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Uganda - Neugierig auf das grüne Herz Afrikas

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Re: Uganda - Neugierig auf das grüne Herz Afrikas

Beitragvon Butterblume » 05.12.2012 14:47

Mittwoch, 10.10.2012, Queen Elizabeth Nationalpark

Frühstück hatten wir heute erst gegen 07:30 Uhr und eine Stunde später sind wir Richtung Katunguru Gate zum QENP gestartet. „Unsere" Rangerin freut sich, als wir vorbei kommen. Unterwegs auf dem Channel Track berichtet ein entgegen kommender Safariwagen von einer Löwensichtung in ca. 1 km Entfernung. Nichts wie hin! Und da liegt doch die Löwin „Elsa" wie ein Model nicht weit entfernt von der Piste. Sogar das Licht stimmt!
Dann wurde es der Lady aber zu warm und sie wechselte in den Schatten eines Busches. Der Morgen fängt ja gut an!

Die Männer wollten unbedingt noch den Leopard Loop fahren, ich verstehe gar nicht warum?! Hätten wir uns auch sparen können...
Unterwegs sichten wir nur die üblichen Verdächtigen: Warzenschweine und Büffel!

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Morgenstimmung über dem Kazinga Channel, QE Bush Camp

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Witwenstelze /African Pied Wagtail (Motacilla aguimp), Queen Elizabeth Bush Camp

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Dominikanerwitwe / Pin-tailed Whydah (Vidua macroura), Queen Elizabeth Bush Lodge

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Schmucknektarvogel / Red-chested Sunbird (Cinnyris erythrocerca), Queen Elizabeth Bush Lodge

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Textor / Black-Headed Weaver (Ploceus cucullatus), Queen Elizabeth Bush Lodge

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Tsetse

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Channel Track, QENP

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Channel Track, QENP

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Channel Track, QENP

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Büffel, Channel Track, QENP

Gegen 10:30 Uhr treffen wir in der Mweya Lodge ein und bezahlen unseren Bootstrip auf dem Kazinga Channel an der Rezeption. Eine Bande Zebramangusten gehört zum lebenden Inventar der Lodge und lässt sich willig ablichten. Kurz vor 11:00 Uhr fahren wir mit unseren Receipt runter zur Jetty. Mit uns war noch eine norwegische Familie an Bord. Das Boot hatte gute 15 Minuten Verspätung. Wir drei konnten uns jedoch die Plätze auf der linken Seite sichern, denn es wird langsam am linken Ufer der Kazinga Channels vorbei gefahren. Der Motor ist sehr leise, die Tiere tolerieren das kleine Boot sehr gut und unser Bootsführer war flexibel genug, um auch auf Wunsch noch einmal ein Stück zurück zu setzen, damit die Tiere ins rechte Licht gesetzt wurden.

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Jetty, Mweya Safari Lodge, QENP

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Nilkrokodil, Bootstour auf dem Kazinga-Channel

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Hippo, Bootstour auf dem Kazinga-Channel

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Goliathreiher / Giant Heron (Ardea goliath), Kazinga-Channel, QENP

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Afrikanischer Löffler / African Spoonbill (Platalea alba), Kazinga-Channel, QENP

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Elefant, Bootstour Kazinga-Channel, QENP

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Graufischer/Pied Kingfisher (Ceryle rudis), Kazinga-Channel, QENP

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Haubenzwergfischer / Malachite Kingfisher (Alcedo cristata), Kazinga-Channel, QENP

Die norwegische Großfamilie hat ununterbrochen gequasselt, was schon recht lästig war. Still sitzen konnten sie auch nicht, das Boot wackelte und sie liefen durchs Bild. Der Gipfel war dann, als sie anfingen skandinavische Volkslieder á la Michel von Lönneberga zu singen! Grrrrr!

Nichtsdestotrotz könnten wir eine Menge Tiere aus nächster Nähe sichten: Elefanten, Büffel, Hippos, Krokodile, einen Nilwaran, verschiedenste Wasservögel waren die Ausbeute. Die zweistündige Tour ist absolut empfehlenswert, allerdings würde ich auch hier wieder ein privates Boot mieten.

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Büffel, Kazinga-Channel, QENP

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Hippo, Kazinga-Channel, QENP

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Nilwaran, Kazinga-Channel, QENP

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Nilwaran, Kazinga-Channel, QENP

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Elefanten, Kazinga-Channel, QENP

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Elefant, Kazinga-Channel, QENP

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anlandige Hippos, Kazinga-Channel, QENP

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Hippobaby mit abgeknabbertem Ohr, Kazinga-Channel, QENP

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Graufischer/Pied Kingfisher (Ceryle rudis), Kazinga-Channel, QENP

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Goliathreiher / Giant Heron (Ardea goliath), Kazinga-Channel, QENP

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Silberreiher / Great White Egret (Ardea alba alba), Kazinga-Channel, QENP

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Kazinga-Channel, QENP

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am Kazinga-Channel, QENP

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Fischer am Kazinga-Channel, QENP

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Fischer am Kazinga-Channel, QENP

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Kazinga-Channel, QENP

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Rötelpelikan / Pink-backed Pelicans (Pelecanus rufescens), Kazinga-Channel, QENP

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im Vordergrund: Graureiher / Grey Heron (Ardea cinerea), Kazinga-Channel, QENP

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Schreiseeadler/ African Fish-Eagle (Haliaeetus vocifer), Kazinga-Channel, QENP

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Lake Flies (Zuckmücken) steigen auf

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lala lala lala Bootstour auf dem Kazinga-Channel, QENP, Foto: C. Comolli

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Fischer am Kazinga-Channel, QENP

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Elefanten, Kazinga-Channel, QENP

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Mweya Safari Lodge, QENP

Zum Mittagessen kehrten wir wieder im Restaurant der Mweya Lodge ein, dass heute viel besser besucht war wie gestern. Am Nachbartisch lunchte u. a. die aufgetakelte High Society. War schon wieder witzig, wie ein "Kleines Schwarzes", perfekt lackierte Fingernägel und Dreiwettertaft in einer Safarilodge mitten im Nationalpark wirken.
Jochen ist´s egal. Er freut sich auf die Pork Ribs, die er schon gestern in Kanibalenmanier verspeiste!

Wir wurden beim Essen wieder von unserem gefiederten Fanclub umlagert: Webervögel und Graubülbüls. In den blühenden Büschen vor dem Restaurant tummelten sich auch einige von den flinken Nektarvögeln. Gegen 15:30 Uhr nehmen wir den Royal Track zurück Richtung Katunguru Gate. Außer ein paar Wasserböcken und einigen Vögeln sahen wir in der Nachmittagshitze aber keine Tiere.

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Jetty, Mweya Safari Lodge, QENP

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Mweya Safari Lodge, QENP

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Weißkehlspint / White-throated Bee-eater (Merops albicollis), Channel-Track, QENP

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Abzweig Royal Cicuit, North Kazinga Plains, QENP

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Schopfadler /Long-crested Eagle (Lophaetus occipitalis), Channel-Track, QENP

So ging´s auf der geteerten Main Road zur Kyambura Gorge, in die wir unbedingt noch einen Blick werfen wollten. Hier startet ebenfalls ein Schimpansen-Tracking (morgen um 08:00 und um 14:00 Uhr). Wir werfen lediglich am View Point einen Blick in die eindrucksvolle grüne Hölle, die vom Kyambura River durchflossen wird.

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Richtung Kyambura Gorge, QENP

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Abfahrt Kyambura Gorge, Chimp Tracking, QENP

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Abfahrt Kyambura Gorge, Chimp Tracking, QENP

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Kyambura Gorge, QENP

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Kasyoha Kitomi Forest, QENP

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Kyambura Gorge, QENP

Trotz später Stunde nahmen wir noch die Piste durch das Dorf Kichwamba, vorbei an sattgrünen Plantagen zum Chimbwero Krater und einem weiteren Krater, der Flamingos beheimaten soll. Die waren jedoch gerade auf Betriebsausflug. Und so ging´s die gleiche Strecke wieder zurück. Vor einigen Häusern in Kichwamba lagen Kaffeebohnen zum Trocknen auf großen Sieben (Uganda ist nach Äthiopien der zweitgrößte Kaffeeproduzent Afrikas). Jochen amüsierte sich königlich über die mzungu-rufenden Kinder, die teilweise in den Armen von größeren Kindern zum Winken an den Straßenrand geschleppt wurden. Manche von den Dreikäsehochs können kaum laufen.

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Kichwamba

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Kichwamba

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Plantagen bei Kichwamba

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Plantagen bei Kichwamba

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Chibwera, Kyambura Wildlife Reserve

Kurz vor 19:00 Uhr landeten wir wieder im Bush Camp. Heute waren zum Dinner incl. uns nur noch sieben Personen im Restaurantzelt. Wir beglichen unsere Rechnung (160 US$ FB per double/night), ließen uns von Emanuel noch die nächstgelegene Tankstelle erklären (Kichwamba), da Jochen mittags keine Lust hatte in der Mweya Lodge für Diesel-Nachschub zu sorgen. So müssen wir Morgen früh auf dem Weg nach Ishasha erst noch einen Umweg ins nächste Dorf nehmen. Deshalb ist unser Frühstück auf 06:30 Uhr terminiert. Wir genießen noch eine Weile das Lagerfeuer, bevor wie wieder in Begleitung von Emanuel und den Lake Flies (Zuckmücken) unsere Zelte aufsuchen. Heute musste Doom als Allzweckwaffe gegen die Viecher herhalten!

Fortsetzung folgt!

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Wer keinen Mut hat zum Träumen, hat auch keine Kraft zum Kämpfen. Afrikanische Weisheit
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Re: Uganda - Neugierig auf das grüne Herz Afrikas

Beitragvon Butterblume » 06.12.2012 11:28

Donnerstag, 11.10.2012, Kazinga Channel - Ishasha, Queen Elizabeth NP - Kihihi

98 km

In der Nacht wurde ich von lautem Hyänengeheul nahe beim Camp geweckt, während Jochen gegen 05:30 Uhr vier Hippos im „Vorgarten" unserer Zelte sichtete. Drei haben Picco umkreist, eines fand es bei uns amüsanter.
Vom sehr netten Team des Bush Camps haben wir uns schweren Herzens verabschiedet. Bei dieser Unterkunft hat einfach alles gepasst!

Da Männer ja chronisch unpünktlich sind, kamen wir erst gegen 07:15 Uhr los. Tatsächlich fanden wir auch die kleine No-Name-Tanke in Kichwamba, die sogar über genügend Diesel verfügte.

Neugierige Kinder schauten uns Mzungus bei der Befüllung zu.

Auf dem Weg Richtung Ishasha sichteten wir auf der guten Murramroad neben einigen Vögeln lediglich Wasserböcke, Elefanten und Baboons. Nicht mal die sonst allgegenwärtigen Uganda Kobs zeigten sich. Wie viel Platz wäre hier noch für wilde Tiere! Auf dem ersten Teilstück zwischen Bushcamp und Kisenyi lag jedoch eine Menge Elefantendung auf der Straße, die bis Kisenyi in etwa parallel zum Kazinga Channel verläuft. In diesem Gebiet haben wir bei der Bootstour recht viele Tiere sehen können.

Über dem Lake Albert steigen wieder riesige Schwärme von Lake Flies auf.

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Kichwamba

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in Kichwamba

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in Kichwamba

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in Kichwamba

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in Kichwamba

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in Kichwamba

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Richtung Ishasha zwischen Katunguru und Kisenyi, QENP

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Richtung Ishasha zwischen Katunguru und Kisenyi, QENP

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vor Kisenyi, QENP

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vor Kisenyi, im Hintergrund der Lake Edward mit Lakeflies, QENP

Die fünf Brücken bis zum Katookye Gate, dem Eingang zum Ishasha Sektor, sind in erstklassigen Zustand. Die Murramroad ist völlig permittfrei zu befahren und sie wird auch reichlich von LKW´s genutzt.

Kurz vor dem Katookye Gate gerieten wir wieder in einen Road Block. Zwei große LKW´s haben sich im Matsch festgefahren und blockierten die Strecke. Ca. 10 weitere LKW´s stauten sich dahinter. Mit Lotsenhilfe der Fahrer konnten wir die Trucks links umfahren und bedankten uns mit eineinhalb Galonen Wasser und einer Schachtel Zigaretten.

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Brücke Nr. 1 auf dem Weg Richtung Ishasha, QENP

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Brücke Nr. 2 auf dem Weg Richtung Ishasha, QENP

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Brücke Nr. 3 auf dem Weg Richtung Ishasha, QENP

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auf dem Weg Richtung Ishasha, QENP

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Dominikanerwitwe / Pin-tailed Whydah (Vidua macroura), auf dem Weg Richtung Ishasha, QENP

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Brücke Nr. 4 auf dem Weg Richtung Ishasha, QENP

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Elefanten, zwischen Kisenyi und Katookye Gate, QENP

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Elefanten, zwischen Kisenyi und Katookye Gate, QENP

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Uganda-Road-Block, zwischen Kisenyi und Katookye Gate, QENP

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Uganda-Road-Block, zwischen Kisenyi und Katookye Gate, QENP

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Uganda-Road-Block, zwischen Kisenyi und Katookye Gate, QENP

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Brücke Nr. 5 auf dem Weg Richtung Ishasha, QENP

Auf Höhe der Ishasha Wilderness Lodge (ausgeschildert) biegen wir rechts ab zum Katookye Gate und den Game Tracks. Am Gate wird das Permitt sorgfältig kontrolliert. Der Ranger empfiehlt uns auf Nachfrage seinen Kollegen Benjamin als guten Guide, um rasch und effektiv die Baumlöwen zu finden. Also fuhren wir zunächst zum Ishasha River Camp, luden Benjamin ein und gegen 12:30 Uhr starteten wir mit einer Pirschfahrt durch den südlichen Circuit.

Gestern hielten sich die Löwen noch in dem kleinen Picknick-Pavillion in der Nähe des Camps im Schatten auf. Wir hatten jedoch kein Glück. Alle Fig Trees (Feigenbäume) im südlichen Sektor, in denen die Löwen sich sonst auch gerne aufhalten, waren unbewohnt. Sie Karte - die grünen Punkte.

Dafür sahen wir Uganda Kobs, viele Topis und Büffel.

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Abfahrt zum Katookye Gate, Ishasha, QENP

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Abfahrt zum Katookye Gate, Ishasha, QENP

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Panorama beim Katookye Gate, hinter den ersten Hügeln liegt schon der Kongo

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Katookye Gate, Ishasha, QENP

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South Kigezi Circuit, Ishasha, QENP

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Uganda Kobs, South Kigezi Circuit, Ishasha, QENP

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Palmgeier / Palm-nut Vulture (Gypohierax angolensis), Ishasha, QENP

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im Hintergrund der Virunga NP im Kongo, South Kigezi Circuit, Ishasha, QENP

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Fig Tree/Feigenbaum ohne Löwen! Ishasha

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Benjamin, Jochen, Picco, Ishasha River Camp, South Kigezi Circuit, Ishasha, QENP

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Ishasha River Camp, South Kigezi Circuit, Ishasha, QENP

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Weißbrauenkuckuck / White-browed Coucal (Centropus superciliosus), South Kigezi Circuit, Ishasha, QENP

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Gewitterwolken, South Kigezi Circuit, Ishasha, QENP

So beschlossen wir erst einmal zum 16 km entfernten Savannah Resort Hotel in Kihihi zu fahren und einzuchecken. Die Zimmer hatte ich morgens per Handy schon reserviert. Wir entlohnten Benjamin für seine Dienste (50.000 UGX), der gab uns seine Telefon-Nr., denn ihn packte der Ehrgeiz und er wollte versuchen mit uns gegen 17:00 Uhr noch einmal die Baumlöwen zu finden. Mittlerweile verdunkelte sich der Himmel bedrohlich, es fing leicht an zu regnen und einige Pisten hier im südlichen Circuit sind auch ohne erneutes Nass von oben schon in erbärmlichen Zustand (muddy und sumpfig). Um 15:30 Uhr führte uns das Nüvi mit T4Africa an die mit Stacheldraht gesicherte Rückseite des Hotels. Also mussten wir die Murramroad komplett zurück fahren und die nächste Parallelpiste nehmen (ab hier ist das Hotel und das Airfield auch ausgeschildert).

Das Hotel, ein Staatsbetrieb, mit seinem riesigen parkähnlichen Garten hat den Charme der 70ziger Jahre, erinnert ein wenig an DDR-Vorzeige-Hotels, aber die Gartenbandas sind sauber und preiswert, verfügen über 24 Stunden Strom und heißes Wasser. Man berechnet uns 115 US$ für die Banda/Double incl. Frühstück.

Während wir uns noch einen Kaffee gönnten, sprach uns der Guide des Savannah Hotel an. Er hatte auch am Morgen mit seinen Gästen Baumlöwen entdeckt und will gleich wieder raus. Wir könnten uns an ihn dranhängen. Da ich aufgrund des drohenden Unwetters lieber den Garten der Lodge nach interessanten Vögeln absuchen wollte, Jochen erst noch in Ruhe seinen Kaffee trinken wollte vereinbarten die Männer, dass sie in ca. 15 Minuten hinterherkommen. Der Guide würde langsam fahren, so dass er eingeholt werden könnte.

So zogen die Männer Richtung Ishasha und ich erst mal Richtung Dusche. Dann brach ein Tropengewitter vom Feinsten herein. Ich sah zu, dass ich aus der Dusche kam...

Nach ca. einer Stunde hörte es langsam wieder auf zu regnen und ich nutzte die Zeit zum Reiseberichtschreiben und für die Beobachtung eines Senegalliestes.

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Richtung Kihihi

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Richtung Kihihi

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Abzweig Sanannah Resort Hotel/Airfield

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Savannah Resort Hotel, Kihihi

Als der Hotel-Guide gegen 18:00 Uhr mit seinen Gästen vom Game Drive wieder kam, berichtete er, dass er Jochen und Picco nicht mehr getroffen hat, sehr wohl aber die Baumlöwen. So zeigte ich der Bedienung Sharon Leonas bebilderten Reisebericht vom August, der uns auf dieser Tour gute Dienste geleistet hat und Sharon freute sich sehr über ihr Foto darin und konnte sich auch gut an Leona erinnern. Die entsprechende Seite wechselte natürlich den Besitzer.

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Sharon, Savannah Resort Hotel, Kihihi

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Senegalliest / Woodland Kingfisher (Halcyon senegalensis), Savannah Resort

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Savannah Resort Hotel, Kihihi

Es wurde später und später und ich malte mir wildeste Szenarien von den im Schlamm feststeckenden Männern aus...

Auf 20:00 Uhr war unser Dinner bestellt und Jochen wollte unbedingt vorher noch duschen. Mein Handy mit der ugandischen Telefonkarte hatte Jochen im Auto, damit sie sich mit Benjamin in Verbindung setzen konnten. Auf die Idee, mir einmal mitzuteilen, wo sie stecken, kommen die Männer nicht!

Also bat ich die Rezeptionistin auf meinem Handy anzurufen. Die Freude war auf beiden Seiten groß: Jochen und Picco haben eine Löwenfamilien mit Jungen gesichtet und sie haben gerade den Rückweg angetreten.

Kurz vor 20:00 Uhr erreichten sie noch pünktlich zum Dinner das Hotel. Die erfolgreiche Sichtung von sieben Löwen inklusive spielender Cubs wurde ausführliches Thema beim Essen. Allerdings hielten sich die Löwen am Boden und nicht in den Bäumen auf. Man kann nicht alles haben!

Dadurch, dass Jochen und Picco den Ranger Benjamin erst wieder zum Ishasha River Camp bringen mussten und das Gelände durch den Regen sehr schwergängig war, auf der Hauptpiste in der Dunkelheit die Menschen und Tiere nur schwer zu erkennen waren, hat sich ihre Rückkehr verzögert.

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Löwen, South Kigezi Circuit, Ishasha, QENP

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Löwen, South Kigezi Circuit, Ishasha, QENP

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Löwe, South Kigezi Circuit, Ishasha, QENP

Mit dem netten Barkeeper klärte ich noch unsere Route für die morgige Fahrt Richtung Lake Mburo. Er empfahl uns den Weg zurück durch den Park bis zum Kazinga Channel und von dort auf der geteerten Mainroad über Ishaka und Busjeni zum nächsten Etappenziel. Die direkte Strecke über Rukunieri benötigt schon allein bis Rukunieri 2,5 Stunden über kleine, ausgewaschene Serpentinenstraßen und außerdem soll auf der Strecke eine Brücke zerstört sein. Bis Kichwamba am Kazinga Channel benötigt man bei zügiger Fahrt auch nur maximal 1,5 Stunden auf sehr guter Piste.

Völlig erledigt fallen wir heute in unsere Betten.

Fortsetzung folgt!

Mit herzlichen Grüßen
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Re: Uganda - Neugierig auf das grüne Herz Afrikas

Beitragvon Kuno » 06.12.2012 12:39

Lake Flies? Diese Wolken bestehen aus Insekten?
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Re: Uganda - Neugierig auf das grüne Herz Afrikas

Beitragvon Butterblume » 06.12.2012 13:23

Ja, die Wolken bestehen aus Milliarden (?) von Lake Flies. Abends werden sie magisch von Lichtquellen angezogen und es ist ein widerliches Gefühl dieses ganze "Gesummse" in den Ohren zu haben. So stelle ich mir einen Tinitus vor!

HG
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Re: Uganda - Neugierig auf das grüne Herz Afrikas

Beitragvon Kuno » 06.12.2012 13:43

Stechen die?
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Re: Uganda - Neugierig auf das grüne Herz Afrikas

Beitragvon Butterblume » 06.12.2012 14:08

Nein, die stechen nicht!

Weiß zufällig jemand, warum ich meinen Beitrag vom 09.10.2012 (Unabhänigigkeitstag) nicht mehr editieren kann? Sehe gerade, dass unten am Ende der Link zur Feier nicht funktioniert.

HG und Dank
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Re: Uganda - Neugierig auf das grüne Herz Afrikas

Beitragvon Alexander » 06.12.2012 20:09

Hallo Marina,

versuche es bitte nochmal, deinen Beitrag zu editieren. Es sollte jetzt funktionieren.

Grüsse
Alexander
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Re: Uganda - Neugierig auf das grüne Herz Afrikas

Beitragvon Butterblume » 06.12.2012 21:01

Hallo Alexander,

nein, es funktioniert nicht. Habe in allen älteren Posts ein Ausrufezeichen und Kann den Beitrag nur melden!
Liegt es daran, dass ich zuviel Zeichen in einem Post habe? Allerdings verstehe ich nicht, dass ich den heutigen und gestrigen Post noch editieren kann.

HTML haben sicher Männer erfunden... :roll:

Mit herzlichen Grüßen und Dank
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Re: Uganda - Neugierig auf das grüne Herz Afrikas

Beitragvon Butterblume » 07.12.2012 13:45

Donnerstag, 12.10.2012 Ishasha/Queen Elizabeth NP - Lake Mburo

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Karte Ishasha/QENP - Lake Mburo, T4Africa

261 km

Um 08:15 Uhr Piccozeit starten wir auf die permittfreie „weiße Mainroad" durch den Ishasha Sektor wieder Richtung Norden und schauen links und rechts in jeden größeren Baum. Hinterm Katkookye Gate überholte uns grüßend der Guide des Savannah Hotels, der mit seinen Gästen ebenfalls Richtung Kazinga Channel unterwegs ist, während wir im Maramagambo Forest noch einen blauen Riesenturako (immerhin ca. 75 cm groß) im dunklen Baumwipfel beobachteten und gleich anschließend noch einen wunderschönen rot-grünen Narinatrogon.

Wenige Kilometer weiter fuhren wir dann wieder auf den wartenden Guide auf, der links ca. 200 Meter von der Straße entfernt zwei Baumlöwen in einem großen Feigenbaum entdeckt hatte. Eines der Tiere machte sich gerade wieder auf den Weg Richtung Boden. Die verschlafene Kollegin räckelte sich genüsslich mal nach links, mal nach rechts. Das war jetzt richtiges Glück! Ohne den haltenden Tourguide hätten wir die Löwin in dieser Entfernung niemals selbst gesichtet. Wir verweilten noch gut eine halbe Stunde, in der Hoffnung ev. noch ein wenig Aktion zu sehen, bevor wir aus Zeitmangel weiter mussten. Definitiv sind diese Löwen ein ganzes Stück weiter nördlich anzutreffen gewesen, wie von den Rangern beschrieben (siehe grüner Punkt auf der o.a. Karte).

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Riesenturako / Great Blue Turaco (Corythaeola cristata), South Maramagambo Forest, QENP

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Narinatrogon / Narina Trogon (Apaloderma narina), South Maramagambo Forest, QENP

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Baumlöwin, South Maramagambo Forest, QENP

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Baumlöwin, South Maramagambo Forest, QENP

Im Wald zwischen Kisenyi und Kichwamba hatten wir dann noch das Vergnügen einen Elefanten auf der Piste anzutreffen, bevor uns dann endgültig die Zivilisation auf der geteerten Mainroad Richtung Mbarara wieder hatte.

Wir fuhren durch grünes, dicht besiedeltes Gebiet, das sich durch intensive Landwirtschaft auszeichnet. Ab Ishaka ging´s durch giftgrüne Teeplantagen, bevor wir Mbarara, ein Zentrum der Rinderhaltung und Milchwirtschaft (sogar mit einer Käserei), erreichten.

Hier tankten wir, haben noch einmal den ATM der Barclays Bank um 2 x 500.000 UGX erleichtert, suchten verzweifelt ein Cafe und Jochen kassierte ein Ticket wegen Falschparkens. Ich nutzte den Handyempfang um in der neuen Rwakobo Rock Lodge am Lake Mburo NP zwei Zimmer für uns zu avisieren und wieder hatten wir Glück! 180 US$ kostet uns zwei das Doppel-Chalet mit Halbpension (Vollpension 200 US$).

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Elefant, zwischen Kisenyi und Katunguru

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Elefant, zwischen Kisenyi und Katunguru

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Kichwamba

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zwischen Kichwamba und Ishaka

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zwischen Kichwamba und Ishaka

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zwischen Kichwamba und Ishaka

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zwischen Kichwamba und Ishaka

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zwischen Kichwamba und Ishaka

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Teeplantagen um Ishaka

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Teeplantagen um Ishaka

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Teepflücker bei Ishaka

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Teeplantagen um Ishaka

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auch Ananas wird hier angebaut und auf dem Rad tranportiert, Ishaka

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Ishaka

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Ishaka

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Ishaka

Ca. eine Stunde sind wir noch von Mbarara auf hervorragender Straße unterwegs. Die Landschaft hätte ebenso gut das Ällgau im Süden Deutschlands sein können.

Zwischen Sanga und Kagate geht´s rechts ab zum Nshara Gate des Mburo Nationalparks. Von hier aus sind es noch 8,7 km auf ruppiger Murrampiste bis zur Lodge. Ca. 1,5 km vor dem Nationalparkgate ist der rechte Abzweig zur Lodge nun durch zwei schwarz-weiße Totempfähle gekennzeichnet. Hier empfangen uns auch die ersten Zebras und Impalas.

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zwischen Mbarara und Sanga

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Sanga

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Sanga

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zwischen Sanga und Kagate

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Abfahrt zum Nshara Gate, Lake Mburo NP

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erste Zebras kurz vor dem Lake Mburo NP

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erste Zebras kurz vor dem Lake Mburo NP

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Abzweig zur Rwakobo Rock, Lodge, Lake Mburo NP

Von Katie werden wir herzlich empfangen und begrüßt. Wir sind die ersten offiziellen Gäste, denn am Unabhängigkeitstag wurde hier Lodgeeröffnung gefeiert. Aus diesem Grund sind auch die Eltern von Katie und Chris, einem jungen südafrikanisch-britischen Päarchen zu Besuch. Weitere Gäste sind nicht eingebucht.

Wir haben mal wieder Glück und erhalten das Chalet „The Rock" mit fantastischem Panoramablick über den Nationalpark und das hügelige Land mit seinen vereinzelten Felsformationen. Auch die Rwakobo Rock Lodge liegt auf einem solchen Felsen. Uns erinnert es ein wenig an Namibia. Das Chalet ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, verfügt über ein großzügiges Bad, private Terrasse, ein Doppel- und ein Einzelbett. Im großen Fig Tree daneben lebt ein Buschbaby. Das Moskitonetz ist leider ein wenig zu kurz geraten, aber hier ist auch kein Malariagebiet. Weiterhin gehören zur Lodge ein zahmes Buschbock-Junges namens Ock und ein Wasserbock-Mädchen namens Angie.

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Panoramaview von der Rwakobo Rock Lodge

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Rwakobo Rock Lodge

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Blick von der Rwakobo Rock Lodge

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Angie, das Wasserbock-Mädchen

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Ock, Rwakobo Rock Lodge

Als wir gegen 16:00 Uhr noch zum Game Drive in den Nationalpark aufbrechen möchten, kommt Katie Ehemann Chris mit seinem Vater Nick vorgefahren und begrüßt uns ebenfalls noch. Wir lassen uns von ihm noch erklären, dass die größten Chancen auf Leoparden am Research Track bestehen und Katie versorgt uns netterweise mit einer Parkkarte. Und das war auch gut so, denn am Gate waren die Karten leider aus und es könnte sehr lange dauern, bis wieder neue geliefert werden, erklärte die sehr nette Rangerin. Ich zahlte die Nationalparkgebühr von 35 US$ pro Person und die Gebühr für das Auto wieder komplett in Ugandashilling.

Der 260 km² große Nationalpark zeichnet sich durch offenes Grasland, Akazienwälder, Sümpfe, Seen und Felsen aus.

Im Park sehen wir zunächst eine große Herde Ankole-Rinder. Den Himahirten, der an den Park grenzenden Farmen, ist es erlaubt, ihr Vieh im Park zu weiden. Am Lake Mburo versucht man die Interessen der ländlichen Bevölkerung und den Naturschutz unter einen Hut zu bekommen. So sind die angrenzenden Gemeinden zu einem Teil an den Tourismuseinnahmen beteiligt.

Anfänglich erhöhte sich die Zahl der Wildtiere nach Einführung der kommerziellen Trophäenjagd in diesem Gebiet, da das Wild nun für die Bevölkerung einen Wert darstellte. Neueste Bestandszählungen lassen aber wieder einen Rückgang der Tierdichte vermuten.

Wir sichten im Park Zebras, Impalas, Topis, Büffel, Meerkatzen, und Elenantilopen. Der Leopard zeigte sich wieder nicht!

Der grüne Lake Mburu Nationalpark ist landschaftlich wunderschön und ich kann jedem nur empfehlen, hier einige Tage zu investieren. Wir haben leider in dieser kurzen Zeit die meisten Tracks und auch das Gebiet um den See nicht erkunden können. Die Tiere zeigen Fahrzeugen gegenüber kaum Scheu und sind gut aus der Nähe zu beobachten.

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Impala, Lake Mburo NP

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Topis und Impalas, Lake Mburo NP

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Impala, Lake Mburo NP

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Ankole-Rinder im Lake Mburo NP

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Topis, Lake Mburo NP

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Wasserbock, Lake Mburo NP

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Büffel, Lake Mburo NP

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Elenantilopen, Lake Mburo NP

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Buschbock, Lake Mburo NP

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Buschbaby / Greater Galago, Rwakobo Rock Lodge, Lake Mburo

In rasendem Tempo ging es bei einbrechender Dunkelheit zurück Richtung Gate. Die Distanzen haben wir unterschätzt und das Vorankommen auf den teilweise matschigen und tierreichen Pisten braucht seine Zeit. Zurück bis zur Lodge sind es 24 Kilometer und das Gate erreichten wir erst mit 10 minütiger Verspätung. Die Rangerin hat es aber mit einem Lächeln quittiert. Wir beschließen gleich am folgenden Morgen um 07.00 Uhr noch vor dem Frühstück einen weiteren Game Drive in den Park zu unternehmen.

Das Dinner um 19:30 Uhr nehmen wir zusammen mit der ganzen Familie am großen Tisch ein. Chris erzählt, dass er und Katie früher als Manager der nahen Mahingo Lodge gearbeitet haben, bevor sie sich hier ihr Stück vom Paradies aufgebaut haben. Er war der erste, der die Rückkehr der Löwen in diesen Park beobachtet hat. Ein totes Rind wurde eindeutig als von einem Löwen erlegt identifiziert. Wenig später hat er auch Pfotenabdrücke der Löwen sichten können. In der Bauphase der Lodge hat er die Löwen oft in der Nähe brüllen hören. Ebenso treibt ein Leopard in der Nähe sein Unwesen.

Nick, Chris Vater macht uns auf das Graue Buschbaby aufmerksam und wir können es tatsächlich im Feigenbaum entdecken. Mit allen verfügbaren Lichtquellen bewaffnet, gelingen Jochen sogar einige unscharfe Aufnahmen.
Die sehr informativen Gespräche im Familienkreis der Lodgeinhaber genießen wir, sind dann aber trotzdem gegen 22:00 Uhr im Bett.

Fortsetzung folgt!

Mit herzlichen Grüßen
Marina
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www.butterblume-in-afrika.de
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Re: Uganda - Neugierig auf das grüne Herz Afrikas

Beitragvon Alexander » 07.12.2012 18:40

Butterblume hat geschrieben:HTML haben sicher Männer erfunden... :roll:


Stimmt! :mrgreen: Versuche es bitte nochmal

Grüsse
Alexander
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Re: Uganda - Neugierig auf das grüne Herz Afrikas

Beitragvon Butterblume » 08.12.2012 10:50

Hallo Alexander,

herzlichen Dank. Nun funktioniert die Edition! Woran lag es (Frau lernt ja gerne dazu)?

So, wir nähern uns dem Ende...

Freitag, 13.10.2012 Lake Buro - Entebbe

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Karte Lake Mburo - Entebbe, T4Africa

255 km

In der Nacht entlädt sich wieder ein gewaltiges Tropengewitter. Regen prasselt aufs Dach und laute Musik aus einiger Entfernung vertreibt die Geräusche des afrikanischen Buschs.

Sturm und Regen halten bis zum Morgen an und Jochen und ich entscheiden, den Game Drive sausen zu lassen, denn man würde eh kaum etwas sehen. So fährt Picco dann allein in den Park, d.h. zusammen mit meiner Reisetasche und meiner Kamera, denn Jochen hat mal wieder alles übereifrig schon im Wagen verstaut! Bis Picco gegen 10:00 Uhr zurück war, habe ich gefroren wie ein Schneider (und nicht nur ich)! Die schönen Sunbirds, für die ich das Teleobjektiv gebraucht hätte, sind mittlerweile geflohen oder zu Eis erstarrt vom Himmel gefallen!

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Zebra, Rwakobo Rock Lodge

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Mackinnonwürger / Mackinnon's Fiscal (Lanius mackinnoni), Rwakobo Rock Lodge

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Doppelzahn-Bartvogel / Double-toothed Barbet (Lybius bidentatus), Rwakobo Rock Lodge

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Doppelzahn-Bartvogel / Double-toothed Barbet (Lybius bidentatus), Rwakobo Rock Lodge

Nachdem Picco sein spätes Frühstück beendet hat, sind wir gegen 11:30 Uhr nach herzlicher Verabschiedung Richtung Entebbe gestartet. Bis Masaka ist auf der der Teerstraße ein gutes Vorankommen, doch ab dort bis kurz vor Kampala ist ein zeitraubende Baustelle eingerichtet, in der sich keiner der anderen Verkehrsteilnehmer an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält. Vor allem die Fahrer der großen Überlandbusse glauben, sie wären Lewis Hamilton!

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Nick, Picco, Marina, Katie, Chris

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abgebrochene Zweige auf der Straße deuten auf ein Hindernis, zwischen Kagate und Masaka

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schwerer LKW-Unfall zwischen Kagate und Masaka

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LKW-Unfall zwischen Kagate und Masaka

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zwischen Kagate und Masaka

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zwischen Kagate und Masaka

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zwischen Kagate und Masaka

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zwischen Kagate und Masaka

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zwischen Kagate und Masaka

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Masaka

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zwischen Masaka und Kampala

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zwischen Masaka und Kampala

Chris gab uns eine Beschreibung für die Umfahrung von Kampala mit. Ca. 5 km vor Kampala geht es rechts ab zum Budo Kings College (großes Schild). Damit sollten wir dem gefürchteten Verkehrschaos der Hauptstadt entkommen.

Unterwegs in der zeitraubenden Baustelle entscheide ich kurzerhand Patrick von Alpha-Car-Rental anzurufen und mit ihm einen Treffpunkt zur Wagenübergabe noch vor Kampala aus zu machen. Und zwar genau an besagtem Schild „Budo Kings College" übernahm Patrick das Steuer und teilte uns auch gleich mit, dass diese Abkürzung Richtung Entebbe wegen Staus nicht befahrbar ist. Also kutschierte er uns noch eine gute Stunde durch Kampala bis wir gegen 17:00 Uhr wieder am Boma-Guesthouse eintrafen. Picco und ich luden das Gepäck aus und checkten ein, während Jochen mit Patrick in der nahegelegenen Tankstelle für einen vollen Tank sorgte. Die Übergabe des Wagens erfolgte völlig unbürokratisch, nachdem Picco erklärte, wie man die ausgehängten hinteren Scheiben wieder funktionsfähig machen kann. Selbstredend erhielt Patrick ein ordentliches Trinkgeld für den nervenschonenden Shuttleservice.

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Baustelle zwischen Masaka und Kampala

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zwischen Masaka und Kampala

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zwischen Masaka und Kampala

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zwischen Masaka und Kampala

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zwischen Masaka und Kampala

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The Boma, Entebbe

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The Boma, Entebbe

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Hammerkopf / Hamerkop (Scopus umbretta), The Boma Guesthouse, Entebbe

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The Boma Guesthouse, Entebbe

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Schmucknektarvogel / Red-chested Sunbird (Cinnyris erythrocerca), The Boma Guesthouse, Entebbe

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Bindenlärmvogel / Eastern Grey Plantain-eater (Crinifer zonurus), The Boma Guesthouse, Entebbe

Im Boma Hotel ergatterten wir diesmal das wesentlich schönere Zimmer Nr. 14 mit Eingangstür zum Gartenrestaurant. Wir gönnten uns hier ein sehr gutes Abschiedsdinner und gingen früh gegen 20.00 Uhr zu Bett, denn der Weckdienst soll bereits um 01.00 Uhr tätig werden.

Doch bereits um 21:30 Uhr falle ich durch lautes Gerede und Gelächter vor unserem Fenster aus dem Bett. Eine Gruppe Gäste unterhielt sich und die anderen Hotelgäste lautstark. Ich war am Kochen! Gegen Mitternacht gab ich auf, duschte, zog mich an und marschierte mit meinem Glas Nescafe Richtung Rezeption. Bei den Ruhestörern bedankte ich mich ironisch für die schlaflose Nacht und die nette Gartenparty! Beim Rezeptionisten machte ich ebenfalls meinem Ärger Luft. Der verstörte junge Mann entschuldigte sich vielmals: „Oh Mam, I´m so sorry. I told them so often they should be quiet. But it´s the boss from the UN! He´s just arrived with his colleagues from New York!" In diesem Moment kam der UN-Boss auch mit seinem Gefolge um die Ecke und entschuldigte sich ebenfalls: „We´re so sorry! But we still arrived from New York and we´ve jetlag. We´ll finish in 15 Minutes, is it ok for you?" Welch eine Dreistigkeit! Diese egoistischen Amerikaner drehen sich nur um sich selbst! Ich erklärte ihm, dass sich ihr Verhalten gegenüber anderen Hotelgästen als äußerst rücksichtslos empfinde.

Um 01.30 Uhr brachte uns Ibrahim, der Fahrer des Boma Hotels zum Airport. Check-in, Gepäckaufgabe waren sehr schnell erledigt. Der kleine Flughafen ist übersichtlich und unser Rückflug, diesmal ohne Zwischenlandung in Kigali, startete pünktlich.

Service, Bordmenüs und Beinfreiheit waren auch bei diesem Turkish Air Flug vorbildlich. In den sehr komfortablen Sitzen der Boing 707 haben wir uns wohl gefühlt.

In Istanbul hatten wir dann 4 Stunden und 50 Minuten zu überbrücken, bevor wir uns bei Picco für die angenehme Reisebegleitung bedankten und sich unsere Wege trennten. Um 14:50 Uhr rollte unser Zubringerflug nach Hannover Richtung Startbahn. Doch ein Fluggast direkt vor uns erlitt einen Herzinfarkt. Kompetente Ärzte waren sogleich zur Stelle, denn der halbe Flieger war gefüllt mit Teilnehmern eines Medizinkongresses. Bis der Flughafennotarzt, die Ambulanz und die Sanitäter eintrafen, vergingen gut 20 Minuten. Eine weitere halbe Stunde verstrich, bis der Passagagier aus der engen Kabine transportiert werden konnte. Ich möchte im Flieger besser nicht in eine akute gesundheitliche Notsituation geraten! Mit einer Stunde Verspätung sind wir dann in Hannover gelandet.

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Istanbul

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Istanbul

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Marina und Picco, Istanbul Airport

Fazit

Naturraum:
In Uganda treffen die ostafrikanischen Savannen mit den westafrikanischen Urwäldern zusammen. Dieses fruchtbare, üppig grüne Land am westafrikanischen Grabenbruch fasziniert durch seine seltenen, bedrohten Tierarten, seine wunderbaren Wasserlandschaften und sicherlich auch durch die geheimnisvollen Bergnebelwälder, die wir leider nicht gesehen haben.

In den zwei Wochen unseres Aufenthaltes haben wir ebenso vier der Big Five sehen können, wie in drei Wochen Kenia im Juli 2012. Der Leopard fehlt uns in Ostafrika also nach wie vor. Jedoch ist die Säugetierdichte aufgrund der jahrelangen Wilderei in der Vergangenheit nicht annähernd so hoch wie in Tansania und Kenia. Uganda ist aber das absolute Paradies für Birder und Schmetterlingsfreunde! 1061 Vogelarten sind in Uganda heimisch. In Afrika hat nur noch Kenia mit 1132 Arten mehr zu bieten.

Bevölkerung:
Nach Kenia hätte ich ja nicht vermutet, dass es noch eine Steigerung gibt. Aber auch wir sind hier auf unglaublich nette und offene Menschen getroffen, die trotz ihres Schicksals den Kopf hoch tragen und die auf ihr Land unglaublich stolz sind. Die Ugandaer sind sehr kontaktfreudig, hilfsbereit und wir haben viele bereichernde Gespräche geführt. Betteleien u. ä. haben wir nur einmal erlebt. "Fotos nur gegen Geld" hat in Uganda noch keinen Einzug gehalten.

Mischung der Reiseziele:
Es sollte diesmal ein flexibel gestalteter Relaxurlaub werden mit Zeit, um an interessanten Orten länger zu verweilen. Ich denke, dass uns das recht gut gelungen ist. Die Begegnung mit den Menschen, der Besuch kultureller und/oder sozialer Projekte ist ein wichtiger Bestandteil unserer Reisen. Zwei/drei Wochen nur Tiere und Landschaft gucken, macht für mich nicht Afrika aus. Dazu gehören eindeutig die Menschen. Sie machen Afrika aus!

Kosten:
Eine unserer preiswertesten Afrikareisen bislang, da Mietwagen und Flug extrem günstig waren. Die Unterkünfte waren bislang nur in Südafrika preiswerter. Das Essen ist in Uganda sowieso extrem billig! Die Nationalparkgebühren sind für südafrikanische Verhältnisse mit 35 US$ pP/Tag hoch, aber verglichen mit Kenia und Tansania fast Peanuts! Ugandareisen verteuern sich jedoch extrem durch das Gorillapermit, welches in vielen Pauschalreisen enthalten ist!

Straßenzustand/Verkehr:
Die geteerten Straßen auf denen wir uns bewegten, gehörten ebenfalls zu den besten Afrikas (kaum bis keine Potholes). Manche deutsche Autobahn ist dagegen ein hoffnungsloser Sanierungsfall. Die touristischen Hauptstrecken in den Nationalparks waren in gutem Zustand, es gibt aber durchaus selten benutzte Strecken, die (mir) keinen Spaß machen. Aber das hat nichts zu sagen. Ich gehöre da eh zu den vorsichtigen, leicht ängstlichen Beifahrern.
Bei Regen verwandeln sich die Murramroads allerdings rasch in Schmierseife.

Nicht alles, was auf der Karte wie der kürzeste Weg aussieht, ist auch der zeitsparendste Weg. Erkundigt Euch bei den Einheimischen, welche Routen sie benutzen um von A nach B zu kommen. Vor allem kennen sie die aktuelle Lage, die sich hier täglich ändern kann (eingestürzte Brücken, Erdrutsche, Überschwemmungen etc.). Um dem Verkehrschaos (vor allem am Ankunftstag) in Kampala zu umgehen, haben wir die elegante Variante gewählt und den Überbringer unseres Mietwagens gebeten, uns bis vor die Tore Kampalas zu bringen.
Außerhalb Kampalas konnte man eigentlich von Verkehr nicht reden. Lediglich die lange Baustelle zwischen Masaka und Kampala war wegen der überholenden Harakiri-Überlandbusse etwas anstrengend.

Klima im Oktober:
Naja, 34° und 90% Luftfeuchtigkeit sind nicht wirklich mein Lieblingsklima. Freue mich sehr auf den südafrikanischen Winter! Man kann dann einfach tagsüber mehr unternehmen und wird nicht von den Insekten angefallen. Eigentlich sollte der Oktober ja Regenzeit sein. Dafür war es erstaunlich trocken. Vereinzelte Gewitter traten in lokal eng begrenzten Gebieten auf und dauerten in der Regel nur kurze Zeit.

Gesundheit/Hygiene:
Für den Aufenthalt in Uganda ist eine Gelbfieberimpfung empfohlen. Bei direkter Ein- und Ausreise aus/nach Europa aber nicht zwingend vorgeschrieben (Stand 2012). Der Sudan, in dem aktuell wieder eine Gelbfieberepedemie wütet, ist nicht weit entfernt. Malariaphrophlaxe haben wir in Uganda aufgrund der Jahreszeit mit Doxycyclin gemacht. Wurde von uns beiden auch gut vertragen. Expositionsprophylaxe (Autan, Antibrumm-Forte, Nobite, Moskitonetze, langärmelige Kleidung) hat bei mir hinsichtlich Moskitostichen nichts genutzt, bei Jochen zu 100%. Die Biester haben sogar durch den Canvas-Stoff der Safaristühle getroffen!
Tsetsefliegen haben wir nur sehr vereinzelt gesehen. Große Schwärme überhaupt nicht und eine habe ich erschlagen, als sie mich in die Ferse stechen wollte!
Zum Zähneputzen und Trinken haben wir uns mit fünf Galonen Mineralwasser eingedeckt. Das war viel zu viel, da in allen Lodges Wasserflaschen für die Gäste bereitstehen. Mit drei Galonen wären wir auch noch auf der sicheren Seite gewesen. Wir konnten einiges von unserem Vorrat verschenken.
Toiletten in Lodges und Nationalparks verfügen im Durchschnitt nicht über den Standard wie im südlichen Afrika. Für mich aber absolut o.k.

Finanzen:
Wir haben 3600 US$ mitgenommen, die wir zu dritt bis auf 100 US$ auch verprasst haben (u.a. für den Mietwagen). Die Eintrittsgebühren für die Nationalparks haben wir ausschließlich in bar mit UGX gezahlt, ebenso einige Lodges. Tanken funktionierte bei uns auch nur in bar in UGX. Wir haben jedoch an den Geldautomaten der Barclays Bank immer, mehrfach zwischen 400.000 und 500.000 UGX mit VISA erhalten. Nur ist es lästig, seine Tour nach Geldautomaten ausrichten zu müssen. Vom Murchison Falls NP hätten wir nicht mal eben nach Masindi fahren wollen. Selbst für Pakwach hatten wir keine Zeit. Deshalb ist eine größere Menge Bargeld einfach zeitsparender. In welcher Währung auch immer! Ein Tag mehr Aufenthalt in Kampala/Entebbe am Beginn der Tour wäre für solche grundlegenden Dinge wie Einkauf, Geldversorgung etc. sicherlich sinnvoll. 

Navigation/Karten/Reiseführer:
Das Nüvi mit T4Africa hat Lücken. Und der Garmin City Navigator East Africa hätte allenfalls etwas in Kampala genutzt.
Also mit Papierkarten und den entsprechenden Parkmaps ist man gut versorgt. Alle POIs sind gut ausgeschildert.
Die aktualisierte Ausgabe des Reise Know How Uganda vom September 2912 hat mich enttäuscht. Vermutlich ist es aber immer noch der beste deutschsprachige Reiseführer. Absolut empfehlen kann ich jedoch den Bradt Travel Guide Uganda! Für 2013 ist eine neue Ausgabe geplant.

Sonstiges:
Stromausfälle hat es während unserer Anwesenheit im Land keine gegeben. Für Uganda benötigt man Zeit. Wir werden auf jeden Fall noch mehrmals wieder kommen, um alles was nun „liegen geblieben" ist (Kidepo NP, Ruwenzori Mountains, Bwindi NP, Lake Mburo, Lake Victoria, Jinja, Crater Lakes, Fahrt auf dem Albert-Nil bis in den Südsudan, Kibale Forest, Bigodi Wetlands) noch mitzunehmen.

Dank:
Vielen, herzlichen Dank an Axel, den ich bis zur Weißglut mit meinen Fragen über Uganda löchern konnte. Ganz lieben Dank an Leona (auch fürs Ohrleihen), deren sehr informativer Ugandabericht für uns gerade noch zeitnah vor Reisebeginn auf den Bildschirm flatterte und uns in der Auswahl unserer Unterkünfte bestärkt hat. Und herzlichen Dank an alle Fomis für ihre Uganda-Reiseberichte, die immer wieder zur Entscheidungsfindung beitrugen und die Planung so enorm erleichterten.

Und danke natürlich auch an Birgitt. Kidepo NP und Südsudan ist nur verschoben!!! Dort werden wir uns dann die zweitgrößte Säugetier-Migration der Welt anschauen. Ist übrigens erst 2007 vom Flugzeug aus entdeckt worden.

Mit herzlichen Grüßen
Marina
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Re: Uganda - Neugierig auf das grüne Herz Afrikas

Beitragvon Burton » 09.12.2012 15:10

schöner Bericht und schöne Bilder,stimmt mich schon sehr auf meine Uganda Reise ein,mein Flieger geht am Samstag
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Re: Uganda - Neugierig auf das grüne Herz Afrikas

Beitragvon Kuno » 09.12.2012 15:16

Marina - das war ein toller, umfassender und super bebilderter Reisebericht, in den man richtig "miteinsteigen" konnte. Vielen Dank dafuer :-)
Kuno
 
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Re: Uganda - Neugierig auf das grüne Herz Afrikas

Beitragvon schnorr » 09.12.2012 15:24

ja,auch von mir ein herzliches danke, toller bericht mit umwerfenden bildern.
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://www.quadridesafrica.de
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Re: Uganda - Neugierig auf das grüne Herz Afrikas

Beitragvon Butterblume » 09.12.2012 18:56

@Burton,

ich wünsche Euch eine traumhafte Tour und ebenso warmherzige, freundliche Menschen, wie wir sie dort erlebt haben!

@Kuno, Burton und Schnorr,

ganz lieben Dank für Euer positives Feedback. Dann gibt´s bald mal wieder einen Reisebericht und Ihr könnt mitreisen. Ich merke erst so wirklich, was wir alles gesehen und erlebt haben, wenn ich hinterher den Bericht schreibe, die Fotos dazu sortiere und mich noch einmal im Internet und Reiseführer schlau mache. Wir haben in kurzer Zeit so viel erlebt, hat man auch vieles schnell wieder vergessen. Und da der Bericht auf unserer HP online ist, können wir nun bis zur nächsten Reise noch mindestens ein Mal im Monat Uganda neu bereisen. :h:

Ganz herzliche Grüße und noch einen schönen 2. Advent
Marina
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