Johannesburg: mein Leben in Südafrika
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Re: Johannesburg: mein Leben in Südafrika
"Diese große Buchstaben auf dem Berg: "Jesus komm". Ein Hoffnungsschrei, der vermutlich ungehört verhallt..."
Das ist natürlich Glaubenssache. Und Hoffnung kann Menschen ja lange über Wasser halten. Siehe Simbabwe.
Schlimm finde ich, und das ist mir schon oft in Afrika begegnet, dass die evangelikalen und Frei- Kirchen den Leuten verklickern, dass, wenn man nur fromm genug ist, Gott einem dabei hilft und dafür sorgt, das man auch reich wird.
Und wenn man arm bleibt war man halt nicht andächtig genug...
Man mag ja von den großen (etablierten) christlichen Kirchen halten was man will. Aber ich denke, dass die mit ihrer soliden Infrastruktur (im Kongo z.B. die einzig funktionierende) in der Lage ist, den Leuten auch brauchbare praktische Hilfe zu leisten und Unterstützung zu geben.
Das meint
Rudi
Das ist natürlich Glaubenssache. Und Hoffnung kann Menschen ja lange über Wasser halten. Siehe Simbabwe.
Schlimm finde ich, und das ist mir schon oft in Afrika begegnet, dass die evangelikalen und Frei- Kirchen den Leuten verklickern, dass, wenn man nur fromm genug ist, Gott einem dabei hilft und dafür sorgt, das man auch reich wird.
Und wenn man arm bleibt war man halt nicht andächtig genug...
Man mag ja von den großen (etablierten) christlichen Kirchen halten was man will. Aber ich denke, dass die mit ihrer soliden Infrastruktur (im Kongo z.B. die einzig funktionierende) in der Lage ist, den Leuten auch brauchbare praktische Hilfe zu leisten und Unterstützung zu geben.
Das meint
Rudi
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Alexander
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Re: Johannesburg: mein Leben in Südafrika
Heute hatten wir heftigen Regen, den Südafrika gut gebrauchen kann.
Auf der Fahrt nachhause gab es schöne Regenbögen:


Grüsse
Alexander
Auf der Fahrt nachhause gab es schöne Regenbögen:


Grüsse
Alexander
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Alexander
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Südafrika: Das Elephant Sanctuary in Hartbeespoort
Das Schöne in Südafrika ist, dass man die Tierwelt noch hautnah erleben kann und das im wahrsten Sinne des Wortes. Diesen Samstag lasse ich mal alle Arbeit liegen. Die Woche war stressig genug und ich habe mir etwas Entspannung verdient.
Von Johburg fährt man ca. 1:15 Stunden nach Hartbeespoort zum Elephant Sanctuary. Schon die Landschaft lohnt eine Fahrt zum Elefantenpark.



Ich komme am Park etwas zu früh, oder zu spät an. Je nachdem, aus welcher Warte man es betrachtet.
Darum bleibt noch Zeit, den Erdmännchen bei der Fütterung zuzuschauen.



Was ich nicht wußte, dem Elefanten Park ist auch ein Monkey Sanctuary angegliedert. Also warum nicht gleich das Ganze mit einem Besuch bei der engsten Verwandschaft verbinden.
Der Affenbereich ist, bis auf die Laufstege naturbelassen. Man befindet sich quasi im Dschungel. Da der Affenpark gut besucht ist und man nicht unbedingt mit 30 anderen Besuchern die Aufmerksamkeit der Affen teilen will, sollte man die Fütterung noch hinzubuchen. Das machen die Wenigstens, weil es extra Geld kostet. Man hat aber den Vorteil, dass man einen Führer für sich alleine hat und die Besichtigung wesentlich entspannter abläuft.

Kaum befinde ich mich in Mitten von Affen der verschiedensten Rassen, sitzt auch schon einer auf meiner Schulter und bohrt in den Ohren und sucht Läuse in meinen Haaren, von denen er hoffentlich keine finden wird.
Die meisten Affen stammten von Urlaubern, die meinten, irgendwo einen jungen Affen als Souvenier mit nachhause nehmen zu müssen. Irgendwann werden die Affen zu stressig und man gibt sie entweder ab oder setzt sie aus. Das Sanktuary ist quasi eine Auffangstation für diese Tiere.

Na? Wann rückst du endlich das Futter raus?

Die ersten Ringtails trauen sich schon mal.

Da genehmige ich mir doch gleich ein Stück Banane...

...und damit ich nicht zu kurz komme am besten gleich noch ein zweites Stück.

Was für ein Teil nehme ich jetzt? Das linke, oder lieber das recht. Das sieht größer aus.

Hey, lasst mir auch noch was übrig!!!

Psssst! Ihr beiden lenkt jetzt mal die Anderen ab und ich besorg uns dann eine ordentliche Portion.

Verdammt! Da waren meine Augen wieder mal größer als mein Magen.

Während ich versuche, mehr oder weniger gerecht das Futter an 130 Affen zu verteilen, macht sich eines dieser Tierchen über meine Hosentaschen her.
Es steckt vorsichtig seinen Fingen in jede Tasche, zieht etwas daran, damit der Taschendieb sieht, ob sich etwas darin befindet, was sich lohnt den Besitzer wechseln zu lassen. 
Von Johburg fährt man ca. 1:15 Stunden nach Hartbeespoort zum Elephant Sanctuary. Schon die Landschaft lohnt eine Fahrt zum Elefantenpark.



Ich komme am Park etwas zu früh, oder zu spät an. Je nachdem, aus welcher Warte man es betrachtet.



Was ich nicht wußte, dem Elefanten Park ist auch ein Monkey Sanctuary angegliedert. Also warum nicht gleich das Ganze mit einem Besuch bei der engsten Verwandschaft verbinden.
Der Affenbereich ist, bis auf die Laufstege naturbelassen. Man befindet sich quasi im Dschungel. Da der Affenpark gut besucht ist und man nicht unbedingt mit 30 anderen Besuchern die Aufmerksamkeit der Affen teilen will, sollte man die Fütterung noch hinzubuchen. Das machen die Wenigstens, weil es extra Geld kostet. Man hat aber den Vorteil, dass man einen Führer für sich alleine hat und die Besichtigung wesentlich entspannter abläuft.

Kaum befinde ich mich in Mitten von Affen der verschiedensten Rassen, sitzt auch schon einer auf meiner Schulter und bohrt in den Ohren und sucht Läuse in meinen Haaren, von denen er hoffentlich keine finden wird.
Die meisten Affen stammten von Urlaubern, die meinten, irgendwo einen jungen Affen als Souvenier mit nachhause nehmen zu müssen. Irgendwann werden die Affen zu stressig und man gibt sie entweder ab oder setzt sie aus. Das Sanktuary ist quasi eine Auffangstation für diese Tiere.

Na? Wann rückst du endlich das Futter raus?

Die ersten Ringtails trauen sich schon mal.

Da genehmige ich mir doch gleich ein Stück Banane...

...und damit ich nicht zu kurz komme am besten gleich noch ein zweites Stück.

Was für ein Teil nehme ich jetzt? Das linke, oder lieber das recht. Das sieht größer aus.

Hey, lasst mir auch noch was übrig!!!

Psssst! Ihr beiden lenkt jetzt mal die Anderen ab und ich besorg uns dann eine ordentliche Portion.

Verdammt! Da waren meine Augen wieder mal größer als mein Magen.

Während ich versuche, mehr oder weniger gerecht das Futter an 130 Affen zu verteilen, macht sich eines dieser Tierchen über meine Hosentaschen her.
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Alexander
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Südafrika: Das Elephant Sanctuary in Hartbeespoort
Im Affenbereich kann man zum Abschluss noch einen schönen Spaziergang unternehmen mit fantastischer Aussicht garantiert. Ein bisschen schwindelfrei sollte man schon sein 


Eine der Brücken trägt nicht um sonst diesen Namen:


Und die Brücken schwanken nicht schlecht.

Ein Kaktusbaum. Seine Früchte sind giftig. Trotzdem nutzen sie die Affen. Irgendwann fallen die Früchte vom Baum und fangen zu faulen an. Das zieht wiederum Fliegen und Ungeziefer an, eine Leibspeisse für die Affen.

Ein Stück Erz...

...das schon vor hunderten Jahren aus diesen Höhlen geschürft wurde. Die Einhänge sind sehr klein. Dahinter soll es richtige Minen geben. Mein Guide äussert die Hoffnung, dass sie eines Tages für Besucher zugänglich gemacht werden.



Eine der Brücken trägt nicht um sonst diesen Namen:


Und die Brücken schwanken nicht schlecht.

Ein Kaktusbaum. Seine Früchte sind giftig. Trotzdem nutzen sie die Affen. Irgendwann fallen die Früchte vom Baum und fangen zu faulen an. Das zieht wiederum Fliegen und Ungeziefer an, eine Leibspeisse für die Affen.

Ein Stück Erz...

...das schon vor hunderten Jahren aus diesen Höhlen geschürft wurde. Die Einhänge sind sehr klein. Dahinter soll es richtige Minen geben. Mein Guide äussert die Hoffnung, dass sie eines Tages für Besucher zugänglich gemacht werden.

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Re: Johannesburg: mein Leben in Südafrika
Hallo Alexander,
wie lange bist Du noch in JHBG? Ich komme Mitte April wieder zurück nach Windhoek, fahre dann zum Carnet-Ausstempeln nach Sambia, hoch bis zum Luangwa North. Auf dem Rückweg dann an die Küste nach Sodwana und zurück über JHBG.
Wäre schon nett, Dich einmal nicht im Westerwald, sondern dort zu treffen.
Beste Grüße
Wolfgang
wie lange bist Du noch in JHBG? Ich komme Mitte April wieder zurück nach Windhoek, fahre dann zum Carnet-Ausstempeln nach Sambia, hoch bis zum Luangwa North. Auf dem Rückweg dann an die Küste nach Sodwana und zurück über JHBG.
Wäre schon nett, Dich einmal nicht im Westerwald, sondern dort zu treffen.
Beste Grüße
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Re: Johannesburg: mein Leben in Südafrika
Hallo Wolfgang,
Südafrika werde ich um den 26. April verlassen. Es kann sich um einen Tag hin oder her bewegen, das es weiter nach Dubai geht und ich noch nicht nach Flüge geschaut habe. Es wäre schön, wenn es klappen würde. Ab wann wärst du in JNB?
Grüsse und gute Reise
Alexander
Südafrika werde ich um den 26. April verlassen. Es kann sich um einen Tag hin oder her bewegen, das es weiter nach Dubai geht und ich noch nicht nach Flüge geschaut habe. Es wäre schön, wenn es klappen würde. Ab wann wärst du in JNB?
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Alexander
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Südafrika: Das Elephant Sanctuary in Hartbeespoort
Elefanten sind intelligente Tiere, was nicht nur an dem großen Gehirn von 5000 Gramm liegt. Zum Vergleich: das Menschliche Gehirn bringt es gerade mal auf 1300 - 1500 Gramm 
Man sagt Elefanten nach, sie könnten den Charakter eines Menschen erkennen. Daher kann es durchaus sein, dass sie einem einfach einen Tritt versetzen, obwohl der Mensch und Elefant vorher noch nicht aufeinander getroffen sind. Ob das stimmt, weiß ich nicht.

Trotzdem haben Elefanten etwas gemütliches. Man sollte sie allerding auf keinen Fall reizen. Elefanten, die auf Menschen treffen, können sehr aggressiv werden, wenn sie schon schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, oder sie gerade Junge aufziehen.
Elefanten fressen fast den ganzen Tag und sie werden ungemütlich, wenn dieser Fresszyklus unterbrochen wird. Am besten hat man immer ein paar Tonnen Trockenfutter dabei.

Elefanten haben einen massiven Knochenbau. Nur der Kopf ist sehr porös und das hat seinen Grund. Erstens, wer will schon einen zenterschweren Kopf mit sich herumschleppen. Und zweitens, der luftgefüllt Kopf hilf den Elefanten beim Schwimmen den Kopf über Wasser zu halten. Man hat übrigens Elefanten beobachtet, die bis zu sechs Stunden am Stück geschwommen sind.
Da die Elefantenzähne 12 Stunden am Tag im Einsatz sind, nutzen sie schneller ab, als die des Menschen. Daher werden die Zähne während dem 60 - 70 jährigen Leben fünf mal ausgewechselt. Dabei fallen dem Elefanten nicht einfach die Zähne aus. Sie wachsen hinten nach und schieben sich dann durch das Kiefer nach vorne. Ich möchte nicht wissen, welche Zahnschmerzen die Tiere aushalten müssen.

First Contact. Der Besucher hat die Gelegenheit gefahrlos mit den Elefanten in engen Kontakt zu kommen. Die Tiere werden, entgegen Gerüchten nicht betäubt. Es gibt nur einen einfachen Trick die Elefanten bei Laune zu halten: man füttert sie ständig.
Gefüttert wird vor allem diese Pallets, gepresstes Trockenfutter, dass man dem Elefanten einfach in den Rüssel schüttet. Dazu Obst und Gemüse.



Und jetzt wird eine Runde auf dem Elefanten geritten.
Natürlich hält der Elefant, egal, in welcher Position man sich gerade befindet den Rüssel hin. Eine eindeutige Aufforderung: "Füttere mich" 


Man sagt Elefanten nach, sie könnten den Charakter eines Menschen erkennen. Daher kann es durchaus sein, dass sie einem einfach einen Tritt versetzen, obwohl der Mensch und Elefant vorher noch nicht aufeinander getroffen sind. Ob das stimmt, weiß ich nicht.

Trotzdem haben Elefanten etwas gemütliches. Man sollte sie allerding auf keinen Fall reizen. Elefanten, die auf Menschen treffen, können sehr aggressiv werden, wenn sie schon schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, oder sie gerade Junge aufziehen.
Elefanten fressen fast den ganzen Tag und sie werden ungemütlich, wenn dieser Fresszyklus unterbrochen wird. Am besten hat man immer ein paar Tonnen Trockenfutter dabei.

Elefanten haben einen massiven Knochenbau. Nur der Kopf ist sehr porös und das hat seinen Grund. Erstens, wer will schon einen zenterschweren Kopf mit sich herumschleppen. Und zweitens, der luftgefüllt Kopf hilf den Elefanten beim Schwimmen den Kopf über Wasser zu halten. Man hat übrigens Elefanten beobachtet, die bis zu sechs Stunden am Stück geschwommen sind.
Da die Elefantenzähne 12 Stunden am Tag im Einsatz sind, nutzen sie schneller ab, als die des Menschen. Daher werden die Zähne während dem 60 - 70 jährigen Leben fünf mal ausgewechselt. Dabei fallen dem Elefanten nicht einfach die Zähne aus. Sie wachsen hinten nach und schieben sich dann durch das Kiefer nach vorne. Ich möchte nicht wissen, welche Zahnschmerzen die Tiere aushalten müssen.

First Contact. Der Besucher hat die Gelegenheit gefahrlos mit den Elefanten in engen Kontakt zu kommen. Die Tiere werden, entgegen Gerüchten nicht betäubt. Es gibt nur einen einfachen Trick die Elefanten bei Laune zu halten: man füttert sie ständig.



Und jetzt wird eine Runde auf dem Elefanten geritten.


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Alexander
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Neues aus Südafrika
Hier ist wieder mal Radio Joburg, mit den neuesten Meldungen aus Südafrika 
Derzeit stellen sich die Menschen hier die Frage: Wird es langsam dunkel in Südafrika? Das Land leidet seit Jahren unter Energieprobleme. Viele Firmen haben sich bereits mit Stromgeneratoren ausgerüstet. In sechs Wochen könnte es so weit sein. Das Land hat kein Geld, um die Stromrechnung zu bezahlen. Das Geld kam quasi durch Korruption "abhanden"
Alleine Soweto steht bei dem staatlichen Energiekonzern mit 2 Milliarden Rand in der Kreide.
Dann wird in der Eislaufbahn der Festival Mall in Kempton Park bald das Tauwetter einsetzen. Und ich dachte, nur die Emiratis sind so verrückt. Südafrika kann sich das aus finanzieller und energietechnischer Sicht gar nicht leisten.

Aber demnächst wird alles besser, denn im Mai sind Wahlen und der ANC ist in meinem Hotel mit der kompletten Propagandamaschinerie eingezogen.



Einiges ist auch Fake in Südafrika.
Tragen viele Frauen ihre Haare kunstvoll geflochten, die Flechterei kann bis zu sechs Stunden in Anspruch nehmen...

...trägt der Rest der weiblichen Bevölkerung Glatze und darüber künstlichen Haarwuchs
Perrücken und sonstige Haarteile gibt es tragefertig zu kaufen.

Zum Thema Kriminalität.
Gestern wurde meine Firma Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls. Am Abend drangen 10 Bewaffnete in unsere Lagerhalle ein, schossen zwecks Warnung etwas um sich und bedienten sich dann an dem, was sie so brauchen konnten.
Das Land ist und bleibt spannend. Und das in jeder Beziehung.
Bis demnächst wieder aus Johannesburg
Grüsse
Alexander
Derzeit stellen sich die Menschen hier die Frage: Wird es langsam dunkel in Südafrika? Das Land leidet seit Jahren unter Energieprobleme. Viele Firmen haben sich bereits mit Stromgeneratoren ausgerüstet. In sechs Wochen könnte es so weit sein. Das Land hat kein Geld, um die Stromrechnung zu bezahlen. Das Geld kam quasi durch Korruption "abhanden"
Dann wird in der Eislaufbahn der Festival Mall in Kempton Park bald das Tauwetter einsetzen. Und ich dachte, nur die Emiratis sind so verrückt. Südafrika kann sich das aus finanzieller und energietechnischer Sicht gar nicht leisten.

Aber demnächst wird alles besser, denn im Mai sind Wahlen und der ANC ist in meinem Hotel mit der kompletten Propagandamaschinerie eingezogen.



Einiges ist auch Fake in Südafrika.
Tragen viele Frauen ihre Haare kunstvoll geflochten, die Flechterei kann bis zu sechs Stunden in Anspruch nehmen...

...trägt der Rest der weiblichen Bevölkerung Glatze und darüber künstlichen Haarwuchs

Zum Thema Kriminalität.
Gestern wurde meine Firma Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls. Am Abend drangen 10 Bewaffnete in unsere Lagerhalle ein, schossen zwecks Warnung etwas um sich und bedienten sich dann an dem, was sie so brauchen konnten.
Das Land ist und bleibt spannend. Und das in jeder Beziehung.
Bis demnächst wieder aus Johannesburg
Grüsse
Alexander
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Re: Johannesburg: mein Leben in Südafrika
Wildhunde, nicht Hyänen liegen im Schatten.
Gruß Peter
Gruß Peter
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martin1101
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Re: Johannesburg: mein Leben in Südafrika
Hallo Alexander,
warum auch immer - ich hab erst jetzt mitbekommen
, dass Du ja seit längerem in SA bist.
Interessant, Deine Erfahrungen !
Wir waren ja im vergangenen Jahr von Jänner bis März in SA unterwegs, allerdings nicht in Johannesburg.
Die aktuelle politische Situation ist sicherlich sehr aufgeladen; schon während unserer Reise (da wurde ja Zuma geschasst und die Menschen waren sehr hoffnungsvoll für Ramophosa; aber schon damals war die EFF sehr "agressiv" in Richtung Enteignungen etc.
Bin echt gespannt, was die Wahlen bringen werden.
Wünsch Dir noch eine gute Zeit und freu mich auf Deine weiteren Berichte.
Grüße aus good old Europe
Martin
warum auch immer - ich hab erst jetzt mitbekommen
Interessant, Deine Erfahrungen !
Wir waren ja im vergangenen Jahr von Jänner bis März in SA unterwegs, allerdings nicht in Johannesburg.
Die aktuelle politische Situation ist sicherlich sehr aufgeladen; schon während unserer Reise (da wurde ja Zuma geschasst und die Menschen waren sehr hoffnungsvoll für Ramophosa; aber schon damals war die EFF sehr "agressiv" in Richtung Enteignungen etc.
Bin echt gespannt, was die Wahlen bringen werden.
Wünsch Dir noch eine gute Zeit und freu mich auf Deine weiteren Berichte.
Grüße aus good old Europe
Martin
Re: Neues aus Südafrika
...Hallo AlexanderAlexander hat geschrieben:
Gestern wurde meine Firma Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls. Am Abend drangen 10 Bewaffnete in unsere Lagerhalle ein, schossen zwecks Warnung etwas um sich und bedienten sich dann an dem, was sie so brauchen konnten.![]()
Das Land ist und bleibt spannend. Und das in jeder Beziehung.![]()
Ja, spannend ist es immer und solche Sachen sind leider an der Tagesordnung in Südafrika, wie die grausamen Morde an den Farmern und die zunehmend Zahl an Raubüberfällen auf Touristen und die Idioten vom EFF heizen die Stimmung immer mehr auf.
War gerade 6 Wochen in Asien, sehr entspannend, nirgends muss man aufpassen und sich besonders Sorgen machen. Fotokrempel und Wertsachen lasse ich immer im Zimmer...ein paar Scheine immer offen zum "antesten"... Nie kam etwas weg und das seit 25 Jahren die ich regelmässing in Asien unterwegs bin.
In Afrika wird die ganze Zeit irgendwas geklaut und immer muss man auf der Hut sein und das Radar laufen lassen und es wird immer dreister. Ein Kollege von mir hat eine Weinfarm bei Kapstadt. Dem haben sie eine grosse Weinlieferung, die für Übersee bestimmt war geklaut als er nicht auf der Farm war. Ein Teil des Maschinenparks haben sich auch gleich mitgenommen...
That's Africa, zumindest das Südliche und irgendwann beginnt es einem zu verleiden, so schön wie es dort unten auch ist...
Schöne Grüsse nach Jo'burg ...in 3 Wochen bin ich auch wieder dort
-
Alexander
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Re: Neues aus Südafrika
Danke Maputo. Wo geht es hin?Maputo hat geschrieben:Schöne Grüsse nach Jo'burg ...in 3 Wochen bin ich auch wieder dort
Die Analyse der Überwachungsvideos hat einige interessante Details verraten und ich denke, dass die Bande mit dem Diebesgut nicht glücklich werden wird. Ansonsten lief der Überfall Generalstabsmässig ab und dauerte gerade mal 2:37 Minuten, was auf eine profesionelle Bande schließen läßt. Und etwas Insider Knowledge.
Leider waren sie nicht so dumm, wie die Täter eines länger zurückliegenden Überfalls. Die hatten richtig Kohle eingesackt und einer musst sich davon gleich einen Lamborghini kaufen. Aber Dummheit kennt eben auch in Afrika keine Grenzen und der Täter präsentierte seine Rennflunder gleich auf Facebook. Guess what?
Grüsse
Alexander
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Re: Johannesburg: mein Leben in Südafrika
...Hallo Alexander... ja, da hast du recht. Hier sind fast immer Profis am Werk. Viele der Kriminellen sind aus Nigeria, oder ehemalige Soldaten aus Zimbabwe oder Moçambique und meistens ist alles perfekt geplant und die haben Ihre bestochenen Mithelfer und Informanten überall.
Bei uns geht es etwas etwas dem Limpopo entlang und ein paar Tage in die Kalahari nach Botswana... eigentlich war Zimbabwe geplant, aber das ist leider extrem mühsam im Moment...zuerst geht aber unser Landcruiser in Mokopane in den Service ..
Bei uns geht es etwas etwas dem Limpopo entlang und ein paar Tage in die Kalahari nach Botswana... eigentlich war Zimbabwe geplant, aber das ist leider extrem mühsam im Moment...zuerst geht aber unser Landcruiser in Mokopane in den Service ..
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Alexander
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Re: Johannesburg: mein Leben in Südafrika
Die Tage hat es etwas geregnet in Johannesburg. Dort, wo die Kanalisation nicht funktioniert kamen einige Fahrzeuge ins Schwimmen.
Die Locals hier meinen, dass die Häufigkeit der Regenfälle in Johannesburg ungewöhnlich hoch ist. Dafür regnet es in manchen Gegenden seit Jahren gar nicht und es wird immer wieder Wasser in Flaschen an die Bevölkerung verteilt.
Grüsse
Alexander
Die Locals hier meinen, dass die Häufigkeit der Regenfälle in Johannesburg ungewöhnlich hoch ist. Dafür regnet es in manchen Gegenden seit Jahren gar nicht und es wird immer wieder Wasser in Flaschen an die Bevölkerung verteilt.
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Südafrika: Human Rights Day
Heute war in Südafrika der Human Rights Day und daher hatten wir einen Feiertag und Feiertag bedeutet, es wird nicht gearbeitet 
Für diesen Tag hatte ich mir vorgenommen, den Cheetah Sanctuary zu besuchen. Wie gesagt, ich hatte es vor.
Da ich keine Adresse hatte (steht auch nicht auf der Webseite) fütterte ich mein Navi mit den Koordinaten. Und schon ging es los.
Auf dem Weg komme ich an schöne Farmen vorbei. Einige scheinen es geschafft zu haben, ihren Traum zu erfüllen.



Andere scheinen nicht so viel Glück gehabt zu haben und der Traum vom eigenen Reich zerplatzte irgendwann.


Andere wiederum hatten nie einen Traum und es geht nur ums Überleben.


Landschaftlich war der Tripp auf jeden Fall wert.

Irgendwann sagt mir das Navi: take the next right unpaved road, also die nächste nicht geteerte Straße rechts. Ich mache Bekanntschaft mit einer Wellblechpiste und komme ins grübeln.


Ich bin wohl mit dem falschen Fahrzeug unterwegs.


In der Gegend wird Kohle und anderes Zeug abgebaut. Ich beschließe umzukehren. Ich habe eh noch etwas zu erledigen und fahre...

...ins Township Tembisa.

Ich will nicht sagen, es gibt hier keine Verkehrsregeln.
Diese weißen Taxibusse haben immer Vorfahrt, auch bei Rotlicht, den das wird nur als Empfehlung betrachtet. Die Ampeln heißen in Südafrika übrigens nicht Traffic Lights, sondern Robots


Afrikansiche Geburtenkontrolle? Werbung einerseits für Abtreibungen und andererseits für Penisverlängerungen. Und die Finanzierung dafür wird auch gleich mitgeliefert. So kommt Afrika seine Bevölkerungsexplosion nie in den Griff.

Blick auf das Township. Man sagte mir, es wäre besser, wenn ich die Gegend vor Einbruch der Dunkelheit verlassen würde. Es wäre einfach sicherer.

Für diesen Tag hatte ich mir vorgenommen, den Cheetah Sanctuary zu besuchen. Wie gesagt, ich hatte es vor.
Da ich keine Adresse hatte (steht auch nicht auf der Webseite) fütterte ich mein Navi mit den Koordinaten. Und schon ging es los.
Auf dem Weg komme ich an schöne Farmen vorbei. Einige scheinen es geschafft zu haben, ihren Traum zu erfüllen.



Andere scheinen nicht so viel Glück gehabt zu haben und der Traum vom eigenen Reich zerplatzte irgendwann.


Andere wiederum hatten nie einen Traum und es geht nur ums Überleben.


Landschaftlich war der Tripp auf jeden Fall wert.

Irgendwann sagt mir das Navi: take the next right unpaved road, also die nächste nicht geteerte Straße rechts. Ich mache Bekanntschaft mit einer Wellblechpiste und komme ins grübeln.


Ich bin wohl mit dem falschen Fahrzeug unterwegs.


In der Gegend wird Kohle und anderes Zeug abgebaut. Ich beschließe umzukehren. Ich habe eh noch etwas zu erledigen und fahre...

...ins Township Tembisa.

Ich will nicht sagen, es gibt hier keine Verkehrsregeln.


Afrikansiche Geburtenkontrolle? Werbung einerseits für Abtreibungen und andererseits für Penisverlängerungen. Und die Finanzierung dafür wird auch gleich mitgeliefert. So kommt Afrika seine Bevölkerungsexplosion nie in den Griff.

Blick auf das Township. Man sagte mir, es wäre besser, wenn ich die Gegend vor Einbruch der Dunkelheit verlassen würde. Es wäre einfach sicherer.

The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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