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Teilreisewarnung Israel 21.08.2018

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Teilreisewarnung Israel 14.07.2014

Beitragvon Alexander » 23.12.2013 15:48

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Israel:

Stand 23.12.2013 (Unverändert gültig seit: 23.12.2013)

Letzte Änderung: Landesspezifische Sicherheitshinweise/Reisewarnung für den Gazastreifen

Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland einschl. Ost-Jerusalem und Gazastreifen).

Hinweise für Israel und die palästinensischen Gebiete
Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt.

Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen ist derzeit nur eingeschränkt für die Ein- und Ausreise von bestimmten Personengruppen (u. a. humanitäre Notfälle, ausländische Staatsangehörige und Studenten) geöffnet. Eine vollständige Schließung ist jederzeit wieder möglich. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können grundsätzlich keine konsularische Hilfe zur Ausreise aus dem Gazastreifen leisten. Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nordsinai (vgl. Reise- und Sicherheitshinweise für Ägypten unter http://www.auswaertiges-amt.de/sicherreisen ) wird verwiesen; für dieses Gebiet besteht ebenfalls eine Reisewarnung.

Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen. Es wird geraten, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen und Menschenansammlungen zu meiden. Bei Besuchen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten.

Von Aufenthalten im israelischen Grenzgebiet zum Gazastreifen wird abgeraten. Es wird ferner geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden. Ferner wird von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon abgeraten.

Allen Deutschen, die sich - auch nur vorübergehend - in Israel oder den Palästinensischen Gebieten aufhalten, wird empfohlen, sich online auf der Krisenvorsorgeliste zu registrieren (http://service.diplo.de/registrierungav ). Für Aufenthalte in Israel ist die zuständige Auslandsvertretung die Botschaft Tel Aviv, für Aufenthalte in den Palästinensischen Gebieten ist die zuständige Auslandsvertretung das Vertretungsbüro Ramallah. Als zuständige Vertretung ist die einzutragen, in deren Amtsbezirk sich die meiste Zeit aufgehalten wird.
Amtsbezirk Ramallah: Palästinensische Gebiete, d.h. Westjordanland, Ost-Jerusalem, Gazastreifen (bitte Reisewarnung beachten);

Amtsbezirk Tel Aviv: Israel.
Es wird dazu geraten, vor und während der Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete Meldungen in den Medien über aktuelle Entwicklungen erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken, sowie die Internetseiten der Botschaft in Tel Aviv http://www.tel-aviv.diplo.de, und des des Vertretungsbüros Ramallah http://www.ramallah.diplo.de zu konsultieren.
Ergänzend zu den oben aufgeführten Empfehlungen gelten folgende Hinweise:

Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem)
Bei Aufenthalten in Jerusalem wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten, insbesondere in der Altstadt und den angrenzenden palästinensischen Stadtvierteln. In der Umgebung des Tempelbergs/Haram Al Sharif kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften sowie radikalen jüdischen Gruppierungen. Erhöhte Vorsicht ist an islamischen und jüdischen Feiertagen angezeigt. Ortskundige Begleitung wird zumindest an solchen Tagen empfohlen. Von Besuchen des Tempelbergs/Haram Al Sharif an Freitagen wird abgeraten.
Größere Menschenansammlungen sollten in unübersichtlichen Situationen gemieden werden.

Israel allgemein
Im europäischen Vergleich kommt Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl relativ selten vor. Gleichzeitig bleibt Israel das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. In den letzten Jahren sind Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund signifikant zurückgegangen. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu vereinzelten terroristischen Angriffen auf öffentliche Einrichtungen kommen kann. Bis auf Weiteres sollten Reisende bei größeren Menschenansammlungen und bei der Nutzung der öffentlichen Personenverkehrsmittel in Israel besondere Vorsicht walten lassen. Es gibt derzeit allerdings keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern.
Reisende sollten sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) vertraut machen und ggf. die Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden befolgen. Auf der Website der Deutschen Botschaft Tel Aviv sind unter der Rubrik „Konsularischer Service, Nothilfe für Deutsche“ Informationen der israelischen Behörden mit Verhaltenshinweisen in Krisensituationen, u.a. bei Raketenangriffen, eingestellt. Weitere Informationen finden Sie auch direkt unter http://www.oref.org.il/?redirect491=1&r ... %20rulebzw. auf der englisch-sprachigen Facebook-Seite des israelischen Zivilschutzes (Home Front Command).

Grenzgebiet zu Syrien und Libanon
Im Zusammenhang mit dem innersyrischen Konflikt kam es zu vereinzelten Querschlägern von Mörsergranaten und Handfeuerwaffen in der Nähe der demilitarisierten Zone auf den Golanhöhen. Auch aus dem Libanon kam es zu Raketenbeschuss im Grenzgebiet. Personenschäden sind bislang nicht aufgetreten. Israel hat am 5. Mai 2013 mit Verlegung von zwei Iron Dome Raketenabwehrsystemen an die Nordgrenze Israels auf die zunehmend angespannte Lage angesichts der
jüngsten Entwicklungen in Syrien reagiert.

Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon wird abgeraten.

Grenzgebiet zu Ägypten
Seit Sommer 2011 kam es mehrfach zu bewaffneten Zwischenfällen entlang der israelisch-ägyptischen Grenze. Dabei kam es auch zu Schusswechseln mit mehreren Toten und Verletzten.
Im Laufe des Jahres 2013 wurden mehrere Raketen aus dem Sinai auf Eilat abgeschossen, (April und August) durch die es zu Sachschäden kam. Israel hat inzwischen ein Raketenabwehrsystem vor Eilat stationiert.
Es wird dazu geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden und auf alternative Routen auszuweichen.

Grenzgebiet zum Gazastreifen
Im November 2012 war es zu Raketen- und Mörserangriffen mit besonders hoher Intensität aus dem Gazastreifen auf israelisches Territorium gekommen. Als Reaktion darauf wurde eine israelische Militäroperation im Gazastreifen durchgeführt. Auf beiden Seiten ist dabei zahlreicher Personen- und Sachschaden aufgetreten. Die ganz überwiegende Mehrzahl der auf Israel abgeschossenen Raketen schlug in einem Radius von 40 km vom Gazastreifen ein. Es wurden allerdings auch Raketen größerer Reichweite eingesetzt. Mehrmals wurde in Tel Aviv und in Jerusalem Luftalarm ausgelöst. Eine Waffenruhe ist seit dem 21 November 2012 in Kraft, die grundsätzlich eingehalten wird. In jüngster Zeit wurden jedoch wieder mehrere Raketen aus Gaza auf israelisches Territorium abgeschossen, die zum Teil Sachschäden im Grenzgebiet des Gazastreifens angerichtet haben und israelische Gegenreaktionen zur Folge hatten.
Von Aufenthalten im Grenzgebiet zum Gazastreifen wird abgeraten.


Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt.

Grundsätzlich kann die Lage im Gazastreifen innerhalb kurzer Zeit eskalieren und zu einer Gefährdungssituation führen, die durch Kampfhandlungen, Entführungsgefahr und soziale Unruhe geprägt sein kann..
Durch die Schließung der meisten Tunnel zwischen Ägypten und dem Gazastreifen hat sich die Versorgungslage in Gaza deutlich verschlechtert. Die öffentliche Stromversorgung ist auf wenige Stunden am Tag beschränkt. Treibstoffmangel wirkt sich auch auf andere öffentliche Dienstleitungen wie Kläranlagen aus.
Der Gazastreifen ist seit Juni 2007 für den allgemeinen Personenverkehr von und nach Israel fast vollständig abgeriegelt. Personenverkehr zwischen Israel und dem Gazastreifen über den Grenzübergang Erez wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet. Auch die Ausreise über Erez ist in der Regel nur für Personen möglich, die mit Genehmigung der israelischen Behörden über Erez eingereist sind. Der Grenzübergang Erez wurde in der Vergangenheit wiederholt kurzfristig geschlossen.
In der jüngeren Vergangenheit war der Grenzübergang Rafah an sechs Tagen pro Woche (außer freitags) geöffnet. Wann die derzeitigen Einschränkungen gänzlich aufgehoben werden, ist nicht absehbar. Auch bei einer regelmäßigen Öffnung des Grenzübergangs kann dieser nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Palästinensern mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus Gaza bedarf es eines ägyptischen Visums und einer palästinensischen Ausreiseerlaubnis.

Die Einreise nach Gaza auf dem Seeweg ist nicht möglich. Es wird angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen. Am 31. Mai 2010 kamen bei einem solchen Versuch (sog. „Gaza-Flottille“) neun Menschen ums Leben.
Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gazastreifen und in den Küstengewässern vor dem Gazastreifen praktisch keine konsularische Hilfe leisten.

Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)
Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche mobile und immobile Checkpoints und gesperrte Straßen, vor allem zwischen Israel und Jerusalem einerseits und dem Westjordanland andererseits, aber auch innerhalb des Westjordanlands. Ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung sollten Sie daher nur Teile des Westjordanlands bereisen.
Besuche in den von der Palästinensischen Behörde verwalteten Städten Bethlehem, Jericho und Ramallah, sowie die Benutzung der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar. Besondere Vorsicht ist in der Umgebung von Hebron geboten. Auch auf der Straße 60 von Ramallah nach Jenin und Nablus sollte unbedingt eine orts-und sprachkundige Begleitung erfolgen. Nachtfahrten über Land sollten vermieden werden. Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten sind unbedingt zu beachten.
Sicherheitsvorfälle haben im Westjordanland in den vergangenen Monaten wieder zugenommen. Dazu gehören sowohl Anschläge auf israelische Siedler und israelische Sicherheitskräfte als auch Übergriffe von israelischen Siedlern auf Palästinenser, insbesondere bei Hebron und Nablus. Es wird empfohlen, die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam zu verfolgen.

Für das Westjordanland gilt, dass Übergänge nach Israel auch ohne Vorankündigung geschlossen werden können. Auch nach Intervention der Botschaft Tel Aviv oder des Vertretungsbüros Ramallah ist das Passieren der Übergänge in Richtung Israel dann mitunter unmöglich.

Weiterhin kommt es in unmittelbarer Nähe von Übergängen zwischen Israel und dem Westjordanland immer wieder zu Demonstrationen. In ihrer Umgebung wird zu besonderer Vorsicht geraten.

Auswärtige Amt
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Re: Teilreisewarnung Israel 30.12.2013

Beitragvon Alexander » 30.12.2013 16:58

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Israel:

Stand 30.12.2013 (Unverändert gültig seit: 30.12.2013)

Letzte Änderung: Landesspezifische Sicherheitshinweise - Gazastreifen / Grenzgebiet zum Libanon

Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt.

Es kann immer wieder zu den Gazastreifen betreffenden militärischen Operationen der israelischen Armee kommen (siehe unten).
Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen ist derzeit nur eingeschränkt für die Ein- und Ausreise von bestimmten Personengruppen (u. a. humanitäre Notfälle, ausländische Staatsangehörige und Studenten) geöffnet. Eine vollständige Schließung ist jederzeit wieder möglich. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können grundsätzlich keine konsularische Hilfe zur Ausreise aus dem Gazastreifen leisten. Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nordsinai (vgl. Reise- und Sicherheitshinweise für Ägypten unter http://www.auswaertiges-amt.de/sicherreisen ) wird verwiesen; für dieses Gebiet besteht ebenfalls eine Reisewarnung.

Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen. Es wird geraten, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen und Menschenansammlungen zu meiden. Bei Besuchen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten.


Grenzgebiet zu Syrien und Libanon
Im Zusammenhang mit dem innersyrischen Konflikt kam es zu vereinzelten Querschlägern von Mörsergranaten und Handfeuerwaffen in der Nähe der demilitarisierten Zone auf den Golanhöhen. Auch aus dem Libanon kam es zu Raketenbeschuss im Grenzgebiet. Personenschäden sind bislang nicht aufgetreten. Israel hat am 5. Mai 2013 mit Verlegung von zwei Iron Dome Raketenabwehrsystemen an die Nordgrenze Israels auf die zunehmend angespannte Lage angesichts der jüngsten Entwicklungen in Syrien reagiert.

Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon wird abgeraten.

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Teilreisewarnung Israel 13.03.2014

Beitragvon Alexander » 14.03.2014 17:26

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Israel:

Stand 13.03.2014 (Unverändert gültig seit: 13.03.2014)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise - Grenzübergang Erez - Palästinensische Gebiete - Gazastreifen

Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland einschl. Ost-Jerusalem und Gazastreifen).

Hinweise für Israel und die palästinensischen Gebiete
Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt.
Zurzeit ist der einzige Grenzübergang für Personen zwischen Israel und dem Gazastreifen „EREZ“ in Folge des heftigen Raketenbeschusses des israelischen Grenzgebietes aus dem Gazastreifen geschlossen. Es kam zu Gegenschlägen der israelischen Armee an verschiedenen Orten des Gazastreifens. Eine weitere Eskaltion ist zurzeit nicht ausgeschlossen (siehe unten).

Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen ist derzeit nur eingeschränkt für die Ein- und Ausreise von bestimmten Personengruppen (u. a. humanitäre Notfälle, ausländische Staatsangehörige und Studenten) geöffnet. Eine vollständige Schließung ist jederzeit wieder möglich. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können grundsätzlich keine konsularische Hilfe zur Ausreise aus dem Gazastreifen leisten. Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nordsinai (vgl. Reise- und Sicherheitshinweise für Ägypten unter http://www.auswaertiges-amt.de/sicherreisen ) wird verwiesen; für dieses Gebiet besteht ebenfalls eine Reisewarnung.

Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen. Es wird geraten, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen und Menschenansammlungen zu meiden. Bei Besuchen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten.
Von Aufenthalten im israelischen Grenzgebiet zum Gazastreifen wird abgeraten. Es wird ferner geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden. Ferner wird von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon abgeraten.

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Teilreisewarnung Israel 25.03.2014

Beitragvon Birgitt » 25.03.2014 22:03

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel:
Stand 25.03.2014
(Unverändert gültig seit: 25.03.2014)

Letzte Änderung:
Medizinische Hinweise


Medizinische Hinweise
Impfschutz
Es gibt keine Impfvorschriften.
Das Auswärtige Amt empfiehlt aber, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza.Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut, bei Aufenthalt in den palästinensischen Gebieten auch Typhus empfohlen.
Durchfallerkrankungen
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
HIV/AIDS
kommt auch in Israel und den Palästinensischen Gebieten vor, ist mit einer Prävalenz von weniger als 0,1% der Bevölkerung aber eher selten. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), Bluttransfusionen oder sonstigen Kontakten zu Blut besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Weitere Infektionskrankheiten
Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniasis, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung).
Medizinische Versorgung
Das Versorgungsniveau in Israel ist gut bis sehr gut. In den Palästinensischen Gebieten ist das Versorgungsniveau deutlich eingeschränkt. Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall ist empfehlenswert.
Insbesondere wenn Sie Vorerkrankungen haben, sollten Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten lassen, siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de


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Teilreisewarnung Israel 17.06.2014

Beitragvon Birgitt » 17.06.2014 16:45

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel:
Stand 17.06.2014
(Unverändert gültig seit: 17.06.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Aufgrund der vermutlichen Entführung von 3 israelischen Jugendlichen bei Hebron am 12.06.2014 wird bei Aufenthalten im ganzen Westjordanland zu erhöhter Vorsicht geraten. Es werden zahlreiche Sicherheitsoperationen im gesamten Westjordanland, insbesondere um und in Bethlehem und Hebron durchgeführt. Auch muss mit verschärften Kontrollen an allen Checkpoints gerechnet werden.

Die WHO hat am 05.05.2014 Israel aufgefordert, alle Reisenden die das Land verlassen zu ermutigen, sich gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) vor Ausreise zu impfen und dies in einem Impfausweis dokumentieren zu lassen. Dies betrifft nur Reisende, die sich länger als 4 Wochen im Land aufgehalten haben. Die Impfung sollte gemäß WHO nicht älter als 1 Jahr sein und sollte spätestens 4 Wochen vor Ausreise erfolgt sein. Bei kurzfristiger Ausreise reicht auch der Nachweis einer aktuell durchgeführten Impfung. Diese kann mit dem Injektionsimpfstoff (IPV) oder mit einem oralen Impfstoff (OPV) erfolgen. Letzterer ist in Deutschland nicht mehr verfügbar.Für alle anderen Reisenden ist ein Impfschutz dringend empfohlen, dieser ist regulär 10 Jahre wirksam.


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Teilreisewarnung Israel 25.06.2014

Beitragvon Birgitt » 25.06.2014 16:19

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel:
Stand 25.06.2014
(Unverändert gültig seit: 25.06.2014)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise - Grenzgebiet zu Syrien und Libanon


Landesspezifische Sicherheitshinweise/Reisewarnung für den Gazastreifen
Hinweise für Israel und die palästinensischen Gebiete
Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt.
Zurzeit ist der einzige Grenzübergang für Personen zwischen Israel und dem Gazastreifen „EREZ“ in Folge des heftigen Raketenbeschusses des israelischen Grenzgebietes aus dem Gazastreifen geschlossen. Es kam zu Gegenschlägen der israelischen Armee an verschiedenen Orten des Gazastreifens. Eine weitere Eskaltion ist zurzeit nicht ausgeschlossen (siehe unten).
Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen ist derzeit nur eingeschränkt für die Ein- und Ausreise von bestimmten Personengruppen (u. a. humanitäre Notfälle, ausländische Staatsangehörige und Studenten) geöffnet. Eine vollständige Schließung ist jederzeit wieder möglich. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können grundsätzlich keine konsularische Hilfe zur Ausreise aus dem Gazastreifen leisten. Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nordsinai (vgl. Reise- und Sicherheitshinweise für Ägypten unter http://www.auswaertiges-amt.de/sicherreisen ) wird verwiesen; für dieses Gebiet besteht ebenfalls eine Reisewarnung.
Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen. Es wird geraten, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen und Menschenansammlungen zu meiden. Bei Besuchen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten.
Von Aufenthalten im israelischen Grenzgebiet zum Gazastreifen wird abgeraten. Es wird ferner geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden. Ferner wird von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon abgeraten.

Allen Deutschen, die sich - auch nur vorübergehend - in Israel oder den Palästinensischen Gebieten aufhalten, wird empfohlen, sich online auf der Krisenvorsorgeliste zu registrieren (http://service.diplo.de/registrierungav). Für Aufenthalte in Israel ist die zuständige Auslandsvertretung die Botschaft Tel Aviv, für Aufenthalte in den Palästinensischen Gebieten ist die zuständige Auslandsvertretung das Vertretungsbüro Ramallah. Als zuständige Vertretung ist die einzutragen, in deren Amtsbezirk sich die meiste Zeit aufgehalten wird.
Amtsbezirk Ramallah: Palästinensische Gebiete, d.h. Westjordanland, Ost-Jerusalem, Gazastreifen (bitte Reisewarnung beachten);
Amtsbezirk Tel Aviv: Israel.
Es wird dazu geraten, vor und während der Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete Meldungen in den Medien über aktuelle Entwicklungen erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken, sowie die Internetseiten der Botschaft in Tel Aviv www.tel-aviv.diplo.de, und des des Vertretungsbüros Ramallah www.ramallah.diplo.de zu konsultieren.
Ergänzend zu den oben aufgeführten Empfehlungen gelten folgende Hinweise:
Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem)
Bei Aufenthalten in Jerusalem wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten, insbesondere in der Altstadt und den angrenzenden palästinensischen Stadtvierteln. In der Umgebung des Tempelbergs/Haram Al Sharif kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften sowie radikalen jüdischen Gruppierungen. Erhöhte Vorsicht ist an islamischen und jüdischen Feiertagen angezeigt. Ortskundige Begleitung wird zumindest an solchen Tagen empfohlen. Von Besuchen des Tempelbergs/Haram Al Sharif an Freitagen wird abgeraten.
Größere Menschenansammlungen sollten in unübersichtlichen Situationen gemieden werden.
Israel allgemein
Im europäischen Vergleich kommt Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl relativ selten vor. Gleichzeitig bleibt Israel das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. In den letzten Jahren sind Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund signifikant zurückgegangen. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu vereinzelten terroristischen Angriffen auf öffentliche Einrichtungen kommen kann. Bis auf Weiteres sollten Reisende bei größeren Menschenansammlungen und bei der Nutzung der öffentlichen Personenverkehrsmittel in Israel besondere Vorsicht walten lassen. Es gibt derzeit allerdings keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern.
Reisende sollten sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) vertraut machen und ggf. die Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden befolgen. Auf der Website der Deutschen Botschaft Tel Aviv sind unter der Rubrik „Konsularischer Service, Nothilfe für Deutsche“ Informationen der israelischen Behörden mit Verhaltenshinweisen in Krisensituationen, u.a. bei Raketenangriffen, eingestellt. Weitere Informationen finden Sie auch direkt unter http://www.oref.org.il/?redirect491=1&r ... %20rulebzw. auf der englisch-sprachigen Facebook-Seite des israelischen Zivilschutzes (Home Front Command).
Grenzgebiet zu Syrien und Libanon
Im Zusammenhang mit dem innersyrischen Konflikt kam es zu vereinzelten Querschlägern von Mörsergranaten und Handfeuerwaffen und in der jüngsten Zeit auch vereinzelt zu gezielten Angriffen auf israelische Ziele in der Nähe der demilitarisierten Zone auf den Golanhöhen. Infolgedessen wurde eine Person getötet, mehrere Personen wurden verletzt. Auch aus dem Libanon kam es vereinzelt zu Raketenbeschuss auf das israelische Grenzgebiet. Die israelischen Streitkräfte behalten sich Gegenmaßnahmen jeweils vor.
Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon wird abgeraten.
Grenzgebiet zu Ägypten
In jüngster Zeit wurden vereinzelt Raketen aus dem Sinai auf Israel abgeschossen, die in unbewohntem Gebiet um Eilat eingeschlagen sind. Es kam nicht zu Personen- oder Sachschäden. Ein Raketenabwehrsystem wurde vor Eilat stationiert.
Seit Sommer 2011 kam es mehrfach zu bewaffneten Zwischenfällen entlang der israelisch-ägyptischen Grenze. Dabei kam es auch zu Schusswechseln mit mehreren Toten und Verletzten.
Es wird dazu geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden und auf alternative Routen auszuweichen.
Grenzgebiet zum Gazastreifen
Im November 2012 war es zu Raketen- und Mörserangriffen mit besonders hoher Intensität aus dem Gazastreifen auf israelisches Territorium gekommen. Als Reaktion darauf wurde eine israelische Militäroperation im Gazastreifen durchgeführt. Auf beiden Seiten ist dabei zahlreicher Personen- und Sachschaden aufgetreten. Die ganz überwiegende Mehrzahl der auf Israel abgeschossenen Raketen schlug in einem Radius von 40 km vom Gazastreifen ein. Es wurden allerdings auch Raketen größerer Reichweite eingesetzt. Mehrmals wurde in Tel Aviv und in Jerusalem Luftalarm ausgelöst. Eine Waffenruhe ist seit dem 21 November 2012 in Kraft, die grundsätzlich eingehalten wird. In jüngster Zeit wurden jedoch wieder mehrfach Raketen aus Gaza auf israelisches Territorium abgeschossen, die zum Teil Sachschäden im Grenzgebiet des Gazastreifens angerichtet haben und israelische Gegenreaktionen zur Folge hatten.
Von Aufenthalten im Grenzgebiet zum Gazastreifen wird abgeraten.

Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt.
Aufgrund von Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen am 12. und 13.03.2014 folgten israelische Gegenschläge insbesondere auf grenznahe Gebiete im Norden und im Süden des Gazastreifens. Der einzige Personen-Grenzübergang zwischen Israel und dem Gazastreifen„EREZ“ wurde geschlossen. Die weitere Entwicklung der Lage kann nicht abgeschätzt werden, eine weitere Eskalation ist nicht ausgeschlossen.
Ferner ist es gegenwärtig möglich, dass extremistische Gruppierungen die Ereignisse nutzen, um weitere gewalttätige Konfrontationen zu provozieren, die sich potentiell auf den gesamten Gazastreifen ausbreiten könnten.
Grundsätzlich kann die Lage im Gazastreifen innerhalb kurzer Zeit eskalieren und zu einer Gefährdungssituation führen, die durch Kampfhandlungen, Entführungsgefahr und soziale Unruhe geprägt sein kann.
Durch die Schließung der meisten Tunnel zwischen Ägypten und dem Gazastreifen hat sich die Versorgungslage in Gaza deutlich verschlechtert. Die öffentliche Stromversorgung ist auf wenige Stunden am Tag beschränkt. Treibstoffmangel wirkt sich auch auf andere öffentliche Dienstleitungen wie Kläranlagen aus.
Der Gazastreifen ist seit Juni 2007 für den allgemeinen Personenverkehr von und nach Israel fast vollständig abgeriegelt. Personenverkehr zwischen Israel und dem Gazastreifen über den Grenzübergang Erez wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet. Auch die Ausreise über Erez ist in der Regel nur für Personen möglich, die mit Genehmigung der israelischen Behörden über Erez eingereist sind. Der Grenzübergang Erez wurde in der Vergangenheit wiederholt kurzfristig geschlossen.
In der jüngeren Vergangenheit war der Grenzübergang Rafah an sechs Tagen pro Woche (außer freitags) geöffnet. Wann die derzeitigen Einschränkungen gänzlich aufgehoben werden, ist nicht absehbar. Auch bei einer regelmäßigen Öffnung des Grenzübergangs kann dieser nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Palästinensern mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus Gaza bedarf es eines ägyptischen Visums und einer palästinensischen Ausreiseerlaubnis.
Die Einreise nach Gaza auf dem Seeweg ist nicht möglich. Es wird angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen. Am 31. Mai 2010 kamen bei einem solchen Versuch (sog. „Gaza-Flottille“) neun Menschen ums Leben.
Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gazastreifen und in den Küstengewässern vor dem Gazastreifen praktisch keine konsularische Hilfe leisten.
Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)
Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche mobile und immobile Checkpoints und gesperrte Straßen, vor allem zwischen Israel und Jerusalem einerseits und dem Westjordanland andererseits, aber auch innerhalb des Westjordanlands. Ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung sollten Sie daher nur Teile des Westjordanlands bereisen.
Besuche in den von der Palästinensischen Behörde verwalteten Städten Bethlehem, Jericho und Ramallah, sowie die Benutzung der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar. Besondere Vorsicht ist in der Umgebung von Hebron geboten. Auch auf der Straße 60 von Ramallah nach Jenin und Nablus sollte unbedingt eine orts-und sprachkundige Begleitung erfolgen. Nachtfahrten über Land sollten vermieden werden. Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten sind unbedingt zu beachten.
Sicherheitsvorfälle haben im Westjordanland in den vergangenen Monaten wieder zugenommen. Dazu gehören sowohl Anschläge auf israelische Siedler und israelische Sicherheitskräfte als auch Übergriffe von israelischen Siedlern auf Palästinenser, insbesondere bei Hebron und Nablus. Es wird empfohlen, die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam zu verfolgen.
Für das Westjordanland gilt, dass Übergänge nach Israel auch ohne Vorankündigung geschlossen werden können. Auch nach Intervention der Botschaft Tel Aviv oder des Vertretungsbüros Ramallah ist das Passieren der Übergänge in Richtung Israel dann mitunter unmöglich.
Weiterhin kommt es in unmittelbarer Nähe von Übergängen zwischen Israel und dem Westjordanland immer wieder zu Demonstrationen. In ihrer Umgebung wird zu besonderer Vorsicht geraten.


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Teilreisewarnung Israel 02.07.2014

Beitragvon Birgitt » 02.07.2014 11:57

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel:
Stand 02.07.2014
(Unverändert gültig seit: 02.07.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
In der Folge der Entführung und Ermordung von drei israelischen Jugendlichen setzen die israelischen Sicherheitskräfte ihre Suche nach den Verantwortlichen im Westjordanland fort. Diese konzentriert sich auf das südliche Westjordanland, insbesondere auf Hebron und Umgebung sowie den Raum Bethlehem. Der Ort Halhoul, in dessen Nähe die drei Jugendlichen am 30.06.2014 aufgefunden wurden, sollte gemieden werden, ebenso die Altstadt von Hebron und die jüdischen Siedlungsgebiete in Hebron (H2). Auch können Auseinandersetzungen zwischen jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung nicht ausgeschlossen werden. Daher sollten insbesondere die Straße 60 bei Shilo, die Südhebronberge, v. a. um Karmel, und die Siedlungen um die Stadt Nablus gemieden werden. Auch wird von Fahrten in der Dunkelheit abgeraten. Im gesamten Westjordanland muss mit verschärften Kontrollen an allen Checkpoints gerechnet werden.
Am Morgen des 02.07.2014 ist der Leichnam eines in den frühen Morgenstunden verschleppten palästinensischen Jugendlichen in einem Jerusalemer Vorort gefunden worden. Der Hintergrund der Tat ist noch unklar. Mit gewaltsamen Ausschreitungen, vor allem in Ost- Jerusalem, ist zu rechnen.


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Teilreisewarnung Israel 08.07.2014

Beitragvon Birgitt » 08.07.2014 19:21

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel:
Stand 08.07.2014
(Unverändert gültig seit: 08.07.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
In den letzten Tagen kam es zu verstärkten Raketen- und Mörserangriffen auf israelisches Territorium aus dem Gaza-Streifen heraus. Die überwiegende Mehrzahl der Angriffe betrafen die Ortschaften in unmittelbarer Umgebung des Gaza-Streifens, vereinzelte Raketen wurden aber auch auf Beer Sheva und Ashdod gerichtet. Die israelischen Streitkräfte haben mit einer Militäroperation begonnen, um weitere Angriffe zu unterbinden. Mit einer Fortsetzung der Angriffe muss gerechnet werden. Innerhalb eines Radius von 40km um den Gaza-Streifen wird von nicht notwendigen Aufenthalten abgeraten. Des Weiteren wird empfohlen, sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen zu informieren (dazu siehe auch unten). Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden ist Folge zu leisten.
In der Folge der Entführung und Ermordung von drei israelischen Jugendlichen setzen die israelischen Sicherheitskräfte ihre Suche nach den Verantwortlichen im Westjordanland fort. Diese konzentriert sich auf das südliche Westjordanland, insbesondere auf Hebron und Umgebung sowie den Raum Bethlehem. Der Ort Halhoul, in dessen Nähe die drei Jugendlichen am 30.06.2014 aufgefunden wurden, sollte gemieden werden, ebenso die Altstadt von Hebron und die jüdischen Siedlungsgebiete in Hebron (H2). Auch können Auseinandersetzungen zwischen jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung nicht ausgeschlossen werden. Daher sollten insbesondere die Straße 60 bei Shilo, die Südhebronberge, v. a. um Karmel, und die Siedlungen um die Stadt Nablus gemieden werden. Auch wird von Fahrten in der Dunkelheit abgeraten. Im gesamten Westjordanland muss mit verschärften Kontrollen an allen Checkpoints gerechnet werden.
Nach dem Mord an einem palästinensischen Jugendlichen in Jerusalem ist es in arabischen Stadtvierteln von (Ost-)Jerusalem sowie einigen arabischen Städten in Israel (u.a. Nazareth und Tira) zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Mit weiteren gewaltsamen Ausschreitungen, vor allem in Ost- Jerusalem, ist zu rechnen.


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Teilreisewarnung Israel 09.07.2014

Beitragvon Birgitt » 10.07.2014 17:26

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel:
Stand 09.07.2014
(Unverändert gültig seit: 09.07.2014)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise


Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland einschl. Ost-Jerusalem und Gazastreifen).

Aktuelle Hinweise
In den letzten Tagen kam es zu massiven Raketen- und Mörserangriffen auf israelisches Territorium aus dem Gaza-Streifen heraus. Die überwiegende Mehrzahl der Angriffe betrafen die Ortschaften in unmittelbarer Umgebung des Gaza-Streifens (Radius von ca. 40km). Es wurden aber auch Raketen größerer Reichweite eingesetzt, die den Großraum Tel Aviv und darüber hinaus (z.B. Hadera) sowie in Einzelfällen auch Jerusalem erreichten. Die israelischen Streitkräfte haben mit einer Militäroperation begonnen, um weitere Angriffe zu unterbinden. Mit einer Fortsetzung der Angriffe muss gerechnet werden.
Daher gilt:
Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt.
Von nicht notwendigen Aufenthalten innerhalb eines Radius von 40km um den Gaza-Streifen wird abgeraten.
Des Weiteren wird grundsätzlich dringend empfohlen, sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen zu informieren (dazu siehe auch unten). Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden (Homefront Command) ist Folge zu leisten.
Es wird geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden. Ferner wird von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon abgeraten.
Es wird dazu geraten, vor und während der Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete Meldungen in den Medien über aktuelle Entwicklungen erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken, sowie die Internetseiten der Botschaft in Tel Aviv www.tel-aviv.diplo.de, und des Vertretungsbüros Ramallah www.ramallah.diplo.de zu konsultieren. Auf den Internetseiten der Botschaft Tel Aviv sind unter der Rubrik „Konsularische Hilfe/Krisenvorsorge“ auch Hinweise über das Verhalten bei Raketenangriffen aufgeführt.
Allen Deutschen, die sich - auch nur vorübergehend - in Israel oder den Palästinensischen Gebieten aufhalten, wird empfohlen, sich online auf der Krisenvorsorgeliste zu registrieren (http://service.diplo.de/registrierungav ). Für Aufenthalte in Israel ist die zuständige Auslandsvertretung die Botschaft Tel Aviv, für Aufenthalte in den Palästinensischen Gebieten ist die zuständige Auslandsvertretung das Vertretungsbüro Ramallah. Als zuständige Vertretung ist die einzutragen, in deren Amtsbezirk sich die meiste Zeit aufgehalten wird. Amtsbezirk Ramallah: Palästinensische Gebiete, d.h. Westjordanland, Ost-Jerusalem, Gazastreifen (bitte Reisewarnung beachten);

Landesspezifische Sicherheitshinweise/Reisewarnung für den Gazastreifen
Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen. Es wird geraten, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen und Menschenansammlungen zu meiden. Bei Besuchen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten (siehe oben)

Ergänzend zu den oben aufgeführten Empfehlungen gelten folgende Hinweise:
Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem)
Nach dem Mord an einem palästinensischen Jugendlichen in Jerusalem am 2.7.2014 ist es in arabischen Stadtvierteln von (Ost-)Jerusalem zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Mit weiteren gewaltsamen Ausschreitungen, vor allem in Ost- Jerusalem, ist zu rechnen.
Bei Aufenthalten in Jerusalem wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten, insbesondere in der Altstadt und den angrenzenden palästinensischen Stadtvierteln. In der Umgebung des Tempelbergs/Haram Al Sharif kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften sowie radikalen jüdischen Gruppierungen. Erhöhte Vorsicht ist an islamischen und jüdischen Feiertagen angezeigt. Ortskundige Begleitung wird zumindest an solchen Tagen empfohlen. Von Besuchen des Tempelbergs/Haram Al Sharif an Freitagen wird abgeraten.
Größere Menschenansammlungen sollten in unübersichtlichen Situationen gemieden werden.
Israel allgemein
Im europäischen Vergleich kommt Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl relativ selten vor. Gleichzeitig bleibt Israel das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. In den letzten Jahren sind Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund signifikant zurückgegangen. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass es in der aktuellen Situation zu vereinzelten terroristischen Angriffen auf öffentliche Einrichtungen kommen kann. Bis auf Weiteres sollten Reisende bei größeren Menschenansammlungen und bei der Nutzung der öffentlichen Personenverkehrsmittel in Israel besondere Vorsicht walten lassen. Es gibt derzeit allerdings keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern.
Reisende sollten sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) vertraut machen und ggf. die Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden befolgen. Auf der Website der Deutschen Botschaft Tel Aviv sind unter der Rubrik „Konsularischer Service, Nothilfe für Deutsche“ Informationen der israelischen Behörden mit Verhaltenshinweisen in Krisensituationen, u.a. bei Raketenangriffen, eingestellt. Weitere Informationen finden Sie auch direkt unter http://www.oref.org.il/ bzw. auf der englisch-sprachigen Facebook-Seite des israelischen Zivilschutzes (Home Front Command).
Grenzgebiet zu Syrien und Libanon

Im Zusammenhang mit dem innersyrischen Konflikt kam es zu vereinzelten Querschlägern von Mörsergranaten und Handfeuerwaffen und in der jüngsten Zeit auch vereinzelt zu gezielten Angriffen auf israelische Ziele in der Nähe der demilitarisierten Zone auf den Golanhöhen. Infolgedessen wurde eine Person getötet, mehrere Personen wurden verletzt. Auch aus dem Libanon kam es vereinzelt zu Raketenbeschuss auf das israelische Grenzgebiet. Die israelischen Streitkräfte behalten sich Gegenmaßnahmen jeweils vor.
Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon wird abgeraten.
Grenzgebiet zu Ägypten

In jüngster Zeit wurden vereinzelt Raketen aus dem Sinai auf Israel abgeschossen, die in unbewohntem Gebiet um Eilat eingeschlagen sind. Es kam nicht zu Personen- oder Sachschäden. Ein Raketenabwehrsystem wurde vor Eilat stationiert.
Seit Sommer 2011 kam es mehrfach zu bewaffneten Zwischenfällen entlang der israelisch-ägyptischen Grenze. Dabei kam es auch zu Schusswechseln mit mehreren Toten und Verletzten.
Es wird dazu geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden und auf alternative Routen auszuweichen.
Grenzgebiet zum Gazastreifen
Angesichts der anhaltenden massiven Raketen- und Mörserangriffe auf das israelische Grenzgebiet zum Gaza-Streifen wird von nicht notwendigen Aufenthalten im Grenzgebiet zum Gazastreifen (Radius 40km) abgeraten.
Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt.

Aufgrund des anhaltenden Raketen- und Mörserbeschuss aus dem Gazastreifen wurde eine israelische Militäroperation ausgelöst, um die Angriffe zu unterbinden. Es erfolgen Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen aus der Luft und von See. Der einzige Personen-Grenzübergang zwischen Israel und dem Gazastreifen„EREZ“ wurde geschlossen.
Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen ist derzeit nur eingeschränkt für die Ein- und Ausreise von bestimmten Personengruppen (u. a. humanitäre Notfälle, ausländische Staatsangehörige und Studenten) geöffnet. Eine vollständige Schließung ist jederzeit wieder möglich. Ausreisen über Rafah sind aufgrund von Beschränkungen deutlich schwieriger als Einreisen. Eine Ausreise kann bei erfolgter Einreise über Rafah nicht über Erez erfolgen.
Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können grundsätzlich keine konsularische Hilfe zur Ausreise aus dem Gazastreifen leisten. Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nordsinai (vgl. Reise- und Sicherheitshinweise für Ägypten unter www.diplo.de/sicherreisen
Durch die Schließung der meisten Tunnel zwischen Ägypten und dem Gazastreifen hat sich die Versorgungslage in Gaza deutlich verschlechtert. Die öffentliche Stromversorgung ist auf wenige Stunden am Tag beschränkt. Treibstoffmangel wirkt sich auch auf andere öffentliche Dienstleitungen wie Kläranlagen aus.
Der Gazastreifen ist seit Juni 2007 für den allgemeinen Personenverkehr von und nach Israel fast vollständig abgeriegelt. Personenverkehr zwischen Israel und dem Gazastreifen über den Grenzübergang Erez wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet. Auch die Ausreise über Erez ist in der Regel nur für Personen möglich, die mit Genehmigung der israelischen Behörden über Erez eingereist sind. Der Grenzübergang Erez wurde auch in der Vergangenheit wiederholt kurzfristig geschlossen. In der jüngeren Vergangenheit war der Grenzübergang Rafah an sechs Tagen pro Woche (außer freitags) geöffnet. Wann die derzeitigen Einschränkungen gänzlich aufgehoben werden, ist nicht absehbar. Auch bei einer regelmäßigen Öffnung des Grenzübergangs kann dieser nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Palästinensern mit gültigen Ausweispapiere n der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus Gaza bedarf es eines ägyptischen Visums und einer palästinensischen Ausreiseerlaubnis.
Die Einreise nach Gaza auf dem Seeweg ist nicht möglich. Es wird angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen. Am 31. Mai 2010 kamen bei einem solchen Versuch (sog. „Gaza-Flottille“) neun Menschen ums Leben.
Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gazastreifen und in den Küstengewässern vor dem Gazastreifen praktisch keine konsularische Hilfe leisten.
Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)
In der Folge der Entführung und Ermordung von drei israelischen Jugendlichen setzen die israelischen Sicherheitskräfte ihre Suche nach den Verantwortlichen im Westjordanland fort. Diese konzentriert sich auf das südliche Westjordanland, insbesondere auf Hebron und Umgebung sowie den Raum Bethlehem. Der Ort Halhoul, in dessen Nähe die drei Jugendlichen am 30.06.2014 aufgefunden wurden, sollte gemieden werden, ebenso die Altstadt von Hebron und die jüdischen Siedlungsgebiete in Hebron (H2). Auch können Auseinandersetzungen zwischen jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung nicht ausgeschlossen werden. Daher sollten insbesondere die Straße 60 bei Shilo, die Südhebronberge, v. a. um Karmel, und die Siedlungen um die Stadt Nablus gemieden werden. Auch wird von Fahrten in der Dunkelheit abgeraten. Im gesamten Westjordanland muss mit verschärften Kontrollen an allen Checkpoints gerechnet werden. Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten sind unbedingt zu beachten.

Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche mobile und immobile Checkpoints und gesperrte Straßen, vor allem zwischen Israel und Jerusalem einerseits und dem Westjordanland andererseits, aber auch innerhalb des Westjordanlands. Ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung sollten Sie daher nur Teile des Westjordanlands bereisen.
Besuche in den von der Palästinensischen Behörde verwalteten Städten Bethlehem, Jericho und Ramallah, sowie die Benutzung der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar.
Sicherheitsvorfälle haben im Westjordanland in den vergangenen Monaten wieder zugenommen. Dazu gehören sowohl Anschläge auf israelische Siedler und israelische Sicherheitskräfte als auch Übergriffe von israelischen Siedlern auf Palästinenser, insbesondere bei Hebron und Nablus. Es wird empfohlen, die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam zu verfolgen.
Für das Westjordanland gilt, dass Übergänge nach Israel auch ohne Vorankündigung geschlossen werden können. Auch nach Intervention der Botschaft Tel Aviv oder des Vertretungsbüros Ramallah ist das Passieren der Übergänge in Richtung Israel dann mitunter unmöglich.
Weiterhin kommt es in unmittelbarer Nähe von Übergängen zwischen Israel und dem Westjordanland immer wieder zu Demonstrationen. In ihrer Umgebung wird zu besonderer Vorsicht geraten.


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Re: Teilreisewarnung Israel 11.07.2014

Beitragvon Alexander » 11.07.2014 16:42

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Israel:

Stand 11.07.2014 (Unverändert gültig seit: 11.07.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise - Flugverkehr
Es wird dazu geraten, vor und während der Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete Meldungen in den Medien über aktuelle Entwicklungen erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken, sowie die Internetseiten der Botschaft in Tel Aviv (http://www.tel-aviv.diplo.de ), und des Vertretungsbüros Ramallah (http://www.ramallah.diplo.de ) zu konsultieren. Auf den Internetseiten der Botschaft Tel Aviv sind unter der Rubrik „Konsularische Hilfe/Krisenvorsorge“ auch Hinweise über das Verhalten bei Raketenangriffen aufgeführt.

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Re: Teilreisewarnung Israel 14.07.2014

Beitragvon Alexander » 14.07.2014 19:57

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Israel:

Stand 14.07.2014 (Unverändert gültig seit: 14.07.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise - Flugverkehr
Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland einschl. Ost-Jerusalem und Gazastreifen).

Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage in Israel kann es zu vorübergehenden Verzögerungen im Flugverkehr am Flughafen Ben Gurion und dadurch zu Verspätungen bei Ankünften und Abflügen kommen. Grundsätzlich ist der Flughafen weiterhin geöffnet, und geplante Flüge werden abgefertigt. Im Zweifel sollten aktuelle Flugzeiten und Hinweise von den jeweiligen Fluggesellschaften erfragt werden.

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Re: Teilreisewarnung Israel 18.07.2014

Beitragvon Alexander » 18.07.2014 19:35

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Israel:

Stand 18.07.2014 (Unverändert gültig seit: 18.07.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise

Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland einschl. Ost-Jerusalem und Gazastreifen).

In den letzten Tagen kam es zu massiven Raketen- und Mörserangriffen auf israelisches Territorium aus dem Gaza-Streifen heraus. Die überwiegende Mehrzahl der Angriffe betrafen die Ortschaften in unmittelbarer Umgebung des Gaza-Streifens (Radius von ca. 40km). Es wurden aber auch Raketen größerer Reichweite eingesetzt, die den Großraum Tel Aviv und weit darüber hinaus (z.B. Haifa, Eilat) sowie in Einzelfällen auch Jerusalem erreichten. Um weitere Angriffe zu unterbinden, habe die israelischen Streitkräfte mit einer Militäroperation begonnen, die seit dem 17. Juli auch vom Boden aus geführt wird. Mit einer Fortsetzung der Angriffe muss gerechnet werden.

Daher gilt:
Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt.

Von nicht notwendigen Aufenthalten innerhalb eines Radius von 40km um den Gaza-Streifen wird abgeraten.
Des Weiteren wird grundsätzlich dringend empfohlen, sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen zu informieren (dazu siehe auch unten). Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden (Homefront Command) ist Folge zu leisten.

Es wird geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden. Ferner wird von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon abgeraten.

Es wird dazu geraten, vor und während der Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete Meldungen in den Medien über aktuelle Entwicklungen erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken, sowie die Internetseiten der Botschaft in Tel Aviv (http://www.tel-aviv.diplo.de ), und des Vertretungsbüros Ramallah (http://www.ramallah.diplo.de ) zu konsultieren. Auf den Internetseiten der Botschaft Tel Aviv sind unter der Rubrik „Konsularische Hilfe/Krisenvorsorge“ auch Hinweise über das Verhalten bei Raketenangriffen aufgeführt.

Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage in Israel kann es zu vorübergehenden Verzögerungen im Flugverkehr am Flughafen Ben Gurion und dadurch zu Verspätungen bei Ankünften und Abflügen kommen. Grundsätzlich ist der Flughafen weiterhin geöffnet, und geplante Flüge werden abgefertigt. Im Zweifel sollten aktuelle Flugzeiten und Hinweise von den jeweiligen Fluggesellschaften erfragt werden.

Allen Deutschen, die sich - auch nur vorübergehend - in Israel oder den Palästinensischen Gebieten aufhalten, wird empfohlen, sich online auf der Krisenvorsorgeliste zu registrieren (http://service.diplo.de/registrierungav ). Für Aufenthalte in Israel ist die zuständige Auslandsvertretung die Botschaft Tel Aviv, für Aufenthalte in den Palästinensischen Gebieten ist die zuständige Auslandsvertretung das Vertretungsbüro Ramallah. Als zuständige Vertretung ist die einzutragen, in deren Amtsbezirk sich die meiste Zeit aufgehalten wird. Amtsbezirk Ramallah: Palästinensische Gebiete, d.h. Westjordanland, Ost-Jerusalem, Gazastreifen (bitte Reisewarnung beachten);


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Re: Teilreisewarnung Israel 18.07.2014

Beitragvon Alexander » 22.07.2014 18:37

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Israel:

Stand 22.07.2014 (Unverändert gültig seit: 22.07.2014)
Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland einschl. Ost-Jerusalem und Gazastreifen)
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Aktuelle Hinweise
In den letzten Tagen kam es zu massiven Raketen- und Mörserangriffen auf israelisches Territorium aus dem Gaza-Streifen heraus. Die überwiegende Mehrzahl der Angriffe betrafen die Ortschaften in unmittelbarer Umgebung des Gaza-Streifens (Radius von ca. 40km). Es wurden aber auch Raketen größerer Reichweite eingesetzt, die den Großraum Tel Aviv und weit darüber hinaus (z.B. Haifa, Eilat) sowie in Einzelfällen auch Jerusalem erreichten. Um weitere Angriffe zu unterbinden, habe die israelischen Streitkräfte mit einer Militäroperation begonnen, die seit dem 17. Juli auch vom Boden aus geführt wird. Mit einer Fortsetzung der Angriffe muss gerechnet werden.

Daher gilt:
Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt.
Von nicht notwendigen Aufenthalten innerhalb eines Radius von 40km um den Gaza-Streifen wird abgeraten.
Des Weiteren wird grundsätzlich dringend empfohlen, sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen zu informieren (dazu siehe auch unten). Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden (Homefront Command) ist Folge zu leisten.

Wer unter den gegebenen Umständen seinen für die Sommerferien geplanten Urlaub in Israel beenden oder nicht antreten will, sollte sich an seinen Reiseveranstalter oder sein Reisebüro wenden.
Es wird geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden. Ferner wird von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon abgeraten.
Es wird dazu geraten, vor und während der Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete Meldungen in den Medien über aktuelle Entwicklungen erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken, sowie die Internetseiten der Botschaft in Tel Aviv (http://www.tel-aviv.diplo.de ), und des Vertretungsbüros Ramallah (http://www.ramallah.diplo.de ) zu konsultieren. Auf den Internetseiten der Botschaft Tel Aviv sind unter der Rubrik „Konsularische Hilfe/Krisenvorsorge“ auch Hinweise über das Verhalten bei Raketenangriffen aufgeführt.

Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage in Israel kann es zu vorübergehenden Verzögerungen im Flugverkehr am Flughafen Ben Gurion und dadurch zu Verspätungen bei Ankünften und Abflügen kommen. Grundsätzlich ist der Flughafen weiterhin geöffnet, und geplante Flüge werden abgefertigt. Im Zweifel sollten aktuelle Flugzeiten und Hinweise von den jeweiligen Fluggesellschaften erfragt werden.

Allen Deutschen, die sich - auch nur vorübergehend - in Israel oder den Palästinensischen Gebieten aufhalten, wird empfohlen, sich online auf der Krisenvorsorgeliste zu registrieren (http://service.diplo.de/registrierungav ). Für Aufenthalte in Israel ist die zuständige Auslandsvertretung die Botschaft Tel Aviv, für Aufenthalte in den Palästinensischen Gebieten ist die zuständige Auslandsvertretung das Vertretungsbüro Ramallah. Als zuständige Vertretung ist die einzutragen, in deren Amtsbezirk sich die meiste Zeit aufgehalten wird. Amtsbezirk Ramallah: Palästinensische Gebiete, d.h. Westjordanland, Ost-Jerusalem, Gazastreifen (bitte Reisewarnung beachten);

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Re: Teilreisewarnung Israel 23.07.2014

Beitragvon Alexander » 23.07.2014 21:04

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Israel:

Stand 23.07.2014 (Unverändert gültig seit: 23.07.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise

Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland einschl. Ost-Jerusalem und Gazastreifen).

Seit dem späten 22. Juli 2014 haben europäische und amerikanische Fluglinien ihre Verbindungen nach Tel Aviv vorläufig ausgesetzt. Passagiere werden gebeten, sich mit Fragen bezüglich Stornierungen oder Umbuchungen an ihre Fluggesellschaft zu wenden. Grundsätzlich ist der Flughafen weiterhin geöffnet, und zumindest israelische Fluglinien fliegen ihn weiterhin an.

In den letzten Tagen kam es zu massiven Raketen- und Mörserangriffen auf israelisches Territorium aus dem Gaza-Streifen heraus. Die überwiegende Mehrzahl der Angriffe betrafen die Ortschaften in unmittelbarer Umgebung des Gaza-Streifens (Radius von ca. 40km). Es wurden aber auch Raketen größerer Reichweite eingesetzt, die den Großraum Tel Aviv und weit darüber hinaus (z.B. Haifa, Eilat) sowie in Einzelfällen auch Jerusalem erreichten. Um weitere Angriffe zu unterbinden, habe die israelischen Streitkräfte mit einer Militäroperation begonnen, die seit dem 17. Juli auch vom Boden aus geführt wird. Mit einer Fortsetzung der Angriffe muss gerechnet werden.

Daher gilt:
Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt.
Von nicht notwendigen Aufenthalten innerhalb eines Radius von 40 km um den Gaza-Streifen wird abgeraten.
Des Weiteren wird grundsätzlich dringend empfohlen, sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen zu informieren (dazu siehe auch unten). Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden (Homefront Command) ist Folge zu leisten.

Wer unter den gegebenen Umständen seinen für die Sommerferien geplanten Urlaub in Israel beenden oder nicht antreten will, sollte sich an seinen Reiseveranstalter oder sein Reisebüro wenden.
Es wird geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden. Ferner wird von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon abgeraten.

Es wird dazu geraten, vor und während der Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete Meldungen in den Medien über aktuelle Entwicklungen erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken, sowie die Internetseiten der Botschaft in Tel Aviv (http://www.tel-aviv.diplo.de), und des Vertretungsbüros Ramallah (http://www.ramallah.diplo.de) zu konsultieren. Auf den Internetseiten der Botschaft Tel Aviv sind unter der Rubrik „Konsularische Hilfe/Krisenvorsorge“ auch Hinweise über das Verhalten bei Raketenangriffen aufgeführt.

Allen Deutschen, die sich - auch nur vorübergehend - in Israel oder den Palästinensischen Gebieten aufhalten, wird empfohlen, sich online auf der Krisenvorsorgeliste zu registrieren (http://service.diplo.de/registrierungav). Für Aufenthalte in Israel ist die zuständige Auslandsvertretung die Botschaft Tel Aviv, für Aufenthalte in den Palästinensischen Gebieten ist die zuständige Auslandsvertretung das Vertretungsbüro Ramallah. Als zuständige Vertretung ist die einzutragen, in deren Amtsbezirk sich die meiste Zeit aufgehalten wird. Amtsbezirk Ramallah: Palästinensische Gebiete, d.h. Westjordanland, Ost-Jerusalem, Gazastreifen (bitte Reisewarnung beachten).


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Re: Teilreisewarnung Israel 28.07.2014

Beitragvon Alexander » 28.07.2014 19:47

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Palästinensische Gebiete:

Stand 28.07.2014 (Unverändert gültig seit: 28.07.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise

Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland einschl. Ost-Jerusalem und Gazastreifen).

Aktuelle Hinweise
In den letzten Tagen kam es zu massiven Raketen- und Mörserangriffen auf israelisches Territorium aus dem Gaza-Streifen heraus. Die überwiegende Mehrzahl der Angriffe betrafen die Ortschaften in unmittelbarer Umgebung des Gaza-Streifens (Radius von ca. 40km). Es wurden aber auch Raketen größerer Reichweite eingesetzt, die den Großraum Tel Aviv und weit darüber hinaus (z.B. Haifa, Eilat) sowie in Einzelfällen auch Jerusalem erreichten. Um weitere Angriffe zu unterbinden, habe die israelischen Streitkräfte mit einer Militäroperation begonnen, die seit dem 17. Juli auch vom Boden aus geführt wird. Mit einer Fortsetzung der Angriffe muss gerechnet werden.

Daher gilt:
Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt.
Von nicht notwendigen Aufenthalten innerhalb eines Radius von 40km um den Gaza-Streifen wird abgeraten.
Des Weiteren wird grundsätzlich dringend empfohlen, sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen zu informieren (dazu siehe auch unten). Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden (Homefront Command) ist Folge zu leisten.

Wer unter den gegebenen Umständen seinen für die Sommerferien geplanten Urlaub in Israel beenden oder nicht antreten will, sollte sich an seinen Reiseveranstalter oder sein Reisebüro wenden.
Es wird geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden. Ferner wird von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon abgeraten.

Es wird dazu geraten, vor und während der Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete Meldungen in den Medien über aktuelle Entwicklungen erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken, sowie die Internetseiten der Botschaft in Tel Aviv (http://www.tel-aviv.diplo.de ), und des Vertretungsbüros Ramallah (http://www.ramallah.diplo.de ) zu konsultieren. Auf den Internetseiten der Botschaft Tel Aviv sind unter der Rubrik „Konsularische Hilfe/Krisenvorsorge“ auch Hinweise über das Verhalten bei Raketenangriffen aufgeführt.

Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage in Israel kann es zu vorübergehenden Verzögerungen im Flugverkehr am Flughafen Ben Gurion und dadurch zu Verspätungen bei Ankünften und Abflügen kommen. Grundsätzlich ist der Flughafen weiterhin geöffnet, und geplante Flüge werden abgefertigt. Im Zweifel sollten aktuelle Flugzeiten und Hinweise von den jeweiligen Fluggesellschaften erfragt werden.

Allen Deutschen, die sich - auch nur vorübergehend - in Israel oder den Palästinensischen Gebieten aufhalten, wird empfohlen, sich online auf der Krisenvorsorgeliste zu registrieren (http://service.diplo.de/registrierungav). Für Aufenthalte in Israel ist die zuständige Auslandsvertretung die Botschaft Tel Aviv, für Aufenthalte in den Palästinensischen Gebieten ist die zuständige Auslandsvertretung das Vertretungsbüro Ramallah. Als zuständige Vertretung ist die einzutragen, in deren Amtsbezirk sich die meiste Zeit aufgehalten wird. Amtsbezirk Ramallah: Palästinensische Gebiete, d.h. Westjordanland, Ost-Jerusalem, Gazastreifen (bitte Reisewarnung beachten).

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