Afrika per Rad
Moderator: Moderatoren
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Wolfgang 2
- Beiträge: 14
- Registriert: Di 18. Mär 2008, 18:56
Afrika per Rad
Hallo zusammen,
auch wenn die Chance gering ist, jemanden zu finden, versuche ich es doch einmal ...
Ich fahre seit Jahren für einige Wochen nach Afrika, um dort ein Land per Rad zu erkunden. Dafür suche ich jedesmal eine/n Reisepartner/in, um dann am Ende oft doch alleine loszuziehen.
Eines Tages -falls es die Sicherheitslage wieder zulässt- möchte ich gerne durch Algerien in den Niger und von dort nach Timbuktu radeln; wenn es die Zeit zulässt, gerne auch noch weiter.
Wer von euch gerne mal ein paar Wochen oder auch länger mit dem Rad in Afrika unterwegs wäre und nicht alleine radeln will, melde sich doch bitte mal bei mir.
Gruß
Wolfgang
auch wenn die Chance gering ist, jemanden zu finden, versuche ich es doch einmal ...
Ich fahre seit Jahren für einige Wochen nach Afrika, um dort ein Land per Rad zu erkunden. Dafür suche ich jedesmal eine/n Reisepartner/in, um dann am Ende oft doch alleine loszuziehen.
Eines Tages -falls es die Sicherheitslage wieder zulässt- möchte ich gerne durch Algerien in den Niger und von dort nach Timbuktu radeln; wenn es die Zeit zulässt, gerne auch noch weiter.
Wer von euch gerne mal ein paar Wochen oder auch länger mit dem Rad in Afrika unterwegs wäre und nicht alleine radeln will, melde sich doch bitte mal bei mir.
Gruß
Wolfgang
Es gibt vierzig Arten von Wahnsinn, aber nur eine Art von gesundem Menschenverstand
(Ghana)
www.bikeafrica.de.vu
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Radtour Algerien-Niger-Timbuktu/Mali
Hallo Wolfgang,
ganz schön mutig was Du so mit dem Radel vorhast. Wäre ich nicht schon
in Rente; dann würde mich das auch reizen.
Aber Spaß beiseite. Es gibt auf der geschilderten Strecke einige Abschnitte
die ein tagelanges Schieben des Rades mit Last erfordern und Wasser
brauchst Du noch zusätzlich. Wir trafen mal einen Japaner zwischen
Asamarka und Arlit mit dem Rad und der japanischen Flagge darauf, der
war schon eine Woche am schieben. Er wollte aber nur Wasser.
Da auf dieser Strecke kaum noch Verkehr ist, hast Du ein höheres
Risiko. Ein RadFahrer braucht bestimmt 5 Liter Wasser am Tag, wenn
nicht noch mehr(je nach Jahreszeit).Am besten suchst Du Dir gleich in
Tamanrasset ein passendes Auto für diese Strecke.
Gruß Manfred
ganz schön mutig was Du so mit dem Radel vorhast. Wäre ich nicht schon
in Rente; dann würde mich das auch reizen.
Aber Spaß beiseite. Es gibt auf der geschilderten Strecke einige Abschnitte
die ein tagelanges Schieben des Rades mit Last erfordern und Wasser
brauchst Du noch zusätzlich. Wir trafen mal einen Japaner zwischen
Asamarka und Arlit mit dem Rad und der japanischen Flagge darauf, der
war schon eine Woche am schieben. Er wollte aber nur Wasser.
Da auf dieser Strecke kaum noch Verkehr ist, hast Du ein höheres
Risiko. Ein RadFahrer braucht bestimmt 5 Liter Wasser am Tag, wenn
nicht noch mehr(je nach Jahreszeit).Am besten suchst Du Dir gleich in
Tamanrasset ein passendes Auto für diese Strecke.
Gruß Manfred
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Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Radtour Algerien-Niger-Timbuktu/Mali
Manfred hat geschrieben: Wir trafen mal einen Japaner zwischen
Asamarka und Arlit mit dem Rad und der japanischen Flagge darauf, der
war schon eine Woche am schieben. Er wollte aber nur Wasser.
Ja, dem sind wohl viele schon vor Jahren begegnet! Man kann daraus schließen, das der "Fliegende Holländer" inzwischen asiatische Gesichtszüge trägt.
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Wolfgang 2
- Beiträge: 14
- Registriert: Di 18. Mär 2008, 18:56
Re: Radtour Algerien-Niger-Timbuktu/Mali
Manfred hat geschrieben:Aber Spaß beiseite. Es gibt auf der geschilderten Strecke einige Abschnitte die ein tagelanges Schieben des Rades mit Last erfordern und Wasser brauchst Du noch zusätzlich.
Hallo Manfred,Ein RadFahrer braucht bestimmt 5 Liter Wasser am Tag, wenn
nicht noch mehr(je nach Jahreszeit).Am besten suchst Du Dir gleich in
Tamanrasset ein passendes Auto für diese Strecke.
die Option, Teilstrecken auf einen LKW aufzuladen, lasse ich mir natürlich offen.
Auf jeden Fall würde ich wegen des Wasserbedarfs mit einem Hänger fahren. In der Namib-Wüste habe ich bis zu 13,5 Litern am Tag getrunken ...
Gruß
Wolfgang
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Re: Afrika per Rad
Die Sandstrecke 80 km südlich von Tam durch die Dünen von Laouini nach In Guezzam/Assamaka und weiter bis zum Beginn der Teerstraße nach Arlit mit dem Fahrrad "fahren" zu wollen, hat ziemlich masochistische Züge. Etwa 100 km vor In Guezzam bis dorthin ist eine Straße gebaut worden.
Daher trifft man in Tam mit einem der Niger-Frachter beim Schwerlast-Hof eine Vereinbarung, lädt den Drahtesel auf den LKW und in Arlit wieder ab. Gültiges Niger-Visum ist essentiell! Längere Wartezeiten an der grenze sollten eingeplant werden. Allerdings muß z. Z. vor der Benutzung der Straße Arlit-Agadez gewarnt werden. Daher ist es besser, erst in Agadez wieder abzuheuern.
Damit sind die Schwierigkeiten jedoch nicht überwunden. Die Gegend zählt derzeit zu den massiven Krisengebieten (U-Bergbau Arlit etc.), immer noch werden Leute dort auf der Straße einfach abgeschossen, LKW und Busse laufen auf gelegte Minen.
Daher sollten man sich vor Antritt der Reise über die Sicherheitslage im betreffenden Gebiet genau kundig machen.
Wüstengruß
Daher trifft man in Tam mit einem der Niger-Frachter beim Schwerlast-Hof eine Vereinbarung, lädt den Drahtesel auf den LKW und in Arlit wieder ab. Gültiges Niger-Visum ist essentiell! Längere Wartezeiten an der grenze sollten eingeplant werden. Allerdings muß z. Z. vor der Benutzung der Straße Arlit-Agadez gewarnt werden. Daher ist es besser, erst in Agadez wieder abzuheuern.
Damit sind die Schwierigkeiten jedoch nicht überwunden. Die Gegend zählt derzeit zu den massiven Krisengebieten (U-Bergbau Arlit etc.), immer noch werden Leute dort auf der Straße einfach abgeschossen, LKW und Busse laufen auf gelegte Minen.
Daher sollten man sich vor Antritt der Reise über die Sicherheitslage im betreffenden Gebiet genau kundig machen.
Wüstengruß
Re: Radtour Algerien-Niger-Timbuktu/Mali
Ne Roger das war nicht der fliegende Holländer. Das war 1986 ein echterRoger-Tecumseh hat geschrieben:Manfred hat geschrieben: Wir trafen mal einen Japaner zwischen
Asamarka und Arlit mit dem Rad und der japanischen Flagge darauf, der
war schon eine Woche am schieben. Er wollte aber nur Wasser.
Ja, dem sind wohl viele schon vor Jahren begegnet! Man kann daraus schließen, das der "Fliegende Holländer" inzwischen asiatische Gesichtszüge trägt.
Japaner den meine Frau , mein Freund und seine Frau gesehen haben.
Reichen Dir drei zusätzliche Zeugen?
Gruß Manfred
Algerien Tamanrasset - In Guezzam
hallo Wolfgang
Laouni heute - es sind schon mehr als 100 km geteert


mehr zum Transsahara-Highway
http://de.wikipedia.org/wiki/Algier-Lagos-Highway
Grüsse und alles Gute für dein/euer Vorhaben wünscht
Ursula
Laouni heute - es sind schon mehr als 100 km geteert


mehr zum Transsahara-Highway
http://de.wikipedia.org/wiki/Algier-Lagos-Highway
Grüsse und alles Gute für dein/euer Vorhaben wünscht
Ursula
Re: Afrika per Rad
Bitte den derzeitigen Sicherheitszustand vor dem "Gute Reise" nicht vergessen!TGerd hat geschrieben:Etwa 100 km vor In Guezzam bis dorthin ist eine Straße gebaut worden.
Daher sollten man sich vor Antritt der Reise über die Sicherheitslage im betreffenden Gebiet genau kundig machen.
Wüstengruß
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Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Radtour Algerien-Niger-Timbuktu/Mali
Manfred hat geschrieben:Ne Roger das war nicht der fliegende Holländer. Das war 1986 ein echterRoger-Tecumseh hat geschrieben:Ja, dem sind wohl viele schon vor Jahren begegnet! Man kann daraus schließen, das der "Fliegende Holländer" inzwischen asiatische Gesichtszüge trägt.
Japaner den meine Frau , mein Freund und seine Frau gesehen haben.
Reichen Dir drei zusätzliche Zeugen?
Natürlich stimmt, was Du da sagst! In dieser Zeit - und schon vorher - war nicht nur "Dein" Japaner dort unterwegs, sondern etliche asiatische Freunde der direkten Selbstfindung durchquerten die Sahara unter zum Teil sehr extremen Bedingungen und Verzicht auf jeden Komfort. Mit Rad, mit geschobenen oder gezogenen Karren usw.
Den "Fliegenden Holländer" habe ich hier doch nur als Metapher für Ruhelosigkeit und geisterhaft plötzliches Auftauchen in endloser Weite eingefügt! So als folgten sie, wie die Sagengestalt, einem unendrinnbaren Schicksal.
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Jürgen Kempe
- Beiträge: 632
- Registriert: Di 18. Jul 2006, 17:26
- Wohnort: S-H
Re: Afrika per Rad
Die beiden Japaner, die mit ihrem Wägelchen durch die (algerische) Sahara zogen, haben immerhin auch alle anderen grossen Wüsten dieser Welt (zu Fuss
) durchquert. (Bin ihnen nicht selbst begegnet
, habe nur eine Abbildung von ihnen in einem Buch.)
Man kann sich drüber lustig machen, ein grandiose Leistung bleib's
.
Jürgen Kempe
Man kann sich drüber lustig machen, ein grandiose Leistung bleib's
Jürgen Kempe
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Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Afrika per Rad
Kennst Du jemanden, der sich darüber lustig macht? 


