Reifentyp im Sand

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Chrigu
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Reifentyp im Sand

Beitrag von Chrigu »

Hoi Tourenfahrer/innen

Jetzt frag ich doch mal:

Was habt ihr für Reifen auf den Geländewagen drauf für eure Wüstentouren?

Ich meine den Typ/Bezeichnung und nicht die Dimensionen...

Ich geh mal glatt davon aus dass ein Teil von euch die BF Goodrich AT's hat. Wie schlagen sich die im Sand? Wieviel (wenig) Druck mögen sie im Sand wirklich ertragen? Wie solide ist die Seitenflanke wirklich?
Wie sind sie denn im Vergleich zum Cooper Discoverer STT?

Wer kann was über den Grabber AT aussagen?

Huui, so viele Fragen wieder..........

Gewunderige Grüsse
Chrigu
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kilian01
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Re: Reifentyp im Sand

Beitrag von kilian01 »

habe schon alle möglichen reifen gefahren dunlop grand trek bfg mt at, immer mit platten :cry: ; bis ich vor ein paar jahren einen satz michelin xs erstanden habe, seitdem habe ich nie mehr eine panne gehabt, in der not bin ich mit 0,5 bar jede düne hochgeklettert (und habe keine sperren) hängegeblieben sind wir beide nur wenn ich zu blöd war oder zu ängstlich oder ich halt mal wieder zum seitenfenster rausgeschaut habe;;;; allerdings sind sie auf teer bei nässe mit äußerster vorsicht zu geniesen, besonders den brenner runter bei geschloßener schneedecke wurde ich sehr religös mit meinen vielen fürbitten, befürchte aber das sie nach der nächsten lybientour reif für die jagdgründe sind und da es keine neuen mehr gibt bin ich auf die postings gespannt,
martin1101
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Re: Reifentyp im Sand

Beitrag von martin1101 »

war mit dem Grabber AT2 in Libyen´s Dünen unterwegs (11. Längengrad - Erg Murzuq- Akkakus) - hat gut funktioniert.

Martin
Michael Escher
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Re: Reifentyp im Sand

Beitrag von Michael Escher »

Hoi Chrigu,
meine Erfahrungen:
Michelin xs: Flanke und Lauffläche superstabil, den kannst fast ohne Luft fahren. War eigentlich gut im trockenen Gelände, bleiben abeer nur noch ca. ein Drittel Profil, war der Vortrieb und v.a. die Seitenführung im Sand schlecht (Abrutschen!). Achtung: auf nasser Strasse wird der Reifen gefährlich, im Schnee ist er Selbstmord.
BFG A/T: war ich enttäuscht, Flanke zu weich, Seitenführung mies
Mastercraft Courser MT: fand ich super, auch mit 1/4 Restproffil noch gut im trockenen Gelände
Bridgestone Dueller MT: hab ich im Sand noch nicht gefahren, auf der Strasse (nass und trocken) ist er viel besser als der Mastercraft. Trotz mehr Negativprofil auch ruhiger
Ich hatte bis dato noch nie einen Platten am Auto. Für mich ist aber eines klar: Ich werde nur noch MTs fahren.
Gruss Michael
Chrigu
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Re: Reifentyp im Sand

Beitrag von Chrigu »

Oh, danke schonmal für die Feedbacks!

Ich lass mich weiter von Reifen berieseln... :mrgreen:

Schad gibt's den xs nimmer?! Bis wann wurde der gebaut?
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Mathilda
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Re: Reifentyp im Sand

Beitrag von Mathilda »

Wir haben auch die Bridgestone Dueler(D689) 265 70/R16, aber keine
Vergleiche zu anderen. Im Sand (bei heissem, weichem S. Ablass auf 14 PSI) optimal.
Hab aber festgestellt, dass die Flanken recht angeschlagen
aussehen (von den Bachbetten vermutl., evtl. ist dieser dort nicht soo
stabil?).

LG von einer techn. Dinge angehend ahnungslosen Benutzerin :)
Michael Escher
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Re: Reifentyp im Sand

Beitrag von Michael Escher »

Sali Chrigu,
den xs gibt es schon noch, auch in 7.50 R16:
http://www.michelintransport.com/ple/fr ... ubrique=47
Aber aufpassen, der braucht Schläuche und ist schweineteuer. Vor Jahren, als ich den 3. Satz kaufen wollte, haben die was von über SFr. 300.- pro Stück gefaselt. Das war der Grund, andere Reifen zu kaufen. Ah ja, im nassen Gelände taugt der gar nicht.
Gruss Michael
Wolfgang K
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Re: Reifentyp im Sand

Beitrag von Wolfgang K »

Äh, hüstl, ich hätte noch je einen ungefahrenen (aber älteren) Satz 7.50er Michelin XS und vom Goodyear Nachbau zu vergeben. Wenn jemand Interesse hat…..

Derzeit fahre ich BFG AT. Ich liebe diesen Reifen, gebe aber zu, dass mir der direkte Vergleich fehlt, da ich auf meinem derzeitigen Wagen nie was anders gefahren bin. Der erste Satz hatte mit 80.000km (davon 35.000km Sahara) noch 75% des Profils, wurde aber durch die Aushärtung (nach ca.3 Jahren) bei Nässe rutschig.
Wenn er neu ist geht er auch auf Schnee wirklich gut. Aber nur wenn er neu ist.

Ich fahre die 285/75 im Sand mit unter 0,5 bar auf einer 8x16 Felge. 7x16 wäre besser, gibt es aber keine für meinen HZJ105. Auf dem BJ45 bin ich 265/75er Ats auf einer 6x16 Felge mit 0,4 bar gefahren. Und das auch schon mal mit gut 70 km/h. Mir ist nie einer von der Felge gesprungen.

Ich bin verwundert, mit welchem geringen Druck man den Reifen fahren kann, ohne dass er schaden nimmt.

Würde aber gerne mal einen anderen Reifen ausprobieren, habe aber bei Fulda Tramp Tour und dem Michelin XZL erlebt, dass diese Reifen das sehr übel genommen haben, wenn man sie zu viel hat walken lassen (Ablösung der Karkasse).

Ich traue mich schlicht nicht vom bewährten abzuweichen. Wenn jemand was dazu sagen kann mit welchem Reifen man das noch riskieren kann, würde mich das auch sehr interessieren.

Grüße
Wolfgang
Chrigu
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Re: Reifentyp im Sand

Beitrag von Chrigu »

Wass, so ne extreme Laufleistung?

Noch ne Frage zu den Felgendimensionen:
Geht ein 315 o.305 75 16 auf ne 7x16 Felge?
Ist das fahrbar? Denke an den AT von BFG
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Wolfgang K
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Re: Reifentyp im Sand

Beitrag von Wolfgang K »

JA, die halten recht lange.

Für die 305er und die 315er sind mindestens 8x16 vorgeschrieben. Aber fahren kann man 7x16 schon. Für die 265er sind 7x16 vorgeschrieben. Mit 6x16 haben die sich auf der Straße ein wenig schwammig gefahren, war aber zur Anreise vertretbar. Im Sand war das natürlich Klasse.

Wenn Du mir Deine E-mail Adresse mal zukommen läßt, dann kann ich Dir die Tabelle mit den von BFG vorgegebenen Werten mal schicken.

Grüße
Wolfgang
Chrigu
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Re: Reifentyp im Sand

Beitrag von Chrigu »

Hoi Wolfgang!

danke für Deine Mail mit der Tabelle und den super Infos zum BFG AT!

Wirkt wie ein Meisterreifen!

Andere behaupten, der Grabber AT2 könne mindestens soviel, auch die Laufleistung sei hoch.

Aber wei Du schreibst: 80'000Km und erst 25% abgefahren... erreicht das ein Grabber?

danke für eure Meinungen und Erfahrungsberichte!

Ich bilde mir grad aus euren Erfahrungen meine eigene Meinung dazu :wink:
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kilian01
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Re: Reifentyp im Sand

Beitrag von kilian01 »

high da bin ich nochmal
mein sohn(den habe ich glaube ich auch schon angesteckt) hat auf seinem kleinen j9 die 235/85 16 bfg mt drauf und mit ihm waren wir in tunesien zum einüben unterwegs, waren allerdings da nicht unter 1,2 bar, allerdings kam mir es so vor, daß das profil sich schnell abnutzte????
mehr kann ich zu diesem reifen sagen wenn wir im nov aus ly. zurück kommen,
bei mir sind die xs die 9.oo ausführung auf einem leichten j8, aber ich fahre sie nur im sand und auf der anreise nach genua (aber da mit größter vorsicht) in marokko laße ich die anderen drauf, zur zeit sind das fulda aber es fällt mir auf ich weiß außer größe nicht wie sie heißen und habe sie bisher auch nicht unter 1,4 bar gefahren
schu achbar ?

Re: Reifentyp im Sand

Beitrag von schu achbar ? »

Hallo Chrigu,

meine General Grabber AT waren in der Hitze schell ausgebeult u. warfen richtige Blasen unter der Lauffläche.Hab ich bis dato auch bei keinem anderen Reifen erlebt.
Die BFG sind die bessere Wahl.
Turi
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Re: Reifentyp im Sand

Beitrag von Turi »

Hoi Chrigu
Schlussendlich ist es egal was Du für einen Reifen fährst.
Entscheidend ist der richtige jeweilige Luftdruck, die Beladung, der Fahrstil und das Alter betreffend der Haltbarkeit.
Meine Goodrich MT älteren Baujahrs hielten auch 60000 km.
Die neuen die ich im Frühling aufgezogen habe, frisch ab Presse,
sind mit 18000 km schon halb runter, dafür sind sie bei Nässe auch noch fahrbar.
In Libyen waren wir mit billigen Amipneu 33x12,5-15 und die hielten.
Bild
Paar Jahre später in Libyen, siehe Beispiel.
Bild
Die MT's halten auch nicht immer.
Die neuen Goodrich MT's haben den Vorteil, dass die Stollen weit in die Schuldern gezogen sind und man auch mit wehnig Luftdruck noch auf Stollen fährt, hat sich im Dezember in Algerien bewährt, im Sand muss man ein wenig mehr aufpassen, dass man sich nicht eingräbt, dort wäre mir ein AT lieber, im Schotter hat man jedoch den Vorteil, dass die Flanken stabiler sind.
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sandige Grüsse
Turi
PeterC
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Re: Reifentyp im Sand

Beitrag von PeterC »

Hallo zusammen

Nissan Pickup: BFG 265/75R16 auf 8*16: auf 0,8 bar absenkbar bei 2,8to Gewicht. Dauerhaltbar, aber nach 3 Jahren ausgehärtet und sehr rutschig auf feuchter Strasse. Dazu Sägezähne vorn und damit laut trotz regelmäßigem Wechsel zwischen vorn und hinten.

HZJ79:
Mickey Thompson Baja Belted HP 33*12,5R16 auf 8*16: Auf Schotter super, im Sand eine Katastrophe. Sehr harte Flanke, nur 0,2 bar entscheiden ob alles heftig walkt und es auf dem Sand geht oder man mit Trennscheibe fährt. Der Reifen brauchte etwa 30% mehr Sprit als BFG AT oder MT der anderen. Das Walken bei niedrigem Luftdruck hat zu folgendem Ergebnis geführt:
Bild

Danach Bridgstone Dueler HT 285/75R16: super im Sand, sonst keine
Probleme und auf der Strasse echt klasse. Leise, gute Haftung.
Bild

Im Vergleich zu BFG MT 255/85R16 auf HZJ78, die einem die Piste im Sand zerwühlen kaum Einsinken und wenig Kraftbedarf.

Dauerhaltbarkeit sehe ich entspannt: wenn meine Reifen zu alt werden entsorge ich sie lieber als mit alten Gummis brüchig auf die nächste Panne zu warten. Bei mir bleibt immer noch Profil am Ende der Lebensdauer übrig.
Gruß
Peter
Die schnellste Verbindung zwischen 2 Punkten ist nicht zwingend eine Gerade
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