Januar 2007: Ralley Humanitaire

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Alexander
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Januar 2007: Ralley Humanitaire

Beitrag von Alexander »

Hallo Afrika - Freunde,

Mitte Januar 2007 findet die Ralley Humanitaire statt.

Ziel der Ralley ist es das Projekt "Action Enfants de touts" der Caritas Bamako zu unterstützen.

Bild

Näheres dazu gibt es unter Innsbruck - Bamako Ralley 2007

Viele Grüsse

Alexander
Zuletzt geändert von Alexander am Mo 11. Jun 2007, 20:59, insgesamt 1-mal geändert.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Hans Peter Schlumpf
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Re: Januar 2007: Ralley Humanitaire

Beitrag von Hans Peter Schlumpf »

Idealerweise verfügen sie über ein altes Auto, das den nächsten TÜV garantiert nicht mehr schafft und ohnehin demnächst verschrottet werden müsste. Siehe Ausschreibung!

Die Afrikaner sollten sich sicher noch für diesen Schrott bedanken!!

und das alles für nur???
SUMME pro Team mit 1 PKW und 2 Personen € 700.- hahahahah

Eine dümmere Idee kenne ich nicht.

Mit Schrottreifen Grüssen

Hans Peter
:oops:
Zuletzt geändert von Hans Peter Schlumpf am Fr 17. Nov 2006, 20:45, insgesamt 1-mal geändert.
yves
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Re: Januar 2007: Ralley Humanitaire

Beitrag von yves »

Diese Ralley humanitaires nehmen überhand, da ist noch eine:
http://www.dachmali.org/

Und dabei importieren die Afrikanischen Grosshändler schon längst die Gebrauchtwagen per Container, billiger als das auf dem Landweg jemals möglich ist.
Die Erlöse sind also im Keller.

Gruss, Yves
Manfred Franz
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Re: Januar 2007: Ralley Humanitaire

Beitrag von Manfred Franz »

Das muß man sich mal reinziehen!
(Auszug von DACHMali)

weitere informationen
Die Rallye DACHMali.org ist kein Rennen oder Wettbewerb im üblichen Sinn. Während der gesamten Veranstaltung werden keine Zeiten gemessen oder ähnliche Vergleiche unter den Teilnehmern durchgeführt. Folglich gibt es am Ende keine Gewinner, es werden keine Preise verteilt, jeder Teilnehmer erhält jedoch zur Erinnerung eine Urkunde.

Die Rallye, so abenteuerlich und spassig sie auch klingen mag, kann Gefahren mit sich bringen. Die Organisatoren empfehlen deswegen nur dann an der Rallye mitzumachen, wenn mindestens eines der beiden Teammitglieder Erfahrungen im Kartenlesen besitzt, dies ist ein wichtige Voraussetzung für ein möglichst risikofreie Teilnahme.

Während der Reise kann es vorkommen, dass verschiedene Teams gemeinsam reisen und sich bei Reparaturen oder ähnlichem gegenseitig helfen. Trotzdem kann es vorkommen, dass ein Team nicht mehr weiterreisen kann. In einem solchen Fall liegt die Verantwortung allein beim betroffenen Team, andere Teams können nicht verantwortlich gemacht werden. Jeder Teilnehmer der DACH-Mali-Rallye ist allein verantwortlich für sein Wohlbefinden, seine Gesundheit und seine Weiterreise.

Die Teams müssen sich des gesundheitlichen und finanziellen Risikos während der Teilnahme bewusst sein.

Wie erwähnt sind die Teams nach dem Start AUF SICH ALLEIN gestellt. Dies bedeutet:

Im Falle einer Panne, eines Unfalls oder eines ähnlichen Ereignissen stellen die Organisatoren keinen Ersatzwagen bereit und organisieren keine Hilfe durch Fach- oder andere Personen.

Mit den Regierungen oder Ämtern der Durchreiseländer wurde von Seiten der Organisatoren keine speziellen Arrangements getroffen wurden, welche den Teams die Ein- oder Ausreise erleichtern. Sie bewegen sich als normale Touristen durch diese Länder.

Im Falle einer Krankheit, eines Unfalls oder Todesfalls sind die Organisatoren nicht haftbar. Die Versicherung ist vollumfänglich Sache der einzelnen Teilnehmer.

Falls ein Team aus irgendeinem Grund nicht mehr weiter fahren kann, ist die Rückreise oder die Reise bis zum nächsten Checkpoint aus finanzieller Sicht Sache der betroffenen Personen. Die Organisatoren bieten in einem solchen Fall keine finanzielle Hilfestellung.

[/b]
Franke
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Re: Januar 2007: Ralley Humanitaire

Beitrag von Franke »

Was ist denn das für ein erektives Symbol der Rally Humanitaire? Damit kann ich nichts anfangen.

Aber vielleicht sind nicht alle dieser Organisatoren schlecht. Wie wäre es, wenn mal ein paar "humanitärer Füchs" hier ihre persönlichen Erfahrungen reinschreiben könnten?

Oder müssen wir warten bis Stiftung Warentest die Organisatoren unter die Lupe nimmt? Ich finde die Grundidee mit den Schrottautos garnicht so schlecht, schliesslich haben viele 504/505 in den 80-iger Jahren Schwarzafrika erreicht und existieren sicher heute noch!

Grüsse
Wüsten-Ede
Arthur Ralley humanitaire
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Re: Januar 2007: Ralley Humanitaire

Beitrag von Arthur Ralley humanitaire »

Hans Peter Schlumpf hat geschrieben:Idealerweise verfügen sie über ein altes Auto, das den nächsten TÜV garantiert nicht mehr schafft und ohnehin demnächst verschrottet werden müsste. Siehe Ausschreibung!

Die Afrikaner sollten sich sicher noch für diesen Schrott bedanken!!

und das alles für nur???
SUMME pro Team mit 1 PKW und 2 Personen € 700.- hahahahah

Eine dümmere Idee kenne ich nicht.

Mit Schrottreifen Grüssen

Hans Peter
:oops:

Zitat:

"Es ist unangebracht, dass Sie Ideen präsentieren, die derart vom erworbenen Wissen abweichen und zudem irrsinnig sind"
urteilte die British Royal Society im Jahre 1796 in einem Schreiben an den britischen Arzt Edward Jenner, den Erfinder der Pokenschutzimpfung.
Grüsse Arthur
die gute Nachricht zuerst: schlechte Nachrichten sind Teil des Lebens
Arthur Ralley humanitaire
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Re: Januar 2007: Ralley Humanitaire

Beitrag von Arthur Ralley humanitaire »

Franke hat geschrieben:Was ist denn das für ein erektives Symbol der Rally Humanitaire? Damit kann ich nichts anfangen.

Aber vielleicht sind nicht alle dieser Organisatoren schlecht. Wie wäre es, wenn mal ein paar "humanitärer Füchs" hier ihre persönlichen Erfahrungen reinschreiben könnten?

Oder müssen wir warten bis Stiftung Warentest die Organisatoren unter die Lupe nimmt? Ich finde die Grundidee mit den Schrottautos garnicht so schlecht, schliesslich haben viele 504/505 in den 80-iger Jahren Schwarzafrika erreicht und existieren sicher heute noch!

Grüsse
Wüsten-Ede
hallo Wüsten Ede

im Logo findest du symbolhaft Verbindendes und Gemeinsames bezüglich Innsbruck und Bamako.
Beide Städte liegen an einem Fluß und beide sind durch eine Strasse verbunden, links und rechts der Symbolbaum Tirols, die Fichte, in der Mitte der afrikanische Baobab.

persönliche Erfahrungen: lies doch mal die Reiseberichte hier:

http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.de/news.php

http://www.plymouth-banjul.co.uk/

http://www.budapestbamako.org/en/

Grüsse Arthur
die gute Nachricht zuerst: schlechte Nachrichten sind Teil des Lebens
Franke
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Re: Januar 2007: Ralley Humanitaire

Beitrag von Franke »

Besten Dank Arthur, für die Erläuterung des Logos. Jetzt habe ich erst die Brücke als solche erkannt. Macht ja schon Sinn!

Die angegebenen Quellen sind aber alles Quellen der Organisationen und gerade ein Dresdner weiss doch sicher selbst, dass man diesen Informationen kaum trauen kann. Deshalb wäre es doch wertvoller, wenn ein Karle xy hier seine persönlichen Erfahrungen posten könnte. Oder gibt es eine vertragliche Schweigepflicht nach Ende der Reise :wink: ?

Wüsten-Ede
horst.k
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Re: Januar 2007: Ralley Humanitaire

Beitrag von horst.k »

Hallo zusammen,

wenn es jemandem ehrlich darum geht Hilfe zu leisten, könnte er doch einfach in einem Projekt mitarbeiten oder mit einer großzügigen Spende direkt ein Hilfsprojekt unterstützen, wobei man auch über gutgemeinte echte Projekte kontrovers diskutieren kann.
Wenn jemand Interesse daran hat Afrika kennenzulernen, dann soll er sich aus eigenem Antrieb allein oder in einer überschaubaren Gruppe auf den Weg machen, dann kann er Land und Leute kennenlernen und walzt sich nicht mit einer Massenveranstaltung durch´s Land. Gilt sicher nicht für alle, aber was ich da schon an Berichten gesehen habe, da wird´s mir einfach schlecht.

Meinen Informationen nach wird der lokale Automarkt in Gambia durch die vielen Rallye-Schrottkisten versaut, da diese wohl da `humanitär´ steuerlich begünstigt sind.

Viele Grüße
Horst
yves
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Registriert: Fr 30. Dez 2005, 23:42
Wohnort: Schweiz, AG

Re: Januar 2007: Ralley Humanitaire

Beitrag von yves »

Hallo,
bei der Dresden-Banjul kamen immerhin etwas über 47'000 EUR zusammen, die gespendet wurden. Gerechnet auf 30 Teams sind das fast 1600 EUR Erlös pro Auto.
Die Kosten pro Team sind also ca. doppelt so gross (3000 EUR).
Wenn dieser Betrag direkt an die Projekte gehen würde, dann käme den Projekten 2x mehr zugute und die Energie/CO2 Bilanz sähe auch besser aus.
Aber der Spassfaktor fehlt dann, über die Medien lässt sich keine Aufmerksamkeit erreichen und es würde wohl (fast) nichts gespendet werden.

Zugute halte ich den Ralleys, das mit positiven Emotionen für Hilfsprojekte Geld gesammelt wird und nicht über Mitleid.
Und wenn 50% der eingesetzten Mittel in den Projekten ankommt, dann ist das ein sehr guter Wirkungsgrad, bei den grossen Hilfsorganisationen gibt es viel schlechtere Zahlen.

Yves
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