To whom it may concern!
Eben das zweite Mal in Kamerun unterwegs, hier ein paar Infos die ich vorher nicht in Reisefuehrern gefunden hatte, und die ganz interessant seinen koennten:
1). Die in den meisten Karten als durchgehend geteerte Strasse verzeichnete Strecke von Ngaundere nach Yaounde ist in Wirklichkeit eine ausgesprochen miese Piste, fuer die man jedenfalls 3 Tage benoetigt. Erst 30 km nach Bertoua beginnt endlich guter Asphalt. Man kann das auch mit dem Zug machen, der offenbar meist puenktlich faehrt und womit man in einer Nacht samt Auto in der Hauptstadt ankommt, uns war der Preis von fast 500 Euro aber letztlich zu hoch.
2). In Yaounde fanden wir die Unterkunft bei den Presbyterianern eher nicht so toll, was sich mit den Aussagen aller deckt, die dort waren. Wenn man ein eigenes Auto hat, dann ist das Benediktinerkloster am Mont Febe meiner Meinung nach der ideale Platz: Kuehl, ruhig, nett, und mit Auto 5 Minuten vom Stadtzentrum bzw vom Quartier Bastos, wo alle Botschaften liegen. Zimmer mit Vollpension (3x Essen, gute Kueche) kostet CFA 11.000 pro Person. Echt ein feiner Platz. Zur Not koennte man hier auch voellig sicher und gratis am Parkplatz vor dem Kloster campen (Nachtwaechter).
3). Weil wir kaum Infos gefunden hatten zum NP Lobeke (Gorillas, Elefanten,...) ganz im SO Kameruns sind wir halt hingefahren das zu erkunden. Man faehrt gute 2,5 Tage ueber Bertoua und Yokadouma bis Mambele, wo das Headquater des NP liegt. Die WWF Anlage diente bisher nur Wissenschaftlern, eben beginnt man etwas mit Tourismus. Camp Djembe in das man mit Fuehrer faehrt liegt am Sanghafluss, etwa 950 km ist man jetzt von Yaounde entfernt. Tiere gibt es offenbar wirklich sehr viele, nachts auch im Camp, sind aber im Wald waehrend der Pirschgaenge nur schwer auszumachen: Immerhin hatten wir 2 eindrucksvole Gorillabegegnungen, 1 Waldelefanten, Colobaffen usw. Pirogenfahrt am unberuehrten Fluss sehr eindrucksvoll. Preise pro Tag: CFA 5000 Pax, 2500 Auto, 2500 Foto. Guide 5000 pro Tag plus 1500 fuer dessen Essen. Fazit: Hoher Aufwand von 6 Tagen Fahrt fuer relativ wenig Getier, Gesamteindruck Regenwald in dieser Unberuehrtheit aber lohnend, fanden wir.
4). Kribi ist ja DER Erholungsort in Kamerun, und Pflichttermin auf der Durchreise. Leicht ist es allerdings nicht einen netten PLatz zu finden wo man ungestoert campen kann. Wir stehen hier nun schon das zweite Mal an jenem Platz, den ich gemeinsam mit Green Turtle als den besten Overlanderplatz in Zentralbezeichnen wuerde: L'Etoile de Mer in Grand Batanga, 2,2km suedlich der LobeBruecke. Ein Belgier, Andre, hat hier ein Haus mit Lodge, supernette Anlage an absolut sauberem Robinsonstrand. Andre kocht wie ein Gott, vielfach mit Zutaten aus eigener Produktion, es sind hier die einzigen Tage an denen unser Gaskocher Urlaub hat. Man steht mit dem Auto direkt am Meer wenn man will, und man ist weit genug vom sehr touristischen Kribi entfernt, sodass man hier in aller Ruhe seine Zeit verbringen kann. Preis: CFA 5000 pro Nacht pauschal.
Hier ein paar Fotos:
http://www.cameroun-plus.com/file/eo/ho ... php?id=452
http://l-etoile-de-mer.allmyblog.com/
Morgen werden wir von hier weiterfahren nach Gabun ueber die direkte Piste Kribi_Ebolowa, die aber sehr schlecht sein soll, wie uns Spanier eben erzaehlt haben, ueber Asphalt zurueck nack Yaounde duerfte es zeitlich schneller sein. Mal sehen.
Martin aus Grand Batanga / Kamerun
Kamerun - Pisten, Parks, Plaetze
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martin friedl
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Birgitt
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Re: Kamerun - Pisten, Parks, Plaetze
Hallo Martin,
vielen Dank für deine aktuellen Infos! Super!
Aber es war gut fahrbar, so ganz wüst war es damals nicht
wer weiß aber, wie es heute ist ...
Schau hier, das war die Piste:

Mich würde interessieren, ob es ungefähr auf halber Strecke das kleine Camp "Domaine de l'Albatros" noch gibt, es liegt bei dem winzigen Ort Nkoloveng (auf der Michelin mit Akom II vermerkt) GPS 02°49.494'N / 10°45.969'E
Jean Yves Akame (er hat einen deutschen Großvater, Adolf Ritz
) und seine Frau haben versucht, dort ein kleines Camp für Durchreisende aufzuziehen. Es würde mich freuen, wenn sie es geschafft haben. Wir sind damals eine Nacht bei ihnen geblieben, sie wirkten wirklich sehr engagiert, auch im Naturschutz ... der Preis für die Banda (DZ mit Bad) lag bei 4.000 CFA


Gute Fahrt!
Birgitt
vielen Dank für deine aktuellen Infos! Super!
Wir sind die Strecke Ebolowa - Kribi im Dezember 2006 gefahren. Es zieht sich, in der Tat.martin friedl hat geschrieben:Morgen werden wir von hier weiterfahren nach Gabun ueber die direkte Piste Kribi_Ebolowa, die aber sehr schlecht sein soll, wie uns Spanier eben erzaehlt haben, ueber Asphalt zurueck nack Yaounde duerfte es zeitlich schneller sein. Mal sehen.
Aber es war gut fahrbar, so ganz wüst war es damals nicht
Schau hier, das war die Piste:

Mich würde interessieren, ob es ungefähr auf halber Strecke das kleine Camp "Domaine de l'Albatros" noch gibt, es liegt bei dem winzigen Ort Nkoloveng (auf der Michelin mit Akom II vermerkt) GPS 02°49.494'N / 10°45.969'E
Jean Yves Akame (er hat einen deutschen Großvater, Adolf Ritz


Gute Fahrt!
Birgitt
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martin friedl
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- Registriert: Mo 13. Mär 2006, 17:34
Kamerun Piste Kribi Ebolowa Domaine de l'Albatros
Hat jetzt etwas gedauert mit der Pisten-Info Kribi - Ebolobwa: Piste ist in sehr gutem Zustand, Brücken werden gerade alle erneuert, wir haben nur 4,5 Stunden gebraucht für die Strecke, den erwähnten Spaniern die aus Angst vor dieser Piste über Yaounde nach Gabun gefahren sind, haben wir damit fast einen ganzen Tag abgenommen - und uns selbst jede Menge Sprit gespart gegenüber der Yaounde-Variante. Mit dieser Info wird Kribi noch attraktiver für Afrika-Durchquerer, weil Kribi keine Sackgasse mehr ist.
Und: Ja, dieses Camp in der Mitte gibt es noch, ist uns aufgefallen, wirkte intakt, wir sind aber weil kein Bedarf nicht stehen geblieben dort.
Grüße
Martin
Und: Ja, dieses Camp in der Mitte gibt es noch, ist uns aufgefallen, wirkte intakt, wir sind aber weil kein Bedarf nicht stehen geblieben dort.
Grüße
Martin

