Hallo Ulla,
war dieses Jahr auf dieser Strecke.
Die Anfahrt zum Schiff ist ausgeschildert, war die gleiche Zufahrt wie zur CTN. Kurz vor dem Tunesienab- und anleger wurde man eingewiesen.
Zollformalitäten können direkt auf dem Schiff gemacht werden.
Ausfahrt in Tanger ganz normal, man wird eingewiesen und bekommt seine noch benötigten Stempel (Autoeinfuhr).
Sonst keine besonderen Vorkommnisse.
Schiff ist aber nicht besonders gut, aber was soll's, man spart sich ja die Anfahrt über Land.
Grüsse
gjp
den Auskünften nach die ich bekommen habe bzw. den Beförderungsbedingungen zufolge, die ich gesehen habe, hast du bei den günstigen Wohnmobiltarifen keine Garantie, daß du termingerecht befördert wirst. Es ist wohl auch schon vorgekommen, daß Wohnmobilisten trotz Ticket nicht auf das Schiff gekommen sind.
Erkundige dich mal dort wo du buchen willst diesbezüglich, wir haben bisher auch deshalb nur einfach zum Normaltarif gebucht.
wir haben diese verbindung diesen herbst zum 2. mal wahrgenommen. fzg ist ein 7,5 t lkw womo.
bisher verliefen alle überfahrten reibungslos und pünktlich.
hafen in genua+ tanger problemlos/ausgeschildert.
schiff (ouzoud) war letztes jahr o.k. dieses jahr reichlich angeranzt, personal + essen bescheiden> war aber auch ramadan.
zollformalitäten an bord sind problematisch, weil man keine genauen zeiten erfährt wann diese zu erledigen sind.
durchsagen nur auf arabisch, wg.touristen anteil an bord sehr gering, letzes jahr die einzigen, dieses jahr 12 personen.
haben so die formalitäten verpasst, bzw. keine lust die halbe überfahrt anzustehen etc.
im hafen tanger jedoch problemlos nachzuholen.
ja nach fzg. bei der rückfahrt auf dem weg zum hafen tanger auf blinde passagiere achten.
bei allem grösser als ein pkw versuchen jugendliche/erwachsene auf bzw. in das auto zu gelangen. ob sie sich davon eine überfahrt nach europa versprechen oder nur während der fahrt das fzg. ausräumen wollen, haben ich bisher nicht klären können. zeitweilig hatten wir 6-8 personen am lkw kleben, ein bremach hat 5 leute auf dem dach gehabt...
wenn man anhält und nachschaut flüchten sie. bei mitreisenden haben sie versucht dachklappen und aussenklappen aufzubrechen und dabei den gfk-aufbau eines unimog beschädigt.
im dichten stop+go verkehr der großstadt kommt man nur langsam vorwärts.
die polizei reagiert mit "schulterzucken"...
man kann diese situation als sehr bedrohlich empfinden, da teilweise ca. 50 -70 leute auf allen fahrspuren herumrennen, ich persönlich war vor allem genervt und hatte angst, dass einer runterfällt und (von mir) überfahren wird.
pfefferspray kennen sie und versuchen sie zu vermeiden.
im zollgelände (!) hafen muss man bevor man auf die fähre fährt sein fahrgestell auf personen kontrollieren. diese klettern über die mauer und versuchen sich im/am fzg. zu verstecken.
auch sonst das fzg nicht aus den augen lassen.
Du wirst es nicht vermeiden können Deine pässe aus der hand zu geben, war aber überhaupt kein problem. höhere grenzbeamte tragen keine uniform!!!>>meist lederjacket.
neu bei der abfertigung in tanger ist der sog. "scanner" ein riesentruck der lieferwagen+womo+ lkw´s fdurchleuchtet um personen zu finden. (die bei der anschliessenden fahrt durch den hafen jederzeit wieder einsteigen könnten...)
generell ist zu überlegen sete > nador oä. zu fahren, besseres schiff(marrakech), angenehmere umstände, mehr touris...
liest sich wahrscheinlich schlimmer als ich es empfunden habe.
Hallo Ulla!
Ich bin in Februar 2006 in einem 10 t, 4x4 WOMO-Truckdamit gefahren.
Im Hafen von Genua ist alles gut ausgeschildert.( Reiseziel Tanger ). Zum Beitrag von Horst - nicht mitgekommen: Natürlich sollte man rechtzeitig (einige Stunden vorher) da sein. Die Stauleute haben keinen Unterschied zwischen Normalzahlern und € 900.- Sondertarifpassagieren gemacht - sie wissen es gar nicht. Es wird nach Grösse und Reihenfolge verstaut. Der Passus: Trotz Ticket nicht mitgenommen, kann jeden treffen, der spät zur Mole kommt. Autoausfuhrstempel am Schiff. Zollkontrolle in Tanger nur Papierkram, man sollte französisch sprechen können. Die Beobachtungen von Roman beim Verschiffen in Tanger kann ich bestätigen, aber nicht so tragisch. Bei Trucks muss man sicher etwas aufpassen, da es Versteck- und Klammermöglichkeiten gibt. Dass man das Auto und die Pässe möglichst nicht aus den Augen lassen soll ist in diesen Ländern nicht ungewöhnlich. Ansonsten eine problemlose Fahrt. Die teilweise sehr schrägen Rampen zu den Fähren verlangen, wie wahrscheinlich überall, eine gewisse Bodenfreiheit. Die unglaublich überladenen PKW der Marokkaner streifen dort regelmäßig Stoßstangen und Reserveräder ab.
Grüße aus Wien
Peter
Hallo Freunde!
Mit Surfern hatte ich keine Probleme, habe aber mehrmals nach kritischen Stellen, Zoll, Hafeneinfahrt, auf und unter das Auto geschaut. (Pfefferspray in der Tasche).
Zur Überbuchung: In Genua war eine unwahrscheinliche Kolonne ( hinter mir), da ich etwa 5-6 Stunden vorher da war. Die Trucks werden zwar erst zur Seite gewunken, aber dann nach den PKW in der Mitte verstaut. Mag sein, dass man bei knapper Ankunft nicht mehr mitkommt.
Gruß aus Wien, Peter
ich habe die Antworten hier gelesen und mir drängen sich da zwei Fragen auf.
Als da wären:
1. Ist das jetzt (knapp drei Jahre später) noch immer so ?`
2. Kann ich mich als Motorrad da irgenwo durchdrängeln ? Oder geht das gar nicht und ich muß extra lange warten?
Ansonsten wünsche ich allen eine guten Rutsch ins neue Jahr
Thomas