Diktatur bewältigen - Diskussion über Tunesien und Ägypten

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Birgitt
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Diktatur bewältigen - Diskussion über Tunesien und Ägypten

Beitrag von Birgitt »

12.12.2012 - 17:30 Uhr - D - Berlin, Haus der Kulturen der Welt, (Theatersaal)

Zwei Jahre nach Beginn des Arabischen Frühlings ringen Tunesien und Ägypten mit dem Erbe der Diktatur. Viele fordern eine radikale Aufklärung der Methoden des Polizeistaats, der Bespitzelung durch Geheimdienste und der Menschenrechtsverletzungen. Andere wollen die Vergangenheit ruhen lassen. Welche Modelle haben andere postrevolutionäre Staaten in der Welt entwickelt? Brauchen Tunesien und Ägypten eine "Stasi-Unterlagenbehörde" nach deutschem Vorbild? Und wäre das überhaupt möglich? Welche Rahmenbedingungen müssten dafür geschaffen werden? Oder entwickeln die Gesellschaften ihre eigenen Wege?

Juristen und Journalisten in Tunesien und Ägypten haben gemeinsam mit dem Verein forum zenith e.V. in den vergangenen Monaten Recherchen angestellt, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Am 12.12. 2012 um 17.30h möchten wir mit Ihnen über die Ergebnisse dieser Arbeit diskutieren – im Berliner Haus der Kulturen der Welt, auch "schwangere Auster" genannt.

Auf dem Podium: Roland Jahn, der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagenbehörde (BStU), Ruprecht Polenz, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag und Herta Däubler-Gmelin, die die Verfassungsgebende Versammlung Tunesiens beraten hat.

Aus Tunis und Kairo werden unter anderem Judy Barsalou und Amenalah Derouiche anreisen, die beide maßgeblich am Projekt "Diktatur bewältigen" mitwirken. Experten des Fraunhofer Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik informieren über die technischen Herausforderungen der Aufarbeitung; die Gedenkstätte Hohenschönhausen berichtet von ihrer Zusammenarbeit mit der arabischen Welt.

Um 19.15h wird der Deutschlandfunk live aus dem Haus der Kulturen der Welt die Sendung "zur Diskussion" übertragen, moderiert von Thilo Kößler.

Partner der Veranstaltung sind das Magazin zenith, der Deutschlandfunk, das Institut für Auslandsbeziehungen ifa e.V., die Deutsch-Arabische Gesellschaft und natürlich das HKW.

Da die Platzkontingente begrenzt sind, wird um Voranmeldung gebeten an laura.ginzel[at]zenithonline[punkt]de


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Gruß
Birgitt
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