Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen: Reiseberichte zum Informieren und Träumen, fotografisch dokumentiert. In diesem Forum findet ihr Reiseberichte als "Fotostreckenführer" zu interessanten Reisewegen.

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Wolfgang131
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Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka

Beitrag von Wolfgang131 »

Einige Vorbereitungen waren nötig: Gabelflug (990), Carnetverlängerung, Carnet, Hotelbuchung....
Zunächst akklimatisieren wir uns in Windhoek, dann fahren wir mit dem Shuttle nach Swakop wo der Bulli steht.
Einige Arbeiten wie Zahnriemen, Ölwechsel...stehen an.
Der "Elektrosozialist" von letztem Jahr hat nur Mist gebaut...

Maut bezahlen, Gas auffüllen, für 1.600 km tanken....

Swakop Strand mit Leuchtturm
Swakop Strand mit Leuchtturm

Das Brauhaus, unsere Stammkneipe
Das Brauhaus, unsere Stammkneipe

Da gibt es Lunch für 6€, das große Bier 1,7€.

So kommen wir erst nach 10 Tagen Ri. Brandberg los.

Mineralienverkäufer vor Uis
Mineralienverkäufer vor Uis

Wir wollen zu unserem Traumplatz und nehmen eine Abkürzung.

Leicht festgefahren
Leicht festgefahren

So wird es ein Schlafplatz am Pistenrand
So wird es ein Schlafplatz am Pistenrand

Die Gegend ist trotzdem schön.

Blick auf den Brandberg
Blick auf den Brandberg

Wir fahren Richtung Puros.

Im Land der wilden Elefanten
Im Land der wilden Elefanten

Wir sehen aber keine, nur Spuren.

Das Wadi ist üppig grün
Das Wadi ist üppig grün

Ein schöner Nachtplatz beschließt den Tag.

Schlafplatz
Schlafplatz

Nachts kommen Lichter von Taschenlampen auf uns zu.
Das Herz meiner Beifahrerin rast.
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka

Beitrag von Wolfgang131 »

Man sollte im Nomadenland niemals das Licht im Auto anlassen. Nachdem wir das Licht ausgeschaltet haben ist alles ok.

Kleine Kletterpartie
Kleine Kletterpartie

Die richtige Wüste..
Die richtige Wüste..

Verkehrsschilder gibt es auch hier
Verkehrsschilder gibt es auch hier

Schatten ist selten
Schatten ist selten

Unter Bäumen ist Vorsicht geboten
Unter Bäumen ist Vorsicht geboten

Im Wadi ist es sogar buschig
Im Wadi ist es sogar buschig

City von Puros
City von Puros

Es gibt einen Laden, aber außer Alkohol praktisch nichts zu kaufen - auch kein Brot.

Hererofrau
Hererofrau

Wir knüpfen Kontakt zur Bevölkerung zahlen aber nie für ein Foto.

Camping in Puros, kein Strom aber Du+Wasser
Camping in Puros, kein Strom aber Du+Wasser

Badeofen
Badeofen

Unsere Hausgiraffe läuft jeden Abend durchs Camp
Unsere Hausgiraffe läuft jeden Abend durchs Camp

Nachts besuchen auch Elefanten das Camp, aber wir sehen nur die Spuren.
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka

Beitrag von Wolfgang131 »

Von Puros machen wir einen Ausflug ins Hoarusib-Tal. Viele Tiere sehen wir nicht.

Ein paar Impalas
Ein paar Impalas

Der Fluss wird breit, aber nicht tief
Der Fluss wird breit, aber nicht tief

Eingang  durch Engstelle
Eingang durch Engstelle

In der Engstelle
In der Engstelle

Einen Strauß sehen wir auch noch
Einen Strauß sehen wir auch noch

Frische Löwenspuren finden wir auch, aber diese verschwinden im Gebüsch. Die Wüstenelefanten sind Ri. Küste unterwegs.
Nach ca. 30 km Hoarusib fahren wir zurück.

Da meine Partnerin von den schlechten Pisten Rückenschmerzen hat, machen wir in Puros noch einen Tag Pause.

Die Piste nach Norden ist eine Wüstenstrecke mit Wellblech. Eigentlich kann sie nur schnell gefahren werden, was mir nicht gefällt.
Wie fahren von Steinmännchen zu Steinmännchen.

Steinmännchen
Steinmännchen

Noch eins
Noch eins

Es ist verwunderlich, dass es in dieser Gegend auch Giraffen gibt.

Blasse Giraffe
Blasse Giraffe

Ein weiteres Steinmännchen
Ein weiteres Steinmännchen

Wir fahren zum Shop nach Orupembe. Hier beschließen wir nicht weiter wie geplant ins Mariental zu fahren. Die Rückenschmerzen!!!

Shop von Orupembe nur Getränke
Shop von Orupembe nur Getränke

Opuwo ist das Ziel. Zunächst auf Wellblech langsam weiter

Nachplatz
Nachplatz

Bald geht es über einen kleinen Pass und die Landschaft wird schön mit etwas Grün.

Etliche Giraffen
Etliche Giraffen

Außerdem sehen wir scheue, kleine Zebraherden.

Strauße gibt es überall
Strauße gibt es überall

Die Landschaft ist richtig schön und gut gemütlich zu fahren

Bald erreichen wir das Bettelvolk der Himbas. Nichts wie weg.
Wenigstens werfen sie nicht mit Steinen.

Schöne Aussicht
Schöne Aussicht

Bald gibt es auch Palmen
Bald gibt es auch Palmen

Und Verkehrsschilder
Und Verkehrsschilder

Das Wasser ist über 1 m tief
Das Wasser ist über 1 m tief

Weiter unten wird der Fluss breit und ist nur 30 cm tief.

Geschafft
Geschafft

Nach 5 weiteren km.

Schöne Gegend, aber...
Schöne Gegend, aber...

Das Flussbett ist Knietief wie die Watttiefe vom Bulli, aber glischig.
Was nun?
Sandlover
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Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka

Beitrag von Sandlover »

Hallo Namensvetter, danke für den schönen Bericht, ich reise sehr gerne mit.

Welcher Fluss ist das denn?
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! :wink:

Viele Grüße Wolfgang
Surfy
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Registriert: Mo 30. Mai 2011, 12:50

Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka

Beitrag von Surfy »

Tolle Fotos und Reisebericht - bin gespannt auf die Fortsetzung!

Surfy
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka

Beitrag von Wolfgang131 »

Hallo,
das ist der Hoarusib. Er verläuft unterirdisch und kommt nur bei Hochwasser ans Tageslicht. Bei Puros ist er ganzjährig für ca. 10 km sichtbar.
Da das Wasser nur etwa 50 cm unter der Erde fließt, können die Tiere an das Wasser gelangen.

Wir hatten 2 Wasserdurchfahrten.
Grüße
Wolfgang
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka

Beitrag von Wolfgang131 »

Nach einigen Diskussion beschließen wir vor der Flussquerung zu übernachten. Da wir keinen geeigneten Schlafplatz finden und Wolken aufziehen, riskieren wir die Durchfahrt.
Allrad, Sperren rein und los.
Ohne Probleme erreichen wir das andere Ufer - der Bulli hat schließlich 4 Füße.

Mit einem schönen Platz werden wir belohnt
Mit einem schönen Platz werden wir belohnt

Ich mache eine kleine Wanderung auf einen Hügel und habe da Internet. Die US Wahl ist schon 1 Woche vorbei, die deutsche Regierung...... für uns ist wichtig, dass der Griff vom Kochtopf wieder funktioniert.

Die Weiterfahrt ist durch dichter, grüner werdendes Gebiet.

Bis auf 20-30 km Fesch-Fesch Felder kommen. Richtig unangenehm mit vielen Spuren und tiefen Spurrillen.

Tolle Sicht
Tolle Sicht

Noch ein Friedhof wie in Deutschland.

Grabstein mit Tätigkeit
Grabstein mit Tätigkeit

Ein paar kleine Flussquerung und wir kommen auf die breite Piste nach Opuwo.

In der Country Loge gibt es einen schönen Pool mit Aussicht.
Alles ist hier überteuert und der Campingplatz herzlos.

Pool mit Aussicht
Pool mit Aussicht

Hererofrau
Hererofrau

Himba
Himba

Mädchen beim Plausch
Mädchen beim Plausch

Unser Weg führt an die Grenze von Angola zum Hippopool.

Hippopool
Hippopool

Es gibt hier zwar keine Hippos mehr, aber wir sehen ein großes Krokodil und einen Waran.

Waran
Waran

Das Krokodil war zu schnell.

Meine "Freunde" sind auch hier.

Affen
Affen

Der Platz ist schön zu jeder Zeit
Der Platz ist schön zu jeder Zeit

Hier sind wir verabredet mit unserem Verschiffungspartner.
Es gibt ein freudiges Wiedersehen und wir erhalten Infos von Angola, auch eine Telefonkarte...

Himbakinder, die Abstand halten
Himbakinder, die Abstand halten

Noch ein Sonnenuntergang.

Unser Lieblingsplatz
Unser Lieblingsplatz

Nach 4 Tagen ziehen wir weiter.

Angola - wir kommen
Angola - wir kommen
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka

Beitrag von Wolfgang131 »

Wir sind an der Grenze: Polizei schnell, der Zöllner ist nicht da. Wir sollen zu einem anderen Übergang. Nach einigen Diskussionen wird der Zöllner gerufen, hat aber eine Carnetverlängerung noch nie gesehen....
Bis alles geklärt ist dauert 2,5 Std, auch in Angola geht es im Schneckentempo weiter. Der Zöllner fülltt das TIP falsch aus also noch Mal, der Geldwechsel wird gerufen...es dauert.

Nach 4,5 Std sind wir frei.

Erste Rast am Kuene Stausee
Erste Rast am Kuene Stausee

Himbas kommen auch ohne zu betteln. Wie angenehm.

Die Piste ist OK und wird nach der ersten Ortschaft gut..

In der dünn besiedelten Landschaft ist es schwierig einen Schlafplatz zu finden da alles bewachsen ist.
In der Nacht hat es geregnet.

Hier ist die Piste noch ok
Hier ist die Piste noch ok

Später wird sie matschig und Allrad ist nötig.

Manchmal nehmen wir Anhalter mit
Manchmal nehmen wir Anhalter mit

Frühstück
Frühstück

Wir sind auf der Hauptstraße nach Lubango. Es gibt genug Schlaglöcher.
Wasserstellen sind auch vorhanden, die Kinder rennen in Panik weg.

Schlafplatz
Schlafplatz

Wir meiden die wilden Plätze von ioverlander, weil diese oft bekannt sind.

In Lubango nehmen wir ein Hotel in der Innenstadt. Viel zu sehen gibt es nicht aber wir können günstig Geld tauschen. Ob es legal ist, weiß ich nicht, aber in einer Wechselstube bekommen wir 20% Dollar bzw 30% Euro mehr als am ATM.
Nach einem Ruhetag geht es zur Tundavala einer Felsformation. Im Bürgerkrieg wurden die Gefangenen hinunter geworfen.

Tundavala
Tundavala

Leider ziehen bald Wolken auf und wir sehen nichts mehr..

Streitende Kinder, die zuvor gebettelt haben
Streitende Kinder, die zuvor gebettelt haben

Er hat verloren
Er hat verloren

Wir beschließen die Teerstraße nach Lobito zu nehmen.

An der Tankstelle der große Schock. Ein Liter Diesel kostet 20 Cent. Damit können wir leben.
Die Teerstraße sieht anders aus als bei uns

Teerstraße
Teerstraße

Manchmal sehen sie so aus
Manchmal sehen sie so aus

Oder so
Oder so

Es gibt nicht Hunderte Schlaglöcher,sondern zig Tausende.

Ein Resto gibt es auch nicht, so besteht das Abendessen aus Bier.

Eigentlich wollte ich unter einem Baobbab nächtigen
Eigentlich wollte ich unter einem Baobbab nächtigen

Frisches Obst können wir kaufen.

Diese paar Früchte kosten 3 Euro
Diese paar Früchte kosten 3 Euro

Können wir uns leisten...

Und warum einige Bilder verdreht sind wissen die Experten
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka

Beitrag von Wolfgang131 »

Wir sind in Lobito. Eine fruchtbare Gegend. Es gibt ein teures Restaurant wo man schattenlos campen kann, wenn man im Restaurant isst.
Hier treffen wir auch andere Reisende.

Camping beim Restaurant
Camping beim Restaurant

Der Park, sonst ist es nicht so sauber
Der Park, sonst ist es nicht so sauber

Das Auto sollte man immer bewachen lassen
Das Auto sollte man immer bewachen lassen

Wir bleiben einige Tage am Strand mit warmem Wasser, gutem Essen und tollen Wellen bis ins der Regen vertreibt. Gerne wären wir noch weiter in den Norden in die Berge gefahren, aber da ist der Regen noch schlimmer.

50 km südlich fängt die Halbwüste an. Die Schwüle ist vorbei. Welche Wohltat! Wir fahren zu einer Wal und Schildkrötenstation. Hier auf dem Weg zum Leuchtturm versagt das GPS. Jeder Weg führt in die Sackgasse.

Sackgasse, mit dem Moped geht es
Sackgasse, mit dem Moped geht es

Die Leute winken uns zu als wir mehrmals hin und her fahren.

Durch dieses Fischerdorf müssen wir durch
Durch dieses Fischerdorf müssen wir durch

Mal ist die Piste sandig
Mal ist die Piste sandig

Mal steing
Mal steing

Aber landschaftlich schön. Wir sind froh als wir die Station erreicht haben. Wir können hier kostenlos campen. Wale oder Schildkröten sehen wir nicht.

Camping bei der Station
Camping bei der Station

Steil bergauf zurück
Steil bergauf zurück

Weiter südlich zu einem Fischerdorf.

Kleines Fischerdorf
Kleines Fischerdorf

Die Leute zeigen gerne ihren Fang
Die Leute zeigen gerne ihren Fang

Wir kaufen einen großen Fisch für 1 Euro.

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Wieder eine Flussdurchfahrt, der Toyota zeigt die Wassertiefe
Wieder eine Flussdurchfahrt, der Toyota zeigt die Wassertiefe

Die Besatzung des Toyota freut sich
Die Besatzung des Toyota freut sich

Wir sehnen uns nach Badeurlaub.

Der endlose leere Strand
Der endlose leere Strand

In der Nähe wieder ein Fischerdorf.

Fischkutter
Fischkutter

Nach ein paar Tagen fahren wir zu den Colinas.

Colinas
Colinas
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka

Beitrag von Wolfgang131 »

Wir waren 2 Tage bei den Colinas und sind alles abgefahren bzw abgelaufen. Es gibt viele schöne Perspektiven.
Hier treffen wir auch die netten Schweizer von Lobito.

Wiedersehn bei den Colinas
Wiedersehn bei den Colinas

IMG_20241201_075805.jpg
Colinas
Colinas

Weiterfahrt zum Lago Arco. Geht nur mit Führung und kostet 5€/Fahrzeug.

Der See führt nur im April Wasser
Der See führt nur im April Wasser

Jetzt im Dezember wird Gemüse/Mais angebaut.

Arco
Arco

Es gibt viele Bögen
Es gibt viele Bögen

Wir fahren wieder an unseren Lieblingsstrand.

Voll ist anders
Voll ist anders

Direkt am Strand für 3€ zu campen ist selten. Zudem wird der Strand täglich gesäubert.
Hier treffen wir auch Schweizer, die richtig harte Sachen machen und die mit Hilfe einer Drohne Rettung angefordert haben. Genug Reparaturen hatten sie auch.
Wir Weicheier gehen lieber schwimmen, Fischessen....

Die Weiterfahrt geht zum berühmten Lebapass..

Der Bulli braucht eine Pause - und wir auch
Der Bulli braucht eine Pause - und wir auch

Lebapass
Lebapass

Wir ahnen noch nicht, dass wir oben am Plateau schlafen werden.

Lebapass
Lebapass

Lebapass mit Umgebung
Lebapass mit Umgebung

Abendessen mit Aussicht als Tagesabschluss
Abendessen mit Aussicht als Tagesabschluss
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka

Beitrag von Wolfgang131 »

Wir fahren nach Lubango und nehmen dort ein Hotel in der City.

Hotel mit Frühstücksbuffet 22€
Hotel mit Frühstücksbuffet 22€

Hoch zur Tundavala dieses Mal bei Sonne.

Tundaval
Tundaval

IMG_20241209_094529.jpg
Himbas verkaufen aufdringlich ihre Waren
Himbas verkaufen aufdringlich ihre Waren

Auf dem Rückweg kaufen wir beim Schweizer - zu deutschen Preisen - guten Käse.

Da uns die Aussicht am Lenapass so gut gefallen hat, fahren wir noch mal hin.

Vorher an einem Markt vorbei.

Wir sind die einzigen Touristen
Wir sind die einzigen Touristen

Schlafplatz
Schlafplatz

Frühstück am Abgrund
Frühstück am Abgrund

Zurück nach Lubango.

Wir holen uns Beistand
Wir holen uns Beistand

Dann tanken wir voll und fahren Richtung Grenze.
Der Treibstoffschmuggel wird verhindert indem es auf den 400 km bis zur Grenze fast keine Tankstellen gibt. Viele haben keinen Sprit und wenn es etwas gibt muß man 2 bis 3 Stunden anstehen.

Auf der löchrigen Straße kommen wir langsam voran. Ein Gewitter mit Starkregen gibt uns die Möglichkeit vor dem Bulli die "große Dusche" zu benutzen.

Da wir noch Geld übrig haben, wollten wir wieder im Hotel schlafen. Aber wir finden einen schönen Platz im Busch.
Wann können wir wieder unbeschwert wild campen?
Also verzichten wir auf das Hotel und geben das Geld im Supermarkt aus.
Wegen 30 Liter Diesel stellen wir uns nicht die die Warteschlange. Der Diesel reicht sowieso bis Botswana.

Die Grenze wird als problematisch beschrieben. Es gibt Schlepper, Geldwechsler...aber es ist nicht dramatisch.

Vor dem Etosha Park gehen wir auf einen Camping der Parkverwaltung für 7€. Endlich wieder ein richtiger Camping!

Wir sind die einzigen Gäste
Wir sind die einzigen Gäste

Auf dem Weg zum Park kommen wir an einem See vorbei mit sprudeltem Wasser.

Es stinkt fürchterlich
Es stinkt fürchterlich

Es ist ein Schwefelsee.

Bald sehen wir die ersten Tiere.

Eine Giraffe versperrt den Weg
Eine Giraffe versperrt den Weg

Der Elefant hat Durst
Der Elefant hat Durst
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka

Beitrag von Wolfgang131 »

Wir fahren nach Namutoni.Die Rezeption ist unfreundlich -wie immer- im Gegensatz zum Campingwärter.
Die Preise steigen genauso schnell wie das Wellblech und das Essen wurde um ca.50% erhöht.
Wenigstens war es sehr gut.

Tiere sehen wir fast keine, da das Gras restlos abgefressen ist.
So freuen wir uns auf die Fahrt nach Halali.
Irgendwo müssen die Tiere ja sein.

Ausblick beim Frühstück
Ausblick beim Frühstück

Blick auf die Salzpfanne
Blick auf die Salzpfanne

Bodenfreiheit ist wichtig.

Unerwartet sehen wir Flamingos
Unerwartet sehen wir Flamingos

Und dann ganz viele
Und dann ganz viele

Recht unspektakulär geht es weiter bis Halali.

Hier gibt es das beste Wasserloch im Etosha.

Weiße Elefanten
Weiße Elefanten

Bei Dunkelheit kommen Nashörner, Hyänen und weitere Elefanten.

Am nächsten Morgen fahren wir nach Rietfontein einem der schönsten Wasserlöcher im Park.

Wir trauen unseren Augen nicht als wir eine Löwin mit 3 Babys sehen, die zum Trinken kommen.

Später kommen noch weitere Löwen hinzu. Bei 10 hören wir auf zu zählen.
Wir sind die einzigen und haben die Löwen keine 10 m vor uns.

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Wir haben Durst
Wir haben Durst

Die großen Geschwister wollen mit den Kleinen spielen
Die großen Geschwister wollen mit den Kleinen spielen

Alle passen nicht aufs Bild
Alle passen nicht aufs Bild

Raubtier
Raubtier

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Zwei Stunden können wir das Rudel beobachten, bevor sie sich in das Versteck begeben.

Wir sehen auch noch viele andere Tiere, aber die Löwen waren das Highlight.

Nashorn
Nashorn

Haut ab. - wir kommen
Haut ab. - wir kommen

Die Ferienzeit hat begonnen. Das Camp ist voll, viel Hektik, die Kinder schreien, der Aufbau klappt nicht.....es ist genauso schön wie Affen zuzuschauen.

Wir genießen den Pool.

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Noch einige Tage Fahrt und wir sind an unserem Weihnachtscamping am Okavango.

Blick auf den Okawango
Blick auf den Okawango

Jetzt sind 6 Tage Ruhe angesagt.
Wir haben uns wieder mit unserem Verschiffungspartner getroffen. Ernst hat viele Ideen.
Bin gespannt wie es weiter geht.
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka

Beitrag von Wolfgang131 »

Im voraus zu buchen war ein Fehler. Es gab überall freie Plätze und bei Regenwetter quasi festzusitzen war kein Vergnügen.
Ausflüge in die NPs südlich von Divundu sind nicht der Hit.
Wir sehen Antilopen, 3 Krokodile auf der Piste und einige Elefanten.
Übermütiger Elefant,
Übermütiger Elefant,
Der Regenbogen am Camping ist schön, der Regen weniger
Der Regenbogen am Camping ist schön, der Regen weniger
Wir fahren weiter nach Katima Mulilo. wo wir einen schönen Platz am Zambesi haben.
Ein paar Sonnenstunden haben wir auch
Ein paar Sonnenstunden haben wir auch
Wir kaufen ein, besorgen und Reflektorstreifen, die man wohl nicht mehr braucht, und queren die Grenze nach Sambia..

In Namibia kein Problem, man muss nur die Roadtaxi entstempeln. Geldwechseler gibt es auf beiden Seiten. Sind nicht besonders lästig.

Auf Sambia Seite langsam aber korrekt. Carbontax ca. 10€ mit Karte möglich, Versicherung ca.20€. Roadtaxi wollte keiner.
Die Bank auf Sambiaseite hat einen guten Kurs, aber lange Wartezeiten.

Die Piste/Straße nach Kazungula ist schlecht.
Nach Kanzungula
Nach Kanzungula
Die Landschaft ist saftig grün, aber nass
Die Landschaft ist saftig grün, aber nass
Ziegentransport
Ziegentransport
Es gibt unzählige Radfahrer, die alle überladen sind und alles mögliche transportieren.

Wir fahren zu den Victoria Wasserfällen.
Victoria Fälle Zimbabwe Seite
Victoria Fälle Zimbabwe Seite
Es ist nicht die optimale Jahreszeit, so dass nicht wirklich viel Wasser fließt. 50$ Eintritt.
Dies sieht dann teils traurig aus.
Dies sieht dann teils traurig aus.
Wir haben uns an der Grenze zu Zimbabwe ein Visum für mehrfacher Einreise gekauft, weil unsere Route nicht feststeht.

Für 20$ kann man die Sambia Seite besichtigen.
Victoria Fälle Sambia
Victoria Fälle Sambia
Weiter Richtung Lusaka. Hier holt uns die Roadtaxi ein. An der Grenze hieß es man braucht keine hier doch. Nach einigen Diskussionen können wir die 20$ in Sambiawährung bezahlen ohne Strafe.

Wir biegen ab auf kleine Straßen und Pisten Richtung Karibasee.

Bald holt uns die Realität ein.
Zurück oder Warten bis das Wasser weniger wird.
Zurück oder Warten bis das Wasser weniger wird.
Es ist eben Regenzeit....nicht besonders gut für Nebenpisten
Kinder beobachten und beim Campen
Kinder beobachten und beim Campen
Die Menschen in Sabia sind sehr freundlich und angenehm. Nie werden wir belagert oder belästigt. Selbst die Kinder halten Abstand und betteln nicht. Im Gegenteil: als ich ihnen ein Heftchen mit Tieren vom Etosha zeige, revanchieren sie sich und bringen uns Mangos.

Erstaunlicherweise kannten sie kaum Tiere. Aber auch bei uns weiß kaum jemand wie viel von den 0,04% CO2 in der Luft menschengemacht ist oder wie groß die Coronaviren und wie groß die Löcher in der FFP2 Maske sind

Unwissenheit ist ein großes Problem - überall.

Wir haben den Karibasee erreicht. Auf Sambia Seite übernachtet und eingekauft.

Zimbabwe wir kommen.
Staumauer Karibasee
Staumauer Karibasee
Von der Staumauer flussabwärts
Von der Staumauer flussabwärts
In Zimbabwe erkennen sie unser Multiples Visum nicht an.
Chrigu
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Registriert: Di 5. Mai 2009, 11:07
Wohnort: Bern

Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka

Beitrag von Chrigu »

Danke Wolfgang. Schöne Bilder lieferst Du da. 8)

Ja, das Übel der Unwissenheit... Da wird mir übel... :roll:
>>>Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden!<<<
Sandlover
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Registriert: So 4. Dez 2016, 22:27

Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka

Beitrag von Sandlover »

Auch von mir vielen Dank für den schönen, interressanten Bericht. Bin schon gespannt, wo es euch noch hinverschlägt.

Viele Grüße
Wolfgang
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! :wink:

Viele Grüße Wolfgang
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