Hallo Leute,
unzählige Male haben wir auf unseren Reisen durch Afrika Souvenirs gesehen, die wir aufgrund deren Größe nicht mitnehmen konnten, etwa Möbel oder größere Statuen.
Gibt es vielleicht in (Zentral-)Europa jemanden, der derartige Dinge importiert und verkauft? Gibt es einen Afrika-Möbelshop? Hab schon einige Zeit mit Suchen im Internet verbracht, aber nichts Brauchbares gefunden.
Für jede Hilfe dankbar:
Naglwitz
Afrikanische Möbel in Europa zu kaufen gesucht
Moderator: Moderatoren
Re: Afrikanische Möbel in Europa zu kaufen gesucht
Hallo Werner,
es gibt eine "Menge" Afoshops
eine Auflistung findest du
hier.
Da sind auch einige in deiner Nähe.
gruss
es gibt eine "Menge" Afoshops
eine Auflistung findest du
Da sind auch einige in deiner Nähe.
gruss
Es gibt Leute die WISSEN ALLES - es gibt Leute die WISSEN es BESSER - aber am schlimmsten sind die die meinen ALLES BESSER ZU WISSEN!
Mitglied der DTG
Ich war Tot, wurde aber wieder geholt. Gott sei Dank oder leider
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Michael Escher
- Beiträge: 587
- Registriert: Mi 29. Mär 2006, 16:40
- Wohnort: 8623 Wetzikon
Re: Afrikanische Möbel in Europa zu kaufen gesucht
Hallo zusammen,
zwar nicht grad bei dir um die Ecke:
http://www.afro-pfingsten.ch/ An den Märkten findest du immer Möbel, Statuen etc.
Dieses Geschäft lohnt sich auch sehr:
http://www.arab-art.ch
Du könntest also an Pfingsten ein paar Tage in der Schweiz verbringen: Paar Konzerte, Märkte und "Afrikaluft" geniessen in Winterthur, dann einen Abstecher zu "Arab-art" machen, um deine Einkäufe zu komplettieren und um das Ganze abzurunden, gehst du hier http://www.jambo.li in einzigartiger Atmosphäre afrikanisch essen.....
Gruss Michael
zwar nicht grad bei dir um die Ecke:
http://www.afro-pfingsten.ch/ An den Märkten findest du immer Möbel, Statuen etc.
Dieses Geschäft lohnt sich auch sehr:
http://www.arab-art.ch
Du könntest also an Pfingsten ein paar Tage in der Schweiz verbringen: Paar Konzerte, Märkte und "Afrikaluft" geniessen in Winterthur, dann einen Abstecher zu "Arab-art" machen, um deine Einkäufe zu komplettieren und um das Ganze abzurunden, gehst du hier http://www.jambo.li in einzigartiger Atmosphäre afrikanisch essen.....
Gruss Michael
Re: Afrikanische Möbel in Europa zu kaufen gesucht
Zur Zeit ist in Pfarrkirchen (D) ein Markt, da stellt auch die Firma Arte Sibato aus der Nähe von Regensburg aus, die sind auch die nächsten Wochenenden mal in Österreich.
Gruß
Mike
Edith: Hier noch die URL: www.arte-sibato.de
Gruß
Mike
Edith: Hier noch die URL: www.arte-sibato.de
Re: Afrikanische Möbel in Europa zu kaufen gesucht
Danke, aber das Angebot an Möbeln ist seehr dürftig.
Gruß aus dem Waldviertel
Naglwitz
Gruß aus dem Waldviertel
Naglwitz
-
Gerhard Göttler
- Beiträge: 1148
- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36
Re: Afrikanische Möbel in Europa zu kaufen gesucht
Hallo Birnen- und Möbelfreund Naglwitz!
Gedacht als Tipp für zukünftige Reisen: Von Mali, Niger, Senegal, Côte d´Ivoire aus habe ich schon wiederholt sperrige Dinge per Luftfracht nach Europa versandt. So: Kaufen, auf dem nächsten Markt entsprechend solide Sperrholzkiste bauen lassen, dann damit dort zur Luftfracht, wo man auch selbst nach Hause fliegt. Das läuft dann nämlich als "nichtbegleitetes Luftgepäck" und kostet ungefähr den halben Kilopreis der normalen Luftfracht. Ein bisschen Zeit sollte man dafür einplanen. Die Öffnungszeiten der Frachtabteilungen sind oft sehr eng. Auf den von mir genannten Flughäfen wurden die Kisten nach der Zollinspektion für wenig Geld mit stabilen Metallbändern verschlossen. Von der Elfenbeinküste aus habe ich auch schon diejenigen Händler selbst die Kisten verschicken lassen, bei denen ich das entsprechende Objekt erworben hatte. Nachteil: Es ist der höhere Frachttarif zu bezahlen und die Händler lassen oft enorm schwere = stabile Kisten bauen, weil sie mögliche Reklamationen wg Bruch befürchten. Auch entstehen selbstverständlich Kosten, wenn der Händler z.B. vom Erwerbsort Yamoussoukro aus die Kiste erst nach Abidjan transportieren muss. Aber zuverlässig funktioniert hat das immer. Meist habe ich 50% des Preises direkt vor Ort bezahlt und die anderen 50% nach Eintreffen der Kiste(n) per Western Union. Die Gesamtkosten sind natürlich nicht zu verachten; für einen fast 2 m großen Kalao hatte ich z.B. mal vor Ort 800 Euro bezahlt; dazu addierten sich dann 1200 Euro gesamte Frachtkosten. Bei Ankunft ist am europäischen Flughafen der Zoll zu absolvieren. Das läuft von Land zu Land unterschiedlich. Bei reiner Luftfracht (also nichtbegleitetes Luftgepäck) ist z.B. in Frankreich immer ein Zoll-Agent zwischenzuschalten, der viel Zeit erfordert und nur (unnötig) Kosten verursacht. Ich habe deshalb immer sehr gerne via Basel/Schweiz versandt. Wie das in Österreich läuft - keine Ahnung. Für den europäischen Zoll ist natürlich die Original-Rechnung erforderlich. Clevere Zöllner (die gibts zum Glück nicht gar so oft) wissen, dass sich zum Warenwert auch noch die Frachtkosten addieren.
Alternativ wäre das Heimschleppen des "Möbels" z.B. auf dem Dachgepäckträger in Betracht zu ziehen. Dabei kommt es oft zu unerwarteten Erlebnissen. So ist z.B. im Niger der Transport von Holz ohne Genehmigung der Forstbehörden verboten; was also tun, wenn man eine solche nicht hat und immer wieder mal in eine Kontrolle entlang der Straße kommt und sich die Kontrolleure sichtlich freuen, endlich mal einen Touristen bei illegalen Transporten ertappt zu haben? Ein Stuhl oder ein Tuareg-Bett ist halt aus Holz und eine Holzschüssel desgleichen. Na ja, dann waren halt mal 1000 CFA (damals 6 DM) fällig und weiter gings. Aber dann die Einreise nach Algerien: Ein Gehampel fast ohne Ende; die Rettung war dann stets die Devisenerklärung, die um Mobiliar erweitert wurde. Schlimm auch die Grenze nach Tunesien: Die Einfuhr von allen Dingen aus Palm-Material ist wg der Furcht vor dem Bayod-Pilz verboten und wie nachweisen, dass irgendwas aus Holz nun tatsächlich kein Palmholz darstellt? Ich musste mal per Taxi zur "Direction phytosanitaire" in Gafsa, einen Mitarbeiter von dort zur Grenze schleppen, der sich dann seiner Sache auch nicht ganz sicher war und vorsichtshalber alle Türen am Wagen (bis auf die Fahrertür) verplomben ließ - unter erschwerten Bedingungen, weil an meinem Fahrzeug selbstverständlich keine Verplombungslaschen vorhanden waren, folglich die Verplombungsschnur ums ganze Fahrzeug gewunden wurde. Die Zöllner in La Goulette haben dann ein bisschen komisch geguckt und sich gewundert - vom Bayod hatten sie in der Hauptstadt wohl noch nie gehört. Die italienischen Zöllner in Genua wollen auch beachtet sein und wenn die erst mal schlechter Laune sind, ist mit ihnen sehr sehr schlecht Kirschen essen und dann brauchts einen inspectore, der dann aber noch immer den über den Dingen stehenden Maxe spielen musste, sprich, einfach durchgewunken hat: Transito, basta! Die Schweizer waren oft mehr verwundert als interessiert und erklärten alles gerne zum Hausrat und mich zum Zügelnden (so nennt sich das in der Schweiz, wenn man auf deutsch umzieht). Und die deutschen Zöllner am Autobahnzoll? Über die schweigt des Sängers Höflichkeit - aber doch immerhin so viel: Wenn sie besonders tüchtig waren, holten sie einen Drogen-Hund aus dem Zwinger und ließen ihn mal an den Mitbringseln schnüffeln, oder sie begaben sich mit der Frage "Sind sie mit 20 Euro Einfuhrzoll einverstanden?" an die Registrierkasse und ließen dort einen Kassenzettel raus - und das z.B. bei 1000 Euro erklärtem und per Rechnung ausgewiesenem Erwerbswert! Dabei hätte allein die Einfuhrumsatzsteuer schon 19% betragen! Sängers Höflichkeit? Siehe oben: Schweigen.
Einfach wirds nie! Aber man kann es auch sportlich sehen und sich über den Lerneffekt freuen. Vor Ort kostet es der Hitze wegen oft Schweiß, in Europa eher Nerven. Und sicher ist das einer der Gründe, warum die Dinge, die im Handel in Europa als "Original Afrika" angeboten werden stets auf ein Miniatur-Packmaß reduziert wurden: Kalao 46 cm! Original ist das in den seltensten Fällen!
Frohes Frachten!
Gerhard Göttler
Gedacht als Tipp für zukünftige Reisen: Von Mali, Niger, Senegal, Côte d´Ivoire aus habe ich schon wiederholt sperrige Dinge per Luftfracht nach Europa versandt. So: Kaufen, auf dem nächsten Markt entsprechend solide Sperrholzkiste bauen lassen, dann damit dort zur Luftfracht, wo man auch selbst nach Hause fliegt. Das läuft dann nämlich als "nichtbegleitetes Luftgepäck" und kostet ungefähr den halben Kilopreis der normalen Luftfracht. Ein bisschen Zeit sollte man dafür einplanen. Die Öffnungszeiten der Frachtabteilungen sind oft sehr eng. Auf den von mir genannten Flughäfen wurden die Kisten nach der Zollinspektion für wenig Geld mit stabilen Metallbändern verschlossen. Von der Elfenbeinküste aus habe ich auch schon diejenigen Händler selbst die Kisten verschicken lassen, bei denen ich das entsprechende Objekt erworben hatte. Nachteil: Es ist der höhere Frachttarif zu bezahlen und die Händler lassen oft enorm schwere = stabile Kisten bauen, weil sie mögliche Reklamationen wg Bruch befürchten. Auch entstehen selbstverständlich Kosten, wenn der Händler z.B. vom Erwerbsort Yamoussoukro aus die Kiste erst nach Abidjan transportieren muss. Aber zuverlässig funktioniert hat das immer. Meist habe ich 50% des Preises direkt vor Ort bezahlt und die anderen 50% nach Eintreffen der Kiste(n) per Western Union. Die Gesamtkosten sind natürlich nicht zu verachten; für einen fast 2 m großen Kalao hatte ich z.B. mal vor Ort 800 Euro bezahlt; dazu addierten sich dann 1200 Euro gesamte Frachtkosten. Bei Ankunft ist am europäischen Flughafen der Zoll zu absolvieren. Das läuft von Land zu Land unterschiedlich. Bei reiner Luftfracht (also nichtbegleitetes Luftgepäck) ist z.B. in Frankreich immer ein Zoll-Agent zwischenzuschalten, der viel Zeit erfordert und nur (unnötig) Kosten verursacht. Ich habe deshalb immer sehr gerne via Basel/Schweiz versandt. Wie das in Österreich läuft - keine Ahnung. Für den europäischen Zoll ist natürlich die Original-Rechnung erforderlich. Clevere Zöllner (die gibts zum Glück nicht gar so oft) wissen, dass sich zum Warenwert auch noch die Frachtkosten addieren.
Alternativ wäre das Heimschleppen des "Möbels" z.B. auf dem Dachgepäckträger in Betracht zu ziehen. Dabei kommt es oft zu unerwarteten Erlebnissen. So ist z.B. im Niger der Transport von Holz ohne Genehmigung der Forstbehörden verboten; was also tun, wenn man eine solche nicht hat und immer wieder mal in eine Kontrolle entlang der Straße kommt und sich die Kontrolleure sichtlich freuen, endlich mal einen Touristen bei illegalen Transporten ertappt zu haben? Ein Stuhl oder ein Tuareg-Bett ist halt aus Holz und eine Holzschüssel desgleichen. Na ja, dann waren halt mal 1000 CFA (damals 6 DM) fällig und weiter gings. Aber dann die Einreise nach Algerien: Ein Gehampel fast ohne Ende; die Rettung war dann stets die Devisenerklärung, die um Mobiliar erweitert wurde. Schlimm auch die Grenze nach Tunesien: Die Einfuhr von allen Dingen aus Palm-Material ist wg der Furcht vor dem Bayod-Pilz verboten und wie nachweisen, dass irgendwas aus Holz nun tatsächlich kein Palmholz darstellt? Ich musste mal per Taxi zur "Direction phytosanitaire" in Gafsa, einen Mitarbeiter von dort zur Grenze schleppen, der sich dann seiner Sache auch nicht ganz sicher war und vorsichtshalber alle Türen am Wagen (bis auf die Fahrertür) verplomben ließ - unter erschwerten Bedingungen, weil an meinem Fahrzeug selbstverständlich keine Verplombungslaschen vorhanden waren, folglich die Verplombungsschnur ums ganze Fahrzeug gewunden wurde. Die Zöllner in La Goulette haben dann ein bisschen komisch geguckt und sich gewundert - vom Bayod hatten sie in der Hauptstadt wohl noch nie gehört. Die italienischen Zöllner in Genua wollen auch beachtet sein und wenn die erst mal schlechter Laune sind, ist mit ihnen sehr sehr schlecht Kirschen essen und dann brauchts einen inspectore, der dann aber noch immer den über den Dingen stehenden Maxe spielen musste, sprich, einfach durchgewunken hat: Transito, basta! Die Schweizer waren oft mehr verwundert als interessiert und erklärten alles gerne zum Hausrat und mich zum Zügelnden (so nennt sich das in der Schweiz, wenn man auf deutsch umzieht). Und die deutschen Zöllner am Autobahnzoll? Über die schweigt des Sängers Höflichkeit - aber doch immerhin so viel: Wenn sie besonders tüchtig waren, holten sie einen Drogen-Hund aus dem Zwinger und ließen ihn mal an den Mitbringseln schnüffeln, oder sie begaben sich mit der Frage "Sind sie mit 20 Euro Einfuhrzoll einverstanden?" an die Registrierkasse und ließen dort einen Kassenzettel raus - und das z.B. bei 1000 Euro erklärtem und per Rechnung ausgewiesenem Erwerbswert! Dabei hätte allein die Einfuhrumsatzsteuer schon 19% betragen! Sängers Höflichkeit? Siehe oben: Schweigen.
Einfach wirds nie! Aber man kann es auch sportlich sehen und sich über den Lerneffekt freuen. Vor Ort kostet es der Hitze wegen oft Schweiß, in Europa eher Nerven. Und sicher ist das einer der Gründe, warum die Dinge, die im Handel in Europa als "Original Afrika" angeboten werden stets auf ein Miniatur-Packmaß reduziert wurden: Kalao 46 cm! Original ist das in den seltensten Fällen!
Frohes Frachten!
Gerhard Göttler
Re: Afrikanische Möbel in Europa zu kaufen gesucht.
Hallo,
mein Vater war einige Zeit in Afrika und hat ein paar Unikate mitgebracht. Mitunter eine sehr schöne massive Truhe (T-58cm H-66cm B-110cm) mit Schnitzereien. Sie wurde in Kamerun angefertigt und in Gabun gekauft. Da meine Mutter sie jetzt seit knapp 30 Jahren hat, hat sie sich dran "satt" gesehen und würde sie gerne verkaufen. Die Truhe ist wirklich im sehr guten Zustand.
Ihr Beitrag ist nicht neu aber vielleicht haben Sie noch Interesse.
mein Vater war einige Zeit in Afrika und hat ein paar Unikate mitgebracht. Mitunter eine sehr schöne massive Truhe (T-58cm H-66cm B-110cm) mit Schnitzereien. Sie wurde in Kamerun angefertigt und in Gabun gekauft. Da meine Mutter sie jetzt seit knapp 30 Jahren hat, hat sie sich dran "satt" gesehen und würde sie gerne verkaufen. Die Truhe ist wirklich im sehr guten Zustand.
Ihr Beitrag ist nicht neu aber vielleicht haben Sie noch Interesse.
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markus-1969
- Beiträge: 609
- Registriert: So 17. Apr 2011, 21:36
Re: Afrikanische Möbel in Europa zu kaufen gesucht.
naja ...
1) importieren ? Weiß nicht ob das so einfach geht, schließlich gibt es Brandschutzvorschriften für alles mögliche. Wenn man aber einfach irgendeine Grundfläche aus Holz nimmt, ich sag mal Stroh drauflegt und das irgendwie zubindet dürfte das alles andere als brandsicher sein und daher nicht importiert werden dürfen.
2) hier herstellen ? Natürlich nicht auf die o. g. Bauweise, doch wenn man die Sessel statt mit Stroh mit irgendwelchem sündhaft teueren Chemozeugs füllt, wird man am Ende auch keine afrikanischen sondern europäischen Möbel haben...
1) importieren ? Weiß nicht ob das so einfach geht, schließlich gibt es Brandschutzvorschriften für alles mögliche. Wenn man aber einfach irgendeine Grundfläche aus Holz nimmt, ich sag mal Stroh drauflegt und das irgendwie zubindet dürfte das alles andere als brandsicher sein und daher nicht importiert werden dürfen.
2) hier herstellen ? Natürlich nicht auf die o. g. Bauweise, doch wenn man die Sessel statt mit Stroh mit irgendwelchem sündhaft teueren Chemozeugs füllt, wird man am Ende auch keine afrikanischen sondern europäischen Möbel haben...




