Freiwilligeneinsatz in Igoma Tansania Livingstoneberge

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uwet
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Freiwilligeneinsatz in Igoma Tansania Livingstoneberge

Beitrag von uwet »

falls jemand einmal einen Urlaub ganz anderer Art plant!

wir (www.afrika-hilfe-franken.de/index.php/projekte/tansania) suchen für Mitte Oktober 2015 eine/n Freiwillige/nhelfer/in für die Renovierung einer 1926 gebauten Grundschule.
Vorassetzung wäre einigermaßen handwerkliches Geschick im Bereich Mauern, Malern, Schreinern, da die Grundmauern, die Fußböden und der Dachstuhl von Grund auf renoviert werden sollen. 3-4 Wochen sollte er/sie Zeit haben.

wer Interesse hat, bitte über PN

Für Unterkunft und Essen wäre gesorgt, ebenso für die Abholung am Airport in Dar es Salaam und natürlich zurück dorthin.
Kuno
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Re: Freiwilligeneinsatz in Igoma Tansania Livingstoneberge

Beitrag von Kuno »

Uwe; ich habe eben deinen Aufruf gelesen und frage mich nun ernsthaft, warum ihr für solche Arbeiten jemanden aus dem Ausland sucht - ich meine, das was du hier auflistest sind doch alles Arbeiten, die die Tansanier tagtäglich selber auch ausführen müssen, wenn sie denn in festen Häusern leben wollen.

Wenn ich mich jetzt melden würde, dann geschähe das doch im Bewusstsein, dass ich mindestens einem Tansanier die Arbeit wegnehme; oder sehe ich das etwas ganz falsch?
uwet
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Re: Freiwilligeneinsatz in Igoma Tansania Livingstoneberge

Beitrag von uwet »

Kuno hat geschrieben:Uwe; ich habe eben deinen Aufruf gelesen und frage mich nun ernsthaft, warum ihr für solche Arbeiten jemanden aus dem Ausland sucht - ich meine, das was du hier auflistest sind doch alles Arbeiten, die die Tansanier tagtäglich selber auch ausführen müssen, wenn sie denn in festen Häusern leben wollen.

Wenn ich mich jetzt melden würde, dann geschähe das doch im Bewusstsein, dass ich mindestens einem Tansanier die Arbeit wegnehme; oder sehe ich das etwas ganz falsch?
Hallo Kuno,
vom Prinzip her ist deine Ansicht gar nicht so falsch:
Deshalb werden auch fast ausschließlich Tansanier - und da wieder im Besonderen die aus dem betroffenen Ort beschäftigt.
Wenn ich nun aber einen Maurer suche, sind alle im Dorf Maurer und so ist das mit jedem anderen Beruf auch.

Es soll den Afrikanern unter keinen Umständen Arbeit weg genommen, sondern sie wird ihnen gegegeben.
- Leider hat sich in den letzten paar Jahren klar herausgestellt, dass es ohne den einen oder anderen Europäer nicht geht, da häufig Voraussicht fehlt und oft einfache Dinge ohne Anleitung nicht erledigt werden können.
Aus diesem Grund ist es wirklich nicht schlecht, wenn zwei "Fremde" dabei sind, die anleiten bzw da sind. Denn, wenn niemand dabei ist, dann ist es wie auf einer deutschen Baustelle auch: von 7 arbeitet einer und der Rest diskutiert und stützt sich auf seine Schaufel. Gesucht wird ein Helfer, weil es genau aus solchen Gründen zu zweit besser ist: Ist der eine unterwegs, um Material zu beschaffen, ist ein zweiter auf der Baustelle und es wird gearbeitet, nur weil er anwesend ist.
Zu oft vermisst man sich und dann müssen zu kurze Bretter oder Balken weggeworfen werden, um nur ein Beispiel zu nennen. Glauben sie mir, es hat schon seine Richtigkeit, wenn da jemand dabei ist.
Eine zweite Sache ist die Verwaltung des Geldes und der Einkauf: Ein Sack Zement kostet soviel Geld, wie man dem Arbeiter mitgibt. Man kann niccht einem Bautrupp mehrere tausend € bzw Millionen Shilingi in die Hände drücken und sagen: macht mal! Wie soll das funktionieren?

Eine Arbeit, die in 3 Wochen machbar ist würde dann zu einem Projekt von mehreren Monaten und viel Geld würde auf geheimnisvolle Weise verschwinden.

Der Helfer soll nicht Buckeln, sondern in erster Linie mit Rat und Tat zur Seite stehen und auch selbst mal mit anpacken können. Deshalb ist handwerkliches Geschick gefragt, denn nur wer dem Arbeiter dort beweisen kann, dass er Ahnung hat, der wird auch respektiert.

Ich hoffe ich konnte Deine Bedenken zerstreuen, dass da Tansanier übervorteilt werden sollen.

fast vergessen: .... wenn sie in festen Häusern leben wollen:
es handelt sich hier um eine Schule mit ca 500 Kindern. Da sollte schon alles sicher und sorgsam gebaut sein. So eine kleine Hütte aus lehmgebrannten Ziegeln wie in dieser Gegend üblich, dass bringen sie mit Nachbarschaftshilfe sicherlich hin.
Kuno
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Re: Freiwilligeneinsatz in Igoma Tansania Livingstoneberge

Beitrag von Kuno »

Herzlichen Dank, Uwe - es scheint mir, ihr habt da einen klaren und realistischen Blick.
georg belgien
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Re: Freiwilligeneinsatz in Igoma Tansania Livingstoneberge

Beitrag von georg belgien »

Hallo! Ich könnte ab mitte november. Die erforderlichen fähigkeiten habe ich. georggeyr@yahoo.de
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