Verkehrssünden in Afrika
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Franz (UNI)Murr
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Re: Verkehrssünden in Afrika
Hallo Lothar,
ich war noch etwas unerfahren und heilfroh, da ohne Kosten raus zu kommen. Heute wäre ich da auch etwas souveräner.
Gruß
Franz
ich war noch etwas unerfahren und heilfroh, da ohne Kosten raus zu kommen. Heute wäre ich da auch etwas souveräner.
Gruß
Franz
Der Mensch braucht zuweilen etwas Wüste. Das Sein in der Wüste ist wie Yoga für meine Seele.
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Ralf Kiefer
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Re: Verkehrssünden in Afrika
Ok, ich dann auch 
Ungefähr Weihnachten 2005 an einer Ausfallstraße von Meknes, Marokko. Wir zu viert unterwegs mit zwei VW T4, davon einer - der vordere - ein britischer. In diesem auf dem Beifahrersitz meinereins.
Der uniformierte Vertreter der örtlichen Rennleitung hält unsere beiden T4 an, kommt zu mir an den vorderen und erklärt mir, daß ich 60km/h gefahren sei, obwohl nur 50km/h erlaubt seien. Ich wiederum entgegne ihm, daß das nicht sein könne, da ich nicht 60km/h gefahren sei. Er besteht auf 60km/h, ich darauf, daß ich nicht soviel gefahren sei. So langsam fällt ihm dann auf, daß ich gar kein Lenkrad habe. Und irgendwie muß er in diesem Moment bemerkt haben, daß ich ggf. recht hätte
Allerdings wußte auch ich, daß er recht hatte.
Er ermahnte uns eindringlich und wünschte uns weiterhin eine gute Reise
BTW bereits die Einreise in Tanger war relativ spaßig, allerdings nicht mit der Rennleitung, sondern mit den Grenzern. Denn es waren versammelt: 4 Deutsche, davon einer mit Wohnsitz in Britannien (deutscher Paß, britische Fahrzeugpapiere), zwei VW T4, einer britisch, zzgl. 4 KTMs im Innern der VWs, davon eine eine britische. Sie hatten wirklich Probleme 4 Leute mit 6 Fahrzeugen in ihrer Software unterzubringen.
Gruß, Ralf
Ungefähr Weihnachten 2005 an einer Ausfallstraße von Meknes, Marokko. Wir zu viert unterwegs mit zwei VW T4, davon einer - der vordere - ein britischer. In diesem auf dem Beifahrersitz meinereins.
Der uniformierte Vertreter der örtlichen Rennleitung hält unsere beiden T4 an, kommt zu mir an den vorderen und erklärt mir, daß ich 60km/h gefahren sei, obwohl nur 50km/h erlaubt seien. Ich wiederum entgegne ihm, daß das nicht sein könne, da ich nicht 60km/h gefahren sei. Er besteht auf 60km/h, ich darauf, daß ich nicht soviel gefahren sei. So langsam fällt ihm dann auf, daß ich gar kein Lenkrad habe. Und irgendwie muß er in diesem Moment bemerkt haben, daß ich ggf. recht hätte
Er ermahnte uns eindringlich und wünschte uns weiterhin eine gute Reise
BTW bereits die Einreise in Tanger war relativ spaßig, allerdings nicht mit der Rennleitung, sondern mit den Grenzern. Denn es waren versammelt: 4 Deutsche, davon einer mit Wohnsitz in Britannien (deutscher Paß, britische Fahrzeugpapiere), zwei VW T4, einer britisch, zzgl. 4 KTMs im Innern der VWs, davon eine eine britische. Sie hatten wirklich Probleme 4 Leute mit 6 Fahrzeugen in ihrer Software unterzubringen.
Gruß, Ralf
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pantoffelos
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- Wohnort: Sauerland
Re: Verkehrssünden in Afrika
Moin moin,
lustiges kann man mit der Polizei in Afrika erleben. Nicht immer wollen se unser Geld.
Sind zu dritt (94 war das glaube ich) spät Nachmittags von Francistown nach Gaborone geträmpt und wurden auch mitgenommen. Tagsüber aufn Pickup sitzen ist ja nett, Abends aber nicht mehr. Wir haben erbärmlich gefroren.
Kurz vor Mitternacht sind wir endlich in Gaborone angekommen. Zitternd vor Kälte rein in die Poilzeistation um nach Campingmöglichkeit zu fragen.
Wir müssen so erbärmlich ausgesehen haben denn er hat uns zu sich nachhause eingeladen.
Meine Freundin hat so gezittert, dass die Frau des Polizeichefs sich zu ihr gelegt hat um sie zu wärmen.
Am nächsten Tag gabs Frühstück - und weil sei Häuschen etwas ausserhalb vom Zentrum lag, hat uns der Polizist uns sein Auto, ein alter VW Käfer geliehen.
Na, wenn das nicht nett und gastfreundschaftlich war. Es geht auch ohne Bussgeldandrohung
Wir haben lange Jahre Kontakt gehabt, leider ist dieser Kontakt dann irgendwann eingeschlafen.
Gruß
Steve
lustiges kann man mit der Polizei in Afrika erleben. Nicht immer wollen se unser Geld.
Sind zu dritt (94 war das glaube ich) spät Nachmittags von Francistown nach Gaborone geträmpt und wurden auch mitgenommen. Tagsüber aufn Pickup sitzen ist ja nett, Abends aber nicht mehr. Wir haben erbärmlich gefroren.
Kurz vor Mitternacht sind wir endlich in Gaborone angekommen. Zitternd vor Kälte rein in die Poilzeistation um nach Campingmöglichkeit zu fragen.
Wir müssen so erbärmlich ausgesehen haben denn er hat uns zu sich nachhause eingeladen.
Meine Freundin hat so gezittert, dass die Frau des Polizeichefs sich zu ihr gelegt hat um sie zu wärmen.
Am nächsten Tag gabs Frühstück - und weil sei Häuschen etwas ausserhalb vom Zentrum lag, hat uns der Polizist uns sein Auto, ein alter VW Käfer geliehen.
Na, wenn das nicht nett und gastfreundschaftlich war. Es geht auch ohne Bussgeldandrohung
Wir haben lange Jahre Kontakt gehabt, leider ist dieser Kontakt dann irgendwann eingeschlafen.
Gruß
Steve
Abenteuergeist verdient weite Horizonte
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Birgitt
- Moderator
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- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
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Re: Verkehrssünden in Afrika
pantoffelos hat geschrieben:Meine Freundin hat so gezittert, dass die Frau des Polizeichefs sich zu ihr gelegt hat um sie zu wärmen.
Moment mal, du warst doch dabei, oder?
Wen hast DU denn gewärmt ???
Oder .... wer dich ???
Neugierige Grüße
Birgitt
Re: Verkehrssünden in Afrika
Neugier mein Name ist Weib :DNeugierige Grüße
Birgitt
Wohl genetisch bedingt
In Tunesien so etwa 95/96
Kontrollen durch die Nationalgarde,
Der junge Offizier nahm uns die Pässe ab schaute sie an setze sich ins Auto und verschwandt damit.Pässe waren weg und wir schauten wohl dumm aus der Wäsche.
Nach etwa 45 Min. erschien er wieder grinste über beide Backen und bat uns die Nacht doch bei seiner Familie zu gast zu sein.
Ausschlagen konnten wir schlecht die Pässe hatte er immernoch,wobei die ganze Unterhaltung in Deutsch geführt wurde.
Diese Einladung werden wir nichtmehr vergessen es gab ein leckeres Abendessen und eine unvergessliche Unterhaltung mit seiner Familie bis spät in die Nacht.
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pantoffelos
- Beiträge: 21
- Registriert: Di 10. Jun 2008, 11:54
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Re: Verkehrssünden in Afrika
Hi Birgitt
,
nette Frage.
Meine Freundin durfte im Schlafzimmer während wir Männer im Wohnzimmer Quartier beziehen durften.
Gruß
Steve
nette Frage.
Meine Freundin durfte im Schlafzimmer während wir Männer im Wohnzimmer Quartier beziehen durften.
Gruß
Steve
Abenteuergeist verdient weite Horizonte
In den Fängen der Nationalgarde
(nach einer wahren Begebenheit in Tunesien, aus naheliegenden Gründen ohne Fotos)
"John Wayne ist auferstanden!", dachte ich, als ich aus dem Fenster sah. Wir hatten unser Fahrzeug für die Übernachtung an einen Strand in der Nähe von Chebba (Tunesien) gefahren. Ein röhrendes Etwas war vorgefahren, es hatte gehupt, und nun schaute ich aus dem Fenster in ein grelles Licht, das uns anstrahlte. Ich sah ein Quad, und daneben stand John Wayne.
"Wir sind von der Nationalgarde. Kommen Sie raus!", fauchte es auf Englisch.
"Können Sie sich ausweisen?", fragte ich durch das nunmehr geöffnete Fenster. Es war dunkel, es war eine der ersten Übernachtungen in Tunesien, und wir waren noch vorsichtig. John Wayne starrte mich an.
"Warten Sie!" schrie er. Dann drehte er sich um und zeigte rücklings auf einen arabischen Schriftzug auf seinem viel zu großen schwarzen Lederumhang.
"Lernen Sie!" befahl er. "Lernen Sie schnell!" Und weiter: "Was da steht heißt: Nationalgarde!" Dann drehte er sich um und rief: "Glauben Sie mir nun, dass wir von der Nationalgarde sind?"
"Ich bin mir nicht sicher" antwortete ich.
"Warten Sie!", rief er und trat nun vollends ins Scheinwerferlicht. Umständlich öffnete er die Knöpfe seines viel zu großen Umhangs, um dann nach dem letzten Knopf mit einer filmreifen Bewegung eine vollautomatische Pistole von der gefühlten Größe einer Zwillingsflak freizulegen.
"Glauben Sie mir nun, dass wir von der Nationalgarde sind?"
Natürlich nicht, dachte ich.
"Ja natürlich!", rief ich.
"Dann treten Sie vor das Auto!"
(... die ganze Geschichte unter http://kuestenblog.de/index.php?itemid=287, ist zu lang für das Forum, aber sehr lustig)
"John Wayne ist auferstanden!", dachte ich, als ich aus dem Fenster sah. Wir hatten unser Fahrzeug für die Übernachtung an einen Strand in der Nähe von Chebba (Tunesien) gefahren. Ein röhrendes Etwas war vorgefahren, es hatte gehupt, und nun schaute ich aus dem Fenster in ein grelles Licht, das uns anstrahlte. Ich sah ein Quad, und daneben stand John Wayne.
"Wir sind von der Nationalgarde. Kommen Sie raus!", fauchte es auf Englisch.
"Können Sie sich ausweisen?", fragte ich durch das nunmehr geöffnete Fenster. Es war dunkel, es war eine der ersten Übernachtungen in Tunesien, und wir waren noch vorsichtig. John Wayne starrte mich an.
"Warten Sie!" schrie er. Dann drehte er sich um und zeigte rücklings auf einen arabischen Schriftzug auf seinem viel zu großen schwarzen Lederumhang.
"Lernen Sie!" befahl er. "Lernen Sie schnell!" Und weiter: "Was da steht heißt: Nationalgarde!" Dann drehte er sich um und rief: "Glauben Sie mir nun, dass wir von der Nationalgarde sind?"
"Ich bin mir nicht sicher" antwortete ich.
"Warten Sie!", rief er und trat nun vollends ins Scheinwerferlicht. Umständlich öffnete er die Knöpfe seines viel zu großen Umhangs, um dann nach dem letzten Knopf mit einer filmreifen Bewegung eine vollautomatische Pistole von der gefühlten Größe einer Zwillingsflak freizulegen.
"Glauben Sie mir nun, dass wir von der Nationalgarde sind?"
Natürlich nicht, dachte ich.
"Ja natürlich!", rief ich.
"Dann treten Sie vor das Auto!"
(... die ganze Geschichte unter http://kuestenblog.de/index.php?itemid=287, ist zu lang für das Forum, aber sehr lustig)
Re: Verkehrssünden in Afrika
wir waren vor ein paar jahren in ägypten. so hat es und sehr gut gefallen. aber wie die busse da unterwegs sind, hat uns schon angst eingejagt. ich habe bis heute auch nicht verstanden, warum sie im konvoi (wegen der sicherheit ok) sich immer selbst noch überholen müssen. der gegenverkehr wird dabei komplett ignoriert bzw. muss in den graben ausweichen. wir waren fast 9 h von hurghada nach kairo unterwegs. in der zeit haben wir bestimmt 10 l wasser geschwitzt. was die kontrollen betrifft, wurden die busse auch alle halbe h an kontrollposten angehalten. ich bin aber nicht sicher, ob das aktuell auch noch so ist. aber verkehrstechnisch sind die schon sehr krass unterwegs, und dann natürlich hupen, hupen, hupen. im zweifel lieber hupen als bremsen.
mit einem taxi sind wir in hurghada fast gecrasht ....
viele grüße
Buggi
mit einem taxi sind wir in hurghada fast gecrasht ....
viele grüße
Buggi
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Franz (UNI)Murr
- Beiträge: 357
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Re: Verkehrssünden in Afrika
Hallo Buggi,Buggi hat geschrieben:...aber verkehrstechnisch sind die schon sehr krass unterwegs, und dann natürlich hupen, hupen, hupen. im zweifel lieber hupen als bremsen.
mit einem taxi sind wir in hurghada fast gecrasht ....
mein täglich Brot 15km Stadtverkehr am Morgen und 15km Stadtverkehr am Nachmittag in Kairo. Und es wird von Monat zu Monat krasser.
http://unimurr.com/leben-in-kairo/verkehr-in-kairo/
Grüße
Franz
Der Mensch braucht zuweilen etwas Wüste. Das Sein in der Wüste ist wie Yoga für meine Seele.
Re: Verkehrssünden in Afrika
Hallo, hier auch noch ein Schwank aus meine Leben :D
in Zimbabwe wollte die Polizei uns mehrmals wegen unseres schmutzigen Wagens büssen! Da half auch eine 30min diskussion nichts. Denn, ja, sie hätten staubige Strassen, nein, wir hätten das Fahrzeug an jedem Fluss waschen können und sowieso sei dies eine Beleidigung fürs Land in einem dreckigen Wagen herum zu fahren.
Bis mir folgende Ausrede eingefallen ist: Wir hätten Weisung von der Botschaft erhalten das Auto möglichst dreckig zu halten - aus Sicherheitsgründen. Reaktion: "Ah, ok, dann noch einen schönen Tag."
Diese Ausrede klappte ab da jedes Mal.
Aber es würde ja auch Langeweile aufkommen wenn da nicht ab und zu eine Uniform stehen würde, oder? So wollte man uns impfen (gabon, 1h gespräch welches nur mit einem Anruf bei der Botschaft beendet werden konnte - und eine solche hat es nicht), wegen getönten Scheiben büssen (Mali & Angola), wegen Tempolimit zur Kasse bitten (Angola, Südafrika, Marokko, Mali, Senegal, Tanzania,...) Foto von Tacho bei Auftauchen von Polizeikontrolle hilft), Blinker, Licht, Scheibenwischer und Wischerwasser checken (Malawi), einfach nach unserem Wohlbefinden fragen und noch vieles mehr.
Mit Geduld, einem Händeschütteln und viel Fantasie lässt sich fast alles abwenden. Viel Glück!
in Zimbabwe wollte die Polizei uns mehrmals wegen unseres schmutzigen Wagens büssen! Da half auch eine 30min diskussion nichts. Denn, ja, sie hätten staubige Strassen, nein, wir hätten das Fahrzeug an jedem Fluss waschen können und sowieso sei dies eine Beleidigung fürs Land in einem dreckigen Wagen herum zu fahren.
Bis mir folgende Ausrede eingefallen ist: Wir hätten Weisung von der Botschaft erhalten das Auto möglichst dreckig zu halten - aus Sicherheitsgründen. Reaktion: "Ah, ok, dann noch einen schönen Tag."
Diese Ausrede klappte ab da jedes Mal.
Aber es würde ja auch Langeweile aufkommen wenn da nicht ab und zu eine Uniform stehen würde, oder? So wollte man uns impfen (gabon, 1h gespräch welches nur mit einem Anruf bei der Botschaft beendet werden konnte - und eine solche hat es nicht), wegen getönten Scheiben büssen (Mali & Angola), wegen Tempolimit zur Kasse bitten (Angola, Südafrika, Marokko, Mali, Senegal, Tanzania,...) Foto von Tacho bei Auftauchen von Polizeikontrolle hilft), Blinker, Licht, Scheibenwischer und Wischerwasser checken (Malawi), einfach nach unserem Wohlbefinden fragen und noch vieles mehr.
Mit Geduld, einem Händeschütteln und viel Fantasie lässt sich fast alles abwenden. Viel Glück!
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uschi.desert
- Beiträge: 84
- Registriert: Mi 5. Mai 2010, 13:19
- Wohnort: ösiland
Re: Verkehrssünden in Afrika
polizeikontrolle:
nach dem arabischen grimmigen gemurmel gaben wir ihm unsere papiere - der blick finster und verschlossen
nach einem langen intensiven blick in den ausweis hebt er den kopf, sieht meinen mann (!!) an, bleckt auf einmal die zähne und sagt:
isch liebe dich
mein mann wird blass.....sehr blass.....
es stellte sich heraus dass das der einzig deutsche satz war den er konnte und er nicht wusste, was das heisst.
nach dem arabischen grimmigen gemurmel gaben wir ihm unsere papiere - der blick finster und verschlossen
nach einem langen intensiven blick in den ausweis hebt er den kopf, sieht meinen mann (!!) an, bleckt auf einmal die zähne und sagt:
isch liebe dich
mein mann wird blass.....sehr blass.....
es stellte sich heraus dass das der einzig deutsche satz war den er konnte und er nicht wusste, was das heisst.
-
ta-rider
Re: Verkehrssünden in Afrika
"Hello...where are you from?"
"Germany"
"OK I wand to see some documents from your bike"
"No i have allready showed them to your brother at the last police stop. Bye"
"Bye"
-> Die Salatschüssel die meine Beifahrerin als Helm trug (in Malawi ist Helmpflicht) ist ihm nicht aufgefallen :D

"Germany"
"OK I wand to see some documents from your bike"
"No i have allready showed them to your brother at the last police stop. Bye"
"Bye"
-> Die Salatschüssel die meine Beifahrerin als Helm trug (in Malawi ist Helmpflicht) ist ihm nicht aufgefallen :D

-
Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Verkehrssünden in Afrika
ta-rider hat geschrieben:"Hello...where are you from?"
"Germany"
"OK I wand to see some documents from your bike"
"No i have allready showed them to your brother at the last police stop. Bye"
"Bye"
-> Die Salatschüssel die meine Beifahrerin als Helm trug (in Malawi ist Helmpflicht) ist ihm nicht aufgefallen :D
Du hast den Geist Afrikas ganz wunderbar assimiliert: kurz, zackig, praezise und entschlossen! Darf ich Dich Bwana nennen?
-
ta-rider
Re: Verkehrssünden in Afrika
Roger-Tecumseh hat geschrieben: Du hast den Geist Afrikas ganz wunderbar assimiliert: kurz, zackig, praezise und entschlossen! Darf ich Dich Bwana nennen?
Gerne
Re: Verkehrssünden in Afrika
Kuno - aufgepasst!!!
Also, letzten Herbst, Flughafen Kairo. Zum ersten mal fahren wir auf dem neuen Zubringer dorthin. Es ist nachts, nach 1.00 Uhr. Wie jedes mal haben wir untesen Toyota (aeg. Kennzeichen, aeg. Fahrer - mein Mann) dabei.
Nach dem ueblichen Begruessungs-Zeremoniel fragt der Posten dort doch tatsaechlich, wo wir denn hin wollten...es war wohlgemerkt der Zubringer zum Airport! Das war aber wohl nur die Frage, die er benoetigte, um sich einen Mangel am Auto einfallen zu lassen: mit dem Gepaecktraeger duerften wir aber nicht zum Flughafen...
(an dieser Stelle sollte eigentlich ein Bild des Wagens mit Gepaecktraeger sein...der upload hat leider nicht geklappt
)
Es folgte eine etwa 10-minuetige Diskussion mit meinem Mann, der natuerlich erst noch erklaeren musste, wer wir im Auto denn seien - mein Vater und ich - , der immer wieder, langsam ungeduldiger, darauf hinwies, dass dieser Gepaecktraegen schon seit Jahren mit uns auf dem Flughafengelaende war... Er musste noch alle Papiere zeigen...
Erst, als mein Mann ihm dann 10 LE in die Hand drueckte, er solle sich etwas Tee und Zucker kaufen, liess er uns passieren. Mein Vater hatte schon Sorge, wir wuerden den Flieger verpassen!
Also, letzten Herbst, Flughafen Kairo. Zum ersten mal fahren wir auf dem neuen Zubringer dorthin. Es ist nachts, nach 1.00 Uhr. Wie jedes mal haben wir untesen Toyota (aeg. Kennzeichen, aeg. Fahrer - mein Mann) dabei.
Nach dem ueblichen Begruessungs-Zeremoniel fragt der Posten dort doch tatsaechlich, wo wir denn hin wollten...es war wohlgemerkt der Zubringer zum Airport! Das war aber wohl nur die Frage, die er benoetigte, um sich einen Mangel am Auto einfallen zu lassen: mit dem Gepaecktraeger duerften wir aber nicht zum Flughafen...
(an dieser Stelle sollte eigentlich ein Bild des Wagens mit Gepaecktraeger sein...der upload hat leider nicht geklappt
Es folgte eine etwa 10-minuetige Diskussion mit meinem Mann, der natuerlich erst noch erklaeren musste, wer wir im Auto denn seien - mein Vater und ich - , der immer wieder, langsam ungeduldiger, darauf hinwies, dass dieser Gepaecktraegen schon seit Jahren mit uns auf dem Flughafengelaende war... Er musste noch alle Papiere zeigen...
Erst, als mein Mann ihm dann 10 LE in die Hand drueckte, er solle sich etwas Tee und Zucker kaufen, liess er uns passieren. Mein Vater hatte schon Sorge, wir wuerden den Flieger verpassen!
Gruesse aus Baharia
Stefanie
Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.“
Stefanie
Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.“




