Von und mit Andreas Hutter
29.04.2012 - 18:00 Uhr - D - Köln, Alte Feuerwache
Mit keinem geringeren Untersatz als einem klapprigen Seitenwagen-Motorrad macht sich Andreas Hutter in die endlose mongolische Steppe auf. Dort will der bekannte Reisejournalist und Welten-Vagabund aus freien Stücken seinen alten Freund Monkor besuchen. Doch als er die Jurte des Nomaden endlich findet, ist Monkor in Gefahr: Ein Schneesturm nahm ihm das gesamte Vieh, aber viel schlimmer: Sein traditioneller Lebensstil gleicht einem täglichen Kampf. Genügend Wasser finden Viehhirten wie er nur noch im ewigen Schnee des Gebirges, der Klimawandel lässt die Flüsse austrocknen. Als Monkor seinen europäischen Freund um Hilfe bittet, bleibt Andreas Hutter bei ihm, packt an, wo er kann.
Hautnah erlebt der Fotoreisende die Härte des Nomadenlebens, aber auch die schönen Momente. Sein Aufenthalt entwickelt sich zu einem Abenteuer mit Sinn, das den unschätzbaren Wert der Freundschaft offenbart. Den gesellschaftlichen Wandel kann der engagierte Abenteurer allerdings nicht aufhalten. So wird die fesselnde, glänzend beobachtete Bildreportage über die Nomaden der Mongolei zu einem tief erfüllenden, einzigartigen Plädoyer für das Überleben einer uralten Kultur.
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Birgitt




