Teilreisewarnung Kenia 03.07.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 04.03.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia:
Stand 04.03.2013
(Unverändert gültig seit: 04.03.2013)

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Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Im Zuge der Wahlen in Kenia am 4. März 2013 ist es in Mombasa zu Spannungen gekommen.
Deutschen, die sich in Kenia aufhalten, wird geraten besondere Vorsicht walten zu lassen und die Sicherheitslage besonders aufmerksam über die Medien zu verfolgen. Sie sollten sich, abhängig von den weiteren Entwicklungen darauf einstellen, das Haus oder Hotel aufgrund der Verschärfung der Sicherheitslage nicht verlassen zu können, oder darauf, dass sich die Versorgungslage ggf. vorübergehend verschlechtert. Es wird vorsorglich empfohlen, auf ein geladenes Mobiltelefon zu achten und stets über eine Reserve an Bargeld zu verfügen.
Es ist nicht auszuschließen, dass Reisen im Lande, auch ggf. das Erreichen bestimmter Stadtbezirke innerhalb größerer Städte, aufgrund von Gewaltausbrüchen unmöglich werden.
Eine erhöhte Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen und Entführungen zu werden, besteht in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias, in der Küstenregion nördlich von Malindi sowie auf den Straßen in die Nordostprovinz und die nördliche Küstenprovinz. Am 11. September 2011 wurden zwei britische Staatsangehörige in einer Ferienanlage nördlich von Lamu, nahe der Grenze zu Somalia, überfallen. Der Mann wurde getötet, die Frau nach Somalia verschleppt, sie kam erst am 21. März 2012 wieder frei. Am 1. Oktober 2011 wurde eine Französin von ihrem Privathaus auf Manda Island (gegenüber Lamu Island) von einer Gruppe entführt und ebenfalls nach Somalia verschleppt, wo sie zwischenzeitlich verstarb. Beide Angriffe wurden auf dem Seeweg mit Schnellbooten durchgeführt. Die kenianischen Sicherheitsbehörden haben danach ihre Präsenz in der genannten Region deutlich verstärkt, die Sicherheitslage hat sich etwas gebessert.
Reisen, die näher als etwa 60 km an die somalische Grenze heranführen, sollten vor dem Hintergrund der kenianischen Beteiligung an militärischen Operationen gegen die al-Shabaab-Miliz im Süden Somalias sowie angesichts der fortgesetzten Gefahr von Überfällen somalischer Banditen weiter vermieden werden (dies schließt Kiwayu und Küstenregionen nördlich von Pate Island ein). Aufgrund der angespannten Sicherheitslage wird auch vom Besuch des Flüchtlingslagers Dadaab dringend abgeraten.
Die somalische al-Shabaab-Miliz droht in Reaktion auf die Beteiligung des kenianischen Militärs an der AMISOM-Mission in Somalia mit Vergeltungsaktionen in Kenia. Seit Oktober 2011 kommt es vor allem im Nordosten Kenias (Dadaab, Gerille, Mandera, Wajir), aber auch in Nairobi und Mombasa bzw. der angrenzenden Küstenregion zu in der Mehrzahl kleineren Anschlägen bei denen Verletzte aber auch Todesopfer zu beklagen sind.
Am 27.08.2012 wurde ein von den VN wegen Unterstützung der terroristischen Gruppe al-Shabaab mit Sanktionen belegter islamistischer Geistlicher unter bislang ungeklärten Umständen in Mombasa erschossen. Sein Tod hat in einigen Stadtvierteln von Mombasa gewaltsame Ausschreitungen ausgelöst (v. a. gegen Polizeistationen, aber auch gegen Kirchen und Geschäfte). Die Touristenzentren sind bisher nicht betroffen. Die radikalislamische al-Shabab hat kenianische Muslime nunmehr zu Vergeltungsaktionen gegen alle "Ungläubigen" aufgerufen. Vor diesem Hintergrund sollten Deutsche aktuell ganz besondere Vorsicht walten lassen und Menschenansammlungen meiden.
Sporadische kriminelle Aktivitäten werden auch im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet.
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Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 08.03.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia:
Stand 08.03.2013
(Unverändert gültig seit: 08.03.2013)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Die Wahlen in Kenia sind bislang weitgehend friedlich verlaufen. Nach den Zwischenfällen in Mombasa vom 3.und 4. März ist es zu keinen weiteren Sicherheitsvorfällen gekommen. Die Verkündung der endgültigen Wahlergebnisse für die Präsidentschaftswahl wird für den frühen Abend des 8. März erwartet.
Es ist möglich, dass die Präsidentschaftswahl bereits im ersten Wahlgang mit einem sehr knappen Ergebnis entschieden wird. Ein solch knappes Ergebnis kann zu Unmut bei den Anhängern des unterlegenen Kandidaten führen, der sich eventuell auch in nicht friedlicher Weise entladen könnte.
Vor diesem Hintergrund sollten die Medienberichte über die weitere Auszählung der Stimmen aufmerksam verfolgt werden. Für die kommenden Tage wird empfohlen, möglichst zu Hause oder in der Nähe des Hauses zu bleiben und Reisen im Lande auf das Nötigste zu beschränken.
Deutsche, die sich in Kenia aufhalten sollten sich, abhängig von den weiteren Entwicklungen darauf einstellen, das Haus oder Hotel aufgrund der Verschärfung der Sicherheitslage nicht verlassen zu können, oder darauf, dass sich die Versorgungslage ggf. vorübergehend verschlechtert. Es wird vorsorglich empfohlen, auf ein geladenes Mobiltelefon zu achten und stets über eine Reserve an Bargeld zu verfügen.
Es ist nicht auszuschließen, dass Reisen im Lande, auch ggf. das Erreichen bestimmter Stadtbezirke innerhalb größerer Städte, aufgrund von Gewaltausbrüchen unmöglich werden.
Eine erhöhte Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen und Entführungen zu werden, besteht in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias, in der Küstenregion nördlich von Malindi sowie auf den Straßen in die Nordostprovinz und die nördliche Küstenprovinz. Am 11. September 2011 wurden zwei britische Staatsangehörige in einer Ferienanlage nördlich von Lamu, nahe der Grenze zu Somalia, überfallen. Der Mann wurde getötet, die Frau nach Somalia verschleppt, sie kam erst am 21. März 2012 wieder frei. Am 1. Oktober 2011 wurde eine Französin von ihrem Privathaus auf Manda Island (gegenüber Lamu Island) von einer Gruppe entführt und ebenfalls nach Somalia verschleppt, wo sie zwischenzeitlich verstarb. Beide Angriffe wurden auf dem Seeweg mit Schnellbooten durchgeführt. Die kenianischen Sicherheitsbehörden haben danach ihre Präsenz in der genannten Region deutlich verstärkt, die Sicherheitslage hat sich etwas gebessert.
Reisen, die näher als etwa 60 km an die somalische Grenze heranführen, sollten vor dem Hintergrund der kenianischen Beteiligung an militärischen Operationen gegen die al-Shabaab-Miliz im Süden Somalias sowie angesichts der fortgesetzten Gefahr von Überfällen somalischer Banditen weiter vermieden werden (dies schließt Kiwayu und Küstenregionen nördlich von Pate Island ein). Aufgrund der angespannten Sicherheitslage wird auch vom Besuch des Flüchtlingslagers Dadaab dringend abgeraten.
Die somalische al-Shabaab-Miliz droht in Reaktion auf die Beteiligung des kenianischen Militärs an der AMISOM-Mission in Somalia mit Vergeltungsaktionen in Kenia. Seit Oktober 2011 kommt es vor allem im Nordosten Kenias (Dadaab, Gerille, Mandera, Wajir), aber auch in Nairobi und Mombasa bzw. der angrenzenden Küstenregion zu in der Mehrzahl kleineren Anschlägen bei denen Verletzte aber auch Todesopfer zu beklagen sind.
Am 27.08.2012 wurde ein von den VN wegen Unterstützung der terroristischen Gruppe al-Shabaab mit Sanktionen belegter islamistischer Geistlicher unter bislang ungeklärten Umständen in Mombasa erschossen. Sein Tod hat in einigen Stadtvierteln von Mombasa gewaltsame Ausschreitungen ausgelöst (v. a. gegen Polizeistationen, aber auch gegen Kirchen und Geschäfte). Die Touristenzentren sind bisher nicht betroffen. Die radikalislamische al-Shabab hat kenianische Muslime nunmehr zu Vergeltungsaktionen gegen alle "Ungläubigen" aufgerufen. Vor diesem Hintergrund sollten Deutsche aktuell ganz besondere Vorsicht walten lassen und Menschenansammlungen meiden.
Sporadische kriminelle Aktivitäten werden auch im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet.
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Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 11.03.2013

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia:
Stand 11.03.2013
(Unverändert gültig seit: 11.03.2013)

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Aktuelle Hinweise – Wahlen


Aktuelle Hinweise
Die Wahlen in Kenia sind bislang weitgehend friedlich verlaufen. Nach den Zwischenfällen in Mombasa vom 3.und 4. März ist es zu keinen weiteren Sicherheitsvorfällen gekommen. Das Wahlergebnis wurde am 9. März verkündet und führte im Nachgang zu keinen Sicherheitsproblemen im Land. Allerdings hat eine Partei angekündigt, das Wahlergebnis beim obersten Gericht (Supreme Court) überprüfen lassen zu wollen. Diese Überprüfung wird voraussichtlich bis spätestens Ende März abgeschlossen sein.
Deutsche, die sich in Kenia aufhalten, oder planen, dies in dieser Zeit zu tun, werden gebeten, die Medienberichterstattung zu verfolgen. Es ist nicht auszuschließen, dass eine wie auch immer geartete Entscheidung des Supreme Courts zu Spannungen in einigen Teilen des Landes führen könnte.
Eine erhöhte Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen und Entführungen zu werden, besteht in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias, in der Küstenregion nördlich von Malindi sowie auf den Straßen in die Nordostprovinz und die nördliche Küstenprovinz. Am 11. September 2011 wurden zwei britische Staatsangehörige in einer Ferienanlage nördlich von Lamu, nahe der Grenze zu Somalia, überfallen. Der Mann wurde getötet, die Frau nach Somalia verschleppt, sie kam erst am 21. März 2012 wieder frei. Am 1. Oktober 2011 wurde eine Französin von ihrem Privathaus auf Manda Island (gegenüber Lamu Island) von einer Gruppe entführt und ebenfalls nach Somalia verschleppt, wo sie zwischenzeitlich verstarb. Beide Angriffe wurden auf dem Seeweg mit Schnellbooten durchgeführt. Die kenianischen Sicherheitsbehörden haben danach ihre Präsenz in der genannten Region deutlich verstärkt, die Sicherheitslage hat sich etwas gebessert.
Reisen, die näher als etwa 60 km an die somalische Grenze heranführen, sollten vor dem Hintergrund der kenianischen Beteiligung an militärischen Operationen gegen die al-Shabaab-Miliz im Süden Somalias sowie angesichts der fortgesetzten Gefahr von Überfällen somalischer Banditen weiter vermieden werden (dies schließt Kiwayu und Küstenregionen nördlich von Pate Island ein). Aufgrund der angespannten Sicherheitslage wird auch vom Besuch des Flüchtlingslagers Dadaab dringend abgeraten.
Die somalische al-Shabaab-Miliz droht in Reaktion auf die Beteiligung des kenianischen Militärs an der AMISOM-Mission in Somalia mit Vergeltungsaktionen in Kenia. Seit Oktober 2011 kommt es vor allem im Nordosten Kenias (Dadaab, Gerille, Mandera, Wajir), aber auch in Nairobi und Mombasa bzw. der angrenzenden Küstenregion zu in der Mehrzahl kleineren Anschlägen bei denen Verletzte aber auch Todesopfer zu beklagen sind.
Am 27.08.2012 wurde ein von den VN wegen Unterstützung der terroristischen Gruppe al-Shabaab mit Sanktionen belegter islamistischer Geistlicher unter bislang ungeklärten Umständen in Mombasa erschossen. Sein Tod hat in einigen Stadtvierteln von Mombasa gewaltsame Ausschreitungen ausgelöst (v. a. gegen Polizeistationen, aber auch gegen Kirchen und Geschäfte). Die Touristenzentren sind bisher nicht betroffen. Die radikalislamische al-Shabab hat kenianische Muslime nunmehr zu Vergeltungsaktionen gegen alle "Ungläubigen" aufgerufen. Vor diesem Hintergrund sollten Deutsche aktuell ganz besondere Vorsicht walten lassen und Menschenansammlungen meiden.
Sporadische kriminelle Aktivitäten werden auch im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet.
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Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 27.03.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia:
Stand 27.03.2013
(Unverändert gültig seit: 27.03.2013)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise – Wahlen


Aktuelle Hinweise
Die Wahlen in Kenia sind bislang weitgehend friedlich verlaufen. Am kommenden Osterwochenende steht noch eine wichtige Entscheidung des Obersten Gerichtshofes über die Gültigkeit der Wahlen bevor. Es handelt sich dabei um eine für Kenia historische Entscheidung, mit der über die Präsidentschaft des Landes entschieden werden kann.
Die Hauptbeteiligten des Verfahrens haben sich ihren Anhängern gegenüber siegessicher gezeigt – umso enttäuschter werden die Anhänger der unterlegenen Partei sein. Es ist daher wahrscheinlich, dass es im Anschluss an die Bekanntgabe des Gerichtsurteils zu Freudendemonstrationen und zu Protestdemonstrationen kommt. Dabei besteht auch ein Risiko gewalttätiger Auseinandersetzungen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt daher, die Medien aufmerksam zu beobachten und sich von größeren Menschenansammlungen fernzuhalten.
Eine erhöhte Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen und Entführungen zu werden, besteht in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias, in der Küstenregion nördlich von Malindi sowie auf den Straßen in die Nordostprovinz und die nördliche Küstenprovinz. Am 11. September 2011 wurden zwei britische Staatsangehörige in einer Ferienanlage nördlich von Lamu, nahe der Grenze zu Somalia, überfallen. Der Mann wurde getötet, die Frau nach Somalia verschleppt, sie kam erst am 21. März 2012 wieder frei. Am 1. Oktober 2011 wurde eine Französin von ihrem Privathaus auf Manda Island (gegenüber Lamu Island) von einer Gruppe entführt und ebenfalls nach Somalia verschleppt, wo sie zwischenzeitlich verstarb. Beide Angriffe wurden auf dem Seeweg mit Schnellbooten durchgeführt. Die kenianischen Sicherheitsbehörden haben danach ihre Präsenz in der genannten Region deutlich verstärkt, die Sicherheitslage hat sich etwas gebessert.
Reisen, die näher als etwa 60 km an die somalische Grenze heranführen, sollten vor dem Hintergrund der kenianischen Beteiligung an militärischen Operationen gegen die al-Shabaab-Miliz im Süden Somalias sowie angesichts der fortgesetzten Gefahr von Überfällen somalischer Banditen weiter vermieden werden (dies schließt Kiwayu und Küstenregionen nördlich von Pate Island ein). Aufgrund der angespannten Sicherheitslage wird auch vom Besuch des Flüchtlingslagers Dadaab dringend abgeraten.
Die somalische al-Shabaab-Miliz droht in Reaktion auf die Beteiligung des kenianischen Militärs an der AMISOM-Mission in Somalia mit Vergeltungsaktionen in Kenia. Seit Oktober 2011 kommt es vor allem im Nordosten Kenias (Dadaab, Gerille, Mandera, Wajir), aber auch in Nairobi und Mombasa bzw. der angrenzenden Küstenregion zu in der Mehrzahl kleineren Anschlägen bei denen Verletzte aber auch Todesopfer zu beklagen sind.
Am 27.08.2012 wurde ein von den VN wegen Unterstützung der terroristischen Gruppe al-Shabaab mit Sanktionen belegter islamistischer Geistlicher unter bislang ungeklärten Umständen in Mombasa erschossen. Sein Tod hat in einigen Stadtvierteln von Mombasa gewaltsame Ausschreitungen ausgelöst (v. a. gegen Polizeistationen, aber auch gegen Kirchen und Geschäfte). Die Touristenzentren sind bisher nicht betroffen. Die radikalislamische al-Shabab hat kenianische Muslime nunmehr zu Vergeltungsaktionen gegen alle "Ungläubigen" aufgerufen. Vor diesem Hintergrund sollten Deutsche aktuell ganz besondere Vorsicht walten lassen und Menschenansammlungen meiden.
Sporadische kriminelle Aktivitäten werden auch im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet.
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Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Kenia:
Stand 29.04.2013 (Unverändert gültig seit: 29.04.2013)
Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Seit einigen Wochen wurde erstmals seit 1982 wieder der Ausbruch von Dengue-Fieber an der Küste Kenias insbesondere aus der Region Mombasa gemeldet. Bei bisher 88 laborbestätigten Fällen (Dengue Typ 1,2 und 3) muss von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. Die Erkrankung ist durch Fieber, Hautausschlag, schwere Gelenk- und Knochenschmerzen („break bone fever“) gekennzeichnet. In seltenen Fällen treten Blutungskomplikationen auf (Dengue Hämorrhagisches Fieber). Dengue Fieber wird durch tagstechende Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe existiert nicht. Mückenschutz auch am Tage ist dringend angeraten (siehe auch Merkblatt des Auswärtigen Amtes dazu: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderi nformationen/01-Laender/Gesundheitsdienst/MerkblaetterListe_node.html ).
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Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 07.08.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Kenia:

Stand 07.08.2013 (Unverändert gültig seit: 07.08.2013)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise - Großbrand
Aufgrund eines Großbrandes im Ankunftsbereich des Flughafens Nairobi kann es zu Beeinträchtigungen des Flugverkehrs kommen. Reisenden, die planen nach Nairobi zu fliegen, wird empfohlen, sich bei ihrer Fluggesellschaft über mögliche Änderungen der Flugverbindungen zu informieren.
Seit einigen Wochen wurde erstmals seit 1982 wieder der Ausbruch von Dengue-Fieber an der Küste Kenias insbesondere aus der Region Mombasa gemeldet. Bei bisher 88 laborbestätigten Fällen (Dengue Typ 1,2 und 3) muss von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. Die Erkrankung ist durch Fieber, Hautausschlag, schwere Gelenk- und Knochenschmerzen („break bone fever“) gekennzeichnet. In seltenen Fällen treten Blutungskomplikationen auf (Dengue Hämorrhagisches Fieber). Dengue Fieber wird durch tagstechende Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe existiert nicht. Mückenschutz auch am Tage ist dringend angeraten (siehe auch Merkblatt des Auswärtigen Amtes dazu: http://www.auswaertiges-amt.de).
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Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 15.08.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Kenia:

Stand 15.08.2013 (Unverändert gültig seit: 15.08.2013)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise - Brand am Flughafen
Aufgrund eines Großbrandes im Ankunftsbereich des Flughafens Nairobi am 07.08.2013 sollten sich Reisende bei Abflug und Ankunft am Flughafen auf eine provisorische Abfertigung vorbereiten und entsprechend Zeit dafür einplanen.

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Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 22.08.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Kenia:

Stand 22.08.2013 (Unverändert gültig seit: 22.08.2013)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise - Wild-Poliomyelitis
Medizinische Hinweise - Dengue /Ostafrikanische Schlafkrankheit

Aktuelle Hinweise

Aufgrund eines Großbrandes im Ankunftsbereich des Flughafens Nairobi am 07.08.2013 sollten sich Reisende bei Abflug und Ankunft am Flughafen auf eine provisorische Abfertigung vorbereiten und entsprechend Zeit dafür einplanen.
Seit Anfang August 2013 treten erneut Fälle von Wild-Poliomyelitis (sog. Kinderlähmung) im Nordosten des Landes (Dadaab Distrikt) auf. Aufgrund der Bevölkerungsbewegungen kann es auch zu Infektion außerhalb dieses Gebietes kommen.
Reisende nach Kenia sollten ihren Impfschutz überprüfen und anlässlich der Reise ggf. auffrischen lassen.

Medizinische Hinweise

Dengue-Fieber
2013 wurde erstmals seit 1982 wieder der Ausbruch von Dengue-Fieber an der Küste Kenias insbesondere aus der Region Mombasa gemeldet. Bei 88 laborbestätigten Fällen (Dengue Typ 1,2 und 3) muss von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. Die Erkrankung ist durch Fieber, Hautausschlag, schwere Gelenk- und Knochenschmerzen („break bone fever“) gekennzeichnet. In seltenen Fällen treten Blutungskomplikationen auf (Dengue Hämorrhagisches Fieber). Dengue Fieber wird durch tagstechende Mücken (Stegomyia aegypti) übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe existiert nicht. Mückenschutz auch am Tage ist dringend angeraten (siehe auch Merkblatt des Auswärtigen Amtes dazu: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laend ... _node.html ).

Ostafrikanische Schlafkrankheit
2012 sind seit 11 Jahren erstmals wieder Schlafkrankheit-Infektionen (ostafrikanische Trypanosomiasis) bei Touristen nach Rückkehr aus Kenia aufgetreten. Zwei Patienten haben sich Ende Januar /Anfang Februar 2012 in der Masai Mara infiziert und sind in Deutschland bzw. Belgien 8-10 Tage später diagnostiziert und behandelt worden. Die unbehandelt immer tödlich verlaufende Erkrankung wird durch den schmerzhaften Stich der aggressiven TseTse-Fliege übertragen. Obgleich das Risiko sehr gering ist, sollte bei Besuch der Nationalparks auf guten Mückenschutz (protektive Bekleidung, Mückenabwehrmittel) geachtet werden. Bei Fieber nach Rückkehr sollte neben der ungleich häufigeren Malaria auch an die Schlafkrankheit gedacht werden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 21.09.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Kenia:

Stand 21.09.2013 (Unverändert gültig seit: 21.09.2013)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise

Am 21. September 2013 fand in Nairobi ein bewaffneter Anschlag auf ein von Ausländern frequentiertes Einkaufszentrum statt. Bis zur Klärung der Hintergründe wird dringend empfohlen, sich mit erhöhter Umsicht in der Stadt zu bewegen und die lokale Medienberichterstattung zu verfolgen.
Aufgrund eines Großbrandes im Ankunftsbereich des Flughafens Nairobi am 07.08.2013 sollten sich Reisende bei Abflug und Ankunft am Flughafen auf eine provisorische Abfertigung vorbereiten und entsprechend Zeit dafür einplanen.
Seit Anfang August 2013 treten erneut Fälle von Wild-Poliomyelitis (sog. Kinderlähmung) im Nordosten des Landes (Dadaab Distrikt) auf. Aufgrund der Bevölkerungsbewegungen kann es auch zu Infektion außerhalb dieses Gebietes kommen.
Reisende nach Kenia sollten ihren Impfschutz überprüfen und anlässlich der Reise ggf. auffrischen lassen.
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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia:
Stand 27.09.2013
(Unverändert gültig seit: 27.09.2013)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Am 21. September 2013 fand in Nairobi ein bewaffneter Anschlag auf ein von Ausländern frequentiertes Einkaufszentrum statt. Bis zur Klärung der Hintergründe wird dringend empfohlen, sich mit erhöhter Umsicht in der Stadt zu bewegen und die lokale Medienberichterstattung zu verfolgen.
Seit Anfang August 2013 treten erneut Fälle von Wild-Poliomyelitis (sog. Kinderlähmung) im Nordosten des Landes (Dadaab Distrikt) auf. Aufgrund der Bevölkerungsbewegungen kann es auch zu Infektion außerhalb dieses Gebietes kommen.
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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kenia:
Stand 16.12.2013
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Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise – Anschläge


Aktuelle Hinweise
Mitte Dezember 2013 kam es zu einem Anschlag auf einen mit Touristen besetzten Minibus in der Nähe von Mombasa, bei dem niemand zu Schaden kam, da die auf den Bus geworfene Granate nicht explodierte. In Nairobi gab es ebenfalls im Dezember 2013 einen Anschlag auf einen Bus, bei dem nach bisherigen Kenntnissen 10 Menschen ums Leben kamen. Die Anschläge verdeutlichen die weiterhin bestehende Gefahr terroristischer Anschläge in Kenia.
Seit Anfang August 2013 treten erneut Fälle von Wild-Poliomyelitis (sog. Kinderlähmung) im Nordosten des Landes (Dadaab Distrikt) auf. Aufgrund der Bevölkerungsbewegungen kann es auch zu Infektionen außerhalb dieses Gebietes kommen. Reisende nach Kenia sollten ihren Impfschutz überprüfen und anlässlich der Reise ggf. auffrischen lassen.
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Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
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Stand 02.01.2014 (Unverändert gültig seit: 02.01.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise - Explosion in Diani
Bei der Explosion einer Granate in einer Bar in Diani (Küstenort ca. 35km südlich von Mombasa) am 02.01.2014 sind etwa zehn Menschen verletzt worden. Mitte Dezember 2013 kam es zu einem Anschlag auf einen mit Touristen besetzten Minibus in der Nähe von Mombasa, bei dem niemand zu Schaden kam, da die auf den Bus geworfene Granate nicht explodierte. In Nairobi gab es ebenfalls im Dezember 2013 einen Anschlag auf einen Bus, bei dem nach bisherigen Kenntnissen 10 Menschen ums Leben kamen. Die Anschläge verdeutlichen die weiterhin bestehende Gefahr terroristischer Anschläge in Kenia.
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Letzte Änderung: Landesspezifische Sicherheitshinweise - Terrorismus
In Kenia besteht die Gefahr terroristischer Anschläge. Die Drohung der somalischen al-Shabaab-Miliz mit Vergeltungsaktionen in Reaktion auf die Beteiligung des kenianischen Militärs an der AMISOM-Mission in Somalia und die Vielzahl kleinerer Anschläge seit Oktober 2011 sind ernst zu nehmen. Es wird zu besonderer Vorsicht und Wachsamkeit geraten, insbesondere auf öffentlichen Plätzen, in Restaurants, Bars und Einkaufszentren, an religiösen Stätten sowie beim Besuch von internationalen Einrichtungen mit potentiellem Symbolcharakter und exponierten touristischen Sehenswürdigkeiten. Auch größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden.
Am 16.01. ereignete sich in einem Restaurant am Flughafen Nairobi eine Explosion einer unkonventionellen Sprengvorrichtung. Es wurde niemand verletzt.

Bei der Explosion einer Granate in einer Bar in Diani (Küstenort ca. 35km südlich von Mombasa) am 02.01.2014 sind etwa zehn Menschen verletzt worden. Mitte Dezember 2013 kam es zu einem Anschlag auf einen mit Touristen besetzten Minibus in der Nähe von Mombasa, bei dem niemand zu Schaden kam, da die auf den Bus geworfene Granate nicht explodierte. In Nairobi gab es ebenfalls im Dezember 2013 einen Anschlag auf einen Bus, bei dem nach bisherigen Kenntnissen 10 Menschen ums Leben kamen. Bei dem Anschlag auf das Westgate Einkaufszentrum im September 2013 kamen mindestens 67 Menschen ums Leben.

Die Anschläge verdeutlichen die nach wie vor bestehende Gefahr terroristischer Anschläge in Kenia.
Auswärtige Amt
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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 22.01.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Kenia:

Stand 22.01.2014 (Unverändert gültig seit: 22.01.2014)

Letzte Änderung: Landesspezifische Sicherheitshinweise
Im Zusammenhang mit dem Prozess gegen die Unterstützer der Westgate-Terroristen haben sich Hinweise verdichtet, dass es Planungen somalischer Terroristen geben könnte, eine Aktion gegen ein sichtbares Ziel in Kenia auszuführen. Mögliche Ziele könnten u. a. Regierungsgebäude, Hotels, Einkaufszentren und öffentliche Verkehrsmittel sein. Vor diesem Hintergrund wird die Aufforderung erneuert, sich mit großer Umsicht zu bewegen und Menschenansammlungen und öffentliche Orte in Zeiten großen Andrangs zu meiden.

Am 16.01.2014 ereignete sich in einem Restaurant am Flughafen Nairobi eine Explosion einer unkonventionellen Sprengvorrichtung. Es wurde niemand verletzt.

Eine erhöhte Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen und Entführungen zu werden, besteht in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias, in der Küstenregion nördlich von Malindi sowie auf den Straßen in die Nordostprovinz und die nördliche Küstenprovinz. Am 11. September 2011 wurden zwei britische Staatsangehörige in einer Ferienanlage nördlich von Lamu, nahe der Grenze zu Somalia, überfallen. Der Mann wurde getötet, die Frau nach Somalia verschleppt, sie kam erst am 21. März 2012 wieder frei. Am 1. Oktober 2011 wurde eine Französin von ihrem Privathaus auf Manda Island (gegenüber Lamu Island) von einer Gruppe entführt und ebenfalls nach Somalia verschleppt, wo sie zwischenzeitlich verstarb. Beide Angriffe wurden auf dem Seeweg mit Schnellbooten durchgeführt. Die kenianischen Sicherheitsbehörden haben danach ihre Präsenz in der genannten Region deutlich verstärkt, die Sicherheitslage hat sich etwas gebessert.
Reisen, die näher als etwa 60 km an die somalische Grenze heranführen, sollten vor dem Hintergrund der kenianischen Beteiligung an militärischen Operationen gegen die al-Shabaab-Miliz im Süden Somalias sowie angesichts der fortgesetzten Gefahr von Überfällen somalischer Banditen weiter vermieden werden (dies schließt Kiwayu und Küstenregionen nördlich von Pate Island ein). Aufgrund der angespannten Sicherheitslage wird auch vom Besuch des Flüchtlingslagers Dadaab dringend abgeraten.

Die somalische al-Shabaab-Miliz droht in Reaktion auf die Beteiligung des kenianischen Militärs an der AMISOM-Mission in Somalia mit Vergeltungsaktionen in Kenia. Seit Oktober 2011 kommt es vor allem im Nordosten Kenias (Dadaab, Gerille, Mandera, Wajir), aber auch in Nairobi und Mombasa bzw. der angrenzenden Küstenregion zu in der Mehrzahl kleineren Anschlägen bei denen Verletzte aber auch Todesopfer zu beklagen sind.
Sporadische kriminelle Aktivitäten werden auch im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet.

Piraterie auf hoher See
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Auch wenn internationale Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie Erfolge gezeigt haben, besteht die Gefahr, von Piraten angegriffen zu werden fort. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Center unter http://www.mschoa.orgdringend empfohlen.


Terrorismus
In Kenia besteht die Gefahr terroristischer Anschläge. Die Drohung der somalischen al-Shabaab-Miliz mit Vergeltungsaktionen in Reaktion auf die Beteiligung des kenianischen Militärs an der AMISOM-Mission in Somalia und die Vielzahl kleinerer Anschläge seit Oktober 2011 sind ernst zu nehmen. Es wird zu besonderer Vorsicht und Wachsamkeit geraten, insbesondere auf öffentlichen Plätzen, in Restaurants, Bars und Einkaufszentren, an religiösen Stätten sowie beim Besuch von internationalen Einrichtungen mit potentiellem Symbolcharakter und exponierten touristischen Sehenswürdigkeiten. Auch größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden.
Mitte Dezember 2013 kam es zu einem Anschlag auf einen mit Touristen besetzten Minibus in der Nähe von Mombasa, bei dem niemand zu Schaden kam, da die auf den Bus geworfene Granate nicht explodierte. In Nairobi gab es ebenfalls im Dezember 2013 einen Anschlag auf einen Bus, bei dem nach bisherigen Kenntnissen 10 Menschen ums Leben kamen. Bei dem Anschlag auf das Westgate Einkaufszentrum im September 2013 kamen mindestens 67 Menschen ums Leben.
Die Anschläge verdeutlichen die nach wie vor bestehende Gefahr terroristischer Anschläge in Kenia.

Reisen über Land/Kriminalität
Eine Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen zu werden, besteht in allen Landesteilen. Wachsamkeit und ein aufmerksamer Umgang mit Geld, Kreditkarten und Wertgegenständen ist jederzeit geboten. Vor individuellen Ausflügen bei den Reise- und Hotelleitungen am Ort eingeholte Informationen erlauben eine bessere Lagebeurteilung und Risikoabwägung.
Reisende werden gebeten, besonders vorsichtig beim Einsatz von Bankkarten (Zahlung mit Kreditkarte, Abheben am Geldautomat) zu sein. Nicht ausgeschlossen sind Beobachtungen und Ausspähungen, die anschließend in sogenannte Express-Entführungen münden können, bei denen gerade auch westliche Ausländer über mehrere Stunden hinweg festgehalten werden, um mit ihren Bankkarten hohe Geldbeträge abzuheben.

Individualtouristen, die die Nationalparks ohne Reisegruppenbetreuung besuchen, sollten in den vorhandenen Lodges oder auf bewachten Campingplätzen übernachten. In letzter Zeit kam es vermehrt zu Überfällen auf privat angemietete Bungalows und Ferienhäuser vor allem an der Küste. Bei Anmietung entsprechender Häuser und der Auswahl von Unterkünften generell ist auf angemessene Sicherheitsvorkehrungen zu achten. Dasselbe gilt für den Besuch von Bars, Restaurants und Nachtclubs, insbesondere an der Küste, da es hier vereinzelt zu bewaffneten Überfällen gekommen ist.
Die Innenstädte Nairobis und Mombasas sollten nachts generell, bestimmte Gegenden des Stadtgebietes von Nairobi (insbesondere ärmere Wohngegenden oder Slums sowie Busbahnhöfe und Matatu-Haltestellen) möglichst auch bei Tag gemieden werden. Auch bei organisierten "Slum-Touren" ist es in der Vergangenheit zu gewalttätigen Übergriffen auf Besuchergruppen gekommen. Ebenso besteht bei Spaziergängen an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit und außerhalb der Hotelanlagen eine erhöhte Gefahr, überfallen zu werden. Generell sollte auf das sichtbare Tragen von Wertsachen verzichtet werden. Es wird angeraten, selbst kürzeste Entfernungen mit einem Taxi zurückzulegen.
Raubüberfälle auf Fußgänger sowie auf Autofahrer, teilweise verbunden mit der Wegnahme des Fahrzeugs ("Car-Jacking"), nehmen zu, insbesondere in Nairobi und anderen größeren Städten.

Reisen über Land/Straßenverkehr
Überlandfahrten mit öffentlichen Bussen oder den "Matatus" genannten Kleinbussen sollten vermieden werden. Die Fahrzeuge sind teils nicht in verkehrssicherem Zustand.
Schwere Unfälle von Überlandbussen mit Todesopfern aufgrund überhöhter Geschwindigkeit oder Übermüdung der Fahrer sind bedauerlicherweise vergleichsweise häufig.
Bei Reisen mit dem Auto in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile Kenias, in die Küstenregion nördlich von Malindi, in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz, vor allem nach Lamu, sollte unbedingt der Schutz in einem bewachten Konvoi gesucht werden.
Bei selbst organisierten Fahrten sollte die Route so geplant werden, dass das Ziel noch bei Tageslicht erreicht wird. Nachts besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle. Auch kann sich der teilweise schlechte Straßenzustand als unüberwindliches Hindernis erweisen.

Safaris
In jüngster Zeit haben sich schwere Unfälle von Fahrzeugen lokaler Safariunternehmen auf Grund des offensiven Fahrstils und Übermüdung der Fahrer sowie nur bedingter Geländetauglichkeit der Kleinbusse gemehrt. Es wird empfohlen, sich bei der Reise- oder Hotelleitung über die Erfahrungen mit dem jeweiligen Safarianbieter zu informieren und sich bei Reiseantritt zu vergewissern, dass sich die Fahrzeuge in einem verkehrstauglichen Zustand befinden. Darüber hinaus sollte man den Fahrer bei risikoreicher Fahrweise vehement auf einen angemessenen Fahrstil hinweisen.

Luftverkehr
Die Durchführung der Sicherheitskontrollen an den kenianischen internationalen Flughäfen Nairobi „Jomo Kenyatta“ und Mombasa „Daniel Arap Moi“ gibt zu Bedenken Anlass, ob sie internationalen Standards entsprechen. Vorkommnisse in der Vergangenheit lassen jedenfalls an ihrer Effizienz zweifeln. Die Sicherheitskontrollen am regionalen Flughafen Nairobi-Wilson, Ausgangs- und Zielpunkt zahlreicher "flying safaris" in Kenia, über den aber auch sämtliche Flüge nach und aus Somalia abgewickelt werden, entsprechen nicht dem europäischen Standard und werden als unzureichend eingeschätzt. Anlass zu erheblicher Besorgnis besteht vor allem wegen der mangelhaften Sicherheitskontrollen der Flugverbindungen von/nach Somalia.
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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Kenia 07.03.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Kenia:

Stand 07.03.2014 (Unverändert gültig seit: 07.03.2014)

Letzte Änderung: Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige - East African Visa

Visum
Seit Anfang 2014 besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit ein East African Visa, gültig zur mehrfachen Einreise für die Länder Kenia, Uganda und Ruanda zu beantragen. Die Kosten betragen 100 US$. Das Visum wird am Flughafen erteilt. Ob es auch an allen Landesgrenzen erteilt wird, sollte vor Beginn der Reise bei der kenianischen Botschaft erfragt werden.
Alle Zahlungen werden nur in Scheinen angenommen. In letzter Zeit gab es vermehrt Schwierigkeiten, die Gebühr in einer anderen Währung als in USD zu bezahlen.

Um lange Wartezeiten zu vermeiden, ist jedoch ein Antrag bei der kenianischen Botschaft in Berlin vorzuziehen. Für nähere Einzelheiten wird empfohlen, sich mit der Botschaft der Republik Kenia, Markgrafenstr. 63, 10969 Berlin, Tel.: (030-25 92 66 0, Fax 030-25 92 66 50), in Verbindung zu setzen. Der Visaantrag kann auch auf der Seite der kenianischen Botschaft http://www.kenyaembassyberlin.de heruntergeladen werden.

Falls eine Weiterreise in eines der Nachbarländer mit anschließender Wiedereinreise nach Kenia geplant ist, sollte ein „multi-entry“-Visum beantragt werden.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
Auswärtige Amt
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