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Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon Birgitt » 23.01.2012 21:29

Hallo muffmaff,

deine Frage zeigt mir, dass du zum ersten Mal nach Uganda reist. Dann empfehle ich dir - abgesehen vom Murchinson Falls NP - nicht unbedingt den Norden.

Uganda ist - bis auf den Norden - touristisch wirklich gut erschlossen, und es gibt viele traumhaft schön gelegene Campingmöglichkeiten an ausgewiesenen Plätzen.

Schau einmal in die nachfolgenden Threads, dann bekommst du einen weiteren Eindruck:

:arrow: Uganda - Sipi Falls und Mount Elgon

:arrow: Uganda - Transit von Ruanda nach Kenia

An anderer Stelle im Forum hast du geschrieben, dass du nach Israel/Jordanien möchtest. Mit Hund. Fahrt ihr von Jordanien dann weiter die Ostroute bis Uganda? Oder fliegt ihr nach Uganda?

Gruß
Birgitt
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon ochim1103 » 25.01.2012 08:05

Hallo,
bin gestern dem Forum beigetreten, sonst war das buschtaxi-forum mein Revier. Nun aber, das ist der Anlass für den Beitritt, geht's Ende März nach EAU, "Eintritt" über EBB.
Wir, meine Frau und ich (61), werden uns mit unser Tochter Lena treffen, die seit 09/2011 ein FsJ in Fort Portal ableistet. Wie werden uns über Europcar einen Landcruiser mieten und zu den Murchinson Falls fahren.
Ab Kampala stehen uns 5-6 Tage mit dem Leihwagen zur Verfügung.
Nun meine 2 Fragen:
1. Ist das in den 6 Tagen gut zu schaffen: Kampala-Masindi-Murhcinso Falls. Zurück über Lake Albert-Hoima Kiboga.
2. Kampala - Masindi: Gibt es auf der Strecke ÜN-Möglichkeiten; kein Camping.

Danach geht's mit Linienbus nach FP; dort leihen wir uns wieder einen 4x4, wohl HiAce; für den Rest der Zeit erkunden wir den Westen, SW.
Achim
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon Birgitt » 25.01.2012 20:43

Hallo Achim,

herzlich willkommen bei uns an Bord!

ochim1103 hat geschrieben:1. Ist das in den 6 Tagen gut zu schaffen: Kampala-Masindi-Murchinson Falls. Zurück über Lake Albert-Hoima Kiboga.
2. Kampala - Masindi: Gibt es auf der Strecke ÜN-Möglichkeiten; kein Camping.

Zu 1 - Du kannst bequem an einem Tag von Kampala zum Murchinson Falls NP fahren. Die Strecke über Hoima und Kiboga bin ich selber noch nicht gefahren. Im Reiseführer von 2010 steht, es seien von Hoima bis Kampala 203 km schlechte Piste - im schlimmsten Fall fährst da darüber einen ganzen Tag. Bei 6 Tagen hast du dann auf jeden Fall 3-4 volle Tage vor Ort.

zu 2 - Mir sind in den Dörfern unterwegs keine Hotels aufgefallen, der Reiseführer schweigt sich auch dazu aus. In Masindi gibt es lt. Reiseführer einige Hotels unterschiedlicher Kategorien. Warum möchtest du auf der Strecke unterwegs übernachten? Wir sind mittags in Kampala losgefahren und waren bei gemütlicher Fahrweise am späten Nachmittag bereits im Murchinson Falls Nationalpark (Kampala - Karuma Falls ca. 270 km Asphalt, siehe Bilder Seite 1). Wenn du statt nach Masindi nach Karuma Falls fährst, ist gleich am Eingang des Murchinson Falls NP die :arrow: Chobe Safari Lodge - das Preisniveau ist recht hoch, wenn ich mir deren :arrow: Preisliste ansehe. Aber du könntest ja anfragen, ob die Preise vielleicht verhandelbar sind ...

Gruß
Birgitt
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon ochim1103 » 26.01.2012 12:09

Moin Birgitt,
vielen Dank für deine Antwort. Habe jetzt erst gelesen (Scham!), dass die Strecke Richtung M.Falls (größtenteils?) asphaltiert ist. So sind wir zeitlich ja wirklich in gelben Bereich..
Wie sind deine Camp-Erfahrungen: Wir überlegen, 2 Zelte mitzunehmen. Sind die Campingplätze/campsites "sicher", jedenfalls, was eventuellen nächtlichen "Besuch" wilder Tiere betrifft??
Wohl bemerkt: Wir wollen nicht "wild" campen..
Sind die Campsites mit Tisch/Bänken versehen?
Habe jetzt auf tracks4africa die Route über die Karuma Falls, wie du sie genommen hast, angeschaut: Lohnt sich der (Um-)weg? Ist es dort "sicher"? Auf der Webseite des AA wird ja vor Reisen in den NW gewarnt..
Achim
PS: Hat jemand zufällig einen Allradler in Uganda rumstehen/zu vermieten??
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon Birgitt » 26.01.2012 23:23

Lieber Achim,

die Website des AA warnt nicht vor Reisen in den Nordwesten. Das AA rät aktuell von Reisen in den Nordosten des Landes ab. Dazu zählt die Karamoja-Region an der Grenze zu Kenia (Distrikte Kaabong, Kotido, Moroto, Nakapiripirit), vom Murchinson Falls NP lese ich dort nichts - siehe :arrow: aktuelle Reise-/Sicherheitshinweise des AA für Uganda.

Zur Sicherheit der Strecke wage ich keine Prognose. Was einem heute sicher erscheint, kann morgen anders aussehen. Und umgekehrt. Das ist auch oftmals subjektives Empfinden. Was einer für machbar hält, würde ein anderer vielleicht als zu kritisch verwerfen ;-)

Nun zum Camping:

Wir sind nie mit dem Bodenzelt unterwegs, sondern mit einem Dachzelt. Das gibt einem zwar letztendlich auch keine "Sicherheit", aber zumindest ein beruhigendes Gefühl - wenn ich den Reißverschluss öffne, kann ich zuerst meine Gegend inspizieren und sehe nicht direkt in ein Augenpaar. Es sei denn, ein Elefant oder eine Giraffe stehen vor meinem Hauseingang ;-)

Ich kann dir zu den offiziellen Campsites im Murchinson Falls NP nichts sagen, wir haben uns keine angesehen. Als es dämmerte wollten wir nicht weiter fahren und haben uns einfach an einer schönen Stelle irgendwo in die Büsche geschlagen zum übernachten. Von daher weiß ich nicht, ob die Campsites über Tische/Stühle verfügen und eingezäunt sind, wie teilweise in Namibia - oder völlig offen und "very basic", wie man das sehr häufig in Afrika antrifft. Dann musst du natürlich mit Besuch rechnen. Das kann alles sein, vom kleinen Erdhörnchen über ein Warzenschwein bis zum Elefant oder der großen Katze ....

Du fragst ob sich der Umweg über Karuma Falls lohnt - was soll ich sagen? Schau dir die :arrow: Fotos auf Seite 1 an ;-) Mir persönlich hat der Nordteil des Parks gut gefallen. Er ist ursprünglich, wenig touristisch, und es gibt relativ viele (auch größere) Tiere. An diesem Punkt sind wir dann aber auch wieder beim Thema Sicherheit. Dem einen gefällts, dem anderen macht es Angst. Das müsst ihr für euch selber entscheiden, was genau ihr möchtet.

Es besteht ja auch die Möglichkeit, in Masindi zu übernachten und von dort Tagesausflüge in den Park bzw. die Gegend dort zu unternehmen.

Gruß
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon muffmaff » 27.01.2012 10:32

Hallo Birgitt!

Danke für deine Empfehlungen! Und wieso ist der Norden Ugundas touristisch erschlossen?

Wir fahren nach Israel und Jordanien mit unserem Hund diesen Frühling und dann Ende des Jahres nach Ugunda! Dann werden wir nach Ugunda fliegen und einen Wagen dort mieten. Ich hab mir die Links angeschaut und jetz kann ich es mir schon vorstellen, wie wir campen werden. :) Danke! Ich könnte mir diese Fotos lange anschauen, aber ich kann dort bald selber Fotos schießen! :)
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon Birgitt » 27.01.2012 20:39

muffmaff hat geschrieben:Und wieso ist der Norden Ugundas touristisch erschlossen?


Hallo muffmaff,

ich glaube, du hast da etwas falsch verstanden.
Der Norden Ugandas ist touristisch nicht bzw. kaum erschlossen.

Gruß
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Karamoja - Dörfer aus der Vogelperspektive

Beitragvon Birgitt » 30.01.2012 20:35

Bild

Dörfer der Karimojong von oben betrachtet -
eine Aufnahme von Google Earth.

Die dargestellte Ansiedlung befindet sich in der Nähe von Kaabong.

Gruß
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon Bloke » 01.04.2012 10:17

Hallo Birgitt

hab deinen Reisebericht von Uganda mit kurzweile genossen.
Wir werden Ende des Jahres zum ersten mal noch Ost Afrika fahren.
und über Kenia nach Uganda fahren, und wenns zeitlich noch reicht, wollen wir den Kipedio NP besuchen.

Dank deines Berichtes und Bilder kann ichs kaum erwarten bis es los geht.
Wir werden den ganzen Dezember on Pad sein (30.11-3.1)

Für Tipps und Anregungungen habe ich immer ein offenes Ohr :wink:

LG Bloke
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon rouven » 03.09.2012 21:35

Hallo zusammen,

@joachim du wolltest in kampala bei Europcar einen 4x4 mieten. Hat das alles bei dir reibungslos geklappt?

Vielen Dank dir schonmal!
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Re: Uganda - Der Norden - Von Kampala nach Karamoja

Beitragvon Butterblume » 04.09.2012 06:33

Hallo Rouven,

ich bin zwar nicht Achim, aber so weit ich weiß, hat Achim letztendlich bei Alphacarrental gemietet. Douglas hat nun auch einen Toyota Hilux Surf Diesel 3.0 l manuell im Angebot. Hier eine funktionierende Emal-Adresse von Douglas: alphabetarentals@gmail.com
Wir haben den Wagen ab Ende September aus angemietet. Dann gibt´s auch von uns ein Feedback.

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Wer keinen Mut hat zum Träumen, hat auch keine Kraft zum Kämpfen. Afrikanische Weisheit
www.butterblume-in-afrika.de
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Elektrozaun im Kidepo

Beitragvon one-eyed-man » 15.02.2013 07:51

The purpose of the electric fence in the middle of Kidepo park was originally to keep animals that were translocated to the park temporarily isolated and protected to some degree from predators.
It also serves as a convenient division between the southern section of the park that tourists are free to explore on their own, and the northern area that has (or had) serious security issues. The Sudan People's Liberation Army, the group that separated South Sudan from Sudan, and a close ally of the Ugandan government, had its main headquarters just northeast of Kidepo for many years. SPLA president John Garang was killed in a helicopter crash near there. The Uganda park rangers require an escort to dissuade tourists form blundering into New Kush and New Site. As this war is over now and the SPLA has fewer sensitive operations there, the Uganda rangers and army have become more permissive.
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