Der nächste Morgen beginnt wieder mit einem der Bilderbuchsonnenaufgänge, wie man ihn nur in der Wüste erlebt. Die Morgenluft ist angenehm frisch, der Schlafsack etwas feucht vom Tau. Ich schieße noch einige Fotos, bevor es weiter Richtung Siwa geht.



Obwohl das Gelände einfach zu begehen ist und der Rucksack über die Tage Gewicht verlohren hatte, habe ich den Eindruck, dass das Gewicht wieder zunehmen würde. Bei Touren dieser Art (Hitze, körperliche Anstrengung) will einfach kein Hungergefühl aufkommen. So habe ich während dieser fünf Tage nur getrunken und nichts gegessen. Das Defizit macht sich nun langsam bemerkbar. Salami und Wurstdosen bleiben also unangetastet im Rucksack. Vieleicht ist Wurst zu "heavy" und ich überlege beim nächsten Mal etwas Leichteres zu versuchen.




Wüstenglas
Allein mit meinen Gedanken lege ich Schritt für Schritte zurück. Meinen Blick auf den Sand vor mir gerichtet, stoße ich plötzlich auf ein Stück Wüstenglas Ich hebe es auf, verwundert über diesen Fund. Es zerfällt mir aber zwischen den Fingern. Es war nur ein Stück Kunststoff, sandgestrahlt in der Wüste, gefärbt und zermürbt von der heißen Sonne.




Fortsetzung folgt
Grüsse
Alexander
























