Die Kenya Aviation Workers Union (KAWU) droht mit weiteren Streiks in der Luftverkehrsbranche, und das vier Tage vor Weihnachten
KAWU-Generalsekretär Moses Ndiema kündigte an, dass die Gewerkschaft den Beginn ihres Streiks bekannt geben werde und warnte die Regierung, sich auf einen größeren Streik vorzubereiten. "Am 21. Dezember werden wir eine Sitzung mit unseren Mitgliedern abhalten, und wenn wir uns nicht einigen können, werden wir mitteilen, wann der Streik offiziell beginnen wird. Dies wird die Mutter aller Streiks sein", kündigte Ndiema an. Die Gewerkschaft beharrte darauf, dass ihre Bemühungen um eine rasche Erledigung der in der Formel für die Rückkehr an den Arbeitsplatz unterzeichneten Punkte auf den Unwillen der Regierung gestoßen seien. KAWU fügte hinzu, dass ihre Sitzungen erfolglos geblieben seien, da die Regierung sich nicht wirklich engagiert habe. Sollte der Arbeitskampf zustande kommen, wird die Luftfahrtindustrie wahrscheinlich betroffen sein, insbesondere während der Ferienzeit, wenn die Branche auf einen Gewinnanstieg hofft.
In Kenia wollten Demonstranten an die gewaltsam niedergeschlagenen Proteste von vor einem Jahr erinnern. Doch auch diesmal endete die Kundgebung in Gewalt: es gibt Tote und Hunderte Verletzte. Aus mehreren Orten des Landes gab es zudem Berichte über Plünderungen am Rande der Proteste. Die Medienaufsicht erließ ein Verbot für Fernseh- und Radiosender, live von den Protesten zu berichten ...
Als am Mittwoch junge Kenianer gegen autoritäres Gebaren demonstrierten, wurde den Medien untersagt, live zu berichten. Für Beobachter ein gefährlicher Präzedenzfall - und zugleich ein Momentum für die Demokratie ...
Das rigide Vorgehen der Sicherheitskräfte an diesem heftigen Protesttag hat bei Beobachtern die Sorge um die Meinungsfreiheit in Kenia verstärkt [...] Dazu passt ein Vorfall, der seit ein paar Wochen die Gemüter der "Gen Z" erregt und die Proteste neu aufflammen ließ: Der Anti-Korruptions-Aktivist Albert Ojwang starb im Polizeigewahrsam, nachdem er im sozialen Netzwerk X einen ranghohen Polizisten der Korruption bezichtigte. In einer ersten Pressemitteilung wurde nahegelegt, Ojwang habe sich die tödlichen Verletzungen selbst zugefügt - inzwischen müssen sich drei diensthabende Polizisten wegen Mordes vor Gericht verantworten.
Seit über einem Jahr kämpft Kenias Jugend auf den Straßen für politischen Wandel im Land. Doch die gewaltvollen Zusammenstöße mit dem Staat hinterlassen Spuren. Angst und Panik gehören zum Alltag ...
Proteste in Kenia werden zunehmend gefährlicher. Die kenianische Menschenrechtskommission berichtet, dass allein bei den Protesten am 7. Juli - den sogenannten Saba Saba-Demonstrationen - 31 Menschen getötet wurden. Das war der tödlichste Tag der Protestbewegung im laufenden Jahr. Über 100 Menschen wurden verletzt, rund 500 festgenommen. Zahlreiche Supermärkte und Geschäfte wurden geplündert oder zerstört.
Die Gewerkschaft „Kenya Aviation Workers Union“ hat lt. AA einen siebentägigen Streik ab dem 28. Januar 2026 angekündigt. Es sei eine komplette Stilllegung des Flugverkehrs beabsichtigt.
Solche Streik konnten in der Vergangenheit durch Gespräche meist abgewendet werden. Dennoch sollten Traveller darauf eingestellt und vorbereitet sein.
Die Generation Z hat im Rahmen von #RejectFuelPrices in den sozialen Medien für morgen, Dienstag den 21. April 2026, zu landesweiten Protesten unter dem Motto "Total Shutdown Tuesday" aufgerufen. Die Demonstrationen wurden seitens der Polizei untersagt. Traveller sollten dennoch damit rechnen, dass es unruhig werden könnte ...
Verbraucher von Kraftstoff in Kenia, darunter auch der Verband der Matatu-Besitzer, haben ab Montag, dem 18. Mai 2026, zu einem landesweiten Streik aufgerufen, um gegen die hohen Preise an den Tankstellen zu protestieren. Bisherige Bilanz: 4 Tote, 30 Verletzte.
Die Proteste sollen morgen weitergehen.
Live-Blog, der über den weiteren Verlauf des Streiks informiert:
Am 2. Tag der Proteste haben die Akteure des Verkehrssektors im Laufe des Tages die landesweiten Streiks gegen die Kraftstoffpreise nach Gesprächen zwischen Vertretern der Transportunternehmen und der Regierung ausgesetzt. In Nakuru sind einige Menschen festgenommen worden, weil sie an den Streiks teilgenommen hatten ...
Nachdem die kenianischen Regierung angekündigt hat, in Nanyuki in der Region Laikipia ein Ebola-Quarantäne-Zentrum für US-Staatsangehörige einzurichten, kam es in den vergangenen Tagen immer wieder zu zum Teil gewalttägigen Demonstrationen. Heute sind die Proteste eskaliert ...
Zwei Jahre nachdem Jugendproteste der Generation Z Kenia erschütterten und mehrere Dutzend Menschen getötet wurden, fegt eine Welle von Schülerunruhen durch das Land. Rund 100 Oberschulen sind bisher betroffen, auf sozialen Medien breitet sich die Mobilisierung aus ...
Für den 25. Juni 2026 wurden in mehreren Orten Kenias, insbesondere in Nairobi, Demonstrationen, Gedenkveranstaltungen und politische Versammlungen angekündigt. Hintergrund ist der zweite Jahrestag der Proteste vom 25. Juni 2024 sowie Forderungen nach Aufklärung, Rechenschaft und Entschädigung im Zusammenhang mit früheren Todesfällen und Vorwürfen staatlicher Gewalt.
Auch wenn die Veranstaltungen als friedliche Märsche, Kundgebungen und Gedenkaktionen angekündigt sind, können gewalttätige Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften und Straßenblockaden nicht ausgeschlossen werden. Quelle: AA
Heute morgen, am Tag der angekündigten Proteste, werden aus Nairobi folgende Verkehrsbeeinträchtigungen gemeldet:
Traffic and Security Alert, Nairobi Metropolitan
Widespread police roadblocks and traffic disruptions reported across Nairobi and surrounding areas.
Key updates:
- Kangemi, vehicles mainly PSVs being forced to turn back
- Heavy police presence at GPO, Nairobi CBD, motorists advised to approach with caution
- Masai Lodge Junction (Rongai), heavy roadblocks causing major traffic disruption
- Lang’ata Road inbound closed at Nyayo Stadium
- Multiple checkpoints on Ngong Road inbound, GSU stopping and screening vehicles near West Park area
- Nairobi West Roundabout closed, no vehicles allowed past the junction
- Limuru Town, long queues reported, cause still unknown
- Kingero Junction (Lower Kabete × Western Bypass), PSVs turned back, private vehicles restricted toward town
- Thika Road corridor, roadblocks near TRM and surrounding areas causing diversions
- Ruiru, Githurai, and Allsops (Thika Road), police roadblocks mounted, PSVs blocked from entering CBD, private motorists being screened
- Waiyaki Way, major disruption reported after blockage at 87 Uthiru, secondary checkpoint set at Kangemi flyover
- Kangemi area, PSVs denied access toward town, many commuters stranded or forced to walk
- Thika Road corridor, continued congestion and movement restrictions toward Nairobi CBD
- Westlands/Kiambu direction, traffic flow heavily affected due to cascading checkpoints
- Limuru Town, huge queue of trucks reported, significant congestion building up
Movement across several major routes in and out of Nairobi is currently restricted due to heavy security deployment. Expect sudden road closures, diversions, and delays.
Rund um den Saba-Saba Tag am 7. Juli 2026 muss in Nairobi und anderen Städten mit Demonstrationen und u.U. gewalttätigen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften und Straßenblockaden gerechnet werden. Quelle: AA
Obwohl noch unklar ist, wie umfangreich die Proteste zum Saba-Saba-Tag heute (7. Juli) sein werden, sind bereits zahlreiche Straßensperren errichtet worden, um den Andrang an Demonstrierenden zu begrenzen. Noch ist auch nicht sicher, ob sich die Proteste auf Nairobi beschränken oder auf andere Städte übergreifen werden.
Routine Update - Verified - Planned Saba Saba Day Protests in Nairobi
A Nairobi-based lobby group, the Grassroots Economic Justice Movement, has formally notified security agencies of planned Saba Saba protests scheduled for Tuesday, 7 July 2026 in Nairobi.
The notice outlines plans for a peaceful procession involving about 1,000 to 3,000 participants. The proposed route will see demonstrators march from Jeevanjee Gardens to Parliament Buildings, where they intend to present a petition. Key issues raised in the petition include alleged extrajudicial killings, enforced disappearances, and use of excessive force by security agencies
What to Expect;
* Increased security presence across Nairobi CBD, particularly along the proposed route
* Possible traffic disruptions and restricted access into the CBD, around Jeevanjee Gardens, and Parliament Buildings
* Potential for business interruptions in the CBD
* Risk of isolated security incidents, particularly if crowds exceed anticipated numbers or in the event of counter-movements or opportunistic criminal activity.
(....)
Reports indicate that police have set up roadblocks and heightened security on several major routes into and around Nairobi ahead of the anticipated Saba Saba protests.
Motorists have reported traffic delays, diversions, and restrictions on some public service vehicles (PSVs) entering the CBD (= Central Business District, AV).
(Quelle: kenianische WhatsApp-Gruppe zum Straßenzustand im Land, 6. und 7. Juli 2026)