Diascanner
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Diascanner
Hallo in die Runde der Techniker,
ich hab grade eine Reihe von Dias eingescannt, da ich auf Reisen noch Analog fotografiere (zumindest bislang). Aber manchmal will man halt doch ein paar der Dias digitalisieren.
Ich hab das mit einem nicht ganz schlechten Canon Scanner mit Diaaufsatz gemacht. Der Scanner ist an sich OK, aber mit Dias kommt er nicht gar so gut zurecht. Farben, Helligkeit und Kontraste sind bisweilen deutlich anders als im Original.
Daher die Frage: Wer arbeitet mit einem Diascanner und ist mit den Ergebnissen zufrieden, wer kann mir da Tipps geben??
viele Grüße
Achim
ich hab grade eine Reihe von Dias eingescannt, da ich auf Reisen noch Analog fotografiere (zumindest bislang). Aber manchmal will man halt doch ein paar der Dias digitalisieren.
Ich hab das mit einem nicht ganz schlechten Canon Scanner mit Diaaufsatz gemacht. Der Scanner ist an sich OK, aber mit Dias kommt er nicht gar so gut zurecht. Farben, Helligkeit und Kontraste sind bisweilen deutlich anders als im Original.
Daher die Frage: Wer arbeitet mit einem Diascanner und ist mit den Ergebnissen zufrieden, wer kann mir da Tipps geben??
viele Grüße
Achim
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Alexander
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Re: Diascanner
Hallo Achim,
mir geht es da ähnlich. Ich habe auch einen Canon. Die Scans sind meißtens heller als das Orginal. Bei mir ist eine Bildbearbeitungssoftware dabei. Du kannst das Bild automatisch korrigieren lassen. Dabei bietet er mir dann einige "Vorschläge" an, aus denen ich mir dann was auswählen kann oder ich führe die Korrektur manuell aus.
Man sieht dann beim Vergrößern auch erst, wieviel Staub am Dia hängt.
Grüsse
Alex
mir geht es da ähnlich. Ich habe auch einen Canon. Die Scans sind meißtens heller als das Orginal. Bei mir ist eine Bildbearbeitungssoftware dabei. Du kannst das Bild automatisch korrigieren lassen. Dabei bietet er mir dann einige "Vorschläge" an, aus denen ich mir dann was auswählen kann oder ich führe die Korrektur manuell aus.
Man sieht dann beim Vergrößern auch erst, wieviel Staub am Dia hängt.
Grüsse
Alex
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Re: Diascanner
Hallo Achim, Alex und weitere DiaScan-Interessierte,
wer mehr als nur eine Handvoll Dias scannen will, stößt mit normalen Auflichtscannern plus Diaaufsatz schnell an die Grenzen (bzgl. Qualität und auch Arbeitsaufwand).
Deutlich bessere Ergebnisse liefern richtige Dia-Scanner (auch Filmscanner genannt). Zu den guten Geräten gehört auch meistens eine Software, die Staub, Flusen und kleine Kratzer selbständig mit wirklich sehenswerten Ergebnissen entfernt.
Nachteil ist der immer noch hohe Zeitaufwand, da ein Dia teilweise 10 mal nacheinander eingescannt wird, damit die Optimierungsverfahren besser ansetzen können. Somit kann ein Dia durchaus 5 Minuten Scanzeit benötigen.
Wenn man wirklich seine Diabestände teilweise oder gar vollständig digitalisieren will, führt eigentlich kein seriöser Weg an einem Magazin-Scanner vorbei. Der macht dann 50 Stück auf einmal ohne menschliches Eingreifen.
Nikon hat (oder hatte?) ein solches Gerät im Programm. Und mindestens noch ein Hersteller (fällt mir gerade nicht ein...).
Der Preis solcher Geräte erscheint auf den ersten Blick hoch. Doch die Ergebnisse sind wirklich super. Und man hat doch meistens im Freundeskreis weitere Fotografen, die auch Schrankwände voller Diakästen haben. Warum nicht ein Gerät gemeinsam anschaffen? Man braucht es ja nicht täglich.
Oder bei ebay ein Gerät günstig ersteigern, seine gesamten Dias zügig digitalisieren (ein Magazin tagsüber und eins in der Nacht - geht ja automatisch) und dann wieder über eBay verkaufen. Die entstandene Preisdifferenz ist gering (wenn überhaupt).
Bei Interesse kann ich mal nach Testberichten und Links kramen. Ich habe mich mit der Thematik vor 3-4 Jahren intensiver beschäftigt.
Gruß,
Horst
wer mehr als nur eine Handvoll Dias scannen will, stößt mit normalen Auflichtscannern plus Diaaufsatz schnell an die Grenzen (bzgl. Qualität und auch Arbeitsaufwand).
Deutlich bessere Ergebnisse liefern richtige Dia-Scanner (auch Filmscanner genannt). Zu den guten Geräten gehört auch meistens eine Software, die Staub, Flusen und kleine Kratzer selbständig mit wirklich sehenswerten Ergebnissen entfernt.
Nachteil ist der immer noch hohe Zeitaufwand, da ein Dia teilweise 10 mal nacheinander eingescannt wird, damit die Optimierungsverfahren besser ansetzen können. Somit kann ein Dia durchaus 5 Minuten Scanzeit benötigen.
Wenn man wirklich seine Diabestände teilweise oder gar vollständig digitalisieren will, führt eigentlich kein seriöser Weg an einem Magazin-Scanner vorbei. Der macht dann 50 Stück auf einmal ohne menschliches Eingreifen.
Nikon hat (oder hatte?) ein solches Gerät im Programm. Und mindestens noch ein Hersteller (fällt mir gerade nicht ein...).
Der Preis solcher Geräte erscheint auf den ersten Blick hoch. Doch die Ergebnisse sind wirklich super. Und man hat doch meistens im Freundeskreis weitere Fotografen, die auch Schrankwände voller Diakästen haben. Warum nicht ein Gerät gemeinsam anschaffen? Man braucht es ja nicht täglich.
Oder bei ebay ein Gerät günstig ersteigern, seine gesamten Dias zügig digitalisieren (ein Magazin tagsüber und eins in der Nacht - geht ja automatisch) und dann wieder über eBay verkaufen. Die entstandene Preisdifferenz ist gering (wenn überhaupt).
Bei Interesse kann ich mal nach Testberichten und Links kramen. Ich habe mich mit der Thematik vor 3-4 Jahren intensiver beschäftigt.
Gruß,
Horst
Re: Diascanner
Ich hab mich jetzt mal ein wenig umgeschaut. Auf folgender Seite findet man einige Tests, Marktübersicht, Vergleich...
http://www.filmscanner.info/
Ich werd mich da mal ein wenig einlesen.
Der Tipp mit über ebay kaufen, scannen und wieder verscherbeln scheint mir nicht schlecht, wobei bei den Preisen, kann man fast schon neu kaufen und dann wieder verkaufen, das macht auch kaum noch was aus.
http://www.filmscanner.info/
Ich werd mich da mal ein wenig einlesen.
Der Tipp mit über ebay kaufen, scannen und wieder verscherbeln scheint mir nicht schlecht, wobei bei den Preisen, kann man fast schon neu kaufen und dann wieder verkaufen, das macht auch kaum noch was aus.
Re: Diascanner
Hallo,
mit die günstigsten Neupreise für Dia- und Filmscanner findet man hier: http://geizhals.at/deutschland/?cat=scndia
(Achtung: dieses Preisvergleichsportal nicht mit geizhals.de verwechseln!)
Tipp: Geht man über die Startseite http://geizhals.at ins Portal, gleich danach auf die Deutschland-Flagge links oben klicken, um die deutschen Anbieter gelistet zu bekommen - außer man ist in felix Austria beheimatet.
Gruß,
Horst
mit die günstigsten Neupreise für Dia- und Filmscanner findet man hier: http://geizhals.at/deutschland/?cat=scndia
(Achtung: dieses Preisvergleichsportal nicht mit geizhals.de verwechseln!)
Tipp: Geht man über die Startseite http://geizhals.at ins Portal, gleich danach auf die Deutschland-Flagge links oben klicken, um die deutschen Anbieter gelistet zu bekommen - außer man ist in felix Austria beheimatet.
Gruß,
Horst
Re: Diascanner
Hallo,
ein guter Scanner für jede Art von Bild ist der Epson 4990 Photo oder dasVorgängermodell 3900. Vorteil, der Scanner hat eine A4 große Durchlichteinheit und mit den Mitgelieferten Rahmen kann man mehrere KB-Dias scannen. Die Auflösung ist sehr gut und genügt professionellen Ansprüchen. Je nach Ausgabegröße ist aber etwas Zeit nötig.
Bei Epson wird als Zugabe Silverfast Software mitgeliefert, welche eine sehr gute ScanSoftware ist.
Eine Nachbearbeitung der gescannten Bilder ist immer nötig. Erstens um Staub zu entfernen, zweitens um die Gradationskurven anzugleichen.
Man darf nie einen rohen Scan mit einem Dia-Positve direkt vergleichen. Ein scan bedarf immer der Nachbearbeitung, wie auch ein digitales Photo.
Für die private Anwendung empfiehlt sich Adobe Photoshop Elements. Die Professionelle Vollversion dürfte in den meisten fällen, das Budget sprengen ( und gecrackte Versionen benutzt ja niemand ).
ein guter Scanner für jede Art von Bild ist der Epson 4990 Photo oder dasVorgängermodell 3900. Vorteil, der Scanner hat eine A4 große Durchlichteinheit und mit den Mitgelieferten Rahmen kann man mehrere KB-Dias scannen. Die Auflösung ist sehr gut und genügt professionellen Ansprüchen. Je nach Ausgabegröße ist aber etwas Zeit nötig.
Bei Epson wird als Zugabe Silverfast Software mitgeliefert, welche eine sehr gute ScanSoftware ist.
Eine Nachbearbeitung der gescannten Bilder ist immer nötig. Erstens um Staub zu entfernen, zweitens um die Gradationskurven anzugleichen.
Man darf nie einen rohen Scan mit einem Dia-Positve direkt vergleichen. Ein scan bedarf immer der Nachbearbeitung, wie auch ein digitales Photo.
Für die private Anwendung empfiehlt sich Adobe Photoshop Elements. Die Professionelle Vollversion dürfte in den meisten fällen, das Budget sprengen ( und gecrackte Versionen benutzt ja niemand ).
Diascans in welchem Format?
Ich habe seit kurzem einen Diascanner, meine Frage nach den ersten Scanversuchen: Welches Format ist am sinnvollsten für die Speicherung? Wenn man sich die wirklich sehr zeitaufwendige Arbeit macht, Dias zu scannen, wäre es doch gut, das Bild möglichst ohne Qualitätsverlust zu speichern. JPG ist aber immer mit einer qualitätsmindernden Datenkompression verbunden, oder liege ich da falsch?
Mein Gerät ist übrigens der Kodak RFS 3600, wird mittlerweile wohl von Reflecta vertrieben. Die Scanergebnisse finde ich sehr ordentlich, leider gibt es keine automatische Kratzerentfernung.
Gruss
Christine
Mein Gerät ist übrigens der Kodak RFS 3600, wird mittlerweile wohl von Reflecta vertrieben. Die Scanergebnisse finde ich sehr ordentlich, leider gibt es keine automatische Kratzerentfernung.
Gruss
Christine
Re: Diascanner
Es empfiehlt sich die gescannten Photos als Tiff mit 8 Bit abzuspeichern. Erstens speichert es verlustfrei. zweitens kann es von jedem Bildbearbeitungsprogramm geöffnet werden und es gilt als recht Zukunftssicher. Problem, die Datenmengen können sehr groß werden.
Zur Archivierung sei noch erwähnt, dass Speichern auf der Fetsplatte immer mindestens ein Backup erzwingt. Dieses Backup auch bitte immer wieder erneuern, wenn neue Speichermedien auf dem Markt kommen. Sonst kann es passieren, dass die CD mit den gesannten Photos in ein paar Jahren nicht mehr geöffnet werden kann.
Empfehlenswert ist, wenn man ordentlich Arbeiten will, eine externe Festplatte, nur für die Photos sich anzuschaffen und momentan ein Backup aller Dateien auf DVD max. 4,7 GB zu machen. (Keine Doublelayer-DVD´s verwenden.)
Zur auffindung und Archivierung hilft ein Bildarchivprogramm, z.B. Cumulus oder etwas einfacher auch Adobe Album.
Zum Thema Kratzentfernung. Willkommen in der digitalen Welt. Programme können das nicht wirklich gut, bzw. es gehört auch ein gewisses Know-How des Benutzers dazu.
Hier hilft nur das benutzen von Photoshop. Kopierstempel-Werkzeug oder Reparatur-Pinsel-Werkzeug. Ein Bild gilt als Sauber, wenn es bei 100% Vergrößerung (tatsächliche Pixel) frei ist von Staub,Flecken,Kratzer etc.
Gruß
Stefan
Zur Archivierung sei noch erwähnt, dass Speichern auf der Fetsplatte immer mindestens ein Backup erzwingt. Dieses Backup auch bitte immer wieder erneuern, wenn neue Speichermedien auf dem Markt kommen. Sonst kann es passieren, dass die CD mit den gesannten Photos in ein paar Jahren nicht mehr geöffnet werden kann.
Empfehlenswert ist, wenn man ordentlich Arbeiten will, eine externe Festplatte, nur für die Photos sich anzuschaffen und momentan ein Backup aller Dateien auf DVD max. 4,7 GB zu machen. (Keine Doublelayer-DVD´s verwenden.)
Zur auffindung und Archivierung hilft ein Bildarchivprogramm, z.B. Cumulus oder etwas einfacher auch Adobe Album.
Zum Thema Kratzentfernung. Willkommen in der digitalen Welt. Programme können das nicht wirklich gut, bzw. es gehört auch ein gewisses Know-How des Benutzers dazu.
Hier hilft nur das benutzen von Photoshop. Kopierstempel-Werkzeug oder Reparatur-Pinsel-Werkzeug. Ein Bild gilt als Sauber, wenn es bei 100% Vergrößerung (tatsächliche Pixel) frei ist von Staub,Flecken,Kratzer etc.
Gruß
Stefan
- Uwe Schmitz
- Moderator
- Beiträge: 2772
- Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
- Wohnort: Rhein-Main
Re: Diascanner
es gibt einen diascanner, der kann magazine bis 100 dias automatisch abarbeiten, und noch automatisch kratzer und flusen entfernen: reflecta digitdia 4000 mit ICE (nicht den 3600, dem fehlt die ICE-kratzererkennung).
ich habe den gerade gekauft, übe noch, bei ebay seit monaten immer wieder mit der dringend empfohlenen software silverfast Ai für knapp über 900 euro mit meist noch über 1 1/2 jahren werksgarantie ! oder neu über die seite filmscanner.info (s.o.) 989 €.
wer fragen hat, gerne bei mir melden.
gescannte grüsse
uwe
ich habe den gerade gekauft, übe noch, bei ebay seit monaten immer wieder mit der dringend empfohlenen software silverfast Ai für knapp über 900 euro mit meist noch über 1 1/2 jahren werksgarantie ! oder neu über die seite filmscanner.info (s.o.) 989 €.
wer fragen hat, gerne bei mir melden.
gescannte grüsse
uwe
Re: Diascanner
Nikon Coolscan IV oder V. Bei CS IV Scan-Auflösung bis 2900 dpi, Farbtiefe 36 Bit.
Eingebaute Nikon-ICE-software repariert auch mit phänomenalem Erfolg während des Scannens den Scan zerkratzter und fusseliger Dias, auch bei schon sehr schlechtem Material. Reparationsgrad einstellbar. Das Ergebnis ist einfach verblüffend.
Empfehlenswert nachgeschaltet Silverfast.
Wird zur Zeit wieder in der Bucht angeboten, siehe dort.
Wüstengruß
Eingebaute Nikon-ICE-software repariert auch mit phänomenalem Erfolg während des Scannens den Scan zerkratzter und fusseliger Dias, auch bei schon sehr schlechtem Material. Reparationsgrad einstellbar. Das Ergebnis ist einfach verblüffend.
Empfehlenswert nachgeschaltet Silverfast.
Wird zur Zeit wieder in der Bucht angeboten, siehe dort.
Wüstengruß
-
Michael Escher
- Beiträge: 587
- Registriert: Mi 29. Mär 2006, 16:40
- Wohnort: 8623 Wetzikon
Re: Diascanner
Hallo zusammen,
da der letzte Beitrag über ein Jahr alt ist:
Was gibt es an Diascannern inzwischen empfehlenswertes am Markt? Erfahrungen? Preise?
Hab immer noch viele Dias aus der guten alten Zeit, die ich irgendwann mal diditalisieren möchte.
Danke für jeden Tip
Gruss Michael
da der letzte Beitrag über ein Jahr alt ist:
Was gibt es an Diascannern inzwischen empfehlenswertes am Markt? Erfahrungen? Preise?
Hab immer noch viele Dias aus der guten alten Zeit, die ich irgendwann mal diditalisieren möchte.
Danke für jeden Tip
Gruss Michael
- Uwe Schmitz
- Moderator
- Beiträge: 2772
- Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
- Wohnort: Rhein-Main
Re: Diascanner
hallo michael,
nach wie vor von mir die empfehlung:
reflecta digitdia (aber mittlerweile) 5000, der ist wohl so gut wie der 4000, aber wesentlich schneller im scannen.
mit meinem hab' ich inzwischen schätzungsweise 20.000 dias durch, allmählich merke ich, das der reflecta ein gerät für den amateurbereich ist und langsam an seine grenzen stösst. werde ihn demnächst mal zur wartung einschicken und sehen, ob er dann weiter zuverlässig, so wie bisher, arbeitet.
viele grüsse
uwe
nach wie vor von mir die empfehlung:
reflecta digitdia (aber mittlerweile) 5000, der ist wohl so gut wie der 4000, aber wesentlich schneller im scannen.
mit meinem hab' ich inzwischen schätzungsweise 20.000 dias durch, allmählich merke ich, das der reflecta ein gerät für den amateurbereich ist und langsam an seine grenzen stösst. werde ihn demnächst mal zur wartung einschicken und sehen, ob er dann weiter zuverlässig, so wie bisher, arbeitet.
viele grüsse
uwe
-
Regula St.
- Beiträge: 468
- Registriert: Sa 10. Mai 2008, 18:00
- Wohnort: Küssnacht am Rigi
Re: Diascanner
@ Michael
Das Ganze ist meines Erachtens eine prinzipielle Frage. Analog-Dias brauchen realen Platz; für Digitalbilder reichen ein Bildschirm und ein MacMini.
Ich frage mich allerdings, wie sinnvoll es ist, eine Dia-Sammlung durchzuscannen. Zum einen braucht das extrem viel Speicherplatz; zum andern sollte man die Daten dann auch pflegen (Updates von Programmen!); zum dritten: wer schaut sich das an?
Aus meiner Erfahrung ist Analog nach wie vor die beste Variante. Ich pflege eine Diasammlung, deren älteste Teile aus den 1950er-Jahren stammen (Perutz-Filme): perfekt erhalten, super in der Farbe. Auch die Agfa- und frühen Kodak-Filme sind problemlos. Problematisch wurde es dann aber in den 1970er-Jahren mit den Kodak-Filmen: Die bleichen aus und sind auch durch Scannen und Bearbeiten nicht zu retten. Wie sich das Material aus den 1980er- und 1990er-Jahren verhalten wird: Dieu le saura...
Zum Scannen: Meine Kollegen vom Stockwerk oben hatten bis Dezember 08 einen Nikon-Scanner mit Magazinfunktion. Der war gut, aber er brauchte pro KB-Dia etwa 3 bis 5 Minuten. Wenn ich über meinen Account ein Bild scannte, hatte das Ding nachher 65 MB (!!!) und ich hatte keine Möglichkeit, die Datenmenge zu reduzieren. Mit der Migration auf Vista (:kotz: ) ist der Scanner ausgestiegen. Sie haben jetzt etwas neues, das aber immer noch nicht wie gewünscht funktioniert ( liegt höchstwahrscheinlich an Vista
).
Meine private Strategie: Wenn ich etwas, das nur analog vorhanden ist, digital brauche, sammle ich die entsprechenden Dias und bringe sie ins Fotogeschäft; dort kann ich die Auflösung angeben und kriege eine CD mit genau jenen Bildern, die ich wünsche (und die füttere ich nachher meinem Mac).
LG Regula
Das Ganze ist meines Erachtens eine prinzipielle Frage. Analog-Dias brauchen realen Platz; für Digitalbilder reichen ein Bildschirm und ein MacMini.
Ich frage mich allerdings, wie sinnvoll es ist, eine Dia-Sammlung durchzuscannen. Zum einen braucht das extrem viel Speicherplatz; zum andern sollte man die Daten dann auch pflegen (Updates von Programmen!); zum dritten: wer schaut sich das an?
Aus meiner Erfahrung ist Analog nach wie vor die beste Variante. Ich pflege eine Diasammlung, deren älteste Teile aus den 1950er-Jahren stammen (Perutz-Filme): perfekt erhalten, super in der Farbe. Auch die Agfa- und frühen Kodak-Filme sind problemlos. Problematisch wurde es dann aber in den 1970er-Jahren mit den Kodak-Filmen: Die bleichen aus und sind auch durch Scannen und Bearbeiten nicht zu retten. Wie sich das Material aus den 1980er- und 1990er-Jahren verhalten wird: Dieu le saura...
Zum Scannen: Meine Kollegen vom Stockwerk oben hatten bis Dezember 08 einen Nikon-Scanner mit Magazinfunktion. Der war gut, aber er brauchte pro KB-Dia etwa 3 bis 5 Minuten. Wenn ich über meinen Account ein Bild scannte, hatte das Ding nachher 65 MB (!!!) und ich hatte keine Möglichkeit, die Datenmenge zu reduzieren. Mit der Migration auf Vista (:kotz: ) ist der Scanner ausgestiegen. Sie haben jetzt etwas neues, das aber immer noch nicht wie gewünscht funktioniert ( liegt höchstwahrscheinlich an Vista
Meine private Strategie: Wenn ich etwas, das nur analog vorhanden ist, digital brauche, sammle ich die entsprechenden Dias und bringe sie ins Fotogeschäft; dort kann ich die Auflösung angeben und kriege eine CD mit genau jenen Bildern, die ich wünsche (und die füttere ich nachher meinem Mac).
LG Regula
- Uwe Schmitz
- Moderator
- Beiträge: 2772
- Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
- Wohnort: Rhein-Main
Re: Diascanner
hallo regula und @ all,
ich sehe das genau umgekehrt:
die immer griffbereiten diamagazine haben in meiner wohnung regale und schränke verstopft, jetzt stehen sie unstörend weit weggeräumt.
speicherplatz beschränkt sich auf einige grosse externe festplatten, auf denen die original-scans mit je 46MB als .tiffs liegen, die füllen nicht mal eine schublade.
davon lege ich mir hochwertige kopien als jpgs an, die ich auf meinem hauptrechner liegen habe (zw.3 und 6MB je bild).
diese bilder bleichen nicht aus, kriegen keine kratzer, können beliebig bearbeitet und kopiert werde, ohne kosten und wartezeiten!
ich hätte zB. keine lust, in diakästen zu wühlen, morgen(montag) in einen fotoladen zu gehen, um dias digitalisieren zu lassen und zu zahlen, wenn ich jetzt hier im forum einige bilder einstellen möchte.
und das wichtigste:
ich kann mir ohne aufwand jederzeit mal schnell ein paar fotos ansehen, ohne diaprojektoren und leinwand aufzubauen, ohne magazine wühlen, angst, die dias zu verschütten, durcheinander zu bringen etc.
und ich kann (fast) jederzeit und jedem meine fotos (auch die von vor 30 jahren) zeigen, ohne das vorher planen zu müssen.
laptop und eine externe festplatte, auf der alle bilder (auch die fertig bearbeiteten oder zu vorträgen zusammengestellten) kopiert sind, habe ich meist bei mir; schön ist es besonders, wenn ich noch den beamer eingepackt habe.
jeder darf es natürlich machen, wie er seinem hobby/ seinen erinnerungen im liebsten nachgeht; ich bin sehr froh, mich komplett von der analogen technik (aufnahme wie wiedergabe) verabschiedet zu haben
uwe
p.s.: wegen hard- und softwarekompatibibiläten mache ich mir noch keine sorgen, in 8 oder 10 jahren vielleicht mal die daten der festplatten auf neuere hardware kopieren...
p.p.s.: bisher habe ich noch keines der 46MB grossen originaldaten wieder benutzt, die grossen jpegs reichten bisher, sind die tiffs unnötig?
ich sehe das genau umgekehrt:
die immer griffbereiten diamagazine haben in meiner wohnung regale und schränke verstopft, jetzt stehen sie unstörend weit weggeräumt.
speicherplatz beschränkt sich auf einige grosse externe festplatten, auf denen die original-scans mit je 46MB als .tiffs liegen, die füllen nicht mal eine schublade.
davon lege ich mir hochwertige kopien als jpgs an, die ich auf meinem hauptrechner liegen habe (zw.3 und 6MB je bild).
diese bilder bleichen nicht aus, kriegen keine kratzer, können beliebig bearbeitet und kopiert werde, ohne kosten und wartezeiten!
ich hätte zB. keine lust, in diakästen zu wühlen, morgen(montag) in einen fotoladen zu gehen, um dias digitalisieren zu lassen und zu zahlen, wenn ich jetzt hier im forum einige bilder einstellen möchte.
und das wichtigste:
ich kann mir ohne aufwand jederzeit mal schnell ein paar fotos ansehen, ohne diaprojektoren und leinwand aufzubauen, ohne magazine wühlen, angst, die dias zu verschütten, durcheinander zu bringen etc.
und ich kann (fast) jederzeit und jedem meine fotos (auch die von vor 30 jahren) zeigen, ohne das vorher planen zu müssen.
laptop und eine externe festplatte, auf der alle bilder (auch die fertig bearbeiteten oder zu vorträgen zusammengestellten) kopiert sind, habe ich meist bei mir; schön ist es besonders, wenn ich noch den beamer eingepackt habe.
jeder darf es natürlich machen, wie er seinem hobby/ seinen erinnerungen im liebsten nachgeht; ich bin sehr froh, mich komplett von der analogen technik (aufnahme wie wiedergabe) verabschiedet zu haben
uwe
p.s.: wegen hard- und softwarekompatibibiläten mache ich mir noch keine sorgen, in 8 oder 10 jahren vielleicht mal die daten der festplatten auf neuere hardware kopieren...
p.p.s.: bisher habe ich noch keines der 46MB grossen originaldaten wieder benutzt, die grossen jpegs reichten bisher, sind die tiffs unnötig?
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Markus Zaiser
- Beiträge: 25
- Registriert: Do 5. Mär 2009, 18:15
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Re: Diascanner
Servus,
Automatische Kratzer und Staubentfernung schalte ich immer aus, zuviele Details der Aufnahme werden fehlinterpretiert und sind damit verloren. Wenn du das beste aus deinen Dias herausholen willst ist eine individuelle Einstellung in der Scansoftware für jedes Dia unumgänglich - will sagen, der Scandienstleister hat nicht die Zeit jedes Dia gesondert zu behandeln. Höchstwertige Scans aus hochauflösenden Kleinbildfilmen enthalten bis 25 MP. Hier wurde der Nikon Coolscan schon angesprochen. Für Mittelformat kommt man z.B. mit dem Epson V750Pro schon sehr weit und übertrifft damit die Qualität sämtlicher Digitalkameras. Silverfast AI inkl. der enthaltenen Farbkalibrierung ist absolut empfehlenswert.
Automatische Kratzer und Staubentfernung schalte ich immer aus, zuviele Details der Aufnahme werden fehlinterpretiert und sind damit verloren. Wenn du das beste aus deinen Dias herausholen willst ist eine individuelle Einstellung in der Scansoftware für jedes Dia unumgänglich - will sagen, der Scandienstleister hat nicht die Zeit jedes Dia gesondert zu behandeln. Höchstwertige Scans aus hochauflösenden Kleinbildfilmen enthalten bis 25 MP. Hier wurde der Nikon Coolscan schon angesprochen. Für Mittelformat kommt man z.B. mit dem Epson V750Pro schon sehr weit und übertrifft damit die Qualität sämtlicher Digitalkameras. Silverfast AI inkl. der enthaltenen Farbkalibrierung ist absolut empfehlenswert.




