
Im Prinzip folgt man immer diese Piste.

In der letzten Stunde des Aufstiegs erreicht man diese Abzweigung. Die Piste zweigt sich nach links und rechts ab. Man biegt rechts ab. Unmittelbar danach zweigt die Piste wieder und man wählt den linken, steileren Weg, der um den Berg herum und direkt auf den Gipfel führt. Von dort oben sieht man im Osten noch weitere Pisten. Wer also weiter wandern will, ist hier richtig. Es gibt aber einige Pisten, sodass es hilfreich ist ein GPS zu verwenden, um sich nicht zu verirren.

Endlich habe ich es geschafft und stehe in 3088 Meter über dem Meeresspiegel. Und der Ausblick ist gigantisch.



Wendet man seinen Blick nach Osten sieht man am Horizont das Libanongebirge und dahinter kann man Syrien erkennen.

Bei guter Sicht in Richtung Westen sieht man das Mittelmeer und kann unter Umständen das 200 Kilometer entfernte Zypern erkennen.


Kaum habe ich es mir auf dem Gipfel bequem gemacht und fange an, meine Gedanken in die Ferne schweifen zu lassen, als ich aus der Ferne Motorengeräusche höre.

Ruckzuck bin ich von bewaffneten Jugendlichen umstellt.

Die Jungs fuhren mit Quads, Motorrädern und Geländewagen auf den Gipfel. Wenn ich dass mal gewußt hätte.

Auf dem Rückweg kommen immer wieder Quadfahrer entgegen. "Brauchst du etwas? Hast Du Wasser? Können wir Dich mitnehmen?" Auch wenn mir fast die Beine abfallen möchte ich meinen Ausflug zu Fuss beenden.

Es ist schon spät am Nachmittag und es wird Zeit, dass ich den Berg verlasse. Die Wolken senken sich schon und ich habe das Gefühl, dass ich sie beinahe anfassen kann. Die Sicht wird langsam immer schlechter. Aber wie gesagt, verlaufen kann man sich kaum und man muss nur der Piste folgen.



Der Ausflug auf den Qornet es Sawda war ein spannendes Erlebnis.

































































