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Ultralight-Trekking zum verlorenen See

Unterwegs zu Fuß, mit Kamel oder Muli, mit dem Drahtesel

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Re: Ultralight-Trekking zum verlorenen See

Beitragvon Alexander » 22.01.2012 17:52

Danke Hans, das sieht wesentlich besser aus. Ich hatte eigentlich gedacht, versuchs mal vom Norden her entlang der Dünenketten. Da muss man aber auch einiges überqueren. Bei deiner Strecke hingegen fangen die Dünen erst wesentlich später an und macht es daher einfacher.

Grüsse
Alexander
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Re: Ultralight-Trekking zum verlorenen See

Beitragvon der andere Hans » 22.01.2012 17:59

Alexander hat geschrieben:Ich hatte eigentlich gedacht, versuchs mal vom Norden her entlang der Dünenketten.

Von Norden (also vom Tembain) her musst Du meist die steile Seite der Dünen hoch. Von Osten her hast Du tendentiell eher die flache Seite vor Dir.

Gruß, Hans
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Re: Ultralight-Trekking zum verlorenen See

Beitragvon Peter D » 22.01.2012 23:59

Alexander hat geschrieben:Danke Hans, das sieht wesentlich besser aus. Ich hatte eigentlich gedacht, versuchs mal vom Norden her entlang der Dünenketten. Da muss man aber auch einiges überqueren. Bei deiner Strecke hingegen fangen die Dünen erst wesentlich später an und macht es daher einfacher.


Hallo Alexander,
Vom Camp Esbat aus sind es nur 67km zum See (ohne Einkalkulierung der Höhenmeter). Und das erste Drittel bin ich dort de facto Dünenfrei. Den Vorteil hab ich beim Start vom Zmelacamp aus nicht. Dort muß ich gleich über die große Dünenbarriere um danach sofort mit kleindünen zurechtkommen zu müssen. Das Zmela-Camp liegt ja deutlich höher zum See. Das Camp Esbat liegt deutlich tiefer im Süden und kann daher auch deutlich tiefer über die Barriere und damit auch später ins Dünentrekking einsteigen. Nachteil ist allerdings das es dort gar keine Brunnen gibt, was seit dem Info des See-Caffees aber nicht mehr von Bedeutung ist.
Den gezeichneten Track von mir kann ich dir mailen, wenn es dich interessiert. Er nützt dir aber nur etwas, wenn du GoogleEarthKarten im Maßstab von in etwa 1:3000 downgeloaded hast. Bei 1:3000 sind die Dünen genaus so scharf wie auf GoogleEarth selbst.
Der Track ist bei den Dünengürteln so gezeichnet das jede einzelne Düne "trekkingtechnisch berücksichtigt" wurde. Geländewagenfahrer kurven etwas anders...
Da man während des zeichnens immer wieder Abschnitte findet u entdeckt, die dann noch ökonomischer oder kürzer sind (Dünen-Höhenmeter wurden so berücksichtigt, das doppelt hohe Dünen mit halben weg mehr Energie kosten als flachere mit doppeltem Weg usw.) hab ich fast eine Woche über dieser blauen Linie "gebrütet" ;-)

Ein Freund von mir, der schon dort mit seinem Buschtaxi war, stellte allerdings fest, das die Sandfestigkeit in der Regel auf der Nord-Südstrecke besser ist, als auf der WestOst-Strecke CampEsbat-See, oder Zmela-See.
Das ist allerdings in erster Linie für Geländewägen intgeressant und für uns Trekker nicht so relevant. Erwähnen sollte man es aber trotzdem.
Er fährt diesen November wieder mal zum See und deponiert mir dort auf Wunsch 200Liter Wasser, so kann ist dort auch Wochen vertrödeln, wenn mir danach ist, und muß nicht jeden Tag um Wasserflaschen am Cafe feilschen und bin autark.
Das Cafe kann in dieser Gegend ja auch mal "zu" haben, wenn die wissen, das die nächste Tranche von geführten Geländewagentouristen erst in zwei Wochen kommt.
Eine große Zahl von Adventures-Travelbüros fokussiert jetzt - in Ermangelung von Möglichkeiten - ja ihre Events jetzt auf solche Plätze, wo sollen sie denn auch sonst noch hin. Viel was anderes geht ja nicht mehr, wenn's Schwerpunkt Dünenfahrten sein soll...

Gruß Peter
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Re: Ultralight-Trekking zum verlorenen See

Beitragvon Kuno » 23.01.2012 09:05

Peter D hat geschrieben:Ein Freund von mir, der schon dort mit seinem Buschtaxi war, stellte allerdings fest, das die Sandfestigkeit in der Regel auf der Nord-Südstrecke besser ist, als auf der WestOst-Strecke CampEsbat-See, oder Zmela-See.


Peter; ich bin nicht gu im Wuestenwandern (stelle mich aber mental mindestens immer darauf ein, da ich einen Landrover fahre). Warum meinst du, dass die Festigkeit des Sandes nur wenig Einfluss auf das Vorwaertskommen des Wanderers hat? Je weicher der Sand, desto mehr Energie braucht doch auch der Wanderer um eine Distanz zurueckzulegen - und dein Anhaenger wird sch im weichen Sand auch schwerer ziehen lassen, als auf einer festeren Oberflaeche.

Auch zu den Hoehenangaben aus GE haette ich eine Frage: Sind die derart praezise, dass man daraus relevante Werte fuer die Wanderung heruasziehen kann?
Kuno
 
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Re: Ultralight-Trekking zum verlorenen See

Beitragvon Alexander » 23.01.2012 18:10

Hi Peter,

Peter D hat geschrieben:Er fährt diesen November wieder mal zum See und deponiert mir dort auf Wunsch 200Liter Wasser,


du willst dich dort wohl häuslich niederlassen :wink: Das ist natürlich die Optimallösung

Das Angebot bezüglich deines Tracks nehme ich gerne an. Danke schon dafür

Grüsse
Alexander
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Re: Ultralight-Trekking zum verlorenen See

Beitragvon Peter D » 23.01.2012 18:59

Kuno hat geschrieben:
Peter D hat geschrieben:Ein Freund von mir, der schon dort mit seinem Buschtaxi war, stellte allerdings fest, das die Sandfestigkeit in der Regel auf der Nord-Südstrecke besser ist, als auf der WestOst-Strecke CampEsbat-See, oder Zmela-See.
...
Auch zu den Hoehenangaben aus GE haette ich eine Frage: Sind die derart praezise, dass man daraus relevante Werte fuer die Wanderung heruasziehen kann?


Hallo Kuno,
hab diverse Dünenbarrieren die ich seinerzeit mit meinem Höhenmesser festgehalten hab, danach später mit GoogleEarth verglichen. Das hat in den mehrheitlichen Fällen gut übereingestimmt, aber auch leider nicht immer.
Es geht auch nur bei sehr aktuellen Bildern, oder älteren, wenn meine Messungen auch älter sind.

Beim Wagerl hast du natürlich recht, das spür ich sicher auch, aber beim Fußabdruck hab ich nicht diesen sperrigen höheren Sandwall über den der reifen drüber muß, meine Zehe aber nicht. Da gibts einen kleinen Vorteil, denke ich.

Es geht oft sehr schnell. Vergleicht man die Barchane südlich vorm See mit dem zwei Jahre Satellitenbild, sehen sie dort schon ganz ander aus, im Google sinds hunderte Meter lange Streifen (zusammengeblasene Barchane) und am aktuellen zwei Wochen alten Foto sinds nur mehr einzel-Barchane. Die Barrieren um den See scheinen zu stimmen, artet aber infolge der Bildverzerrung wahrscheinlich zur Kaffeesudleserei aus ;-)
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Re: Ultralight-Trekking zum verlorenen See

Beitragvon Peter D » 23.01.2012 19:30

Hallo Alexander,
Hab dir eine mail gesendet. Konnte den Track dort nicht reinziehen. auch nicht mit "dateianhang".
irgendwas funktionierte da nicht...
Schick mir einfach eine Mail retour, dann zieh ich einfach mit drag&drop die tracks und waypoints rein, okay ?
Aber Vorsicht bei der Mailadresse: außer meiner hier gespeicherten Mail (die mit "fuhrmann.at" endet) kursiert in den Einstellungen nicht sichtbar noch meine zweite Mailadresse. Bitte nur an diese senden (die endet mit @utanet.at) das ist meine private zu Hause.
In der Fuhrmann-Firma bin ich ja nicht mehr erreichbar, und wollte die mail auf meine private ändern. ging aber nicht.
Bei eingabe meiner ...@utanet.at adresse kam die Meldung "diese Adresse existiert schon".
Auf Grund dieser Tatsache konnte ich sie natürlich nicht mehr einspeichern, und die alte ...@fuhrmann.at adresse ob dieses Umstandes auch nicht ändern. puhh, dieses Computerzeugs....
lg
Peter
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Re: Ultralight-Trekking zum verlorenen See

Beitragvon Alexander » 23.01.2012 19:58

Hallo Peter,

Mail ist unterwegs. Ich hoffe sie kommt an ;-)

Grüsse
Alexander
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Re: Ultralight-Trekking zum verlorenen See

Beitragvon Peter D » 23.01.2012 23:23

Alexander hat geschrieben:Hallo Peter,

Mail ist unterwegs. Ich hoffe sie kommt an ;-)


bis jetzt nichts gekommen, Alexander.
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