Seit Monaten verfolge ich dieses Forum als Gast und denke es bietet doch reichlich Information zum Thema Wüste/Sahara. Jetzt habe ich mich registrieren lassen und bin somit der "Neue" im Forum . Zu meiner Person: Ich bin 38 Jahre alt, Dipl.Ing, wohne in Hessen und bin vom Wüstenbazillus infiziert! Seit 1990 führten mich mehrere Reisen mit dem Motorrad nach Marokko, Algerien und hauptsächlich Tunesien. In einer Woche wollen wir wieder in Richtung Tunesien starten. Diesmal mit Auto ( nicht geländegängig) und Anhänger bis Süd-Tunesien ( Douz, Ksar Ghilane. Nun zu meiner Frage: Ist die Pipelinepiste von Norden kommend durchgehend bis Ksar Ghilane geteert? Wie sieht die Einfahrt in den Grüngürtel von KG sandtechnisch aus? Muss das GPS immernoch deklariert werden? Kann man auf der Fähre bereits drei Fahrzeuge ( Auto, Anhänger, Motorrad ) in den Pass eintragen lassen?
Danke im Voraus
Grüsse aus dem stürmischen Hessenland
Pipelinepiste ist bis Ksar Ghilane asphaltiert.
Die Einfahrt in die Oase problemlos für normale Autos möglich (Stand 10/7).
Nach GPS wird manchmal gefragt, manchmal nicht.
Gruß
Naglwitz
Hallo Olaf,
grundsätzlich hat Naglwitz recht. Nimm doch zur Sicherheit eine Abschleppgurte mit, falls du doch mal hängen bleibst. Jemanden zu finden, der dich dann schnell rauszieht ist im Normalfall kein Problem, aber ob der dann ne Gurte dabei hat....? GPS anmelden ist eigentlich Pflicht. Wenn du den "Antrag" vorher per Fax schickst ist das noch weniger eine Sache. Normalerweise kann man alle Fahrzeuge auf dem Schiff eintragen lassen, auch Hänger etc.
Viel Spass und gerne erwarten wir deine Erfahrungen
Michael
Mein Garmin prangert auch von Außen deutlich sichtbar auf dem Armaturenbrett meines Unimogs. Auf meinen beiden Tunesienreisen April 07 und Dezember 07 hat sich kein Zöllner oder Polizist weder bei der Einreise oder Ausreise für das GPS interessiert.
Gruß
Franz
Der Mensch braucht zuweilen etwas Wüste. Das Sein in der Wüste ist wie Yoga für meine Seele.
Abgesehen von einmal vorführen des GPS, gleich am Anfang der Aufregung, hat bei den folgenden ca. 8 Einreisen kein Zöllner mehr nach dem Gerät geguckt, obwohl er bei meinem Toyo bei weitem keinen so langen Hals machen müsste, wie beim Mog.
(Ich häng', damit der Mann nicht evtl. einen inneren Schweinehund überwinden muss, immer eine Mütze über GPS.)
Gruss Jürgen Kempe
bei uns auch aktuell keine nachfrage nach gps.
die durchfahrt nach kg ist hintenrum auch kein problem für normale pkw. notfalls die mopeds abladen und den leeren hänger ziehen.
Danke für die vielen Antworten.
Ich dachte auch an die Einfahrt von KG hintenrum, d.h. fahren bis Ende Teerstrasse, dann ungefähr in der Mitte des Grüngürtels in diesen eintauchen , nach ca.200-300 Metern rechts ab und vor bis zum Teich. Ist denn mittlerweile weit aus mehr los in KG aufgrund der Teerstrasse? Ich denke so an Reisebusse, tiefergelegte BMW`s usw.
Eintragen von mehreren Fahrzeugen in den Pass auf der Fähre geht nicht (Stand 16.02.08). Auf der Fähre das Auto in den Pass eintragen, im Hafen dann ins Büro Nr. 4 und den Hänger und das Motorrad eintragen lassen. Manchmal sagen die Zöllner es ist nicht möglich mehrere Fahrzeuge einzuführen, nicht beirren lassen und notfalls den Chef verlangen.
Viel Spass in Tunesien Gaby
als ich in kg war, war nicht mehr los, keine reisebusse. allerdings war ein tunesisches motorradtreffen (harleys, rennmaschinen, usw) und es war eine private motorradralley unterwegs. das reichte auch an lärm, da brauchte es keine reisebusse.
diese waren wie immer reichhaltig auf der strecke matmata douz zu treffen (stand: 23/24. februar 2008)
GPS-Einfuhr Tunesien: wir waren 12/07-1/08 drüben und haben versucht, das Gerät am Hafen registrieren zu lassen.
Ein offenbar erfahrenes 4WD-Team hat das auch versucht und konnte auch durch mehrfaches Nachfragen niemanden finden, der das GPS am Hafen eintragen konnte/wollte.
Bedenkt: wenn das eingetragen ist muss es auch wieder ausgetragen werden. Wenn DAS dann nicht klappt gibt es vielleicht mal Ärger - vielleicht bei der nächsten Einreise?
wie meistens im Leben muss bei jeder Regelung die Einhaltung oder Nichteinhaltung und vor Allem die Folgen für sich und die Saharagemeinschaft abgewogen werden.
Eine GPS- Deklaration, die keinen Zöllner mehr interessiert, unbedingt durchziehen zu wollen, halte ich für unsinnig.
Illegal ins Sperrgebiet z. B. ist dafür unverantwortlich gegenüber anderen Reisenden, die die Folgen einer Sperrung mittragen müssen.
Der Raum zum Reisen in der Sahara wird immer weniger, umso mehr sollten Alle mit Weitsicht in ihren Handlungen darauf achten, dass er nicht bald weg ist.
Gruß
Franz
Der Mensch braucht zuweilen etwas Wüste. Das Sein in der Wüste ist wie Yoga für meine Seele.