Tunesien bereisen - Rückkehrer berichten
Moderator: Moderatoren
Re: Tunesien bereisen
die organisatoren haben die grand erg in tunesien abgesagt.
letzte woche hiess es noch mal schauen.
letzte woche hiess es noch mal schauen.
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Kuno
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Re: Tunesien bereisen
Jörg; wurde für die Absage auch eine Begründung mitgeteilt? (Oder hiess es einfach "aus Sicherheitsgründen... denn damit kann man heute schlichtweg alles begründen).
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Rocky
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Re: Tunesien bereisen
....nach Infos haben unter der derzeitigen Situation nicht alle Behörden/Ministerien die erforderlichen Unterstützungen bzw. Genehmigungen geben können.
Re: Tunesien bereisen
Hallo Gemeinde,
nach unserer Rückkehr aus Tunesien kann ich berichten, wie froh wir sind, gefahren zu sein.
Wir hatten zwei wunderbare Wochen mit freundlichen Menschen und wunderbarem Sand. Allein eine eingeschlagene Fensterscheibe bei einem unserer Autos und gestohlener Tasche in Sousse trübte die Stimmung etwas. Allerdings ist uns klar, dass das überall passieren kann (zum Beispiel in unserer heimeligen Sackgasse, wie wir nach unserer Rückkehr erfuhren...) und die Anteilnahme der Passanten war geradezu rührend. Lediglich die Polizei hat sich bei dem Vorfall nicht überarbeitet...
Die Polizeikontrollen waren allerdings verstärkt, auch erinnere ich mich nicht daran, dass bei unserer letzten Reise vor drei Jahren so viel Militär, schwer bewaffnet und z.T. hinter Fässern verschanzt, zu sehen war. Auch haben wir von anderen Reisenden gehört, dass sie einen ganzen Tag lang - ungewollt - von Polizei begleitet wurden, die jeden Kreisel für die paar Geländewagen gesperrt haben.
Jeder muss seine Entscheidung selber treffen, aber wir haben das Land und die Menschen sehr genossen.
Grüße Birte
nach unserer Rückkehr aus Tunesien kann ich berichten, wie froh wir sind, gefahren zu sein.
Wir hatten zwei wunderbare Wochen mit freundlichen Menschen und wunderbarem Sand. Allein eine eingeschlagene Fensterscheibe bei einem unserer Autos und gestohlener Tasche in Sousse trübte die Stimmung etwas. Allerdings ist uns klar, dass das überall passieren kann (zum Beispiel in unserer heimeligen Sackgasse, wie wir nach unserer Rückkehr erfuhren...) und die Anteilnahme der Passanten war geradezu rührend. Lediglich die Polizei hat sich bei dem Vorfall nicht überarbeitet...
Die Polizeikontrollen waren allerdings verstärkt, auch erinnere ich mich nicht daran, dass bei unserer letzten Reise vor drei Jahren so viel Militär, schwer bewaffnet und z.T. hinter Fässern verschanzt, zu sehen war. Auch haben wir von anderen Reisenden gehört, dass sie einen ganzen Tag lang - ungewollt - von Polizei begleitet wurden, die jeden Kreisel für die paar Geländewagen gesperrt haben.
Jeder muss seine Entscheidung selber treffen, aber wir haben das Land und die Menschen sehr genossen.
Grüße Birte
Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!
Und der Traum wird wahr!
DEFO-X-plorer.over-blog.com
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martin1101
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Re: Tunesien bereisen
Danke Birte für den "Bericht".
Wir überlegen, zum Jahreswechsel wieder einmal nach Tunesien zu reisen
Martin
Wir überlegen, zum Jahreswechsel wieder einmal nach Tunesien zu reisen
Martin
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landcruiser.
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Re: Tunesien bereisen
Mal wieder am Chambi.
Scheint eine üble Ecke zu sein.
Scheint eine üble Ecke zu sein.
Re: Tunesien bereisen
aber warum wurde ein hirte entführt?
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Rocky
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Re: Tunesien bereisen
Weiß den jemand was aktuelles bzgl. Individualreisen nach TN, insbesondere südlich der Linie Douz-Chenini?
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Alexander
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Re: Tunesien bereisen
Ein "Tunesien-Experte meint:
"Tourismus wäre auch ohne Anschläge eingebrochen"
Tunesien gilt als Musterschüler unter den Staaten des Arabischen Frühlings. Tatsächlich aber ist die Lage prekär. Die Anschläge, meint ein Nordafrika-Experte, hätten damit allerdings nur wenig zu tun. mehr...
Kann man das so unterschreiben?
Grüsse
Alexander
"Tourismus wäre auch ohne Anschläge eingebrochen"
Tunesien gilt als Musterschüler unter den Staaten des Arabischen Frühlings. Tatsächlich aber ist die Lage prekär. Die Anschläge, meint ein Nordafrika-Experte, hätten damit allerdings nur wenig zu tun. mehr...
Kann man das so unterschreiben?
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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landcruiser.
- Beiträge: 874
- Registriert: Mi 9. Okt 2013, 13:08
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Re: Tunesien bereisen
Die Anschläge in 2015 waren ein weiterer herber Rückschlag für den Tourismus, das Problem begann aber schon früher.
Schon vor den Anschlägen sind die Touristenzahlen zurückgegangen.
Wenn man sich die Touristenorte an der Küste angesehen hat, weiß man warum. Schon 2013/14 waren etliche Hotels geschlossen.
Nicht nur geschlossen, sondern teils verfallende Ruinen. Dazu abends brennende Müllhaufen an der Hauptstrasse und das bekannte Problem mit dem "überall" herumfliegenden Müll.
Auf der einen Seite sitzen die Männer in Cafes und schwatzen, auf der anderen Seite gäbe es viel zu tun und wenn es nur Müll sammeln und vernünftig entsorgen wäre. Naja, keine wirkliche Lösung ...
Das Land hat so viel zu bieten: Vom Badeurlaub an der Küste, über römische Ausgrabungen und das "Hochland", die Bergdörfer, die Bergoasen bis hin zum Sand.
Dazu (im Gegensatz zu meinen ersten Erfahrungen Anfang der 80iger) nette, freundliche und hilfsbereite Menschen.
Es fehlt nur ein durchgehendes Konzept für so Vieles: Infrastruktur an der Küste wieder aufbauen, Korruption bekämpfen, Sicherheit für Touris gewährleisten, Arbeitslosigkeit bekämpfen, Lebensstandard verbessern, Umweltschutz (auch wieder Müllthema), Bildungssystem verbessern mit der Chance auf Ausbildung/Beruf/Job und letztendlich müssen sie den arabischen Frühling regelrecht vermarkten und etwas gegen den vorhandenen (und meiner Meinung nach) sich verbreitenden radikalen Islamismus tun.
Solange die radikalen Kräfte Stimmen gewinnen indem sie die Verlierer der dortigen Gesellschaft rekrutieren können, wird es keine Ruhe geben. Also muss der Staat dort dafür sorgen, dass sich deren Lebenssituation verbessert und sie nicht in die Arme der Islamisten treiben.
Und für die alle die Probleme (und da gibt es noch mehr) fehlen Lösungsansätze und wohl auch die Finanzierung.
Und ohne Tourismus noch weniger Geld und noch weniger Problemlösungen.
Der Westen wäre gut beraten in ein derzeit noch halbwegs stabiles Land entsprechend zu investieren damit es nicht weiter abgleitet.
Und zwar auf eine faire Art und Weise und nicht wie in der Vergangenheit z.B. die Früchte für den Saft billigst dort abgreifen und den Saft dann in Frankreich produzieren.
Und vom Geld der Touristen muss mehr in TUN bleiben und nicht zum Löwenanteil bei den Reiseveranstaltern in Europa.
Jaja, schöne Wünsche/Träume, ich weiß ....
Wie und wo ? Keine Ahnung, ist nur so meine ganz persönliche Sichtweise weil mich das Land interessiert und ich da gern mal wieder hin möchten. Bin aber absolut kein TUN-Experte und merke immer wieder, wie wenig ich von TUN weiß.
Denke aber sagen zu können, dass das Land den Bach runtergeht, wenn sich nicht bald etwas ändert.
Und dann ists auch für uns vorbei, die wir keine Hotels an der Küste fürs Reiseglück brauchen, da es dann mit dem letzten bißchen Sicherheit(?) im Land auch komplett vorbei sein dürfte.
Schon vor den Anschlägen sind die Touristenzahlen zurückgegangen.
Wenn man sich die Touristenorte an der Küste angesehen hat, weiß man warum. Schon 2013/14 waren etliche Hotels geschlossen.
Nicht nur geschlossen, sondern teils verfallende Ruinen. Dazu abends brennende Müllhaufen an der Hauptstrasse und das bekannte Problem mit dem "überall" herumfliegenden Müll.
Auf der einen Seite sitzen die Männer in Cafes und schwatzen, auf der anderen Seite gäbe es viel zu tun und wenn es nur Müll sammeln und vernünftig entsorgen wäre. Naja, keine wirkliche Lösung ...
Das Land hat so viel zu bieten: Vom Badeurlaub an der Küste, über römische Ausgrabungen und das "Hochland", die Bergdörfer, die Bergoasen bis hin zum Sand.
Dazu (im Gegensatz zu meinen ersten Erfahrungen Anfang der 80iger) nette, freundliche und hilfsbereite Menschen.
Es fehlt nur ein durchgehendes Konzept für so Vieles: Infrastruktur an der Küste wieder aufbauen, Korruption bekämpfen, Sicherheit für Touris gewährleisten, Arbeitslosigkeit bekämpfen, Lebensstandard verbessern, Umweltschutz (auch wieder Müllthema), Bildungssystem verbessern mit der Chance auf Ausbildung/Beruf/Job und letztendlich müssen sie den arabischen Frühling regelrecht vermarkten und etwas gegen den vorhandenen (und meiner Meinung nach) sich verbreitenden radikalen Islamismus tun.
Solange die radikalen Kräfte Stimmen gewinnen indem sie die Verlierer der dortigen Gesellschaft rekrutieren können, wird es keine Ruhe geben. Also muss der Staat dort dafür sorgen, dass sich deren Lebenssituation verbessert und sie nicht in die Arme der Islamisten treiben.
Und für die alle die Probleme (und da gibt es noch mehr) fehlen Lösungsansätze und wohl auch die Finanzierung.
Und ohne Tourismus noch weniger Geld und noch weniger Problemlösungen.
Der Westen wäre gut beraten in ein derzeit noch halbwegs stabiles Land entsprechend zu investieren damit es nicht weiter abgleitet.
Und zwar auf eine faire Art und Weise und nicht wie in der Vergangenheit z.B. die Früchte für den Saft billigst dort abgreifen und den Saft dann in Frankreich produzieren.
Und vom Geld der Touristen muss mehr in TUN bleiben und nicht zum Löwenanteil bei den Reiseveranstaltern in Europa.
Jaja, schöne Wünsche/Träume, ich weiß ....
Wie und wo ? Keine Ahnung, ist nur so meine ganz persönliche Sichtweise weil mich das Land interessiert und ich da gern mal wieder hin möchten. Bin aber absolut kein TUN-Experte und merke immer wieder, wie wenig ich von TUN weiß.
Denke aber sagen zu können, dass das Land den Bach runtergeht, wenn sich nicht bald etwas ändert.
Und dann ists auch für uns vorbei, die wir keine Hotels an der Küste fürs Reiseglück brauchen, da es dann mit dem letzten bißchen Sicherheit(?) im Land auch komplett vorbei sein dürfte.
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Birgitt
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Re: Tunesien bereisen
Die Ausgangssperre im Großraum Tunis ist etwas gelockert.
Sie gilt nun von 24 Uhr bis 5 Uhr.
Gruß
Birgitt
Sie gilt nun von 24 Uhr bis 5 Uhr.
Gruß
Birgitt
Re: Tunesien bereisen
War eigentlich jemand von hier in der letzten Zeit in TUN??
Liebe Grüße aus Wien - Robert
Re: Tunesien bereisen
...wir waren über Ostern mit 6 Fahrzeugen unten.
Man muss immer damit rechnen für 1 oder 2 Tage nicht in den Sand fahren zu dürfen. In unserem Fall waren nach Angabe der Gard National 5 Fahrzeuge die nicht idendifiziert waren aus Lybien über die Grenz gekommen. Es wurde uns untersagt von Ksar Ghilane aus die Wüste zu befahren, 2 Tage später war es aber wieder möglich.
In den Hotels und in Ksar-Ghilane wird versucht einheimische Gäste anzulocken, was unter anderem dazu führt, dass in Ksar-Ghilane die Teerstraße bis zum Badesee hergestellt werden soll, um auch Reisebusse ( die waren auch da ) eine bessere Zufahrt zu bieten. Hier werden dann 50 Leute hergebracht, die dann mit mindesten ebenso vielen Quads durch den Sand um die Oase pflügen.
Nördlich einer Linie Douz - Tataoine muss man damit rechnen nach einer Polizeikontrolle zu einem " sicheren Übernachtungsplatz " ( CP. oder Hotel ) " geführt " zu werden.
Alle sind sehr um die Sicherheit besorgt. In El-Jem gibt es sogar jetzt einen separaten, bewachten Parkplatz für die Besucher, zu dem wir " hingeleitet " wurden.
Überall kann man Aktivitäten erkennen, wo versucht wird die Kontrollstellen, wie sie vor der Revolution waren, wieder herzustellen und zum Teil noch besser auszubauen.
An sonsten alles ruhig, Hotels u. CP´s sehr schwach besucht, Marktplatz in Douz leer, in Tozeur u. Nefta alles tot.
Die Kontrollen bei der Ausreise sind etwas genauer, auch unter dem Auto wird genau nachgeschaut.
Spaß hat es aber trotzdem gemacht !!
Man muss immer damit rechnen für 1 oder 2 Tage nicht in den Sand fahren zu dürfen. In unserem Fall waren nach Angabe der Gard National 5 Fahrzeuge die nicht idendifiziert waren aus Lybien über die Grenz gekommen. Es wurde uns untersagt von Ksar Ghilane aus die Wüste zu befahren, 2 Tage später war es aber wieder möglich.
In den Hotels und in Ksar-Ghilane wird versucht einheimische Gäste anzulocken, was unter anderem dazu führt, dass in Ksar-Ghilane die Teerstraße bis zum Badesee hergestellt werden soll, um auch Reisebusse ( die waren auch da ) eine bessere Zufahrt zu bieten. Hier werden dann 50 Leute hergebracht, die dann mit mindesten ebenso vielen Quads durch den Sand um die Oase pflügen.
Nördlich einer Linie Douz - Tataoine muss man damit rechnen nach einer Polizeikontrolle zu einem " sicheren Übernachtungsplatz " ( CP. oder Hotel ) " geführt " zu werden.
Alle sind sehr um die Sicherheit besorgt. In El-Jem gibt es sogar jetzt einen separaten, bewachten Parkplatz für die Besucher, zu dem wir " hingeleitet " wurden.
Überall kann man Aktivitäten erkennen, wo versucht wird die Kontrollstellen, wie sie vor der Revolution waren, wieder herzustellen und zum Teil noch besser auszubauen.
An sonsten alles ruhig, Hotels u. CP´s sehr schwach besucht, Marktplatz in Douz leer, in Tozeur u. Nefta alles tot.
Die Kontrollen bei der Ausreise sind etwas genauer, auch unter dem Auto wird genau nachgeschaut.
Spaß hat es aber trotzdem gemacht !!
SandLover
Meine Werkstatt : Landy´s Pit-Stop in Nierstein
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landcruiser.
- Beiträge: 874
- Registriert: Mi 9. Okt 2013, 13:08
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Re: Tunesien bereisen
Danke für die aktuellen Infos!
Meinst du tatsächlich nördlich oder doch eher südlich?gülo hat geschrieben:...
Nördlich einer Linie Douz - Tataoine muss man damit rechnen nach einer Polizeikontrolle zu einem " sicheren Übernachtungsplatz " ( CP. oder Hotel ) " geführt " zu werden.





