viele, wenn man überlegt, dass heute die kids in syrien noch gedichte über salah-al-din auswendig lernen und die massaker der "kreuzfahrer" noch in den köpfen steckt (siehe auch ausspruch von g.w.bush 2001)Oilworker hat geschrieben:
Wieviele Generationen wird es benötigen um die Gräueltaten von heute, bei denen wir zusehen und diskutieren, vergessen zu lassen?
Hinrichtungen in Mali
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Re: Hinrichtungen in Mali
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Ralf Kiefer
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Re: Hinrichtungen in Mali
Oder Armenier in der Türkei. Das ist nicht nur von Regierungsseite so übel, wie es ab und zu bei uns ankommt, sondern auch vor Ort im Nordosten der Türkei, wie ich dort mitbekam. Das ist kein Wunder, wenn die Grenze seit Jahrzehnten faktisch dicht ist. Fußnote: die Massaker liegen rund 100 Jahre in der Vergangenheit.schnorr hat geschrieben: viele, wenn man überlegt, dass heute die kids in syrien noch gedichte über salah-al-din auswendig lernen und die massaker der "kreuzfahrer" noch in den köpfen steckt (siehe auch ausspruch von g.w.bush 2001)
Das Gegenteil ist zwischen Frankreich und Deutschland der Fall: mit dem Sterben der letzten aktiven Kriegsteilnehmer gibt's zumindestens im Elsaß so gut wie keine Vorbehalte mehr. D.h. das Thema hatte sich in den 1980er Jahren so langsam "verlaufen". Allerdings wurde in den 1950er Jahren begonnen die Menschen zusammenzubringen. Schüleraustausch, Städtepartnerschaften waren die Wege, und sehr erfolgreiche IMHO. Ob das ein Modell für Afrika sein kann?
Gruß, Ralf
Re: Hinrichtungen in Mali
Hallo,
http://www.spiegel.de/politik/ausland/m ... 79888.html
Gao wurde von den französischen und malischen Truppen eingenommen.
Angeblich soll einer der Kommondeure der AQIM, Abu Said entkommen sein.
Die Anwohner der Ortschaft Diabali sind zwar in der Lage sein Auto aber nicht ihn selbst zu identifizieren. Menschlich wäre es, aus Angst vor einer Rückkehr der Terroristen nichts genaues zu sagen, denn erfahren diese, wer etwas "verraten" hat bzw. es würde entsprechend den AQIM-Terroristen zugespielt, ist eine schnelle Hinrichtung bestimmt das humanste was demjenigen passieren könnte.
Brutale Gewalt, Folterung, Entwürdigung, Androhung von Misshandlung, Zerstörung der Existensgrundlage usw. sind wirksame Mittel Menschen einzuschüchtern.
Wie man aber sieht sind sie selbst Feiglinge, sie entziehen sich einem offenen Kampf und verstecken wenn es sein muß hinter Frauen und Kindern.
Scheuen sich nicht Kinder eine Waffe in die Hand zu drücken und diese ins offene Feuer laufen zu lassen.
Sie verdienen viel Geld mit dem Drogenhandel, der in großem Maße für den europäischen Markt bestimmt ist.
Wie schon gesagt die Franzosen sind die einzigen, die tatkräftig ihren Kopf hinhalten, während die Deutschen Zertifizierungsprobleme vorschieben. Mangel an Flexibilität oder Feigheit vor Konsequenzen und der verbalen Moralgülle.
Wir könnten bei uns ganz banal mal damit anfangen den Drogensumpf auszurotten, das würde den Geldkanal eindämmen.
Gruß Mia
http://www.spiegel.de/politik/ausland/m ... 79888.html
Gao wurde von den französischen und malischen Truppen eingenommen.
Angeblich soll einer der Kommondeure der AQIM, Abu Said entkommen sein.
Die Anwohner der Ortschaft Diabali sind zwar in der Lage sein Auto aber nicht ihn selbst zu identifizieren. Menschlich wäre es, aus Angst vor einer Rückkehr der Terroristen nichts genaues zu sagen, denn erfahren diese, wer etwas "verraten" hat bzw. es würde entsprechend den AQIM-Terroristen zugespielt, ist eine schnelle Hinrichtung bestimmt das humanste was demjenigen passieren könnte.
Brutale Gewalt, Folterung, Entwürdigung, Androhung von Misshandlung, Zerstörung der Existensgrundlage usw. sind wirksame Mittel Menschen einzuschüchtern.
Wie man aber sieht sind sie selbst Feiglinge, sie entziehen sich einem offenen Kampf und verstecken wenn es sein muß hinter Frauen und Kindern.
Scheuen sich nicht Kinder eine Waffe in die Hand zu drücken und diese ins offene Feuer laufen zu lassen.
Sie verdienen viel Geld mit dem Drogenhandel, der in großem Maße für den europäischen Markt bestimmt ist.
Wie schon gesagt die Franzosen sind die einzigen, die tatkräftig ihren Kopf hinhalten, während die Deutschen Zertifizierungsprobleme vorschieben. Mangel an Flexibilität oder Feigheit vor Konsequenzen und der verbalen Moralgülle.
Wir könnten bei uns ganz banal mal damit anfangen den Drogensumpf auszurotten, das würde den Geldkanal eindämmen.
Gruß Mia
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
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Kuno
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Re: Hinrichtungen in Mali
Was fuer Zertifizierungsprobleme?Mia hat geschrieben:...während die Deutschen Zertifizierungsprobleme vorschieben.
Re: Hinrichtungen in Mali
Der gemeine Terrorist und mit ihm die ganze Taliban Bagage sind das feigste was herum rennt.
Sie verstecken sich doch sogar unter Burkas und fangen dann an zu schreien "Missachtung der Würde der Frauen", etc, wenn Sicherungskräfte die Burkas kontrollieren (durch Frauen!).
Ein weiteres Problem das sich auftut, sie tragen alle keine Uniformen, oder die im land eh weit verbreiteten Uniformen ihrer Gegner. So sind sie für einen Außenstehenden nicht als "Soldaten" erkennbar, zumal sich auch nur dem Einheimischen Bewohner die Zugehörigkeit zu einer Miliz zeigen wird.
Wird nun einer dieser Kämpfer im Kampf getötet, so nehmen seine Kollegen ihm die Waffen weg und damit wird er zu einem "beklagenswerten zivilen Opfer der unmenschlichen Regierungstruppen" (so selbst mehrfach in der West Bank und im Gaza erlebt)
Sie verstecken sich doch sogar unter Burkas und fangen dann an zu schreien "Missachtung der Würde der Frauen", etc, wenn Sicherungskräfte die Burkas kontrollieren (durch Frauen!).
Ein weiteres Problem das sich auftut, sie tragen alle keine Uniformen, oder die im land eh weit verbreiteten Uniformen ihrer Gegner. So sind sie für einen Außenstehenden nicht als "Soldaten" erkennbar, zumal sich auch nur dem Einheimischen Bewohner die Zugehörigkeit zu einer Miliz zeigen wird.
Wird nun einer dieser Kämpfer im Kampf getötet, so nehmen seine Kollegen ihm die Waffen weg und damit wird er zu einem "beklagenswerten zivilen Opfer der unmenschlichen Regierungstruppen" (so selbst mehrfach in der West Bank und im Gaza erlebt)
Re: Hinrichtungen in Mali
Ich wette es gibt keine TÜV-Plakette.Kuno hat geschrieben:Was fuer Zertifizierungsprobleme?
Grüße
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Kuno
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Re: Hinrichtungen in Mali
Das ist aber jetzt nicht wahr, oder?
Re: Hinrichtungen in Mali
Bei der vielgelobten Deutsch-Französischen-Freundschaft hat anscheinend nie jemand daran gedacht, daß deutsche Tankflugzeuge mal französische Kampfflieger betanken können müssen. Dann gibts keine TÜV-Plakette und ohne die geht halt nichts. Vermute ich mal. An was anderem als die korrekte Einhaltung der bürokratischen Schritte könnte es sonst liegen
Ich habe mal gehört obs wahr ist oder nicht kann ich nicht sagen. Die Fahrzeuge in Afghanistan durften ohne gültige ASU auch nicht bewegt werden.
Aber ich denke ein Lieblingssatz der Deutschen ist: "Ich kann das nicht"
Ich habe mal gehört obs wahr ist oder nicht kann ich nicht sagen. Die Fahrzeuge in Afghanistan durften ohne gültige ASU auch nicht bewegt werden.
Aber ich denke ein Lieblingssatz der Deutschen ist: "Ich kann das nicht"
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Re: Hinrichtungen in Mali
Aber die Bundeswehr hat doch gar keine Tankflugzeuge?!?
Wofür dann ein Zertifikat vorschieben?
Wofür dann ein Zertifikat vorschieben?
Re: Hinrichtungen in Mali
http://www.handelsblatt.com/unternehmen ... 92068.html
http://www.shortnews.de/id/525843/die-d ... kflugzeuge
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Kuno
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Re: Hinrichtungen in Mali
Ich schlage vor, das Tankflugzeugunterthema hier abzuklemmen...
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Ralf Kiefer
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Re: Hinrichtungen in Mali
Selbstverständlich haben die regelmäßig HU und AU bekommen. Dazu wurden entsprechende Resourcen eingeflogen, um das sicherzustellen.Mia hat geschrieben:Die Fahrzeuge in Afghanistan durften ohne gültige ASU auch nicht bewegt werden.
Gruß, Ralf
P.S.: Ob es in Afghanistan so wie bei uns bunte Volksverarschungszonen wg. Feinstaub gibt, weiß ich nicht. Aber ich gehe fest davon aus, daß sich das deutsche Militär dran gehalten hätte
Re: Hinrichtungen in Mali
Was ich versucht habe zu sagen ist:Kuno hat geschrieben:Fuer mich machst du da etwas verwirrende Formulierungen und du ignorierst vollstaendig, dass die Leute, welche sich den Norden Malis brutal angeeignet haben wohl kaum in den Kulturkreis Nordmalis gehoeren.Albatross hat geschrieben:Jeder Kulturkreis hat seine Gesetze, wir sollten uns nicht anmassen zu behaupten das unsere die besten sind.
Etwas provokantes zu den Bärtigen... m.E. Gibt es immer und überall zwei Möglichkeiten:
Wenn du sie hier in deinem Kulturkreis antriffst, kannst du es tolerieren oder bekämpfen...wenn du es in ihrem Kulturkreis nicht tolerieren kannst (oder darin eine Gefahr für den eigenen Kulturkreis siehst). musst du sie missionieren (und sie den Gesetzen deines Kulturkreises unterwefen) oder mit Gewalt bekämpfen (und sie nach ihren eigenen Gesetzen richten).
Und dann muesstest du mir noch erlaeutern, warum es fuer dich anmassend ist, wenn jemand erklaert, dass das Grundgesetz in DE besser ist, als die Regeln die die Terroristen im Norden Malis eingefuehrt haben.
Wenn du Muehe haben solltest, diese Erlaeuterung in Worte zu fassen, dann stelle dir einfach einmal vor, du waerest nun selber im Norden Malis und wuerdest dort oeffentlich und den Terroristen gegenueber behaupten, dass ihre Regeln (Gesetz moechte ich das mal nicht nennen) dem DE Grundgesetz unterlegen sind...
...
Wenn Du die Verhältnisse dort ändern willst, kannst Du bei der Fremdenlegion anheuern und mit der Waffe in der Hand dorthin gehen, oder du kannst versuchen dort zu Missionieren und unser Wertesystem den Bärtigen zu verkaufen... chacun à sa façon... hier musst Du keinem missionieren
Gruß Albatross
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Kuno
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Re: Hinrichtungen in Mali
Albatross;
Option 1, bei der LE anheuern kommt fuer mich aus zwei Gruenden nicht in Frage. Erstens ist es mir als CH Staatsbuerger nicht erlaubt in fremden Heeren Dienst zu leisten und zweitens bin ich bereits zu alt um bei der Musterung akzeptiert zu werden.
Missionieren ist nicht so mein Ding. Und ich sehe es auch nicht als erfolgsversprechend, wenn man nun versuchen wuerde, dem Staat Mali (zB) das DE Grundgesetz einfach so wie es ist ueberzustuelpen. Allerdings glaube ich tatsaechlich, dass das DE Grundgesetz etwas sehr gutes ist und irgendwie ist es ja auch etwas, was man aufsetzte um - sage ich das jetzt richtig? - die Zukunft DEs etwas friedlicher zu gestalten. Egal, in meiner Zeit im Ausland habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Leute sehr wohl daran interessiert ist, wie es "bei uns" funktioniert. Es ist ein ganz normales Verhalten, dass man beim anderen abschaut und versucht, die Punkte, die einem als gut erscheinen, zu uebernehmen, zu integrieren. Wenn ich nicht ganz falsch liege, dann hat die CH bei den USA abgeschaut, als deraum ging eine neue Verfassung aufzusetzen. Da ich Schweizer bin hatte ich oft interessante Diskussionen in Bezug auf den Umgang mit Minderheiten in unserem Land, die Leute waren interessiert zu erfahren, wie es moeglich ist, dass man verschiedene Sprachen und Mentalitaeten so unter einen Hut bringt, dass alle recht gut zusammenleben koennen. Ich bin davon ueberzeugt, dass Europa nach den Erfahrungen von vielen Jahrhunderten blutiger Konflikte viel an andere Voelker und Regionen weitergeben kann - und auch soll, sogar muss. Aber ich bin auch der Meinung, dass dieer "Knowhow-Transfer" nicht durch missionieren im Sinne von indoktrinieren passieren darf - sonst setzt man den Leuten ein ihnen fremdes System auf den Kopf und im besten Falle wissen sie nicht, wie damit umzugehen ist... im schlimmsten Fall zuendet man geradewegs die Lunte fuer den naechsten Konflikt.
Option 1, bei der LE anheuern kommt fuer mich aus zwei Gruenden nicht in Frage. Erstens ist es mir als CH Staatsbuerger nicht erlaubt in fremden Heeren Dienst zu leisten und zweitens bin ich bereits zu alt um bei der Musterung akzeptiert zu werden.
Missionieren ist nicht so mein Ding. Und ich sehe es auch nicht als erfolgsversprechend, wenn man nun versuchen wuerde, dem Staat Mali (zB) das DE Grundgesetz einfach so wie es ist ueberzustuelpen. Allerdings glaube ich tatsaechlich, dass das DE Grundgesetz etwas sehr gutes ist und irgendwie ist es ja auch etwas, was man aufsetzte um - sage ich das jetzt richtig? - die Zukunft DEs etwas friedlicher zu gestalten. Egal, in meiner Zeit im Ausland habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Leute sehr wohl daran interessiert ist, wie es "bei uns" funktioniert. Es ist ein ganz normales Verhalten, dass man beim anderen abschaut und versucht, die Punkte, die einem als gut erscheinen, zu uebernehmen, zu integrieren. Wenn ich nicht ganz falsch liege, dann hat die CH bei den USA abgeschaut, als deraum ging eine neue Verfassung aufzusetzen. Da ich Schweizer bin hatte ich oft interessante Diskussionen in Bezug auf den Umgang mit Minderheiten in unserem Land, die Leute waren interessiert zu erfahren, wie es moeglich ist, dass man verschiedene Sprachen und Mentalitaeten so unter einen Hut bringt, dass alle recht gut zusammenleben koennen. Ich bin davon ueberzeugt, dass Europa nach den Erfahrungen von vielen Jahrhunderten blutiger Konflikte viel an andere Voelker und Regionen weitergeben kann - und auch soll, sogar muss. Aber ich bin auch der Meinung, dass dieer "Knowhow-Transfer" nicht durch missionieren im Sinne von indoktrinieren passieren darf - sonst setzt man den Leuten ein ihnen fremdes System auf den Kopf und im besten Falle wissen sie nicht, wie damit umzugehen ist... im schlimmsten Fall zuendet man geradewegs die Lunte fuer den naechsten Konflikt.
Re: Hinrichtungen in Mali
schön das es noch Optimisten gibt...
ich glaube das es mind, 200-300 Jahre braucht bis dort ein Wertesystem sich etabliert hat welches unserem von Heute nahe kommt... aber eine unabdingbare Vorraussetzung dafür ist ein Reformator des Islam, analog zu unseren Zwinglis, Luthers, Hus' die gegen alten Doktrinen Sturm laufen...
ich glaube das es mind, 200-300 Jahre braucht bis dort ein Wertesystem sich etabliert hat welches unserem von Heute nahe kommt... aber eine unabdingbare Vorraussetzung dafür ist ein Reformator des Islam, analog zu unseren Zwinglis, Luthers, Hus' die gegen alten Doktrinen Sturm laufen...
Gruß Albatross
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