MAN 8.150 FAE oder 1300 Unimog ???

Mit dem Allrad, Quad und der Ente ;) über Land und durch die Wüste

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Frank der 4x4 sprinter
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MAN 8.150 FAE oder 1300 Unimog ???

Beitrag von Frank der 4x4 sprinter »

hi,
ich bin kurz davor mir einen LKW zum Reisen zu kaufen. Ich weiß nur nicht genau welchen ich nehmen soll. Ich tendiere ein wenig zum MAN habe aber leider wenig Ahnung davon. Ich fahre zur Zeit einen 4X4 Sprinter und bin jetzt ein wenig von der Geschwindigkeit verwöhnt. Was könnte man bei den LKW's machen. :?:
Wäre nett wenn mir jemand helfen könnte.
Gruß Frank
Klaus
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Re: MAN 8.150 FAE oder 1300 Unimog ???

Beitrag von Klaus »

Hallo Frank,
die Entscheidung ob MAN oder Unimog hängt mit den von dir gestellten Ansprüchen ab.
Jedes Fahrzeug hat seine Vorzüge.
Nur eines ist sicher langsamer als mit dem Sprinter bist du auf der Straße allemal.
Auf meinen LKW würde ich aber nichtmehr verzichten wollen,jedoch hat ein großes Fahrzeug auch Nachteile wie hoher Verbrauch,hohe Ersatzteilkosten und und und.
Bishin zu der Führerscheinfrage.
Kurz eine pauschale Antwort gibt es nicht
Klaus
tomduly
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Re: MAN 8.150 FAE oder 1300 Unimog ???

Beitrag von tomduly »

Hallo Frank,

weder der Mog noch der 8.150 FAE sind echte Rennpferde. Ein nicht modifizierter 1300L ist bei Tempo 80 schon echt gefordert, dafür kraxelt er ganz gut durch die tunesischen Krikelkrakeldünen, weil er recht wendig ist und die Stärken seines Fahrwerks dort voll ausspielen kann. Der Wendekreis des 1300L ist mit 13,8m angegeben (zum Vergleich ein Landcruiser HZJ78 kommt auf 13,2m).

Um einen Mog schneller zu machen, kann man begrenzt größere Räder montieren (14,5er anstelle der 12,5 Serienrädchen bringen 5-7km/h), man kann die Zahnräder im Antriebsstrang teuer gegen welche mit anderem Übersetzungsverhältnis wechseln und man kann ein Splitgetriebe einbauen. Alles in allem kann man damit um die 100km/h erreichen, allerdings reichen die 130 Serien-PS nicht mehr weit und deutlich stärkere Motoren überfordern das verbaute Getriebe, was dann auch gegen ein stärkeres gewechselt werden sollte. Eine bessere Basis fürs "Tuning" stellt der U1550L dar, aus der schweren Baureihe, da gehen dann auch 14,00-Räder problemlos drauf und der Antriebsstrang bis hin zu den Radlagern ist massiver ausgeführt.

Interessant für Dich könnte evtl. ein Steyr 12M sein, der ist allerdings jenseits der 7,5t und müsste ggf. abgelastet werden.



Grüsse


Tom
AndreasHirsch
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Re: MAN 8.150 FAE oder 1300 Unimog ???

Beitrag von AndreasHirsch »

Hallo Frank,
bei www.allrad-lkw-gemeinschaft.de treiben sich Leute
rum, die solche Auto´s fahren und dran schrauben.
Da gibt´s bestimmt Möglichkeiten um Probefahrten
zu bekommen.
Dann bekommt man schon mal ein Gefühl, was für
einen das Richtige ist, denn zwischen Sprinter und MOG/MAN
liegen Welten.

GRuß aus Berlin
Gruß aus Berlin
Wilfried
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Mog oder MAN

Beitrag von Wilfried »

Der Mog ist in der kleinen Ausführung nur ein halbes Fahrzeug keine Leistung zu langsam kleine Kabiene. Da ist der MAN schon besser da sollte es aber ein 8150 ab Bj 1991 sein die 8136 in "grün" sind mit kleinem Motor Achsen und anderen Ausstattungen abgespeckt. Bein 8150 gibt es 3 Achsübers. die 2 reicht bei 14,5 Räder für 90Km/h bei 2700 U/min. Fahre so ein Fahrzeug 5 Jahren oder 80000km in Afrika es ist zuverlässig und der Wartungsaufwand ist gering. Wenn noch mehr Info gewünscht wir das Fahrzeug ist unter soehne-der-wueste zu sehen
marcelloperrone
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Re: MAN 8.150 FAE oder 1300 Unimog ???

Beitrag von marcelloperrone »

Wie schon gesagt wurde, es kommt darauf an, was du damit machen möchtest, der Unimog ist wohl geländegängiger (Stichwort Portalachsen). Der MAN (habe selbst einen 9.150) verbraucht wohl etwas weniger als der MOG und ist angeblich, weil er wohl eine etwas einfachere Konstruktion hat, wartungsfreundlicher bzw. weniger anfällig. Würde dir aber sofern du einen MAN willst auf jeden Fall empfehlen keinen mit den langsamen Achsen zu kaufen (die, welche vom dänischen Militär angeboten werden sind wohl mit den langsamen Achsen), höre da immer wieder die Besitzer dieser Version klagen, weil man einfach nicht vom Fleck kommt. Lieber etwas mehr Zeit lassen und auf was mit den schnellen Achsen warten.
tomduly
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Re: MAN 8.150 FAE oder 1300 Unimog ???

Beitrag von tomduly »

marcelloperrone hat geschrieben:Würde dir aber sofern du einen MAN willst auf jeden Fall empfehlen keinen mit den langsamen Achsen zu kaufen (die, welche vom dänischen Militär angeboten werden sind wohl mit den langsamen Achsen), höre da immer wieder die Besitzer dieser Version klagen, weil man einfach nicht vom Fleck kommt. Lieber etwas mehr Zeit lassen und auf was mit den schnellen Achsen warten.
Moinmoin,

stolpere gerade über diesen letzten Satz, der mich schmunzeln lässt:

- der eine wartet zunächst geduldig, um ein Vehikel mit schnellen Achsen zu ergattern, um dann rasch zu reisen.

- der andere nimmt ohne lang zu warten ein Vehikel mit langsamen Achsen, um dann gemütlich zu reisen.

Unterm Strich sehe ich keinen Unterschied, rein zeitlich... :?

SCNR


Tom
Wilfried
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Re: MAN 8.150 FAE oder 1300 Unimog ???

Beitrag von Wilfried »

Bin gerade von einer 3 wöchigen Libyen Reise zurück, bei dieser Reise hatte ich den Vergleich MAN / Mog der Mog ist auf den Steinpisten das weichere Fahrzeug aber bei Fahrten in den steinigen Bergen hat keines der beiden Fahrzeuge klare Vor oder Nachteile, bei Fahrten in den Sandwüsten ist der Mog schneller da er 8 Gänge durchschalten kann der MAN " rennt" in der Untersezung nur ca 45 km/h. In den eigentlichen Dünen kennen beide Fahrzeuge unter guten Fahrern kaum Grenzen Luft auf 0,7 bar ablassen und schon kann man um oder über jeden Sandberg krabeln
Lothar
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Re: MAN 8.150 FAE oder 1300 Unimog ???

Beitrag von Lothar »

Hallo Wilfried,

0.7 bar Reifendruck ? - doch sicher nur vorübergehend - oder auch länger (>1 Std.) ? Bei welchem Achsgewicht ?.

Der Luftdruck erscheint mir doch sehr grenzwertig. Liegen Langzeiterkenntnisse vor ?

Zu der Frage, ob MAN/Mog würde ich folgende Einschätzung geben:

MAN : Preiswertere Lösung, Umbau z. Wohnmobil einfacher. komfortabler.
Mog : Umbau aufwändiger, Platzangebot geringer, teurer, bessere Geländetauglichkeit, weniger Komfort.



Gruss

Lothar
tomduly
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Re: MAN 8.150 FAE oder 1300 Unimog ???

Beitrag von tomduly »

Lothar hat geschrieben: MAN : Umbau z. Wohnmobil einfacher
Mog : Umbau aufwändiger
Hallo,

wie kommst Du zu dieser Einschätzung? Beide Fahrzeuge verfügen ab Werk über eine verwindungsarme ungefähr gleich große Pritsche von ca. 2x3m. Darauf kann direkt ein Wohnaufbau montiert werden, oder aber man entfernt die Pritsche und montiert einen (in beiden Fällen) eigens anzufertigenden Hilfsrahmen, der die Lagerung der Original-Pritsche nutzt. Einen besonderen Unterschied bezügl. Aufwand sehe ich nicht.

Beim Unimog fällt mir noch die bessere Zugänglichkeit des Motors auf: es lassen sich viele Wartungsarbeiten im Motorraum durchführen, ohne das Fahrerhaus kippen zu müssen, da Frontgrill und Motorhaube mit wenigen Handgriffen abgebaut sind.

Ein Mog hat natürlich auch einige Schwächen, zunächst den oftmals überzogenen Anschaffungspreis, dann die spritfressende Portalachsenkonstruktion, die kritische Wanderung von Schmieröl aus den Radvorgelegen in die Achsrohre bei schneller Fahrt (es sind nur 0,25l Öl in jedem Vorgelege drin) oder der ständige "Seegang" im Wohnaufbau (wenn jemand umhergeht) bei stehendem Fahrzeug, wenn man die Spiralfedern nicht mechanisch blockiert, z.B. mit einem Scherenwagenheber auf einem Hinterrad.

Grüsse

Tom

Tom
Lothar
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Re: MAN 8.150 FAE oder 1300 Unimog ???

Beitrag von Lothar »

Hallo Tom,

ohne jetzt spezielle Fahrgestelle zu berücksichtigen, sehe ich doch ein paar grundsätzliche Unterschiede:

Der Unimog hat einen kürzeren Radstand, die Kabine liegt höher, Rahmenverwindung und Schaukelneigung sind größer.

Daraus leite ich andere Anforderungen an die Kabine ab:

Will man einen starken Überhang nach hinten vermeiden (was ja sinnvoll ist) bleibt die Kabine kleiner als bei einem vergleichbaren MAN.

Soll die Kabine Stehhöhe haben, wird das Fahrzeug relativ hoch, weil der Unimograhmen (z.B. 1300) selbst schon recht hoch ist.

Die Schaukelneigung und Verwindung erfordern mehr mechanische Stabilität der Kabine (und auch anderer Teile).

Damit bin ich nicht der Meinung, dass ein Mog ein schlechtes Basisfahrzeug für ein WoMob ist, aber beim Umbau sind einige Dinge zusätzlich zu berücksichtigen.

Gruss
Lothar
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Re: MAN 8.150 FAE oder 1300 Unimog ???

Beitrag von Franz (UNI)Murr »

Hallo Forum,

eine schon tausend mal geführte, fruchtlose Diskussion.

Jeder hat seine Vorlieben und wird danach entscheiden. Ich kenne kein Basisfahrzeug, an dem nicht heftig modifiziert werden muss, damit es Reisetauglich ist.

@Frank, wenn Du kein Unimog- Enthusiast bist, würde ich die Finger davon lassen.
Steigt man etwas tiefer in die Technik ein und investiert ein paar Euros, hat man ein extrem zuverlässiges, hoch geländegängiges Reisemobil mit über 100km/h. Das heißt komfortable 90.

Ein Ballsaal zum Wohnen ist natürlich der Tot der Geländetauglichkeit in dieser Klasse.

Gruß

Franz
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klausausadlitz
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Re: MAN 8.150 FAE oder 1300 Unimog ???

Beitrag von klausausadlitz »

ich weiß natürlich ist der unimog das fahrzeug mit der der besten geländetauglichkeit, kein wunder es ist ja nahezu kompromisslos als baustellenfahrzeug konstruiert worden.
in der größenordnung sind also allrad-lkws zum fahren wesentlich komfortabler, sie stammen ja von straßenfahrzeugen ab. mit dem allrad dem unimog nur in ausnahmefällen wirklich unterlegen.
die fahrzeugwahl hängt also wesentlich davon, wie hoch du den geländeeinsatz im verhältnis zum allgemeinen reiseeinsatz ansetzt.
die marke würde ich abhängig machen vom zu bereisenden kontinent,
südamerika z. B. man oder mercedes, afrika mercedes evtl. noch magirus, im osten mercedes und magirus, wegen der eteilversorgung.
jaja wer die wahl hat...
planung ersetzt zufall durch irrtum
Franz (UNI)Murr
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Re: MAN 8.150 FAE oder 1300 Unimog ???

Beitrag von Franz (UNI)Murr »

klausausadlitz hat geschrieben: in der größenordnung sind also allrad-lkws zum fahren wesentlich komfortabler
Hallo Klaus,

da muss ich widersprechen. Alle Allrad- LKW haben mehr ungefederte Masse in Form von Achsen und Rädern und Blattfedern, statt Spiralfedern, wie der Unimog. In seiner Altersklasse fährt der Unimog ganz sicher komfortabler.

Ein wesentlicher Punkt ist die Schallisolation. Die ist aber erst bei Fahrzeugen ab Konstruktionsjahr 1990 deutlich besser.

Das Teile- Argument ist Geschichte. Mit den modernen Kommunikationsmitteln ist es kein Problem, aus jeder Ecke der Welt zuhause ein Teil zu ordern. DHL verschickt weltweit und schnell.

Teile, die in den Reiseländern gefertigt wurden, sind häufig von minderer Qualität und oft der Anlass von dann richtigen Problemen.
Ein leichtes Fahrzeug geht seltener kaputt, als ein mit Teilen Überladenes.

Gruß

Franz
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Ulli Dorn
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Re: MAN 8.150 FAE oder 1300 Unimog ???

Beitrag von Ulli Dorn »

Bei den Vergleichen sollte man berücksichtigen das es eben nicht um Allrad LKWs und Unimogs in Orginalausführung geht (das heißt mit Pritsche) sondern hinten ein Wohnkoffer montiert werden soll. Das erfordert bei den meisten Fahrgestellen zwingend die Montage eines Drei-Punkt Zwischenrahmens. Ohne diesen würde im Gelände bei der auftretenden Verschränkung des Fahrgestells der Aufbau einfach abreißen.

Und hier gerät einer der großen Vorteile des Unimogs, nämlich die Geländegängigkeit durch die Portalachsen und die hohe Achsverschränkung, zum Nachteil: ein Unimog mit schwerem und hohen Aufbau fährt sich im Vergleich zu einem 'normalen' Allrad LKW wie ein besoffenes Kamel, soll heißen der Aufbau schwankt extrem. Von Komfort würde ich da nicht sprechen.

Und auch das Problem der Ersatzteilversorgung würde ich bei einem Unimog nicht unterschätzen. Ich kenne Leute die auf ihren Unimog mehrere Jahre verzichten mussten weil sie Transport- und Zollkosten für ein Austauschgetriebe nicht aufbringen konnten. Da hilft auch DHL nicht.

Gruss

Ulli
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