Mit dem Landy von Kapstadt in die Schweiz

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volker koch
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Mit dem Landy von Kapstadt in die Schweiz

Beitrag von volker koch »

Von Kapstadt bis in die Schweiz

Eindrücke einer gewagten Überlandfahrt
41539 km, 18 Länder, 281 Tage

Multi Media Vortrag von und mit Volker Koch



Endlich mal wieder Weihnachten in der alten Heimat feiern. Ein Wunsch, den viele im ‚Exil’ lebende­ hegen. Auch Volker Koch, der seit 13 Jahren im südafrikanischen Kapstadt ansässig ist, machte sich im vergangenen Jahr auf den Weg – einen sehr speziellen Weg. In seinem Land Rover ging es zunächst kreuz und quer durch Afrika. Seine Bilanz: 281 Tage, 18 Länder, 41539 Kilometer.



An seinen Erlebnissen will der 37-Jährige nun auch alle Interessierten teilhaben lassen.

Wann: Mittwoch, 21. Oktober 2009 um 20 Uhr
Wo: Hotel Jardin, Militärstrasse 38, CH - 3014 Bern

Vorverkauf:Hajk Scout & Sport, Speichergasse 31, Tel 031-3117917
Atlas Travel Shop, Schauplatzgasse 21, Tel 031-3119044

Der Vortrag wird am darauffolgenden Freitag auch in Zürich gezeigt.

Wann: Freitag, 23. Oktober 2009 um 20 Uhr
Wo: Volkshaus Zürich, Weisser Saal, Stauffacherstrasse 60, CH - Zürich

Vorverkauf: Hajk Scout & Sport, Bahnhofplatz 14, Tel 043-497 2290
Travel Book Shop, Rindermarkt 20, Tel 044-252 38 83

Weitere Infos unter http://volkersvividunchartedadventure.blogspot.com

Verbleibende Karten an der Abendkasse. Freie Platzwahl
Eintritt Fr. 20,-


Dafür verspricht Volker Koch faszinierende Bilder seiner Odyssee durch das östliche Afrika und den Mittleren Osten. Und dazu zahlreiche Anekdoten im Wechsel der afrikanischen, muslimischen und europäischen Kulturen, die der Abenteurer mit jedem seiner Fotos verbindet.

Das Fernweh wurde ihm durch seine aktiven Eltern schon früh mit in die Wiege gelegt und hat ihn nach seiner Ausbildung als Täschner in Offenbach am Main zunächst nach Frankreich und später an die Südspitze Afrikas verschlagen. Seit gut 13 Jahren lebt der gebürtige Lemgoer Volker Koch in Kapstadt und ist dort in der Produktentwicklung einer Exotenleder Handtaschenmanufaktur tätig.

Durch mehrere erfolgreiche Überlandfahrten sowohl in die nähere kapstädter Umgebung als auch in die wildtierreichen Nachbarländer Namibia, Botswana, Sambia , Mosambik und auch Tansania, wird sein Reise- oder besser Afrikafieber erst recht so richtig geschürt und bald entsteht sein stiller Wunsch, Afrika einmal abseits der Touristenziele im eigenen Auto zu durchqueren.

Nach dem Ausarbeiten der Reiseroute und gründlicher Vorbereitung seines Allradfahrzeuges, einem Land Rover Defender, den er sich bereits vor 4 Jahren zulegte, folgt er dem Drang seines Reisefiebers und bricht im März 2008 von Kapstadt zur Durchquerung des schwarzen Kontinents auf.

Während seiner Reise liegt es Volker Koch vor allem daran, auch die abgelegenen Gebiete fern der Hauptrouten zu erkunden, die oft nur über schlechte Schotterpisten und teilweise nicht ohne Unterstützung einheimischer Führer zu erreichen sind. Unwillkürlich führt dies immer wieder zu fesselnden Begegnungen mit interessanten Menschen im Wechsel der verschiedenen Kulturen.

Mit einigen Hindernissen verläuft die Reiseroute von Kapstadt entlang der Ostküste Afrikas. Da tauscht er in Simbabwe während der Inflation eine Packung Kaffee und sechs Päckchen Streichhölzer gegen 122 Millionen Simbabwe-Dollar. In Mosambik zieht ein Zeichentrickfilm auf seinem Laptop die ihm sonst auf Schritt und Tritt folgende Dorfjugend in ihren Bann und verschafft ihm so einen kurzen Moment Ruhe. Und um nach Tansania zu gelangen, muss er wegen einer defekten Fähre einen Umweg von 1500 km in Kauf nehmen. Abseits der Touristenrouten trifft er in Äthiopien auf freundliche Stämme im Tal des Omo Flusses, erlebt aber auch das Gegenteil, als alkohol­abhängige und aggressive "Krieger" sich jedes Foto einzeln bezahlen lassen – kurz: Volker Koch zeigt Afrika in all seiner Schönheit und in all seinen Gegensätzen.

Während seiner Überlandfahrt durch Afrika gelingt es Volker Koch nicht nur einen Einblick in vielfältige Kulturen zu bekommen, sein Interesse an der Tierwelt lässt ihn auch in verschiedensten Nationalparks auf der Suche nach seltenen Tierarten fündig werden. So kann er nach 3-tägiger Spurensuche in Tansanias Mahale Nationalpark Schimpansen aufspüren, bekommt bei einem westlichen Abstecher zur Erkundung der Länder Uganda und Ruanda die beeindruckenden Berggorillas vor die Linse und kann in den Bale Mountains sogar die vom Aussterben bedrohten äthiopischen Wölfe sichten.

Entlang des Nils führt die Fahrt weiter durch die endlosen Wüsten des Sudan. Wie sich nach einem gescheiterten Versuch, über den Grenzposten Halaib an der Küste des Roten Meeres nach Norden zu gelangen herausstellt, ist die Fähre in Wadi Halfa der für Touristen einzig zulässige Grenzübertritt von Sudan nach Ägypten. So setzt sich die Reise fort per Schiff auf dem Nasser Staudamm nach Assuan. Über Cairo, Alexandria und Sinai geht es dann weiter in den Mittleren Osten durch Jordanien und Syrien in die Türkei, wobei die faszinierenden Kulturstätten Petra, Palmyra und Istanbul eingehend besichtigt werden. Von Griechenland hilft eine Autofähre nach Ankona (Italien), die vielfältigen Grenzen des Balkan zu umgehen und so kann der Plan, rechtzeitig zum Weihnachtsfest in seiner Heimatstadt Lemgo anzukommen und auch seine teilweise auf der Reise kennen gelernten Schweizer Freunde zu besuchen, doch noch verwirklicht werden!



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