Johannesburg: mein Leben in Südafrika

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen: Reiseberichte zum Informieren und Träumen, fotografisch dokumentiert. In diesem Forum findet ihr Reiseberichte als "Fotostreckenführer" zu interessanten Reisewegen.

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Alexander
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Südafrika: Mabula Lodge

Beitrag von Alexander »

Langsam geht meine Zeit in Südafrika zu Ende. Zumindest das ist der derzeitige Plan. Daher nehme ich nochmal die Gelegenheit und unternehme einen Ausflug in Richtung Bela Bela zur Mabula Game Lodge.

Preislich liegt die Lodge im oberen Bereich, bucht man mit Vollverpflegung (drei Mahlzeiten). Geführte Ausflüge sind im Preis inbegriffen. Es gibt aber auch die preisgünstigere Variante für Selbstverpfleger.

Die Lodge umfaßt ein Gebiet von ca. 12.000 Hektar und bietet alles für den Natur- und Tierliebhaber.

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Ich habe beschlossen, dieses Wochenende um zwei Tage zu verlängern und möchte abseits von Streß, Meetings und Emails ein paar Tage ausspannen.

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Schon am Eingang zu meiner Lodge werde ich von ein paar jungen Klippschliefer begrüßt :-)

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Dieser Schreihals sorgt dafür, dass man schon relativ früh die Federn verläßt :twisted:

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Ein Gelbschnabeltoko oder Banana Bird beobachtet neugierig die Touristen.

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Es ist empfehlenswert die Lodges immer geschlossen zu halten. Sonst gibt es Besuch von unseren kleptomanischen Artgenossen. :mrgreen:

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Und selbst Warzenschweine tummeln sich vor der Haustüre.

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Morgen geht es aber auf große Safari. Ich möchte die Big Five sehen ;-)
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Alexander
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Beitrag von Alexander »

Um 6:30 Uhr beginnt die erste Tour. Nichts für Spätaufsteher. :mrgreen:

Wir besteigen die schnittigen Toyota Landcruiser und kaum haben wir ein paar Kilometer zurückgelegt...

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...sehen wir auch schon die ersten Tiere.

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Gazellen, Antilopen und Springböcke...

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...in morgentlicher afrikanischer Landschaft.

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Ein Warzenschwein mit seinen bedrohlichen Hauern. Gut, dass wir von solidem Blech umgeben sind. :wink:

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Ein Springbock, kaum erkennbar im hohen Gras.

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Rhinos, die wegen ihres Horns, das zu einem angeblich potenzsteigernden Pulver zermalen wird getötet werden. Hier sind die kurzsichtigen Tiere aber sicher.

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Wir fahren weiter an der sog. Defense Line entlang. Der Zaun, der uns vom Raubkatzengebiet trennt.

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Alexander
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Beitrag von Alexander »

Ein idyllisch gelegener See, der zum Baden einläd. :mrgreen:

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Dort hinten liegt doch etwas in der Sonne. :roll:

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Pass auf Ibis, sonst bist du fällig.

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Ein Krokodil schwimmt ans Ufer, um sich in der Sonne aufzuwärmen.

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Und gleich noch eins.

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Und ein weiteres Reptil liegt in der Sonne. Definitiv kein guter Platz, um eine Runde zu schwimmern. :wink:

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Beitrag von Alexander »

Einige Tiere schaffen es, sich im hohen Gras zu verstecken. Das gilt nicht für Giraffen :wink:

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Neugierig schaut sie, oder ist es ein Er, so genau erkennt man das auf die Entfernung nicht :) zu uns rüber.

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Und hier die ersten Huftiere.

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Und die Zebras mit ihren Streifen, die eine perfekte Verwirrung für Raubtiere bieten.

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Beitrag von Alexander »

Immer wieder hält unser Guide an, stellt den Motor ab und lauscht nach brechendem Geäst. Und plötzlich stehen sie vor uns: Elefanten!

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Friedlich fressen die grauen Riesen versteckt hinter den Bäumen.

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Plötzlich stellt das Leittier seine Ohren, trompetet mit seinem Rüssel und nimmt Kurs auf uns. :shock: Unser Guide drückt aufs Gas und wir gewinnen Abstand. Doch der Elefant legt an Tempo zu. Es besteht aber keine Gefahr. Der Toyota beschleunigt weiter und wir setzen unsere Fahrt fort.

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Beitrag von Alexander »

Am Abend überqueren wir die "Defense Line" und machen uns auf die Suche nach einem weiteren der Big Five: dem Löwen

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Mehr als ein paar Pfotenabdrücke bekommen wir allerdings nicht zu sehen.

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Wir genießen daher den Sonnenuntergang und werden es morgen nochmals versuchen.

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Um auf die andere Seite zu gelangen, müssen wir durch ein Gate. Ich komme mir vor wie im Jurassic Park. ;-)

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Entlang der Defense Line. Und plötzlich rauscht es aus dem Walki Talki des Guide: "We found them"

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Bei unserem Eintreffen steht schon ein weiterer Toyota mit Touristen bereit. Wir warten noch auf zwei andere.

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Obwohl wir in offenen Fahrzeugen sitzen besteht keine Gefahr. Die Löwen betrachten uns als zu große Objekte, auf welche die Jagd nicht lohnen würde. Löwen schätzen ihre potentiellen Opfer genau ein. In der Wildnis zählt auch das ökonomische Prinzip. Mit möglichst wenig Kraft und Energieverbrauch möglichst viel erreichen. Ein krankes Tier würde sofort gejagt. Große Tiere werden gemieden, da der Kraftaufwand und die Gefahr, sich zu verletzen zu groß wäre. Ich hoffe, das wissen auch die Löwen. :roll:

Und hier liegt er faul in der Sonne, der König der Tiere.

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Plötzlich schleicht der Löwe ins hohe Gras und geht in Lauerstellung.

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Hat er es auf die Gnus abgesehen?

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Südafrika: Mabula Lodge

Beitrag von Alexander »

Ein besonderes Highlight in der Mabula Lodge war das Treffen mit Uwe, Geli und seiner Ente. 8)

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Bisher hält der rote Flitzer ganz gut durch. Ich wünsche euch weiterhin gute Reise.

Das wars aus dem Reich der wilden Tiere. ;-)

Grüsse
Alexander
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Wahlen in Südafrika

Beitrag von Alexander »

Heute, am Mittwoch, 8. Mai sind Wahlen in Südafrika.

Vor einigen Monaten zog der ANC in "meinem" Hotel ein und ich konnte den Wahlkampf von seiner abscheulichen Seite kennen lernen.

Neben dem eigentlichen Wahlkampf liefen hier Parties ab. Junge Mädchen wurden auf der Straße "eingefangen". Sie wurden mit Alkohol gefügig gemacht. Was mit den Mädchen dann geschah, muss ich nicht eigens erwähnen. Teilweise liefen die Teenager auf den Fluren nackt herum, da sie im Rausch nicht mehr das Zimmer ihres "Liebhabers" fanden.

Letzte Woche wurde eine Frau von einigen ANC Mitgliedern in eines ihrer 28 Fahrzeuge "eingeladen". Als ihr Ehemann davon Wind bekam, folgte er den Männern bis ins Hotel, wo er die Herausgabe seiner Frau verlangte. Der Mann wurde ins Koma geprügelt und liegt noch heute im Krankenhaus.

Wer wird die Wahl gewinnen? Der ANC hat seit Nelson Mandela einiges an Reputation verloren und die Oppositionspartei Democratic Alliance an Popularität gewonnen. Trotzdem hat der ANC gute Chancen, trotz hoher Verluste die Wahl wieder zu gewinnen. Dazu muss man zwei Fakten kennen:

Es gibt ein elektronisches Wahlverfahren, in dem die Stimmberechtigten gespeichert sind. Macht ein Stimmberechtigter nicht von seinem Wahlrechtgebrauch, fällt die Stimme automatisch der Regierungspartei zu.

Das elektronische Wahlsystem wird nicht besonders gut gepflegt. So sind Wähler gespeichert, die nicht mehr wählen können, weil sie z.B. verstorben sind. Da diese natürlich nicht mehr wählen können, fällt diese Stimme automatisch der derzeitigen Regierungspartei zu.

Die letzten Wahlen waren von Gewalt überschattet. Besonders in den Townships brannten Autoreifen. In den letzten Tagen war in der Presse zu lesen, dass Weiße weiterhin enteignet werden sollen. Dazu soll die Verfassung geändert werden, um eine Enteignung ohne Schadensersatz zu ermöglichen. Aber selbst in der gebildeten schwarzen Bevölkerung bestehen Bedenken gegen die geplanten Enteignungen. Das dürfte am Wahltag und danach für weitern Zündstoff sorgen.

Hoffen wir mal, dass die Wahlen gemäßigt ablaufen.

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Wahlen in Südafrika

Beitrag von Alexander »

Südafrika hat gewählt...

Wie in Afrika üblich, gab es einige "Unregelmässigkeiten" bei dieser Wahl. Es gibt einen Toten zu beklagen, einige Wahllokale öffneten Stunden zu spät und einige öffneten erst gar nicht. In einigen Wahllokalen gingen die Wahlzettel aus, was zu Schlangen und zu Unmut führte.

Einige Wähler dachten, eine Stimme ist nicht genug und "manikürten" sich die Hände, um die Markierung zu entfernten, um dann ein zweites oder drittes Mal zu wählen. Wahlbetrüger, die dabei erwischt werden dürfen mit 10 Jahre Freiheitstrafe rechnen.

Derzeit werden die Stimmen noch ausgezählt. Es ist aber fast sicher, dass der ANC, trotz Stimmverluste wieder die absolute Mehrheit gewinnen konnte. Dann warten wir mal das Endergebnis ab.

Grüsse aus Johannesburg
Alexander
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Re: Johannesburg: mein Leben in Südafrika

Beitrag von Alexander »

Hier schon mal eine Prognose, wie die Wahl ausfallen wird:

ANC: 57.1% (62.15%)
DA: 21.7% (22.23%)
EFF: 9.7% (6.35%)
IFP: 3.5% (2.40%)
FF Plus: 2.8% (0.90%)

Grüsse
Alexander
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Angelika Baumann
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Re: Johannesburg: mein Leben in Südafrika

Beitrag von Angelika Baumann »

Hallo guten Morgen,

laut einer Meldung der Tagesschau lag die Wahlbeteiligung bei 65 %. Das sei ein historischer Tiefstand.

https://www.tagesschau.de/ausland/sueda ... 1~amp.html

Die Stimmen der ca. 10 Millionen Nichtwähler gingen jetzt also zum ANC...

Viele Grüße von der North-Coast

Geli
"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche sich die Welt nie angeschaut haben."
Alexander von Humboldt
Alexander
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Wahlen in Südafrika

Beitrag von Alexander »

Der African National Congress (ANC) hat die Wahl nun mit 57.68% für sich entschieden und konnte sich gegenüber den 49 Parteien, die sich zur Wahl stellten behaupten. Der ANC regiert nun seit 25 Jahren das Land.

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Die Stimmenverluste resultierten vor allem aus den Vorwürfen der Korruption und der Unfähigkeit die Gemeinden mit dem Nötigsten zu versorgen.

Auch wenn der ANC versprochen hat, dass nach der Wahl alles besser werden würde und die Energieversorgung gewährleistet sei, gab es am Abend wieder das, was in Südafrika als "Load Schedding" bezeichnet wird.

Der Hauptenergieversorger in ZA ist die Firma Eskom, die 5 Millionen Haushalte mit Stromversorgt. Die restlichen Strombezieher erhalten ihre Elektrizität durch Versorger in den Gemeinden. In Spitzenzeiten ist eine flächendeckende Stromversorgung nicht möglich. Daher wird zu diesen Zeiten in bestimmten Gebieten einfach die Stromversorgung unterbrochen, wie gestern z.B. im Township Tembisa, wo wir über fünf Stunden im Dunkeln saßen.

Gegessen wird dann im Kerzenlicht oder im Schein einer Petroleumlampe.

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Gekocht wird auf einem Gaskocher.

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Grüsse
Alexander
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Re: Johannesburg: mein Leben in Südafrika

Beitrag von Alexander »

In den letzten drei Tage gab es drei mal Load Schedding, also keinen Strom. Am Sonntag dauerte der Stromausfall von 10:00 Morgens bis Montag gegen 6:00 Uhr.

Es treten immer mehr Wahlunregelmässigkeiten zu Tage. Einige Wähler hatten bis zu neun mal gewählt und diese 25 Wahlboxen mit Stimmzetteln wurden in einem Versteck gefunden. Die Stimmen wurden natürlich nicht ausgezählt.

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Das Vertrauen in die Politik befindet sich auch auf dem Abstieg:

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Alexander
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Maputo
Beiträge: 171
Registriert: So 9. Apr 2017, 15:17
Wohnort: Basel / Paris

Re: Johannesburg: mein Leben in Südafrika

Beitrag von Maputo »

Gut beschrieben über die Wahlen und den Vorfällen mit dem ANC in deinem Hotel.

Der ANC ist tief gespalten. Die korrupte Bande aus der Zuma Zeit, denkt immer noch, sie können machen was sie wollen. Völlig arrogantes Verhalten, die Leute die sie gewählt haben sind ihnen völlig egal. Hauptsache sie können sich weiter ungehemmt Geld in die Tasche stecken.

Diese Baboons (Sorry für den Ausdruck...) sind auch auch in vielen staatlichen Unternehmen anzutreffen. Der Personalbestand bei Eskom zum Beispiel hat sich unter Zumas Günstlingswirtschaft dramatisch vergrössert. Viele Angestellte sind völlig unqualifiziert und unfähig. Die Aktiva ist Korruption und Misswirtschaft, was man täglich bei den vielen Stromausfällen im ganzen Land live miterleben kann.

Cyril Ramaphosa steht vor einer Herkulesaufgabe. Wenn es ihm nicht gelingt das Steuer rumzureissen bis zu den nächsten Wahlen sehe ich sehr schwarz für die Zukunft Südafrikas.
lehencountry
Beiträge: 399
Registriert: Di 10. Nov 2009, 13:10

Re: Johannesburg: mein Leben in Südafrika

Beitrag von lehencountry »

Anfangs war ich mit Ramaphosa noch etwas optimistisch. Inzwischen stell ich ihn mit seinem 500 Mill. Vermögen (Euro...nicht Rand) auf die selbe Stufe wie Zuma. Soll er doch mit gutem Beispiel vorangehen und 400 Mill. spenden um den Armen bescheidene Häuser zu bauen. Mit den gestohlenen Milliarden während der Zuma-Regierung haben Zuma and Friends nur an sich gedacht. Diese Bereicherung gab es während der Apartheid nicht.
Wer glaubte, mit einer schwarzen Regierung geht es der schwarzen Bevölkerung besser, man sieht das Resultat nach 25 Jahren:
- die Slums werden mehr und auch größer,
- Arbeitslosigkeit ist noch höher,
- selbst die weiße Mittelschicht verarmt
- Stellen werden eher mit unqualifizierten Schwarzen als mit weißen Fachkräften besetzt
- Farmer, die Brotgeber des Landes, werden enteignet.
- die Infrastruktur wurde schlechter
- die Kriminalität verschlimmert

Wo sind die Worte Mandelas geblieben, was machen seine Erben aus dem Land ?
Dem angeblich klugen Ramaphosa waren die ANC-Wähler wichtiger. Der ANC verlor viele Wähler an die neue EFF mit dem linksradikalen Hetzer Julius Malema (nehmt euch einfach das Land der Weißen) - das gefällt natürlich. Dabei bräuchte der wirtschaftlich erfolgreiche Ramaphosa doch nur nach Zimbabwe zu schauen. Wie denkt er, er weiss doch selber was passiert, wenn weiße Fachkräfte und Farmer das Land verlassen.
Selbst die Dümmsten müssten inzwischen sehen, dass sich die schwarzen Regierungen noch weniger um die Armen kümmern. Wieso kann so etwas in der modernen medialen Zeit noch oder wiederholt passieren ???????
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