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Tunesien - Nach der Revolution zurück zum Urlaubsparadies

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Tunesien - Nach der Revolution zurück zum Urlaubsparadies

Beitragvon Birgitt » 13.07.2014 12:55

Karthago, tolle Strände, moderne Hotels und die kleine Schweiz von Afrika: Eigentlich hat Tunesien alles, was für einen Tourismusstandort wichtig ist. Doch seit der Revolution 2011 hat das Land ein Imageproblem, das es nun lösen will.

Zurück zum Urlaubsparadies
12.07.2014 - tagesschau

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Tunesien - Leichte Erholung im Tourismussektor

Beitragvon Birgitt » 22.04.2016 19:47

After plunge following attacks in Sousse and Bardo museum [...] In Tunisia, tourism - which has in the past accounted for 7% of GDP - now has to deal with fear following attacks at the Bardo Museum and Sousse. It is too early to confirm whether there will be enough bookings for charter flights, but tour operators and authorities have set up a security task force as well as strategies for cultural exchanges and communication campaigns to reassure Western tourists and enhance the country's image. ''This year the Nobel Peace Prize went to Tunisia's Quartet for National Dialogue,'' noted Dora Ellouze, director of the Tunisian tourism board in Italy. ''We are ever more a welcoming country and we have tourist attractions that include 1,300 km of coastline, seven UNESCO World Heritage sites, 10 golf courses, 49 thalassotherapy centers, 756 hotels and many accommodation facilities with Tunisian home-like characteristics, with gardens and fountains.''

Tunisia sees 'slight signs' of tourism sector recovery
22.04.2016 - ANSAmed

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Tunesien - Rückkehr der Touristen nach den Anschlägen

Beitragvon Birgitt » 14.04.2017 18:32

2015 sterben bei Anschlägen in Tunesien fast 60 Menschen. Die Folge: Die Buchungen gehen um 70 Prozent zurück, der Tourismus kommt fast zum Erliegen. Nun scheint es wieder aufwärts zu gehen ...

Die tunesischen Reiseveranstalter verzeichnen 60 Prozent mehr Reservierungen als im Vorjahr, mehr als sechseinhalb Millionen Touristen werden dieses Jahr erwartet. Für Knis liegt das nicht nur an den Bemühungen um mehr Sicherheit, sondern auch am Produkt. Modernisierte Anlagen, ein breiteres Angebot: Oasen, die archäologischen Ausgrabungen, die "Star-Wars"-Drehorte in den Dünen von Nefta - oder "Djerbahood", die mittlerweile berühmte Graffiti-Galerie in Erriadh, dem kleinen Insel-Dorf mit jüdischer Geschichte.

Tunesien - Die Rückkehr der Touristen?
14.04.2017 - tagesschau

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Re: Tunesien - Nach der Revolution zurück zum Urlaubsparadie

Beitragvon Bäärti » 01.05.2017 10:04

Hoi zäme

In den vergangenen Tagen gab es in Sidi Bouzid schwere Kämpfe zwischen der Polizei und Islamisten. Dabei wurde auch ein Selbstmordanschlag verübt...

Gruss Bäärti
.
der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
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Re: Tunesien - Nach der Revolution zurück zum Urlaubsparadie

Beitragvon Peter D » 02.05.2017 02:25

.... Modernisierte Anlagen, ein breiteres Angebot: Oasen, die archäologischen Ausgrabungen, die "Star-Wars"-Drehorte in den Dünen von Nefta...

Modernisierte Anlagen...etwas öde künstliche Orte..
Was soll sich an den Oasen verändert haben..
Die Star-Wars-Drehorte sind verfallen..
Im Djebel Chambi haben sich Hunderschaften von IS-Leute oder solche die sich dafür halten in den Höhlen festgesetzt und die Gegend vermint..
Polizei und Militär sind teilweise bereits durchwandert, so bestand deren Hauptbeschäftigung - während die 60 Urlauber damals abgeschlachtet wurden - darin, die Leute zu Kontrollieren und abzustrafen wenn sie den Ramadan nicht eingehalten haben.
Die südliche Grenze zu Libyen ist ineffizient kontrolliert, teilweise wild gewordenes Territorium.

Was für ein breites Angebot, wahrlich..

Gruss Peter
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Tunesien - Nachhaltiger Tourismus abseits ausgetretener Pfad

Beitragvon Birgitt » 03.08.2018 19:33

In Tunesien erholt sich der Tourismus nur langsam von seiner schweren Krise. Für alternative Projekte ist es eine besondere Herausforderung, auch wirtschaftlich rentabel zu sein. Sie leben vor allem vom Enthusiasmus ihrer Initiatoren ...

Die Krise der Tourismusbranche hat dazu geführt, dass die tunesische Regierung ihre Touristikstrategie überdenkt und sich mit Möglichkeiten für einen grundlegenden Wandel auseinandersetzt. So befürwortet insbesondere die seit 2015 amtierende Tourismusministerin Selma Elloumi Rekik den Ausbau von Kulturtourismus. Die Vermarktung der historischen Bauwerke und reizvollen Landschaften Tunesiens abseits der ausgetretenen Pfade wird von staatlicher Seite jedoch kaum gefördert. Nachhaltige Initiativen und Tourismusprojekte existieren zwar, sie entstehen aber primär durch privates Engagement [...] Ungefähr 600 Kilometer von Djerba entfernt, etwa eine Dreiviertelstunde Fahrtzeit südlich der Hauptstadt Tunis, hat Amine Draoui kurz nach der Revolution die erste Öko-Farm Tunesiens gegründet. Hier können Touristen, Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen und Schulklassen die Grundlagen der ökologischen Landwirtschaft entdecken ...

Nachhaltiger Tourismus in Tunesien - Abseits ausgetretener Pfade
01.08.2018 - Qantara

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