bewaffneter nächtlicher Überfall nahe Laayoun/Vermisst
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bewaffneter nächtlicher Überfall nahe Laayoun/Vermisst
Hallo Leute,
will einen kurzen Bericht abgeben über einen Raubüberfall nahe Laayoun am 24.11.2010
Falls manche die Datei nicht öffnen können wird bestimmt einer diese öffnen und umformatieren können.
Im Moment bin ich aus privaten Gründen in Agadir und fahre morgen wieder über Laayoun weiter nach Mauretanien, das Visa habe ich diese Woche in Rabat ohne Problem innerhalb von 3 Stunden bekommen, das Leben läuft soweit in Laayoun normal, nur wurden in allen Städten starke Truppenverbände zusammen gezogen.
WalterT
Bericht über einen bewaffneten Überfall am 24.11.2010in der Westsahara.
Etwa 22 km vor Laayoun (wird verschieden geschrieben) haben wir uns etwa 200 m von der Straße
entfernt einen schönen Rastplatz hinter einer Felsklippe gesucht und waren gut versteckt.
Am Nachmittag kam ein Kamelreiter vorbei, er war freundlich wir begrüßten uns plauderten etwas, ich fragte ob es hier gefährlich ist und er sagte nein, hier ist nie etwas passiert, ich schenkte ihm ein Brot, er packte es in die Kameltasche und ging.
Früh um 6°° hörte ich zwei Schritte- da ist es noch stockdunkel, ich lauscht und hörte wie jemand versuchte die Autotür zu öffnen, ich lies einen Schrei los und er ist sehr erschrocken, sprang seitlich auf einen kleinen Hügel und ich sah ihn aus dem Fenster des Dachzeltes mit einem Gewehr klappern und fuchteln.
Zuerst war ich sehr wütend und schrie mit ihm aber er fuchtelte mit dem Gewehr und drohte zu schießen, dann schrie er immer Fluss! Fluss! also Geld und wir sagten wir haben kein Geld, erst Morgen bei der Bank in Laayoun! Wir beschwichtigten ihm mit Freund und Salam, darauf hatten wir etwas Zeit zu überlegen und wir gaben ihm einen fastentleerten Geldbeutel mit etwa 250 Dirham ca. 25 Euro.
Erst als er das Geld holte unter dem Zelt sahen wir, dass er ein Bajonett von ca. 60 cm Länge dran hatte!
Dann stieß er das Bajonett von unten gegen das Zelt und brüllte Telefon! Wir sagten wir haben kein Telefon. Meine Begleiterin merkte: er weicht immer zurück - und sie sprang aus dem Zelt und ich hinterher, wir sagten wir müssen hier weg.
Während er auf der rechten Seite des Autos stand habe ich hinten das Zelt hochgeklappt und mit einem Riemen gesichert,
Er hielt Abstand und schrie nur Telefon ich sagte gib ihm die Sonnenbrille und U. gab sie ihm auf dem Boden, ich sprang ins Auto und U. auch, wir starteten und düsten los, er versuchte mit dem Bajonett noch zwei mal in die Scheiben zu hauen was scheiterte und wir waren weg..
Bei der nächsten Polizeikontrolle meldeten wir den Vorfall und wurden zum Colonell gebracht.
Alles wurde x mal protokolliert und wir führen mit etwa20 bestausgerüsteten Polizisten und 6 Jeeps zu dem Ort. Über GPS leitet der Colonell eine Suchaktion mit Aufklärungsflugzeug und Helikopter ein. Sie brachten 3 Männer unter anderem auch den Kamelreiter, die waren aber nicht die Täter – alle mussten Fluss schreien und wir erkannten die Stimme des Täters nicht.
Abschließend möchte ich noch sagen, daß wir nicht glauben, daß der Überfall irgend etwas mit organisierten Verbrechen zu tun hat, dazu konnten wir den Einzeltäter zu leicht überlisten.
Danach konnten wir wieder gehen und schliefen am Abend auf einem Campingplatz El Nil bei Laayoun.
Zur Zeit sitzen tausende Soldaten in Laayoun weil hier Unruhen und Schießereien mit der Polisario sind, unser Campingplatz war etwa 50 m von einem Soldatencamp entfernt und nachts sprangen die Soldaten auf mit den Rufen „Coup de feu“ also Feuergefecht. Am Morgen war in der Stadt alles ruhig und wir bekamen endlich unseren Gebraucht Ersatzreifen.
Auf der Fahrt zum Airport Agadir sahen wir ebenfalls einen massiven Zusammenzug von Militär in Tiznit ud Guilim.
Wir wissen nicht ob es sich nur um Abschreckung oder einen erwarteteten Konflickt handelt.
In 2 Tagen werde ich wieder nach Laayoun fahren und berichten was ich sehe.
Ich melde mich wieder
Viele Grüße Walter T
will einen kurzen Bericht abgeben über einen Raubüberfall nahe Laayoun am 24.11.2010
Falls manche die Datei nicht öffnen können wird bestimmt einer diese öffnen und umformatieren können.
Im Moment bin ich aus privaten Gründen in Agadir und fahre morgen wieder über Laayoun weiter nach Mauretanien, das Visa habe ich diese Woche in Rabat ohne Problem innerhalb von 3 Stunden bekommen, das Leben läuft soweit in Laayoun normal, nur wurden in allen Städten starke Truppenverbände zusammen gezogen.
WalterT
Bericht über einen bewaffneten Überfall am 24.11.2010in der Westsahara.
Etwa 22 km vor Laayoun (wird verschieden geschrieben) haben wir uns etwa 200 m von der Straße
entfernt einen schönen Rastplatz hinter einer Felsklippe gesucht und waren gut versteckt.
Am Nachmittag kam ein Kamelreiter vorbei, er war freundlich wir begrüßten uns plauderten etwas, ich fragte ob es hier gefährlich ist und er sagte nein, hier ist nie etwas passiert, ich schenkte ihm ein Brot, er packte es in die Kameltasche und ging.
Früh um 6°° hörte ich zwei Schritte- da ist es noch stockdunkel, ich lauscht und hörte wie jemand versuchte die Autotür zu öffnen, ich lies einen Schrei los und er ist sehr erschrocken, sprang seitlich auf einen kleinen Hügel und ich sah ihn aus dem Fenster des Dachzeltes mit einem Gewehr klappern und fuchteln.
Zuerst war ich sehr wütend und schrie mit ihm aber er fuchtelte mit dem Gewehr und drohte zu schießen, dann schrie er immer Fluss! Fluss! also Geld und wir sagten wir haben kein Geld, erst Morgen bei der Bank in Laayoun! Wir beschwichtigten ihm mit Freund und Salam, darauf hatten wir etwas Zeit zu überlegen und wir gaben ihm einen fastentleerten Geldbeutel mit etwa 250 Dirham ca. 25 Euro.
Erst als er das Geld holte unter dem Zelt sahen wir, dass er ein Bajonett von ca. 60 cm Länge dran hatte!
Dann stieß er das Bajonett von unten gegen das Zelt und brüllte Telefon! Wir sagten wir haben kein Telefon. Meine Begleiterin merkte: er weicht immer zurück - und sie sprang aus dem Zelt und ich hinterher, wir sagten wir müssen hier weg.
Während er auf der rechten Seite des Autos stand habe ich hinten das Zelt hochgeklappt und mit einem Riemen gesichert,
Er hielt Abstand und schrie nur Telefon ich sagte gib ihm die Sonnenbrille und U. gab sie ihm auf dem Boden, ich sprang ins Auto und U. auch, wir starteten und düsten los, er versuchte mit dem Bajonett noch zwei mal in die Scheiben zu hauen was scheiterte und wir waren weg..
Bei der nächsten Polizeikontrolle meldeten wir den Vorfall und wurden zum Colonell gebracht.
Alles wurde x mal protokolliert und wir führen mit etwa20 bestausgerüsteten Polizisten und 6 Jeeps zu dem Ort. Über GPS leitet der Colonell eine Suchaktion mit Aufklärungsflugzeug und Helikopter ein. Sie brachten 3 Männer unter anderem auch den Kamelreiter, die waren aber nicht die Täter – alle mussten Fluss schreien und wir erkannten die Stimme des Täters nicht.
Abschließend möchte ich noch sagen, daß wir nicht glauben, daß der Überfall irgend etwas mit organisierten Verbrechen zu tun hat, dazu konnten wir den Einzeltäter zu leicht überlisten.
Danach konnten wir wieder gehen und schliefen am Abend auf einem Campingplatz El Nil bei Laayoun.
Zur Zeit sitzen tausende Soldaten in Laayoun weil hier Unruhen und Schießereien mit der Polisario sind, unser Campingplatz war etwa 50 m von einem Soldatencamp entfernt und nachts sprangen die Soldaten auf mit den Rufen „Coup de feu“ also Feuergefecht. Am Morgen war in der Stadt alles ruhig und wir bekamen endlich unseren Gebraucht Ersatzreifen.
Auf der Fahrt zum Airport Agadir sahen wir ebenfalls einen massiven Zusammenzug von Militär in Tiznit ud Guilim.
Wir wissen nicht ob es sich nur um Abschreckung oder einen erwarteteten Konflickt handelt.
In 2 Tagen werde ich wieder nach Laayoun fahren und berichten was ich sehe.
Ich melde mich wieder
Viele Grüße Walter T
Zuletzt geändert von Walter T am Sa 25. Dez 2010, 21:25, insgesamt 1-mal geändert.
der keine Elektronik im Geländewagen will
Re: bewaffneter nächtlicher Überfall nahe Laayoun/Vermisst
Hallo Walter,
ich bin froh und erleichtert, dass die Sache für Euch glimpflich ausgegangen ist - nicht zuletzt Dank der Tatsache, daß ihr die Nerven behalten habt und natürlich auch eine Riesenportion Glück hattet, gerade in dieser Gegend nach den Vorfällen um den 7.11.!
Wir wollen nächstens Jahr nach Mauretanien, daher habe ich auch die Westsahara auf dem Radarschirm und wäre naturgemäß sehr an Informationen von dort interessiert. Dennoch: mußt Du denn unbedingt wieder nach Laayoune? Ich würde im Moment ohne Vorhandensein von zwingenden Gründen lieber nicht dorthin fahren.
Gruß Bennemsi
ich bin froh und erleichtert, dass die Sache für Euch glimpflich ausgegangen ist - nicht zuletzt Dank der Tatsache, daß ihr die Nerven behalten habt und natürlich auch eine Riesenportion Glück hattet, gerade in dieser Gegend nach den Vorfällen um den 7.11.!
Wir wollen nächstens Jahr nach Mauretanien, daher habe ich auch die Westsahara auf dem Radarschirm und wäre naturgemäß sehr an Informationen von dort interessiert. Dennoch: mußt Du denn unbedingt wieder nach Laayoune? Ich würde im Moment ohne Vorhandensein von zwingenden Gründen lieber nicht dorthin fahren.
Gruß Bennemsi
-
Hubertus der Waldspecht
- Beiträge: 55
- Registriert: Di 13. Mai 2008, 02:26
- Wohnort: 64 Jahre in B-W (Ostalbkreis) jetz in der Oberpfalz
Re: bewaffneter nächtlicher Überfall nahe Laayoun/Vermisst
Hallo Walter,
Vorab sind wir froh daß euch nicht mehr passiert ist. Weiterhin Hals und Beinbruch. Ist schon ein sch... Gefühl wenn man in so eine Sache verwickelt ist. Wir kennen das, da auch in den letzten Jahren zweimal mitgemacht. Einmal nähe Agadir und das zweite mal in Sete. Wobei wir nur in Sete nachts in das Rohr einer Pistole sehen mußten.
Agadir da war nur Sachschaden ansonst keine Waffe im Spiel.
Bitte halte uns auf dem Laufenden so gut es für euch möglich ist.
Denn wir würden gerne mitte Dezember Richtung Mauretanien aufbrechen. Nach solchen Nachrichten, ich meine die mit den Sicherheitskräften, kommen wir doch ein wenig ins Straucheln was die Durchführung unserer Reise anbelangt.
Vielleicht wenn es erforderlich wird müssen wir umplanen.
Also alles erdenklich Gute und kommt wieder gut zurück.
Grüße
Vorab sind wir froh daß euch nicht mehr passiert ist. Weiterhin Hals und Beinbruch. Ist schon ein sch... Gefühl wenn man in so eine Sache verwickelt ist. Wir kennen das, da auch in den letzten Jahren zweimal mitgemacht. Einmal nähe Agadir und das zweite mal in Sete. Wobei wir nur in Sete nachts in das Rohr einer Pistole sehen mußten.
Agadir da war nur Sachschaden ansonst keine Waffe im Spiel.
Bitte halte uns auf dem Laufenden so gut es für euch möglich ist.
Denn wir würden gerne mitte Dezember Richtung Mauretanien aufbrechen. Nach solchen Nachrichten, ich meine die mit den Sicherheitskräften, kommen wir doch ein wenig ins Straucheln was die Durchführung unserer Reise anbelangt.
Vielleicht wenn es erforderlich wird müssen wir umplanen.
Also alles erdenklich Gute und kommt wieder gut zurück.
Grüße
-
Michael K.
- Beiträge: 427
- Registriert: So 30. Dez 2007, 15:06
Re: bewaffneter nächtlicher Überfall nahe Laayoun/Vermisst
Hallo,
vor einigen Tagen berichtete im spanischen Fernsehen ein Reporter aus der West-Sahara.Er war mit der Polisario auf der anderen Seite des Schutzwalls unterwegs.Dort kommt es zu grossen Truppenbewegen der Polisario.Das wird der Grund sein das es auch auf marrokanischer Seite zu Truppenbewegungen gekommen ist.
Michael
vor einigen Tagen berichtete im spanischen Fernsehen ein Reporter aus der West-Sahara.Er war mit der Polisario auf der anderen Seite des Schutzwalls unterwegs.Dort kommt es zu grossen Truppenbewegen der Polisario.Das wird der Grund sein das es auch auf marrokanischer Seite zu Truppenbewegungen gekommen ist.
Michael
Re: bewaffneter nächtlicher Überfall nahe Laayoun/Vermisst
Hallo,
ich bin im Moment in Agadir, meine Begleiterin musste zurück nach D.
Im Moment bin ich auf dem Weg zum ADAC, habe mir ein paar Ersatzteile bestellt die ich brauche, wenn die da sind geht es wieder runter und Weiter Senegal, Gambia, Guinea- evtl Sierra Leone, wird aber vor Ort entschieden.
Es gab anders als sonst nicht eine Radarkontrolle und die Strassenkontrollen waren sehr korrekt.
Wir waren in der großen Gendamerie in Laayoun beim höchsten Colonell die Soldaten waren alle sehr gut ausgerüstet mit modernsten Waffen, Sicherheitswesten usw, erinnert an US Spezialeinheiten. Ich denke wenn die Strecke nach Mauretanien gefährtet ist werden Convois erstellt.
Darüber kann ich in ein paar Tagen berichten.
Walter T
ich bin im Moment in Agadir, meine Begleiterin musste zurück nach D.
Im Moment bin ich auf dem Weg zum ADAC, habe mir ein paar Ersatzteile bestellt die ich brauche, wenn die da sind geht es wieder runter und Weiter Senegal, Gambia, Guinea- evtl Sierra Leone, wird aber vor Ort entschieden.
Es gab anders als sonst nicht eine Radarkontrolle und die Strassenkontrollen waren sehr korrekt.
Wir waren in der großen Gendamerie in Laayoun beim höchsten Colonell die Soldaten waren alle sehr gut ausgerüstet mit modernsten Waffen, Sicherheitswesten usw, erinnert an US Spezialeinheiten. Ich denke wenn die Strecke nach Mauretanien gefährtet ist werden Convois erstellt.
Darüber kann ich in ein paar Tagen berichten.
Walter T
der keine Elektronik im Geländewagen will
Re: bewaffneter nächtlicher Überfall nahe Laayoun/Vermisst
Hallo, gut dass weiters nichts passiert ist. Dennoch würde ich nie im Leben einen Tagesrastplatz auch zum Übernachten verwenden. Ich suche mir meinen Übernachtungsplatz immer kurz vor dem dunkel werden. So ist die Chance nicht gesehen zu werden viel geringer.
Liebe Grüße Kurt
Liebe Grüße Kurt
wer viel fragt, geht viel irr ?!
-
Michael Escher
- Beiträge: 587
- Registriert: Mi 29. Mär 2006, 16:40
- Wohnort: 8623 Wetzikon
Re: bewaffneter nächtlicher Überfall nahe Laayoun/Vermisst
Hallo Walter T,
gut, dass nichts Schlimmeres passiert ist - der Schreck reicht ja schon.
Und Danke für die sofortige Information. Das beugt doch allen eventuellen Spekulationen bei allgemeinem Bekanntwerden solcher Vorkommnisse vor.
Alles Gute
Michael
gut, dass nichts Schlimmeres passiert ist - der Schreck reicht ja schon.
Und Danke für die sofortige Information. Das beugt doch allen eventuellen Spekulationen bei allgemeinem Bekanntwerden solcher Vorkommnisse vor.
Alles Gute
Michael
Re: bewaffneter nächtlicher Überfall nahe Laayoun/Vermisst
Hallo Walter,
gut das nichts schlimmeres passiert ist & Danke fuer die Infos.
Wir hatten selbst fuer die naechste Woche einen 2 woechigen Trip entlang der Kueste der Westsahara geplant.Aufgrund der juengsten Ereignisse in Layounne haben wir die Reise vorerst abgesagt.
Nachdem Saharauis/Polisario seit geraumer Zeit (Aminetu Haidar/Camp Aik Gadhzim) versuchen internationale Aufmersamkeit auf das Sahara Problem zu lenken und Marokko unter Druck setzen,ist davonauszugehen das Sie weiter versuchen werden die Internationale Aufmerksamkeit auf das Gebiet zu lenken,Angriffe /Ueberfaelle auf EU Buerger sorgen fuer fette Schlagzeilen im Ausland und werfen ein schlechtes Licht auf
Marokko.
Die Tatsache das die internationale Gemeinschaft eher gleichgueltig auf die Geschehnisse reagiert & die Tatsache das es schon einige Tote gab
und die Gemueter somit entsprechend erhitzt sind koennte ggf.zu noch radikaleren Aktionen verleiten um sich Gehoer zu verschaffen.
Ich denke das Transit nach Mauretanien o.k sein sollte,aber in der Westsahara Urlaub machen und wild campen ist uns im Moment zu heikel.
Gruss & alles Gute & sichere Reise
Joachim
gut das nichts schlimmeres passiert ist & Danke fuer die Infos.
Wir hatten selbst fuer die naechste Woche einen 2 woechigen Trip entlang der Kueste der Westsahara geplant.Aufgrund der juengsten Ereignisse in Layounne haben wir die Reise vorerst abgesagt.
Nachdem Saharauis/Polisario seit geraumer Zeit (Aminetu Haidar/Camp Aik Gadhzim) versuchen internationale Aufmersamkeit auf das Sahara Problem zu lenken und Marokko unter Druck setzen,ist davonauszugehen das Sie weiter versuchen werden die Internationale Aufmerksamkeit auf das Gebiet zu lenken,Angriffe /Ueberfaelle auf EU Buerger sorgen fuer fette Schlagzeilen im Ausland und werfen ein schlechtes Licht auf
Marokko.
Die Tatsache das die internationale Gemeinschaft eher gleichgueltig auf die Geschehnisse reagiert & die Tatsache das es schon einige Tote gab
und die Gemueter somit entsprechend erhitzt sind koennte ggf.zu noch radikaleren Aktionen verleiten um sich Gehoer zu verschaffen.
Ich denke das Transit nach Mauretanien o.k sein sollte,aber in der Westsahara Urlaub machen und wild campen ist uns im Moment zu heikel.
Gruss & alles Gute & sichere Reise
Joachim
Re: bewaffneter nächtlicher Überfall nahe Laayoun/Vermisst
erstmal gut das alles so ausgegangen ist.
das ist ertsmal schlimm wenn man so in eine längere reise startet.
euch viel glück.
ich glaube aber nicht das der vorfall irgendetwas mit den problemen in der westsahara zu tun hat.
das scheint mir nach der beschreibung ein anfänger zu sein.auch schlecht denn ein wenig erfolg hatte er ja und erwischt wurde er scheinbar auch nicht das macht eventuell lust auf mehr....
sowas kam doch schon recht häufig an den stränden nördlich von agadir.
auch schon etwas geübtere mit verletzten.
damit ist die sicherheitslage was kriminaltät angeht wohl noch lange nicht auf spanischem niveau....
das ist ertsmal schlimm wenn man so in eine längere reise startet.
euch viel glück.
ich glaube aber nicht das der vorfall irgendetwas mit den problemen in der westsahara zu tun hat.
das scheint mir nach der beschreibung ein anfänger zu sein.auch schlecht denn ein wenig erfolg hatte er ja und erwischt wurde er scheinbar auch nicht das macht eventuell lust auf mehr....
sowas kam doch schon recht häufig an den stränden nördlich von agadir.
auch schon etwas geübtere mit verletzten.
damit ist die sicherheitslage was kriminaltät angeht wohl noch lange nicht auf spanischem niveau....
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laforcetranquille
- Beiträge: 156
- Registriert: Fr 12. Dez 2008, 15:43
- Wohnort: 63640 Charensat/F
Re: bewaffneter nächtlicher Überfall nahe Laayoun/Vermisst
Hallo,
ich denke auch das waren " normale Buschräuber". Von den Plages blanches weiter nördlich ist seit langem bekannt das sich dort räuberisches Gesindel herumtreibt und nach freistehenden Campern Ausschau hält. Eine totale Absicherung degegen gibt es nirgendwo.
Die Gegend ist aber immer noch sicherer als irgendein Stellplatz in Südfrankreich oder Spanien.
Gruss Wim
ich denke auch das waren " normale Buschräuber". Von den Plages blanches weiter nördlich ist seit langem bekannt das sich dort räuberisches Gesindel herumtreibt und nach freistehenden Campern Ausschau hält. Eine totale Absicherung degegen gibt es nirgendwo.
Die Gegend ist aber immer noch sicherer als irgendein Stellplatz in Südfrankreich oder Spanien.
Gruss Wim
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Horst der Wuestenindianer
- Beiträge: 122
- Registriert: Sa 15. Okt 2005, 08:30
- Wohnort: Wiesloch Baden
Re: bewaffneter nächtlicher Überfall nahe Laayoun/Vermisst
Hallo,
Ich denke unsere Autos sind für Menschen, welche garnix haben immer eine Provokation. Da muß etwas zu holen sein. Das gilt entlang der Küstenautobahn in Spanien genau so wie in der Westsahara. Was ich nicht ganz verstehen ist die Tatsache, daß es in der besagten Gegend sehr schöne Campingplätze gibt. Ist der Geiz geil? oder ist es nicht besser ein paar Diram für die eigene Sicherheit auszugeben.
Dann noch den bereits oben gegebenen Rat. Erst dann zum Übernachten stehen bleiben wenn es keiner sehen kann.
lg Horst
Ich denke unsere Autos sind für Menschen, welche garnix haben immer eine Provokation. Da muß etwas zu holen sein. Das gilt entlang der Küstenautobahn in Spanien genau so wie in der Westsahara. Was ich nicht ganz verstehen ist die Tatsache, daß es in der besagten Gegend sehr schöne Campingplätze gibt. Ist der Geiz geil? oder ist es nicht besser ein paar Diram für die eigene Sicherheit auszugeben.
Dann noch den bereits oben gegebenen Rat. Erst dann zum Übernachten stehen bleiben wenn es keiner sehen kann.
lg Horst
Meine Enkel sind goldiger als Deine !!!
Re: bewaffneter nächtlicher Überfall nahe Laayoun/Vermisst
Heute fand ich die "Fortsetzung" der Sache in einem anderen Forum:
Irgendwie hat´s mir doch jetzt ein wenig die Schuhe ausgezogen ...
Sig
Fischerhütten ein paar hundert Meter entfernt, Täter ohne Hemd, Kamelreiter, Dorf in Angst ...Heute habe ich mir folgendes erlaubt: Ich kam an dem Platz des Überfalls vorbei, ein paar hundert Meter davor waren kleine Fischerhütten und ich vermute der Räuber kam von dort - kein Hemd nur eine Unterhose, wo soller sonst herkommen weit und breit keine Siedlung. Also ich bin langsam demonstrativ runter von der Straße und auf die Hütten zugefahren - Aufregung! die Frauen flüchteten in die Hütten und ein paar Männer lugten hinter den Hütten hervor, ich nachm denonstrativ mein Fernglas und sah alle an einen erkannte ich es war der Kamelreiter, die anderen verschwanden und er setzte sich auf den Boden und spitzte um die Ecke. Heute bin ich fast der Meinung er war der Täter, heute schaute er auch gar nicht freundlich. Die Polizisten am Controllpunkt erkannten mich gleich wieder- es waren die Gleichen wie nach dem Überfall.Sie wussten aber nicht ob sie jemand gefangen haben. Das selbe Spiel werde ich nochmal auf der Rückfahrt machen "-ein Dorf in Angst"
den Spass langsam zu patrollieren mach ich nochmal.
Irgendwie hat´s mir doch jetzt ein wenig die Schuhe ausgezogen ...
Sig
Re: bewaffneter nächtlicher Überfall nahe Laayoun/Vermisst
Hallo ich war noch eine Antwort schuldig.
ich bin am Dienstag in Agadir gestartet um wieder Richtung Laayoun zu starten, bei Guelmin gab es schwere Regenfälle und der Ort war 20 cm überflutet, auf dem Pass davor sogar Hagel, die Strassen und vor allem Ouet waren alle überschwemmt.
Am nächsten Tag ging es durch eine Schlammwüste auf rund 600 km war überall das gleiche Bild, ich machte einen Zwischenstopp in Laayoun und kann sagen die Lage scheint sehr entspannt, zwar ist überall ausserhalb der Stadt Militär postiert, aber von Bedrohung keine Spur.
Der Campingplatz el Nil ist in Laayoun Plage und geht an der Abzweigung Boujdour rechts ab.
Im Moment halte ich mich in Dakhla ebenfalls auf dem Campingplatz auf um dann nach Mauretanien zu starten.
Zwei deutsche warteten hier 6 Tage weil sie kein Visa für Mauretanien hatten, die Campingplatzbetreiber hatten für sie das Visa besorgt, das heute ankam und sofort sind sie gestartet, kann mir also nicht vorstellen, dass in Mauretanien keine Abfertigung sein soll.
Mehr später aus Mauretanien.
Walter T
ich bin am Dienstag in Agadir gestartet um wieder Richtung Laayoun zu starten, bei Guelmin gab es schwere Regenfälle und der Ort war 20 cm überflutet, auf dem Pass davor sogar Hagel, die Strassen und vor allem Ouet waren alle überschwemmt.
Am nächsten Tag ging es durch eine Schlammwüste auf rund 600 km war überall das gleiche Bild, ich machte einen Zwischenstopp in Laayoun und kann sagen die Lage scheint sehr entspannt, zwar ist überall ausserhalb der Stadt Militär postiert, aber von Bedrohung keine Spur.
Der Campingplatz el Nil ist in Laayoun Plage und geht an der Abzweigung Boujdour rechts ab.
Im Moment halte ich mich in Dakhla ebenfalls auf dem Campingplatz auf um dann nach Mauretanien zu starten.
Zwei deutsche warteten hier 6 Tage weil sie kein Visa für Mauretanien hatten, die Campingplatzbetreiber hatten für sie das Visa besorgt, das heute ankam und sofort sind sie gestartet, kann mir also nicht vorstellen, dass in Mauretanien keine Abfertigung sein soll.
Mehr später aus Mauretanien.
Walter T
der keine Elektronik im Geländewagen will
Re: bewaffneter nächtlicher Überfall nahe Laayoun/Vermisst
Hey ,,,
das Visum für Mauretanien haben wir in Rabat problemlos bekommen ( wenn man von dem " wichtigen Pförtner " absieht .
Mehrmalige Ein.- und Ausreise für 3 Monate kosten 660 dir .
Morgens den Bogen ausfüllen und ab 14.00 h den Paß wieder abholen
Wir werden so im Jan nach Mauretanien und weiter nach Mali oder Senegal / Gambia reisen. Wir sind also noch einige Zeit im Süden von Marokko unterwegs.
Den großen Regen haben wir in Essaouria mitgemacht . Windstärke 12 und waagerechter Regen . Es war überall Land unter . In der Medima standen wir bis zu den Waden im Wasser . Die Straßen wurden mit dem Radlader vom Schlamm befreit ( auf der Strecke nach Casablanca).
Nun sind wir in Sidi Ifni und es Stürmt schon wieder ( aber kein Regen ).
LG
Bernd
das Visum für Mauretanien haben wir in Rabat problemlos bekommen ( wenn man von dem " wichtigen Pförtner " absieht .
Mehrmalige Ein.- und Ausreise für 3 Monate kosten 660 dir .
Morgens den Bogen ausfüllen und ab 14.00 h den Paß wieder abholen
Wir werden so im Jan nach Mauretanien und weiter nach Mali oder Senegal / Gambia reisen. Wir sind also noch einige Zeit im Süden von Marokko unterwegs.
Den großen Regen haben wir in Essaouria mitgemacht . Windstärke 12 und waagerechter Regen . Es war überall Land unter . In der Medima standen wir bis zu den Waden im Wasser . Die Straßen wurden mit dem Radlader vom Schlamm befreit ( auf der Strecke nach Casablanca).
Nun sind wir in Sidi Ifni und es Stürmt schon wieder ( aber kein Regen ).
LG
Bernd
Re: bewaffneter nächtlicher Überfall nahe Laayoun/Vermisst
Hallo, das hört sich aber nicht sehr hervorragend an. Auch wir wollen im Januar über die West-Sahara nach Mauretanien, der Eisenbahnlinie entlang fahren. Bitte weiter melden, wie sich die Situation dort gestaltet. Auch wir werden uns weiter melden, wenn wir dort sind. Wir waren 2007 und 2008 in Marokko und bis nach Nailer gefahren. Ohne Probleme. Doch die Situation in der West-Sahara kann schnell ausufern.
Gruss globetruck
Gruss globetruck




