Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
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- Wolfgang131
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Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Lusaka: der Flug nach Lusaka war wegen der Überbreite meiner Nachbarin sehr unangenehm.
Dafür konnte ich die 2 Antriebswellen für den Sprinter und andere Ersatzteile gut durch den Zoll bringen.
Wie verabredet wurden wir abgeholt, SIM-Karte und Versicherung erledigt. Ernst wartet schon beim Storage und wir geben den Bulli in der Werkstatt ab. Die Batterien sind nur halbvoll und der Bulli wurde nicht wie verabredet einige Tage vorher in die Werkstatt gebracht.
Ernst fährt uns noch zu den Don Bosco Schwestern ins Kloster wo wir 3 Tage uns ausruhen.
Danach gehen wir zum Camping Lukasa. Hier sind Ernst und noch andere leidgeplagte Autobesitzer.
Auch der Bulli ist nicht fertig und beim Sprinter dauert es ewig die 2 Antriebswellen zu montieren - immer wieder ist was falsch.
Hier ist es schön - das Zimmer für 60€. Bei einem längeren Aufenthalt eben auch teuer.
Nach insgesamt 12 Tagen ist der Sprinter fertig, der Bulli mit 2 Tagen Verspätung.
Da wir kein gutes Gefühl haben machen wir eine Probefahrt zum Sambesi. Auf dem Weg dahin muß ich den Kühler richtig entlüften und auch die Handbremse ist nicht eingestellt.
Es ist schön hier, leider sehen wir keine Tiere.
Wir nehmen die Piste nach Norden um auf die Hauptstraße zu gelangen.
Am Sprinter leuchtet die ABS-Lampe auf. Es stellt sich heraus, daß das Kabel zum Sensor falsch eingebaut ist und defekt ist. Der Tempomat geht auch nicht mehr.
War Sambia bei vorherigen Besuchen ein angenehmes Land so ist es nun umgekehrt.
An jeder Mautstelle haben wir Probleme. Wir müssen zwar nie etwas zusätzlich bezahlen, aber haben immer längeren Aufenthalt. Mal fehlt das Roadbook (das wir nicht brauchen, mal wiegt der Bulli über 3,5 Tonnen..).
Korrupte Polizisten stehen einige Kilometer nach einem 60er Schild und behaupten, daß wir zu schnell waren. Auch hier bezahlen wir nie, aber es nervt.
Am Camping in Petauke wird der Bulli von Kindern mit einer Steinschleuder attaktiert.
Es kann nur besser werden.
Dafür konnte ich die 2 Antriebswellen für den Sprinter und andere Ersatzteile gut durch den Zoll bringen.
Wie verabredet wurden wir abgeholt, SIM-Karte und Versicherung erledigt. Ernst wartet schon beim Storage und wir geben den Bulli in der Werkstatt ab. Die Batterien sind nur halbvoll und der Bulli wurde nicht wie verabredet einige Tage vorher in die Werkstatt gebracht.
Ernst fährt uns noch zu den Don Bosco Schwestern ins Kloster wo wir 3 Tage uns ausruhen.
Danach gehen wir zum Camping Lukasa. Hier sind Ernst und noch andere leidgeplagte Autobesitzer.
Auch der Bulli ist nicht fertig und beim Sprinter dauert es ewig die 2 Antriebswellen zu montieren - immer wieder ist was falsch.
Hier ist es schön - das Zimmer für 60€. Bei einem längeren Aufenthalt eben auch teuer.
Nach insgesamt 12 Tagen ist der Sprinter fertig, der Bulli mit 2 Tagen Verspätung.
Da wir kein gutes Gefühl haben machen wir eine Probefahrt zum Sambesi. Auf dem Weg dahin muß ich den Kühler richtig entlüften und auch die Handbremse ist nicht eingestellt.
Es ist schön hier, leider sehen wir keine Tiere.
Wir nehmen die Piste nach Norden um auf die Hauptstraße zu gelangen.
Am Sprinter leuchtet die ABS-Lampe auf. Es stellt sich heraus, daß das Kabel zum Sensor falsch eingebaut ist und defekt ist. Der Tempomat geht auch nicht mehr.
War Sambia bei vorherigen Besuchen ein angenehmes Land so ist es nun umgekehrt.
An jeder Mautstelle haben wir Probleme. Wir müssen zwar nie etwas zusätzlich bezahlen, aber haben immer längeren Aufenthalt. Mal fehlt das Roadbook (das wir nicht brauchen, mal wiegt der Bulli über 3,5 Tonnen..).
Korrupte Polizisten stehen einige Kilometer nach einem 60er Schild und behaupten, daß wir zu schnell waren. Auch hier bezahlen wir nie, aber es nervt.
Am Camping in Petauke wird der Bulli von Kindern mit einer Steinschleuder attaktiert.
Es kann nur besser werden.
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martin1101
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- Registriert: Fr 21. Okt 2005, 09:35
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Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Hallo Wolfgang,
das sind ja nicht gerade erfreuliche Nachrichten
Wir möchten ja nächstes Jahr auch wieder nach Afrika verschiffen und u.a. nochmals nach Sambia.
Dein Bericht macht nicht gerade Mut
Dir/ Euch würnschen wir jedenfalls, dass es - wie Du sagst - nur besser werden kann, und Ihr eine wunderbare Reise erleben dürft.
Alles Gute
Martin
das sind ja nicht gerade erfreuliche Nachrichten
Wir möchten ja nächstes Jahr auch wieder nach Afrika verschiffen und u.a. nochmals nach Sambia.
Dein Bericht macht nicht gerade Mut
Dir/ Euch würnschen wir jedenfalls, dass es - wie Du sagst - nur besser werden kann, und Ihr eine wunderbare Reise erleben dürft.
Alles Gute
Martin
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Pannenfreie und sichere Weiterfahrt!
Unser letzte Reise in Der Region ist schon ein paar Jahre her…
Unser letzte Reise in Der Region ist schon ein paar Jahre her…
Mit freundlichen Grüßen
Rolf
Rolf
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Die Petauke Road hat nichts mit Abenteuer zu tun. Sie ist eine typisch afrikanische Piste mit ein paar unebenen Stellen. Sie führt als Strassendorf Ri. Luwanga mit hunderten grölenden Kindern, die nach 'Sweets" schreien.
28 km vor den Fluss beginnt die "Wildlife Conservation Area"
Was nichts ausser einer Schranke bedeutet.
Die Besiedelung nimmt etwas ab.
Es sind über 40°, Wir wollen nur noch eine Dusche.
Bei den ersten Hütten am Fluss lassen wir uns nieder. Kein Mensch da, aber alles offen und wir haben eine schöne Aussicht auf den Fluss mit seinen vielen Hippos.
Der Fluss macht in der Trockenzeit einen eher traurigen Eindruck.
Am Abend kommt der Besitzer und verlangt 25% mehr als üblich für Camping.
Wir fahren zum Wildlife Camp. Eine wirklich schöne Anlage.
Bald stellt sich heraus, daß die Affen hier das Sagen haben.
Es gibt zwar einen Angestellten mit einer Zwille, der aber so gut wie nie da ist. Die Affen sind schnell und dreist, springen einfach ins Moskitonetz und sind im Auto. Ich muss immer alles verschließen und habe dann bis zu 51° im Auto.
Wir buchen mal wieder eine organisierte Fahrt. Day and Night Drive + Parkgebühr 125€.
Wir sehen unter anderem 7 Löwen, 3 Leoparden und ca. 10 Wildhunde in einiger Entfernung, dazu jede Menge Hippos und Krokodile.
Ganz wohl ist mir nicht dabei.
Wir haben genug Tiere gesehen und machen einen Relax-Tag. Pool, gutes preiswertes Essen, das Bier schmeckt bei der Hitze...
Ernst macht noch einen Gamedrive, aber es war ein Werkstatt Drive. Irgendwas macht "Klack".
Da die Werkstatt nichts findet, fahren wir nicht wie geplant nach Norden, sondern nach Chipata auf der löchrigen Teerstrasse.
So ganz traurig bin ich wegen der Hitze nicht.
Wir haben die Werkstatt in Verdacht. Inzwischen ist bei mir klar, dass die eine Versorungsbatterie nicht immer geladen wurde und kaum noch Leistung hat.
Der Mechaniker in Chipata weiss keinen Rat....
Ernst legt sich unter den Sprinter und lötet das Kabel vom ABS an. Jetzt geht es und der Tempomat auch.
Wir bleiben einige Tage in Chipata und feiern Geburtstag am recht schönen Camping.
28 km vor den Fluss beginnt die "Wildlife Conservation Area"
Was nichts ausser einer Schranke bedeutet.
Die Besiedelung nimmt etwas ab.
Es sind über 40°, Wir wollen nur noch eine Dusche.
Bei den ersten Hütten am Fluss lassen wir uns nieder. Kein Mensch da, aber alles offen und wir haben eine schöne Aussicht auf den Fluss mit seinen vielen Hippos.
Der Fluss macht in der Trockenzeit einen eher traurigen Eindruck.
Am Abend kommt der Besitzer und verlangt 25% mehr als üblich für Camping.
Wir fahren zum Wildlife Camp. Eine wirklich schöne Anlage.
Bald stellt sich heraus, daß die Affen hier das Sagen haben.
Es gibt zwar einen Angestellten mit einer Zwille, der aber so gut wie nie da ist. Die Affen sind schnell und dreist, springen einfach ins Moskitonetz und sind im Auto. Ich muss immer alles verschließen und habe dann bis zu 51° im Auto.
Wir buchen mal wieder eine organisierte Fahrt. Day and Night Drive + Parkgebühr 125€.
Wir sehen unter anderem 7 Löwen, 3 Leoparden und ca. 10 Wildhunde in einiger Entfernung, dazu jede Menge Hippos und Krokodile.
Ganz wohl ist mir nicht dabei.
Wir haben genug Tiere gesehen und machen einen Relax-Tag. Pool, gutes preiswertes Essen, das Bier schmeckt bei der Hitze...
Ernst macht noch einen Gamedrive, aber es war ein Werkstatt Drive. Irgendwas macht "Klack".
Da die Werkstatt nichts findet, fahren wir nicht wie geplant nach Norden, sondern nach Chipata auf der löchrigen Teerstrasse.
So ganz traurig bin ich wegen der Hitze nicht.
Wir haben die Werkstatt in Verdacht. Inzwischen ist bei mir klar, dass die eine Versorungsbatterie nicht immer geladen wurde und kaum noch Leistung hat.
Der Mechaniker in Chipata weiss keinen Rat....
Ernst legt sich unter den Sprinter und lötet das Kabel vom ABS an. Jetzt geht es und der Tempomat auch.
Wir bleiben einige Tage in Chipata und feiern Geburtstag am recht schönen Camping.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Meine Partnerin meint, dass ich zu negativ schreibe. Es ist eben ein Unterschied ob man im Auto sitzt oder mit Leuten um nichts diskutiert.
Ein Reisebericht ist subjektiv. Ich hätte auch noch schreiben können, dass beim Morgendrive der versprochene Kaffee vergessen wurde, beim Abenddrive das Bier und wir jeden Morgen den Affenkot vom Tisch und den Bänken weggemacht haben.
Nach 3 Tagen Erholung in Chipata ist Zeit für Malawi.
Zunächst zur Versicherung und für 6 Monate "Comesa" - also Ostafrika - abgeschlossen. Viele Fehler in der Police also muss der Chef ran.
Schwarz Geld getauscht. Man bekommt mehr als das Doppelte. Wir wussten, dass es hier nicht einfach ist. Die "Spezialisten" haben alle Tricks auf Lager. 5x haben wir nachgezählt.
Eine Gastankstelle ist auch vor Ort und ich habe meine Gasflasche aufgefüllt. Der Kerl begreift nicht, dass die Flasche Linksgewinde hat. Ich drehe zu - er auf. Das Spiel geht mehr als ein Dutzend Mal.
Zur Grenze: Ausreise Sambia 10 min, Pass Malawi schnell.
Dann zum Zoll: die haben noch nie ein Carnet gesehen. Nach 2 Stunden haben sie gemerkt was ein Carnet ist und nach einer weiteren Stunde ist es ausgefüllt und wir haben 20$ und 2,50€ Carbontax und Roadtax bezahlt.
Nix wie weg. Viele Kontrollen auf dem Weg zur Hauptstadt. Aber alle korrekt, meist werden wir durchgewunken.
Kurz vor Dunkelheit erreichen wir den Camping "Woodland". Es gibt hier sehr gutes Essen und einen Pool.
Wir gehen SIM-Karte kaufen, Geld wechseln und fahren zurück zum Camping.
Ernst war mit dem Sprinter in der Werkstatt. Der gute Mechaniker findet sofort heraus, dass eine Manschette vom Antrieb defekt ist und kein Fett mehr vorhanden ist. Das Lager ist leicht eingeschlagen. Gegen Mittag treffen wir uns am Camping.
Angenehme Temperatur, Pool, gutes Essen. Uns geht es gut.
Am nächsten Tag fahren wir nach Liwonde zum NP.
Kaum lasse ich Ernst alleine, kommt die Nachricht: Blattfeder gebrochen!
Wir gehen auf den Camping vom NP. Wie ist der schön! Tolle sanitäre Anlagen und wir stehen direkt am Gebüsch und sehen die Tiere.
Und andere, auch ein Freund von mir.
Wir machen einen Morgendrive ohne viele Tiere zu sehen. Der Fluss ist in der Trockenzeit weit weg
Nachmittags machen wir eine Bootstour.
Wir bleiben noch einen Tag am Camping.
Die Mango schmeckt gut - leider nicht uns.
Ein Reisebericht ist subjektiv. Ich hätte auch noch schreiben können, dass beim Morgendrive der versprochene Kaffee vergessen wurde, beim Abenddrive das Bier und wir jeden Morgen den Affenkot vom Tisch und den Bänken weggemacht haben.
Nach 3 Tagen Erholung in Chipata ist Zeit für Malawi.
Zunächst zur Versicherung und für 6 Monate "Comesa" - also Ostafrika - abgeschlossen. Viele Fehler in der Police also muss der Chef ran.
Schwarz Geld getauscht. Man bekommt mehr als das Doppelte. Wir wussten, dass es hier nicht einfach ist. Die "Spezialisten" haben alle Tricks auf Lager. 5x haben wir nachgezählt.
Eine Gastankstelle ist auch vor Ort und ich habe meine Gasflasche aufgefüllt. Der Kerl begreift nicht, dass die Flasche Linksgewinde hat. Ich drehe zu - er auf. Das Spiel geht mehr als ein Dutzend Mal.
Zur Grenze: Ausreise Sambia 10 min, Pass Malawi schnell.
Dann zum Zoll: die haben noch nie ein Carnet gesehen. Nach 2 Stunden haben sie gemerkt was ein Carnet ist und nach einer weiteren Stunde ist es ausgefüllt und wir haben 20$ und 2,50€ Carbontax und Roadtax bezahlt.
Nix wie weg. Viele Kontrollen auf dem Weg zur Hauptstadt. Aber alle korrekt, meist werden wir durchgewunken.
Kurz vor Dunkelheit erreichen wir den Camping "Woodland". Es gibt hier sehr gutes Essen und einen Pool.
Wir gehen SIM-Karte kaufen, Geld wechseln und fahren zurück zum Camping.
Ernst war mit dem Sprinter in der Werkstatt. Der gute Mechaniker findet sofort heraus, dass eine Manschette vom Antrieb defekt ist und kein Fett mehr vorhanden ist. Das Lager ist leicht eingeschlagen. Gegen Mittag treffen wir uns am Camping.
Angenehme Temperatur, Pool, gutes Essen. Uns geht es gut.
Am nächsten Tag fahren wir nach Liwonde zum NP.
Kaum lasse ich Ernst alleine, kommt die Nachricht: Blattfeder gebrochen!
Wir gehen auf den Camping vom NP. Wie ist der schön! Tolle sanitäre Anlagen und wir stehen direkt am Gebüsch und sehen die Tiere.
Und andere, auch ein Freund von mir.
Wir machen einen Morgendrive ohne viele Tiere zu sehen. Der Fluss ist in der Trockenzeit weit weg
Nachmittags machen wir eine Bootstour.
Wir bleiben noch einen Tag am Camping.
Die Mango schmeckt gut - leider nicht uns.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Die Blattfeder vom Sprinter ist fertig, so daß wir noch einen weiteren Tag am Camping bleiben.
Tagsüber sehen wir mehr Tiere als beim Gamedrive, nachts hören wir Elefanten am Abbrechen der Äste. Ein bißchen unheimlich ist es schon da man nichts sieht und die Geräusche hautnah sich anfühlen.
Der Wächter vertreibt die Elefanten mit einer Taschenlampe. Es sind mehr als erwartet.
Wir fahren nach Zomba. Auf der Fahrt an einer Schule vorbei werden wir erstmalig von Mädchen mit Steinen beworfen (ohne uns zu treffen).
Die Straße hat Abertausende Löcher. 35 km/h erreichen wir als Durchschnitt.
An Tankstellen bilden sich Staus mit mehren Stunden Wartezeit.
Wir haben Dusel und eine leere Tankstelle hat gerade Diesel bekommen. Jetzt reicht der Sprit bis Tansania.
Das Zombaplateau ist eine grüne Oase in einer brutal abgeholzten Landschaft. Ich muß an das Buch "Vor dem Menschen stirbt der Wald" denken.
Aber auch diese Oase ist bedroht. Dutzende Leute schleppen auf dem Kopf Holz ins Tal. Auch Frauen tragen über 50kg.
Die Anlage mit Forellenteichen stammt noch aus der Kolonialzeit, aber nun ist alles am Verfallen.
Am Wegesrand kann man Beeren pflücken. Einfacher ist es sie für ein paar Cent zu kaufen. Mit Joghurt einfach lecker.
Unterhalb gibt es einen Italiener mit guter Pizza und sehr gutem Eis.
Ist Malawi günstig? Wenn man schwarz tauscht und mehr als das Doppelte als aus dem ATM bekommt, sind die Preise ok. Sonst ist es teuer.
Viele haben 'Talkremit" und bezahlen dann mit Airtel. Dies ist die günstigste Variante und man hat nicht die Bündel mit Geldscheinen und erspart sich das lange Zählen.
Nach einigen Überlegungen fahren wir wieder die Löcherstrecke zum NP zurück.
Eine große Gruppe ist vor Ort. Durch den Krach sind alle Tiere (bis auf den Affen) verschwunden, Wir bekommen keinen Schattenplatz und fahren am nächsten Tag weiter.
Das Kloster Mia ist ein wundervoller Platz. So schön und gepflegt könnte es überall sein.
Das Museum ist etwas Besonderes. Leider darf man innen die schönen Masken nicht fotografieren.
Menschen die diese Masken tragen sind Geister und genießen entsprechende Vorteile.
Zum Essen gibt es im Kloster ebenso wie ein kühles Bier.
Wir fahren weiter zum Malawisee.
Beim Sprinter macht es "Klack".
Wieder ist eine Blattfeder gebrochen.
Tagsüber sehen wir mehr Tiere als beim Gamedrive, nachts hören wir Elefanten am Abbrechen der Äste. Ein bißchen unheimlich ist es schon da man nichts sieht und die Geräusche hautnah sich anfühlen.
Der Wächter vertreibt die Elefanten mit einer Taschenlampe. Es sind mehr als erwartet.
Wir fahren nach Zomba. Auf der Fahrt an einer Schule vorbei werden wir erstmalig von Mädchen mit Steinen beworfen (ohne uns zu treffen).
Die Straße hat Abertausende Löcher. 35 km/h erreichen wir als Durchschnitt.
An Tankstellen bilden sich Staus mit mehren Stunden Wartezeit.
Wir haben Dusel und eine leere Tankstelle hat gerade Diesel bekommen. Jetzt reicht der Sprit bis Tansania.
Das Zombaplateau ist eine grüne Oase in einer brutal abgeholzten Landschaft. Ich muß an das Buch "Vor dem Menschen stirbt der Wald" denken.
Aber auch diese Oase ist bedroht. Dutzende Leute schleppen auf dem Kopf Holz ins Tal. Auch Frauen tragen über 50kg.
Die Anlage mit Forellenteichen stammt noch aus der Kolonialzeit, aber nun ist alles am Verfallen.
Am Wegesrand kann man Beeren pflücken. Einfacher ist es sie für ein paar Cent zu kaufen. Mit Joghurt einfach lecker.
Unterhalb gibt es einen Italiener mit guter Pizza und sehr gutem Eis.
Ist Malawi günstig? Wenn man schwarz tauscht und mehr als das Doppelte als aus dem ATM bekommt, sind die Preise ok. Sonst ist es teuer.
Viele haben 'Talkremit" und bezahlen dann mit Airtel. Dies ist die günstigste Variante und man hat nicht die Bündel mit Geldscheinen und erspart sich das lange Zählen.
Nach einigen Überlegungen fahren wir wieder die Löcherstrecke zum NP zurück.
Eine große Gruppe ist vor Ort. Durch den Krach sind alle Tiere (bis auf den Affen) verschwunden, Wir bekommen keinen Schattenplatz und fahren am nächsten Tag weiter.
Das Kloster Mia ist ein wundervoller Platz. So schön und gepflegt könnte es überall sein.
Das Museum ist etwas Besonderes. Leider darf man innen die schönen Masken nicht fotografieren.
Menschen die diese Masken tragen sind Geister und genießen entsprechende Vorteile.
Zum Essen gibt es im Kloster ebenso wie ein kühles Bier.
Wir fahren weiter zum Malawisee.
Beim Sprinter macht es "Klack".
Wieder ist eine Blattfeder gebrochen.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Die Blattfeder wird notdürftig geflickt und der Sprinter fährt zur Werkstatt.
Wir fahren an den Malawisee. Leider ist immer noch Regenzeit.
Auf dem Kopf hat sie einen Korb, in den sie die Fische ablegt. Der See ist sehr fischreich - alle paar Minuten fängt sie einen.
Wir stehen direkt am Strand, aber bei Regen doch nicht ideal.
Wir ziehen weiter.
In der Nähe ist ein Fischerdorf.
Es geht hoch in die Berge nach Mzuzu. Der Sprinter hat jetzt Federn vom LKW.
Weiter nach Livingstonia. Das Museum hat nicht viel zu bieten.
Zur berühmten Mushroom Farm..Die Lage ist einfach toll. Leider ist das Wetter nicht optimal.
Das vegetarische Abendessen ist viel aber nicht besonders.
Früher als geplant geht's wieder bergab zum See.
Die Piste wird als schwierig beschrieben. Gut, berab ist es leichter, aber in den Kehren gibt es Möglichkeiten zum Zurücksetzen und einige steile Abschnitte sind betoniert.
Für uns kein Problem die holprige Piste zu fahren.
Trotzdem sind wir froh nach 1,5 Std. unten zu sein.
Eine Pistenbeschreibung ist immer subjektiv. Die Oma, die.mit schmerzverzerrtem Gesicht auf einen Motorrad als Beifahrerin, zur Mushroom Farm gefahren wird, würde die Piste anders beurteilen genau wie der Einheimische Motorradfahrer, der mit Badeschuhen flott die Piste meistert.
Wir steuern den nächsten Camping an. Er ist schön, aber bei Regen ist es traurig.
So beschließen wir Malawi früher als geplant zu verlassen.
In Karonga vor der Grenze erwischen wir eine einheimische Unterkunft. Die sanitären Anlagen: ekelhaft.
Aber es gibt nichts besseres.
Ich habe noch Geld übrig und die Tankstellen haben wieder Diesel. So fahre ich mit vollen Tanks aus einem Land mit Spritmangel.
Die Grenze nach Tansania soll eine der schlimmsten in Afrika sein.
Wir fahren an den Malawisee. Leider ist immer noch Regenzeit.
Auf dem Kopf hat sie einen Korb, in den sie die Fische ablegt. Der See ist sehr fischreich - alle paar Minuten fängt sie einen.
Wir stehen direkt am Strand, aber bei Regen doch nicht ideal.
Wir ziehen weiter.
In der Nähe ist ein Fischerdorf.
Es geht hoch in die Berge nach Mzuzu. Der Sprinter hat jetzt Federn vom LKW.
Weiter nach Livingstonia. Das Museum hat nicht viel zu bieten.
Zur berühmten Mushroom Farm..Die Lage ist einfach toll. Leider ist das Wetter nicht optimal.
Das vegetarische Abendessen ist viel aber nicht besonders.
Früher als geplant geht's wieder bergab zum See.
Die Piste wird als schwierig beschrieben. Gut, berab ist es leichter, aber in den Kehren gibt es Möglichkeiten zum Zurücksetzen und einige steile Abschnitte sind betoniert.
Für uns kein Problem die holprige Piste zu fahren.
Trotzdem sind wir froh nach 1,5 Std. unten zu sein.
Eine Pistenbeschreibung ist immer subjektiv. Die Oma, die.mit schmerzverzerrtem Gesicht auf einen Motorrad als Beifahrerin, zur Mushroom Farm gefahren wird, würde die Piste anders beurteilen genau wie der Einheimische Motorradfahrer, der mit Badeschuhen flott die Piste meistert.
Wir steuern den nächsten Camping an. Er ist schön, aber bei Regen ist es traurig.
So beschließen wir Malawi früher als geplant zu verlassen.
In Karonga vor der Grenze erwischen wir eine einheimische Unterkunft. Die sanitären Anlagen: ekelhaft.
Aber es gibt nichts besseres.
Ich habe noch Geld übrig und die Tankstellen haben wieder Diesel. So fahre ich mit vollen Tanks aus einem Land mit Spritmangel.
Die Grenze nach Tansania soll eine der schlimmsten in Afrika sein.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
An mehreren Hundert LKW bahnen wir uns den Weg zur Grenze. Überraschend ruhig, nur ein paar Geldwechsler.
Malawi Pass: bei der Ausreise wird ein Foto gemacht und auch Fingerabdrücke! Beim Zoll sitzen nur Leute in zivil.
Ich frage, ob er vom Zoll ist und er bejaht dies wiederholt.
Er nimmt das Carnet und geht zu einem anderen Schalter.
Bald wird klar, es ist ein Fixer. Schon im Vorfeld hatten wir vereinbart evtl. einen Fixer zu nehmen, aber nicht mehr als 10$ zu zahlen.
Und dieser ist wirklich sympathisch. Mit dem Rad fährt er zur Abfertigung nach Tansania. Einreise geht schnell und wir bezahlen 50$. Beim Zoll wird es kompliziert. Erst muss man zur Bank und ca.25$ auf ein Konto zahlen und dann wird das Carnet abgestempelt.
Hört sich einfach an, ist es aber nicht, weil kein Schalter beschriftet ist. Bei der Bank ist der ATM defekt und soll gleich funktionstüchtig sein. Nach 1 Std können wir mit Dollar cash bezahlen. Hier nehmen Sie auch ältere Scheine im Gegensatz zu Sambia oder Malawi. Dort werden nur tadellose Scheine ab 2017 akzeptiert.
Nach 4 Stunden ist es geschafft. Natürlich will der Fixer mehr Geld...aber er hat uns auch belogen.
Trotzdem waren wir froh über seine Hilfe.
Am nächsten Tag fahren wir nach Mbeya zum Engländer. Kein Schatten, aber gemütlich und wir bekommen wertvolle Tipps und eine Waschmaschine hat er auch.
Mit einem Tuktuk erkunden wir die Stadt.
Fleisch, Käse, Marmelade kann man beim Engländer kaufen, Joghurt, Kaffee...beim Inder.
Wir ändern unseren Plan völlig und fahren im Westen von Tansania nach Ruanda. (Den Osten von Tandania kenne ich schon, wollte eigentlich noch mal hin)
Die Teerstrasse nach Westen ist proppenvoll. Für die Hundert Kilometer nach Tunduma brauchen wir 4 Stunden. LKW quälen sich mit 5 km/h die Berge hoch und überall ist Überholverbot. Einmal überholen wir und werden erwischt. 11€ sind nicht die Welt, aber ärgerlich. Der Kartenleser ist defekt und wir müssen cash bezahlen. Natürlich wandert das Bargeld in die Tasche des Polizisten.
In Tunduma ein Verkehrsgewühl vom Feinsten. Wir sind froh die Straße nach Subbawanga erreicht zu haben.
Singend (wann habt ihr das letzte Mal gesungen?) bewegen wir uns auf der guten Teerstrasse.
Leider gibt es hier auch Tsetse Fliegen. Den Stich spüre ich nicht, aber hinterher...wie bei einem Bienenstich und es juckt erbärmlich.
Die Fahrt durch den Park mit 2 Durchfahrten ist frei.
Eigentlich wollten wir auf der einen Seite hin und auf der anderen zurück. Aber diese Tsetse....nichts wie weg.
Noch einige Zeit Teerstrasse, dann 160 km Piste. Wir sind alleine, der Sprinter ist zu einem schönen Camping am Tanganyika See.
Tiere sehen wir auch.
Die Piste ist meist gut und die Busse fahren wie die Verrückten.
Wir kommen an einem Wasserfall vorbei und machen in der Nähe eine Pause. Ein Motorradfahrer kommt vorbei. Er hat Durst. Wasser haben wir. Er fährt weg, das Motorgeräusch verstummt und er schiebt sein Krad zu uns. Wir wollen ihm helfen, aber er hat schon einen Mechaniker gerufen, aber dies kann noch dauern. Er hat Hunger und bekommt etwas zum Essen, Fanta haben wir keine - nur Wasser.
Wir verabschieden uns und im Rückspiegel sehe ich wie er wegfährt.
So ein Schlitzohr.
Alle Wege führen zu Häusern.
Vor Kigoma erwischt uns die Polizei beim Wildcampen.
Malawi Pass: bei der Ausreise wird ein Foto gemacht und auch Fingerabdrücke! Beim Zoll sitzen nur Leute in zivil.
Ich frage, ob er vom Zoll ist und er bejaht dies wiederholt.
Er nimmt das Carnet und geht zu einem anderen Schalter.
Bald wird klar, es ist ein Fixer. Schon im Vorfeld hatten wir vereinbart evtl. einen Fixer zu nehmen, aber nicht mehr als 10$ zu zahlen.
Und dieser ist wirklich sympathisch. Mit dem Rad fährt er zur Abfertigung nach Tansania. Einreise geht schnell und wir bezahlen 50$. Beim Zoll wird es kompliziert. Erst muss man zur Bank und ca.25$ auf ein Konto zahlen und dann wird das Carnet abgestempelt.
Hört sich einfach an, ist es aber nicht, weil kein Schalter beschriftet ist. Bei der Bank ist der ATM defekt und soll gleich funktionstüchtig sein. Nach 1 Std können wir mit Dollar cash bezahlen. Hier nehmen Sie auch ältere Scheine im Gegensatz zu Sambia oder Malawi. Dort werden nur tadellose Scheine ab 2017 akzeptiert.
Nach 4 Stunden ist es geschafft. Natürlich will der Fixer mehr Geld...aber er hat uns auch belogen.
Trotzdem waren wir froh über seine Hilfe.
Am nächsten Tag fahren wir nach Mbeya zum Engländer. Kein Schatten, aber gemütlich und wir bekommen wertvolle Tipps und eine Waschmaschine hat er auch.
Mit einem Tuktuk erkunden wir die Stadt.
Fleisch, Käse, Marmelade kann man beim Engländer kaufen, Joghurt, Kaffee...beim Inder.
Wir ändern unseren Plan völlig und fahren im Westen von Tansania nach Ruanda. (Den Osten von Tandania kenne ich schon, wollte eigentlich noch mal hin)
Die Teerstrasse nach Westen ist proppenvoll. Für die Hundert Kilometer nach Tunduma brauchen wir 4 Stunden. LKW quälen sich mit 5 km/h die Berge hoch und überall ist Überholverbot. Einmal überholen wir und werden erwischt. 11€ sind nicht die Welt, aber ärgerlich. Der Kartenleser ist defekt und wir müssen cash bezahlen. Natürlich wandert das Bargeld in die Tasche des Polizisten.
In Tunduma ein Verkehrsgewühl vom Feinsten. Wir sind froh die Straße nach Subbawanga erreicht zu haben.
Singend (wann habt ihr das letzte Mal gesungen?) bewegen wir uns auf der guten Teerstrasse.
Leider gibt es hier auch Tsetse Fliegen. Den Stich spüre ich nicht, aber hinterher...wie bei einem Bienenstich und es juckt erbärmlich.
Die Fahrt durch den Park mit 2 Durchfahrten ist frei.
Eigentlich wollten wir auf der einen Seite hin und auf der anderen zurück. Aber diese Tsetse....nichts wie weg.
Noch einige Zeit Teerstrasse, dann 160 km Piste. Wir sind alleine, der Sprinter ist zu einem schönen Camping am Tanganyika See.
Tiere sehen wir auch.
Die Piste ist meist gut und die Busse fahren wie die Verrückten.
Wir kommen an einem Wasserfall vorbei und machen in der Nähe eine Pause. Ein Motorradfahrer kommt vorbei. Er hat Durst. Wasser haben wir. Er fährt weg, das Motorgeräusch verstummt und er schiebt sein Krad zu uns. Wir wollen ihm helfen, aber er hat schon einen Mechaniker gerufen, aber dies kann noch dauern. Er hat Hunger und bekommt etwas zum Essen, Fanta haben wir keine - nur Wasser.
Wir verabschieden uns und im Rückspiegel sehe ich wie er wegfährt.
So ein Schlitzohr.
Alle Wege führen zu Häusern.
Vor Kigoma erwischt uns die Polizei beim Wildcampen.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Die Polizei hat uns nicht zufällig gefunden, sondern wurde gerufen. Vor dem Unabhängigkeitstag mit geplanten Demos ist alles etwas aufgeregt.
Wir müssen zur Polizeistation, werden kurz verhört und müssen zu unserer Sicherheit auch da übernachten.
Am nächsten Tag sollen wir weiter verhört werden, aber wir bekommen ohne Kommentar unsere Pässe zurück.
Wenigstens können wir unseren Müll entsorgen - ein Polizist wirft ihn hinter das Haus.
In Kigoma gehen wir zum Tanganyika See.
Da der Wasserspiegel in den letzten Jahren 2-3 m gestiegen ist, ist der Strand ganz klein geworden.
Meine Lieblingstiere sind auch da.
Die Straße nach Ruanda soll gut sein - so die Info.
Das Ostafrika Visum haben wir für teures Geld bei einer Firma erworben (auf der offiziellen Seite von Ruanda habe ich es nicht geschafft).
Die ersten Km sind perfekter Asphalt, dann kommt Piste und Teer im Wechsel und die letzten 100 km schlimme Piste.
Die Grenze nach Ruanda ist kein Problem. Ruanda ist eines der dichtbesiedelsten Länder Afrikas. Ich komme mir vor wie bei der Bergetappe bei der Tour de France. Radfahrer/Fussgänger überall.
Das sauberste Land ist Ruanda auch. Kein Papier, keine Plastiktüte (sind verboten). Alles wie geleckt.
Wer keine Arbeit hat muss reinigen - könnte man bei uns auch machen.
Am nächsten grossen See mit gutem Essen erholen wir uns einige Tage. Wir checken die Autos und Ernst repariert die Fehler von der Werkstatt in Lusaka.
Wir fahren durch einen NP zum Kivu See.
Ein paar Tiere sehen wir auch.
Der Kivusee ist wunderschön mit tausenden von Buchten und Inseln. Leider steht man meist auf einem Parkplatz vom See entfernt.
Ruanda ist nicht auf Camper eingerichtet und den heiligen Rasen darf man meist nicht befahren.
Nach einiger Zeit finden wir unseren Traumplatz.
Auch das Essen ist gut. Hier bleiben wir.
Wir müssen zur Polizeistation, werden kurz verhört und müssen zu unserer Sicherheit auch da übernachten.
Am nächsten Tag sollen wir weiter verhört werden, aber wir bekommen ohne Kommentar unsere Pässe zurück.
Wenigstens können wir unseren Müll entsorgen - ein Polizist wirft ihn hinter das Haus.
In Kigoma gehen wir zum Tanganyika See.
Da der Wasserspiegel in den letzten Jahren 2-3 m gestiegen ist, ist der Strand ganz klein geworden.
Meine Lieblingstiere sind auch da.
Die Straße nach Ruanda soll gut sein - so die Info.
Das Ostafrika Visum haben wir für teures Geld bei einer Firma erworben (auf der offiziellen Seite von Ruanda habe ich es nicht geschafft).
Die ersten Km sind perfekter Asphalt, dann kommt Piste und Teer im Wechsel und die letzten 100 km schlimme Piste.
Die Grenze nach Ruanda ist kein Problem. Ruanda ist eines der dichtbesiedelsten Länder Afrikas. Ich komme mir vor wie bei der Bergetappe bei der Tour de France. Radfahrer/Fussgänger überall.
Das sauberste Land ist Ruanda auch. Kein Papier, keine Plastiktüte (sind verboten). Alles wie geleckt.
Wer keine Arbeit hat muss reinigen - könnte man bei uns auch machen.
Am nächsten grossen See mit gutem Essen erholen wir uns einige Tage. Wir checken die Autos und Ernst repariert die Fehler von der Werkstatt in Lusaka.
Wir fahren durch einen NP zum Kivu See.
Ein paar Tiere sehen wir auch.
Der Kivusee ist wunderschön mit tausenden von Buchten und Inseln. Leider steht man meist auf einem Parkplatz vom See entfernt.
Ruanda ist nicht auf Camper eingerichtet und den heiligen Rasen darf man meist nicht befahren.
Nach einiger Zeit finden wir unseren Traumplatz.
Auch das Essen ist gut. Hier bleiben wir.
- Wolfgang131
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- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Vom Camping aus machen wir eine Bootsfahrt zu den Flughunden.
Es sind Tausende. Noch den Berg hoch mit Aussicht auf die unzähligen Buchten und Inseln.
Nach einigen Tagen ziehen wir weiter. Die Straße besteht nur aus Kurven - ideal für Motorräder.
Leider ist es dieses. Dieses Jahr dauert die Regenzeit besonders lang.
Von Marokko bis Namibia versuchen die Behörden Touristen davon abzuhalten das Betteln nicht zu fördern, aber alle Mühe ist vergeblich. Hier werfen die Kinder wenigstens nicht mit Steinen.
Am nächsten Camping stehen wir wieder auf einem Parkplatz. Es gibt einen wunderschönen Garten, den man vom Parkplatz nicht sieht.
Wir fahren nach Musanz vor der Grenze nach Uganda. Eine lebendige Stadt und wir bekommen endlich wieder Käse.
Aus einer Kirche kommt tolle Musik. Wir gehen rein. Hier geht der Punk ab. Alle singen und tanzen - so macht Kirche Spass.
Die Grenze nach Uganda ist ohne Probleme. Selbst die Fixer sehen es ein.
Pass geht schnell da wir das Ostafrika Visum haben.
Beim Zoll müssen wir 60 Dollar Roadtax bezahlen plus 5 Dollar für die Bank (MTN money).
Bald sind wir frei. Kisoro ist ein Zentrum für Gorilla Trekking. Es kostet 800 Dollar plus va. 50 Dollar Nebenkosten.
Am nächsten Tag sind noch Plätze frei. Meine Begleiter buchen sofort. Ich habe wochenlang Affen gejagt, die uns belästigt haben und jetzt sollte ich noch Geld für diesen Affenzirkus bezahlen? Nein danke.
Während meine Partner zum Trecking sind, lästere ich mit dem Manager über den Gorilla Hype.
Meine Freunde kommen begeistert vom Trekken zurück mit einer Urkunde in der Hand.
Sie haben 6 Gorillas hautnah gesehen, davon ein Silberrücken.
Ich war gut essen und habe mich mit einem billigen Gorilla vergnügt
Nach dieser Aufregung brauchen wir eine Pause.
Es sind Tausende. Noch den Berg hoch mit Aussicht auf die unzähligen Buchten und Inseln.
Nach einigen Tagen ziehen wir weiter. Die Straße besteht nur aus Kurven - ideal für Motorräder.
Leider ist es dieses. Dieses Jahr dauert die Regenzeit besonders lang.
Von Marokko bis Namibia versuchen die Behörden Touristen davon abzuhalten das Betteln nicht zu fördern, aber alle Mühe ist vergeblich. Hier werfen die Kinder wenigstens nicht mit Steinen.
Am nächsten Camping stehen wir wieder auf einem Parkplatz. Es gibt einen wunderschönen Garten, den man vom Parkplatz nicht sieht.
Wir fahren nach Musanz vor der Grenze nach Uganda. Eine lebendige Stadt und wir bekommen endlich wieder Käse.
Aus einer Kirche kommt tolle Musik. Wir gehen rein. Hier geht der Punk ab. Alle singen und tanzen - so macht Kirche Spass.
Die Grenze nach Uganda ist ohne Probleme. Selbst die Fixer sehen es ein.
Pass geht schnell da wir das Ostafrika Visum haben.
Beim Zoll müssen wir 60 Dollar Roadtax bezahlen plus 5 Dollar für die Bank (MTN money).
Bald sind wir frei. Kisoro ist ein Zentrum für Gorilla Trekking. Es kostet 800 Dollar plus va. 50 Dollar Nebenkosten.
Am nächsten Tag sind noch Plätze frei. Meine Begleiter buchen sofort. Ich habe wochenlang Affen gejagt, die uns belästigt haben und jetzt sollte ich noch Geld für diesen Affenzirkus bezahlen? Nein danke.
Während meine Partner zum Trecking sind, lästere ich mit dem Manager über den Gorilla Hype.
Meine Freunde kommen begeistert vom Trekken zurück mit einer Urkunde in der Hand.
Sie haben 6 Gorillas hautnah gesehen, davon ein Silberrücken.
Ich war gut essen und habe mich mit einem billigen Gorilla vergnügt
Nach dieser Aufregung brauchen wir eine Pause.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Ruhetag bedeutet einkaufen, Schuhe reparieren und relaxen.
An der Straße lassen wir uns einen großen Fisch grillen. Die Reste wandern in einen großen Topf und werden an die Armen verteilt - Sozialhilfe in Uganda.
Die Preise für Obst und Gemüse sind hier hoch. Klar wer über 800 Dollar für Gorilla Trekking bezahlen kann, hat doch Geld im Überfluss.
Es ist schlimm wie die Einheimischen für einen Hungerlohn arbeiten müssen.
Wir fahren durch dichtbesiedeltes Gebiet zum Bwindi NP.
Da kann man sich vorstellen welcher Druck auf den NPs lastet.
Tiere sehen wir nur wenige. Die Piste als Transit ist kostenfrei. Der Park ist zerstückelt da die alten Dörfer noch Bestand haben. So wird überall gewildert.
Die Pisten sind steinig und ausgefahren.
Mehr durch Zufall queren wir im Transit den Queen Elisabeth NP. Bald sehen wir die ersten Elefanten.
Die Piste ist schlecht. 10km/h, mehr sind nicht drin.
Erst spät erreichen wir das Fischerdorf Nyamweru.
Morgens schauen wir uns den Fang an. Einfach traurig.
Der Albertsee ist leer gefischt.
An der Straße lassen wir uns einen großen Fisch grillen. Die Reste wandern in einen großen Topf und werden an die Armen verteilt - Sozialhilfe in Uganda.
Die Preise für Obst und Gemüse sind hier hoch. Klar wer über 800 Dollar für Gorilla Trekking bezahlen kann, hat doch Geld im Überfluss.
Es ist schlimm wie die Einheimischen für einen Hungerlohn arbeiten müssen.
Wir fahren durch dichtbesiedeltes Gebiet zum Bwindi NP.
Da kann man sich vorstellen welcher Druck auf den NPs lastet.
Tiere sehen wir nur wenige. Die Piste als Transit ist kostenfrei. Der Park ist zerstückelt da die alten Dörfer noch Bestand haben. So wird überall gewildert.
Die Pisten sind steinig und ausgefahren.
Mehr durch Zufall queren wir im Transit den Queen Elisabeth NP. Bald sehen wir die ersten Elefanten.
Die Piste ist schlecht. 10km/h, mehr sind nicht drin.
Erst spät erreichen wir das Fischerdorf Nyamweru.
Morgens schauen wir uns den Fang an. Einfach traurig.
Der Albertsee ist leer gefischt.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Vom Eduardsee (nicht Albertsee - Irren ist eben männlich) fahren wir an den Kazinga Channel zum Ort Katunguru.
Schon vor dem Camping sehen wir eine Büffelherde, auf der Straße laufen Elefanten herum. Auch am Camping ist etwas los.
Ich kürze etwas ab, damit der Bericht nicht zu lange wird.
Weiter zum Georgesee zu einer Community Campsite. Überall werden 10 $ fürs Campen gefordert. Teils gerecht, teils maßlos überteuert.
Wir geben einen realen Betrag und dieser wird meist akzeptiert. Die meisten haben keinen Bezug zum Dollar.
Wir hätten direkt am Wasser campen können, aber nachts kommen die Hippos aus dem Wasser - da halte ich lieber etwas Abstand.
Das Kasenyi Safari Camp ist der ideale Ort um kostenlos Tiere zu sehen, da eine Piste zum Dorf führt, die frei befahren werden kann.
Wir sehen eine große Anzahl von Tieren.
Viel hatte ich schon davon gehört, dass es hier Löwen auf Bäumen geben soll.
Wider Erwarten sehen wir eine Löwin.
Und dann kommt der Hammer.
Gerne wären wir hier noch länger geblieben, aber Ernst wartet auf uns. Über die Probleme mit dem Sprinter schreibe ich nichts mehr.
Weihnachten auf Kluges Guest Farm
Und erst das Buffett...für gut 15€. Fantastisch ist untertrieben. Leider kann ich vollgefressen schlecht schlafen.
Nach einigen schönen Tagen geht es weiter. Da wir keine überteuerten NP'S besuchen wollen, fahren wir über Kampala zur Nilquelle.
Die Straße ist schlecht links und rechts überholen Motorräder, die Fahrweise der Einheimischen ist brutal.
Bald mache ich mit: ausbremsen, Sicht versperren, dicht auffahren, egoistisch sein...
Mehrere Länder beanspruchen die Nilquelle. Die offizielle Stelle ist wo der Fluss aus dem Victoria-See fließt.
...
Schon vor dem Camping sehen wir eine Büffelherde, auf der Straße laufen Elefanten herum. Auch am Camping ist etwas los.
Ich kürze etwas ab, damit der Bericht nicht zu lange wird.
Weiter zum Georgesee zu einer Community Campsite. Überall werden 10 $ fürs Campen gefordert. Teils gerecht, teils maßlos überteuert.
Wir geben einen realen Betrag und dieser wird meist akzeptiert. Die meisten haben keinen Bezug zum Dollar.
Wir hätten direkt am Wasser campen können, aber nachts kommen die Hippos aus dem Wasser - da halte ich lieber etwas Abstand.
Das Kasenyi Safari Camp ist der ideale Ort um kostenlos Tiere zu sehen, da eine Piste zum Dorf führt, die frei befahren werden kann.
Wir sehen eine große Anzahl von Tieren.
Viel hatte ich schon davon gehört, dass es hier Löwen auf Bäumen geben soll.
Wider Erwarten sehen wir eine Löwin.
Und dann kommt der Hammer.
Gerne wären wir hier noch länger geblieben, aber Ernst wartet auf uns. Über die Probleme mit dem Sprinter schreibe ich nichts mehr.
Weihnachten auf Kluges Guest Farm
Und erst das Buffett...für gut 15€. Fantastisch ist untertrieben. Leider kann ich vollgefressen schlecht schlafen.
Nach einigen schönen Tagen geht es weiter. Da wir keine überteuerten NP'S besuchen wollen, fahren wir über Kampala zur Nilquelle.
Die Straße ist schlecht links und rechts überholen Motorräder, die Fahrweise der Einheimischen ist brutal.
Bald mache ich mit: ausbremsen, Sicht versperren, dicht auffahren, egoistisch sein...
Mehrere Länder beanspruchen die Nilquelle. Die offizielle Stelle ist wo der Fluss aus dem Victoria-See fließt.
...
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Wir fahren zu dem Camping "Haven" bei einem der Nilkatarakte. Wunderschön. 10$/Tag.
Hier feiern wir auch Sylvester bei gutem Essen und großem Lagerfeuer.
Hier spielen sie wunderbar in den Bäumen und machen tolle Sprünge.
Unsere Fahrt geht weiter zu den Sipi Wasserfällen.
Wir nehmen eine Abkürzung. 90 km schlechte Piste und länger hat es auch gedauert.
Auch in Uganda ist der Klimawandel ein Thema. Wir Europäer wissen, dass das Klima immer gleich war und es die Eiszeit nur gab weil damals zu wenig Autos fuhren.
Die Sipi-Fälle sind ein Touristenmagnet. Unspektakulär. Aber Abkassieren will man trotzdem.
Ich mache einen längeren Spaziergang. Da will man sogar Geld für den "view"....
Vom 2. Wasserfall gibt es nur ein Bild aus der Ferne.
Nach 100 km haben wir die Grenze nach Kenya erreicht.
Wir sind die einzigen Touristen. Alles problemlos, auch wenn sich eine Fixerin als Zöllner ausgibt.
Auch in Kenya alles freundlich. 20$ Roadtax/Monat für KFZ unter 2.000 ccm.
In der ersten Stadt Kitale wollen wir Geld tauschen und eine SIM Karte kaufen.
Eine Polizistin will von Ernst 800 Schilling (100 sind normal), aber er muß erst Geld wechseln. Als er wiederkommt ist an einem Reifen eine Polizeikralle. Das wird teuer.
Ich werde von falschen Polizisten bedrängt....und bezahle nichts.
Was für ein Einstand in Kenya!
Wir fahren durch die Berge Richtung Mount Kenya.
Die Landschaft ist wunderschön, leider ist es diesig.
Auf den Straßen ist extrem viel Verkehr, erst in den Bergen wird es leer.
Anders als in Uganda gibt es hier keine Transitstrecken durch die Parks. Für Europäer ist der Preis 16x höher als für Einheimische. Das sollten wir mal mit Afrikanern machen!
Da nehmen wir eben die Umfahrungspiste.
Der Sprinter flüchtet nach Mombasa, wir umrunden den Mount Kenya.
Leider ist er meist in Wolken.
Wir gehen vor dem NP spazieren und entdecken einiges.
Eine Frau fragt wie es in Deutschland ist. Ich zeige ihr Bilder von der schneebedeckten Rhön. "Wie kann man denn da überleben" fragt sie. Dies frage ich mich auch weil ich schon bei 22° friere.
Ich komme mit Männern ins Gespräch. Wir reden über Essen und als ich die Hunde sehe, sage ich, dass es bei uns Hundefutter gibt. "Futter für die Hunde" fragt einer ungläubig. Und ich führe weiter aus: Hundebett, Hundespielzeug, Hundemantel, Hundefrisör.....Wir lachen uns kaputt. Aber ich kann noch einen drauflegen. Manche geben über 800$ aus, um ein paar Affen zu sehen. Das Gelächter ist groß.
Afrikaner sind eben klar im Kopf - die meisten wenigstens..
In der Stadt begegne ich noch anderen Gestalten.
Der Bulli muss in die Werkstatt - mein Blutdruck steigt.
Hier feiern wir auch Sylvester bei gutem Essen und großem Lagerfeuer.
Hier spielen sie wunderbar in den Bäumen und machen tolle Sprünge.
Unsere Fahrt geht weiter zu den Sipi Wasserfällen.
Wir nehmen eine Abkürzung. 90 km schlechte Piste und länger hat es auch gedauert.
Auch in Uganda ist der Klimawandel ein Thema. Wir Europäer wissen, dass das Klima immer gleich war und es die Eiszeit nur gab weil damals zu wenig Autos fuhren.
Die Sipi-Fälle sind ein Touristenmagnet. Unspektakulär. Aber Abkassieren will man trotzdem.
Ich mache einen längeren Spaziergang. Da will man sogar Geld für den "view"....
Vom 2. Wasserfall gibt es nur ein Bild aus der Ferne.
Nach 100 km haben wir die Grenze nach Kenya erreicht.
Wir sind die einzigen Touristen. Alles problemlos, auch wenn sich eine Fixerin als Zöllner ausgibt.
Auch in Kenya alles freundlich. 20$ Roadtax/Monat für KFZ unter 2.000 ccm.
In der ersten Stadt Kitale wollen wir Geld tauschen und eine SIM Karte kaufen.
Eine Polizistin will von Ernst 800 Schilling (100 sind normal), aber er muß erst Geld wechseln. Als er wiederkommt ist an einem Reifen eine Polizeikralle. Das wird teuer.
Ich werde von falschen Polizisten bedrängt....und bezahle nichts.
Was für ein Einstand in Kenya!
Wir fahren durch die Berge Richtung Mount Kenya.
Die Landschaft ist wunderschön, leider ist es diesig.
Auf den Straßen ist extrem viel Verkehr, erst in den Bergen wird es leer.
Anders als in Uganda gibt es hier keine Transitstrecken durch die Parks. Für Europäer ist der Preis 16x höher als für Einheimische. Das sollten wir mal mit Afrikanern machen!
Da nehmen wir eben die Umfahrungspiste.
Der Sprinter flüchtet nach Mombasa, wir umrunden den Mount Kenya.
Leider ist er meist in Wolken.
Wir gehen vor dem NP spazieren und entdecken einiges.
Eine Frau fragt wie es in Deutschland ist. Ich zeige ihr Bilder von der schneebedeckten Rhön. "Wie kann man denn da überleben" fragt sie. Dies frage ich mich auch weil ich schon bei 22° friere.
Ich komme mit Männern ins Gespräch. Wir reden über Essen und als ich die Hunde sehe, sage ich, dass es bei uns Hundefutter gibt. "Futter für die Hunde" fragt einer ungläubig. Und ich führe weiter aus: Hundebett, Hundespielzeug, Hundemantel, Hundefrisör.....Wir lachen uns kaputt. Aber ich kann noch einen drauflegen. Manche geben über 800$ aus, um ein paar Affen zu sehen. Das Gelächter ist groß.
Afrikaner sind eben klar im Kopf - die meisten wenigstens..
In der Stadt begegne ich noch anderen Gestalten.
Der Bulli muss in die Werkstatt - mein Blutdruck steigt.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
Bei den Werkstätten in Afrika ist selbst ein Ölwechsel ein "Fall". Heckmotor hat noch keiner gesehen und der komplette Audimotor erschwert den Zugang zum Filter.
In Afrika gilt: Erst ein Gespräch, eine Beziehung zum Mechaniker aufbauen, dann sagen was man will.
Mit ihm bin ich auf einer Wellenlänge. Als er mir noch zeigt wie man mit einem Strick den Filter löst und ich ihn lobe läuft alles optimal.
Was es kostet? "Gibt mir was du meinst" ist die Antwort. Ich gebe ihm umgerechnet 12€. Er ist richtig happy. So viel verdient er sonst nicht an einem Tag.
Kenia ist ein sehr armes Land. Manche suchen sich das Essen aus der Mülltonne, auch die armen Tiere werden verprügelt und misshandelt. Ich darf gar nicht hinschauen.
Es kommt eben drauf an wo man geboren wird
So bin ich den Ukrainern dankbar, daß sie meine Eltern enteignet und vertrieben haben - sonst wäre ich nicht im Westen aufgewachsen.
So wie hier ist das Wetter schon seit Ruanda. Oft bewölkt und diesig.
Dahinter ist es teuer und schlecht. Der Wasserhahn der Dusche läßt sich nur mit Werkzeug öffnen, vorher muß man durch Dreck laufen... nur die Affen sind friedlich.
Wir beschließen Touri-Einrichtungen zu vermeiden. Und siehe da: das parken im Hotelinnenhof auf Rasen kostet 3€, ein sauberes Zimmer mit Du+WC 8€....Unser Luxuszimmer mit Frühstück 16€ (immer für 2 Personen).
Wir fahren zum Kilimandscharo. Das teuere Camping mit Aussicht ist das Geld nicht wert. Warme DU gibt es auch - 2 Std. Nach der vereinbarten Zeit beginnen sie mit dem anfeuern.
Warum habe ich nicht bei einem Bauern nachgefragt, ob wir für 1 Nacht stehen bleiben können? Da wäre die Aussicht auch besser gewesen.
Nur morgens sind die Berge zu sehen. Ab 10h sind sie in Wolken.
Wir fahren zur Küste. Eine Piste lacht uns an - die letzte.
Einige andere Tiere sehen wir auch noch. Wir fahren durch Massai-Gebiet. Misstrauisch werden wir beäugt.
Jetzt aber zur Schnellstraße. Wobei schnell relativ ist.
Unser Schnitt liegt bei gut 30km/h wegen den langsamen LKW.
Auch hier gibt es etwas zu sehen.
Polizeikontrollen haben wir nicht viele erlebt seit Tansania.
Diese hier ist extrem korrupt..Über eine halbe Stunde diskutieren wir.....Es sind viele Polizisten vor Ort und jeder versucht es. Der letzte will wenigstens etwas zu essen - gibt es nicht, auch kein Schluck Wasser.
Wenn man viel Zeit hat macht es sogar etwas Spass.
Wieder zu einem Billighotel, das auch im Internet angeboten wird.
Wir landen im Markt.
Der Markt ist eine Sackgasse.
Bald finden wir das Hotel. Gar nicht so schlecht, aber die Umgebung...
Die Vorbereitungen für die Verschiffung in den Oman laufen seit einiger Zeit. Einfach ist anders.
In Afrika gilt: Erst ein Gespräch, eine Beziehung zum Mechaniker aufbauen, dann sagen was man will.
Mit ihm bin ich auf einer Wellenlänge. Als er mir noch zeigt wie man mit einem Strick den Filter löst und ich ihn lobe läuft alles optimal.
Was es kostet? "Gibt mir was du meinst" ist die Antwort. Ich gebe ihm umgerechnet 12€. Er ist richtig happy. So viel verdient er sonst nicht an einem Tag.
Kenia ist ein sehr armes Land. Manche suchen sich das Essen aus der Mülltonne, auch die armen Tiere werden verprügelt und misshandelt. Ich darf gar nicht hinschauen.
Es kommt eben drauf an wo man geboren wird
So bin ich den Ukrainern dankbar, daß sie meine Eltern enteignet und vertrieben haben - sonst wäre ich nicht im Westen aufgewachsen.
So wie hier ist das Wetter schon seit Ruanda. Oft bewölkt und diesig.
Dahinter ist es teuer und schlecht. Der Wasserhahn der Dusche läßt sich nur mit Werkzeug öffnen, vorher muß man durch Dreck laufen... nur die Affen sind friedlich.
Wir beschließen Touri-Einrichtungen zu vermeiden. Und siehe da: das parken im Hotelinnenhof auf Rasen kostet 3€, ein sauberes Zimmer mit Du+WC 8€....Unser Luxuszimmer mit Frühstück 16€ (immer für 2 Personen).
Wir fahren zum Kilimandscharo. Das teuere Camping mit Aussicht ist das Geld nicht wert. Warme DU gibt es auch - 2 Std. Nach der vereinbarten Zeit beginnen sie mit dem anfeuern.
Warum habe ich nicht bei einem Bauern nachgefragt, ob wir für 1 Nacht stehen bleiben können? Da wäre die Aussicht auch besser gewesen.
Nur morgens sind die Berge zu sehen. Ab 10h sind sie in Wolken.
Wir fahren zur Küste. Eine Piste lacht uns an - die letzte.
Einige andere Tiere sehen wir auch noch. Wir fahren durch Massai-Gebiet. Misstrauisch werden wir beäugt.
Jetzt aber zur Schnellstraße. Wobei schnell relativ ist.
Unser Schnitt liegt bei gut 30km/h wegen den langsamen LKW.
Auch hier gibt es etwas zu sehen.
Polizeikontrollen haben wir nicht viele erlebt seit Tansania.
Diese hier ist extrem korrupt..Über eine halbe Stunde diskutieren wir.....Es sind viele Polizisten vor Ort und jeder versucht es. Der letzte will wenigstens etwas zu essen - gibt es nicht, auch kein Schluck Wasser.
Wenn man viel Zeit hat macht es sogar etwas Spass.
Wieder zu einem Billighotel, das auch im Internet angeboten wird.
Wir landen im Markt.
Der Markt ist eine Sackgasse.
Bald finden wir das Hotel. Gar nicht so schlecht, aber die Umgebung...
Die Vorbereitungen für die Verschiffung in den Oman laufen seit einiger Zeit. Einfach ist anders.
Re: Mit dem Bulli von Lusaka in den Oman?
https://samharamresorts.com/
Wann kommt ihr in Salalah an? Ich habe eure Reise verfolgt und wir können euch das Samharam Resort als Unterkunft oder auch als Stellplatz empfehlen. Wir sind jetzt bereits 12 Tage hier. Strandliegen, Sanitär für 10 OMR? für zwei Personen.
Wann kommt ihr in Salalah an? Ich habe eure Reise verfolgt und wir können euch das Samharam Resort als Unterkunft oder auch als Stellplatz empfehlen. Wir sind jetzt bereits 12 Tage hier. Strandliegen, Sanitär für 10 OMR? für zwei Personen.
Mit freundlichen Grüßen
Rolf
Rolf




