Äthiopien - westlich des Omo / Brücke bei Omorate
Moderator: Moderatoren
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Roland
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Re: Äthiopien - westlich von Omo und Turkanasee?
.... hier ein Bild - ist nicht gut, da vom handy (bekomm aber vielleicht noch ein anderes).
Roland
Roland
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Guido3
Re: Äthiopien - westlich von Omo und Turkanasee?
http://www.panoramio.com/photo/52960789 (Klick auf das Bild macht dieses groß)
http://ethiopiantimes.wordpress.com/201 ... ed-onsite/
http://ethiopiantimes.wordpress.com/201 ... ed-onsite/
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dietmar.peter
- Beiträge: 99
- Registriert: Do 26. Mär 2009, 11:21
- Wohnort: 10777 Berlin
Re: Äthiopien - westlich von Omo und Turkanasee?
Hallo,
es wird wohl keiner meine Freude nachempfinden können, die mich überkam, als ich die von Roldand und Guido eingestellten Fotos über die eingestürzte Brücke in Omorate gesehen habe. Mein Gott, endlich wieder einmal ein Schlußstrich gegen die Zerstörung der "letzten Wildnisse". Die Natur hat es vollendet! Ich habe mir gleich eine Flasche Brunello di Montalcino geöffnet- derart groß war die Genugtuung darüber.
Seit Jahren lag mir der Bau dieser Brücke im Magen-warum weshalb? Natürlich um den Massentourismus zu fördern, der ja in Ethio schon so manche Region platt gemacht hat im Zusammenwirken mit den Bettelorganisationen.
Wahrscheinlich mit dem Geld der EU oder der African Parks Foundation (APF) gebaut.
1993,1994,1995 standen wir am Omoufer und 1996 war es uns dann nach endlosen Verhandlungen gelungen, den officer des Militärcamps zu bewegen, einen der schrottreifen russischen Amphibienfahrzeuge aus dem zweiten Weltkrieg flott zu machen. Das ganze Dorf war versammelt, als der BJ75 mit Tauen befestigt, fast von dem Kahn kippte, als dieser an der anderen Seite versuchte, das steile Ufer zu erklimmen. Man muß hier besonders vorsichtig sein, denn der OMO ist in diesem Bereich voll von den großen, 4-6 m langen Krokodilen. Wie oft haben wir auch unter den hohen Bäumen am anderen Ufer gestanden (die Fotos zeigen sie immer noch) bei einem Militärposten, der zwei Feldgschütze sein eigen nannte, Man befürchtete, daß Mengistu mit seinen Offizieren aus Simbabwe wieder zurückkehren würde.....
Die weiteren Male sind wir dann immer untenherum gefahren, also Moyale /Illeret-Baringo oder umgekehrt.
Es gab immer noch eine andere Möglichkeit, wenn man nicht zu breit und zu schwer beladen ist: In Bume-Kibish hat die Missionsstation unten am Omo Pontons, mit denen sie einen Landy oder Toyo hinüberziehen können...Auf der anderen Seite ist dann Kangate ca. 70 km von Omorate entfernt.
Oberhalb davon lag jahrelang der große Ponton "abgesoffen" am Ufer des Omos. Damit bestand eine Verbindung zwischen Mago-Park (von Jinka aus hinunter an den Omo) und Omo-Park. Dieser soll seinerzeit mit EU-Mitteln erbaut worden sein, hatte aber nicht lange gehalten. Es gab Reisende, die dort einmal übergesetzt sind.
In diesem Sinne und
mit besten Grüssen
dietmar
es wird wohl keiner meine Freude nachempfinden können, die mich überkam, als ich die von Roldand und Guido eingestellten Fotos über die eingestürzte Brücke in Omorate gesehen habe. Mein Gott, endlich wieder einmal ein Schlußstrich gegen die Zerstörung der "letzten Wildnisse". Die Natur hat es vollendet! Ich habe mir gleich eine Flasche Brunello di Montalcino geöffnet- derart groß war die Genugtuung darüber.
Seit Jahren lag mir der Bau dieser Brücke im Magen-warum weshalb? Natürlich um den Massentourismus zu fördern, der ja in Ethio schon so manche Region platt gemacht hat im Zusammenwirken mit den Bettelorganisationen.
Wahrscheinlich mit dem Geld der EU oder der African Parks Foundation (APF) gebaut.
1993,1994,1995 standen wir am Omoufer und 1996 war es uns dann nach endlosen Verhandlungen gelungen, den officer des Militärcamps zu bewegen, einen der schrottreifen russischen Amphibienfahrzeuge aus dem zweiten Weltkrieg flott zu machen. Das ganze Dorf war versammelt, als der BJ75 mit Tauen befestigt, fast von dem Kahn kippte, als dieser an der anderen Seite versuchte, das steile Ufer zu erklimmen. Man muß hier besonders vorsichtig sein, denn der OMO ist in diesem Bereich voll von den großen, 4-6 m langen Krokodilen. Wie oft haben wir auch unter den hohen Bäumen am anderen Ufer gestanden (die Fotos zeigen sie immer noch) bei einem Militärposten, der zwei Feldgschütze sein eigen nannte, Man befürchtete, daß Mengistu mit seinen Offizieren aus Simbabwe wieder zurückkehren würde.....
Die weiteren Male sind wir dann immer untenherum gefahren, also Moyale /Illeret-Baringo oder umgekehrt.
Es gab immer noch eine andere Möglichkeit, wenn man nicht zu breit und zu schwer beladen ist: In Bume-Kibish hat die Missionsstation unten am Omo Pontons, mit denen sie einen Landy oder Toyo hinüberziehen können...Auf der anderen Seite ist dann Kangate ca. 70 km von Omorate entfernt.
Oberhalb davon lag jahrelang der große Ponton "abgesoffen" am Ufer des Omos. Damit bestand eine Verbindung zwischen Mago-Park (von Jinka aus hinunter an den Omo) und Omo-Park. Dieser soll seinerzeit mit EU-Mitteln erbaut worden sein, hatte aber nicht lange gehalten. Es gab Reisende, die dort einmal übergesetzt sind.
In diesem Sinne und
mit besten Grüssen
dietmar
Dietmar Peter
Re: Äthiopien - westlich von Omo und Turkanasee?
Hallo nochmals!
Kann man westlich des Omo, speziell im Omo-NP ohne Führer unterwegs sein?
Liebe Grüße
Naglwitz
Kann man westlich des Omo, speziell im Omo-NP ohne Führer unterwegs sein?
Liebe Grüße
Naglwitz
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dietmar.peter
- Beiträge: 99
- Registriert: Do 26. Mär 2009, 11:21
- Wohnort: 10777 Berlin
Re: Äthiopien - westlich von Omo und Turkanasee?
Hallo,
ja sicherlich-Du siehst ja auch kaum Tiere. Höchstens vielleicht die große Büffelherde.
Fährst Du denn auch zu den Surma? Vielleicht von Maji hinunter nach Thum und dann nach Turgit und Surma-Kibish oder umgekehrt? Kommst Du von unten oder oben?
Gruß
dietmar
ja sicherlich-Du siehst ja auch kaum Tiere. Höchstens vielleicht die große Büffelherde.
Fährst Du denn auch zu den Surma? Vielleicht von Maji hinunter nach Thum und dann nach Turgit und Surma-Kibish oder umgekehrt? Kommst Du von unten oder oben?
Gruß
dietmar
Dietmar Peter
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Josef Franz
- Beiträge: 1
- Registriert: Fr 7. Aug 2009, 12:16
- Wohnort: Ostermünchen
Äthiopien - Brücke über den Omo River bei Omorate
Die Omo Brücke bei Omorate brach wohl am 19. April 2011 ohne Vorwarnung zusammen.
Der Bau der Brücke wurde 2005 begonnen und sollte 2010 fertg sein.
Planung und Ausführung hatte Midroc Construction inne. Die näheren Umstände werden noch untersucht.
Näheres zum Zusammensturz der Omo Brücke bei Omorate findet man in der Ethiopien Times unter:
http://ethiopiantimes.wordpress.com/201 ... ed-onsite/
Originalbeitrag hier
http://www.panoramio.com/photo/52960789
Gruß Josef Franz
Der Bau der Brücke wurde 2005 begonnen und sollte 2010 fertg sein.
Planung und Ausführung hatte Midroc Construction inne. Die näheren Umstände werden noch untersucht.
Näheres zum Zusammensturz der Omo Brücke bei Omorate findet man in der Ethiopien Times unter:
http://ethiopiantimes.wordpress.com/201 ... ed-onsite/
Originalbeitrag hier
http://www.panoramio.com/photo/52960789
Gruß Josef Franz
Josef Franz
Ostermünchen
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Rolf Backes
- Beiträge: 2
- Registriert: So 1. Dez 2013, 09:14
Aethiopien,Bruecke in Omorate.
Halloechen liebe Gemeinde,
die Bruecke ueber den Omo in Omorate ist nun *endlich* fertig aber noch nicht offiziell *geoeffnet* - vielleicht in 2 bis 3Monaten da die An -und Abfahrt noch nicht fertiggestellt sind(selber gesehen letzte Woche).
Der Nachteil ist dass nun die tour operatoren einen *loop*(Addis,Mago NP,Omo NP,Addis) fahren koennen so dass die letzten kleinen Staemme im Omo NP auch sehr schnell *vertouriert* werden.
Der Mago NP ist durch eine Zuckerplantage in der Naehe der Hana Mursi in *Aufloesung * - Trucks mit Containern,Tankzuege usw.huellen die Mursis am Strassenrand in riesige Staubwolken.
Erster Kontakt mit den Mursis erst nach ca.40Km - vom alten HQ aus.
Die alte Piste die vor Mizan Teferi ueber Shasha nach Machi, Maji zum Omo HQ verlaeuft wird seit einiger Zeit neu von den chineschen *geschoben*.Der laengere Umweg ueber Bebeka, Dima, Tum, Maji ist gut befahrbar aber nur zur Trockenzeit.Im Omo NP ist zu 100% Malaria.
Gruss Anbessa Rolf.
PS.: lebe seit 2002 in Ethio und gebe gerne die *neuesten* Infos weiter.
die Bruecke ueber den Omo in Omorate ist nun *endlich* fertig aber noch nicht offiziell *geoeffnet* - vielleicht in 2 bis 3Monaten da die An -und Abfahrt noch nicht fertiggestellt sind(selber gesehen letzte Woche).
Der Nachteil ist dass nun die tour operatoren einen *loop*(Addis,Mago NP,Omo NP,Addis) fahren koennen so dass die letzten kleinen Staemme im Omo NP auch sehr schnell *vertouriert* werden.
Der Mago NP ist durch eine Zuckerplantage in der Naehe der Hana Mursi in *Aufloesung * - Trucks mit Containern,Tankzuege usw.huellen die Mursis am Strassenrand in riesige Staubwolken.
Erster Kontakt mit den Mursis erst nach ca.40Km - vom alten HQ aus.
Die alte Piste die vor Mizan Teferi ueber Shasha nach Machi, Maji zum Omo HQ verlaeuft wird seit einiger Zeit neu von den chineschen *geschoben*.Der laengere Umweg ueber Bebeka, Dima, Tum, Maji ist gut befahrbar aber nur zur Trockenzeit.Im Omo NP ist zu 100% Malaria.
Gruss Anbessa Rolf.
PS.: lebe seit 2002 in Ethio und gebe gerne die *neuesten* Infos weiter.
Re: Aethiopien,Bruecke in Omorate.
Hello Rolf,
I hope t drive from Addis to Nairobi next month. I am considering two routes: through Moyale or through Ileret. Regarding the second route: what is the best road from Addis to Ileret?
Thanks
I hope t drive from Addis to Nairobi next month. I am considering two routes: through Moyale or through Ileret. Regarding the second route: what is the best road from Addis to Ileret?
Thanks




