Marokko: Parken und Sicherheit im Atlasgebirge

Kultur, Natur, Unterkunft, Reiserouten, Sehenswürdigkeiten, Tourismus Staaten: Marokko/Sahara, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten.

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syn86
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Marokko: Parken und Sicherheit im Atlasgebirge

Beitrag von syn86 »

Liebes Forum

Ich bin neu hier und dies ist mein erster Beitrag. Diesen Winter fahre ich das erste mal für ein paar Wochen nach Marokko mit meinem VW T3 Syncro. Es soll vor allem in die Berge (Atlasgebirge) zum Klettern und Wandern gehen. Meine Frage an euch: wie macht ihr das mit dem Parken/Parkieren ausserhalb der Städe, wo es keine Campingplätze gibt? Wir werden tagsüber mehrere Stunden unterwegs sein und ich frage mich, wie sicher das "Stehenlassen" des Busses ist. Man hört ja immer wieder Marokko sei sehr sicher.

-lässt ihr das Womo/Bus einfach auf einem normalen Parkplatz ohne Sorgen stehen?
-parkiert ihr das Womo bei einem Restaurant wo ihr gegessen habt und gebt ein Trinkgeld fürs Parkieren und "bewachen"?
-lässt ihr das Womo ausserhalb von bewachten Parkplätzen oder Campings grundsätzlich überhaupt nicht stehen?

In den Städten oder in Agglomerationen ist es für mich klar, dass nur Campings etc. in Frage kommen. Aber wie sieht das auf dem Land aus? Kurz zu uns: ich würde sagen, wir sind reiseerfahren und waren auch schon mit dem Bus in Albanien und ähnlichen Ländern unterwegs. Ein neues Land aus der Ferne einzuschätzen, ist jedoch nicht immer so einfach. Falls jemand seine Erfahrungen teilen möchte, wäre ich sehr dankbar!

Merci und liebe Grüsse
Hugi
joao
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Registriert: Fr 20. Mär 2009, 08:10
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Re: Marokko: Parken und Sicherheit im Atlasgebirge

Beitrag von joao »

Hallo Hugi,

... die Meinungen, Handhabungen und Erfahrungen werden hier weit auseinander gehen ...

Meine persönliche Handhabung in Marokko sah immer wie folgt aus:
Steht mein Fahrzeug auf einem Camping oder ausreichend gesicherten Parkplatz (ausreichend wird hier schon subjektiv sehr unterschiedlich sein), lasse ich es auch schon einmal für einen Tag stehen. Kommt aber eher selten vor.
Ansonsten gilt bei mir der Grundsatz "never leave your car alone" ...
So habe ich das Fahrzeug auch gerne im Blick wenn ich im Café sitze oder rasch ein paar Erledigungen machen muss.
Als Alleinreisender ist es schwieriger, als wenn man mit 2 Fahrzeugen unterwegs ist, hier kann ein Team bei den Fahrzeugen bleiben und die anderen können losziehen .......
Da ich häufiger alleine reise, muss ich hier immer wieder kleine Kompromisse machen, die ich spontan in der Situation abwäge.
In einsamen Gegenden bewege ich mich auch von dem Fahrzeug weg und erkunde die Umgebung, habe es aber immer gerne im Blick. Ausnahmen bestätigen die Regel ...
Bisher ist alles gut gelaufen, ohne Verluste ... ... ...


Wünsche eine wunderbare Zeit in Marokko
und gesundes Heimkehren
Gruß Jochen
[:o]==[o:]
syn86
Beiträge: 2
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Re: Marokko: Parken und Sicherheit im Atlasgebirge

Beitrag von syn86 »

Hallo Jochen

Vielen lieben Dank für deine Hinweise! Ja, da hast du Recht, das wird wohl sehr individuell gehandhabt. Deine Nachricht bestärkt aber meine Auffassung, dass man in Marokko (ähnlich wie vielleicht in Südfrankreich) sein Fahrzeug tendenziell eher nicht unbewacht stehen lassen soll. In meinen bisherigen Reisen habe ich die Erfahrung gemacht, dass abseits von touristischen Regionen wie in Bergregionen eher weniger zu befürchten ist. Inwieweit dies auch auf Marokko zutrifft weiss ich halt nicht.

Falls sonst jemand weitere Tipps oder Erfahrungen teilen möchte, höre ich gerne zu :)

lg
Hugi
Carlo
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Re: Marokko: Parken und Sicherheit im Atlasgebirge

Beitrag von Carlo »

Moin,

als ich noch mit dem Motorrad in Marokko unterwegs war, habe ich immer jemanden gesucht (meist Kinder oder Jugendliche) die für ein Taschengeld auf die Maschine aufgepasst haben. Damit habe ich nie schlechte Erfahrungen gemacht. Vielleicht geht das beim Auto auch, falls es nicht zu einsam irgendwo steht.

Ciao, Carlo
Bäärti
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Re: Marokko: Parken und Sicherheit im Atlasgebirge

Beitrag von Bäärti »

Hallo Hugi

Da wir in Marokko gerne mit der Eisenbahn fahren oder Innenstädte besuchen, müssen wir unseren Wohnbus immer wieder irgendwo stehen lassen. Dazu stellen wir ihn einfach auf einen Parkplatz oder irgendeine freie Fläche – und gut ist. Manchmal steht er da tagelang herum. Wir hatten noch nie irgendwelche Komplikationen.

Natürlich nutzen wir auch die zahlreichen „bewachten Parkplätze“. Aber man muss beachten, dass es sich dabei meistens um ganz gewöhnliche öffentliche Parkplätze handelt. Der Parkwächter ist freischaffend und hat sich mit seiner orangen Weste selber dazu legitimiert. Er weist dir einen freien Parkplatz zu und hilft beim Ein- und Ausparken. Dann eilt er zum nächsten Kunden. Zum Bewachen bleibt da keine Zeit.
Ich nutze diese Dienstleistungen aber gerne und oft, da die Wächter auf das Einkommen angewiesen sind und sonst ganz arbeitslos wären. Aber dass einer mein Auto vor Verbrechern beschützen täte, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Genau so die Kinder oder Jugendliche…

Gruss Bäärti
der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
Barbara4x4
Beiträge: 465
Registriert: Fr 16. Nov 2007, 13:03

Re: Marokko: Parken und Sicherheit im Atlasgebirge

Beitrag von Barbara4x4 »

Bäärti hat geschrieben: Natürlich nutzen wir auch die zahlreichen „bewachten Parkplätze“. Aber man muss beachten, dass es sich dabei meistens um ganz gewöhnliche öffentliche Parkplätze handelt. Der Parkwächter ist freischaffend und hat sich mit seiner orangen Weste selber dazu legitimiert. Er weist dir einen freien Parkplatz zu und hilft beim Ein- und Ausparken. Dann eilt er zum nächsten Kunden. Zum Bewachen bleibt da keine Zeit.
Ganz so ist das nicht. Die Lizenz zum Bewachen wird von der öffentlichen Hand verkauft, die Parkwächter müssen also vor dem kassieren erst mal selbst bezahlen. Auch wenn es oft nicht so scheint haben sie doch ihr Revier recht gut im Griff. Spätestens wenn man wegfährt rührt sich irgendwo jemand und will den verdienten Lohn.

Im Atlas würde ich mein Auto bei längerer Zeit in einem Dorf oder Ansiedlung lassen und jemanden mit der Aufsicht betrauen. Ein unbewachtes Auto in der Einsamkeit könnte schon jemanden auf dumme Gedanken bringen, besonders Kinder.

Viele Grüße
Barbara
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