Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt

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Jürgen
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Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt

Beitrag von Jürgen »

Hallo Peter, sehe ich auch so.

"probieren geht über studieren" heißt doch so.

dann warten wir auf deinen "testbericht"

schöne weihnachten

jürgen
Es gibt Leute die WISSEN ALLES - es gibt Leute die WISSEN es BESSER - aber am schlimmsten sind die die meinen ALLES BESSER ZU WISSEN!

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Ich war Tot, wurde aber wieder geholt. Gott sei Dank oder leider :!:
schnorr
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Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt

Beitrag von schnorr »

die frage, die ich mir stelle, ist, ob das granulat den reifen wirklich wuchtet? ob die fliehkräft wirklich ausreichen würden, um den reifen zu verformen (anders kann ich mir das physikalisch nicht vorstellen)

ich habe meine geländereifen nie wuchten lassen, da die vom werk her schon so unwuchtig waren, das die ganzen felgen mit blei vollgekleistert werden müßten (7,50-16 stahlfelgen).

spätestens beim ersten geländemeter wäre das ganze so wieso hinfällig.
also habe ich es gelassen.

bei hitech und mit 170 über die autobahn macht es wiederum sinn, aber dann nach jedem geländeritt wieder neu wuchten lassen, also mehrmals im jahr...??? teuer, teuer.

da erscheint mir das granulat richtig preiswert. da bin ich auch mal auf einen erfahrungsbericht gespannt (kann man ja versuchen rechts auswuchten nach herkömmlicher art, links mit granulat, oder zwei gleichwertige fahrzeuge, die die gleichen strecken fahren und anschließend vergleichen)
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
TGerd
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Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt

Beitrag von TGerd »

Viel Spaß mit dem Sand.
http://www.google.de/search?hl=de&ie=IS ... ulat&meta=

Wüstengruß
yves
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Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt

Beitrag von yves »

Hallo,
>Ich will aber wissen ob ich mit einer Behelfs- oder gar Volllösung theoretisch oder praktisch 1000 km Offroad zur nächsten Werkstatt komme ohne das mir eine Unwucht im Rad das halbe Auto zerlegt.

Das geht auf alle Fälle auch ohne Auswuchten, schlimmstenfalls musst du etwas langsamer fahren, < 80km/h. Ich hatte meine 255/85 R16 nie gewuchtet.

Unten noch ein Bild zur Schlauchlos Montage mit Fahradschlauch, Kompressor war nicht nötig.

YvesBild

Viele Grüsse,
Yves
Roger-Tecumseh
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Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Also, wenn ich euch richtig verstanden habe, hat es keiner von euch beiden ausprobiert und gebt nur euer Verständnis zu diesem Thema wieder. Also meine Empfehlung - jeder von uns probiert Wuchtgranulat, bevor man weiter seine Meinung dazu abgibt.

Ich weiß nicht, ob immer erst Ausprobieren aller angebotenen technischen Möglichkeiten ein Urteil zuläßt. Gelegentlich sind vorangehende Überlegungen nicht gänzlich falsch - wie z.B. die spontan agierenden Schildbürger schmerzhaft erfahren mußten. :lol:
Da zur Logik und zur wirklichen Notwendigkeit der Granulat-Anwendung schon geschrieben wurde, hier noch ein praktischer Aspekt: Wenn man bei einer massiven Defektstelle (z.B. in der Reifenflanke) dann doch einen Schlauch einziehen muß, könnten Granulatreste diesen beim Walken eventuell aufarbeiten.
Generell: wer schlauchlos fährt, hat ja auch das entsprechende Flickzeug mit. Bei den häufigen kleinen Defekten in der Lauffläche ist man daher nur sehr selten auf völlige Demontage angewiesen, da man von außen mit Ahle repariert. Bei größeren Schäden ist eh - siehe oben - ein Schlauch die sicherste Reparatur. - (Dabei wird die Karkasse vom Felgenhorn ins Tiefbett gedrückt und der Reifen nur auf einer Seite über die Felge gehoben.) - Man muß also nur vor der Montage zu Hause vorher diese ominösen kleinen Aufkleber von der Innenfläche gelöst haben. Mühsames Entfernen der zähen Dichtschicht - wie man es manchmal liest - ist überflüssig bis schädlich.



Gruß
Roger T.
Alexander
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Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt

Beitrag von Alexander »

Hier ein Beispiel, wie man Reifen mit Spray und Feuer aufpumpen kann.
Der gewünschte Erfolg stellt sich aber nicht immer ein. Manchmal fackelt einfach nur der Reifen ab :mrgreen:



Grüsse
Alexander
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PeterC
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Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt

Beitrag von PeterC »

Zur Demontage kann man auch so über den Reifen fahren, das der Mantel vom Horn der Felge ins Felgenbett gedrückt wird.

Ich habe bisher die Reifen ohne zusätzliche Hilfsmittel wieder aufpumpen können, auch 265/75R16 auf einer 8" Felge.

Einen Reifen haben wir ohne Demontage im Sand wieder aufgpumpt, indem wir den Wagen nur mit der HiLiftKralle hochgehoben haben. Ein bißchen nach aussen ziehen und den Kompressor bis zum Abschalten vorladen. Der erste Schuss reicht in der Regel.

Ich bin ohne Wuchtgewichte aus Libyen heim gefahren weil kein Maschine verfügbar war. Man merkt doch ob die Lenkung flattert oder nicht.

Gruß
Peter
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Verter
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Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt

Beitrag von Verter »

PeterC hat geschrieben: Ich bin ohne Wuchtgewichte aus Libyen heim gefahren weil kein Maschine verfügbar war. Man merkt doch ob die Lenkung flattert oder nicht.
Die wundersame Veränderung kenne ich auch von meinen Touren. In Deutschland musste noch reichlich gewuchtet werden. Nach etlichen "unter 1 bar" Passagen waren die neu modischen "Nicht-Blei-Gewichte" fast alle weg. Die Reifendecke hatte sich 1+n mal auf der Felge gedreht.
Und siehe da, auch auf der Autobahnheimfahrt keine Vibrationen.
Für mich sind Temperatur- und Drucküberwachung mittlerweile wichtiger geworden als die Wuchtproblematik. Nur das vom Felgenhorn rutschen und drehen der Decke auf der Felge möchte ich noch mit Beadlocks in den Griff bekommen.
Zu den vorangegangenen Bildern - bei 255/85x16 auf einer 6,5er Felge geht es auch ohne Fahrradschlauch, Reifenmontagepaste (Volksmund Flutschi) aufs Felgenhorn streichen und einfach Luft drauf, fertig.
Roger-Tecumseh
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Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Verter hat geschrieben: Zu den vorangegangenen Bildern - bei 255/85x16 auf einer 6,5er Felge geht es auch ohne Fahrradschlauch, Reifenmontagepaste (Volksmund Flutschi) aufs Felgenhorn streichen und einfach Luft drauf, fertig.

Flutscht gut rauf - zweifellos. Aber genauso leicht wieder runter - z.B. bei 0,8 und weniger Druck.
Verter
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Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt

Beitrag von Verter »

Roger-Tecumseh hat geschrieben:Aber genauso leicht wieder runter - z.B. bei 0,8 und weniger Druck.
nur dran ist nicht Flutschi schuld - langsam fahren ist angesagt.

Durch einen Militärkonvoi bedingt muss ich meine BFG MUD mal tracktieren - 70km/h und hatte als einziger nur um die 1bar, wir kamen direkt aus den Dünen. Ergebnis waren Risse in den Blöcken; die Temperatur war zu hoch. Mich wundert heute noch das der Reifen nicht vom Horn gerutscht ist. Vermutlich lang es daran, das ich immer Sandpassagen als Fahrbahn gesucht habe und die Kurven langsam gefahren bin. Dieses war auch die Basis der Gedanken zur Reifenüberwachung und den Beadlocks. Letztere haben durch den "Innenreifen" auch noch Notlaufeigenschaften.
Den Reifenschaden hatte dann das freundliche Militär, die vermutlich 5 bis 6 bar auf ihre 404er Unimog Reifen hatten - Durchstich in der Hamada und kein Werkzeug dabei. Also waren wir auch freundlich ausgeholfen.
So hat jeder seine spezielle Ausrüstung. ;-)
Roger-Tecumseh
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Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Verter hat geschrieben:
Roger-Tecumseh hat geschrieben:Aber genauso leicht wieder runter - z.B. bei 0,8 und weniger Druck.
nur dran ist nicht Flutschi schuld - langsam fahren ist angesagt.

Na ja, enge Kurven (noch dazu vielleicht mit Gewichtsverlagerungen auf ein Rad) sind dabei (und mit dem beschriebenen niedrigen Luftdruck) wohl oefter der Grund fuers Reifenabspringen, als hohe Geschwindigkeiten mit 1,0 oder 0,8, die man dann ohnehin nicht fahren sollte - nicht mal geradeaus! (Schon wegen der enormen Erwaermung und der dann drohenden Abloesung der Karkasse.)

Sind Beadlocks eigentlich ohne Probleme zugelassen?
Verter
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Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt

Beitrag von Verter »

Roger-Tecumseh hat geschrieben:Sind Beadlocks eigentlich ohne Probleme zugelassen?
durch den Umstand, das für den Beadlock Schlauch ein zweites Loch gebohrt werden muss, könnte die Betriebserlaubnis der Felge betroffen sein. also zuvor den TÜV interviewen. In der Wüste interessiert das keinen. man kann auch bei einer Hamburger Importfirma nachfragen, ob der Umbau mit Segen des TÜV von statten geht, oder bei IAV Berg, da gibt es im Buschtaxi einen Nutzungsbericht dazu.
mir persönlich wäre auch eine dreiteilige Felge lieber, mit Hutchinson Ring, wie bei den Unimogs oder Baja Rennwagen. Aber eine American Race Felge hier über den TÜV zu bekommen, da kann ich mir auch zum Spaß eine anderes Auto kaufen.
buecherjo
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Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt

Beitrag von buecherjo »

Ich fahr seit 5 Monaten mit Wuchtgranulat in 275/ 75 R16- wenn es mal unwuchtig wird, ist das Problem nach 1 min wieder behoben. Wovor ich Bammel hab sind mauretanische Schlaglochpisten....Ich werde aber berichten
Oilworker
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Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt

Beitrag von Oilworker »

Lese grade Eure Diskussion über Wuchtgranulat.

Ich fahre es seit nun 142.000km in meinem Cooper STT 315/75R16.
Es klappt hervorragend und bei allen Geschwindigkeiten und Straßenverhältnissen.

Im letzten Jahr bin ich das 4. Africa Eco Race in der Raid Kategorie mitgefahren und hatte es auch dort in den Reifen.

Falsch dosieren kann man es kaum, da die Beutel entsprechend der Reifengröße vorkonfektioniert sind.
Lediglich im Winter kann es etwas länger dauern bis das Granulat (je nachdem welchen Hersteller man verwendet) frei ist, da durch das Luftauffüllen immer Feuchtigkeit in den Reifen gelangt und diese geringe Menge Feuchtigkeit reicht das das Granulat bei tiefen Temperaturen aneinander friert.

Zum Reifen "aufsprengen".
Ein großer Vorteil dieser Methode ist das man einen Reifen, der sich abgezogen hat, auch ohne Demontage der Felge wieder fest auf die Felge bekommt.



So long,

Robert
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