Unterwegs sieht man des öfteren Kriegsspielzeug. Teilweise - so wie hier - in kleinen Militärbasen, teilweise aber auch mitten im Ort an strategischen Kreuzungspunkten. Immer bewacht von Militär.
Mit Beginn der Berge wird die Piste schmaler, kurviger und auch ausgefahrener, d.h. deutlich holperiger, teilweise übles Wellblech und teilweise Staub bis FeschFesch. Die Strecke Kapoeta - Torit fährt sich deutlich langsamer als das Stück von der Grenze bis Kapoeta
Die Brücken sind intakt
Schöne Bergwelt -
die Ausläufer der Didinga Mountains
Dörfer unterwegs
Große Kreuzung -
hier zweigen die Pisten nach Chukudum im Süden und Kimotong im Norden ab
Konvoi -
bewaffnetes Militär eskortiert einen LKW des WFP
Uns gefällt es gar nicht, hinter diesem Konvoi zu fahren. Nicht nur wegen der Staubfahne, die sie hinter sich herziehen, sondern auch wegen möglicher Überfallgefahr. Als letzter in der Reihe zu sein ist da sicher nicht der dankbarste Platz
Sobald sich die Gelegenheit bietet, drängeln wir uns vorbei ...
Wir sind wieder alleine auf der Piste. Die Dornbuschsavanne wechselt für einen kurzen Streckenabschnitt in tropischen Wald
Hunger macht sich bei uns breit, also Mittagsrast im nächsten Dorf
Neben dem Bedachungshandel ...
gibt es auch einen winzigen Kiosk ...
... mit gekühlten Getränken
Der "Kühlschrank" ist eine ausgemörtelte mit Wasser gefüllte Bodenmulde. Die Verdunstungskälte kühlt die Getränke von sehr warm in nur noch lauwarm
Die Inhaberin des kleinen Getränkemarktes
Der Geruch von frischen Chapatis zieht ebenfalls durchs Dorf. Und in einer der Hütten werden wir fündig. Die Frauen sind ganz begeistert, dass wir ihnen etwas abkaufen möchten und bedanken sich sehr.
Preise:
Dose Coca Cola = 3 SSP
Tüte Peanuts = 1 SSP
Frische Chapatis 5 Stück = 1 SSP
Anschließend sitzen wir noch etwas mit den Männern des Dorfes zusammen. Sie erzählen uns, dass sie dem Stamm der Lutoka angehören, beheimatet in der Gegend von Torit und Lobira.



