geschäftstätigkeit ist der Erwerb eines "Visa d'Etablissement" vorgeschrieben. Alleinreisende Minderjährige bedürfen einer "autorisation parentale", der elterlichen schriftlichen Genehmigung und einer "prise en charge" durch die betreffende Fluglinie. Es gibt keine Besonderheiten bei der Begleitung durch nur ein Elternteil.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 31.07.2012

Beitragvon Birgitt » 31.07.2012 16:59

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo:
Stand 31.07.2012
(Unverändert gültig seit: 31.07.2012)

Letzte Änderung:
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige - Hinweis für Globetrotter, Individual- und Expeditionsreisende


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die DR Kongo ein Visum, das von der kongolesischen Botschaft in Berlin ausgestellt wird. Mit hohen Visagebühren muss gerechnet werden.
Visa werden nicht an der Grenze oder am Flughafen ausgestellt! Kürzlich wurde ein deutscher Staatsbürger ohne Visum am Flughafen Kinshasa abgewiesen.

Wichtiger Hinweis für Globetrotter, Individual- und Expeditionsreisende:
Die Botschaft weist dringend darauf hin, dass die Botschaften und Konsulate sowohl der Demokratischen Republik Kongo als auch Angolas in der Republik Kongo Visa nur an Staatsangehörige oder Personen mit Wohnsitz in der Republik Kongo ausstellen. Visumanträge von Personen, die sich lediglich auf der Durchreise befinden, werden regelmäßig zurückgewiesen.
Reisende, die beabsichtigen, die beiden Kongos und Angola Richtung Süden zu durchqueren, sollten daher die erforderlichen Visa für die Demokratische Republik Kongo und die Volksrepublik Angola bereits vor Reiseantritt bei den zuständigen Botschaften/Konsulaten in Deutschland bzw. im Land ihres gewöhnlichen Aufenthaltes beantragen.

Für die Verlängerung von Visa nach Einreise in die DR Kongo, wie auch die Umsetzung der kongolesischen Einreise- und Aufenthaltsvorschriften ist die "Direction Générale de Migration" (DGM) zuständig. Diese Behörde überwacht auch alle Migrationsbewegungen innerhalb des Landes, weswegen sie nach jedem Ortswechsel zur Registrierung aufzusuchen ist. Für weitergehende Informationen kann die DGM-Zentrale in Kinshasa unter folgender Adresse kontaktiert werden:

Direction Générale de Migration
65, Boulevard du 30 Juin
Commune de Gombe
Kinshasa

Es wird empfohlen, sich rechtzeitig über die Voraussetzungen für den Erhalt oder die Verlängerung des jeweiligen Visums zu informieren, um einen illegalen Aufenthalt in der DR Kongo zu vermeiden, der wahrscheinlich ein Strafverfahren und möglicherweise auch einen Gefängnisaufenthalt nach sich zöge.


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Gruß
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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 02.08.2012

Beitragvon Alexander » 02.08.2012 19:41

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Demokratische Republik Kongo:
Stand 02.08.2012 (Unverändert gültig seit: 02.08.2012)

Letzte Änderung: Teilreisewarnung und Landesspezifische Sicherheitshinweise
Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, wo immer wieder Kämpfe zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen stattfinden. Diese Kämpfe können bisweilen in die angrenzenden Gebiete der Nachbarprovinzen, insbesondere der Provinz Maniema, kurzfristig übergreifen. In der Provinz Orientale im Bezirk Haut-Uélé im Nordosten des Landes ist die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) aktiv.

Besonders dringend wird von Reisen nach Goma und Umland abgeraten. Die Lage in und um Goma ist derzeit ungewiss. Kräfte der M 23-Rebellen stehen zurzeit ca. 20 Kilometer vor der Stadt. Die weitere Entwicklung ist nicht abzusehen.
In der Demokratischen Republik Kongo können Gewaltausbrüche im Zusammenhang mit der allgemeinen politischen und sozialen Instabilität nicht ausgeschlossen werden. Auch in größeren urbanen Zentren sollte grundsätzlich mit einer instabilen Sicherheitslage gerechnet werden. Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich auf der Deutschenliste (https://service.diplo.de/elefandextern/ ... orm.action) eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Die Sicherheitslage ist im gesamten Land fragil.
Der Osten des Landes (Ituri, Nord- und Süd-Kivu, Nordost-Katanga) ist nicht befriedet, hier gibt es immer wieder aufflammende Unruhen unterschiedlicher Intensität. In den Kivu-Provinzen werden Militäraktionen gegen verbliebene Rebellengruppen durchgeführt. Eine Ausnahme bildet die Stadt Bukavu, die derzeit von bewaffneten Auseinandersetzungen verschont ist.
Die übrigen Regionen des Landes sind relativ ruhig. Allerdings kann es überall zu nicht vorhersehbaren gewalttätigen Unruhen kommen. Dabei entsteht immer wieder erheblicher materieller Schaden, z.B. infolge von Plünderungen u. Brandschatzungen. Wegen der schlechten humanitären und sozialen Lage kommt es zu Raubüberfällen, auch durch demobilisierte Sicherheitskräfte.
Die deutsche Botschaft in Kinshasa kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen sowohl in der Hauptstadt Kinshasa als auch in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.

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Registriert: 30.07.2005 18:12

Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 19.10.2012

Beitragvon Alexander » 19.10.2012 20:39

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Demokratische Republik Kongo:
Stand 19.10.2012 (Unverändert gültig seit: 19.10.2012)

Letzte Änderung: Teilreisewarnung Goma
Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, wo immer wieder Kämpfe zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen stattfinden. Diese Kämpfe können bisweilen in die angrenzenden Gebiete der Nachbarprovinzen, insbesondere der Provinz Maniema, kurzfristig übergreifen. In der Provinz Orientale im Bezirk Haut-Uélé im Nordosten des Landes ist die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) aktiv.

Besonders dringend wird bis auf Weiteres vor Reisen nach Goma und Umland gewarnt. Kriminalität wie Schießereien, Überfälle, Entführungen u. a. haben in jüngster Zeit zugenommen. M23-Rebellen stehen seit Wochen 20 Kilometer vor der Stadt. Sie haben gedroht, in Goma einzumarschieren. Kongolesische Sicherheitskräfte und MONUSCO haben Kräfte zusammengezogen, um Goma zu schützen.
In der Demokratischen Republik Kongo können Gewaltausbrüche im Zusammenhang mit der allgemeinen politischen und sozialen Instabilität nicht ausgeschlossen werden. Auch in größeren urbanen Zentren sollte grundsätzlich mit einer instabilen Sicherheitslage gerechnet werden. Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich auf der Deutschenliste (http://www.service.diplo.de/registrierungav ) eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 17.11.2012

Beitragvon Birgitt » 17.11.2012 14:12

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo:
Stand 17.11.2012
(Unverändert gültig seit: 17.11.2012)

Letzte Änderung:
Teilreisewarnung Goma


Teilreisewarnung
Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, wo immer wieder Kämpfe zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen stattfinden. Diese Kämpfe können bisweilen in die angrenzenden Gebiete der Nachbarprovinzen, insbesondere der Provinz Maniema, kurzfristig übergreifen. In der Provinz Orientale im Bezirk Haut-Uélé im Nordosten des Landes ist die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) aktiv.

In unmittelbarer Nähe von Goma (Nord-Kivu) finden Kämpfe zwischen M23-Rebellen und der regulären Armee statt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Kämpfe auf Goma übergreifen. Von kämpfenden Einheiten, Schießereien, Querschlägern oder auch Plünderern wie Gewalttätern droht höchste Gefahr. Wer sich in Goma und Umgebung aufhält, sollte versuchen, über die Grenze oder über den Kivu-See Abstand zu gewinnen.
In der Demokratischen Republik Kongo können Gewaltausbrüche im Zusammenhang mit der allgemeinen politischen und sozialen Instabilität nicht ausgeschlossen werden. Auch in größeren urbanen Zentren sollte grundsätzlich mit einer instabilen Sicherheitslage gerechnet werden. Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich auf der Deutschenliste (http://service.diplo.de/registrierungav) eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden.


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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 21.11.2012

Beitragvon Birgitt » 21.11.2012 22:46

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo:
Stand 21.11.2012
(Unverändert gültig seit: 21.11.2012)

Letzte Änderung:
Teilreisewarnung


Teilreisewarnung
Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, wo immer wieder Kämpfe zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen stattfinden. Diese Kämpfe können bisweilen in die angrenzenden Gebiete der Nachbarprovinzen, insbesondere der Provinz Maniema, kurzfristig übergreifen. In der Provinz Orientale im Bezirk Haut-Uélé im Nordosten des Landes ist die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) aktiv.
Die Rebellengruppe M23 hat Goma, die Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, eingenommen und besetzt. Der Flughafen ist geschlossen, jegliche Verkehrswege unpassierbar. Es ist derzeit nicht klar, ob und wie die öffentliche Ordnung in Goma aufrechterhalten werden kann.
Kämpfe gegen zurückweichende Regierungstruppen finden bei Sake an der Straße nach Bukavu statt. M23 hat erklärt, auch Bukavu angreifen zu wollen, falls die kongolesische Regierung weiter nicht zu Verhandlungen bereit sei. Von kämpfenden Einheiten, Schießereien, Querschlägern oder auch Plünderern wie Gewalttätern droht höchste Gefahr.

In der Demokratischen Republik Kongo können Gewaltausbrüche im Zusammenhang mit der allgemeinen politischen und sozialen Instabilität nicht ausgeschlossen werden. Auch in größeren urbanen Zentren sollte grundsätzlich mit einer instabilen Sicherheitslage gerechnet werden. Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich auf der Deutschenliste (http://service.diplo.de/registrierungav) eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden.


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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 22.11.2012

Beitragvon Birgitt » 22.11.2012 21:46

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo:
Stand 22.11.2012
(Unverändert gültig seit: 22.11.2012)

Letzte Änderung:
Medizinische Hinweise


Medizinische Hinweise
Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen älter als 1 Jahr zur Einreise vorgeschrieben und ist auch medizinisch indiziert. Das Mitführen eines internationalen Impfpasses bei der Einreise (und ggf. Weiterreise in die Republik Kongo) ist vorgeschrieben; es empfiehlt sich, das Dokument während der gesamten Reise mit sich zu führen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (= bakterielle Meningitis – vierfach-Konjugatimpfstoff) und Typhus empfohlen.
Malaria
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariaprophylaxe ist notwendig.
Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
Weitere, nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Im Ostkongo, d.h. vor allem in den Flüchtlingscamps in der Region Goma / Nord-Kivu treten sporadisch immer wieder Cholerafälle auf. Es besteht darüber hinaus ein landesweit hohes Risiko für Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Diese tritt, insbesondere in der Regenzeit immer wieder auf. Bei besonderer Exposition kann eine Cholera-Schluckimpfung sinnvoll sein (Arbeiten in Slums, Pflege Erkrankter und in Flüchtlingslagern).
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Meningokokken-Krankheit
Diese bakterielle Erkrankung („Tröpfcheninfektion“ durch Anhusten) kommt im Gastland gelegentlich vor,Reisende – besonders bei einfachen Reisebedingungen – besonders bei einfachen Reisebedingungen - - sollten geimpft sein (tetravalenter Konjugatimpfstoff),), vor allem bei engen Kontakten zur einheimischen Bevölkerung.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Schlafkrankheit und Tollwut kommen vor. Risiko auch für örtliche Auftritte von Affenpocken sowie von viralen hämorrhagischen Fiebern (z.B. Ebola). Fledermaushöhlen sollten nicht besucht werden.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe www.dtg.org
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen, sie ist vielfach technisch und apparativ problematisch, die hygienischen Standards sind grundsätzlich unzureichend, im Landesinneren katastrophal. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch sprechende Ärzte. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette?). Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.
In der Hauptstadt Kinshasa sind die meisten Medikamente erhältlich, aber sehr teuer - vorübergehende Engpässe können nie ausgeschlossen werden. Zumutbare Behandlungsmöglichkeiten bei akuten Erkrankungen bietet das "Centre Médical de Kinshasa" (CMK), Avenue de Wagenia 168, B.P. 95 86 Kinshasa, Tel.: 00243-89 50 300. Dieses Gesundheitszentrum verfügt auch über eine Notaufnahme, das "Centre Privé d’Urgence" (CPU).
Alle Behandlungen, auch Notfälle, sind grundsätzlich im voraus bar zu bezahlen. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Rückholmöglichkeit ist daher dringend zu empfehlen..


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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 27.12.2012

Beitragvon Alexander » 28.12.2012 19:11

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Demokratische Republik Kongo:
Stand 27.12.2012 (Unverändert gültig seit: 27.12.2012)
Letzte Änderung: TEILREISEWARNUNG
Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, wo immer wieder Kämpfe zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Rebellengruppen stattfinden. Diese Kämpfe können bisweilen in die angrenzenden Gebiete der Nachbarprovinzen übergreifen (Maniema, nördliches Katanga). In der Provinz Orientale im Bezirk Haut-Uélé ist die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) aktiv.
Die Lage in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, ist außerordentlich gespannt. Hohe Kriminalität und Furcht vor einer Rückkehr der Rebellengruppe "M23" bestimmen das Bild. Kämpfe zwischen Armee und Rebellen können jederzeit wieder ausbrechen und von Nord- auch auf Süd-Kivu übergreifen.

Die übrigen Regionen des Landes sind relativ ruhig. Allerdings kann es überall zu nicht vorhersehbaren gewalttätigen Unruhen kommen. Dabei entsteht immer wieder materieller Schaden, z.B. infolge von Plünderungen u. Brandschatzungen. Wegen der schlechten humanitären und sozialen Lage kommt es zu Raubüberfällen, auch durch demobilisierte Sicherheitskräfte.
Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich auf der Deutschenliste (http://service.diplo.de/registrierungav ) eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden.
Die deutsche Botschaft in Kinshasa kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen sowohl in der Hauptstadt Kinshasa als auch in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.


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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 19.04.2013

Beitragvon Birgitt » 19.04.2013 18:46

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo:
Stand 19.04.2013
(Unverändert gültig seit: 19.04.2013)

Letzte Änderung:
Teilreisewarnung


Teilreisewarnung
Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, für angrenzende Gebiete der Provinz Maniema sowie das nördliche Katanga (Tanganyika, Haut-Lomani, nördliches Haut-Katanga), wo immer wieder Kämpfe zwischen den Streitkräften und Rebellengruppen stattfinden. Grundlage einer nichtaufschiebbaren, nichttouristischen Reise in diese Region sollte ein tragfähiges professionelles Sicherheitskonzept sein.
Die Lage in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, ist außerordentlich gespannt. Hohe Kriminalität und Furcht vor einer Rückkehr der Rebellengruppe "M23" bestimmen das Bild. Kämpfe zwischen Armee und Rebellen können jederzeit wieder ausbrechen und von Nord- auch auf Süd-Kivu übergreifen.

Die übrigen Regionen des Landes sind relativ ruhig. Allerdings kann es überall zu unvorhersehbaren gewalttätigen Unruhen kommen. Dabei entsteht immer wieder materieller Schaden, z.B. infolge von Plünderungen u. Brandschatzungen. Wegen der schlechten humanitären und sozialen Lage kommt es zu Raubüberfällen, auch durch demobilisierte Sicherheitskräfte. In Lubumbashi, der Hauptstadt der Provinz Katanga, hat es am 23.03.2013 Ausschreitungen einer bewaffneten Rebellengruppe mit 35 (VN-Schätzungen) bzw. 23 Toten (amtliche Zahl) gegeben.
Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich auf der Deutschenliste (http://service.diplo.de/registrierungav ) eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden.
Die deutsche Botschaft in Kinshasa kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen sowohl in der Hauptstadt Kinshasa als auch in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.


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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 29.06.2013

Beitragvon Alexander » 29.06.2013 16:10

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Demokratische Republik Kongo:

Stand 29.06.2013 (Unverändert gültig seit: 29.06.2013)

Letzte Änderung: Teilreisewarnung

Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, für angrenzende Gebiete der Provinz Maniema sowie das nördliche Katanga (Tanganyika, Haut-Lomani, nördliches Haut-Katanga), wo immer wieder Kämpfe zwischen den Streitkräften und Rebellengruppen stattfinden. Grundlage einer nichtaufschiebbaren, nichttouristischen Reise in diese Region sollte ein tragfähiges, professionelles Sicherheitskonzept sein.
Die Lage in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, ist außerordentlich gespannt. Hohe Kriminalität und Furcht vor einer Rückkehr der Rebellengruppe "M23" bestimmen das Bild. Kämpfe zwischen Armee und Rebellen können jederzeit wieder ausbrechen und von Nord- auch auf Süd-Kivu übergreifen.

Die übrigen Regionen des Landes sind relativ ruhig. Allerdings kann es überall zu unvorhersehbaren gewalttätigen Unruhen kommen. Dabei entsteht immer wieder materieller Schaden, z.B. infolge von Plünderungen u. Brandschatzungen. Wegen der schlechten humanitären und sozialen Lage kommt es zu Raubüberfällen, auch durch demobilisierte Sicherheitskräfte.
Im Zusammenhang mit dem Jahrestag einer Unabhängigkeitserklärung der Provinz Katanga (11.07.1960) hat eine Rebellengruppe in Katanga Angriffe angekündigt. Gewaltausbrüche können nicht ausgeschlossen werden. Reisen nach Katanga sollten nach Möglichkeit verschoben werden. Wer sich in Katanga aufhält, sollte Menschenansammlungen meiden, sich aus den Medien stets über die Lage informiert halten und Vorräte anlegen. In Lubumbashi, der Hauptstadt der Provinz Katanga, hat im Juni einen Rebellenangriff auf das Gefängnis stattgefunden. Im März 2013 gab es dort Ausschreitungen einer bewaffneten Rebellengruppe mit etlichen Toten und Verletzten. Auswirkungen von Gewaltausbrüchen in Katanga auf die Hauptstadt Kinshasa können nicht ausgeschlossen werden. Auch hier ist erhöhte Wachsamkeit angeraten.
Wer einen Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo plant, sollte sich auf der Deutschenliste (http://service.diplo.de/registrierungav ) eintragen, gefährdete Gebiete soweit möglich nicht besuchen, sich laufend aus den Medien informieren und große Menschenansammlungen meiden.
Die deutsche Botschaft in Kinshasa kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen sowohl in der Hauptstadt Kinshasa als auch in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.

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Teilreisewarnung Demokratische Republik Kongo 18.07.2013

Beitragvon Birgitt » 18.07.2013 20:36

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Demokratische Republik Kongo:
Stand 18.07.2013
(Unverändert gültig seit: 18.07.2013)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung


Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung
Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.
Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, Maniema und das nördliche Katanga (Tanganyika, Haut-Lomani, nördliches Haut-Katanga), wo immer wieder Kämpfe zwischen den kongolesischen Streitkräften und bewaffneten Gruppen stattfinden. Der dienstliche oder geschäftliche Aufenthalt in diesen Gebieten muss durch ein tragfähiges professionelles Sicherheitskonzept abgesichert sein.
Die Lage in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, ist angespannt. Immer wieder aufflammende Kämpfe zwischen den kongolesischen Streitkräften und der Rebellengruppe "M23" unweit der Stadt erfordern eine permanente Evakuierungsbereitschaft.
In Lubumbashi, der Hauptstadt Katangas, kam es dieses Jahr schon zu gewalttätigen Zwischenfällen (u.a. Angriff auf das Gefängnis im Juni). Besondere Vorsicht ist geboten.

Die übrigen Regionen des Landes sind vergleichsweise ruhig. Allerdings kommt es immer wieder zu Unruhen oder Ausschreitungen. Die kongolesischen Ordnungs- und Sicherheitskräfte sind nicht in der Lage, einen hohen Sicherheitsstandard im Land zu gewährleisten.
Die Sicherheitslage in der Metropole Kinshasa (11 Millionen Einwohner) kann sich rasch ändern (Streiks, Demonstrationen, Menschenaufläufe). Die Kriminalität steigt, vor allem durch bewaffnete Jugendbanden (Kuluna). Diese operieren bislang außerhalb des von Ausländern bevorzugten Stadtteils Gombe.


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