Tunesien - Entführung 18.02.08 / Freilassung 31.10.08 (AT)
Moderator: Moderatoren
Re: Tunesien - Entführung 18.02.08 / Freilassung 31.10.08 (AT)
Hallo Thomas,
den genauen Ort der Entführung wissen möglicherweise nur die beiden Halleiner, Mutmassungen darüber gibt es viele: Im Nördlichen - im Südlichen Sperrgebiet, außerhalb des Sperrgebietes, auf dem Weg nach Sif Fatima..... .
Offizieller Ort der Entführung war der Dünenrand irgendwo nördlich von El Borma, also im legalen Bereich. Die beiden Halleiner hatten auch geschildert, dass auf der Fahrt in den Süden auf tunes. Gebiet die Entführer ausschwärmten um weitere Entführungsopfer zu suchen. Wenn diese Aussage stimmt - und ausschließen kann ich sie nicht - würde ich momentan nicht einmal nach Tunesien in die Wüste fahren. Bei jeder frischen nicht zuordenbaren Autospur oder gar bei Motorengeräusch wäre meine Urlaubsstimmung rasch verflogen..... .
Für uns Saharafahrer wäre es natürlich gut zu wissen, wo die Entführung stattgefunden hat, mir wäre am liebsten irgendwo in den Dünen von Sif FATIMA auf alger. Seite, dann hätte ich zumindest noch Tunesien als Urlaubsziel, für die beiden Halleiner ist es eh schon egal, wo sie "hopps" genommen wurden, die Sache ist ausgestanden und es würde sich im Nachhinein nicht mehr viel ändern; besser für die Beiden ist natürlich der angegebene Ort, den man einfach respektieren muss.
Liebe Grüße und frohe Weihnachten
Christoph
den genauen Ort der Entführung wissen möglicherweise nur die beiden Halleiner, Mutmassungen darüber gibt es viele: Im Nördlichen - im Südlichen Sperrgebiet, außerhalb des Sperrgebietes, auf dem Weg nach Sif Fatima..... .
Offizieller Ort der Entführung war der Dünenrand irgendwo nördlich von El Borma, also im legalen Bereich. Die beiden Halleiner hatten auch geschildert, dass auf der Fahrt in den Süden auf tunes. Gebiet die Entführer ausschwärmten um weitere Entführungsopfer zu suchen. Wenn diese Aussage stimmt - und ausschließen kann ich sie nicht - würde ich momentan nicht einmal nach Tunesien in die Wüste fahren. Bei jeder frischen nicht zuordenbaren Autospur oder gar bei Motorengeräusch wäre meine Urlaubsstimmung rasch verflogen..... .
Für uns Saharafahrer wäre es natürlich gut zu wissen, wo die Entführung stattgefunden hat, mir wäre am liebsten irgendwo in den Dünen von Sif FATIMA auf alger. Seite, dann hätte ich zumindest noch Tunesien als Urlaubsziel, für die beiden Halleiner ist es eh schon egal, wo sie "hopps" genommen wurden, die Sache ist ausgestanden und es würde sich im Nachhinein nicht mehr viel ändern; besser für die Beiden ist natürlich der angegebene Ort, den man einfach respektieren muss.
Liebe Grüße und frohe Weihnachten
Christoph
Re: Tunesien - Entführung 18.02.08 / Freilassung 31.10.08 (AT)
Sorry, es war aus verschiedensten Indizien zusätzlich zu den Aussagen der beiden Entführungsopfer Tunesien.
Loch Ness aka Sif Fatima kommt aus Erzählungen von Herrn Ebner, dass er mit der Idee spiele, dort hin zu fahren, etc. Wie wir schön länger wissen, hat ihm der Defender einen Streich gespielt, und ob er das wirklich mit einem Fahrzeug wollte und es nicht nur das Jägerlatein bei zuvielen GPS-Freaks auf der Fähre ist... lassen wir das..
Die Tunesier haben durchaus zur Freude ihrer Nachbarn auf "Großreinemachen" auch in der Wüste geschaltet - abgesehen von Versicherungsproblemen bei Reisewarnungen, Konsularhaftungsbestimmungen u. dgl. würde ich mir in der Zone A keine großen Sorgen machen (Restrisiko gibt's immer & und auch in jedem anderen Touristenziel rund ums Mittelmeer). Die Zone B ist zu recht dicht.
Grüsse,
Peter
Loch Ness aka Sif Fatima kommt aus Erzählungen von Herrn Ebner, dass er mit der Idee spiele, dort hin zu fahren, etc. Wie wir schön länger wissen, hat ihm der Defender einen Streich gespielt, und ob er das wirklich mit einem Fahrzeug wollte und es nicht nur das Jägerlatein bei zuvielen GPS-Freaks auf der Fähre ist... lassen wir das..
Die Tunesier haben durchaus zur Freude ihrer Nachbarn auf "Großreinemachen" auch in der Wüste geschaltet - abgesehen von Versicherungsproblemen bei Reisewarnungen, Konsularhaftungsbestimmungen u. dgl. würde ich mir in der Zone A keine großen Sorgen machen (Restrisiko gibt's immer & und auch in jedem anderen Touristenziel rund ums Mittelmeer). Die Zone B ist zu recht dicht.
Grüsse,
Peter
Re: Tunesien - Entführung 18.02.08 / Freilassung 31.10.08 (AT)
Heute im Temoust (Mali) ein Bericht!
De la rébellion au terrorisme : Ibrahim Bahanga, le Ben Laden du Sahel Occidental
Il existe bien une jonction entre le bandit Ibrahim Bahanga et le réseau Al Qaïda par le biais du Groupe Salafiste pour la Prédication et le Combat (GSPC), un groupe désormais acquis à la cause d’Ossama Ben Laden à la tête de la nébuleuse. Mais comment et surtout, pourquoi de « simple combattant rebelle », Ibrahim Bahanga est passé terroriste, fils spirituel d’Ossama Ben Laden dans le Sahel Occidental ?
mehr...
Quelle:temoust.org
Übersetzung
Ein erwähnenswerter Absatz!!!!!
De la rébellion au terrorisme : Ibrahim Bahanga, le Ben Laden du Sahel Occidental
Il existe bien une jonction entre le bandit Ibrahim Bahanga et le réseau Al Qaïda par le biais du Groupe Salafiste pour la Prédication et le Combat (GSPC), un groupe désormais acquis à la cause d’Ossama Ben Laden à la tête de la nébuleuse. Mais comment et surtout, pourquoi de « simple combattant rebelle », Ibrahim Bahanga est passé terroriste, fils spirituel d’Ossama Ben Laden dans le Sahel Occidental ?
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Quelle:temoust.org
Übersetzung
Ein erwähnenswerter Absatz!!!!!
Die Wahrheit ist ganz einfach, dass Bahang ist in Verbindung mit dieser Gruppe, die behauptet, von Al-Qaida. Das sind umfasst deshalb Extremismus: Verletzung der einseitigen Waffenstillstand, der militärische Angriffe, Geiselnahmen, um die Finanzierung ihrer Aktivitäten (ein Lösegeld in Höhe von 5 Mio. Euro gezahlt worden, um die Freilassung der Österreich) in dem alleinigen Ziel, unbedingt ein Sieb von Drogen und Waffen.
Es gibt Leute die WISSEN ALLES - es gibt Leute die WISSEN es BESSER - aber am schlimmsten sind die die meinen ALLES BESSER ZU WISSEN!
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Alexander
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Re: Tunesien - Entführung 18.02.08 / Freilassung 31.10.08 (AT)
Mali army seizes an arsenal in its way to Algeria
Al-Qaeda sponsored three arm deals by abducted two Austrians’ ransom
Considerable quantity of arms and munitions has been seized yesterday in Mali. It is understood that the arms load had been in its way to Al-Qaeda in the Islamic Maghreb, while the deal has likely been financed by the ransom of the two Austrian hostages.
Chief of Mobile Intervention Brigade at the Malian National Gendarmerie has said, yesterday, in Bamako, that a patrol has managed seizing, in a check point, “real war arsenal,” coming from Guinea, including considerable load of launchers, mortars and anti-tank missiles, in addition to a large number of machine guns and ammunitions.
Following subjecting them to cross examinations, the detainees have disclosed that it is the third time they transported such military payloads, adding that they have managed twice smuggling weapons to “white men” in northern Mali.
However, spokesman of Tuareg rebels, Hama Sid Ahmed, told El Khabar the movement has accurate information proving that Al-Qaeda has created new arm traffic networks from Bamako to northern Mali. He further assumed that Al-Qaeda finances such deals thanks to the ransom it got from the abduction of two Austrian tourists, “who had been freed in mysterious circumstances last November,” he added. Such declaration challenges Austrian Authorities who mentioned that they paid no ransom in exchange of freeing their abducted citizens.
Quelle: El Khabar
Gruesse
Alexander
Al-Qaeda sponsored three arm deals by abducted two Austrians’ ransom
Considerable quantity of arms and munitions has been seized yesterday in Mali. It is understood that the arms load had been in its way to Al-Qaeda in the Islamic Maghreb, while the deal has likely been financed by the ransom of the two Austrian hostages.
Chief of Mobile Intervention Brigade at the Malian National Gendarmerie has said, yesterday, in Bamako, that a patrol has managed seizing, in a check point, “real war arsenal,” coming from Guinea, including considerable load of launchers, mortars and anti-tank missiles, in addition to a large number of machine guns and ammunitions.
Following subjecting them to cross examinations, the detainees have disclosed that it is the third time they transported such military payloads, adding that they have managed twice smuggling weapons to “white men” in northern Mali.
However, spokesman of Tuareg rebels, Hama Sid Ahmed, told El Khabar the movement has accurate information proving that Al-Qaeda has created new arm traffic networks from Bamako to northern Mali. He further assumed that Al-Qaeda finances such deals thanks to the ransom it got from the abduction of two Austrian tourists, “who had been freed in mysterious circumstances last November,” he added. Such declaration challenges Austrian Authorities who mentioned that they paid no ransom in exchange of freeing their abducted citizens.
Quelle: El Khabar
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Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Re: Tunesien - Entführung 18.02.08 / Freilassung 31.10.08 (AT)
Heute einen ähnlichen Bericht in der alg. Echorouk gelesen.
Mali customs seize weapons bound for Qaeda
The weapons seized on Tuesday at a roadblock included mortar bombs and a large quantity of machine guns and ammunition, the newspaper's Web edition said, citing a senior Malian customs official based in the capital Bamako.
mehr...#
Übersetzung
grüsse
Mali customs seize weapons bound for Qaeda
The weapons seized on Tuesday at a roadblock included mortar bombs and a large quantity of machine guns and ammunition, the newspaper's Web edition said, citing a senior Malian customs official based in the capital Bamako.
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grüsse
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Re: Tunesien - Entführung 18.02.08 / Freilassung 31.10.08 (AT)
Seit dem Vorfall ist einige Zeit verstrichen. Die verfassten 'Berichte' hiesiger journalistischer Schreibtischtäter haben damals auf Hörensagen basierenden 'Informationen' beruht, bislang habe ich keinen Bericht eines Journalisten gelesen, der vor Ort anwesend gewesen wäre. Hier lasse ich mich gerne korrigieren. Investigativer Journalismus hätte schon zur Zeit der laufenden Entführung und in der Aufarbeitung der jetzigen Situation mehr Klarheit bringen können.
Bei unserem kürzlichen Besuch in Tunesien war es nicht möglich, eine Genehmigung für das Sperrgebiet als Alleinreisende ohne Hinzuziehung einer tunesischen Agence als Begleitung zu erhalten.
Nach unseren Erkundigungen
- bei der für das Gebiet zuständigen Garde Nationale, befragtes Personal mir zum Teil bekannt, und weiteren erreichbaren GN-Checkpoints. Befragt wurden immer die diensthabenden Kommandanten
- bei mir bekannten Militärangehörigen
- bei allen anfahrbaren Zugangscheckpoints zum Sperrgebiet
- beim Governorat Tataouine
- bei verschiedenen tun. Reise-Agencen
stellt sich uns die Sachlage nach den Auskünften der Befragten ausnahmslos wie folgt dar:
- eine Entführung ist nicht der Grund für die Sperrung des militärischen Gebietes für Alleinreisende, denn es gab keine Entführung in Tunesien
- Grund für die Anordnung einer Begleiterpflicht ist letztlich vielmehr der eklatante Vertrauensbruch der Österreicher gegenüber den tunesischen Behörden, die normalerweise im guten Glauben auf Respektierung ihrer Sperrgebiete und der Landesgrenzen Genehmigungen für Touristen zum Betreten des Sperrgebiets ausgestellt haben
- das Sperrgebiet wurde ohne Genehmigung betreten und die algerische Grenze ohne Visum und nicht am vorgeschriebenen Checkpoint Hazoua/Taleb Larbi übertreten
- die Entführung hat auf algerischem Gebiet stattgefunden und zwar direkt am Sif Fatima; die tunesischen und algerischen Behörden haben damals eng zusammengearbeitet
- die auf diese Weise illegale Fahrt nach Sif Fatima war geplant, wurde bereits vorher schon einmal durchgeführt (Infos aus der Nähe der Entführten)
- illegale Grenzübertritte und Missachtung der Bestimmungen für das militärische Sperrgebiet sind somit Grund für die Sperrung zum tunesischen Süden; das Vertrauen ist verspielt, man kann uns (!) nicht mehr trauen, die Grenzen müssen vor den Touristen geschützt werden, dafür wird das Mittel des Gängelbandes 'Agenceführer' angewendet
- dieses ignorante Verhalten der Nichtrespektierung bestehender Grenzen und Bestimmungen für das militärische Sperrgebiet hat letztlich zur Geiselnahme der Österreicher geführt, sie haben sich die Folgen selbst zuzuschreiben; bei der Bewertung und Würdigung sollte die Wirkung nicht mit der Ursache verwechselt werden
Die damals entführten Österreicher sind nach Rückkehr ziemlich sang- und klanglos von der Bildfläche verschwunden. Ich frage mich, ob es von ihnen wenigstens eine Entschuldigung für die illegalen Aktionen bei den tunesischen und algerischen Behörden gegeben hat. Wenigstens ein paar Worte der Österreicher zu den Bemühungen, die monatelang hier im Wüstenschiff in ihrer causa nach dem ersten Hilferuf vom 03.03.2008 23:24 angestrengt wurden, konnte ich bisher auch nicht entdecken.
Das meine und die Reisefreiheit aller anderen Wüstenreisenden eingeschränkt und der ungestörte, private Besuch des letzten einfach zugänglichen Gebiets der großen Dünen des Grand Erg Oriental unmöglich gemacht wurde, steht noch auf einem ganz anderen Blatt.
Wüstengruß
Bei unserem kürzlichen Besuch in Tunesien war es nicht möglich, eine Genehmigung für das Sperrgebiet als Alleinreisende ohne Hinzuziehung einer tunesischen Agence als Begleitung zu erhalten.
Nach unseren Erkundigungen
- bei der für das Gebiet zuständigen Garde Nationale, befragtes Personal mir zum Teil bekannt, und weiteren erreichbaren GN-Checkpoints. Befragt wurden immer die diensthabenden Kommandanten
- bei mir bekannten Militärangehörigen
- bei allen anfahrbaren Zugangscheckpoints zum Sperrgebiet
- beim Governorat Tataouine
- bei verschiedenen tun. Reise-Agencen
stellt sich uns die Sachlage nach den Auskünften der Befragten ausnahmslos wie folgt dar:
- eine Entführung ist nicht der Grund für die Sperrung des militärischen Gebietes für Alleinreisende, denn es gab keine Entführung in Tunesien
- Grund für die Anordnung einer Begleiterpflicht ist letztlich vielmehr der eklatante Vertrauensbruch der Österreicher gegenüber den tunesischen Behörden, die normalerweise im guten Glauben auf Respektierung ihrer Sperrgebiete und der Landesgrenzen Genehmigungen für Touristen zum Betreten des Sperrgebiets ausgestellt haben
- das Sperrgebiet wurde ohne Genehmigung betreten und die algerische Grenze ohne Visum und nicht am vorgeschriebenen Checkpoint Hazoua/Taleb Larbi übertreten
- die Entführung hat auf algerischem Gebiet stattgefunden und zwar direkt am Sif Fatima; die tunesischen und algerischen Behörden haben damals eng zusammengearbeitet
- die auf diese Weise illegale Fahrt nach Sif Fatima war geplant, wurde bereits vorher schon einmal durchgeführt (Infos aus der Nähe der Entführten)
- illegale Grenzübertritte und Missachtung der Bestimmungen für das militärische Sperrgebiet sind somit Grund für die Sperrung zum tunesischen Süden; das Vertrauen ist verspielt, man kann uns (!) nicht mehr trauen, die Grenzen müssen vor den Touristen geschützt werden, dafür wird das Mittel des Gängelbandes 'Agenceführer' angewendet
- dieses ignorante Verhalten der Nichtrespektierung bestehender Grenzen und Bestimmungen für das militärische Sperrgebiet hat letztlich zur Geiselnahme der Österreicher geführt, sie haben sich die Folgen selbst zuzuschreiben; bei der Bewertung und Würdigung sollte die Wirkung nicht mit der Ursache verwechselt werden
Die damals entführten Österreicher sind nach Rückkehr ziemlich sang- und klanglos von der Bildfläche verschwunden. Ich frage mich, ob es von ihnen wenigstens eine Entschuldigung für die illegalen Aktionen bei den tunesischen und algerischen Behörden gegeben hat. Wenigstens ein paar Worte der Österreicher zu den Bemühungen, die monatelang hier im Wüstenschiff in ihrer causa nach dem ersten Hilferuf vom 03.03.2008 23:24 angestrengt wurden, konnte ich bisher auch nicht entdecken.
Das meine und die Reisefreiheit aller anderen Wüstenreisenden eingeschränkt und der ungestörte, private Besuch des letzten einfach zugänglichen Gebiets der großen Dünen des Grand Erg Oriental unmöglich gemacht wurde, steht noch auf einem ganz anderen Blatt.
Wüstengruß
Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
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Roger-Tecumseh
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- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Tunesien - Entführung 18.02.08 / Freilassung 31.10.08 (AT)
"-das Sperrgebiet wurde ohne Genehmigung betreten und die algerische Grenze ohne Visum und nicht am vorgeschriebenen Checkpoint Hazoua/Taleb Larbi übertreten
-die Entführung hat auf algerischem Gebiet stattgefunden und zwar direkt am Sif Fatima; die tunesischen und algerischen Behörden haben damals eng zusammengearbeitet
-die auf diese Weise illegale Fahrt nach Sif Fatima war geplant, wurde bereits vorher schon einmal durchgeführt (Infos aus der Nähe der Entführten)"
Vorweg: Ich finde es gut, dass Du diese Geschichte hier noch mal zur Sprache bringst - basierend auf den von Dir erfragten Auskuenften!
Es duerfte klar sein, dass schon in der akuten Situation etliche Vermutungen in eben diese Richtung gingen. (Die vollen Tanks sprachen ja eine deutliche Sprache!) Man kann dies bei manchen Beitraegen durchaus nicht nur zwischen den Zeilen lesen.
Damals war es aber im Interesse der Entfuehrten nicht opportun, (nun anscheinend verifizierte) Erkenntnisse an die grosse Glocke zu haengen, da schnelle Schuldzuweisungen die Oeffentlichkeit nur in den ohnehin existierenden Vorurteilen gegen Saharafahrer allgemein bestaerkt haetten. Die Situation der Entfuehrten haette sich eventuell noch dramatischer verschaerft.
Ein ganz anderer Punkt sind die - von Dir zu Recht bitter vermerkten - Folgen dieses unverantwortlichen Handeln! Dummheit und Egoismus schaden eben nicht nur denen, die sich von ihnen leiten lassen.
Jeder, der den Maghreb kennt, weiss, dass uns dort ueberwiegend mit einem grossen - nicht immer verdienten, wie man sieht - Vertrauensvorschuss begegnet wurde. Es sind gerade die auf Ehrlichkeit und Offenheit beruhenden menschlichen Begegnungen, die einer Reise ueberhaupt ihren wirklichen Wert geben! Darin liegt nach diesem traurigen Ereignis ein echtes Drama, welches kaum mehr zu reparieren sein wird, da sich zudem die allgemeinen politischen Umstaende nicht guenstig entwickeln.
-die Entführung hat auf algerischem Gebiet stattgefunden und zwar direkt am Sif Fatima; die tunesischen und algerischen Behörden haben damals eng zusammengearbeitet
-die auf diese Weise illegale Fahrt nach Sif Fatima war geplant, wurde bereits vorher schon einmal durchgeführt (Infos aus der Nähe der Entführten)"
Vorweg: Ich finde es gut, dass Du diese Geschichte hier noch mal zur Sprache bringst - basierend auf den von Dir erfragten Auskuenften!
Es duerfte klar sein, dass schon in der akuten Situation etliche Vermutungen in eben diese Richtung gingen. (Die vollen Tanks sprachen ja eine deutliche Sprache!) Man kann dies bei manchen Beitraegen durchaus nicht nur zwischen den Zeilen lesen.
Damals war es aber im Interesse der Entfuehrten nicht opportun, (nun anscheinend verifizierte) Erkenntnisse an die grosse Glocke zu haengen, da schnelle Schuldzuweisungen die Oeffentlichkeit nur in den ohnehin existierenden Vorurteilen gegen Saharafahrer allgemein bestaerkt haetten. Die Situation der Entfuehrten haette sich eventuell noch dramatischer verschaerft.
Ein ganz anderer Punkt sind die - von Dir zu Recht bitter vermerkten - Folgen dieses unverantwortlichen Handeln! Dummheit und Egoismus schaden eben nicht nur denen, die sich von ihnen leiten lassen.
Jeder, der den Maghreb kennt, weiss, dass uns dort ueberwiegend mit einem grossen - nicht immer verdienten, wie man sieht - Vertrauensvorschuss begegnet wurde. Es sind gerade die auf Ehrlichkeit und Offenheit beruhenden menschlichen Begegnungen, die einer Reise ueberhaupt ihren wirklichen Wert geben! Darin liegt nach diesem traurigen Ereignis ein echtes Drama, welches kaum mehr zu reparieren sein wird, da sich zudem die allgemeinen politischen Umstaende nicht guenstig entwickeln.
Re: Tunesien - Entführung 18.02.08 / Freilassung 31.10.08 (AT)
ja, ich finde es auch gut, dass dieses thema nun nach einiger zeit wieder einmal erscheint. danke tgerd.
ich würde es auch sehr zur allgemeinen aufklärung begrüßen, wenn sich die beiden einmal zu ihrer route äussern würden, befürchte aber, dass sie dies aus schadensersatzansprüchen nicht tun werden.
vielleicht erfahren wir irgendwann einmal etwas von einem der entführer, der sich dazu äußert, wo sie die österreicher aufgegriffen haben.
ich würde es auch sehr zur allgemeinen aufklärung begrüßen, wenn sich die beiden einmal zu ihrer route äussern würden, befürchte aber, dass sie dies aus schadensersatzansprüchen nicht tun werden.
vielleicht erfahren wir irgendwann einmal etwas von einem der entführer, der sich dazu äußert, wo sie die österreicher aufgegriffen haben.
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Erik the Dutch
- Beiträge: 12
- Registriert: Sa 9. Dez 2006, 11:13
- Wohnort: Schweiz
Ist es wirklich so einfach?
Die Verantwortung der Entführung liegt immer noch bei den Entführern. Dass die beiden Ozzies vielleicht leichtsinnig/dumm/unsozial/kurzsichtig gehandelt haben, OK. Aber "Schuld" haben sie schon nicht.
Hand aufs Herz, wer von "uns" hat nie etwas verbotenes getan, wenn er/sie im Rahmen der Gegebenheiten gewisse Restriktionen für unsinn haltet? TIA oder TIE (this is Europe) gibt uns Menschen doch immer die Möglichkeit, auf eigenes Risiko etwas zu unternehmen. In diesem Falle ist es voll in die Hosen gegangen, unzählige Male hat es funktioniert. Bad luck! Da gibt es schlimmere "dare devils".
Übrigens: Dass die TN-Regierung Massnahmen trifft, ist, obwohl frustrierend, leider nachvollziehbar.
Übrigens: ein halbes Jahr vor den Entführungen in Algerien 2003 war ich mit Kind und Kegel auf der Gräberpiste. Unverantwortlich (nein), Glück gehabt (im nachhinein ja)!?
Erik,
der halt nicht mehr in die Sahara fährt, weil die Freiheit dort nicht mehr so grenzenlos ist.
Und der Grund weshalb hat vielleicht auch mit .....
.... der Masse der Off-Roader zu tun. Wo viele "Kunden" sind, ist auch ein Markt.
Hand aufs Herz, wer von "uns" hat nie etwas verbotenes getan, wenn er/sie im Rahmen der Gegebenheiten gewisse Restriktionen für unsinn haltet? TIA oder TIE (this is Europe) gibt uns Menschen doch immer die Möglichkeit, auf eigenes Risiko etwas zu unternehmen. In diesem Falle ist es voll in die Hosen gegangen, unzählige Male hat es funktioniert. Bad luck! Da gibt es schlimmere "dare devils".
Übrigens: Dass die TN-Regierung Massnahmen trifft, ist, obwohl frustrierend, leider nachvollziehbar.
Übrigens: ein halbes Jahr vor den Entführungen in Algerien 2003 war ich mit Kind und Kegel auf der Gräberpiste. Unverantwortlich (nein), Glück gehabt (im nachhinein ja)!?
Erik,
der halt nicht mehr in die Sahara fährt, weil die Freiheit dort nicht mehr so grenzenlos ist.
Und der Grund weshalb hat vielleicht auch mit .....
.... der Masse der Off-Roader zu tun. Wo viele "Kunden" sind, ist auch ein Markt.
Re: Ist es wirklich so einfach?
Erik the Dutch hat geschrieben:Die Verantwortung der Entführung liegt immer noch bei den Entführern.
Erik the Dutch hat geschrieben:Und der Grund weshalb hat vielleicht auch mit .....
.... der Masse der Off-Roader zu tun. Wo viele "Kunden" sind, ist auch ein Markt.
Ich fahre übrigens auch nicht mehr in die Sahara, das wird mir allmählich zu blöde
Matthias
Achtung! Der Autor neigt zu rüdem Umgangston!
-
mikepiller
- Beiträge: 952
- Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
- Wohnort: Berlin
Re: Tunesien - Entführung 18.02.08 / Freilassung 31.10.08 (AT)
HiNach unseren Erkundigungen
- bei der für das Gebiet zuständigen Garde Nationale, befragtes Personal mir zum Teil bekannt, und weiteren erreichbaren GN-Checkpoints. Befragt wurden immer die diensthabenden Kommandanten
- bei mir bekannten Militärangehörigen
- bei allen anfahrbaren Zugangscheckpoints zum Sperrgebiet
- beim Governorat Tataouine
- bei verschiedenen tun. Reise-Agencen
stellt sich uns die Sachlage nach den Auskünften der Befragten ausnahmslos wie folgt dar:...
wenn mir persönlich in einem SO großen Gebiet (also nicht am Stammtisch unter dem Motto: BILD Dir eine Meinung)
ausnahmslos die gleiche Sachlage dargestellt wird
na dann weiß ich doch, wo ich bin und wie ich hier staatlich verarztet werden soll.
Ob man nun-
völlig unabhängig vom tatsächlichen Fall-
auf dieser "primitiven Droge" eine Argumentation aufbauen oder dieser folgen möchte, bleibt jedem selbst überlassen.
Ich dackel jetzt mal rüber-
in die Trinkhalle-
zu Kalle-
da gibt´s wenigstens was zu lachen!
Gruß
Micha
Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Windmühlen,
die anderen bauen Mauern.
(chin. Sprichwort)
bauen die einen Windmühlen,
die anderen bauen Mauern.
(chin. Sprichwort)
-
mikepiller
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- Wohnort: Berlin
Re: Tunesien - Entführung 18.02.08 / Freilassung 31.10.08 (AT)
Um die beeindruckende "Garde", welche da als Meinungsgrundlage aufgefahren wurde-
Tunesien ist, gemäß seiner Verfassung[25], eine Präsidialrepublik.
Gleichzeitig wird es von zahlreichen Nicht-Regierungsorganisationen und Politikwissenschaftlern als autoritäres Regime bezeichnet. Trotz der an Frankreich angelehnten Staatsorganisation fehlt es an politischer Transparenz, die Meinungsfreiheit ist nicht garantiert, es herrscht Zensur, die Justiz wird häufig von der Regierungspartei instrumentalisiert. Die politische Opposition wird eingeschüchtert, es gibt politische Gefangene, Folter und andere Menschenrechtsverletzungen. Von tunesischer Seite wird jedoch darauf verwiesen, dass der UN-Menschenrechtsrat die Bemühungen der tunesischen Regierung anerkannt hat, und ihr Fortschritte in den meisten Problemgebieten attestiert hat.[26][27]
Aus dem Wiki- also vorsicht!
Ich bin tief beeindruckt über diese Grundpfeiler einer Diskussion-
ehrlich!
Gruß
Micha
mal etwas nachdenklich zu betrachten:- immer die diensthabenden Kommandanten-
- befragtes Personal mir zum Teil bekannt
- bei mir bekannten Militärangehörigen
Tunesien ist, gemäß seiner Verfassung[25], eine Präsidialrepublik.
Gleichzeitig wird es von zahlreichen Nicht-Regierungsorganisationen und Politikwissenschaftlern als autoritäres Regime bezeichnet. Trotz der an Frankreich angelehnten Staatsorganisation fehlt es an politischer Transparenz, die Meinungsfreiheit ist nicht garantiert, es herrscht Zensur, die Justiz wird häufig von der Regierungspartei instrumentalisiert. Die politische Opposition wird eingeschüchtert, es gibt politische Gefangene, Folter und andere Menschenrechtsverletzungen. Von tunesischer Seite wird jedoch darauf verwiesen, dass der UN-Menschenrechtsrat die Bemühungen der tunesischen Regierung anerkannt hat, und ihr Fortschritte in den meisten Problemgebieten attestiert hat.[26][27]
Aus dem Wiki- also vorsicht!
Ich bin tief beeindruckt über diese Grundpfeiler einer Diskussion-
ehrlich!
Gruß
Micha
Wenn der Wind des Wandels weht,
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die anderen bauen Mauern.
(chin. Sprichwort)
bauen die einen Windmühlen,
die anderen bauen Mauern.
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philipp aka fipsicola
- Beiträge: 117
- Registriert: Fr 10. Feb 2006, 20:22
- Wohnort: münchen
Re: Tunesien - Entführung 18.02.08 / Freilassung 31.10.08 (AT)
hallo micha,
sehr schön, danke.
es trotzdem schön wäre wenn sich die österreicher sich äußern würden.
dieses aber unwahrscheinlich ist, denn eine jagende meute hinter sich zu wissen,
ist doch unangenehm.
grüße
philipp
sehr schön, danke.
es trotzdem schön wäre wenn sich die österreicher sich äußern würden.
dieses aber unwahrscheinlich ist, denn eine jagende meute hinter sich zu wissen,
ist doch unangenehm.
grüße
philipp
-
Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Tunesien - Entführung 18.02.08 / Freilassung 31.10.08 (AT)
Hallo Micha,
wollten wir uns ueber die tunesische "Demokratie" unterhalten, koennten wir nur wiederholen, was doch seit Jahren bekannt ist. Gerade heute beweist sich ja wieder die Realitaet dieser Diktatur.
Daraus aber nun zu schliessen, alle Uniformtraeger seien per se Regierungssprecher, seien unweigerlich formatiert, waere unrealistisch. Gerade in Diktaturen - ich sage es aus eigenem Erleben - oeffnen sich manchmal die Lippen dort, wo man es nicht unbedingt erwarten wuerde! Das ist alles Sache von Vertrauen und damit persoenlichem Feeling. Ein Auslaender ist dabei aus sehr naheliegenden Gruenden oft genug eher der gesuchte Gepraechspartner, als ein Landsmann.
Diese Entfuehrungsgeschichte hat nicht nur Grauzonen, sondern intensiv geschwaerzte Bereiche - nicht zuletzt, weil hier Politik (eine extrem sensible Grenze; innere Sicherheit !) und nicht nur einfach Entfuehrungskriminalitaet wirksam sind. Es waere unsinnig, jetzt wieder die Spekulationswelle anrollen zu lassen: die direkt Betroffenen wissen, wie es war - einige Beobachter koennen ebenfalls Zwei und Zwei zusammenzaehlen. Eines aber unterliegt weder Spekulationen, noch Geruechten - die direkten Folgen des damaligen Ereignisses!! Diese dadurch ausgeloesten und nun geltenden Massnahmen haben nicht sehr viel mit dem politischen System zu tun, sondern mit den grenzueberschreitenden Realitaeten der gesamten Region!
Ich kenne das Gebiet sehr gut aus Zeiten erheblich vor 1990 (vor den kriegsaehnlichen Ereignissen in Algerien) und schon damals war diese Gegend - auf beiden Seiten - eine "besonderes" Terrain! Trotzdem war der Zugang nicht verboten, wenn man den ueblichen Vorschriften folgte. Diese aber in der heutigen Situation (!) zu umgehen, verdient nun tatsaechlich doch ein paar Vokabeln, die weder menschenfreundlich noch hoeflich sein koennen.
Gruss
Roger-T.
wollten wir uns ueber die tunesische "Demokratie" unterhalten, koennten wir nur wiederholen, was doch seit Jahren bekannt ist. Gerade heute beweist sich ja wieder die Realitaet dieser Diktatur.
Daraus aber nun zu schliessen, alle Uniformtraeger seien per se Regierungssprecher, seien unweigerlich formatiert, waere unrealistisch. Gerade in Diktaturen - ich sage es aus eigenem Erleben - oeffnen sich manchmal die Lippen dort, wo man es nicht unbedingt erwarten wuerde! Das ist alles Sache von Vertrauen und damit persoenlichem Feeling. Ein Auslaender ist dabei aus sehr naheliegenden Gruenden oft genug eher der gesuchte Gepraechspartner, als ein Landsmann.
Diese Entfuehrungsgeschichte hat nicht nur Grauzonen, sondern intensiv geschwaerzte Bereiche - nicht zuletzt, weil hier Politik (eine extrem sensible Grenze; innere Sicherheit !) und nicht nur einfach Entfuehrungskriminalitaet wirksam sind. Es waere unsinnig, jetzt wieder die Spekulationswelle anrollen zu lassen: die direkt Betroffenen wissen, wie es war - einige Beobachter koennen ebenfalls Zwei und Zwei zusammenzaehlen. Eines aber unterliegt weder Spekulationen, noch Geruechten - die direkten Folgen des damaligen Ereignisses!! Diese dadurch ausgeloesten und nun geltenden Massnahmen haben nicht sehr viel mit dem politischen System zu tun, sondern mit den grenzueberschreitenden Realitaeten der gesamten Region!
Ich kenne das Gebiet sehr gut aus Zeiten erheblich vor 1990 (vor den kriegsaehnlichen Ereignissen in Algerien) und schon damals war diese Gegend - auf beiden Seiten - eine "besonderes" Terrain! Trotzdem war der Zugang nicht verboten, wenn man den ueblichen Vorschriften folgte. Diese aber in der heutigen Situation (!) zu umgehen, verdient nun tatsaechlich doch ein paar Vokabeln, die weder menschenfreundlich noch hoeflich sein koennen.
Gruss
Roger-T.
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schu achbar ?
Re: Tunesien - Entführung 18.02.08 / Freilassung 31.10.08 (AT)
Möchte mich RT anschliessen. Es ist ein , wie man sieht, folgenreicher Irrtum zu glauben, man könne dort aufgrund der Abgeschiedenheit ein wenig 19. Jahrhundert spielen. Natürlich verleitet einen die ganze Kulisse dazu Vorschriften nicht so richtig ernst zu nehmen.
Aber spätestens bei der Anerkennung staatlicher Grenzen hört das Spielchen auf. Man sollte das Gastland schon ernstnehmen. Wie will man sonst
Empörung gegen die Hanibals dieser Welt rechtfertigen ?
Auch wenn der Vergleich etwas schief ist.
Leider wird bei diesem Ereignis nur durch einen glücklichen Zufall die ganze Geschichte ans Licht kommen. Wenn überhaupt.
Aber spätestens bei der Anerkennung staatlicher Grenzen hört das Spielchen auf. Man sollte das Gastland schon ernstnehmen. Wie will man sonst
Empörung gegen die Hanibals dieser Welt rechtfertigen ?
Auch wenn der Vergleich etwas schief ist.
Leider wird bei diesem Ereignis nur durch einen glücklichen Zufall die ganze Geschichte ans Licht kommen. Wenn überhaupt.




