Diskussion: Charlie Hebdo und die europäischen Werte

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Moderator: Moderatoren

Jürgen Kempe
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Diskussion: Charlie Hebdo und die europäischen Werte

Beitrag von Jürgen Kempe »

MODERATOR-NOTE:   Abgetrennt vom bestehenden Thread: Charlie Hebdo-Anschlag, Ein Angriff auf europäische Werte


"Je suis Charlie" ist ein Bekenntnis , um mit eigener Identität gegen den Terror aufzustehen, den Mördern zu trotzen.

Es läuft dem Sinn dieser Aktion zuwider,sich unter dem Deckmantel eines "Avatars" in die Gruppe derer einzureihen, die diesen Aufruf, mit vollem Namen, speziell im Gedenken an die ermordeten Karikaturisten, ins Leben gerufen haben!

Wer sich in einem Forum (sonst durchaus angebracht) anonymisieren will/muss, sollte sich hier aber nicht beteiligen.
(Schon der Eröffner war einem Irrtum aufgesessen.)

Jürgen Kempe
Hazi
Beiträge: 250
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Re: Charlie Hebdo-Anschlag, Ein Angriff auf europäische Wert

Beitrag von Hazi »

In diesem Forum hat jeder durch seine Postings eine Identität. Identität ist das Wesen eines Menschen und nicht der Name den unsere Eltern uns gegeben haben. Wenn ich mich mit einem Menschen sehr gut unterhalte, benötige ich nicht seinen Namen, weil mir der Mensch gefällt u. nicht sein Name.
Unter dem Account, der hier im Forum genutzt wird, wird hier u. nur hier im Forum untereinander die Solidarität ausgedrückt.
Was kann daran falsch sein??
Meinungsfreiheit !!!!
landcruiser.
Beiträge: 874
Registriert: Mi 9. Okt 2013, 13:08
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Re: Charlie Hebdo-Anschlag, Ein Angriff auf europäische Wert

Beitrag von landcruiser. »

Die Sache hat vorerst ein Ende gefunden.

Ein erklärtes Ziel der Mörder war als Märtyrer "in die Geschichte einzugehen".

Sie wurden getötet.

Das wäre die Nachricht der Medien gewesen.

Aber was müssen diese Hirnlosen im TV ganz zuerst machen?

Sie müssen dem Publikum quasi live haarklein erklären, dass die Mörder als Märtyrer geendet sind.

Sie lassen sich in ihrem Sensationswahn und ihrer grenzenlosen Dummheit doch tatsächlich vor die Karre der Mörderbande spannen und arbeiten ihnen mir ihrer Art der "Berichterstattung" auch noch in die Hände.

"Pressefreiheit" können sie nachts im Schlaf nachbeten, aber von einer Verantwortung bei der Berichterstattung haben diese Vollspaten anscheinend noch nie etwas gehört.
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Uwe Schmitz
Moderator
Beiträge: 2755
Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
Wohnort: Rhein-Main

Re: Charlie Hebdo-Anschlag, Ein Angriff auf europäische Wert

Beitrag von Uwe Schmitz »

Interessanter Artikel in der Zeit:
Nach jeder Attacke von Islamisten heißt es, sie dürfe nicht in Verbindung gebracht werden mit dem Islam, der eine Religion des Friedens sei. Dieses Beschwichtigen muss endlich aufhören.
Ein Kommentar von Ayaan Hirsi Ali

Doch, dieses Massaker hat mit dem Islam zu tun!

Grüße
Uwe
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Achim Vogt
Moderator
Beiträge: 2854
Registriert: Fr 2. Jan 2009, 19:32
Wohnort: Kampala / Uganda

Re: Charlie Hebdo-Anschlag, Ein Angriff auf europäische Wert

Beitrag von Achim Vogt »

Ich fand eigentlich einen Spruch ziemlich gut, der wohl aus den Reihen der FDP Hamburg kommt:
„Nur weil die Täter ‚Allahu Akbar’ rufen, stehen sie noch lange nicht für den Islam. Pegida ruft ja auch: ‚Wir sind das Volk.’“
Das Problem ist aus meiner Sicht, dass wir wieder schnell ans Verallgemeinern gehen, statt uns an die mühsame Sisyphus-Arbeit zu machen. Das geht nun sogar im Positiven so - auch wenn die Absicht dahinter ja ehrenwert ist: Ahmed Merabet war ein muslimischer Polizist, der da auf der Straße kaltblütig erschossen wurde, ein Kopierer bei "Charlie Hebdo" ebenfalls und der Held im jüdischen Supermarkt war ein muslimischer Malier. Das ist genau die Falle: Gerade in Frankreich, dieser säkularen Republik (mit allen Problemen, die das mit sich bringt), sind die Menschen in allererster Linie französische Republikaner, oder wie es der Bruder des erschossenen Polizisten so kurz und präzise sagte: "Die Irren haben keine Farbe und keine Religion!" Stattdessen vereinnahmen wir sie als "gute Muslime" und geben ihnen jeder Realität zum Trotz in erster Linie eine religiöse Identität.

Ayaan Hirsi Ali ist genauso, wie wir eine gute Muslimin haben wollen: voller Kritik an einem mittelalterlichen Menschenbild des Islam. Da ähnelt sie dem höchst umstrittenen Hamed Abdel-Samad. Beide sind aber genauso wenig repräsentativ für den Islam wie die Attentäter von Paris und sonstwo.
Und jedesmal, wenn wir uns auf ihre Sicht einer berechtigten religiösen Gewalt einlassen, geben wir ihnen genau, was sie wollen.
Dagegen wehre ich mich! Nur, weil ich differenziere und politische, ökonomische, soziale, psychische und andere Probleme nicht sofort auf die Religion an sich schiebe, lasse ich mich ganz definitiv nicht auf "ihre Sicht einer berechtigten religiösen Gewalt" ein. Gewalt ist in aller Regel nie berechtigtes Mittel der Auseinandersetzung - von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen (was leider auch von westlichen Staaten beileibe nicht immer akzeptiert wird).
Im Islam ist es eine schwere Sünde, den Propheten Mohammed bildlich darzustellen oder in irgendeiner Weise zu beleidigen.
Auch das stimmt nicht: Es gibt vielerlei Bilder des Propheten in Galerien und Museen. Es ist eher Usus geworden, aus Respekt den Propheten nicht abzubilden. Also eher ein soziales denn ein religiöses Tabu. Und der Streit geht weniger um die Abbildung als solche als um die angebliche Verunglimpfung. Und darüber sollte - vor allem innerhalb der islamischen Welt - ein "Glaubensstreit" geführt werden.

Und umgekehrt werden wir auch darüber streiten müssen, warum die Mohammed-Karikaturen zur Meinungs- und Pressefreiheit gehören müssen (was ich deutlich unterschreibe!) und gleichzeitig - z.B. in den USA, dem Hort des freien Wortes, aber durchaus auch bei uns - Satire und Essays gegen Juden, Schwarze, Homosexuelle etc. als Hate Speech gebrandmarkt und und zu Recht (?) geahndet werden. Wo endet die Freiheit (vergangenen Freitag in "Aspekte", ZDF: "Satire darf alles") und wo beginnt die "Political Correctness"?
Wir müssen erkennen, dass die heutigen Islamisten von einer politischen Ideologie angetrieben werden, einer Ideologie, die in den grundlegenden Texten des Islam eingebettet ist. Wir können nicht länger so tun, als sei es möglich, die Taten zu trennen von den Idealen, die sie inspiriert haben.

Das muss der Ausgangspunkt sein für den Westen, der auf die dschihadistische Gewalt zu oft mit Appeasement geantwortet hat.
Eben: Es ist eine politische Ideologie und so muss sie auch behandelt werden. Und: Nein, der Westen hat - siehe Afghanistan, Irak und zuletzt ISIS - wahrlich nicht mit Appeasement auf dschihadistische Gewalt geantwortet! Wir haben im Gegenteil zu oft nur mit "Krieg gegen den Terror" versucht, mit Waffengewalt eine politisch verquaste Ideologie auszumerzen. Die Folgen kennen wir.

Was mir vielmehr Mut macht, ist die Tatsache, dass in der arabischen und weiteren muslimischen Welt das Echo auf die Taten von Paris wesentlich aufgeklärter ist, als es noch vor wenigen Jahren auf die Mohammed-Karikaturen in Dänemark war. Angesichts des politischen Scheiterns des "Arabischen Frühlings" (mit der Ausnahme Tunesien und vielleicht Marokko) haben wir übersehen, dass ein tiefgreifender gesellschaftlicher Wandel schon längst begonnen hat. Und der schließt auch einen offenen und sehr (selbst-)kritischen Umgang mit der Mehrheitsreligion in der Region ein! Diese Entwicklung, das zeigen die Reaktionen der letzten Tage bei Muslimen in Europa wie in der arabischen Welt eindrucksvoll, beschleunigt sich durch die Taten von Paris nur!

Viele Grüße aus Beirut
Achim
Erisch
Beiträge: 139
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Re: Charlie Hebdo-Anschlag, Ein Angriff auf europäische Wert

Beitrag von Erisch »

Der hier bereits zitierte Journalist Todenhöfer hat einzig mit einem Empfehlungsschreiben ausgestattet mit seinem Sohn den Irak und Mossul besucht und IS Kämpfer begleitet und interviewt.
Bei seinen Aussagen kann einem Angst und Bange werden

http://rtl-now.rtl.de/rtl-nachtjournal. ... play_now=1


Ich bin Angst !
Schönen Gruß aus der Eifel

Erisch
(Rheinländer können kein "ch")

Toyota Hilux, GEOCAMPER Kabine
Hazi
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Re: Charlie Hebdo-Anschlag, Ein Angriff auf europäische Wert

Beitrag von Hazi »

Habe ich auch gestern gesehen u. mir Gedanken gemacht, wie ein Deutscher solche Aussagen machen kann.
Ich meine den Dicken, der der IS angehört.
Dann kam ich zu dem Schluss, dass er hier in Deutschland vllt. keine großen Chancen auf eine Frau hat u. bei der IS für ihn wohl das Paradies in Bezug auf Frauen ist.
Oder ins falsche Land wiedergeboren oder denen geht es hier einfach zu gut.
Angst um mich habe ich nicht. Bis die IS in unser kleines Dorf einmarschiert, werde ich wohl nicht mehr leben. Aber meine Kinder u. Enkel werden -wenn das so weitergeht- wohl einiges erleben.
Sagte nicht schon Nostradamus u. Andere voraus, dass es zwischen Morgen- u. Abendland krachen wird?
So weit ist heute alles nicht mehr auseinander. Die Zeit der Postkutschen ist vorbei, so dass alles viel schneller im Land ist.
Naja, warten wir mal ab.
Wir haben doch unsere Politiker, die uns schützen mit allen möglichen Sicherheitsmaßnahmen :lol:
Hazi
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Re: Charlie Hebdo-Anschlag, Ein Angriff auf europäische Wert

Beitrag von Hazi »

Googlet mal nach
Anti-Terror-Aktion in Belgien

Sehe gerade eine Meldung/Sendung auf n-tv. Da war wohl etwas los in Belgien, ca. 25 km von Aachen entfernt. Es gab wohl auch Tote.
Alexander
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Re: Charlie Hebdo-Anschlag, Ein Angriff auf europäische Wert

Beitrag von Alexander »

Eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse um den Terroranschlag in Paris. Was ist bekannt und was wird nur vermutet?

Terroranschläge in Paris: Was wir bisher wissen - und was nicht

Nach den Terroranschlägen von Paris ermitteln Polizei und Geheimdienste unter Hochdruck, um die Hintergründe zu klären. Auch für die Öffentlichkeit bleiben Fragen offen: Was ist Fakt? Und was nur Vermutung? mehr...

Grüsse
Alexander
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Alexander
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Re: Charlie Hebdo-Anschlag, Ein Angriff auf europäische Wert

Beitrag von Alexander »

Die erhöhte Auflage von 3 Mio Exemplaren von Charlie Hebdo, die normalerweise gerade einmal 60000 beträgt, hat ihre Wirkung in der islamischen Welt nicht verfehlt. Bei aller Liebe zur Pressefreiheit stellt sich mir die Frage, ob nicht etwas mehr Feingefühl und freiwillige Zurückhaltung in einer brandgefährlichen Zeit angebracht wäre.


Mindestens vier Tote bei Protest gegen „Charlie Hebdo“

Aus Protest gegen das neue Cover der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ wird im westafrikanischen Niger ein französisches Kulturzentrum angezündet. Mindestens vier Menschen sterben, 45 werden verletzt. mehr...

Algerische Demonstranten verbrennen die franz. Fahne bei anti- Charlie Hebdo Demo in Algiers

Verletzte bei Protesten in Karatschi

Bei einer Demonstration gegen die französische Satirezeitung "Charlie Hebdo" ist es vor dem französischen Konsulat in der pakistanischen Metropole Karatschi zu Ausschreitungen gekommen. Teilnehmer der Protestaktion bewarfen Polizisten mit Steinen und gaben Schüsse ab, nachdem die Einsatzkräfte Wasserwerfer und Tränengas eingesetzt hatten, wie ein Reuters-Reporter beobachtete. mehr...

Tunesische Gruppe: Tausende französische Websites gehackt

Seit dem Anschlag auf "Charlie Hebdo" gab es zahlreiche Angriffe auf französische Websites. Tausendfach wurden Seiten gehackt und mit islamistischen Sprüchen bestückt. mehr...

Grüsse
Alexander
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Hazi
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Re: Charlie Hebdo-Anschlag, Ein Angriff auf europäische Wert

Beitrag von Hazi »

Ja, auch das ist eine Möglichkeit, der IS Zulauf zu bescheren :bang:
Aber es ist ja immer so, dass jemand, der sich unterstützt fühlt, zu Hochform aufläuft u. ins Extreme driftet.
Die Medien tun mit ihren Meldungen bzgl. der Auflagen, das Übrige dazu
Canadier
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Re: Charlie Hebdo-Anschlag, Ein Angriff auf europäische Wert

Beitrag von Canadier »

Bei allem Respekt vor den Toten - man sollte akzeptieren und respektieren, dass es in anderen Religionen oder Gesellschaften andere Maßstäbe gibt als die, unserer "westlichen Welt". Wir sind allerdings die Guten, wir wissen alles besser, unsere Maßstäbe sind die richtigen.
Solche Karikaturen tragen nicht unbedingt dazu bei, Toleranz und Verständnis zu fördern, es werden lediglich Gräben vertieft.

Wird der Finger mal von aussen in die Wunde unserer "westlichen Welt" gelegt, ist es auch hier schnell mit "Aushalten" vorbei. Wer Guantanamo, ferngesteuerten Drohnenkrieg, CIA-Folter, NSA-Totalüberwachung und ähnliche Dinge thematisiert, wird ganz schnell zum Verschwörungstheoretiker, Amerika-Basher oder schlimmstenfalls sogar zum Putin-Versteher abgestempelt.

Ich habe das Gefühl, dass sich auf der ganzen Welt die Fronten verhärten, das Kriegsgeschrei größer wird und die Menschen dabei immer blinder werden. Wem nützt das?
Mathilda
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Registriert: Sa 31. Jul 2010, 11:20

Re: Charlie Hebdo-Anschlag, Ein Angriff auf europäische Wert

Beitrag von Mathilda »

entfernt.
Zuletzt geändert von Mathilda am So 18. Jan 2015, 07:47, insgesamt 1-mal geändert.
ferdi
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Re: Charlie Hebdo-Anschlag, Ein Angriff auf europäische Wert

Beitrag von ferdi »

Na ja "Canadier", ob Alles schlimmer wird, kann ich nicht sehen.

Ein "westlicher" Satiriker schrieb über "den Westen":

"Ein Mann ohne Beichtzettel war ein verlorner Mann (...). Der Geist von der Jugend an in das Eisenkorsett des Glaubens eingezwängt, so dass er gar nicht anders denken konnte. 'Hat er den richtige Glauben?' Allenfalls verstand man noch, daß er den falschen hatte - aber gar keinen? Davor bekreuzigte der Gläubige erst sich und verbrannte dann den andern.
Und die Hexenrichter waren keine schwarzen schleichenden Schufte (...), es waren anständige, reputierte Leute, mit einem ordentlichen Studium hinter (und) einer geachteten Laufbahn vor sich."

Kurt Tucholsky, Ein Pyrenäenbuch, 1927

Gruß
Ferdi (ich bin nicht Charlie)
Canadier
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Re: Charlie Hebdo-Anschlag, Ein Angriff auf europäische Wert

Beitrag von Canadier »

Hier mal eine sehr bewegende Dokumentation, wie sich unsere "Wertegemeinschaft" die Gegener selber generiert:
Ein Film, der zumindest mich sehr nachdenklich und betroffen gemacht hat.

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