Arthur Ralley humanitaire hat geschrieben:"OH GOTT, nicht schon wieder der!" werden sich gleich einige denken
OH GOTT, nicht schon wieder der! :D
Wie lief es denn auf der letzten Ralley, gibt es einige Informationen oder vieleicht sogar Bilder dazu?
Auf jeden Fall wünsche ich dir dieses Mal auch wieder viel Glück
Viele Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
Grundsätzlich habe ich nichts gegen die Caritas als Organisation. Was mir jedoch übel aufstößt, ist diese Art Wettlauf, der da vor allem in Mali derzeit stattfindet: Jede Religion, seien es nun die Katholen, Evangelen, Baptisten, Muslime und ihre Bruderschaften ..., versucht hier derzeit, so viele Schäfchen wie nur möglich unter seine Fittiche zu bringen. Ein richtiger Konkurrenzkampf! Besonders bei den noch stark animistisch geprägten Dogon hechelt der Missionierungswettlauf! Während die christlichen Bekehrer moderne Kirchen zwischen die Hütten bauen, erstellen die Muslime wenigstens noch Moscheen im eher traditonellen Stil. Zur Verbesserung der hygienischen Verhältnisse in den Dörfern gibt aber keiner Geld aus! Vielleicht muss man halt die Leute in Armut und Elend halten, um Zulauf zu spirituellen Erlösern zu erreichen ...
Am liebsten würde ich mich hier ganz deftig äußern, halte mich aber zurück und formuliere deshalb so: Mich stört dieses Missionieren sehr - egal von welcher Seite.
Gerhard Göttler hat geschrieben:Zur Verbesserung der hygienischen Verhältnisse in den Dörfern gibt aber keiner Geld aus!
Dazu trägt auch die Entsorgung europäischer Schrottautos nicht bei!
"Humanitär" scheint "in" zu sein ...
Es ist schon sehr geschickt wie Arthur sein Posting immer wieder
nach oben holt um evtl. doch noch Leute zu fangen. (meine persönliche Meinung)
Ich stimme der Unmutsäußerung von GG voll zu! Man könnte zu dem Thema noch sehr viel Unangehmes sagen, doch fürchte ich, daß einige "empfindliche" Gemüter hier, bei erneut klaren Worten Schaden leiden könnten.
(Übrigens: ein schönes Haus in Linz, welches der "Wohltäter" hier der beeindruckten Gemeinde als seinen Sitz ins Bild rückt. Der Reisebericht ist ein Muster an zeitsparender Übersichtlichkeit. Das ist rücksichtsvoll!)
Gerhard Göttler hat geschrieben:Hallo Ihr Westafrika-Fahrer!
Fahrzeuge in Bamako an Caritas übergeben ...
Grundsätzlich habe ich nichts gegen die Caritas als Organisation. Was mir jedoch übel aufstößt, ist diese Art Wettlauf, der da vor allem in Mali derzeit stattfindet: Jede Religion, seien es nun die Katholen, Evangelen, Baptisten, Muslime und ihre Bruderschaften ..., versucht hier derzeit, so viele Schäfchen wie nur möglich unter seine Fittiche zu bringen. Ein richtiger Konkurrenzkampf! Besonders bei den noch stark animistisch geprägten Dogon hechelt der Missionierungswettlauf! Während die christlichen Bekehrer moderne Kirchen zwischen die Hütten bauen, erstellen die Muslime wenigstens noch Moscheen im eher traditonellen Stil. Zur Verbesserung der hygienischen Verhältnisse in den Dörfern gibt aber keiner Geld aus! Vielleicht muss man halt die Leute in Armut und Elend halten, um Zulauf zu spirituellen Erlösern zu erreichen ...
Am liebsten würde ich mich hier ganz deftig äußern, halte mich aber zurück und formuliere deshalb so: Mich stört dieses Missionieren sehr - egal von welcher Seite.
Gerhard Göttler
Hallo Gerhard
bin ganz deiner Meinung, was die Missionierung anbelangt. Man sollte die Leute, was Religion anbelangt, endlich in Ruhe lassen. Zuviele Kulturen sind durch Missionierung schon zerstört worden.
Die Caritas als katholische Organisation hat sich allerdings Missionierung NICHT auf ihre Fahnen geschrieben. Was Mali anbelangt, geht es um nachhaltige Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion, Alphabetisierung, Brunnenbau, Verbesserung der medizinischen Versorgung und eben das Strassenkinderzentrum, in Burkina zusätzlich noch um ein Kleinkreditprogramm für, in erster Linie, Frauen.